So stark doch seine Mauern
Vielen Stürmen standgehalten
Erschüttert doch nie zerstört
Dutzende Stockwerke, beleuchtet
Die Dunkelheit nach draußen drängend
In Sicherheit die Tage verbracht
Die Erschütterungen nahmen zu
Ein Beben, das stärker wurde
Blitze zerschlugen die Turmspitze
Ein Blick nach draußen gewagt
Versprach von endlosem Nichts
Durchzogen nur von Blitzen
Der Turm erzittert, bebt von den Naturgewalten
Klaffende Risse, ausbreitend in windes eile
Stehe ich im Regen aus Steinen
In immer tiefere Hallen laufend
Dem Sturm zu entkommen versuchen
Komme ich nun in den letzten Raum
Noch immer erbeben die Grundmauern
Fast alles eingestürzt
Kein Fluchtweg führt ins Freie
Der Sturm tobt, kreischt, ein höhnisches Lachen
Niemals soll er siegen, nie
Der Wind erlischt die letzten Kerzen
Für einen Moment, nur kurz
Die Sicht wird frei auf ein Himmelsgestirn
Tausend Trümmer stürzen herab
Und bringen Ewige Dunkelheit in das Grab
geschrieben von: LostVirgin
Dein Gedicht berührt meine Seele, vielleicht oder gerade wegen der aktuellen Geschehnisse...mehr kann ich dazu leider nicht sagen....mehr muss auch glaub ich nicht gesagt werden.
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LV@->-
geschrieben von: Montrovant
Ich grüsse Dich Lost Virgin!!
Danke schön. Hm, das Gedicht ist schon etwas älter und hatte eigentlich nichts mit den aktuellen Ereignissen zu tun, aber passt vermutlich...
Dark Greetings.......Montrovant
geschrieben von: Phalène
Hallo mein Schatz,
dein Gedicht ist berührend traurig.
Wunderschön geschrieben, wie immer.
Ich wünsch mir eins zum Lächeln,*g*
Sanfte Grüße in Liebe,
Deine Phalène
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Wandere umher, sehe kein Licht, suche Dich so sehr und finde Dich nicht. Wo bist Du nur, Du Sonne meines Lebens...wo bist Du nur...wo?
geschrieben von: Darkness
Alles kann zerstört werden,unsere Träume,unsere Seele-ja,auch ein Turm.
Alles bricht in sich zusammen wie von unsichtbarer Hand und wir selbst wissen oft nicht einmal wie alles geschah,das einzige das uns bleibt sind Trümmer,ein großes Nichts und die Dunkelheit die uns umgibt.
Wir versuchen zu fliehen und das Dunkle von uns abzuweisen,doch es ist falsch,es gelingt uns nicht.Wir müssen leben voller Mut und Kraft........
Dunkle Grüße
Darkness
geschrieben von: Montrovant
Ich grüsse Euch!!
@ Phalene: ein Gedicht zum Lächeln gibts später *ggg* Vielen dank, schön dass es Dir gefällt!!
@Darkness: Danke schön für Deine Antwort. Du hast mich glaub ich vollkommen verstanden ;-)
Carpe Mortem.......Montrovant
geschrieben von: pulSar
Der Turm....
die Bilder...
das sphärische rauschen des untergangs....
es bringt uns an die grenze des vorstellbaren....
jede sekunde desrauschens....
jeder meter der dem erdboden entgeben stürzenden trümmermasse.....
jeder sekundenbruchteil des einstürzens...
hat unzählige einfach zermalmt...
mit sich gerissen...
einfach so....
zu staub und asche...
und das ganze noch in fast schon ästhetischen bildern....
des todes...
und der neuen weltordnung...
ICH HASSE DIESES JAHRHUNDERT !!!!
geschrieben von: Crysania
rabenschwarze grüße,
hier vor mir hab ich eine tarotkarte liegen. sie nennt sich 'der turm'.
die karte steht für umbruch, neuanfang, ende von allem, tod, verzweiflung, hoffnung.
soviele unterschiedliche sachen, und all das zu gleich.
auf meinem bild, schlägt ein blitz in die turmspitze, eine brennende krone wird gesürzt,zwei menschen stürzen aus dem turm, einer brennend, einer nicht.
ein turm stürzt ein.
das ende von etwas.
mauern die jahrhunderte überdauern sollten,
sowie freundschaften, liebe jahre überdauern sollten. mir einem mal kann all das vorbei sein.
vorbei für immer.
zeit für einen neuanfang ?
wo einst die mauern des turmes standen,
ist heute ein hügel,
grün bewachsen,
ein junges mädchen sitz dort,
spielt mit den schmetterlingen,
träumt sich weit fort,
in eine zeit,
als noch türme gebaut wurden.