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Philosophie und Praxis

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geschrieben von: SmeaGollum1

Ist Philosophie nur ein Gedankenspiel, ohne Hoffnung wirklich jemals eine endgültige Antwort zu finden?

oder

Hat dieses Gedankenspiel auch einen Einfluss auf unser "praktisches" Leben?


Vielleicht kann man es auch so ausdrücken:

Geht Philosophie an der Realität vorbei, oder erschafft sie vielleicht erst diese Realität?



geschrieben von: Hiddn Rose

ich seh das so: stell dir vor,es ist ein Zaubertrick: die erde ist ein kaninchen, das aus dem schwarzen zylinder(universum) gezogen wurde. Die meisten Menschen sitzen ganz unten im Kaninchenfell und gehen ihrer arbeit nach und jammern, das die welt sooo ungerecht ist. die Philosophen aber, versuchen an dem dünnen Kaninchenfell nach oben zu gelangen um dem Zauberer direkt in die Augen zu sehen. Sie gehen am alltagsleben vorbei, das ist richtig, aber nicht an der realität, denn sie "erforschen" sie. Man kann nur ein guter philosoph sein, wenn man sich wundert. Man wundert sich:Über die Realität.



geschrieben von: Duion

die realität ist immer da, man kann auch nicht die realität ändern sondern nur seinen standpunkt



geschrieben von: Scientist

Es gibt doch genügend Beispiele die zeigen, wie die Philosophie den Alltag beeinflusst.
Die Aufklärung z.B. Hier haben Philosophen die Entwicklung eines ganzen Zeitalters beeinflusst, mit der Französischen Revolution als Höhepunkt und Nachwirkungen bis in unsere Zeit. (Gewaltenteilung, moderne Demokratie, etc.)

Vorraussetzungen, Methoden und Ziele, der modernen Naturwissenschaft werden in einem Teilgebiet der Philosophie behandelt, der Wissenschaftstheorie.



geschrieben von: the_illusion

Zitat:
Original geschrieben von Duion
die realität ist immer da, man kann auch nicht die realität ändern sondern nur seinen standpunkt


doch wenn du deinen standpunkt änderst, änderst du damit deine realität...



geschrieben von: Trauerwesen

Tja, da kann man erstmal hinterfragen (ganz erkenntnistheoretisch): Was ist Realität? das, was der kleine Mann von nebenan sieht, oder das, wonach Philosophen suchen....hm, ich denke, jeder hat seine eigene kleine subjektive Realität, aber die eigentliche Realität liegt mE fern von dem, was wir kennen, nur, dass die Philosophen auf der Suche nach derjenigen sind.



geschrieben von: SmeaGollum1

Mit Realität hatte ich die "subjektive" Realität gemeint.

Es ging mir mit meinem Thread auch darum:

Ich hab hier schon so oft gehört, dass Leute der Meinung sind (mich eingeschlossen), dass man wohl niemals eine letzte, absolute Wahrheit (objektive Realität) finden wird.

Warum suchen wir dann trotzdem danach?



geschrieben von: Trauerwesen

Zitat:
Original geschrieben von SmeaGollum1

Ich hab hier schon so oft gehört, dass Leute der Meinung sind (mich eingeschlossen), dass man wohl niemals eine letzte, absolute Wahrheit (objektive Realität) finden wird.

Warum suchen wir dann trotzdem danach?



Weil wir eine für uns möglichst angenehme suchen. Eine, die uns passt, eine, die uns befriedigt, oder wer ist schon wunschlos glücklich?



geschrieben von: SmeaGollum1

Zitat:
Weil wir eine für uns möglichst angenehme suchen. Eine, die uns passt, eine, die uns befriedigt, oder wer ist schon wunschlos glücklich?


Sucht man sich also diejeinge "Wahrheit" heraus, die am besten die eigene Einstellung rechtfertigt?

Und nicht, dass man seine Einstellung auf Grund einer neuen Erkenntnis ändert?



geschrieben von: Harmonie

Glaubt ihr aber nicht, dass sich eure Realität mit jeder dazu gewonnenen Erkenntnis ändert oder besser verfeinert und ihr daswahre darin erblickenkönnt
@trauerwesen
stell dir vor du erreichst so einenzustand wo du wunschlos glücklich bist. wO DU DIR NICHTS MEHR ZU WÜNSCHEN BRAUCHST; WEIL sobald du diesen Gedanken hast auch zur Tat schreitest.So dass inn deinem Wort schon gleich die Tat beinhaltet ist. Ich glaube manhat irgendwann mal keine Wünsche mehr, weil man auf dem gleichen LEvel mit seinen TRäumen steht und sie dann lebt -ohne sie empor zu strecken und unerreichbar durch die eigenen Gedanken zu maxchen.
Ich bin auch der meinung, dass es eine und einzige Wahrheit gibt. Vielleicht "sieht" sie jeder anderst, weil jeder unterschiedlich weit ist aber ich glaube das Gefühl ist das gleiche, wenn man die wahrheit findet. ICh bin der meinung, dass man durch philo zur erkenntnis strebt-wobei es immer noch davon abhängt ob man es erkennt und anwendet oder davon redet und sich klug stellt.



geschrieben von: sad but true

Zitat:
Original geschrieben von Hiddn Rose
ich seh das so: stell dir vor,es ist ein Zaubertrick: die erde ist ein kaninchen, das aus dem schwarzen zylinder(universum) gezogen wurde. Die meisten Menschen sitzen ganz unten im Kaninchenfell und gehen ihrer arbeit nach und jammern, das die welt sooo ungerecht ist. die Philosophen aber, versuchen an dem dünnen Kaninchenfell nach oben zu gelangen um dem Zauberer direkt in die Augen zu sehen. Sie gehen am alltagsleben vorbei, das ist richtig, aber nicht an der realität, denn sie "erforschen" sie. Man kann nur ein guter philosoph sein, wenn man sich wundert. Man wundert sich:Über die Realität.


das ist aus 'sophies welt' von jostein gaarder; ein schöner vergleich finde ich.



geschrieben von: Hiddn Rose

fand ich auch :)





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