Die Stunden der Nacht, sie verstreichen so langsam,
doch sind sie schön...
ich sehe Dich, Du liegst hier, im Dunkel, bei mir
gebettet weich in Samt...
Du bist kalt...mein Herz, schläfst Du?
Die Augen geschlossen, auf Deiner Haut
der wundersame Schein des Mondes, dessen befremdendes Licht
einsam durch die Fenster strömt...
Was hast Du gedacht?
nein,es ist nichts...
sanft atmest Du...träumst Du?
nein, Du sollst nicht erwachen...
nicht jetzt...zu früh...
Auf Deinen Lidern ruht der Duft
längst vergangener Zeit...
ewig währt unsere Erinnerung, doch nur des Nachts...
Dein Leib scheint zu beben...
..liebliches zittern..
Deine Schönheit...unwirklich, doch warm...
Engel, frierst Du?
Draußen stürmt es...sie flüstern,hörst Du?
...ganz leise, ein letztes Mal, streichen meine Hände nun über Dein Gesicht...sachte
berühren meine Lippen die Deinen...
...es ist...es bleibt...
nein..unmöglich...
Fühlst Du, Engel?
...ich gehe jetzt...
Ein wirklich schönes Gedicht, Creature, mein Kompliment :o)
Was soll es denn zu verzeihen geben? Träumen ist doch etwas schönes, und jeder kann froh sein der träumen kann.