Der Mond breit' seine Schwingen aus
nimmt mich bei der Hand
Seh' zu meinem Fenster raus,
Schatten an der Wand
Meine Seele wandert frei
Flieget' durch den Wind
Er hoffe das ich glücklich sei'
Sagt der Mond geschwind
Wunderschöne, klare Nacht
Stille auf der ganzen Welt
Helle Sterne, eine Pracht
Nur ein einz'ger Hund der bellt
Und im Dunklen hört man's beben
Blätter rascheln sacht im Wind
Die Geschöpfe die hier leben
Die, die Kinder der Dunkleheit sind..
~Anvenia~
geschrieben von: Anvenia
Kälte..
Mir ist kalt, zittere am ganzen Leib.
Bäume schenken mir Wärme,
doch spüre ich nichts davon.
Meine Seele ist zerrissen,
mein Herz zu einem Eiskristall gefrohren,
meine Gedanken blockiert.
Die Kälte dringt von innen nach aussen,
lässt mich erstarren.
Eine leise Stimme ist in mir,
redet immerzu von Dunkelheit.
Alles um mich herum erstarrt und wird schwarz,
ich schließe meine Augen und sehe meine Gedanken förmlich klar vor mir.
Immernoch zittert mein Körper,
bis ich nichts mehr fühle.
Hinter mir höre ich leise Schritte.
Ich drehe mich um,
doch niemand ist da.
Gedanken durchfluten meinen Geist,
doch kann ich sie nichts entziffern.
Ein leichter Windstoß bringt mich zurück in die Realität.
Ich wache auf in einer dunklen, kalten Welt, in der Gewalt und Hass immernoch regieren.
Das letzte was ich spüre ist eine eisige Träne die meine Wange herunterrinnt...
~Anvenia~
geschrieben von: Anvenia
Liebe?
Liebe ist ein Schwingefühl,
macht dich heiß,
lässt dich kühl.
Kann dich verspotten,
lässt dich verrotten.
Spielt mit dir,
lässt dich denken,
macht dich stark,
kann dich kränken.
Spielt mit deiner Seele,
spielt mit deinem Herz,
sie bringt dir Kummer,
bringt dir Schmerz..
~Anvenia~
geschrieben von: Anvenia
Schlaflos..
Ich versuche zu schlafen,
doch lieg ich hellwach -
Die Nacht wird zum Tag.
Wieso fällt es mir so schwer,
ist, was ich mich frag'.
Ich fühl mich so leer.
Ich liege im Bett und denke nach,
über Dinge die ich wissen sollte.
Ich quäle mich Tag für Tag -
ist es das was sie wollte?
~Anvenia~
geschrieben von: Anvenia
Verflossene Liebe..
Wer ewig traurig ist und schaut,
der kennt die wahre Welt.
Und wer die Wahrheit sieht und weiß,
auch traurig sich verhält.
Drum sieh nach vorn und nie zurück,
sonst kommst du nicht mehr fort,
von Liebe und Geborgenheit,
an jenem dunklen Ort.
Am Ort, den viele Hölle nennen
Und jeder Schmerzen schreit,
Du einst auf Mich gewartet
Und zu lieben Mich bereit..
~Anvenia~
geschrieben von: Anvenia
Sie..
Ich sitz alleine in der Nacht
Denk' an sie weil sie die Gier entfacht
Ich kann nur noch an sie denken,
möcht' ihr meine Liebe schenken
Will mit jemandem darüber reden,
doch fehlt mir der Mut dann weiterzuleben.
Warmes Blut rinnt durch die Adern,
will heraus um sie zu sehn'
Endlich schafft es den Weg nach aussen
und ich spür mein Leben gehn'...
~Anvenia~
geschrieben von: Anvenia
Sehnsucht..
Ein Kuss
Oh,
wie sehr ich mich sehne
Auf unendliche Strecken weit
Kann ich die Wärme eurer Lippen spüren
Ein Tropfen
Oh,
wie sehr ich mich sehne
Auf unendliche Strecken weit
Kann ich den Duft eures Blutes riechen
Eine Berührung
Oh,
wie sehr ich mich sehne
Auf unendliche Strecken weit
Kann ich die sanften Wogen eurer zarten Haut fühlen
Ein Blick
Oh,
wie sehr ich mich sehne
Auf unendliche Strecken weit
Kann ich die Lust in euren Augen schimmern sehn
Ein Lächeln
Oh,
wie sehr ich mich sehne
Auf unendliche Strecken weit
Kann ich bei euch sein..
~Anvenia~
geschrieben von: Anvenia
Schmerz..
Der Schmerz in meinem Herzen sitzt tief.
Wo gestern noch die Sehnsucht rief,
wo Liebe und Glück waren Zuhaus,
sieht' es heut' ganz anders aus.
Kummer und Leid regieren mein Leben.
Mein Streben nach Vorn ist nun vorbei,
denn Du brachst mein Herz inzwei.
Nachts liege ich wach,
Stille neben mir,
fang an zu weinen,
meine Gedanken bei Dir.
Ich wach' morgens auf und sehe mich um,
doch bin ich allein
ich frag mich warum.
Ich mach mir Gedanken,
geb' mir die Schuld.
Zu wenig Vertrauen?
Zu wenig Geduld?
Ich weine schon wieder,
hab' Angst vor morgen.
Die Angst mein Begleiter,
Herz und Seele wissen nicht weiter.
Ich bitte Dich,
linder den Schmerz!
Rede mit mir,
mit meinem Herz!
Ich weiß das Du mich nicht mehr liebst,
ich möchte nur eins:
Wissen ob Du mir Hoffnung gibst..
~Anvenia~
geschrieben von: Anvenia
Der Kuss..
Ruf mich und ich werde da sein,
Du sollst wissen, Du bist nicht allein
Und wenn Du noch so traurig bist,
es gibt jemanden, der Dich vermisst.
Ich trage Dich in meinem Herz,
wie einen bittersüßen Schmerz
Ich werde Dich auf Deinen Wegen begleiten,
immer bei Dir,
werde ich voranschreiten
Hab keine Angst,
werd' Dir nicht's tun,
Sollst sanft in meinen Armen ruh'n.
Mein Engel, sieh' mir in's Gesicht,
Egal was kommt, ich vergesse Dich nicht.
Lass Dich fallen, dann ist schluss -
Ich erlöse Dich mit dem vampirischen Kuss..
~Anvenia~
geschrieben von: Anvenia
Mein Tod..
Ich liege im Bett, seit langer Zeit
Für den Tod bin ich seid Jahren bereit
Erlöse mich aus diesem Leben,
ich werd' Dir meine Liebe geben.
Ich liege im Bett, schon seid Langem,
mich überkommt wieder dieses Verlangen
Die Sehnsucht nach der Klinge, die bestimmt mein Ende,
betrachte meine blutigen Hände.
Ich will nicht sein, was Du denkst, das ich bin
Suche nach dem Lebenssinn
Ich wär so gerne jetzt bei Dir,
das ständige Verlangen, tief in mir.
Ich küsse Dir sanft die Tränen vom Gesicht,
ich bin da, doch Du siehst mich nicht
Der Traum ist zuende, aus und vorbei,
ich wache auf, ein entsetlicher Schrei.
Kannst Du ihn hören,
sag es geschwind
Kein Traum, eine Brücke,
ich falle im Wind.
Ich schlage auf, auf kaltem Grund
mir rinnt Blute aus dem Mund
Die Augen leer, zerzaustes Haar,
der Traum war echt, mein Tod ist da..
~Anvenia~
geschrieben von: Anvenia
Und noch eine kleine Geschichte.. :)
Himmel und Hölle..
Sie schloss ihre Augen, atmete einmal tief durch und ließ sich nach hinten fallen.
Sie begann zu schweben, breitete die Arme aus und machte Bewegungen wie beim Schwimmen. Sie konnte endlich einmal etwas genießen. Auf ihren Lippen war ein wundervolles Lächeln. Ihr war als würde sie schweben, endlich frei sein. Sie fand' sich auf einer Wiese wieder. Eine Wiese, so saftig grün wie an einem wundervollem Sommertag - Es war doch eigentlich Winter!? Einen kurzen Moment lang quälte sie sich mit dieser Frage, bin sie sich entschied nicht mehr weiter darüber nachzudenken. Sie rannte und hüpfte fröhlich über die Wiese, aus der die schönsten und buntesten Blumen wuchsen
Ihre langen, braunen Haare flogen im warmen Wind. Die Sonne schien auf ihre weißen Wangen. Beim Einatmen spürte sie sogar die warme Sommerluft in ihren Lungen.
'Wie schön es hier doch ist, ich möcht' nie mehr fort, von diesem wundervollen Ort. In meiner Welt erwartet mich nicht's, ausser Kälte..' dachte sie verträumt vor sich hin.
Ein Rauschen drang' an ihr Ohr, noch bevor sie den kleinen Bach sah', der fröhlich vor sich hinpätscherte. Sie lief zu dem kleinen Bächlein, setzte sich auf die Erde und ließ ihre zarten Füße in's Wasser baumeln. Sogar das Wasser war warm und kitzelte leicht an den Füßen.
Ein lautes piepen, ein stechender Schmerz - Ein lauter Schrei.
Die Kleine Wachte auf, sah' sich um und nahm verschwommene Gestalten wahr. Ihr ganzer Leib war von Schmerz durchzogen und zitterte. Sie musste feststellen, das der erbärmliche Schrei, ihrer war. Sie hatte ein langes, weißes Nachthemd an, das voll Blut war.
Langam konnte sie die Menschen um sie herum erkennen, da war ihre Mutter.
Mit leiser, bebender Stimme begann sie zu flüstern 'Mama? Wo bin ich? Was ist passiert?'
Ihre Mutter sah' sie entsetzt an. 'Kind! Du lebst! Danke Herr, danke!' sie wischte sich unzählige Tränen aus dem Gesicht und fuhr fort 'Wir lieben Dich doch, wieso tust Du uns das an? Du hast versucht Dich umzubringen!'
Die Kleine erinnerte sich wieder. Wie sie sich die Adern aufschnitt, wie Blut floss.
Das Einzige was sie dachte war 'Ich will zurück an diesen Ort, ich muss es wieder versuchen'
Sie lächelte..
Ein letztes Mal, bevor sie den Druckverband um ihre Hangelenke abriss. .