An jenem dunklem Loche einst wo Charon sprach
da liegt das Elend windend ,blutig brach...
gewaltig zermalmt das Leben mich niedergestreckt
die Zeit noch schlimmer, mich zerfetzt und alternd verdreckt...
Hoch mein Blick aus dem Staub, sah Aeonen noch,
begriffen hab ich nicht die Fäulnis in meinem Loch...
Stück für Stück zerteilt bin ich doch eins,
Hier am Boden, oben am Himmel noch...
Niemals gebeugt dem tiefgejochtem Geist
Gleich Zenon: der vegessene weis...
Charon geht und mit ihm auch die Engelschar,
laßt ihn liegen er hat begriffen zu viel gar
so viel von all der Ureskraft,
das er den Tod im Loch alleine schaft
S.O.N.1993
------------------
Stück für Stück zerteilt bin ich doch eins...
[Dieser Beitrag wurde von SON am 24. August 2001 editiert.]