ich weiß es gibt schon ein Thread von Kafka,jedoch wird dort ja allgemein geredet über ihn.
Ich habe gerade das Schloss nochmals gelesen und es gibt immer noch eine Frage,die ich für mich selbst nicht beantworten kann.
K. geht als Landvermesser in diesen Ort.Aber er ist keiner?!.
Die Leute akzeptieren ihn als Landvermesser oder was tun sie mit ihm?
ich verstehe nicht wirklich welchen Sinn Kafka verfolgt mit der Figur von K.
geschrieben von: Fatalist
Ich glaube der einzige Sinn liegt daran, Gefühle wie Zweifel und Verwirrung zu erzeugen, dem Leser soll es nicht besser als K. gehen ;) Ich erinnere mich nicht mehr 100%ig an den Ausgang des Buches, aber ich glaube mal dass es die Absicht Kafkas war, ebendiese Fragen NICHT zu beantworten...
geschrieben von: Wolkenfelder
...ich meine mich dunkel zu erinnern, mal irgendwo gehört zu haben, dass nach Kafkas Tod ein Entwurf für ein Ende vom Schloss gefunden wurde, in dem K stirbt, kurz bevor er vom Schloss einen Brief erhält, dass er als Landvermesser im Dorf bleiben kann...
wenn dem so wäre könnte man daraus natürlich "rückschließen" dass K zum Landvermesser sein noch die "offizielle Bestätigung" fehlt. Solange er von oben keine Nachricht bekommt weiss er halt auch nicht, ob er nun Landvermesser ist oder nicht...
geschrieben von: Larona
Hmm ich habe bisher immer angenommen das K gar kein Landvermesser ist und als Betrüger in den Ort kommt und dort nur vorgibt einer zu sein.
Es tauchen ja dann noch so Sachen auf wie,das er gelobt wird für seine Arbeit ohne das er bis dahin je einen Schlag getan hat und solche Dinge.
Deswegen bin ich was das angeht noch etwas verwirrt.
geschrieben von: Eiselfe
also bei meiner ausgabe (von reclam) hörte das ganze wirklich mitten im satz auf (aber was sie sagte - ... und schluß), was mich dann doch irgendwie frustriert hat. so hat die geschichte ja wirklich zu gar nichts geführt...
geschrieben von: Larona
Enden tut es wirklich sehr aprupt was aber damit zu tun hat,dass Kafka es nimmer weiter schreiben konnte.
Vielleicht würde es alles einen Sinn geben wenn er es weiter geschrieben hätte, nur hier zu spekulieren bringt sehr wenig da er ja nicht mehr lebt.
geschrieben von: Eiselfe
geschichten müssen nicht unbedingt zu etwas führen, aber hier hatte ich das gefühl, daß das buch einfach noch nicht fertig war... noch unvollendet. dazu kam, daß ich zugegebenermaßen ohnehin eine ganze weile dafür gebraucht habe und mich dann ein solcher schluß doch etwas frustriert hat, weil sich die handlung die ganze zeit über schon nur im kreis gedreht hatte.