Wieder bahnen sich Tropfen ihren Weg durch mein Gesicht.
Doch es ist kein Regen.
Der Wind streichelt meine Haut,
würde dies doch nur deine Hand tun.
Langsam gehe ich weiter, egal wo auch hin.
Es ist alles nicht wichtig,
denn du bist nicht bei mir.
“Wohin gehen, wohin mich wenden?
Das Leben wird doch sowieso irgendwann enden....“,
frage ich mich.
Warum das Ende, den Zeitpunkt nicht selbst bestimmen?
“Doch wer weiß, was danach kommen mag“,
geht mir durch den Kopf.
Ich überquere die Straße.
Wege voller Menschen.
Oberflächlichkeit.
Warum versteht keiner wie ich mich fühle?
Warum also dieses elendige Dasein nicht beenden?
Da ich doch weiß, dass ich dich nie bekommen werde...
geschrieben von: Haltija
Tränen
Still laufen sie meine Wangen hinunter,
Einsam kullern sie und leise.
Alleine bin ich
Und keiner sieht sie.
Ich lasse sie laufen
Ohne sie halten zu wollen.
Manchmal müssen sie einfach fließen
Auch wenn ich weiß das es niemanden interessiert.
Auch wenn ich versuche sie aufzuhalten
Bahnen sie sich ihre Wege durch mein Gesicht.
Es hat sich schon lange kein Lächeln mehr darin verirrt
Nur Tränen.
Könnte gar ganze Ozeane füllen damit
Mit meiner Trauer.
Wieder laufen sie still über meine Wangen
Keiner weiß es.
geschrieben von: Haltija
Schwarz wie die Nacht
meine Gedanken.
Die Straße leer
Wie mein Kopf.
Mein Herz pocht,
doch wirst du es jemals hören?
Schmerzlich wie eine tiefe Wunde
Jeder Gedanke an dich.
Sie sind die Nahrung
Für meine Tränen.
Meine Finger kalt,
doch wirst du sie jemals wärmen?
Durcheinander wie zusammengeworfene Puzzleteile,
meine Gefühle.
Das Bild des Puzzles,
du.
Meine Lippen sehnsüchtig,
doch wirst du sie jemals küssen?
geschrieben von: Haltija
Ich würde dir ein Paradies zaubern,
so wie du es dir wünschen würdest.
Würde dir den Himmel auf Erden schaffen.
Ich würde dir die Sterne heller strahlen lassen,
so wie du es möchtest.
Würde dir den Tag zur Nacht machen.
Ich würde dir alles schenken,
was immer du auch gern hättest.
Würde durch Himmel und Hölle für dich gehen.
Ich würde für dich alles stehen und liegen lassen,
immer wenn du mich brauchst.
Würde es regnen lassen damit die Blumen erblühen und du dich daran erfreust.
Ich würde Tausende von Kilometern wandern,
nur um bei dir sein zu können.
Würde durch Tag & Nacht, Wasser & Wüste gehen.
Ich würde dich berühren,
alles tun um dich glücklich zu sehen.
Würde dich fühlen & zärtlich küssen.
Ich würde so gern in deinen Armen liegen,
du auch die selbigen Gefühle empfindend.
Würde alles tun um diesen Traum wahr werden zu lassen.
Ich würde dir Tausende Wünsche erfüllen,
würdest du mir doch nur den Einen.
Dich...
geschrieben von: Haltija
Meine Gedanken wandern,
wandern wieder in meine Traumwelt,
wandern wie so oft,
zu dir.
Doch warum kannst du nur in meinem Traum
Bei mir sein?
Mich berühren,
zärtlich küssen?
Weil es nur meine Träume sind.
Könntest du das gleiche für mich empfinden?
Dir wünschen mich in deinen Armen zu halten?
Dich nach mir sehnen?
Doch das sind leider nur meine Wünsche.
Deine Lippen zu spüren.
Deinen Körper,
deine Finger,
deine Haut,
einfach nur dich zu spüren.
Doch was helfen einem diese Gefühle,
in meinen Träumen?
Wenn sie doch nicht erwidert werden.
geschrieben von: Haltija
Dem allem endlich ein Ende setzen zu können,
nichts mehr anhören zu müssen.
Endlich wäre alles vorbei,
die Trauer,
Trauer der Einsamkeit.
Die Schmerzen,
Schmerzen die einen fast taub machen.
Das nicht mehr leben wollen.
Diese ganze Qual,
unerwiederte Liebe.
Nicht verstanden werden,
von niemandem und keinem,
nie.
In einer anderen Welt leben,
in meiner Traumwelt.
Fern von anderen,
von allem.
Nur einen Wunsch,
dem allem endlich ein Ende setzten zu können.
geschrieben von: Haltija
Ich spüre wie sich die Wut in mir ausbreitet,
wie der Zorn sich ausstreckt,
der Hass mit seinen Spinnenfingern nach
meinem Herzen trachtet.
Jede einzelne Zelle in meinem elendigen Körper
Ist voller Hass.
Würde so gern meine Finger um deinen Hals legen,
langsam zudrücken,
bis dir der Atem wegbleibt.
Jede einzelne Ader pochen sehen.
Die Macht, die ich nun über dich habe, zu spüren.
Wenn deine Augen dann hervorquellen,
starr geweitet vor lauter Angst.
Dein Mund halb geöffnet zum Schrei,
warum schreist du nicht?
Langsam hebst du deine Arme,
versuchst mich abzuwehren.
Doch es gelingt dir nicht.
Ich bin so von Hass vollgesaugt,
wie ein nasses Papier.
Bin übermächtig,
zu stark für dich.
Langsam geht dir die Luft aus.
Aber nur sehr langsam.
Ich habe Zeit.
geschrieben von: Haltija
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Haltija
geschrieben von: Haltija
Ich will nicht das sie wieder über meine Wangen laufen:
Möchte es verhindern.
Und doch lasse ich sie laufen.
Wünsche mir, sie würden die Trauer aus mir herausspülen.