Grelles Licht der Gegenwart, spiegelt sich im Glas der Vergangenheit.
Tränen füllen das Glas das zerbricht.
Und plötzlich ist Sie da-
die bittere Erkenntnis etwas verloren zu haben was unersetzlich ist.
DICH !
geschrieben von: Endymian
Es sind so wenige Zeilen und doch tragen sie so viel Bedeutung in sich. Die Aussage wird wunderbar auf einen Punkt gebracht, das hat Wirkung. Das Bild ist einfach schön und tiefgründig.
geschrieben von: velvet
Hab vielen Dank Endymian. Es ist schön, dass Du verstehst, das nicht immer viele Worte viel sagen. Du scheinst das Gefühl dass ich beschreibe womöglich zu kennen. Ist es nicht sehr tief, schmerzt es nicht unbeschreiblich doll...?
geschrieben von: Endymian
Wer weiß, irgendwie verliert man doch immer, nur manchmal scheint das Verlorene so wertvoll, ist der Schock des Verlierens so groß, daß man nichts mehr zu fühlen vermag, nicht begreifen will, und es ist als wandele man durch einen Traum, nichts scheint wirklich. Der Zorn und das Selbstmitleid sind nur Fassade vor einer Leere aus Nichtsfühlen, doch dann kommen von irgendwoher die Tränen, und der Schmerz fällt wie sengende Säuretropfen auf die Seele, und irgendwie ist er gut. Doch auch er vergeht, so wie die Liebe und das Leben.
geschrieben von: velvet
Was Du schreibst geht sehr sehr tief. Ich kenne diese Leere nur zu gut-und den Schmerz. Doch wäre nicht der Schmerz und die Traurigkeit, wären wir dann nicht längst schon tot ? Oder sind wir es gar und haben es nur noch nicht gemerkt ? So viele Gedanken und Fragen. Doch keine Antwort darauf. Hast Du Antworten ?
geschrieben von: Endymian
"Das Menschen sich lieben, ist alles; ein Wunder und das Selbstverständlichste, das es gibt; das habe ich heute morgen gespürt, als die Nacht in einem Blütenbusch zerschmolz und der Wind nach Erdbeeren roch, und ohne Liebe ist man nur ein Toter auf Urlaub, ein paar Daten und ein zufälliger Name, und man könnte ebensogut sterben..."
Remarque
Antworten? ... hmmm
Ich habe nur Ideen, weitere Gedanken und weitere Fragen.
Ich denke, irgendwie muß man den Schmerz akzeptieren, man sollte ihn nicht als etwas Schlechtes ansehen; er ist ein Teil von uns, gehört untrennbar zu jeder Liebe, zum Leben, so wie die Dornen zur Rose gehören, und somit ist er auf seine Art sogar schön. Was wäre Poesie ohne diesen Schmerz? Auch wenn er in manchen Momenten unerträglich ist. Und wer will ihn schon fühlen? Doch ist er ein Gefühl und zeigt mir, daß ich lebe. Wenn man jemanden verliert, dann geht wohl etwas von einem selbst verloren, die eigene Welt zerbricht. Doch irgendwie lernt man auf eine andere, neue Art zu leben, und findet wieder Hoffnung und Glück, auch wenn man dieses schließlich wieder verlieren wird. Doch ist es nicht die Vergänglichkeit, die das Leben besonders und wünschenswert macht?
Irgendwie habe ich jetzt ziemlich viel geschrieben, mit mehr oder weniger Sinn, und das alles klingt auf eine Art so furchtbar vernünftig. Doch irgendwie muß man sich mit dem Schmerz arrangieren, auch wenn das alles ihn nicht lindern kann. Doch vielleicht ist es ein gewisser Trost.
Hoffentlich konnte ich etwas helfen.
Ciao
Endymian
geschrieben von: velvet
Vielleicht müssen wir manchmal vernünftig sein. Es ist nichts falsch daran. Helfen konntest Du mir nicht aber das habe ich auch nie erwartet. Doch das was wichtig war und ist,hast Du mir für einen Moment geben können. Dafür danke ich Dir. Die Hoffnung dass der Schmerz irgendwann aufhört habe ich nicht verloren auch wenn ich sonst viel verloren habe.Doch was ewig bleiben wird ist die Angst und die Traurigkeit...
Hab tausend Dank, Endymian
geschrieben von: LadyOfLonelyness
Einsamkeit
Sie frisst mich langsam auf
Verbreitet eine
riesige Leere in mir
Möchte gar nicht mehr
aufstehen
Nur noch
dort liegen bleiben
Starre die Decke an
Alles kommt mir
so sinnlos vor
Ich bin so
verzweifelt
Ich bin so
allein
Vom liebsten Menschen
auf der Welt
verlassen
Warum???
Tränen
Ein ganzes Meer
voller Tränen
So viele
Sie hören nicht auf
zu laufen
So lange
bis ich vollends
ausgetrocknet bin