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bitte um kritik!

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geschrieben von: halfbee

hi!

ich wollte nur mal auf meinen treat "raped" aufmerksam machen.
nach einigen leidvollen erfahrungen war mir danach,die gedanken irgendwie in worte zu fassen und so bin ich zur poesie gekommen.
es is nixx besonderes aba trotzdem würde ich gern eure meinung dazu hören.
schaut doch einfach mal rein und sagt was ihr denkt.
grüße,
biene

~I don't have the passion anymore~



geschrieben von: Sneaky

Nun, an den Gedanken fehlts dir nicht, die Form als solche ist noch nicht ausgereift wie ich finde. Aber nimm das bitte nur als Ausdruck meines persönlichen Geschmacks, nicht als allgemein gültige Aussage:

Den nachfolgenden Satz hab ich aus dem Gedicht "Macht" geklaut.

heute niemand glaubt
was du mir geraubt
meine würde,meinen stolz,meine glückseligkeit
wiedergegeben hast du mir ekel,schmerz und leid

"heute niemand glaubt" ist keine geglückte Formulierung. Eine Inversion, die auf den Reim mit "geraubt" hin arbeitet.

Geht doch z.B. auch so

Niemand hier der glaubt,
was du mir geraubt,
Würde, Stolz, Glückseligkeit
als Dank gabs Ekel, Schmerz und Leid

die Dinge, die dir geraubt wurden, brauchst du nicht mit jeweils "meine" zu personifizieren. Das macht das "mir" aus der vorhergehenden Zeile aus sich heraus, es braucht keine Verstärkung.

Wenn du Wert auf Lesefluss legst, dann lies Dir deine Gedichte selbst laut vor. Glaub deinem Ohr, das täuscht dich nicht.
Und denk dran, deine Betonung können wir als Leser nicht lesen, wenn du also ungewöhnlich betonst, dann wird das bei uns Lesern seltsam klingen. Wir können ja nicht wissen, was du beim Schreiben gefühlt hast.

Schreib weiter

Sneaky



geschrieben von: halfbee

hi!

danke für die kritik.sie is äußerst konstruktiv,wies sich für ne gute kritik gehört.*g*ich werds mir merken.
grüße biene



geschrieben von: end_raum

nun ja, ich gehe mal ganz anderes an die sache ran. ich bin ein bauch mensch und alles was ich schreibe, ensteht exakt 0,5 sekunden vor dem aufschlag der finger auf die tasten.und da kommen sicher einige komische formulierungen bei rum.aber das ist mir egal weil ich das autentisch und will und pur.ich weiss nicht was dir das wichtigste bei deinen gedichten ist.sollen sie toll klingen,sollen andere sagen,wow dieser satzbau haut mich um.oder möchtest du genau den funken in dieser sekunde auf die tasten bringen..die du fühlst?
wenn zweites..dann machst du das genau richtig, den eigendlich soll das dann zu allererst für dich sein und niht für andere.
ich habe auch schon gedichte geschrieben und meist krass raus wie es gekommen ist.aber ab und zu auch überlegte formulierte.
nur isses so..das die dann nicht meine gefühle gespiegel haben.und das ist eigendlich der sinn für mich.
wie du das hälst weiss ich nicht, ich merke nur, das du aufgehört hast zu schreiben.vieleicht weil du denkst, es ist doof.nein, es ist nicht doof.gefühle sind nie doof.
alles liebe



geschrieben von: halfbee

genau über das denke ich seit dem tag nach an dem ich aufgehört zu schreiben.
was will ich eigentlich?meine schlehctesten "werke" sind die die ich geschrieben hab nachdem ich andere gedichte gelesen habe oder einfach nur eben was ansehnliches zusammenbringen wollte.
die ersten allerdings habe ich geschrieben weil es mich einfach manchmal überkommt...zu viele gefühle,man sucht eben ein ventil.dafür reichen mir manchmal die worte nicht mehr.alles klingt so abgedroschen,1000mal schon dagewesen,ausdruckslos,leer. dann bin ich voller ideen und gedanken und ich schreibe einfach los,weil es sonst zu viel für mich wird.gelegentlich lese ich sie nachher nochmal durch,ändere sie um eine kleinigkeit um sie dann doch so zu lassen wie sie am anfang waren.
eigentlich möchte ich nicht mal wirklich dass sie jemand liest.den großteil meiner gedichte bewahre ich auch tief vergraben neben einigen zeichnungen auf,irgendwo in einer kiste.
warum ich andere auch hier reinschreibe,fällt mir grade auf,weiß ich selbst nicht.
vielleicht geht es mir auch einfach ums schreiben an sich. tief nachts, im licht einiger weniger kerzen, bei ganz bestimmter leiser musik...das is irgendwie dann nur noch krank. man kann nich mehr aufhören zu denken,1000 gedanken, die um sich selbst kreisen...es ist wie wenn die wunden der seele plötzlich anfangen zu schmerzen wie narben oder alte verletzungen die manchmal ohne grund plötzlich höllisch schmerzen wenn man sie fast vergessen hat...dann schreibe ich wirre texte,gedichte,alles mögliche.les sie nie wieder durch.verstecke sie,lege sie zu den anderen.
dann ist es vorbei,vergessen,ich hab mich wieder im griff.ich lebe mein leben weiter und schreibe alltagsgeschichten,wie du*g*

(ich denke ich habe aufgehört zu schreiben weil ich mit all diesen mächtigen gefühlen nichts mehr zu tun haben möchte.es tut zu weh.es ist vergangenheit.jedes mal wenn die erinnerungen zurückkommen verdränge ich sie mit aller macht.es macht mich und andere kaputt, wenn ich sie zulasse.ich will dieses leben nicht mehr leben.ich hab mir ein neues aufgebaut,wohl eher aus illusionen.)



geschrieben von: end_raum

illusion ist alles.ich du die welt, sex und tot.
illusion ist auch nichts. bestimmen kann das keiner, nur du. du kannst bestimmen was real ist.wenn du ein neues leben willst, es aufbauen, oder schon hast, dann ist das real, solange du willst.
und ab und zu kommen schatten von hinten und klopfen auf deine schulter, das gehört dazu. sie wollen sagen, hey, wir waren auch mal dein teil im leben... aber du weisst ja, schatten halten sich nicht lange im schein eines kerzenlichts. irgendwann geht alles vorbei.
alles liebe ;-)



geschrieben von: halfbee

das ist schon richtig aber irgendwie komm ich mir dabei vor als würde ich mich selbst betrügen.die schatten sind ein teil von mir aber ich verleugne sie.damit komm ich nich ganz klar.allerdings weiß ich dass sie eigentlich nicht wirklich ein anrecht darauf haben ständig präsent zu sein.
hmm also gestern hab ich 2 geschrieben.das ist an sich nich ungewöhnlich,weil ich wie gesagt oft welche schreibe aber fast nie sieht sie jemand außer mir.
v.a.das letzte ist extrem von "auferstehung" von janus beeinflusst,von 1,2 liedern denke ich.hatte gestern premiere in meiner anlage,voll aufgedreht versteht sich*g*


blutroter wein

meine seele ein glas mit wein
wird es nicht immer sein
glas zerbricht,wein ergießt sich
über meinen schwarzen teppich
voller ängste,bitterkeit und sorgen
dies ist der anfang vom ende-
dies ist morgen.

vergangenheit ist heute und jetzt
damals hast du mich verletzt
doch die wunden schmerzen noch immer
denn blutroter wein versiegt nimmer
vergangenheit ist jetzt und heute
ich war deine beute
opfer und doch täter
warst du-damals und später

wer hilft dir jetzt,ist für dich da?
siehst du noch immer was ich sah?
siehst du nicht wie ich gehe?
sahst du was ich noch heute sehe?
ich laufe sodass ich überlebe
doch was wenn ich aufgebe?
ich bleibe stehen,du holst mich ein
vergangenheit wird zukunft sein.


rubinrot

lass mich los,lass mich gehn
ich will weg,weit weg von hier
von allen,von mir und auch von dir
mein leben sei so wetvoll sagst du
ja,eine schatztruhe voll mit rubinen
blutrot wie meine illusionen
nur eine täuschung,ein traum
der mein leben glitzern ließ
dahinter die leere die du nie sahst
der schmerz,den du nie kanntest
der wahnsinn der nur mich befiel
sie schufen die tödliche dunkelheit
wo für dich noch immer licht ist
ich gehe darauf zu wie du befiehlst
denn ich weiß dort ist mein abgrund
wo du noch immer boden siehst
der fall bringt jäher erlösung
von dem täuschenden alptraum
der für dich noch immer rot glitzert
-rubinrot.

ich weiß das müsst eiegentlich in meinen garten aber das wäre zu umständlich finde ich^^und es fällt mir auch erst jetz ein^^

zu dem ersten muss ich nich viel sagen,es geht im prinzip einfach nur um die allgegenwärtigkeit von alten schatten der vergangenheit,die man nie los wird,nich gestern nich heute und nich morgen.

das zweite ist meiner besten freundin gewidmet, die sich gerne vormacht alles wäre so toll wie in ihrem leben und die irgendwann aufgehört hat mich zu verstehen oder verstehen zu wollen und die nie aufhört daran zu glauben dass alles ein happy end hat*g*



geschrieben von: smart_hicks

Zitat:
Original geschrieben von end_raum
nun ja, ich gehe mal ganz anderes an die sache ran. ich bin ein bauch mensch und alles was ich schreibe, ensteht exakt 0,5 sekunden vor dem aufschlag der finger auf die tasten.und da kommen sicher einige komische formulierungen bei rum.aber das ist mir egal weil ich das autentisch und will und pur.ich weiss nicht was dir das wichtigste bei deinen gedichten ist.sollen sie toll klingen,sollen andere sagen,wow dieser satzbau haut mich um.oder möchtest du genau den funken in dieser sekunde auf die tasten bringen..die du fühlst?
wenn zweites..dann machst du das genau richtig, den eigendlich soll das dann zu allererst für dich sein und niht für andere.
ich habe auch schon gedichte geschrieben und meist krass raus wie es gekommen ist.aber ab und zu auch überlegte formulierte.
nur isses so..das die dann nicht meine gefühle gespiegel haben.und das ist eigendlich der sinn für mich.
wie du das hälst weiss ich nicht, ich merke nur, das du aufgehört hast zu schreiben.vieleicht weil du denkst, es ist doof.nein, es ist nicht doof.gefühle sind nie doof.
alles liebe



Okay, dann werde ich mal einen Beitrag aus alten Tagen herauskramen. Nach Deinem Verständnis sollen Gedichte nur Gefühle ausdrücken? Ich denke, dass Gedichte auch die Schönheit der Sprache zur Geltung bringen. Wenn es nach Dir ginge, wären die großen Dichter gefühllose Menschen, denn auch sie achteten auf einen gepflegten, ästhetischen Satzbau. Zudem gäbe es bei Deiner Methode, ein Gedicht zu schreiben, nicht die Möglichkeit ausgefeilte und interessante Metaphern einzubauen. Gedichte drücken für mich nicht nur Gefühle aus sondern auch Gedanken und die sind in der Regel auch komplexer.

Gruß

Hicks





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