Es ändert sich und es gibt kein Halten der Dinge, die dort verweilen. Leben fällt schwer und dann ist man so beschäftigt, dass es doch verrauscht. Sachen werden erledigt, die für andere natürlich sind, aber nur um des Erfolges oder des sozialen Druckes wegen. Gefühle werden missachtet, die wichtigen Tatsachen des Lebens vergessen. Kommt man doch auf diese, so bricht einem das Herz. So ist es nach sechs harten, aber glücklichen Jahren mit einer Person, die man liebt und die sich dann von sich selbst, von einem und dem Leben wendet. Tief wird gefallen und das Aufstehen fällt so schwer. Im Dunklen möchte ich bleiben, aber um der Liebe willen darf es nicht sein. Manchmal muss die Stärke siegen, um dem anderem zu helfen, der noch tiefer ist. So ist es nun bei mir und manchmal weiß ich nicht mehr, wie und ob es überhaupt noch weiter gehen kann. Wo findet man Halt, wenn man nichts mehr halten kann? Was bringt einem der Frühling, wenn einem das Leben des anderen in den Händen zerinnt? Ich weiß nicht, wie ich ihm helfen kann. Licht gibt es für meinen Geliebten nicht mehr und selbst die Liebe wird schwarz aus Kummer und Gram. So geht es einem nun und doch weiß man, dass es einen Weg daraus gibt. Irgendwo! Er muss nur noch gefunden werden. Versagen gilt nicht und aufgeben schon lange nicht mehr. Das Herz tut weh, aber es schlägt noch. Ob es das morgen auch noch tut? Wird es wohl, denn da fängt der Alltag einen ja wieder ein! Die Maschinerie des Lebens geht weiter. Willkommen sei die Mondfinsternis!!! Someone once said, that you have to be sad to be happy. It must be true or what do you think?
geschrieben von: roddy
Für mich bedeutet die Traurigkeit ein intensives Fühlen und somit eine Art von Glück. Allerdings habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass man intensiv Fühlen kann ohne Traurigkeit...
...seitdem sehne ich mich danach zurück. Aber es gibt es.
geschrieben von: felidaenoir
Ja, es ist sicher richtig, dass auch die Traurigkeit ein starkes Fühlen bedeutet und einen so aufmerksam auf sich selbst und sein Leben macht. Das ist ein Glück, da man sich selbst wieder spürt und vielleicht auch realisiert, was einem wichtig ist. Ich finde das Glück aber schöner, wenn ich nicht traurig bin. Im Moment fällt es aber sehr schwer nicht traurig zu sein. Ich spüre mich jetzt wohl mehr denn jeh, aber doch würde ich mich lieber spüren, wenn meine Traurigkeit Erlösung finden würde.
feli
geschrieben von: Mondenkind667
Felidaenoir, dein text hat mich sehr berührt und ich denke, ich kann deine gefühle nachempfinden, da ich wohl eine ähnliche situation durchlebt habe. Ich wünsche dir, dass du es schaffst.