Anmerkung
Die Gedichte sind nicht in der Reihenfolge in der ich sie geschrieben habe eingetragen.
geschrieben von: LilEevee
ich wanke durch die nacht
bin auf der suche
habe etwas verloren.
mein herz - leer
kein gedanke in meinem kopf.
weiß nur eins
muss dich finden.
folge einer spur
schwarze federn im gras
wie erinnerungen.
momente des glücks
verloren.
um mich herum
stille, gnadenlose stille.
da sehe ich dich.
liegst auf dem boden
gesicht in den armen vergraben.
ein gebrochenes herz
zwei federlose schwingen.
lautlos
fallen tränen.
angsterfüllte blaue augen blicken in mein gesicht.
und ich wende mich ab und gehe...
(an meinen toten Engel)
geschrieben von: LilEevee
Komm..
komm zu mir, Geweihter
in meine Arme
ich biete dir meinen Hals, meine Lippen
schenke dir mein Herz
auf einem Silbertablett
komm her!
hörst du meine Stimme
fühlst du den Bann, Geliebter
aus meiner Seele?
spürst du, wie ich dich liebkose
reizt es dich sehr?
komm zu mir, Erwählter
komm stürzen wir uns ins verderben
vergessen wir
was war
was wird
was ist
komm lass uns tanzen
bis nichts mehr um uns ist
bring mein Blut zum kochen
komm zu mir..
ich erwarte dich
im Ballsaal des Todes..
(Zum Tanz des Todes)
geschrieben von: LilEevee
du
du siehst mich nicht an
du redest nicht mit mir
du nimmst nichtmal meine hand
und doch sagst du
das du für mich empfindest
du
kein liebender blick in meine richtung
kein nettes wort aus deinem mund
nichteinmal eine liebevolle berührung
und doch sagst du
das du mich liebst
du
willst mich nicht besitzen
willst mich nicht beschützen
willst nicht mit mir allein sein
willst nichteinmal mit mir träumen
und doch
kann ich dich nicht verlassen
will ich dich nicht verlieren
bin verzweifelt
und sage doch kein wort
denn
obwohl du so kalt zu mir bist
liebe ich dich
irgendwie
(an dich)
geschrieben von: LilEevee
unsre gemeinsamkeit ist schon lange verblasst.
als hätt ihn ein wilder wahn gepackt,
hat er sich von mir losgerissen.
traue mich nicht ihn zu vermissen.
angst vor jedem neuen tag,
angst vor dem der mich so plagt.
keiner weist ihn in schranken,
er spukt in meinen gedanken.
hatte gehofft, gewünscht seinen tod,
hätt mich erlöst in meiner not.
sein schicksal hält ihn am leben,
als würd es für ihn noch was geben,
bei dem seine anwesenheit erforderlich ist.
und mich hätte sicherlich niemand vermisst.
es ist als spiele ein grausamer gott,
als wäre sein alltag langweiliger trott,
ein spiel, labyrinth der qualen genannt,
in dessen mitte er mich hat verbannt.
strecke aus meine hand, rufe nach ihm,
doch die tage ziehen sich ewiglich hin.
zwingt mich zu wühlen
in alten gefühlen
zwingt mich zu hassen was einst hoch geliebt
damals verehrt, heute bekriegt
(Zwiespalt)
geschrieben von: LilEevee
wer bist du jetzt?
hast dich entfernt,
unsre wege getrennt,
mich schwer verletzt,
blutend liegen gelassen.
mich wieder geküsst,
gesagt, ich wüsst'
doch du wirst mich verlassen.
so brutal ausgesetzt,
ich wollte dich hassen.
zu tode gehetzt,
mich allein gelassen,
in dunkelheit.
die erinnerungen
an gemeinsame zeit?
schon lange verschlungen.
ich fall in die tiefe,
und wünscht mir es riefe
deine stimme nach mir,
ich sehnt' mich nach dir.
bist nicht mehr der, den ich kenne,
bist nicht mehr der, der mich liebt.
(wer bist du jetzt)
geschrieben von: LilEevee
Einsamkeit
gedanken verschwendet
an tote helden
gefühle verwelken
nicht ein wort gesendet
sitzen verlassen
einsamkeit liebend
wie ein kind sehnsucht wiegend
glück ist verblassen
ein lichtschein gesucht
auf offenen wegen
läuft ohne segen
und ist stets verflucht
seele der dunkelheit
verbannt von freunden
vertrauen verleumden
zu töten bereit
geschrieben von: LilEevee
schwarzledern
ein dämon sollst du sein
mit schwarzledernen flügeln
die mich umgeben
die nacht sollst du lieben
mit starken armen
die mich festhalten
einsamkeit sollst du kennen
mit einem Herz hinter Mauern
in dem du mich versteckst
ein feuer sollst du beschwören
mit kälte im blick
der mich beschützt
ein geheimnis sollst du werden
unausgesprochene worte
mit denen du mich liebst
geschrieben von: LilEevee
schutzlos
sitze ich nun hier
weiß nicht wohin
mit gedanken
gefühlen
kann nicht entziffern
was ich mir wünsche
du hast mir einmal flügel gegeben
um mir jede feder einzeln auszureissen.
du hast träume vewirklicht
um sie zu zerstören.
nun irre ich durchs nichts
ohne richtung,
ohne ziel
kein licht leuchtet mir
den weg aus diesem labyrinth.
so viel hattest du mir versprochen
so oft hattest du mir das herz gebrochen
du mein retter in der not
der mich von der klippe ins meer des todes stürzt.
blind habe ich dir vertraut
und musste doch ewig zweifeln.
du schändest meine seele
und warst doch der einzige der für mich da war..
(ohne dich)
geschrieben von: LilEevee
the only thing i can still trust in is
~ life always goes on ~
although sometimes i don't really want it to do so
geschrieben von: LilEevee
Einsame Stille Stunden daheim
ein Traum will nicht vergehen
sehe Ihn vor mir stehen
und weiß so wirds niemals sein
So weit liegt es nun schon zurück
und doch seh ich noch Seinen Blick
ich könnt Ihn niemals hassen
der Traum würd mich nicht lassen.
Will nicht in die Zukunft blicken
mein Herz gibt nicht Ruh
egal, was ich tu
die Uhr wird trotzdem weiter ticken.
Tränen finden ihren Weg
und doch, wenn ich mich schlafen leg
werd ich Ihn nicht vermissen
ersticke unterm Kissen...
(memories)
geschrieben von: LilEevee
Suchend streife ich
Durch Straßen
Erinnerungen.
Wo bist du nur?
Habe ich dich verloren?
Nie war ich so verzweifelt.
Kann nicht mehr sagen
Was mich bewegt
Meine Lippen geschlossen
Nur meine Gedanken
Finden keine Ruhe.
Diesmal kann ich
mich nicht selbst retten.
Und da dein Geist so weit fort..
Ich bin verwirrt
Ich falle
Tief in die Schlucht
Aus Zweifel, Angst und Trauer.
Wo.. wo bist du?!?
(verlassen)
geschrieben von: LilEevee
Geboren
Aus Angst
Vor Ihnen
Aus Trotz
Gegen Sie
Geformt
Durch Hass
Von Ihnen
Durch Liebe
Für Sie
Durch Sehnsucht
Nach Ihnen
Durch Misstrauen
Von Ihnen
Durch Gemeinsamkeit
Mit Ihnen
Durch Einsamkeit
Ohne Sie
Eingefangen
Von Vertrautheit
Mit Dir
Von Ehrlichkeit
Für Dich und von Dir
Geborgen
Dank Wärme
Dank Dir
geschrieben von: LilEevee
Verloren
Schmerzhaft
der Verlust
es ist so schmerzhaft
Verlassen
vom Schicksal verachtet
orientierungslos
verloren
im Wald der Ängste
und der Einsamkeit.
sehne mich nach
seiner Hand
seiner Liebe
kann doch ohne ihn
niemals von hier fliehn
gefesselt von der Pein
des Vermissens
die wie ein Stein
auf mir lastet.
Nur selten kommt er zu mir
in Träumen
von vergangenen Tagen
in Erinnerungen
die wie Schwertstriche,
von denen jeder einzelne
tödlich ist,
auf die Seele prasseln
mir kein Entkommen lassen.
Zu stark das Band
das ich einst geknüpft hatte
nun schleift es mich
durch meine eigene Hölle.
Er kann nicht mehr sein
was er war
er will es nicht
sein Herz verbietet es.
Weißt du wie es sich anfühlt?
Kann mir keiner helfen...
geschrieben von: LilEevee
Unsicher - Unwirklich
Wo bist du nun
Du der du nicht weißt
Wer du wirklich bist
Was denkst du nun
Du der so unwirklich ist
Verworren ist alles
Gefühle, die du nicht kennst
Nicht zu benennen wagst
Vielleicht falsch deutest
Wie sehr kennst du dich
Du der sich mir nicht erklären kann
Wohin fliehst du
Wenn du allein bist
Welche Auswege
Wagst du nicht zu gehen
Welche Antworten nicht zu geben
Was sagt dir
Wer du jetzt bist
Wer du eben noch warst?
Was versiegelt dein Herz
Deine Seele?
Ich kann nicht glauben
Was ich aus deinem Mund höre
Das ist doch nicht wirklich
Der, der du sein willst?
Du bist kalt
Gefühllos.
Es scheint
Als willst du etwas verbergen
Ein kleines gefährliches Geheimnis
Als hättest du eine Schwäche in der Mauer
Die dich schützen soll
Entdeckt
Ziehst du dich nun zurück
Versuchst dich abzulenken
Ohne Rücksicht auf andere Verluste.
Du willst Freunde die nicht erkennen
Die nicht fragen
Was du denkst.
Nur so kannst du dich schützen.
Nur wovor?
Vor Schmerz, Enttäuschung?
Davor, jemanden zu verlieren
Wenn er dir nahe steht?
Vor dem Gefühl das man hat
Wenn man sich verlassen vorkommt?
Und die Angst
Man hätte es verhindern können?
Der Mord an anderen Herzen
Bedeutet nicht die Rettung des Deinen!
geschrieben von: LilEevee
Langsam
Langsam beginne ich dich zu mögen
Deine Art zu reden
Wie du dich bewegst
Langsam verliebe ich mich
In deine blauen Augen
Deine starken Arme
Auch wenn ich mich noch nicht getraut habe es dir zu sagen.
Ich träume gern von dir
Würde gern wissen wer du bist
Langsam
Langsam kommst du mir immer näher
Jedes mal wenn ich dich sehe
Öffnest du deine Seele einen kleinen Spalt
Weiter für mich
Ich küsse dich so gerne
Wüsste gern was du für mich empfindest
Was siehst du in mir wenn du mich ansiehst?
Was denkst du wenn du nicht redest?
Dein Körper
So perfekt gebaut
Deine Umarmung strahlt so viel Wärme aus
Und ich traue mich nicht zu fragen
Liebst du mich?
geschrieben von: LilEevee
Es schneit
Doch ist es kein Schnee..
Die Himmelsschlacht ist vorüber
Viele Engel fielen
Ein Verstoßener
Verliert seine Federn..
Und ich muss an dich denken
geschrieben von: LilEevee
RainyNight
Gehe meinen Weg
Weiter durch die Nacht
Es regnet
Der Wind streicht sanft
Über meine Wange
Spielt mit meinem Haar.
Träume
Von vergangenen Tagen
Denke so oft zurück
Nicht einsam
Die Nacht
Der Regen
Der Wind
Ewigliche Blutsbande
Untrennbare Verbindung.
Ein kleines Lächeln auf meinem Gesicht
Niemand wird mich kriegen
Niemals..
geschrieben von: LilEevee
Erste Begegnung
Dein Blick ruht auf mir
~ du hast schöne Augen ~
hast du gesagt.
Du hast es ernst gemeint.
ich hätte dich gerne geküsst.
Ich sehe dich an
~ dann sehen wir uns also wieder ~
hast du gefragt, ich habe ja gesagt
ich war sehr froh
ich hätte dich gerne geküsst.
Wir stehen im Regen
~ Das ist pefekt ~
habe ich gesagt
du hast mir zugestimmt
ich hätte dich gerne geküsst.
würde dir so gerne sagen wie ich fühle
wünschte ich könnte dir zeigen wer ich bin..
doch wer bist du?
geschrieben von: LilEevee
Im Dasein verloren
Das Denken geboren
Gefühle getötet
Irre umher
Keine Worte
Nur Tränen.
Wolken brechen
Weinen
Zerstörtes Herz
Dunkle Leere
Erinnerungen zehren an der Seele
geschrieben von: LilEevee
Wie konntest du nur..
Ein leben
Fast zerstört
Ignoriert
Die werte die gelten
Verloren
In deinen dunklen welten
Und du siehst weg
Am boden gelegen
Zerbrochen
Gequält
Möchte die augen nicht mehr öffnen
Will nicht sehen wer du bist
Will nicht wissen
Wie es geschah
Habe angst vor dem morgen
Angst vor dir
Wenn ich dich wiederseh
Was wird dann geschehn?
Ich träum davon
Jede nacht
Will meine tränen nicht mehr vergeuden
Du bist es nicht mehr wert
Und doch bist du noch immer da
Ich hab dich lang nicht mehr gesehn
Doch die erinnerung
Lässt mir keine freie sekunde
Kann nicht mehr ehrlich sein
Verletzt, blutend
Und du siehst nur weg
Du hast mein leben ruiniert
Beinah mich umgebracht
Wie konnte ich dich nur lieben
Wie konnte ich nur alles glauben
was du versprachst
warum war ich so blind
warum hast du alles gebrochen
was du mir geschworen hast
was hab ich dir getan
dass ich mich in deiner hölle wieder find
wollte für dich da sein
habe mich aufgegeben
ohne dich war ich nichts
und du siehst nur weg
es tat so weh
mir ging es so dreckig
und du hast es nicht gesehn
hast nicht gemerkt was du aus mir gemacht hast
hast mich allein gelassen
ohne mir den grund zu nennen
hast du mich damals verlassen
hast mich nichtmal zum abschied umarmt
wolltest mir nicht die hand reichen
aber es wäre mehr als freundschaft gewesen
es wäre alles gewesen
eine verbindung stärker als liebe
und doch hast du mich weggeworfen
wie ich es geträumt hatte
als wäre nie etwas gelaufen
als wäre ich nichts gewesen
als hätte nichts existiert was wir waren
ich kann dich nicht mal hassen
und will dich nicht vermissen
jeder gedanke an dich tut weh
und du siehst einfach nur weg
was hast du mir angetan
wie konntest du nur
warum hast du mich angelogen
ich kann dir nie mehr in die augen sehn
ich weiss du lachst über mich
wie die andren
ich verstehe dich nicht
habe dich nie verstanden
habe dich wohl nie gekannt
der den ich kannte ist fort
der der du für mich warst
den hast du getötet
in meinen erinnerungen lebt er weiter
doch ich ertrage es schon lange nicht mehr
halte es nicht mehr aus
ich will das du mich loslässt
selbst wenn du mich nicht festhältst
ich will weg
ich kann nicht mehr
fühle mich so verloren
egal was ich mache
überall bist doch du
ich will dich vergessen!
Ich will nicht mehr leiden!
Will keine tränen mehr an dich verschwenden.
Will den schmerz nicht mehr ertragen müssen!
Warum..
Wie konntest du nur!
geschrieben von: LilEevee
~ Wenn du mich liebst ~
Wie ein Schatten
hast du meine Seele besetzt
hast mir Leben eingehaucht
Sehnsüchte geweckt
Wie ein Feuer
hast du neuen Glauben entfacht
hast Träume erfüllt
mich glücklich gemacht
Wie ein Nebel
hast du mich vergessen gelehrt
hast verstecktes entdeckt
gabst mir unendlich Kraft
Wie viel du mir gibst
kannst du es verstehn?
darfst nie wieder gehn..
..wenn du mich liebst
geschrieben von: LilEevee
Unmöglich..
Erneut muss ich an dich denken
Meine Gedanken in die Vergangenheit lenken
So vieles weggeschmissen
Und doch möchte ich dich missen
Möchte nicht in Trauer weilen
Wünsche mir die Wunden heilen
Die Zeit wird viel schneller vergehen
Bis wir uns doch noch wiedersehen
Ich will dir in die Augen schauen
Möchte hören ''du kannst mir vertrauen''
Möchte in deinen Armen liegen
Obwohl ich doch weiß, die Angst wird siegen
Wirst nie mehr meinen Namen nennen
Verzweiflung lässt mich von innen verbrennen
Ich hülle mich ein, möchte verschwinden
Hoffe, es wird mich bald jemand finden
Schwere Lasten von mir nehmen
Dinge vergessen die mich lähmen
Die Schatten um mich herum vertreiben
Sonst werde ich hier ewig bleiben.
geschrieben von: LilEevee
Clyde
Leben ohne Licht
Keine Hoffnung in Sicht
Gefangen im eigenen Kreis
Weiß nicht mehr wie ich heiß
Hab alle Spurn verlorn
Hab nichts was mich rettet
Ich war nicht auserkorn
Wurd deshalb angekettet
Muss tun was sie mir sagen
Kann nichts mehr sehen, fühlen
Möchte auch nicht nach so vielen Tagen
Verlorenes durchwühlen
Eigenen Willen kenne ich nicht
Am Messer find ich mich wieder
Des starren Todes Gicht
Schleicht in meine Glieder
geschrieben von: LilEevee
Rosen
Eine schwarze Rose
Geschenkt in Hass
Brachte dem Verderben,
der sie zuletzt besaß
Eine weisse Rose
Als Zeichen der Ruhe
Gebracht von der Mutter
An des toten Vaters Truhe
Eine rote Rose
Für die Liebe gegeben
Der Liebste jedoch
Verlor schon lange sein Leben
geschrieben von: LilEevee
Seltsame Welt..
Ein Gefühl tief in mir drin
ein kleines flackerndes Licht
ist erloschen
antwortet nicht
seit du von mir gegangen bist
nachdem du mich ein letztes mal geküsst.
hast mir nicht ins gesicht gesehn
hast mich verhöhnt
liessest mich doch nicht gehn
spöttisch blickst du auf mich herab
dein Bett scheint für mich wie ein Grab.
eine Hand hielt mich fest
die andre stiess mich von dir weg.
hattest wohl genug von mir
und wolltest doch noch mehr
labest dich an meiner Verwirrung
und warst doch selbst vor Verwirrung stumm
in unsrer beider Arme wir lagen
um unser Leid zu beklagen
es war wie ein Spiel
in dem nur einer den Ausgang fand
ich klammerte an deiner Hand
es wurde dir zuviel.
konnten doch nicht loslassen.
konnten auch nicht festhalten.
sagtest mir du wüsstest nicht weiter
vor Freunden spieltest du heiter
das endgültige Ende vor
und fandest doch nicht deiner Verwirrung Ausgangstor
alles hätte ich getan
gefangen in einem Liebeswahn
um dich zurückzugewinnen
und ich bin immernoch von Sinnen.
ich gab sehr viel auf für dich
veränderte mich
und doch glaubtest du mir noch nicht.
wollte dich nicht mehr bedrängen
keine entscheidung mehr erzwängen
ich liess dich in ruh
da fandest du Mut
weiß nicht wie es geschah
doch plötzlich warst du wieder da
geschrieben von: LilEevee
~Elle~
Schamlos, wollüstig
das hast du nur gesehn
die Wahrheit über mich
sollte deinem Blick entgehen
Lüstern, verführerisch
das liest du in meinem Gesicht
doch meine Absichten
kanntest du nicht
Voll Sehnsucht
hast du mich an dich genommen
kurze Zeit später dann
ist dein Blick schon verschwommen
nicht erwartet was passiert
wenn man sich an mich verliert
meine Magie dich entweiht
mir deine Energie einverleibt
Dein Körper fast leblos
starr erschrocken deine Augen
reisse mich von dir los
du konntest es nicht glauben
Du Tor!
nun verfolgst du mich
doch Rache für dich
ist niemals in Sicht
geschrieben von: LilEevee
Drei Mächte ruhen, in feste Ketten verschlungen
geweckt von Gefühlen derer, die sie errungen
Der erste, ein Vogel des Feuers
Ein Phönix leuchtend und schön
doch seine lodernden Flammen
mit grosser Wut nur gesehn
Der zweite ein Vogel des Donners
bedrohlich blitzen die Schwingen
doch wird diese schwarze Krähe
in wahrer Trauer nur singen
Der mächtigste ist der Dritte
seine Existenz bereitet Sorgen
denn dieses Vogelgerippe
hat tief im Hass sich verborgen.
Ein Krieg zwischen dreien wird niemals enden
erst wenn sich Feuer und Blitz gegen Chaos wenden
können sie seine Macht überwinden
und dann wieder in den Ketten verschwinden..
(Die drei Ketten - Fenix, Darcon, Namion)
geschrieben von: LilEevee
Sünden
ein kleines Kind
im regen gelassen
gefunden vom Wind
die welt wollt es hassen
im Sturmwind gelaufen
als wäre es frei
sie liessen es taufen
sie wollten es sei
ein mensch an familie gebunden
ein mensch der die liebe gefunden
doch haben sie es sehr erdrückt
anstatt es damit beglückt
das kind wollte einsamkeit
wollte allein sein
sie wünschten sich heiterkeit
brachten es zum weinen
das kind lief fort
sie konnten es nicht mehr finden
sie erinnerten sich
und erkannten ihre Sünden
geschrieben von: LilEevee
Klang
höre den Ton den der tag bestimmt
ein ton der als Leben im Lichte erklingt
ein Himmelsgesang so fein und zart
so fremd und so von nicht weltlicher Art
geleitet dich schnell in eine Melodie
du kannst mir glauben, du vergisst sie nie
es wird das letzte ein was du jemals hörst
der Klang des Todes der dein Leben zerstört
geschrieben von: LilEevee
Schimmer
Ein Schimmer sanft, ein Schimmer zart
Gleitet über Seide weiß und rein
Ein Schimmer hier, ein Schimmer dort
Lässt sie die Schönste für diesen moment sein
Wallendes Gewand, hell und schön
so tritt sie über den Teppich rot
keiner hat sie je so gesehn
Vor ihrer Schönheit erstarrt selbst der Tod
Die Braut, die Braut im Kleid so rein
schreitet zum Altar
Die Braut, Die Braut so fein
schimmert im Licht immerdar
(nicht von mir, sondern von einem guten Freund)
geschrieben von: LilEevee
des nachts
wenn die uhr zwölfe schlägt
wenn du genau weisst
dass das ganze haus schläft
wirst du dich aufmachen
wirst du laut auflachen
rasseln werden deine ketten
knarzen werden alle betten
dir machts sehr viel spass
andre leute zu wecken
kleine kinder erschrecken
machst sogar den hausherr nass
doch bald schon, ist deine stunde vergangen
mein kleiner Geist, wünsch es dir nie herbei
ich weiss, zu bleiben ist dein verlangen
um eins ists trotzdem wieder vorbei
(gespenster)
geschrieben von: LilEevee
wisst ihr was mit ihr geschieht
wisst ihr wie sie die welt ansieht
wisst ihr wer ihr das angetan
wisst ihr wer sie gefangen nahm
wer hat ihren geist gebrochen
ihre seele hats getroffen
wieso spricht sie wie sie spricht
wieso denkt sie wie ihr nicht
hat sie etwas falsch gemacht
ist es das, wieso ihr lacht
denkt ihr, sie hat es verdient
das ists doch was ihr verhöhnt
habt ihr es selbst schon gespürt
hat euch schon mal jemand entführt
hat euch schon jemand diese welten gezeigt
und euch diese schmerzen mal einverleibt
seht ihr nicht dass sie hilfe braucht
dass ihr jemand neues leben einhaucht
kann ihr keiner geborgenheit schenken
kann keiner ihr trauriges leid hier beenden?
geschrieben von: LilEevee
der fels am meer
hab ihn gefunden
als kind war ich hier
konnt ihn umrunden
ich zählte grad vier
sechzehn sind es heute
wär gern wieder dort
traf viele nette leute
ein wunderbarer ort
dort konnt man entspannen
man konnte sich sonnen
bis die wellen von dannen
und wieder gekommen
die tage sind lang vergangen
meinen felsen gibt es nicht mehr
das wasser wollt nach ihm verlangen
nun gibt es ihn nicht wieder her
geschrieben von: LilEevee
schwarz wie die nacht
doch des nachts nicht zu sehen
zur tarnung gedacht
wie ein umhang zu wehen
kein wind mich je berührt
kein kind mich je gespürt
kein tier mich je gerochen
kein herz wird in mir pochen
ich bin leblos, doch gehöre ich zu allem
ich bin ein Trug, und DU bist mir verfallen
(schatten)
geschrieben von: LilEevee
Jedes Mal, wenn ich in einer schwierigen Situation bin überkommt mich das Bedürfnis um Hilfe zu rufen. Dabei wollte ich doch beweisen dass ich es selbst zu etwas bringe..
Yareen, Jägerin
geschrieben von: LilEevee
Und den ganzen Tag schon frage ich mich,
wer jetzt seine Maske trägt..
Yareen
geschrieben von: LilEevee
sanft streicht wind durch mein gesicht
fühle mich wie ein kind, das leicht vergisst
wandle durch welten, die keiner kennt
selbst mir sind meine welten fremd
am himmel hängen schwarze wolken
die ferne leuchtend, rot und heiss
mein wind und ich wir wollten
nicht fort von hier. du weisst
mein leben zeigt kein leben
der tod wurd mir vergeben
doch steh ich hier und seh dich an
du weisst ich steh in deinem bann
aus verzweiflung geschenkt
in meine seele gelenkt
deine schwingen hüllen mich ein
in diesem toten land
willst du mein leben sein
und gabst mir deine hand.
zu kämpfen, zu tanzen
mich nicht hinter mauern verschanzen
deine schatten zu sehen
die in meinen winden verwehen
(an Lysiann)
geschrieben von: LilEevee
so steh ich nun hier
als würd ich erfriern
was gestern gekannt
ist heut fortgerannt
die augen strahlen
das blau, das licht
war dir mal verfallen
vergesse dich nicht
hülle mich ein
meiner trauer schwingen
doch traure ich nicht
die tage vergingen
einst wollt ich es sein
so wie ich nun bin
doch frag ich mich heut
wieso es verging
wo ist das gefühl
die angst, die stille
das mich so verängstigt
du weisst wie ich fühle
kannst mich nicht lenken
will an dich denken
mein leben verschenken
die schwingen versenken
was hab ich getan
was ich wollte fing an
was ist nur geschehn
dass ich seh was eisengel sehn..
(eisengel II)
geschrieben von: LilEevee
Sieh ihn dir an
Das Licht das er nimmt
Und zurückwirft, er trinkt
Blut von hundert Mann
Geschwungen und kalt
Glänzt er doch so schön
Fand in deiner Hand halt
Kannst du die Grausamkeit sehn?
Fast wie ein Schmuckstück so fein
Fast wie Kristalle, so rein
Doch Schein trügt
Sieh an, wie er das Leben belügt
In deiner Hand wird er siegen
Mit tausend kleinen Intrigen
Ein Schrei nach dem anderen wird hallen
Und am Ende siehst du dich
in die eigene Waffe fallen
(Der Dolch)
geschrieben von: LilEevee
Eine sanfte Brise
Wie eine Hand die mich berührt
Ein Sturmwind
Der mich in ferne Welten entführt
Ein Sog aus Luft
Der wirbelnd mein Antlitz ziert
Ein tosender Orkan
Der sich wütend in mir verliert
Ein zarter Hauch
Wie ein Leben mich umgibt
als eins seiner Kinder
der Wind, der mich liebt
geschrieben von: LilEevee
Ziehe den Dolch
Halt ihn in das Licht
Betrachte die Narbe
Verzieh das Gesicht
Erinnere mich
Verrat am Pakt
Auf ewig gewarnt
Ins fleisch gebannt
Wollt es nicht heilen
Es sollte verweilen
Aus Angst aufzugeben
Aus Wunsch zu leben
Aus Trotz zu dienen
Aus Hass gegen Ihn
Einen Schwur geschworen
Um ihn nicht zu brechen
Ihn erneut auserkoren
Und ich werde mich rächen..
(Schwur der Dämonin)
geschrieben von: LilEevee
fast ein jahr vergangen
den schmerzen entgangen
erinnerungen verblassen
nicht von dir gelassen
seh dich noch vor mir
seh dich noch lachen
seh deine augen
was soll ich nur machen
kann dich noch spüren
dich noch weinen sehn
deine ängste verstehn
wünscht du könntest mich führn
so lang schon verschollen
als würd ich es wollen
noch immer so leer
weiss noch immer von nichts
ich wünscht mir so sehr
das du mir vergibst
was hab ich getan
wieso siehst du mich nicht an
wieso lachst du über mich
sieh doch einmal in mein gesicht
sieh in meine augen
was ist nur geschehn
was hast du nur getan
wieso kann ichs nicht verstehn
du willst einfach nicht verschwinden
kann dich einfach nicht vergessen
mich nicht überwinden
wieso kann ich dich nicht vergessen..
geschrieben von: LilEevee
Ein Weg geschaffen
Ein Lied gesungen
Ein Tier getötet
Wieder einmal gelebt
Vorm Jäger geflohen
Den Jäger zu suchen
Ein Jäger zu werden
Den Jäger zu jagen
Ein Ziel zu suchen
Den Wind zu rufen
Den Jäger besiegen
Wo bin ich geblieben?
Das Leid getragen
Die Schmerzen vertrieben
Nach vorne zu blicken
Die Narben verblieben
Zur neuen Jagd
Ein neues Glück
Er hat es gesagt
Find ich auch zurück?
Als Tote zu leben
Als Schatten zu sein
Den Dolch ihr gegeben
Denn noch ist sie rein
Den Geist gefunden
Den Pfad verloren
Dazu auserkoren
Den Jäger zu rufen
(von der Jagd)
geschrieben von: LilEevee
An dich, Nirai..
wer bin ich
frage ich mich im geheimen
wer bin ich jetzt
ein kleines kind, zurück in der vergangenheit
voller ängste, voller furcht
komplett auf mich allein gestellt
seh die bilder
immer wieder
wer ich einmal war
wer ich geworden bin
der einzige weg zurück
in mein leben
seh ich in dir
nur.. wer bin ich
frage ich mich im geheimen
wer bin ich jetzt..
Yareen
geschrieben von: LilEevee
Farbenspiel
Ein Lächeln auf meinem Gesicht
Du siehst mich, doch du erkennst nicht
Was sich hinter mir verbirgt
Mein Antlitz hat dich sehr verwirrt
Seh ich dich an aus blauen Augen
Glaube mir, dann kannst du mir trauen
Habe ich diesen unschuldigen Blick
Finde ich immer durch Wahrheit zurück
doch zeige ich nicht was mich bewegt
ein schleier hat sich um mich gelegt
Doch bin ich erzürnt, hasse oder trauere ich
Liegt katzengold in meinem Gesicht
Ein starkes Gefühl verändert mich
So werde ich auch verführerisch
nicht eine Lüge wird dann ausgesprochen
nicht einmal schweigen kann ich, versprochen
Geschockt, in die Enge getrieben
Mit grünen Augen will ich nichts mehr lieben
Will nur meine Ziele erreichen
Und meine Feinde verseuchen
nun finde den, der mein Herz doch erreicht
nur er bringt mich zurück, es ist leicht
das ist die Lösung zum verstehn
merk es dir gut, du brauchst es um mit mir umzugehn
geschrieben von: LilEevee
Momente
still in der Nacht, wenn ich an dich denke
jede Maske abgelegt
neben mir liegst du und schläfst
seit einem halben Mond
bist du mir sehr vertraut
langsam bin ich es gewohnt
hab mich bis jetzt noch nicht getraut
nachzuforschen, was es ist
was ich fühl wenn du mich küsst
was ich denk wenn du bei mir bist
was macht, dass ich dich so vermiss
Momente
wenn ich wieder in deinen Armen liege
und fühle, was ich an dir liebe
geschrieben von: LilEevee
Leben wie ein Tanz
Viele Steine unter meinen Füßen
Ein Weg der kein Ende zu nehmen scheint
Und keine Richtung aufweist
Wildes herumschwingen,
fliehender Satz zurück
eleganter Sprung in die Höhe
die Drehung so kraftvoll
der leidenschaftliche Blick in deine Richtung
der Sternenhimmel über mir
verschwommen wie im Flug
ein sanftes, glückliches Lächeln
nur kurz, nicht von Dauer die Pause
die Melodie setzt erneut ein
die Reise geht weiter
Meine Winde tragen mich fort
Eindrücke um mich herum verwehen
Jedoch Bleibende Bilder
Gedanken die mich nicht loslassen
Weiterzerren,
wiegen
lenken
Führe ihn vor allen vor
Den Windtanz
Der mein Leben ist
geschrieben von: LilEevee
Marmoria, der verlorene Kontinent
Gründe Wiesen, helle Felder
Bäume, Felsen, Steine
Ein dünner Fluss durchzieht das Land,
wäscht das Herz Marmorias reine
Die weite, graue Ebene,
ein dunkles, totes Land
Lichtschein nur aus der Ferne
Die Erde ist verbrannt
Die Stadt, verlassen, verloren
In Trümmern die Ruine
Einst blühend von Macht und Ehren
Sucht nun in Einsamkeit Sühne
Schwarz die Erde
Leer das Land
Der Krater am Boden
Das Leben verbannt
Im Norden, Berge
Brennen, glühen
Spucken Feuer
Kochende Brühen
Im Süden, Wüste
Leer und kalt
Ein Eismeer, einsam
Schon so verblasst und alt
Im Westen, Wälder
Wuchern weit
Die Quelle schenkt grün
Fast still steht die Zeit
Im Osten, der Sumpf
Vergehen, vergessen
Das Land überflutend,
mit Gift es verpesten
Marmoria, verlorene Welt
Macht und Stärke ist, was in deiner Welt zählt
Nichts ist umsonst, nichts wird verschenkt
Fast jeder, der nur an sein eigen Wohl denkt
Schafft es weit in diesem Land
Das mir nun endlich als Heimat bekannt
~ Yareen, Winddämonin ~
geschrieben von: LilEevee
Lasten
scheinbar vom Leben selbst verfolgt
laufe mit dem Tod um die Wette
der Wind mein ständiger Begleiter
wenn ich doch nur etwas mehr Kraft hätte..
ein Schatten auf meiner Seele
ewiger Beobachter in der Ferne
schenkte mir einst meine Blüte
was er will wüsste ich gerne
eine Schuld tief im Herzen begraben
verlor das Spiel zu oft
irgendwann kommt er und nimmt sich
das Glück, das ich mir am meisten erhofft
ein Teil des Verbündeten tief in mir
hält viele Schmerzen bereit
doch ist der Verbündete fort
warte, bis er mich davon befreit
in Unwissenheit durch eine Heilung begraben
liegt ein schwarzes Wesen in mir
wartet, bis seine Zeit gekommen
verbindet mich mit dir
Ein Geschenk meiner Schwester
der Tod meiner Seele, ein Fluch
verband mich stark mit ihr
doch ist es mir noch nicht genug
Der Pakt der mich an dich bindet
wie oft hat er dir schon genützt
deine Pläne verfolgt, mich betrogen
ich finde ihn, der mich davor schützt
bald ist es vorbei
löse alle Schuld
lege alles ab
geduld, kleines.. geduld..