[Lieber Aussenseiterin als Mitläuferin!] - German Gothic Board

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Lieber Aussenseiterin als Mitläuferin!

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geschrieben von: Gwendolyn

Hey ihr Seelen da draußen!
Es regt mich ja echt auf momentan...kennt ihr das vielleicht auch...?
Meine beiden Freundinnen aus meiner Klasse werden dauernd gefragt "wieso biste denn mit DER befreundet, was redest du denn mit der, ihr passt ja gar nicht zusammen...?" usw. Eine "Punkerin", die sich Tonnen von MakeUp ins Gesicht schmiert, ist der Meinung ich würde sie nachmachen, weil auch ich einen karierten Rock und nen zweireihigen Nietengürtel habe.
Und unser TeenieTussiClub hält mich für ne Schlampe. lol.
naja da kann ich wenigstens nichts mehr falsch machen..."ist der ruf erst ruiniert, lebt es sich recht ungeniert" und in Philosophie krieg ich von so nem schwarzangezogenem Mädel oft abschätzende Blicke zugeworfen...da soll mir nochmal einer von denen erzählen er sei tolerant!
Naja, einfach ignorieren!
Gwendolyn



geschrieben von: lish

hm exakt... solche Leute ignorieren... Mit der Zeit werden sich alle an den etwas "seltsamen" Platz von dir gewöhnen und irgendwann kommen dann die ernsthafteren Fragen, was genau du jetzt bist...
und Freundschaften sollte man sich von niemandem vorschreiben lassen... manchma ist gerade so ein variierender Freudneskreis da seinzig richtige...



geschrieben von: Hirogen

aloha!


wenn du mal etwas älter bist, lösen sich die dinge fast von selbst...


also ruhig blut, abwarten und standesgemäß schwarzen tee trinken, möglicherweise auf dem friedhof, zwischen grabsteinen, kerzen und kreuzen...



mfG


Hirohito



geschrieben von: Scherbenregen

Terve Gwen:p ,
ich denke, wie die anderen, das legt sich mit der Zeit wieder. Ich würde solche Leute ignorieren oder vielleicht mal mit ihnen darüber reden. Mit manchen Menschen zu diskutieren bringt nichts, aber vielleicht gibt es da ja auch welche mit denen man vernünftig reden kann. Würde ich mal ausprobieren. Ich denke, du solltest dir Selbstbewusstsein aneignen (muss ich gerade s(chreiben)agen.:rolleyes: ), falls du zu wenig hast. Hm, ich finde es dumm, wenn jemand behauptet er würde einen nachmachen. Besonders wegen der Kleidung. Bei mir in der "Klasse" ist auch nen Junge der immer schwarz trägt und einen Nietengürtel (mein Schwarm :D) und am Anfang kam ich mir auch so vor als würden welche denken, ich würde den imitieren oder ihn beeindrucken wollen. Vielleicht bisschen beeindrucken wollte ich ihn auch, aber der eigentliche Grund wieso ich mich so kleide ist das es mir gefällt und ich mich wohl fühle.
Das sollte jeder so machen. Einfach selbstbewusst sein und sich nicht dumm anmachen lassen. Hah, das war wieder Scherbe's Märchenstunde.;) :D

Bis dann...
de Scherbe



geschrieben von: prof.ah

Ich habe auch die Erfahrung gemacht das die Szene die immer nach Toleranz verlangt recht intolerant ist....sicher nicht alle um Himmelswillen:eek:

Aber doch ein beträchtlicher Teil, da frage ich mich, wer wohl mehr "Pseudo" ist....:rolleyes:

Naja, ignorieren....



geschrieben von: Nebeltaenzerin

es stimmt aber wirklich... toleranz scheint ein fremdwort zu sein.
wie wurde ich angeuggt als ich wirklich einer clique von türkischen mädels ganz ruhig erklärt habe was wirklich das ganze auf sichhat und das wir keine satanisten sind. wenn ich von denen tolieriert werden will muss ich das auch bei ihnentunund das fängt damit an, dassmansich nciht beshcimpft und vorurteile abgebuat werden:)

aba @Gwen: ich kenn das auch.. es geht vorbei.einjahr lang habensie sich aufgeregt..undich habe sie sich aufregen lassen..und jetzt ist es eigendlcih ok.. sie sagen nichts , sie lassen mich in ruhe undnaja.. reden eigendlch sogar wieder mit mir..die meisten.
und n bissl selbstbewusstsein kann auf keinen fall schaden:)



geschrieben von: Eleonore

kenn ich nur zu gut..
aber was soll man machen ?
Viele vor mir meinten das sich das legt,aber da bin ich mir nicht so sicher....
naja man muss wohl damit leben,es kann ja auch ganz witzig sein(manchmal)



geschrieben von: Sylpha

Ich glaube, dass es mit der Tolaranz vielen von uns so gegangen ist.

In meiner alten Schule war es auch nicht besser, und bei mir hatten sie sich nach zwei Jahren immernoch nicht dran gewöhnt und sinnfreie Kommentare von sich gelassen. Aber man lernt es zu ignorieren.

Aber es kann auch ganz anders gehen. Ich bin jetzt an einer anderen Schule und wurde ziemlich vorurteilsfrei angenommen. Relativ. Ich musste bisher auch keine Beschimpfungen hören. Gut, ich bin ja schon eine von "den Großen" aber auch in meiner Stufe wurde ich gut aufgenommen. Und an der Schule sind zum Großteil Stinos.

@ Gwendolyn
Wegen den komischen Blicken von dem "schwarzangezogenem Mädel"...
Das ist leider normal. Wenn mir "Schwarze" über den Weg laufen, die ich nicht kenne, werd ich auch ganz furchtbar evil angesehen, oder komplett ignoriert (Notiz: ich schaue neutral).
Aber irgendwann werde ich so eine/n einfach mal ganz groß angrinsen. *Planschmied*

Sylpha



geschrieben von: Gwendolyn

ja manchmal mag es vielleicht witzig sein, aber ich finde es nicht witzig wenn ich in der Schule immer alleine irgendwo rumstehe, wenn meine beiden freundinnen demnächst für einige Zeit ins Ausland gehen. Dann wird es schwierig werden jemanden zu finden, den ich nach den Hausaufgaben fragen kann oder mit dem ich irgendwas zusammen machen kann. *seufz* naja passt schon irgendwie



geschrieben von: Eleonore

ich versteh mich mit meinen mitschülern sowie mit meinen freunden nicht mehr richtig.
es ist eigentlich nur noch eine freundin übrig mit der ich mich richtig gut verstehe.
2 von meinen freunden sind jetzt punks(sowas von lächerlich) und ziehen sich ganz schwarz an,weil sie provozieren wollen hat mir eine heute erklärt.
leider machen die katholischen in religion zurzeit satanismus und das merkt man deutlich(noch mehr dumme kommentare).:mad:



geschrieben von: Dain

@Gwen, es tut mir leid, dass du anscheinend eine Außenseiterposition eingenommen hast, ich weiß nur allzugut, wie bescheuert das ist. An meiner alten Schule war ads auch so. Alle dachten, ich würde einen Mitschüler nachmachen, das stimmte aber natürlich gar nicht, und komisch haben sie micha uch alle angekuckt. Aber dann bin ich auf eine neue Schule gekommen, und das Gegenteil war der Fall. Zuerst würde ich auch etwas argwöhnisch begutachtet (die ersten paar tage), und dann wurde ich erst einmal ein wenig ausgefragt. das hat es echt gebracht, ich verstehe mich jetzt super mit meiner Klasse.
Anscheinend ist deine Umwelt nicht so tolerant. Du kannst jetzt also zwei Sachen versuchen: Zum einen einfach nur abwarten, bis sich alles wieder beruhigt hat, oder mit den Leuten reden.
Ich wünsche dir auf alle Fälle viel Glück!



geschrieben von: GenocideMachine

Zitat:
Original geschrieben von Eleonore

leider machen die katholischen in religion zurzeit satanismus und das merkt man deutlich(noch mehr dumme kommentare).:mad:



ha, ich hatte auch mal katholische religion... als wir dann über "das böse" geredet haben und andauernd kommentare kamen, die klar in meine richtung gingen, ist mir der kragen geplatzt und ich hab ausm stehgreif etwa 45 minuten über gothic in abgrenzung zu jugendsatanismus referiert... danach stand ich auch auf einmal 2 noten besser :D

zum eigentlichen thema: es hlft, sich leute zu suchen, die hinter die kleidung schauen... ich komm mit den meisten leuten aus meiner stufe zurecht, obwohl ich mich (äußerlich) relativ abgrenze... klar war das nicht immer so, aber irgendwann haben die meisten gemerkt, dass ich zu den wenigen leuten in unserer stufe gehöre, die kein charakterschwein sind...
ich geh allerdings auch auf die leute zu, lasse mich nicht ausgrenzen... es ist auch immer ne sache, wie man sich den anderen gegenüber verhält - ich jedenfals hab keine lust die letzten paar monate, die ich in dem laden noch verbringe, alleine in der raucherecke zu stehen...



geschrieben von: Gwendolyn

das klingt einleuchtend...vielleicht sag ich einfach mal demnächst zu jedem "hallo" lol...dann gehe ich einen Schritt auf sie zu und sie denken vielleicht mal über mich nach. wat ne bescheuerte idee...naja is ja früh am morgen...sorry



geschrieben von: koumori

Zitat:
Original geschrieben von Eleonore
ich versteh mich mit meinen mitschülern sowie mit meinen freunden nicht mehr richtig.
es ist eigentlich nur noch eine freundin übrig mit der ich mich richtig gut verstehe.



Das habe ich schon so oft in Threads hier gelesen...
Aber ich frage mich: warum ist das so?
Ich kann schwer vorstellen, dass Mitschüler, die man schon Jahre kennt, sich von einem abwenden, nur weil Musik- und Klamottengeschack sich ändern... waren die Leute, mit denen ihr Euch früher so gut verstanden habt, denn immer schon oberflächlich und keine echten Freunde, oder hat sich auch urplötzlich der eigene Charakter (man wird missmutiger/abweisender/introvertierter?) geändert?

*gespant auf Erklärungen wartet*

Ich hatte an meiner Schule nie Probleme, eben vielleicht weil immer schon komisch (wenn auch nie "richtig schwarz") war und sehr tolerante Mitschüler hatte...



geschrieben von: Gwendolyn

Ich hab im Laufe der Zeit festgestellt, wie bescheuert die meisten sind und wie blöd sie sich aufführen. früher hatte ich viele freundinnen in meiner klasse. sie haben sich irgendwann von mir abgewendet und ich hatte auch keine Lust mehr Kontakt mit ihnen zu halten und Mitglied in so nem oberflächlichem Tussiclub zu werden wo die eine hinter dem freund der anderen herrennt etc. war mir einfach zu doof. und für die tolle Clique in meiner Klasse war ich anscheinend zu uncool, weil ich nicht mit 14 meinen ersten Freund hatte und nicht geraucht und getrunken hab.
Naja solche Freunde brauch ich nu auch nicht...jetzt gehör ich eben zum "abschaum" wie meine Freundin und ich uns getauft haben.



geschrieben von: red_tear

joa ich kenn des auch...

naja aber mit der zeit legt sichs echt...ich war schon immer komisch un eher inner außenseiterrolle aber in letzter zeit ham se sich irgendwie gebessert ;) kommt zwar noch ab un zu "satan" oder sowas wie "scheiß zecke" aber sonst gehtz eigentlich...
der größte teil von meiner klasse schaffts sogar manchmal normal mit mir zureden ohne nen dummen kommentar...nuja aber selbst wenn einer kommt...ich hab kein problem mit..finds lustig wenn se sich dann drüber aufregen wenn ma drüber lacht... :P



geschrieben von: Azurite

Bei mir war's zwar irgendwie schon vorbestimmt (als einziges Mädel in der Klasse), aber ich hatte in meiner höheren Schule auch immer eher eine Außenseiterposition. 'Eher' deshalb, da ich mich relativ leicht tue, Menschen einzuschätzen und mich, wenn ich Lust habe, auch auf die anderen einstellen kann (wenn mir mal langweilig wurde oder so).

Also... Außenseiter sein ist nur dann richtig scheiße, wenn es nicht freiwillig so ist. Ich war's freiwillig... halt aus dem Grund dass in der Klasse eben niemand war, der mich näher interessiert hätte. Akzeptiert wurde ich trotzdem von den meisten, aber ich hab mich halt nie so richtig in die Klasse integriert.

Gut, früher in der Hauptschule gab's diese "du machst mir alles nach"-Weiber eher noch... muss wohl am Alter liegen, irgendwann kommt man da raus.

Azurite



geschrieben von: SleepyHollow

Mach dir nichts drauß. Ich habe das auch ein bisschen so erlebt, es hieß bei mir immer "Satan kommt"!Aber meine Freundinnen haben immer zu mir gehalten. Jetzt wo ich in einer neuen Schule bin und dort noch einige andere Goths zur Schule gehen, respektiert jeder mein Aussehen. Sie fragen zwar warum ich so runlaufe, aber sagen auch manchmal, dass es ihnen selber gefällt.



geschrieben von: Neith

hm, jetzt lass ich auch nochmal en paar lebenserfahrungen hier liegen, wenn wir schon alle dabei sind ;)

ich hatte in der 1. klasse schon mit leuten zu tun, die einfach widerwärtig oberflächlich waren. das lag villeicht auch an den eltern, die sich, da wir in einer kleinstadt wohnen, alle kannten. Folglich kannten sich alle aus der klasse, nur meine eltern und ich waren mit dem haufen eben nicht so eng befreundet. Da bin ich auch ganz froh drüber, dass meine mum sich nicht mit solchen oberflächlichen müttern und vätern eingelassen hat.
jedenfalls hab ich dann in der 2 klasse die klasse gewechselt und kam in eine echt nette klasse, wo sich jeder neu kennengelernt hat. ich war noch sehr jung, deswegen hat sich mein einzelgänger dasein in der zeit wieder zu einem gemeinschaftlichen wesen verändert. bis zur 4 klasse, da kam ich ins gym, meine besten freunde in die rea und der rest in die hauptschule. tja wie das schicksal es so wollte (und es wollte wohl nen einzelgänger aus mir machen ^^) kam ich im gymnasium wieder mit meiner ehemaligen klasse zusammen, die ich in der 2. stufe verlassen hatte.

Glaubt mir, die haben bis heute nicht verkraftet, dass ich damals weggegangen bin. Ein paar der mädchen fragen mich noch immer, wie, warum und blablabla.
fakt ist: während die sich alle weiterhin oberflächlich entwickelt haben, wurde ich immer mehr zum individualisten. sah man sowohl an meiner kleidung (die allerdings nicht so hammer gothic war in dem alter^^) als auch an meinem charakter und meinem geschmack. Gut ich bin einzelkind und auf dem dorf aufgewachsen, das muss damit zusammen hängen. Auch, dass meine eltern recht wenig daheim waren in der zeit, wo ich meine gymnasiale anfangszeit hatte und ich somit häufiger alleine und auf mich gestellt war, hat mich eben immer mehr dazu gepusht schneller für mich selbst zu arbeiten und zu sorgen.
Tja, fakt ist: die ersten 5 jahre auf dem gymnasium war ich ein außenseiter, um nicht mobbingopfer zu sagen.
Ganz einfach deshalb, weil ich nie ein mitläufer war. Ich sorge für mich, ich weiß wer ich bin und was ich will und laufe nich irgendwelchen beknackten hauptschülern her, und trage im hochwinter nen ausschnitt bis zum bauchnabel - ohne schal ^^
So ein verhalten ist natürlich in einer kleinstadt ganz schön tödlich ;)
tja, nachdem ich dann 14 kilo verloren, meinen haaren endlich die erlaubnis gegeben habe, dass sie sich entfalten dürfen (ich hab eigentlch locken, aber die immer glattgeföhnt :) ) und dann auch noch spitzen zeugnise mit durchschnitten zw. 1,9 und 2,1 hatte, war denen eben alle grundlage entzogen, womit sie mich nerven konnte.

jetzt stellt euch mal die schlimme situation für die armen geplagten hiperhopsernachahmer -billigschmucktrager und vollgeschminkten möchtegern britney spears an, wo ich doch plötzlich so ganz anders geworden bin.
Das war nämlich schon immer das probem. Ich gehör zu leuten, die, wenn sie anfangen sich sowohl charakterlich als auch seelisch zu verändern, das auch mit ihrem aussehen zeigen.
das heißt, ich veränderte mich oft und das hatte auch was mit der ständigen piekserrei seitens meiner tollen mitschüler zu tun.

aber eigentlich sollte ich mich inzwischen mal bei ihnen bedanken, immerhin hab ich mich jetzt endlich gefunden und ich meine, einzelgänger und individualist zu sein ist nichts negatives. Ich glaube, es gibt nichts besseres als eine gute abhärtung in der zeit, wo man noch in der entwicklung ist. Inzwischen kann mich nichts mehr umhauen, weil ich gelernt habe, dass man sich auf sich selbst am besten verlassen kann und mein tip an dich, gwendolyn ist einfach, dass du dir das nicht so zu herzen nehmen solltest, immerhin siehst du keiner dieser leute jemals wieder :)

DU gehst zur schule und machst dein ding, denn DIE sind nur das interior, damits da nicht so kahl aussieht ;)

hm, jetzt hab ich tatsächlich meine ganze entwicklunggeschichte mit reingebaut hier ^^
was solls, lass dir einfach sagen, dass es nichts schlechtes ist ein individualist zu sein.

du musst übrigens auch anfangen ohne freunde auskommen zu können, denn das meiste im leben musst du sowieso aus eigener kraft schaffen und du kannst das auch :)
(hausaufgaben kann man auch einfach ausm netz holen oder sich einfach mal dransetzen, hilft auch schon ^^)

also : lass das nicht so nah an dich ran, ich weiß das is leicht gesagt, weils für mich damals auch nicht so einfach war, aber wenn man unter intoleranten leuten ist, muss man sich damit abfindenn oder dagegen kämpfen.
(aber wer kämpft schon gerne auf verlorenem posten, wenns eh nix bringt)

lass die leute in ihrer stupiden, oberflächlichen welt versauern und mach dein eigenes ding!

frei nach dem motto : lass dich nicht verarschen ;)



geschrieben von: rosenkind

Pubertät istdoch was tolles.

wie gut, dass es irgendwann vorrübergeht :D



geschrieben von: Neith

hehe, so könnte man das auch sagen :D



geschrieben von: Burned

Achja das kenne ich auch zu gut...
ich bin was dicker hab lange schwarze haare nietenarmbänder und höre "schreimusik" ~~

Freunde ein paar gute die ich schon lange kenne und welche die sich abwenden udn lieber mit dorfnazis rumhängen.Auf sowas kann ich verzichten, schön dass es nur noch 2 jahre sind.

€:wobei dick nur nicht so dünn wie die anderen bedeutet nicht gleich fett 8[



geschrieben von: Frostwyrm

Mach dir keine Sorgen, Mitschüler sind nunmal meist oberflächlich...
Das schwarztragende Mädchen würde ich an deiner Stelle mal ansprechen, ich kenne auch eine, bei der ich immer dachte "Was für ein Pseudo" (hihi) und die wohl das gleiche von mir dachte. Einmal miteinander geredet- DIE IST JA DOCH GANZ ANDERS! Und daraus entstand eine Freundschaft ;)
Kannsts ja mal versuchen ;)



geschrieben von: Pseudo-Gruftiii

es ist kein wunder, wenn so manch ein punker denkt, ein anderer würde ihn nachmachen. die schauen ja auch irgendwo alle gleich aus. individualität und nicht-anpassen hin und her aber....naja wie sagt man doch so schön, man sieht (als punker anscheinend) vor lauter bäumen den wald gar nicht=)



geschrieben von: Mutter

@ gwendolyn ....Am besten ist, wenn du dein Leben einfach weiterlebst und auf diese dumme Kommentare nicht achtest. Ich denke auch, dass sich das irgendwann von selbst löst!



geschrieben von: Montrose

Jede Mitläuferin ist eine Außenseiterin. Denn wäre sie eine Insiderin, dann müßte sie nicht laufen, sondern dürfte mitfahren.



geschrieben von: Teabag

Jahrelang Aussenseiter gewesen, hab es nicht gemocht, aber die Alternative wär gewesen sich anzupassen, und das ging nun erst Recht nicht. Da war nichts für mich erkennbares dem ich mich hätte anpassen können, zu diffus und zu oberflächlich das Leben der anderen als das sich die Frage auch nur gestellt hätte.

Tja, und so lebt man sich in die Aussenseiterrolle hinein. Man sieht die Dinge von Aussen, denkt in Bahnen auf denen die anderen nicht folgen können und irgendwann merkt man das es ein Lebensstil geworden ist, und nicht mal ein schlechter. Einsam zwar, aber echt, wahr, authentisch. Ich bin nicht ausschliesslich aus eigenem Entschluss so geworden wie ich bin, aber ich konnte aus eigenem Nachdenken wenigstens etwas Einfluss nehmen.

So wie es gekommen ist bin ich froh drum. Wenn das leicht wär, dann könnte das ja jeder!

T.Bag



geschrieben von: Neith

da stimm ich dir zu teabag (interessanter nick. bist wohl ein schwarz teabag, was ;) )

es hat mehr was mit einem selber zu tun, wenn man sein leben als "außenseiter" lebt. es ist einfach mehr auf einen selbst und das was man selbst fühlt, denkt und meint bezogen. nicht auf irgendwelche oberflächlichen subjekte oder deren meinung.

ich denke, jeder "außenseiter" (ich mag das wort nicht so, da kommt so viel negatives bei rüber irgendwie) wurde irgendwie in diese rolle geschubst, wenn auch nur ansatzweise.
komischerweise sind das immer die leute, die recht interessant sind und deshalb dumm angeschaut werden, weil sie eben individuen sind.
ich würde sagen, formen wir das wort außenseiter in individuum um ;)



geschrieben von: funktion

Zitat:

2 von meinen freunden sind jetzt punks(sowas von lächerlich) und ziehen sich ganz schwarz an,weil sie provozieren wollen hat mir eine heute erklärt.



wenn sie dir nich gesagt hätten, dass sie provozieren wollten wäre dein Verhalten aber genau dasselbe wie das, über dasman sich hier gerade aufregt.

Aber irgendwie bin ich auch oft so. Neulich hatte eine aus meiner Klasse ein Greenday shirt an (ok wenn sie die musik mag) und dann ein shirt drüber wo "dare to be different" draufstand und ich fand den Widerspruch irgendwie so toll das ich fast immer lachen musste wenn ich sie gesehen hab...
([zyn]verdammt ich bin ein Arschloch... hey vielleicht find ich jetzt ja ne Freundin [/zyn])
Zitat:
sowas wie "scheiß zecke" aber sonst gehtz eigentlich...


gerade die Zecken und die Asozialen Parasiten überhöre ich inzwischen automatisch. Gerade Samstag wieder:
N Typ den ich nur vom sehen kenne steht in unserer nähe draußen. Wir 8 1x ganz normal, einmal punk und einmal ich aber alle mit 10 cm haaren in der Luft :D)
Auf einmal steht der kerl den wir kennen in unserer nähe und prügelt sich fast mit nem anderen der gerad weggezerrt wird und einer von seinen Freunden meint Wir sollten uns doch eimischen schließlich hätten die uns beleidigt. Hatte von uns keiner mitbekommen war lustig.


Nochmal zum eigentlichen Thema:
Ich hatte die Probleme nie. ich wohn aufm dorf da freuen die meisten leute sich, wenn "Zuwachs" kommt. Ich hatte aber immer irgendwie Angst wenn ich mit denen geredet hab das die mich nich ernst nehmen oder so. Is inzwischen aber auch vorbei.



geschrieben von: Badsweetgirl

Ich kenne des leider auch nur zu gut.....is man ein wenig anders, dann kommen se an wie die doofen, begaffen einen oder fangen an blöde srpüche hin und her zu werfen.....

Besonders bei mir im dorf isses schlimm, da werde sogar "normalos", die nur dazugezogen sind, doof angegafft und beleidigt.....

Ich bin bei dennen schon lange völlig unten durch gewesen (tja, bin die einzige, die schwarz anzieht)

IN letzter zeit sin die leutz schon netter geworden, vll. weil ich nüx drauf gebe...un allerhöchsten die leutz auslache....

Kann wohl ned angehen...abba naja, mit durchhaltevermögen kann einem geholfen werden....



geschrieben von: Latona

Zitat:
Original geschrieben von Teabag
Jahrelang Aussenseiter gewesen, hab es nicht gemocht, aber die Alternative wär gewesen sich anzupassen, und das ging nun erst Recht nicht. Da war nichts für mich erkennbares dem ich mich hätte anpassen können, zu diffus und zu oberflächlich das Leben der anderen als das sich die Frage auch nur gestellt hätte.

Tja, und so lebt man sich in die Aussenseiterrolle hinein. Man sieht die Dinge von Aussen, denkt in Bahnen auf denen die anderen nicht folgen können und irgendwann merkt man das es ein Lebensstil geworden ist, und nicht mal ein schlechter. Einsam zwar, aber echt, wahr, authentisch. Ich bin nicht ausschliesslich aus eigenem Entschluss so geworden wie ich bin, aber ich konnte aus eigenem Nachdenken wenigstens etwas Einfluss nehmen.

So wie es gekommen ist bin ich froh drum. Wenn das leicht wär, dann könnte das ja jeder!

T.Bag




deshalb sind wir die wirklich starken!

@gwen
ich war in der schulzeit, zumindest auf dem gymnasium auch immer aussenseiterin. meine mutter hat nie verstanden, wieso ich nicht mal positiv auffallen könnte. im nachhinein hätt ich sie bei dem satz erschlagen können.
ich hatte freunde aus den oberen klassen, von denen ich mich auch irgendwann abgewandt hatte und war von nun an allein. den freundeskreis habe ich mir dann dort gesucht, wo ich ihn finden wollte. das war ein hartes stück arbeit, zumindest in der schule. keine freunde, immer allein, keine guten noten, niemanden mit dem ich lernen konnte, kein selbstvertrauen..doch das kam...mit der zeit...
ich hab immer gedacht, scheiße, was machst du falsch. andere schwarze sind in ihrer klasse beliebt und du?! du hockst allein rum. ich hab gemerkt, dass ich weder beliebt, noch den klassenclown spielen wollte und das ich mit denen eh nichts hätte anfangen können.
am ende der 10, hah, ich habe eine ehrenrunde gedreht, war ich an den letzten schultagen nicht da. meine anwesenheit war ja keine pflicht mehr und ich hab auch keinen wert drauf gelegt, obwohl die klassenlehrerin einen brief schrieb mit soviel wie "den zusammenhalt fördern und deshlab sollte ich doch kommen" oder so ähnlich und ich habe mich gefragt, ob die das echt nicht mitbekommen hatte, dass ich aussenseiterin war oder ob sie echt gedacht hätte, dass an den letzten tagen alles gut zu machen sei oder wie auch immer. ich hab keinen wert auf sie gelegt und das beruhte auf gegenseitigkeit. jedenfalls kamen 3 mädels aus der klasse an unserer haustür vorbei um zettelchen abzugeben. ich weiß noch, dass auf einem zettel stand, dass diese mich bewunderte und so bleiben soll wie ich bin. der andere war etwas verwirrend, weil das mädel meinte, sie fände es scheiße, dass ich in latein immer abgeschrieben habe. na ja, zu dumm, dass sich dieser irrtum nie aufklärte und dass ich es auch nie versucht habe. ich habe damit endgültig abgeschlossen und alles weitere lass ich so im raum stehen. den 3. weiß ich nicht mehr.
im prinzip kann man den "aschlöchern" echt dankbar sein, weil sie mich zum teil auch zu dem gemacht haben, was ich heute bin.
in der weiterführenden schule war das anders. die 12 war die beste zeit meiner schulzeit und ich erinner mich an lustige aktionen, wo ein teil meinte mich dissen zu müssen und sie eine unterschriftenaktion starten wollten. ich glaub es lag am kleidungsstil. ich hab denen dann gesagt, dass ich die gerne sehen würde, leider hab ich sie nicht gesehen. wahrscheinlich kam die nie zustande. und nochwas: ich hab auf der abschlußparty erfahren, dass die meisten mich bewundert haben, für meine stärke. ich war baff, als ich das erfuhr, weil ich damit dann doch nicht gerechnet habe.


ich habe nie über diese zeit geredet, weil mir dieser teil immer sehr schwer fiel, aber jetzt kann ich doch nur positive rückschlüsse daraus ziehen. ich hoffe, dass du das auch kannst, aber wie schon mancher hier sagte...die zeit vergehen lassen



geschrieben von: rosenkind

Zitat:
Achja das kenne ich auch zu gut...
ich bin was dicker hab lange schwarze haare nietenarmbänder und höre "schreimusik" ~~

Freunde ein paar gute die ich schon lange kenne und welche die sich abwenden udn lieber mit dorfnazis rumhängen.Auf sowas kann ich verzichten, schön dass es nur noch 2 jahre sind.

€:wobei dick nur nicht so dünn wie die anderen bedeutet nicht gleich fett 8[


seltsamerweise bin ich, obwohl ich 11 Schuljahre lang Mobbingopfer war (also noch mehr als Außenseiter) kaum bis gar nicht wegen meiner Figur gehänselt worden, obwohl ich bereits im zarten Alter von 13 satte 72 Kilo und inzwischen 97 auf die Waage brachte/bringe, was man ja ohne Zweifel als fett bezeichnen kann.

Wundert mich, weil das ja eigentlich oft ein Mobbingrund ist, immernoch. Kann aber sein, dass sie unbewusstgespürt haben, dass sie mich damit nicht ärgern können? Jedenfalls habich in dem Alter, als das alles noch im Gange war meine Figur teilweise sogar ziemlich geliebt, fand es schön, nicht so dünn zu sein.

Kann es sein, dass man unbewusst austrahlt, auf welcher Ebene man verletzlich ist und auf welcher nicht?

Bei mir wars ehr umgekehrt mit dem Schwarzsein, was wohl aber zum Teil auch am Schulwechsel nach der 10. lag. Ich bin heute ein fastvollständig integriertes Mitglied meiner jetzigen Klasse. Aber bevor ich rumgelaufen bin, wars hart. Hatte in der 8. Klasse sogar fast aufgehört zu reden, weil jedes "was haben wir in Mathe auf" mit einem (sinngemäßen) "verpiss dich du Schlampe" kommentiert wurde. Die Worte waren immer schlimmer als andere Aktionen, wie das O-saft in meinen Bücherranzen kippen, mich in selbstgebauten Höhlen einsperren oder kopfgroße Eisbrocken nach mir werfen (alles vorgekommen, in der Kindheit).

Aber meine schwarze Kleidung hat mir zu meiner Anfangszeit eines der schönsten Erlebnisse überhaupt verschafft, die ich in meiner ganzen Schullaufbahn erleben durfte. Und das auch noch in meiner alten, der Realschulklasse, also eine der "schlimmen".

Und zwar war es etwa 2,3 Monate, nachdem ich das erste Mal ganz in schwarz in der Schule war und meine optische Veränderung allmählich nicht mher als "Ausnahme" angesehen wurde. Es war in der kleinen Pause. Und unsere damalige Co-Klassensprecherin redete etwas mit mir. Und dann sagte sie : "hey, wir sind ne richtig coole Klasse, wir habeneinen Punk und einen Goth". Es war nur ein Satz, aber ich hätte weinen können, weil es das allererste Mal in fast11 Jahren Schulzeit war, wo ich das Gefühl hatte, für die Klasse genauso viel Wert zu sein wie alle anderen. Vorher gab man mir ehr das Gefühl, lästiger Abschaum zu sein oder in manchen, sensibleren Momenten, ein Außenseiter, dessen Fähigkeiten zwar ihren Wert besaßen und es einem Leid tat, wie man michbehandelte, aber der als Mensch dennoch nicht dazugehörte. Sowas hab ich dann auch nie wieder erlebt.

Vielleicht ein kleiner Trost an alle, die hier aufgrund des Schwarzseins Mobbing erleben.





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