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Für immer...

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geschrieben von: Marlius

Es ging nicht mehr.
Es ging einfach nicht mehr.
Und das wusste er.
Nach all diesen Neuanfängen und vielen Chancen konnte es nicht noch einmal von vorn beginnen.
So gern er es auch wollte,
denn ohne sie konnte er nicht leben - sie war das einzige Licht in seinem Leben gewesen,
doch nun war alles schwarz.
Schwarz - früher war das sein Leben gewesen.
Schwarz war seine Lieblingsfarbe,
verkörperte seine Gefühle und sein Denken,
manchmal hätte er auch gern eine schwarze Seele gehabt.
Doch sie war einfach nur traurig und verletzt,
aber nicht schwarz.
Er blickte in den Himmel - es war Nacht und der Regen tropfte in sein Gesicht und in seine Augen,
er konnte kaum etwas sehen.
Was war bloß geschehen?
Warum ging sie?
Hatte er etwas falsch gemacht?
"Wunder dich bitte nicht, wenn ich komisch bin - es liegt nicht an dir!", hatte er noch zu ihr gesagt.
"Du musst nicht alles verstehen".
Musste sie alles verstehen?
Hätte er immer alles erklären sollen?
"Nein",
sagte sie.
"Nein, aber ich will dich doch bloß verstehen, du musst es mir nicht erklären, wenn du nicht willst - doch bitte lass nicht alles an mir aus." Hatte er das?
Hatte er alles an ihr ausgelassen,
sicher,
ab und zu war er etwas gereizt,
nachdenklich,
aber...
Sein Kopf war voll mit Fragen,
Fragen die er ihr stellen wollte,
weil er selbst keine Antworten fand,
doch sie war nicht dort.
Tränen rannen über sein Gesicht,
er wollte sie zurück.
Doch wozu - es würde sich nichts ändern,
das wusste er genauso wie sie.
"Ich komme mit deiner verschlossenen Art einfach nicht zurecht",
gab sie als Grund an...
Wie lachhaft fand er,
wie einfach sie sich das machte.
Sie liebt mich nicht,
war sein erster Gedanke - doch dann dachte er an ihre Tränen,
die sie des Öfteren wegen ihm vergossen hatte.
Manchmal saß sie tagelang und hat ihn vermisst,
ihn ununterbrochen angerufen - nur um seine Stimme zu hören.
Auch ihre Tränen,
als sie ihn bat zu gehen...
Was war es dann?
Er wusste es nicht,
und was sie wusste konnte er nicht ahnen.
Es tat ihm leid und ihr sicherlich auch.
Doch es war zu spät.
Was sollte es,
sich darüber Gedanken zu machen.
"Denk an die schönen Zeiten von uns... der erste Kuss...",
schrieb sie "wenn du willst werden wir Freunde..."
Der erste Kuss - sein Herz zersprang vor Schmerz,
als er ihre großen Augen so deutlich vor sich sah,
als wäre es gestern gewesen.
Freunde werden...
sie war im Moment die letzte die ihm helfen konnte,
er wollte sie nicht als Freund...
Sie sollte ihm gehören,
nur ihm...
Sollte in seinen Armen liegen...
Nie wieder - nie wieder konnte er jemanden so lieben wie sie - warum war sie nicht da und nahm ihn in die Arme?
Nur noch einmal ihre Hand nehmen,
ihre Nähe spüren,
sie riechen,
sie lieben - einmal.
Sein Herz schmerzte - nicht nur innerlich sondern auch,
weil er weinte,
immer mehr,
sein Körper konnte kaum noch so viele Tränen aus seiner Seele holen,
so zerfetzt war sie.
Sie weinte und er wusste nicht wohin mit diesem Schmerz.
Noch immer regnete es,
noch immer sah er nichts,
denn seine tränenverhangenen Augen wollten diese Welt,
in der Liebe so schmerzte,
nicht sehen.
All diese Erinnerungen,
ihr Gesicht immer und immer wieder vor sich - ihre Augen,
ihr Lachen,
ihr Lächeln,
ihr Blick.
Er wollte schreien,
wollte sie rufen,
doch er war zu schwach - sein Körper war wie gelähmt.
Er musste weg...
weg von diesem scheußlichen Ort,
von dieser Trauer.
Er dachte,
wenn er erst weg geht,
dann hört vielleicht auch der Schmerz auf,
vielleicht kann er sein gebrochenes Herz einfach an dieser Stelle zurücklassen.
Er ging und als er merkte,
dass mit jedem Schritt die Schmerzen nur noch schlimmer wurden, rannte er,
rannte die Straßen hinunter.
Weg,
weg mit dieser Qual.
Seine Augen suchten verzweifelt nach einem Platz,
an dem sie sich verstecken können,
dort,
wo der Schmerz nicht hinkommt,
wo er ihn nicht findet.
Verzweiflung machte sich in ihm breit,
es gab keinen Ausweg,
wo sollte er denn hin?
Niemand konnte ihm jetzt helfen - gegen dieses Gefühl gab es kein Mittel, keine Person.
Nichts,
was ihm helfen oder gar aufheitern würde.
Niemand,
der ihm ein Gefühl der Geborgenheit geben konnte - außer sie - aber sie war nicht da und sie würde nie wieder da sein...
Wieder sah er sie vor sich,
erinnerte sich an die Nacht,
die sie am Bahnhof verbrachten,
weil kein Zug mehr nach Hause fuhr...
Es war kalt,
aber das war ihm egal,
sie war bei ihm,
wärmte ihn,
außen wie innen.
Warum hatte er sie nicht glücklich machen können?
Warum?
Was hatte er falsch gemacht?
"Es ist nicht deine Schuld"...
an wem lag es dann?
Er brauchte sie,
wie die Rosen den Regen,
wie Gedichte den Schmerz...
Wie ein gefallener Engel die Nacht.
Was hielt ihn noch in dieser Welt...
Was besaß er denn noch?
Auf der Suche nach einem Sinn verstrickten sich seine Gedanken, wuchsen zu einem Wald heran,
durch den nicht mal der kühnste und tapferste Ritter kam,
denn er würde sterben,
in den Dornen der Verzweiflung,
im Sumpf der Hilflosigkeit,
würde hinunterstürzen von den Klippen der Sinnlosigkeit.
Alles war weg.
Er sah auf seinem Arm "KATI" stand dort,
eingeritzt.
Die großen Narben schmerzten,
aber nicht so sehr wie sein Herz.
Würde sie sich auch seinen Namen in die Arme ritzen,
wenn er sterben würde?
Würde sie?
Er blickt auf,
noch immer war Nacht,
alles war ruhig - niemand würde es merken,
wenn er sich ganz still und leise aus dem Leben schlich.
Seine Mimik wurde kalt.
Er war unsicher und doch....
Mit festem Schritt ging er los,
scheinbar überzeugt,
nichts konnte ihn mehr davon abbringen...
Nichts,
außer ihr.
Der Regen tropfte auf seine durchnässten Sachen,
auf sein aufgeweichtes Gesicht,
auf seine zitternden Hände.
Er spürte nichts mehr - nicht einmal die Angst die sich jetzt leise in sein Gefühlschaos schlich...
Er zündete sich erneut eine Zigarette an,
fragte sich wie viele er noch rauchen könne,
bis er am Bahnhof war.
Seine Schritte wurden mit der Zeit langsamer,
je näher er an den Ort seiner Verdammnis heran kam...
Er zögerte...
wollte er das wirklich?
"Ich werd es euch irgendwann beweisen",
hatte er gesagt.
Doch damals hatte er nicht gewusst,
dass er tatsächlich einmal hier stehen würde und es für ihn nur noch einen Ausweg zu geben scheint.
So oft er es schon vorhatte,
so oft fand er etwas um sich festzuhalten.
Doch jetzt?
Er wollte sie leiden sehen,
wollte,
dass sie genauso Schmerzen ertragen musste wie er.
Er würde keinen Nutzen daraus ziehen,
aber das war nicht wichtig,
denn er wusste,
dass sie vor Kummer zergehen würde...
Er glaubte nicht,
dass sie ihn nicht mehr liebt,
er hätte es nicht einmal geglaubt,
wenn sie es ihm ins Gesicht gesagt hätte...
Es gab kein zurück mehr,
wenn er sich umdrehte und einfach weglief,
wusste er,
er würde es ewig bereuen,
denn nie wieder würde er den Mut dazu haben.
Er blieb stehen,
zögerte,
dachte nach,
doch es fiel ihm schwer klare Gedanken zu fassen.
Es war ihm egal,
was andere dann über ihn dachten oder wie sie sich fühlen würden, denn er war dann nicht mehr da um sie zu trösten,
zu sehen wie sie der Schmerz langsam auffraß.
Egal,
alles ist egal,
alles ist bald vorbei!
Dieser Gedanke tröstete ihn,
machte ihm Hoffnung auf etwas Besseres,
obwohl er nie an das Leben nach dem Tod geglaubt hatte - jetzt,
in dieser Situation war es ein hilfreicher Gedanke,
der ihm sogar Mut machte,
auf eine besondere,
fremde Weise.
Vor ihm waren jetzt die Gleise.
Nass und glänzend waren sie.
Sahen hart und todbringend aus.
Es war,
als würden sie auf ihn warten...
In seinem inneren Auge sah er Blut,
sein Blut auf diesen Schienen.
Früher hatten Züge immer Sehnsucht,
Fernweh in ihm ausgelöst - wie oft hatte sie ihn am Bahnhof abgeholt?
Wie oft standen sie am Zug,
um nur noch die letzten Minuten zusammenzusein,
bis er wieder für Wochen weg war.
"Es ist schon 13 - nur noch eine Minute, dann fährt er los" - "Ich weiß." sagte sie unter Tränen und blickte ihn an.
Wieder zögerte er - was war,
wenn kein Zug kam,
was war,
wenn es hell werden würde,
was würde passieren wenn doch ein Zug kam.
Wieder fingen die Tränen an über seine Wangen zu laufen,
langsamer als sonst,
als würden sie ihn beruhigen wollen...
Als wollten sie sagen: " Nein, du willst das doch gar nicht... geh zurück, geh weg von hier."
Er ignorierte seine innere Stimme,
schob sie weg von sich.
Weit weg,
so dass sie nicht mehr zurück kommen konnte,
wie sehr sie sich auch beeilen würde,
sie käme zu spät.
Er wollte sich von nichts mehr hindern lassen.
"Komm zurück, bitte komm zurück, sonst muss ich das tun... ich werde es tun.... bitte, komm zurück...",
flüsterte er,
in der Hoffnung sie könnte ihn hören.
Er wünschte sich nichts weiter als ihre Stimme zu hören...
Sie sagen hören,
dass sich über alles reden lässt...
Sie sagen zu hören "Ich liebe dich"...
Nur noch einmal.
Verzweiflung,
diese endlose Verzweiflung,
dieses Loch in seiner Seele wurde größer,
der Schmerz fraß sein Herz auf,
die Angst zu sterben lähmte ihn,
sie kämpfte mit seinem Todeswunsch,
ein erbitterter Kampf,
in dem es keinen Sieger geben würde,
so oder so nicht...
Was sollte er tun?
Zurück gehen?
Er konnte nicht - es war kein Leben mehr ohne sie - war nur noch ein Sein,
ein Existieren ohne Sinn.
Seine Tränen wurden kalt,
sie waren müde.
Konnten nicht mehr fließen...
Sammelten sich nur noch in seinen leidgeprüften Augen.
"Was siehst du, wenn du in meine Augen schaust?" - "Die Sterne",
hatte sie gesagt... "Sterne".
Leise,
ohne ein Wort zu sagen,
ohne sich zu bewegen,
stand er da - blickte auf den Boden.
Stillstand,
der die Welt anzuhalten schien.
Zeit schien nicht mehr zu existieren - dass einzige was er hörte,
war der endlose Regen,
der leise und ruhig niederprasselte.
Langsam,
als hätte er es aufgegeben ihn zu warnen,
ihn zu schützen,
ihn zum Umkehren zu bewegen...
Sinnlos - wie alles in dieser beschissen Welt,
in der man Liebe mit einer kaputten Seele bezahlen musste.
Er liebte sie,
nur sie,
und er würde auf sie warten...
Auf sie hinunter blicken,
sie beobachten,
ihr ganz nah sein...
"Siehst du, ein Stern da oben gehört dir... keiner weiß welcher, aber irgendwann wirst du es spüren, welcher deiner ist und ich bin sicher, dass unsere Sterne nebeneinander liegen... für immer."
Für immer - diese Worte hallten in seinem Kopf,
waren nicht wegzubekommen.
Er blickte auf und sah die zwei Lichter auf sich zukommen...
Keine Geräusche,
außer dem Regen.
Nur Lichter.
Eine letzte Träne erkämpfte sich den Weg zu seinen Lippen.
Seine Augen hell erleuchtet...
Wie die Sterne.

"Ich liebe dich",

flüsterte er...

"FÜR IMMER!"





geschrieben von: Fallen-Angel

ich heul grad wie n SChloßhund......ich versteh dich so gut......das könnte ich sein, die dort steht am Bahnhof....ich.ich hasse die Liebe und sie haßt mich..dir scheint es ählich zu gehen........ich hoffe so sehr für dich, dass du drüber hinweg kommst...ich weiß es ist ein ausichtsloses gefühl..ein fall in ein schwarzes Tiefes loch, das kein ende hat.....es ist das ende..ein SCherbenhaufen aller Träume Wünsche sehsüchte, ein Scherbenhaufen des lebens, man weiß nich wohin...alles ist dunkel, es gibt keinen WEg, es gibt keinen Ausweg, es gibt keine Hoffnung...ich hoffe so sehr für dich, du findest sie wieder, die Hoffnung, dann wäre wenigstens EINE Seele gerettet...

Der Gefallene Engel

------------------
"Sometimes Love's a loaded gun....and it shoots to kill"



geschrieben von: Marlius

Bitte Fallen-Angel, hoffe nicht für mich, denn das wäre hoffnungslos



geschrieben von: EndlessNight

boah.. *schluck* ..heftig heftig..
doch.. ich kann das schon nachvollziehen.. aber.. eigentlich fehlen mir die Worte.. denn was kann ich da schon sagen.. jeder Versuch Trost zu spenden wäre wohl sinnlos.. sie klängen wohl eher wie bitterer Hohn in Deinen Ohren.. wenn jemand daherkäme und sagte, es wird vergehen.. denn in solchen Moment ist man hoffnungslos.. und dann kann man an all das nicht mehr glauben.. man ist der Hoffnungslosigkeit vollkommen ausgeliefert.. und nichts und niemand kann einem helfen, so scheint es..
Trotzdem.. die Hoffnung nicht aufgeben.. (ich hab leicht reden, was? )

Nunja.. was bleibt noch zu sagen? Wohl im Moment nichts..

Endless



geschrieben von: Phalène

Zugegeben, ich kann das gar nicht zu Ende lesen.
Tut mir mehr weh, als alles andere...
Ich weine, alles in mir weint.
Das Gefühl, das du beschreibst,
ist das Gefühl das ich ganz tief in meinem Herzen trage.
Versuchte es zu begraben, es auszulachen, es zu akzeptieren...
Ich kann dir sagen, dass nichts davon geholfen hat.
Ich werde ihn immmer lieben, weil er mir nie die Möglichkeit gab, damit aufzuhören.So plötzlich.
Aber ich hab mir geschworen, dass das für mich egal sein wird.
Ich werde es ignorieren.
Und das hat geholfen.
Ich wünsche dir jemanden wie Montrovant,den ich hier fand, jemanden, der dir hilft, einfach nur weil er dich lieb hat.

Sanfte Grüße,
Phalène


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Wandere umher, sehe kein Licht, suche Dich so sehr und finde Dich nicht. Wo bist Du nur, Du Sonne meines Lebens...wo bist Du nur...wo?



geschrieben von: Phalène

Ach ja,

see my poem "Endloser Schrei".
Might help you in a way.
The world's happenings are always the same...
Phalène

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Wandere umher, sehe kein Licht, suche Dich so sehr und finde Dich nicht. Wo bist Du nur, Du Sonne meines Lebens...wo bist Du nur...wo?



geschrieben von: Bloody Angel

Wahnsinn,
du hast es geschafft mir eine warme Träne aus meinen ach so kalten Augen zu locken.


------------------
---In Memorian of Paradies---



geschrieben von: broken_one

Die Stellen an denen ein Stern erloschen ist sind anscheinend wirklich dunkler als die wo nie etwas war...

Hmm, so oder so, ne Menge LEIDENschaft, glaub ich.

Wenn ich die Wahl hätte würde ich den Stern trotzdem für eine Weile sehen wollen... Vielleicht besser, dass ich diese Wahl nicht habe.
Aber, Marlius, es geht immer, IMMER, auch wenn es keinen Sinn hat, wenn es keinen Spass gibt, kein Licht und keine Wärme, denn das Ende kommt von selbst, früh genug und irgendwann kann man einfach nicht noch mehr verlieren.



geschrieben von: Marlius

Grüße broken one,

dir will ich nun zu erst eine Antwort schreiben. (Bloody Angel, Phalène,usw... schreibe ich später eine Antwort, versprochen!)

"Aber, Marlius, es geht immer, IMMER, auch wenn es keinen Sinn hat, wenn es keinen Spass
gibt, kein Licht und keine Wärme, denn das Ende kommt von selbst, früh genug und irgendwann kann man einfach nicht noch mehr verlieren."
Ich kann nicht mehr verlieren,
das Ende ist schon lange da,
Sinn, Spaß, Licht und Wärme sind mir Fremdwörter.
Es geht nicht immer.
Nichts geht/währt immer.



geschrieben von: Lady Bathory

*bitter lächel*

nun habe ich deine zeilen so oft gelesen, bin immer wieder an verschiedenen stellen hängengeblieben...
sie haben wierklich was fesselndes.
lese ich dies hier durch, weint meine seele wegen dem was sie durchlitten hat...
ich wünsche dir das deine seele bald ruhe findet vor den quälenden gedanken die einen durchwandern und nciht mehr in ruhe lassen.


memento mori
*knicks* Lady

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Das Feuer in meinem Herzen ist am sterben den Eifer den ich hatte,ist gegangen Das Feuer in meinen Augen ist am sterben der Traum denn ich hatte, ist verschwunden



geschrieben von: broken_one

Tja, Sinn, Spass, Licht und Wärme sind ziemlich kurzlebig meistens. Und sowiso ein Privileg für Leute die dementsprechend aussehen... ( Das war auf mich bezogen, die anderen hier kenn ich ja nicht )

Andererseits, Sinnlosigkeit, Frust, Dunkelheit und Kälte können vielleicht für immer währen.

Marlius, versuch es mal so zu sehen: Es war nicht immer so. Du hattest Spass, Licht und Wärme, vielleicht sogar Sinn. Jetzt nicht mehr, aber in deiner Vergangenheit. Es mag jetzt vorbei sein, aber es gibt Leute die haben weniger.
Zieh einen großen Strich und zähl alles zusammen. Du wirst sehen, dass du eine Menge hattest. Sei froh um alle Chancen und Neuanfänge, andere gehen ins Grab ohne dass je etwas angefangen hatte.

Und wenn, wie du es sagst, nichts ewig währt, dann kommt es sowiso nur darauf an was mal war, nicht darauf was ist.

Denk mal drüber nach. War das alles nichts, was war? Anscheindend nicht, denn sonst würde es dir nicht so unglaublich fehlen.



geschrieben von: Marlius

Wünschte ich wäre in der Lage,
dieses blöde Gedicht "für immer" zu closen...



geschrieben von: Dark Princess

Warum?



geschrieben von: broken_one

Hey, tu das bloss nicht. Wäre Schade drum. Und hör bloss nicht auf mein Gebrabbel. Ich hab keine Ahnung, ok? Wollt auch keinen "Wer-hat-die-größten-Komplexe-Wettbewerb" anfangen, wirklich.

Das Gedicht ist wunderbar. Traurig und dramatisch, ok, nicht gerade aufmunternd, aber es ist verdammt gut. Du kannst schreiben, ja.





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