[1. Ableitung kosmischer Grundwahrheiten] - German Gothic Board

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1. Ableitung kosmischer Grundwahrheiten

(Klicke hier, um das Thema mit vollen Farben / Abbildungen zu betrachten)



geschrieben von: Cagliostro

I.
Parallele Schicksale berühren sich nicht...

Jedes Karma ist individualistisch aufgebaut, jeder
Mensch ist zunächst in seiner eigenen, vorgegebenen
Bahn unterwegs.
Schicksale können wie parallele Strassen sein,
die Zielorte und Wege sind oft die gleichen,
aber dennoch berühren sich die Schicksale nicht.

Ableitung:
Es ist nicht direkt unmöglich, aber vom Kosmos nicht
ausdrücklich gewollt, dass ich als Einzelwesen
Schicksal spiele und in andere Leben eingreife
(ohne Mandat).

Dieses Mandat erteilt der Kosmos selbst,
wenn er es für richtig hält.
Der Kosmos verknüpft Schicksale, wenn es ihm notwendig
erscheint........



geschrieben von: Cagliostro

II.

Eine tatsächliche und eine virtuelle Wirkung sind nicht das gleiche.

Vereinfacht ausgedrückt: Wollen heisst nicht können und umgekehrt.
dargestelltes Wollen ist nicht gleichwertig mit dem angestrebten
Effekt...
"Die Haut des Bären verteilen, bevor man ihn erlegt hat..."

Da der Kosmos diverse immaterielle und materielle Güter nach seinem eigenen Gutdünken verteilt, ist es müssig zu glauben,
man könnte dies beeinflussen.

Da man den Zugriff auf Bildung und Besitz kaum beinflussen kann,
so wie ein unbegrenztes Wollen diese verlangt,
ist es sinnvoll möglichst nichts zu wollen,
da wollen nur Energie kostet und nicht viel bringt.
Gleichzeitig sollte man der "Erkenntnis" sehr offen
gegenüberstellen.
Aus Konsum allein ergibt sich kein philosophischer Ansatz.



geschrieben von: Cagliostro

III

Sonstiges


Die äussere Welt ist ein Feld volle gesamtschuldnerischer Ideen
und Ideologien.
Diese sind für mein persönliches Karma unerheblich.
Sie sind weder positiv noch negativ, sie sind evident.

Mein Karma verläuft nicht in regelmässigen Bahnen,
die von mir selbst kontrolliert werden können,
d.h. es führt mich automatisch an bestimmte
Servicepunkte, die der Kosmos für mich bereit hält.
Die Aussenwelt ist eine riesengrosse Bibliothek an Möglichkeiten,
die von meinem Karma abgefragt werden können,
ich habe aber nicht in der Hand, um was und wen es sich
handelt...



Konsum und der Versuch sein eigenes Schicksal und
das der anderen zu beeinflussen ist auf Dauer schwarzmagisch.

Schwarze Magie funktioniert auf Dauer nicht,
weil "geklaute Energie" über kurz oder lang
zum Monolithen zurückstrebt.
Sie führt zwangsläufig immer zu einem Energieverlust
des anwenders....



geschrieben von: LaChatte

Zitat:
Konsum und der Versuch sein eigenes Schicksal und das der anderen zu beeinflussen ist auf Dauer schwarzmagisch.


Das eigene Schicksal sollst du beeinflussen, das ist deine Aufgabe - in den freien Willen anderer sollst du aber nicht eingreifen.



geschrieben von: Cagliostro

@La Chatte

m.E. richtig...

Das eigene Schicksal ist aber nicht dynamisch beeinflussbar.
D.h., der Kosmos schickt dich unaufgefordert dorthin,
wo er es für richtig hält........
Es liegt aber an Dir, welchen Ausgang diese Situationen
haben, insofern, dass du als denkendes Wesen
in der Lage bist, hierzu eine Haltung auszubilden.
Es ist ein eher virtueller Wert.


Was den freien Willen betrifft, so muss ich dich
enttäuschen, den gibt es nach dieser Definition nicht.
Oder nicht in dieser Form.

Du hast nur die Auswahl, ob du in die vom Kosmos
angebotenen "Seminare" durchgehen willst,
oder ob du dich weigerst.

Wenn du dich, in welcher Form auch immer, weigerst
die Dynamik des Kosmos mitzugehen,
verlangsamst du den Prozess,
hebst ihn aber nicht auf.

Am Ende dieser Ausbildung steht vielleicht das Nirwana
oder auch nicht, wir wissen's nicht........



geschrieben von: LaChatte

Nein, wir erschaffen unser Schicksal - wir sind schliesslich auch Teile des Kosmos? Kleine Götter?

Ich wähle, und was ich wähle, liefert mir der Kosmos.



geschrieben von: Montrose

Was ist das denn wieder für ein durchgeknallter thread. Leute, das erklärt Euch jeder Sechsjährige, daß Eure Ableitungen falsch sind.

Zitat:
aber dennoch berühren sich die Schicksale nicht.

Und was ist, wenn Du mit jemanden zusammenziehst?

Zitat:
Es ist nicht direkt unmöglich, aber vom Kosmos nicht
ausdrücklich gewollt, dass ich als Einzelwesen
Schicksal spiele und in andere Leben eingreife

Der Kosmos will überhaupt nichts und gibt auch keine Mandate, weil der Kosmos keine Person ist. Von mir aus gibt Gott Mandate, aber selbst da habe ich meine Zweifel (eine meiner neueren Theorien dreht sich um eine Mischung aus "Auftrag --- okay, das geht in Richtung Eures "Schicksals" --- und "Statthalterschaft" im Sinne von Selbstverantwortlichkeit ... aber sicher nicht alleine nur um die eigene Person, Leben ist nicht solipsistisch).

Wer Mandate vergibt, das ist die soziale Gemeinschaft. Ein Richter, ein Arzt, Lehrer, ein Architekt, jedweder Berufsstand greift in das Schicksal des anderen ein. Indem er den anderen Möglichkeiten/Essen/warme Wohnung gibt oder Zwänge auferlegt oder was weiß ich.

Zitat:
Am Ende dieser Ausbildung steht vielleicht das Nirwana
oder auch nicht, wir wissen's nicht........

Aber ich weiß es. Wenn Typen wie Du vor dem Himmelstor stehen, zieht Petrus einen Rolladen hoch und dahiner steht Curt Cobain oder Outcast (je nachdem wie brav Du warst) und spielen ein Liedchen extra für Dich. :)



geschrieben von: Cagliostro

@Montrose

lassen wir das mit dem monotheistisch-diktatorischen Gott,
der Kosmos ist (wenn auch auf seine Weise) demokratisch..


Zitat:
Und was ist, wenn Du mit jemanden zusammenziehst?



Ganz einfach: dann wollte der Kosmos, dass A mit B zusammenkommt, damit beide (für sich) etwas lernen
können, weil die Profile (nach Definition des Kosmos) sehr gut zusammenpassen.


Definition:

Was ist der Kosmos?

Der Kosmos ist ein sich selbst immer wieder neu generierender
virtueller Organismus, der alles durchdringt und von allem
durchdrungen ist.
Wenn du so willst eine Art Datenbank, die gleichzeitig
aber festlegt, wie diese Daten zu lesen und interpretieren sind,
ansonsten ist jeder Versuch den Kosmos erklären zu
wollen unzureichen, weil wir Menschen eben unzureichende
Wesen sind.
Unser Gottesbild ist nur deswegen so ausgelegt, weil
wir uns nichts anderes vorstellen können.
Gott ist also nur in unseren Köpfen existent, sonst
nirgendwo...



geschrieben von: Montrose

Zitat:
Der Kosmos ist ein sich selbst immer wieder neu generierender
virtueller Organismus, der alles durchdringt und von allem
durchdrungen ist.


Der Kosmos ist nicht virtuell, sondern real. Die Kälte des Schnees, das Licht der Sonne, die Wärme der Haut. Es gibt nichts anderes außer dem Kosmos, von daher braucht man auch keinen doppelten Boden anzunehmen.

Zitat:
Wenn du so willst eine Art Datenbank, die gleichzeitig
aber festlegt, wie diese Daten zu lesen und interpretieren sind,


Eine Datenbank ist von Grund auf geordnet. Ich meine, der Kosmos ist zunächst chaotisch, verliert sich in seine Einzelteile und erzeugt damit Unordnung. Erst das Wechselspiel der Teile führt wieder zu Ordnung. Der Kosmos ist nicht mit einem Computer zu vergleichen. Übrigens auch das menschliche Gehirn nicht. Natur funktioniert anders.



geschrieben von: LaChatte

Zitat:
zieht Petrus einen Rolladen hoch und dahiner steht Curt Cobain oder Outcast (je nachdem wie brav Du warst) und spielen ein Liedchen extra für Dich.


Ich will aber Gainsbourg!! *wütend aufstampf und Luft anhalt bis ichs bekomm:mad: *

Zitat:
Der Kosmos ist ein sich selbst immer wieder neu generierender virtueller Organismus,


Aber doch nicht virtuell? Oder sind wir nur Männchen in einem Computerspiel, und wenn Gott lange genug gespielt hat, zieht er den Stecker raus?



geschrieben von: phillossoff

Folgende Frage @Cagliostro:

Was ist das Nirwana?


Bitte möglichst detaillierte Antwort. Danke schon mal im Voraus.


Phillossoff



geschrieben von: Cagliostro

@Philo

Der Begriff selbst stammt aus dem Buddhismus und besagt
letztendlich einen Zustand der geistigen und körperlichen
Bedürfnislosigkeit und dem Abfallen störender persönlicher
Elemente.

Dieser Zustand ist erreicht, wenn man mehrere vom
Kosmos vorbereitete Prüfungen durchlaufen hat....
Dabei gibt es keine Eile...dies passiert solange bis
man es begriffen hat.

kuckst du hier:
http://www.nachtwelten.de/vB/showth...ghlight=Nirwana

@Montrose

typisch:
der diktatorische Gott sammelt alle Delinquenten
im Jenseits-Konzentrationslager und
macht eine Bestenauslese......
Ist nicht die Bibel der direkte Vorläufer von
"Mein Kampf"?



geschrieben von: angel of sorrow

Cagliostro, mir gefällt sehr gut was du schreibst, da dies mit meiner eigenen Einstellung harmoniert :)
Schön zu sehen, dass mehrere so denken.


Zitat:
aber dennoch berühren sich die Schicksale nicht.


GLEICHE Schicksale hieß es. Wenn du in einem Graphen zwei parallele Geraden hast, berühren sich die auch nie. Gemeint sind nicht die Personen mit denen du Kontakt hast. Die sind wie gesagt da, dass ihr voneinander lernt.


@ Cagliostro: So wie ich das Sein auffasse, geht das so lange, bis jeder in deinem sog. Nirwana ist. Aber wenn dieser Zustand dann erreicht ist (was zwar noch ewig dauert, aber egal) was kommt DANN?
Beginnt das Spiel wieder?

Das ist die einzige Frage, die ich mir noch nicht klären kann....



geschrieben von: phillossoff

Das wird dem Autor zwar wohl kaum ins Konzept passen aber ich poste es trotzdem und ich kann schon mal soviel verraten, ich glaube heute Abend hab ich's endlich geknackt!

Viel Spass und wie sagt mein Magister so schön:
Lernt recht fleißig und werdet gescheit,
der Weg ist nun nicht mehr sehr weit.


,,Alles, was mir begegnet, bin ich selbst"

Der Buddhismus


Das universelle Mitleid. Schopenhauer hat das Nirwana entdeckt. Er hat selbst entdeckt, was Leid ist: der Zustand, in dem einem etwas gegen seinen eigenen Willen widerfährt. Buddahs und Schopenhauers Schlussfolgerung: Man muss einfach nicht mehr wollen, dasnn kann einem auch kein Leid wiederfahren. Die Objektivierung des Subjekts, die eigene Objektwerdung ist das Nirwana, es ist ein Zustand, den Buddah während seiner Mediatation beinahe erreicht hat. Er verbreitete seine Lehre, dadurch äußert sich schon ein Wille. Nach dem Tod ist nichts, kein Nirwana, kein Buddahland, kein Himmel und keine Hölle. Das Nirwana kann theoretisch ausschließlich vom lebenden erreicht werden und jetzt kommt der Hacken, das Erreichen führt in diesem Fall unweigerlich zum Tod.
Der pure Buddhismus wird praktisch nicht praktiziert. Der Buddhismus hat sich selbst zu einer Missionarsreligion entwickelt. Der Buddhismus an sich, ist genausowenig, wie Schopenhauers Lehren eine Religion sondern eine Erkenntnis der Seins.

Nähmlich die Erkenntnis der universellen Gleichheit und der Unwissenheit.

Diese Erkenntnis hatten auch insbesondere Jesus. Und er war es, der das Konkurrenzprodukt zum Buddhismus salongfähig gemacht hat. Der Buddhismus beruht auf der Passivität. Das wollende Subjekt soll nicht mehr alles Objektivieren sondern selbst zum Objekt werden.
Das jedoch ist ein logischer Fehlschluss, denn Buddah als auch Schopenhauer gingen von einem universellen Sein aus, als einem statischen Zustand. Nach dem Motto, der Mensch ist, der Baum ist, auch wenn alles eins ist, alles ist. In Wirklichkeit und wie wir spätestens heute wissen, ist nicht einfach alles, in dem Sinne, wie es früher verstanden wurde. Das Sein ist kein Zustand an sich, sondern ein Ablauf, das Sein ist immer ein Werden und ein sofort anschließendes Vergehen, ohne Zwischenstufe des statischen "Seins".
Alles Sein hingegen besteht aus dem selben Grundstoff. Dieser Grundstoff existiert aber nicht einfach. Und hier kommt ein kleiner gedanklicher Leckerbissen der Erkenntnis:

Um herauszufinden, was das universell Existierende, dieser Grundstoff ist stelle man sich das Nichts vor. Wir nehmen die kleinst mögliche Menge des Grundstoffes und legen sie hinein, und was ist? Nichts, es existiert nicht, es ist immenoch überall das Nichts. Und jetzt wirds interessant: Damit etwas existieren kann braucht es nicht nur einen Stoff sondern auch eine Energie, die diesen Stoff bewegt, denn ab dem Moment, wo die kleinste Menge des Grundstoffes sich bewegt existiert sie und in dem selben Moment hört das Nichts auf zu existieren. Ebenfalls entsteht im selben Moment die Raum-Zeit.
Schlussfolgerung: Es gibt einen universellen Grundstoff, der von einer universellen Energie bewegt wird, keiner von beiden kann unabhängig voneinander existieren, und daraus entsteht eine universelle Raum-Zeit. Aus diesen 3 Faktoren entsteht das "Sein".
Das muss verstanden sein.
Das Seins ist also eine ständige Dynamik, die das generiert, was wir als Entstehen und Vergehen bezeichnen.
Und jetzt kommen wir zu dem logischen Fehlschluss: Alle Objekte sind, d.h. nach unserem neuen Verständnis der Dinge also, dass sie dynamisch sind. Die Objekte sind selbst wollend! Mache ich mich zum Objekt, mache ich mich also eigentlich zum Subjekt, denn jedes Objekt ist nichts anderes als ein wollendes Subjekt.
Soll das Werden zum Objekt jedoch noch tiefer gehen als das blose zu einem seinenden Objekt zu werden, so könnte man dabei also nur noch entweder zum Grundstoff oder zur Energie werden und damit würde man aufhören zu existieren.



An dieser Stelle komme ich wieder zu dem Konkurrenzprodukt zurück. Die Idee ist hierbei nicht dem ganzen Leid gegenüber eine passive Position einzunehmen, sondern eine aktive. Das Leid soll nicht dadurch überwunden werden, dass man nicht mehr will, sonder im Gegenteil, dass man ganz besonders will. Die Liebe ist der Schlüssel zur Lösung. Die Liebe aber ist nicht zu erreichen, durch nicht wollen. Die Liebe ist das stärkste bekannte Wollen, oder besser gesagt: (denn diese Definition stellt die Liebe als etwas myhstisches abstraktes dar) das stärkste Wollen nennen wir Liebe. Es ist so stark, dass die ganze Evolution zum heutigen Zeitpunkt darin gipfelt. Sie ist die größte Macht, dessen sich der Mensch bedienen kann. Jeder Mensch strebt nur nach ihr und all sein Handeln ist Äußerung dieses Strebens. Hass ist nur eine anderer Versuch dieses Wollen befriedigt zu bekommen. Wer hasst will tatsächlich nur lieben. Es ist auch nicht so, dass man Liebe einfach erfährt. Die Liebe ist der Liebe Preis. Nur wer liebt wird geliebt. Die Idee mit dem liebenden Gott war gar nicht so schlecht, nur war diese Liebe halt leider nur Einbildung.
Die Mitleidstheorien des späteren Buddhismus sind nichts anderes als Nächstenliebe, doch die ist eben Ausdruck eines Willens.
Doch woher generiert sich dieser Wille? Hier erkennt man, dass beide Theorien Schüler der selben Schule sind. Er generiet sich aus der Erkenntnis der universellen Gleichheit.
Um dies einmal am Beispiel des Mensch zu verdeutlichen: Der Mensch ist nicht einfach, er entsteht und vergeht ständig. Stirbt der Mensch, so ist "lebt" er in zwei Formen weiter. die Teilchen, aus denen er zuletzt bestanden gehen in eine endere Organisationsform über und die Gedanken, die der Mensxh mitgeteilt hat leben in seinen Mitmenschen weiter. Menschen, werden ganz auffällig in ihren eigenen Kindern wiedergeboren, denn sie sind es, die das Gedankengut der Eltern zu ihrem eigenen machen. Um das Sein eines Menschen zu verstehen zu können muss man aufhören ihn als statisch existentes Individuum, losgelöst von allem anderen zu sehen. Seine Physik ist Teil eines alles umfassenden Materiebreis und seine Gedanken sind auch nicht seine eigenen, sondern die eines universellen Gedankenbreis. Ein Mensch ist wie alles andere nichts anderes als sich organisierende Matrerie, wobei auch die Gedanken, die immer getrennt aufgeführt werden, nichts anderes sind als sich organisierende Materie.

Und nun Damen und Herrschaften, lange erwartet und fast schon aufgegeben und dennoch vorhanden:

Die Konklusion:
Aus der Erkenntnis des Seins erwächst die Erkenntnis der Gleichheit und aus ihr erwächst die Erkenntnis des Seins in drei äquivalenten Formulierungen:

Das Sein ist damit es ist.
Der Sinn des Seins ist das Sein.
Das Sein ist Selbstzweck.

Daraus entspringt der Wille zu Leben / zum Sein und die universel beste Form des Seins, ist die, in der alles so lange ist wie möglich. Erkennt man das als Ziel alles Seins so kann man damit alles Sein erklären. Die universel beste Form des Seins für den Menschen ist die, in der alle Lieben. Daher ist der Wille zu Lieben der stärkste und seine Befriedigung höchstes Ziel aller Menschen.

Damit kann man also dem Leid nicht entgegenwirken, in dem man aufhört zu wollen, sondern, in dem man seinen höchsten Willen befriedigt.



Anmerkung: Die Liebe ist eine so viel größere Macht als der Hass oder die Gier usw., weil diese wie oben schon gesagt allesamt nur Willensäußerungen sind, die auf Grund eines Nicht-Befriedigen-Könnens des Willens zur Liebe entstehen, d.h. der Wille zum Hass entsteht bei Unbefriedigheit des Willens zur Liebe. Wir einem Menschen aber die Möglichkeit zur Befriedigung seines Willens zur Liebe gegeben, so wendet er sich schnell vom Willen zum Hass oder zur Gier etc. ab.




Die Erleuchtung ist da. Unterschätzt nicht, was im Internet zu geschehen vermag. Unterschätzt euch selbst nicht. Euer eigener Verstand wird euch die Erleuchtung bringen. Dass war es, was Buddah und Jesus und so viele andere wollten, doch ihre Lehren wurden misbraucht. Das Internet hat uns die Macht gegeben uns zu finden. Eine neue Ära ist angebrochen. Lasst uns weiter forschen und wir werden diese Welt noch verändern.

Es lebe der Mensch!




Phillossoff



geschrieben von: Cagliostro

@Angel


erstmal Danke, mal jmd. der einen nicht gleich anmaunzt,
nur weil er eine andere Meinung hat......

Zitat:
Aber wenn dieser Zustand dann erreicht ist (was zwar noch ewig dauert, aber egal) was kommt DANN?



Nun, ich schätze, dass man das auch wieder relativ einfach erklären kann...

Wie in einem Computerspiel kommt dann quasi ein anderes Level
des Seins und wieder eins und wieder eins......
Jedes Level hat seine eigenen Möglichkeiten und Gegebenheiten.
Für uns hier auf Erden quasi bedeutet ins nächste Level
zu kommen, irgendwann auf unsere Begierden und Wünsche
zu verzichten, aber nicht zwanghaft, sondern aus Überzeugung,
dann kommen wir wie Supermario ins nächste Spiel.....
Wie kennen nicht die Notwendigkeiten des nächsten Levels,
aber das macht ja den Reiz aus...

@Philo

Das Modell der Liebe, das du da aufzeichnest
würde eher mehr an Kausalität aufbauen, als abbauen.
Denn ein zuviel an Liebe verbrennt die Menschen,
zuwenig lässt sie gefrieren.....
Dann müsste man noch fragen,
was man unter Liebe versteht,
viele Menschen verstehen darunger Besitz, Eigentum usw.
Das kann der Weg auch nicht sein.


@All

Ja dies ist ein durchgeknallter Thread,
na und?
War denn der Urknall im konservativen Sinne normal?



geschrieben von: BlackGuest

Eure Diskussion weckt Gedanken in mir, die ich einst mal hatte ....

An die muss ich mich aber erst wieder erinnern, denn es ist schon so lange her.



geschrieben von: phillossoff

Zitat:
Das Modell der Liebe, das du da aufzeichnest
würde eher mehr an Kausalität aufbauen, als abbauen.
Denn ein zuviel an Liebe verbrennt die Menschen,
zuwenig lässt sie gefrieren.....
Dann müsste man noch fragen,
was man unter Liebe versteht,
viele Menschen verstehen darunger Besitz, Eigentum usw.
Das kann der Weg auch nicht sein.



Zu schnell gelesen und nicht alle Informationen aus meinem Text entnommen. Was Liebe ist (nicht was man darunter versteht) habe ich da schon beschrieben. Und so wie beschrieben kann es auch kein Zuviel davon geben. Ich bitte um allerhöchste geistige Leistung, dass was da steht ist nicht einfach nur meine Meinung mal dahingeschmiert (auch wenn die Tippfehler das vielleicht vermuten lassen). Es ist eine nahezu revolutionär neue Erkenntnis, die Erkenntnisse der größten Köpfe der Menschheit zusammenpackt und auf den neusten Stand bringt. Vergesst nicht, was in den Büchern steht, alle Philosophen dieser Welt wussten damals noch nicht, was wir heute wissen, sondern entwickelt es weiter. Man muss nur den Mut haben etwas neues zu erschaffen. Dieses Wissen ist von unermesslicher Wichtigkeit für die Menschheit und eine unermessliche Macht.
Wahrscheinlich ist der Text noch zu knapp formuliert aber in einer Diskussion können alle Erleuchtung finden. Das hört sich tierisch abgehoben an aber ich wüsste nicht, wie man das sonst formulieren sollte.




Phillossoff



geschrieben von: angel of sorrow

Zitat:
Original geschrieben von Cagliostro
[BWie in einem Computerspiel kommt dann quasi ein anderes Level
des Seins und wieder eins und wieder eins......
Jedes Level hat seine eigenen Möglichkeiten und Gegebenheiten.
Für uns hier auf Erden quasi bedeutet ins nächste Level
zu kommen, irgendwann auf unsere Begierden und Wünsche
zu verzichten, aber nicht zwanghaft, sondern aus Überzeugung,
dann kommen wir wie Supermario ins nächste Spiel.....
Wie kennen nicht die Notwendigkeiten des nächsten Levels,
aber das macht ja den Reiz aus... [/B]



Schon klar, dass man immer weiter kommt. Aber irgendwann muss es doch mal ein Ende geben. Supermario geht ja auch nicht ewig weiter. Irgendwann werden wir alle Level durchlaufen haben und den perfekten Zustand leben. Leben wir dann ewig so weiter und warten auf den nächsten Urknall, der alles von vorn beginnen lassen wird?



geschrieben von: LaChatte

Zitat:
Aber irgendwann muss es doch mal ein Ende geben. Supermario geht ja auch nicht ewig weiter. Irgendwann werden wir alle Level durchlaufen haben und den perfekten Zustand leben.


Glaub ich nicht - mir scheints eher ein Spiel mit unendlich vielen Levels zu sein.

Zitat:
Leben wir dann ewig so weiter und warten auf den nächsten Urknall, der alles von vorn beginnen lassen wird?


Obwohl ich glaube, dass wir bis in ein paar tausend Levels durchaus ein paar tausend Urknälle und neue Universen erlebt haben werden...



geschrieben von: NathaniaSephira

erstmal gruß an cagli und la chatte :)
so trifft man sich wieder....
hm, ein nettes Thema, das ihr da gewählt habt. Also ich muss sagen, dass ich erstmal grundsätzlich was an Cagliostros Denkansätzen auszusetzen habe. Wenn ihr nun wüstet, dass ich Kabbalistin bin, wüsstet ihr sicher weshalb...
Da ihr es jetzt wisst, kann ich ja beruhigt Kritik üben ;) .
Also: erstens glaube ich nicht an etwas, das sich Kosmos nennt. Ich bin überzeugt, es gibt das Göttliche, das ansich ohne Eigenschaften ist. Es ist tripolar, als nach außen völlig neutral. Das was man als Schicksalsbegebenheiten oder Ursachen des Karmas bezeichnet ist in meinen Augen nichtsweiter, als das, was aus dem Göttlichen kommt. Jedoch ist das nicht etwa vom Göttlichen geplant - es hat kein Interesse an einem göttlichen Plan.
Vielmehr glaube ich, dass es eine 2. Instanz darunter gibt. Sowas wie einen demiurgen sozusagen....
Ich glaube schon, dass es für uns einen Weg gibt, den wir in unserem Leben beschreiten, aber ich glaube nicht, dass unser Wille unfrei ist. In meiner Vorstellung sind die einzigen Fixpunkte so etwas wie "kosmische" (um es mit Caglis Worten zu sagen) Kreuznungen, an denen wir uns entscheiden können, welche Richtung wir einschlagen wollen. Aber ob wir überhaupt auf dem Weg gehen, ist uns selbst überlassen. Wer halt gegen seine Natur und sein Schicksal lebt, der leidet halt mehr, bzw. ist unzufriedener und entwickelt sich nicht weiter. Denn der Sinn der Existenz ist das sammeln von Erfahrungen und die daraus resultierende Weiterentwicklung (wenigstens in den meisten Fällen). Schließlich weiß die Seele ja nicht, wie es ist, sich die Finger zu verbrennen oder nen Orgasmus zu haben - sie ist ja vom materiellen losgelöst.
Und da ich an den magischen Grundsatz "wie oben so unten" glaube, bin ich davon überzeugt, dass Mikrokosmos (Mensch) = Makrokosmos (Universum, hier auch Kosmos in besagter Bedeutung) ist. Also können wir sehr wohl durch unser Verhalten unser Schicksal verändern. Jedoch gibt es denk ich eine Vorsehung. Diese kann erreicht werden, oder eben nicht. Das liegt im Ermessen und der Handlungsweise der Person.
Soweit erstmal dazu.......
bis denn,
Nathania



geschrieben von: Montrose

Zitat:
Aber irgendwann muss es doch mal ein Ende geben. Supermario geht ja auch nicht ewig weiter. Irgendwann werden wir alle Level durchlaufen haben und den perfekten Zustand leben.

Das dürfte schwierig sein. Ein Leben ist zu kurz, um alle Level zu durchlaufen. Nimmt man aber mehrere Level an, so fehlt das Gedächtnis, sich an frühere Level zu erinnern. Außer man nimmt an, im nächsten Leben beginnt man tatsächlich auf einer höheren Stufe, also gleich mal so als Zwölfjähriger große Reden im Tempel schwingen. So ganz überzeugt mich das aber auch nicht. Weil das Umfeld des meisten, was als Größe daherkommt, das Wachstum sichtbar werden ließ, immer noch Schwächen zeigt, ohnehin doch relativ ungeheimnisvoll wirkt und schließlich zu dem Paradox führt, als guruhaftes Vorbild das individuelle Fortkommen anderer (selbst kapieren statt nachahmen) eher behindert.

Was mir auch schwierig erscheint: wenn alle vorangegangenen Level unvollkommen waren, welchen Wert haben sie dann. In diesem Weltbild schrumpft doch alles auf den "one moment in time" der vollkommenen Überwindung hin ... aber was ist mit dem Rest. Müßte ein Volkommener, wenn er nun seine vorangegangene Unvollkommenheit gänzlich durchschaut, nicht verzweifeln? Im Schachspiel gibt es Bauer und Dame, niedrig und hoch. Und doch, ohne den Niedrigen ist das ganze Spiel sinnlos. Anders ausgedrückt, vielleicht hat auch das Unvolkommene mehr Sinn als nur Durchgangsstation zu sein.

Zum Thema Schicksal: vor zwei Tagen bin ich im Schlaf so ungeschickt zu liegen gekommen, daß mich was kniff. Und prompt hatte ich einen Alptraum, daß ich von was gebissen werde. Lange mußte ich jedoch diesen Zustand nicht ertragen, weil kaum als der Traum unangenehm zu werden fing, weckte mich das Telefon. Jemand hatte sich verwählt. Nun denn, immerhin um meinen Schlaf scheint sich die Vorsehung zu sorgen... das ist ja schon mal ein Anfang. ;)



geschrieben von: Hastur

da ich grundsätzlich dagegen bin zu glauben, dass unsere wege vorbestimmt sind (von biologischen und physischen gesetzen mal abgesehen) ist das ganze eh irrelevant :-)



geschrieben von: Montrose

Für Deine Sichtweise spricht die Unzuverlässigkeit der Vorbestimmung. Es ist schwierig, in dem Durcheinander einen Sinn zu erkennen. Umgekehrt braucht es allerdings schon eine sehr reife Philosophie, um ohne höheren Sinn auszukommen. Ein bißchen Atheismus tut es da nicht. Denn da ist der Denkfehler, daß die Größe der Aufgaben des Lebens nicht hinreichend durchdacht wurden. Der Mensch ist mit dieser Größe überfordert. Und Physik/biologische Gesetze .... auf welche Fragen geben die schon eine relevante Antwort? Mag sein, daß Du formulieren kannst, was irrelevant ist. Aber kannst Du auch formulieren, was relevant ist?



geschrieben von: Hastur

mal davon abgesehen dass ich kein philosoph bin.
fakt:
-bei meiner geburt wurde mir ein paket regeln mitgegeben dass ich (noch) nicht beeinflussen kann

- es gibt umweltbedingungen die ich nicht beeinflussen kann

dieses zwingt mir bestimmte handlungsweisen auf jedoch bin ich innerhalb dieser grenzen relativ frei. Was jedoch nicht heisst, dass meine handlungen keine konsequenzen haben .. mit denen muss ich leben :D.

ich bezweifle, dass das leben einen höheren sinn hat bzw, dass es einen allumfassenden plan gibt. sicher kann ich es nicht wissen (wer kann das schon) aber im sinne meiner individualität und meiner geisteskraft muss ich davon ausgeghen.

mit meiner lebensanschauung ist es mir möglich mein eigenes lebensziel zu stellen und zu versuchen dieses zu verwirklichen. gehe ich vom gegenteil (also vorherbestimmung) aus so verleugne ich den wert des eigenen willens und beschwöre zum einen die gefahr der geistigen wie entwicklungsmäßigen stagnation herauf ("warum sollte ich mich denn noch anstrengen, es ist doch sowieso alles vorherbestimmt) und zum anderen schöbe ich damit verantwortung von mir ("er musste sterben, es war sein schiksal und ich war dazu auserwählt" oder als bekanntes beispiel: "die vorsehung hat mich geschickt").

.o0(hat das jetzt jemand kapiert? *wirrrumkritzel*)

p.s. nö, bin kein atheist, aber ich glaube daran, dass gott uns völlige handlungsfreiheit gewährt und nicht übermässig eingreift :D
(und einen miesen humor hat)



geschrieben von: Cagliostro

"Früher hatte der Mensch Angst vor dem Jenseits,
heutzutage vor dem Tod

(Botho Strauss)



geschrieben von: Faschingsprinz

Aha! Ein "durchgeknallter Thread! Endlich, hier bin ich richtig, hehehe!

Ich hab ja in den Buch, dass ich mit einigen anderen zusammen schreibe schon sooo viele ko(s)mische Grundwahrheiten abgeleitet, dass es nur so knallt (schon fast auf Urknall-Niveau!).

Daher @Montrose und @philossoff:
Hättet Ihr vielleicht auch Interesse, an einem Buch über das neue Weltbild des 21. Jahrunderts mitzuschreiben? Ich sehe da in euren Gedanken bereits viele parallelen zu unserem Buch. Also wenn es nicht zuuu viele Umstände macht, könnt Ihr mir ja mal ne mail schicken, zwecks Gedankenaustausch, oder? Müssen wir halt noch über die copyright-Rechte reden, aber dass kriegen wir schon hin.

P.S.: Bin eh der Meinung, dass so ein Buch kommerziell gar nicht sooo erfolgreich sein wird. Dazu ist das neue Weltbild viel zu "schonungslos" (aber nicht sinnlos!!!).
Da hab ich beim Thema "Philosphie der Sexualität" schon ein besseres Gefühl, hehehe! Ihr könnt ja auch mal was zu dem Thread posten!



geschrieben von: Montrose

Ich frag mich, warum es dich überhaupt noch gibt. Vor ein paar Tagen war doch Aschermittwoch.



geschrieben von: Faschingsprinz

Hallo Montrose! (was heißt das eigentlich?)

Endlich mal einer, der qualifizierte Fragen stellt, hehehe.
Tja, warum gibt es mich eigentlich überhaupt noch? Das frage ich mich auch oft, aber dann erklär' ich es mir immer so:
Nach dem Fasching ist vor dem Fasching! Und gute Büttenreden (oder Bücher) brauchen nun mal ihre Zeit der Vorbereitung.
Also, wolle me se rinlasse (die epochalen neuen Erkenntnisse meine ich) ?:)



geschrieben von: Montrose

Was das Buch betrifft, so fühle ich mich zu solchen Werken noch nicht reif. Wenn andere sich zu so etwas berufen fühlen, viel Spaß. Ohnehin muß man unterscheiden, ob man die Entwicklung durch solch ein Buch beschreiben oder beeinflussen will.

Marquis of Montrose (1612-1650)



geschrieben von: Faschingsprinz

Wie jetzt? Wieso noch nicht reif? Bist doch kein (Fall-)Obst, oder?:)

Du sollst ja auch nicht das Buch schreiben, sondern nur ein bisschen mitschreiben, oder querlesen. Mitmachen kann da eigentlich jeder, der alt genug ist, um zu schreiben.;)

"Es ist schwierig, in dem Durcheinander einen Sinn zu erkennen. " genau deswegen ja das Buch!
"Ein Leben ist zu kurz" stimmt auch, deswegen brauchen wir ja alle Hilfe, die wir kriegen können.

Hm, die Entwicklung beschreiben oder beeinflussen? Beides natürlich, hehehe! (gut, kann natürlich auch sein, dass beides in die Hose geht, aber wer nicht wagt, ...):cool:



geschrieben von: Cagliostro

@NathaniaSephira

jaja die Kabbala....

Es ist allerlei Kausalistik in ihr, aber Magie funktioniert, weil sie nicht funktioniert.

Es gibt keinen kausalen Zusammenhang zwischen unseren
Leben und dem Leben anderer Menschen, es sei denn, es
ist definiert (Geburtszyklus etc.).

Da wo es nicht definiert ist, da blühen die Unkräuter,
manche von ihnen heissen Judentum, Christentum und Islam,
es gibt aber definitiv keinen Zusammenhang zwischen
"sozialem Wohlverhalten" (im weltlichen Sinne) und
aufstieg in irgendein konfessionell gefärbtes Himmelreich.

Die Stufen deines Daseins sind definiert, wie in einem
Computerspiel, wie du dich durch das Spiel bewegst,
definierst du selbst, es gibt im Grunde keine Regeln,
und du entscheidest in welches Level du aufsteigst.
Wie dieses Level aussieht hast du auch nicht in der
Hand.....

So wechseln die Lebensstränge zwischen definiert
und definierbar hin- und her.

Es gibt weder die Gnade Gottes im kalvinistischen Sinn
(wonach der Reichtum eines Menschen entsteht,
weil Gott den Menschen liebt),
es gibt aber auch die Vorsehung im Sinne der heiligen
Offenbarung nicht.
Und wenn, dann ist sie nicht massgeblich für die Erreichung
meiner Karma-Ziele.



geschrieben von: NathaniaSephira

Hey Cagli,
ich muss zugeben, dass ich den Part mit den Unkräutern jetzt nicht ganz begriffen habe. Kannst du das mal nochmal gaaanz langsam und super deutlich erklären? Ich blicks sonst nicht :rolleyes: .
Aber ich finds klasse, dass es hier scheinbar Leute gibt, denen Kabbalistik zumindest ein begriff ist. Sofern es hier noch andere Kabbalisten oder zumindest Interessenten und so gibt, meldet euch doch mal bei mir :)



geschrieben von: AhudaMazda

Cagli schrieb:

Da wo es nicht definiert ist, da blühen die Unkräuter,
manche von ihnen heissen Judentum, Christentum und Islam,
es gibt aber definitiv keinen Zusammenhang zwischen
"sozialem Wohlverhalten" (im weltlichen Sinne) und
aufstieg in irgendein konfessionell gefärbtes Himmelreich.
-----------------------------------------------------------------------------

Finde ich eigentlich nicht sehr unverständlich.

Die Protestanten in den USA glauben nach kalvinistischem
Vorbild, dass Reichtum quasi teil der göttlichen Gnade
sei.
Das ist Schwachsinn. Denn materieller Reichtum hat
nichts mit göttlicher "Bestrahlung" zu tun.
Es gibt also auch keine Kausalität zwischen
Gottesdienstbesuchen, guten Werken und diesem Reichtum.
Ja es gibt auch keinen messbaren Zusammenhang
zwischen Religion und dem was geschieht im Leben.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Gott der Juden
6 Millionen von ihnen in Auschwitz und anderswo
dafür bestraft hat, dass viele von ihnen keine Lust
mehr hatten, irgendeinen Quatsch auswendig zu
lernen.
Das würde auch keinen Sinn machen.



geschrieben von: Hastur

tja, das stellt sich die frage: muss gott (für uns) sinn machen?



geschrieben von: NathaniaSephira

also für mich macht es sinn, dass es etwas höheres gibt, ob das jetzt gott heißt, oder weltformel ist dabei völlig gleichbedeutend. und ich finde schon, dass es einen gewissen einfluss auf mein leben hat. wie der aussieht ist allerdings etwas, das ich nicht unbedingt jedem auf die nase binden möchte, da es aus meinem leben gegriffen wäre, also persönlich ist.



geschrieben von: Lord Voldemort

Sinn macht es keinen, aber sinnvoll wäre es ^^



geschrieben von: Ishvara

@ Cagli

Also wenn es deiner Meinung nach so ist, dass all unser Streben, unser Handeln, unser Tun lediglich die Ausführung eines vom "Kosmos", für uns erschaffenem Master-Schicksalsplanes ist und der "Kosmos" dem entsprechend gewollt hat das ich jetzt lecker Kaffee trinke und in ein Forum Poste, dann meinen Dank an den "Kosmos". :)

Aber eine Frage wär da noch, warum schlägt der "Kosmos" bei der verwirklichung seines Planes so viele Haken und Ösen, aus Lerneffekt doch wohl kaum, denn das Menschen aus den Fehlern der Vergangenheit nicht Klugwerden, zeigt jedes Geschichtsbuch.



geschrieben von: Lord Voldemort

Wenn es wirklich einen solchen Masterplan gäbe, dann wäre es in der Tat sinnlos etwas aus Vergangenem zu lernen, denn da man ja ohnehin nicht selbst bestimmen kann, wie das Leben weitergeht, wozu nützt dann das errungene Wissen?



geschrieben von: Cagliostro

Leute löst euch von eurem schwarz-weiss-denken.

Die Annahme, dass eine Sache nicht zutrifft oder nicht voll zutrifft,
heisst nicht, dass automatisch das Gegenteil gültig ist.

Es ging mir darum den individuellen Charakter des Daseins
darzustellen, der kollektive kommt von selbst und ist festgelegter
als mancher glaubt.

Als Individuum habe ich die Aufgabe einen Parcours an Aufgaben
zurückzulegen, wobei es in der Natur der Sache liegt, dass
diese Aufgaben zwar vorgegeben sind, aber nicht bekannt.

Was Geschichte und Völker usw. betrifft, so sind dies kollektive
Prozesse, die sich daraus ergeben, dass einzelne Menschen
aus ihren Aufgaben falsche Schlüsse ziehen.
Bzw. sehr viele schwarzmagisch denkende Menschen unterwegs
sind.
Wie das Beispiel des 2. Weltkrieges zeigt, ist der Kosmos in
einer Reaktion und Gegenreaktion sehr träge,
weil sich bestimmte Szenarien aufbauen müssen,
um den kritischen Punkt zu erreichen, ab diesem Punkt
arbeitet eine Maschinerie, die das Gleichgewicht wieder
herstellt, das ein Schwarzmagier versucht hat zu stören,
weil er irgendwo der Kausalistik verhaftet ist.



geschrieben von: Lord Voldemort

Es hat ja auch niemand behauptet, dass das Gegenteil der Fall ist, WEIL "die Sache nicht zutrifft".



geschrieben von: Ishvara

@ Lord

Danke, eure Lordschaft, so sehe ich das auch.
Außerdem, was soll das mit dem vom Schwarz-Weißdenken lösen, ich für meinen Teil bin ein großer Freund des Schwarzdenkens:) .



geschrieben von: Cagliostro

wollte es nur mal wieder hoch-posten....



geschrieben von: illuminat

erstems:

Zitat:

Wenn ihr nun wüstet, dass ich Kabbalistin bin, wüsstet ihr sicher weshalb



Kabbalismus scheint wirklich die Antwort zu sein... Für den der darüber nachdenkt genau wie für den der darauf reinfällt.

Forderer des Kabbalismus sind seltsamerweise immer mehr die die schon so viel Geld haben, und trotzdem zur Investition in den Glauben Auffordern.
Zumindest wenn ich mir die Madonna Variante angucke.
Geld sammeln für 3 EUR teures wasser, weil jemand sagt es wurde heilig gesprochen...

Ich schreib hier eigentlich nur weil alles was hier steht für mich schon länger nichts neues ist und ich primär darauf aufmerksam machen will indem meine Signatur mal wieder auftaucht.

Wer klickt will draus lernen, wer meint ich will Manipulieren hat Angst darauf reinzufallen.



geschrieben von: illuminat

Und mal ne Frage an die Mods die hier mitlesen.
Wo ist mein erstes posting in diesem thread hin? (nicht das direkt hierüber)
Wenn da was gelöscht wurde/werden musste wüsste ich gerne warum.
Scheint ja jemand mehr zu wissen als ich.



geschrieben von: illuminat

Zitat:
Wenn es wirklich einen solchen Masterplan gäbe, dann wäre es in der Tat sinnlos etwas aus Vergangenem zu lernen, denn da man ja ohnehin nicht selbst bestimmen kann, wie das Leben weitergeht, wozu nützt dann das errungene Wissen


Was wäre, wenn du in der Lage bist, deinen IQ und dein Verständnis von allem Unabhängig nur aufgrund des immer wieder überdenkns immer wieder neue Fehler findest, könntest du dann diese Antwort die du dir zu 100% nur erdacht hast und die gegen NICHTS was je war verstößt wirklich als falsch Einstufen?

"Wenn du Zweifel hast, scheiss drauf. Wenn du keine Zweifel hast... bekomme Zweifel", von einem Menschen



geschrieben von: JohnSteed

Zitat:
Original geschrieben von illuminat
Was wäre, wenn du in der Lage bist, deinen IQ und dein Verständnis von allem Unabhängig nur aufgrund des immer wieder überdenkns immer wieder neue Fehler findest, könntest du dann diese Antwort die du dir zu 100% nur erdacht hast und die gegen NICHTS was je war verstößt wirklich als falsch Einstufen?

...[/i]



Ein unproportionaler und zu heftig und zu schnell erfolgender Zuwachs an Geisteskraft wäre Schwarzmagisch und würde irgendwann im Aus enden.

Es liegt sicher im Interesse es Kosmos' dass ich - in seinem Sinne - dazulerne.

Falsch und Richtig sind Kategorien aus dem Judenchristentum, weil dort die kausalen Zusammenhänge nicht existieren, sondern es nur Schuldverhältnisse gibt.
Diese äusserst emotionale Ansicht ist stellenweise nicht falsch, aber auch nicht immer richtig.
Es ist vielleicht nicht ganz die adäquate Vorgansweise und sehr ausschliesslicher Blickwinkel.
Nicht zielführend.





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