"....Eines Tages spazierst du nach einem Tag inmitten der Bücher einer Bibliothek durch deine Stadt. Unter deinem Arm trägst du andere Bücher, um deine Träume weiterzuverfolgen. Du siehst ein kleines Kind, das in der Nähe der Taufkapelle mit einem Ball spielt. Seine Mutter steht etwas weiter weg. Sie achtet nicht auf das Kind. Eine Zigarette hängt zwischen ihren Lippen. Daraus kannst du vieles über die Frau und die Zukunft dieses Kindes ablesen. Plötzlich hast du eine Erleuchtung. Du erkennst, wie groß die Kluft zwischen dir und den anderen ist. Eine Art von Vorhang trennt euch. Du begreifst, daß dieser Vorhang niemandem gut tut. Das Haus dort brennt. Du siehst die Flammen, aber die anderen können sie nicht wahrnehmen. Alles, was du aus Büchern, aus den Gesprächen mit weisen Männern und aus der Meditation lerntest, ist, die Flammen zu sehen. Nun stellt sich dir die Frage: Bist du bereit, diese Menschen den Flammen zu überlassen? Wäre es nicht eine für einen Narren typische Handlung, einen oder zwei aus der Feuersbrunst zu retten?"
"Wenn sie es wollen."
"Sie können die Flammen nicht sehen, wollen aber gewiß nicht verbrennen. Wie du siehst, mein Freund, bist du ein Alchimist. Du weißt, daß es zwei Arten von Flammen gibt. Die milde, langsame Flamme der inneren Glut und das hochlodernde Feuer, das alles verzehrt und keinen menschlichen Schmerz anerkennt. Und angesichts derer, die Rettung erbeten, gerätst du in ein närrisches Paradoxon, denn obwohl wir die Ewigkeit besitzen, haben wir nicht viel Zeit! ...."