Ich blicke in den alten Winterhimmel,
wo ich seinen Anblick war gewohnt,
und zwischen Sternschuppengewimmel,
liegt verlassen mein blutiger Junimond.
Leise wein ich, als sein Blut verrinnt,
streck die Hand ins Ferne aus,
und als zu verwittern das Rot beginnt,
tritt Stille weit aus mir heraus.
Gelähmt verharre ich nun bei mir,
seine letzten Tränen er bald verweint,
langsam lächelnd schwindet er,
bis mit dem Schwarz er sich vereint.
Nun bleib ich zurück, bin ganz verlassen,
mein einziges Werk ist zu vergessen,
seine letzten Konturen jetzt verblassen,
der Tod mag meinen Gram ermessen.
So leg ich die Schlinge um meinen Hals,
spring vom Ort, an dem er einst gethront,
um am erwürgenden Ende meines Falls,
zu erstehen als neuer Junimond.