[Ein Ort für schwarze Gestalten] - German Gothic Board

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Ein Ort für schwarze Gestalten

(Klicke hier, um das Thema mit vollen Farben / Abbildungen zu betrachten)



geschrieben von: Sir_N.

Hallo Leute,

mir geht da seit einiger Zeit eine Idee durch den Kopf, zu der ich gerne Eure Meinung hören würde.
Zwei Dinge haben mich zu dieser Idee gebracht: das "Freestate Project" in den USA und mein persönliches Gefühl von "zu-Hause-sein" auf Veranstaltungen wie dem WGT.

Die Grundidee ist eigentlich ganz einfach: einen Ort (Dorf, Stadt, Region - je nachdem wie viele Leute es tatsächlich interessiert) zu schaffen, wo "Schwarze" nicht die Ausnahme sondern die Regel darstellen.

Praktisch würde das Ganze ungefähr wie folgt aussehen:
1) Man stellt fest, wie viele Leute die Idee so gut finden, dass sie einen Umzug in Kauf nähmen.
2) Man sucht sich einen Ort in Deutschland, wo genügend Wohnraum bzw. Grundstücke für so viele Leute zur Verfügung stehen - und wo sich die Präsenz dieser Menge an Leuten deutlich auf die Bevölkerungszusammensetzung auswirkt - zu Beginn also wahrscheinlich ein kleines Dorf. (Natürlich muss man auch beachten, dass alle in der Region wieder Arbeit finden, etc.)
3) Die Interessierten ziehen alle an diesen Ort.

Damit hätte man zumindest schon mal einen Ort, an dem man nicht die Ausnahme, sondern die Regel darstellt.
Weiterführend kann man sich jetzt überlegen, zusammen Politik zu machen und Einfluss auf die Entwicklung des Dorfes zu nehmen - wie gesagt, die "Schwarzen" sind ja jetzt in diesem Dorf in der Überzahl und haben bei Wahlen ganz gute Chancen ihren Kandidaten durchzubringen.
Natürlich geht das alles nicht von heute auf morgen, aber mit Enthusiasmus und Ehrgeiz könnte man vermutlich wirklich eine Oase für "Schwarze" schaffen.

Was haltet ihr davon? Würde Euch so ein Ort überhaupt interessieren? Glaubt ihr, man könnte genug "Schwarze" unter einen Hut bringen? Würde es aus Eurer Sicht einen Gewinn an Lebensqualität darstellen? Könnte man eine ausreichende Zahl an Leuten für die Kommunalpolitik begeistern - also überwiegt die unpolitische Seite der Szene oder doch die Chance, etwas verändern zu können?

Ich bin sehr gespannt auf Eure Meinungen.



geschrieben von: Haevion

Ausnahmsweise eine minder zynische Antwort, aber ich würde der geschlossenen Anstalt einem solchen Dorf den Vorzug geben. ;)



geschrieben von: Darket

Hmmm ich glaube viele von "uns" genießen doch teilweise das Gefühl eine Randgruppe zu sein. Ich gebe zu auch ich genieße es Freitag Abend in meinem Lieblingsclub zu sitzen und von Menschen umgeben zu sein, die ich zwar größten Teils nicht kenne, mit denen mich aber irgend etwas verbindet, ich habe da in sentimentaleren Stunden durchaus das Gefühl zu Hause zu sein. Aber im Grunde genieße ich auch das Gefühl nicht immer zu irgend wem dazuzugehören. In so einer rein schwarzen Gesellschaft würde es über kurz oder lang auch die Bildung von Randgruppen und sozusagen Sub-Subkulturen kommen, der Zusammenhalt der Szene kommt von der selbstgewählten Ausgrenzung ihrer selbst.



geschrieben von: Desengano

jaaaaa!! lasst uns ein ghetto bilden!!!!

jetzt aber mal im ernst: ich bin froh, dass um mich rum nicht alles schwarz ist. dass ich auch mal mit leuten aus anderen gruppen reden kann.. wobei ich mich noch nicht mal der gothic-kultur richtig zugehörig fühle... (aber das nur am rande....)

der vorteil allerdings wäre, dass man nciht mehr schief angeschaut werde würde und ein austausch mit menschen, die genau so denken, leichter wäre.
hat alles seine 2 seiten...

naja aber wenn ich dann weiter denke... als kurzfristiges projekt wäre das sicher sehr interessant und eine erfahrung wert, aber wenn ich dann daran denke, eine familie zu gründen....
ich möchte mein kind nicht in einem ort großziehen, wo es nur eine supkultur kennen lernt... es soll auch andere lebens- und denkweisen kennen lernen... aber das ist sicher schon zu weit gedacht.

nimm meinen ersten satz bitte nicht zu ernst ;) aber findest du nciht, dass man sich damit noch mehr ausgrenzt?? aber das ist ansichtssache... es gibt sicher viele gohts, die keinen bock mehr haben, in dieser gesellschaft zu leben und sich gerne zurückziehen würden.. ich weiß ja auch nicht.

ich finde zusammenkünfte gut. dafür ist ja dieses board da und auch das wgt. vielleicht sollte man sich bemühen, mehr davon auf die beine zu stellen.
ein dorf für immer wäre mir persönlich einfach zu krass..

aber ich wiederhol mich hier.. habe halt nur das gefühl, mich nciht richtig dazu äußern zu können, aber vielleicht versteht mich ja wer... ;)



geschrieben von: AlienSexFiend

Zitat:
Original geschrieben von Sir_N.
Weiterführend kann man sich jetzt überlegen, zusammen Politik zu machen und Einfluss auf die Entwicklung des Dorfes zu nehmen - wie gesagt, die "Schwarzen" sind ja jetzt in diesem Dorf in der Überzahl und haben bei Wahlen ganz gute Chancen ihren Kandidaten durchzubringen.




...sowas ein Quatsch, nur weil man zufällig die gleiche Farbe trägt, wählt man auch gleich...!?


...also ich halte das ganze für ziemlich großen Blödsinn und davon mal abgesehn hab ich mit meinen "normalen" Mitmenschen genauso wenig/viele Probleme wie mit "Schwarzen"...also kein Grund freiwillig in ein Ghetto zu gehn...



geschrieben von: Sir_N.

Zitat:
naja aber wenn ich dann weiter denke... als kurzfristiges projekt wäre das sicher sehr interessant und eine erfahrung wert


Aber wie willst Du sowas als kurzfristiges Projekt angehen? Da hängt ja zuviel dran - Umzug, ggf. neuer Job, etc.

Zitat:
aber wenn ich dann daran denke, eine familie zu gründen....
ich möchte mein kind nicht in einem ort großziehen, wo es nur eine supkultur kennen lernt... es soll auch andere lebens- und denkweisen kennen lernen... aber das ist sicher schon zu weit gedacht.


Nein, das ist keinesfalls zu weit gedacht. Genau solche Sachen interessieren mich. Ich habe zu meiner Idee ja selber noch keine abschliessende Meinung - sie ging mir nur durch den Kopf und ich wollte Euch gerne bei der Bewertung dieser Idee teilhaben lassen, weil ich selbst wahrscheinlich gar nicht alle Konsequenzen bedenken kann.

Konstruktive Kritik ist in jedem Fall willkommen (und zynische Kommentare ala Haevion kann ich auch verkraften - mit dem Alter kommt eine gewisse Gelassenheit ;) ). Und wenn am Ende rauskommt, dass es wahrscheinlich eine dumme Idee ist, dann ist das auch nicht schlimm. Die Diskussion an sich ist das eigentlich Interessante.



geschrieben von: Paladin

Das wird nicht klappen, genausowenig wie die Kommunen der 70er überlegt haben. Wenn man im größerem Kreise zusammenlebt, kommt es unweigerlich zu streit, zu grüppchenbildung und zu einer großen Unzufriedenheit. Desweiteren wird es den meisten sicher schon nach kurzer Zeit langweilt, wenn alles grob in eine Richtung läuft.
Außerdem würde dir klar werden, dassman nicht zwangsläufig gut miteinander auskommt, nur weil man die gleiche Musik hört, sich ähnlich kleidet, etc.

MfG Arne (der nicht bereit wäre dahinzuziehen)



geschrieben von: funktion

also hmmmm nee nich wirklich . Wenn man sozusagen normal sein wollte wraum ist man dann goth?



geschrieben von: Desengano

Zitat:
Aber wie willst Du sowas als kurzfristiges Projekt angehen? Da hängt ja zuviel dran - Umzug, ggf. neuer Job, etc.


da hast du recht. wär dann eher so ne urlaubs sache. oder wie bigbrother. *gg*

ich denke auch, dass ich auf dauer, mit den menschen nicht klar käme. wäre vielleicht auch langweilig, wenn alle um mich rum nur schwarz tragen würden. könnte passieren, dass ich dann in gelb rumlaufe, einfach weil ichs nicth mehr sehen könnte.

ich denke, es reicht, dass es gewisse veranstaltungen, treffen und foren gibt, wo man sich austauschen kann.



geschrieben von: cosmic

Einmal im Jahr Familientreffen in Leipzig langt doch, findest du nicht ?
Ich hab nicht wirklich viel zu sagen, da eigentlich alle meine Gedanken hier schon niedergeschrieben wurden, aber ich denk es ist ganz gut so wie es jetzt ist.

Außerdem würden wir uns so nur noch mehr ausgrenzen, oder zumindest den Eindruck erwecken uns zu isolieren, und was dann in den Köpfen der anderen Menschen passiert kann man denk ich ganz gut an anderen Randgruppen die sich ausgegrenzt haben deutlich machen...

Ein kleiner schwarzer Punkt in Mitten vieler Farben ist doch einfach was tolles...

Gruß Cosmic



geschrieben von: Sir_N.

Zitat:
Ein kleiner schwarzer Punkt in Mitten vieler Farben ist doch einfach was tolles...


Im grösseren Maßstab würde das ja so bleiben.

Aber ich kann Eure Einwände schon alle irgendwie nachvollziehen.
Schade, dass es noch keine Stimme gab, die die Idee toll fand. Damit kommt wohl keine echte Diskussion zu stande.
Aber es ist ja auch mal ganz schön zu sehen, dass man sich hier auch mal einig sein kann.

Falls nicht doch noch jemand die Idee toll findet, dann kann das Thema als abgehakt angesehen werden.
Ergebnis: dumme Idee.

Trotzdem danke an alle, die ihre Meinung kundgetan haben.



geschrieben von: TheTurningPoint

@ Sir_N.:

Ich finde deine Idee nicht dumm.
Ich habe auch schon oft über solche Dinge nachgedacht.

Als Ziel würde ich aber nicht unbedingt ein "Ghetto" für Schwarze sehen, sondern eher die Zusammenarbeit in einem Projekt, z.B. eine alte Burg erhalten und sozusagen nebenbei eine "Oase" zu schaffen, wo man ab und zu Treffen veranstalten könnte, und wo die Schwarzen gern gesehene Gäste sind.

Ich erinnere mich z.B. gern an das
Nachtwelten-Treffen auf Burg Ludwigstein.



geschrieben von: Celtvis

Zitat:
Original geschrieben von TheTurningPoint
Ich erinnere mich z.B. gern an das
Nachtwelten-Treffen auf Burg Ludwigstein.



Wer der dort gewesenen tut das nicht? :)

Back to topic: Wenn eine Idee solchen Formats mir interessant erscheinen würde, dann diejenige, die Du, TTP, soeben formuliert hast, wenn das funktionierte, könnte es eine feine Sache sein.

Allerdings sähe ich selbst bei Deiner Idee ein paar Haken:
- Die Schwarzen sind alle bekanntermaßen ja alle so überzeugte Individualisten - könnte man überhaupt eine genügend große Menge dazu bringen, zusammen an einem solchen Projekt zu arbeiten?

- Würde eine Oase, gleich welchen Charakters, nicht auf Dauer ihre Anziehungskraft verlieren, weil es "gewohnt", "zur Routine" werden würde? Ist ja nicht alles gleich so bombastisch groß und ach so abwechslungsreich wie das vielgerühmte WGT...

- Was machte das friedliche, tolerante Schwarzvolk gegen einen "Einfall" unfriedlicher Elemente? Jedesmal Polizei rufen und hinterher alles geduldig wieder aufbauen?

Gruß,
Celtvis



geschrieben von: TheTurningPoint

Ich könnte mir z.B. eine Zusammenarbeit zwischen Schwarzen, Folkies, Mittelalter-Fans, Rollenspielern und Heimatforschern vorstellen. Ich habe letzten Freitag wieder festgestellt, daß die sich einigermaßen vertragen. :)

Darin, daß es nicht so groß und bombastisch ist wie das WGT, sehe ich eigentlich die Chance, daß es nicht so schnell zur Routine wird. Mich reizen eigentlich gerade die feinen kleinen Clubs, dort immer wieder mal hinzugehen.
Ein Problem sehe ich eher in der Tatsache, daß die schwarzen Gäste (nach meinen Erfahrungen) verhältnismäßig wenig an Alkohol und Essen konsumieren und darum für Gaststätten und Konzertveranstalter nicht besonders attraktiv sind.

Über deinen dritten Punkt habe ich mir auch schon oft den Kopf zerbrochen und noch keine Lösung gefunden. Wenn an dem Projekt mehrere Interessengruppen (wie oben angedeutet) mitarbeiten, wird das Problem mit den "unfriedlichen Elementen" vielleicht etwas entschärft.
Außerdem könnte man so möglicherweise den Status der "Gemeinnützigkeit" erreichen und damit die finanziellen Probleme verringern.



geschrieben von: Celtvis

TTP,

mit Folkies und Mittelalter-Fans und auch noch Rollenspielern? :eek:
(Ironieanzeiger schlägt aus!)

Ernstlich:
Da müsste es aber eine wirklich "passende" und "zielgerichtete" Gruppe sein, denn ich würde annehmen, daß nicht unbedingt jede/r Mitmachende direkt um die Ecke wohnt, d.h. diejenigen müssten bereit sein, wirklich Zeit für dieses Projekt zu opfern. und da sich ein solches Unterfangen wohl nicht kurzfristig beenden ließe, müssten diejenigen auch über längere Zeit bereit sein, Freizeit zu opfern.
Das stelle ich mir dann doch etwas schwierig vor...

Ich meinte mit dem WGT-Vergleich auch nicht, daß dieses Projekt nun so groß werden sollte, im Gegenteil: Ich meinte, daß es gerade durch die Tatsache, daß es kleiner wäre, problematisch werden könnte, oft genug (ich sage nur: Kostendeckung) Publikum/zahlende Gäste anzuziehen.
Das Schwarzvolk nicht unbedingt zum Konsumfreudigsten Bevölkerungsteil gehört erwähntest Du bereits - wiederum das Schlagwort Kostendeckung.
Und eine Scheune mitten im Nichts, die günstig zu unterhalten wäre, wäre auch nicht das wahre, weil vermutlich den allermeisten die Anfahrtswege zu weit respektive zu teuer wären... ein Teufelskreis.

Die unfriedlichen Elemente könnte man sicherlich dadurch in ihrer "Gefährlichkeit" entschärfen, indem der "Laden" oft genug prall gefüllt mit Interessierten wäre.
Aber: Was machen gegen unfriedliche Elemente, die vielleicht aus einer der genannten Gruppen selbst kommen?
Etwa ein Rollenspieler, der der Meinung ist, er müsste einen original orkischen Wutanfall nachspielen und das Inventar zerlegen?
Ein Punk, der auf den Wandgobelin göbelt?
Ein Goth, der das Kreuz zersägt?
Ein Mittelalter-Fan in eisiger Verkleidung, der durch irgendeine Virtine rauscht?
(Nur spontane Einfälle, keine Vorurteile, also nix falsch verstehen.)

Ich fände ein solches Projekt interessant, aber bin da doch sehr skeptisch und weiß gegen letzteres kein Mittel, denn zweckoptimistischer Idealismus ist nicht so meine Welt.
(Was nicht heißen soll, daß ich Dir eine solche Einstellung unterstelle.)

Gruß,
Celtvis
Name geändert.



geschrieben von: TheTurningPoint

@ Celtvis:
Das ist die "Scheune mitten im Nichts", an und in der ich mich am letzten Freitag herumgetrieben habe, etwa 10 km von der A4-Abfahrt Jena-Göschwitz entfernt:
http://www.dickemauern.de/orlamuende

Ist doch schnuckelig, oder?



geschrieben von: SolPreto

Aalso, ich find die Idee total klasse!

Wenn man die Stimmung die auf dem WGT ein Wochenende vorherrscht (und nur solche die dort waren wissen wovon ich rede...) an einem Ort ständig herbeiführen könnte. Man steht auf dem Marktplatz und alle sind schwarz, es gibt nur schwarzes Gemüse zu kaufen... Schwarze mütter fahren in schwarzen Kinderwägen Gruftikinder durch die Gegend, angezogen mit schwarzen strampelanzügen... Die Ampeln kennen nur Schwarz (fahren) und Hell (anhalten und arme vors gesicht reissen.), es gibt kein bischen tekkno in dem land, und auch industrial und ebm werden sehr kritisch beäugt, ob sie auch schwarz genug sind.

BRAVE BLACK WORLD.

Seufz... Das wär doch ein Leben... gg

(Ernstgemeinte Begeisterung mit einem skeptischen Unterton was die Verwirklichung angeht...)



geschrieben von: Sir_N.

Zitat:
BRAVE BLACK WORLD

Naja, ganz so utopisch wie Du es Dir offenbar vorstellst hatte ich die Idee eigentlich gar nicht gemeint.
Es ging mir einfach um einen Ort, an dem Schwarze im weitesten Sinne ein freies Leben nach ihren Vorstellungen führen können, ohne dabei ständig mit irgendwelchen spiessigen Mitbürgern aneinander zu geraten. Einen Ort, an dem man einfach mal seine Ruhe z.B. vor dem mittlerweile fast sprichwörtlichen SAATAAAN-Hinterhergebrülle hat.
Trotzdem würde es ein Ort in Deutschland bleiben - kein autonomes und autarkes Gebiet, in dem völlig andere Regeln gelten, sondern einfach ein Ort, an dem die Bewohner vielleicht etwas zivilisierter und toleranter miteinander umgehen als sonstwo.

Aber ich muss Celtvis leider vor allem im Bezug auf die "unfriedlichen Elemente" Recht geben. Gerade wenn man sich an einem Ort zusammenfindet, dann bietet man natürlich auch eine gute Angriffsfläche und alleine diese Problematik könnte die Idee eines ruhigen friedlichen Ortes schon zunichte machen.



geschrieben von: Celtvis

Zitat:
Original geschrieben von TheTurningPoint
Ist doch schnuckelig, oder?


Ja, durchaus schnueckelig - wenn man nicht allzu weit entfernt wohnt, ich z.B. würde nicht hinfahren, rein entfernungsbedingt.

Durchaus schnuckelig, wenn man eher Burgen- statt Clubatmosphäre mag.

Verdammt. ich bin zu bunt, ich schau mir Burgen etc. zwar gern an, aber zum "ausgehen", "weggehen" etc. bevorzuge ich dann doch eher altbackene "normale" Clubs. ;)
Und jedes Wochenende Burgen anschauen ist mir auch zu viel - Abwechslung braucht der Mensch - wobei: damit hätte ich noch einen weiteren Kritikpunkt: Abwechslung!
Wobei man das sicher durch verschientlichste Festivitäten oder Aktivitäten abdeckeln könnte.

Gruß,
Celtvis



geschrieben von: TheTurningPoint

Zitat:
Original geschrieben von Celtvis
Ja, durchaus schnueckelig - wenn man nicht allzu weit entfernt wohnt, ich z.B. würde nicht hinfahren, rein entfernungsbedingt.
Ist schon klar. Das wäre höchstens mal bei Zusammenkunften möglich. Wenn ich nicht immer 2 Stunden bis nach Zapfendorf fahren müßte, wäre dort schon längst mein Stammlokal. :rolleyes:
Zitat:
Durchaus schnuckelig, wenn man eher Burgen- statt Clubatmosphäre mag.
Es müssen ja nicht immer Burgen sein, im "Notfall" tut's auch ein ehemaliger Lokomotiven-Schuppen.
Zitat:
Und jedes Wochenende Burgen anschauen ist mir auch zu viel - Abwechslung braucht der Mensch - wobei: damit hätte ich noch einen weiteren Kritikpunkt: Abwechslung!
Wobei man das sicher durch verschientlichste Festivitäten oder Aktivitäten abdeckeln könnte.

Ich war da letzten Freitag nicht zum Burg-Anschauen. :cool:
Ab und zu gibt es in der Kemenate auch Irish-Folk- und Klassik-Konzerte. Und ich glaube, zur Abwechslung würden ein paar schwarze Tupfen ganz gut reinpassen.
Letztes Jahr war ich zu einem Konzert von Matt Howden in einer Burgruine unter freiem Himmel, mit anschließender "Disko" im Keller der Burgruine. Das hatte schon was ...



geschrieben von: Celtvis

TTP,

gar feine links hast Du geschickt eingestreut, einiges darunter würd ich mir auch gern einmal anschauen, bzw. anhören, das Top Act in Zapfendorf z.B. ist eine Lokalität, von der ich schon viel gelesen und gehört habe (nebenbei: drittes Bild rechts in Deinem link: Wirklich beeindruckende Kontaktlinsen, sehr schön), leider ist es von mir noch weiter entfernt als zwei Stunden Autofahrt und auch dem Rest könnte ich wohl einiges abgewinnen.

Die Festivitäten, auf denen ich mich herumtreibe, sehen bislang aber eher so aus, leider habe ich gerade festgestellt, daß die anderen Institutionen keine Photo-Gallerie besitzen - ich denke, es braucht nicht sein, daß ich mich auf "anderen" Parties oute. ;)
Und reine Info-sites mit Terminen etc. mochte ich jetzt auch nicht verlinken...

Übrigens: Ich wollte mit meinem vorherigem posting nicht ausdrücken, daß ich Dich für einen "Club-abgewandten Burgenfreak" o.ä. halte, nur um es einmal deutlich zu sagen für den Fall, daß es falsch angekommen sei.

Gruß,
Celtvis



geschrieben von: Montrose

Die Idee sollte man mal langfristig ins Auge fassen. Sie ist grandios, und die Einwände von CELTVIS sind absolut kleinlich. Wenn er einen Stino-Club mit Technomusik will, können wir das ja für ihn im Burgverließ installieren. Was heißt "Anziehungskraft verlieren"... irgendwo müssen die Leute ja wohnen, und ob sich die Anziehungskraft in einer Mietskaserne/Spießerhaus oder einer Burg verliert, ist doch wurscht. Dann doch gleich Burg. Und wenn's trouble gibt, holen wir nicht die Polizei, sondern die Hellebarden.

Nun hoffe ich allerdings, daß einer unserer Zahnspangen-tragenden Jung-Goths in den nächsten paar Jahren irgendetwas neues erfindet, mit dem er Millardär wird und uns so 'ne Burg aus Steuergründen einfach schenken kann.... möglichst noch mit einem kleinen Dorf inklusive Supermarkt usw. drumrum, damit man's zum Einkaufen nicht so weit hat.



geschrieben von: Celtvis

Lieber Montrose,

lieber oute ich mich als "Miesmacher" mit kleinkariertem Gehabe, als daß ich eine Idee vollmundig unterstütze, bei der ich Probleme sehe.
Übrigens kann kann ich mich beim besten Willen nicht entsinnen, irgendwo etwas von "Stino-Club mit Technomusik" geschrieben zu haben.

Wenn es denn so einfach wäre - warum gibt es derartiges noch nicht in der gewünschten Form?
Ach ja, ich vergaß: Noch hat kein Zahnspangen-tragender Jung-Goth die entsprechenden Milliarden zur Verfügung gestellt... mea culpa für meine unverzeihliche Vergesslichkeit.

Gruß,
Celtvis



geschrieben von: Carndael

Zitat:
Original geschrieben von SolPreto
Aalso, ich find die Idee total klasse!
Wenn man die Stimmung die auf dem WGT ein Wochenende vorherrscht (und nur solche die dort waren wissen wovon ich rede...) an einem Ort ständig herbeiführen könnte.



Ja, das wär toll!
Ständig narzistische, arrogante, selbstverliebte, intolerante Menschen um sich herum, deren wichtigster Gedanke es ist, ob die Schminke noch nicht abgeblättert ist.
Stell ich mir erstrebenswert vor!



geschrieben von: SolPreto

...

*lach und heul*

WGT ist nicht so! oder doch?...



geschrieben von: TheTurningPoint

Zitat:
Original geschrieben von Celtvis
Die Festivitäten, auf denen ich mich herumtreibe, sehen bislang aber eher so aus,
Sieht doch auch einladend aus, außer daß da auf einigen Bildern ziemlich viel Licht ist *igitt*. In Z-Dorf geht es auch nicht immer historisch zu ...
Zitat:
Original geschrieben von Montrose
... er Millardär wird und uns so 'ne Burg aus Steuergründen einfach schenken kann.... möglichst noch mit einem kleinen Dorf inklusive Supermarkt usw. drumrum, damit man's zum Einkaufen nicht so weit hat.
Manchmal kann man eine Burg (sogar gleich neben einem idyllischen Mini-Städtchen) pachten - siehe meinen Dicke-Mauern-Link weiter oben.
Zitat:
Original geschrieben von SolPreto
*lach und heul*
WGT ist nicht so! oder doch?...

Ich vermute mal, Carndael ist statt auf dem WGT in irgendeinem Nobel-Hotel gelandet - der Weg zum WGT ist zugegebenermaßen schlecht bis gar nicht ausgeschildert. :D
Ich habe allerdings auf dem WGT, auf dem ich letztes Jahr war, nicht nur Schwarzgekleidete gesehen, sondern auch viele Mädels in wunderschönen weißen, roten oder blauen Kleidern, und sogar einige Leute in Pink und Neongrün - und einer hatte gar nichts an außer ein paar Silberkettchen. :rolleyes:





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