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Bass spielen...

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geschrieben von: Evil Minded

Hi!
Also irgendwie würde ich es doch mal gerne ausprobieren das Bass spielen zu erlernen.
Werde mir vielleicht mal bald nen Bass und nen Bassverstärker besorgen.
Na ja und irgendwie könnte man mit sonem Bass auch bestimmt viel mehr anstellen als immer nur die Grundtöne der songs in einer Band zu spielen.
Ich meine es gibt bestimmt extrem viele Bands die immer sehr beeindruckende und schnelle Gitarrensolos in ihren songs drin haben.
Aber gibt es eigentlich auch Bands, die mal ein sehr beeindruckendes Basssolo spielen?
Man könnte den Bass z.B. auch mal mehr in den Vordergrund legen. Oder mal ein tolles Bassintro spielen oder so.
Sagt mal eure Meinung zum Bass spielen und erlernen.



geschrieben von: Lars Vader

Einen der bessten wirst du hier finden.



geschrieben von: Lars Vader

Und Jazz ist da wohl auch nicht zu verachten.



geschrieben von: decay73

Zitat:
Original geschrieben von Evil Minded
Aber gibt es eigentlich auch Bands, die mal ein sehr beeindruckendes Basssolo spielen?
Man könnte den Bass z.B. auch mal mehr in den Vordergrund legen. Oder mal ein tolles Bassintro spielen oder so.



Da kann ich nur Primus empfehlen.
Schön verrückt und absolut genial mit dem Bass im Zentrum der Musik.

Und wenn ich nichts durcheinander bringe, spielt er übrigens einen sechssaitigen Bass...



geschrieben von: BlauerMond

habe mir auch vor einigen monaten nen bass gekauft. wenn man erstmal nach gehör spielen kann, macht es total bock nen lied anzumachen und dann auf dem bass eine melodie zu spielen, die einem grad in den sinn kommt, also nix vorgegebenes nachspielen, sondern was improvisiern.

außerdem fällt es auf der bühne nich so auf, wenn man sich mal verspielt :D



geschrieben von: Black Reaper

Zitat:
Original geschrieben von decay73
Da kann ich nur Primus empfehlen.
Schön verrückt und absolut genial mit dem Bass im Zentrum der Musik.

Und wenn ich nichts durcheinander bringe, spielt er übrigens einen sechssaitigen Bass...



Ich denk' Bässe gibt's nur mit 4 oder 5 Saiten. Gitarren sind mit 6 oder 7 Saiten bespannt... (Meines Wissens, aber es kann ja auch ausnahmen geben, wäre ja möglich...)



geschrieben von: Midnight Shadow

Moin moin, der Herr.
Also, wo kommst du denn her? Ich selber spiele schon ein paar Jährchen und habe auch schon mehreren Leuten das Spielen soweit beigebracht. Komme aus Köln und kann sowohl 4-, als auch 5-Saiter unterrichten. Termin und Unterrichtsdauer nach Absprache.

Ach, und an den Black Reaper: Jupp, es gibt 6- und 7-Saiter-Gitarren und 4-, 5- und 6-Saiter-Bässe. Wenn ich mich jetzt nicht total irre, ist die 6. Saite dieses Basses dann ein H über dem G. Vielleicht irre ich mich aber auch, mit 6-Saitern habe ich nicht viel am Hut.

So, vielleicht bis dann... Achja, by the way... Kennt hier jemand einen freien Drummer aus Köln? Mit Double-Bass-Ability und musikalischem Verständnis? Die Band, in der ich spiele (http://www.midnight-shadow.de.vu) braucht noch einen...

So, jetzt bin ich wech... bis dann.

sebastian



geschrieben von: Evil Minded

Auf was für einem Bass habt ihr denn eigentlich angefangen? Also vielleicht sollte man für den Anfang auf nem preiswerteren Instrument anfangen. Denn nachher kauft man sich nen total teures Instrument und man bekommt es einfach nicht hin darauf zu spielen.
Dann wäre das ja raus geschmissenes Geld. Und billige Instrumente müssen ja vielleicht auch nicht schlechter sein als total überteuerte Instrumente. Bei teuren Instrumenten bezahlt man vielleicht auch einfach nur den bekannten Namen mit...



geschrieben von: Solstice

Was Songs mit etwas auffälligerem Bass angeht: es sind zwar in dem Sinne keine Soli, aber The Cure (also Simon Gallup) haben auf der "Faith" und "Pornography" teilweise ihren Bass schön choruslastig als zusätzliches Melodieinstrument eingesetzt. Ähnlich handhabten es auch Joy Division und New Order. Auch Fields Of The Nephilim haben mit Tony Petitt einen hervorragenden Bassisten gehabt, der das Instrument sehr kreativ in den Songs zur Geltung brachte. Man muß also nicht unbedingt Jazz erdulden, um mal andere Einsatzmöglichkeiten einer Bassgitarre zu hören :D

P.S.: Ich setz´ noch einen drauf: es gibt auch zwölfsaitige Bässe!

P.P.S.: Hör mal in die Alben von Kate Bush rein: "The Dreaming" und "Hounds Of Love". Ein Lehrstück für den Fretless-Bass!



geschrieben von: Evil Minded

Danke erst mal für alle Infos:)
Also vielleicht geht der Bass auch in manchen Metalbands ein wenig unter...
Vielleicht ist da halt die verzerte E-Gitarre einfach irgendwie zu dominant...
Die E-Gitarre spielt halt vielleicht ihre verzerten Solos und der Bass tingelt da halt vielleicht nur son wenig im Hintergrund herum.
Wenn ich mal irgendwann vielleicht nen Bass habe, dann werde ich mal schauen was man da so alles raus holen kann.



geschrieben von: Solstice

Das liegt natürlich gerade im Metal daran, dass der Bass die Gitarren im Tieftonbereich synchron unterstützt. Der fette Nu-Metal-Sound wäre ohne die Bassgitarre nur verzerrter Matsch. Aber auch mit harten Riffs kann man mal etwas Eigenleben zelebrieren (siehe Nightwish oder Tool)



geschrieben von: Krisha

hallöchen, ich spiele jetzt seit februar bass
und werde am freitag das erstemal auf der bühne stehen *augeregt bin* und dazu auch noch mit einem kleinen bass-solo
*zitter*
Dream Theater hat einen wahnsinnig guten bassist... nur so zum beispiel

zu den sechs-saitern:
ich find das ehrlich gesagt bissal billig, weil umso mehr saiten um so einfach das ganze und bei sechs saiten kann man ja gleich gitarre spielen...
ich glaub der bassist von KORN spielt so einen oder?



geschrieben von: Solstice

Ich habe selber auch nur nen 4-Saiter und würde jedem Anfänger raten, auch erst mal mit dem Standard zu beginnen. "Aufrüsten" kann man später immer noch (wobei 5- oder 6-Saiter ja nicht unbedingt besser sind, nur anders...). Ich meine, über 90% der Bassisten spielen nach wie vor 4-Saiter. Sooo schlecht kann´s also nicht sein, oder? Auch sollte man nicht gleich mit nem Music-Man oder Warwick einsteigen, wenn man nicht mal weiß, ob einem das Baßspiel überhaupt liegt. Da tut´s eine halbwegs ordentliche Kopie eines Precision oder Jazz-Bass auch. Auch damit kann man mächtig Sound machen. Die Feinheiten eines teuren Instruments holt man eh erst raus, wenn man besser spielen kann.



geschrieben von: Krisha

kann mir mal jemand sagen, wie ich innerhalb eines tages, ein lied spielen soll, von dem ich zwar die tabs hab, aber keine ahnung hab wie die melodie geht... *verzweifel*
des dumme ist ich hab des lied auch nicht auf cd, gar nichts....



geschrieben von: Solstice

Wie kommt man denn an eine solch merkwürdige Aufgabe? Ist das ein Quiz oder was???



geschrieben von: Evil Minded

Zitat:
Original geschrieben von Solstice
Ich habe selber auch nur nen 4-Saiter und würde jedem Anfänger raten, auch erst mal mit dem Standard zu beginnen. "Aufrüsten" kann man später immer noch (wobei 5- oder 6-Saiter ja nicht unbedingt besser sind, nur anders...). Ich meine, über 90% der Bassisten spielen nach wie vor 4-Saiter. Sooo schlecht kann´s also nicht sein, oder? Auch sollte man nicht gleich mit nem Music-Man oder Warwick einsteigen, wenn man nicht mal weiß, ob einem das Baßspiel überhaupt liegt. Da tut´s eine halbwegs ordentliche Kopie eines Precision oder Jazz-Bass auch. Auch damit kann man mächtig Sound machen. Die Feinheiten eines teuren Instruments holt man eh erst raus, wenn man besser spielen kann.


Ja also ich würde mir für den Anfang wahrscheinlich auch nur nen billigeres Instrument kaufen. Also vielleicht son Set wo eine Bassgitarre mit einem kleinen Verstärker angeboten wird. Einfach nur mal so um überhaupt zu testen, ob das Bass spielen was für mich wäre.
Was soll ich denn mit nem total teuren Instrument, wenn ich darauf nicht spielen kann? Kann ja auch sein das ich fürs Bass spielen absolut kein Talent habe. Und dann wäre das ja alles raus geschmissenes Geld.
Deswegen vielleicht erst mal mit nem billigen Instrument anfangen;)
Und so viel schwieriger als Gitarre spielen, kann Bass spielen ja auch nicht sein.
Also nen einfachen Basslauf würde ich vielleicht nach einiger Zeit hin bekommen.
Das einzige was vielleicht zum Problem werden könnte wäre die Saitendicke... Denn son Bass hat ja dickere Saiten als eine Gitarre.



geschrieben von: Krisha

ne wir haben am sa auftritt und hattten bis heut zu wenig lieder.... deswegen der ganze stress
hat aber zum glück heut doch noch ganz gut geklappt :)



geschrieben von: Haevion

Zitat:
Original geschrieben von Evil Minded
Das einzige was vielleicht zum Problem werden könnte wäre die Saitendicke... Denn son Bass hat ja dickere Saiten als eine Gitarre.


Also mit den 9er Saiten (Ja, ich mag's eben dünn ;)) auf meiner Gitarre komme ich prima zurecht, habe mich dann des öfteren auch schon am Bass eines Freundes versucht... Da liegen Welten dazwischen. :rolleyes:



geschrieben von: Evil Minded

Also was das Gitarre spielen betrifft, da spiele ich halt auf den Saiten die da von anfang an aufgespannt sind.
Egal ob das ne 12 Saitige Gitarre, ne akustische 6 saitige Gitarre oder ne E-Gitarre ist.
Davon hätte ich dann irgendwie keine Ahnung. Ich spiele halt auf alles was mir in die Finger kommt:D
Und von daher würde ich vielleicht auch das Bass spielen hin bekommen.



geschrieben von: Nope

bass solo?


hammerfall - one crimson night

magnus' bass solo mit übergang zu at the end of the rainbow

ein genuss :)



geschrieben von: Evil Minded

So jetzt habe ich endlich einen Bass:D
Und ich muß sagen das das doch gar nicht schwer ist darauf einen Basslauf zu spielen.
Also jeder der Gitarre spielen kann müßte eigentlich auch auf Anhieb etwas auf dem Bass hin bekommen.



geschrieben von: Nope

ich will was hören ;)



geschrieben von: Evil Minded

Na ja ich habe leider kein Musikprogramm mit dem ich Bass, Gitarre usw. auf dem Computer aufnehmen und ins Internet stellen könnte:(



geschrieben von: nebeltaucher

@ Evil Minded

Hallo du. ich habe auch schon seit geraumer zeit vor, mit bass anzufangen und nun ist es bald soweit. :)
Kannst du mir lerntechnisch was empfehlen? (Bücher etc.)

Wäre nett, wenn du antwortest...



geschrieben von: Evil Minded

Also an Büchern kann ich dir jetzt nix empfehlen, da ich mir kein Buch fürs Bass spielen lernen gekauft habe.
Ich habe ja sonst Gitarre gespielt. Und wenn man Gitarre spielen kann dann braucht man vielleicht auch kein Lernbuch um was melodisches auf dem Bass hin zu bekommen.
Ich habe den Bass auch erst vor kurzem bekommen und ich bekomme schon Bassriffs hin.
Also entweder habe ich Talent zum Bass spielen oder das liegt daran, das ich ja eh schon Gitarre gespielt habe. Oder vielleicht habe ich auch ein gutes Einsteigerinstrument erwischt, auf dem das Bass spielen leicht ist.
Aber an Musikbüchern gibt es bestimmt vom AMA Verlag ein gutes Bassbuch.
Denn die Gitarrenbücher von AMA sind auch lehrreich und da ist dann auch sogar eine Cd mit Hörbeispielen dabei.
Also wenn du so wie ich bist und schon Gitarre spielen kannst. Dann könnte es auch sein das du das Bass spielen auch ohne Bücher hin bekommen würdest.
Bass spielen hat wohl doch sehr viel ähnlichkeit mit Gitarre spielen, sonst würde ich ja nicht so schnell was melodisches auf dem Bass hin bekommen.
Auch die Saitendicke der Basssaiten ist kein schweres Hindernis. Aber ich weiß natürlich jetzt nicht wie ihr mein Bass spielen beurteilen würdet. Vielleicht wäre ich ja auch für euch total schlecht auf dem Bass.
Aber ich könnte halt jetzt vielleicht schon mit einem Basslauf einen song begleiten. Und das reicht vielleicht doch fürs erste... Manche Leute müssen vielleicht jahrelang Bass üben bis sie Bass spielen können. Und ich bekomme schon nach ein paar Tagen etwas melodisches da raus.
Manche Leute haben vielleicht Probleme mit der Saitendicke oder rutschen halt irgendwie beim spielen ab, spielen zu langsam und müssen die Töne suchen oder so. Das einzige was vielleicht schwieriger auf dem Bass ist, wäre vielleicht eine gute slap Bass technik. Heißt diese Technik eigentlich so? Hoffentlich versteht ihr was ich meine.
Es gibt doch auch Bassgrifftetabellen oder? Wenn ja wozu braucht man denn eine Bassgriffetabelle? Auf dem Bass schlägt man doch eher immer nur einen Ton an und nicht mehrere ne? Also wozu dann ne Griffetabelle?



geschrieben von: nebeltaucher

Ich hab in der Schule mal kurz ein paar Akkorde auf der Gitarre spielen gelernt... Trotzdem danke, werd mich mal nach AMA ungucken! :cool:



geschrieben von: Krisha

ein wirklich gutes "bass-lern-heft" hab ich noch nie gesehn
am besten lernt man´s wohl in einer band oder man nimmt unterricht bei einem anderen bassisten (wobei ich finde dass privat unterrricht oft besser ist als der in den musikschulen)
bass spielen lernen ist eigentlich nicht weiter schwer, vor allem wenn man davor schon getarre gespielt hat
aber auch sonst nicht. ich spiel jetzt seit einem halben jahr und mittlerweile auch schon die ersten kleinen aftritte
am anfang geht zwar etwas auf die finger, aber des legt sich :)
bassisten sind die coolsten ;)

lg krisha



geschrieben von: thetrooper

hallo erstmal
ich finde man kann am besten ein instrument erlerhnen wenn man anderen musikern auf die finger schaut also zu konzerten rennen nicht soviel trinken und zuschauen dann klappts auch mit dem bass



geschrieben von: Krisha

@ the rooper: STIMMT!!!
auuserdem lernt man da die besten bass-lehrer kennen :D



geschrieben von: thetrooper

naja gut krisha mag ja sein es ist aber auch die beste methode ein instrument zu lernen und wenn du nen lehrer kennenlernen willst dann darfst du dich getrost an mich wenden
:)



geschrieben von: Krisha

@ thetrooper
an dich ? soso... wieso des?
lg :)



geschrieben von: thetrooper

nur so könnte mich als lehrer verkleiden wenn du magst und mit dem rohrstock ....... ist nur ein vorschlag grins is nur spass!!!!



geschrieben von: Krisha

*haha*
wohl bass unterricht nich schlecht wär :D
wo wohnst du denn? ;)



geschrieben von: thetrooper

im ruhrgebiet naturlich kann man den sonst noch schöner wohnen.
warum willst den du das wissen ?


mit gruss der trooper



geschrieben von: Tsafried

Spiele selber seit Juni Bass, und finde (nicht lachen:) ) 'E-Bass für Dummies' ist ziemlich gut zum Lernen
auch wenns schon ein bissl peinlich ist, dass im Regal rumstehen zu haben:D

gruß
Tsafried



geschrieben von: Lestard

Hi Krisha,
ein gutes Buch zum selbststudium aber auch für den Unterricht mit einem Lehrer ist z.B.:Rock Bass aus dem AMA-Verlag das nutze ich bei Anfängern immer gerne, kurzweilig und auf den Punkt gebracht allerdings sind die Abbilungen leider unzureichend und zeigen teilweise Haltungsfehler was ohne sofortige Korrektur fatal ist. Bass for Beginners aus dem KDM-Verlag ist auch ganz empfehlenswert, dabei brauchst du allerdings viel selbsdisziplin oder einen Lehrer der das Lerntempo vorgibt, sonst wirds eher mühsam. Für Umsteiger die bereits gut Gitarre spielen, also richtig gut!! empfehle ich Bass Craft das wohl am besten durchdachteste Einsteigerbuch. Es startet mit einem Schnelleinstieg für Leute deren Finger schon an das Spielen eines Saitenistrumentes wie Gitarre gwöhnt sind und geht dann in die Tiefe, wobei mann viel Ausdauer und selbstdisziplin benötigt.

Oder du nimmst bei mir Fernunterricht via eLearning :D *anbieder*

Gruß Lestard deNoir

P.S.: Die Dummies Bücher sind immer sehr empfehlenswert, auch wenn ich die Musikbücher noch nicht gelesen habe, die welche ich kenne sind ihr Geld wert.

P.P.S.: Bei den 6-Saitern hört man die tiefe H-Saiten eigentlich nicht mehr man spürt sie nur noch in der Bauchgegend und das drückt absolut genial. frei nach dem Motto nicht hören fühlen soll man den Bass :cool: Er muss schnurren wie ein Kätzchen und knallen wie 'ne Kalaschikov aber für den Anfang sollte es ein 4-Saiter sein.



geschrieben von: Evil Minded

Aber wenn man jetzt auf dem Bass schon Bassläufe drauf hin bekommt, dann brauch man doch auch kein Lehrbuch oder?
Was ist denn mit der Haltung? Da kann man doch gar nix falsch machen oder? Also einfach den Bass umhängen und los spielen:D
Bass spielen ist doch irgendwie gleich wie Gitarre spielen. Denn wenn das nicht so ähnlich wäre, dann würde ich das ja vielleicht gar nicht ohne Buch hin bekommen:D
Man greift zwar auf nem Bass jetzt keine Akkorde aber man kann auf nem Bass auch Riffs spielen.
Und die Stimmung des Basses ist doch auch gleich wie bei einer Gitarre (nur das die Saiten eben tiefer gestimmt sind).

Also bräuchte man trotzdem nen Bass Lehrbuch obwohl man schon Bassläufe/riffs hin bekommt?
Denn wenn da eh das gleiche drin steht was ich eh schon kann, dann ist das ja raus geschmissenes Geld.



geschrieben von: Lestard

Ja im Grunde hast du da schon Recht, wobei ich sagen muss dass die Bücher die ich genannt habe da schon etwas weiter gehen als nur ein paar Riffs und Läufe zu spielen, hier wird Wert auf eine soliede Grundlage sowie die Fähigkeit des Notenlesens und eine große Bndbreite an Spieltechniken, Stilen und Möglichkeiten der Phrasierung gelegt.
Dennoch mit der entsprechenden Begabung und wenn schon Vorkenntnisse auf der Gitarre vohanden sind, dann auf alle Fälle, ist das Spielen eines Basses bestimmt nicht allzu schwer interessant wirds eben wenn verschiedene Spieltechinken und ein höherer Anspruch eine Rolle spielen was natürlich auch durch Talent und Fingerferitgkeit erreicht werden kann. Dabei gilt natürlich, dass Talent auch gefördert werden sollte um sich richtig entfalten zu können.

Alles in allem, liegt die Entscheidung welche Mittel und Wege jemand für seine (aus-)Bildung benutzt ist jedem selbst belassen. Jedoch gilt auch: Geld für Bildung ist nie hinausgeworfenes Geld!:D

Beste Grüße Lestard



geschrieben von: funktion

ich wollt jetzt demnächst auch mal mit e-bass spielen anfangen und ich wollte mal fragen ob man diese 130 € angebote von ebay nehmen kann. mir ham n paar leute erzählt das sei gar nicht gut so was günstiges zu kaufen weil das eh nichts taugt



geschrieben von: cdreu

also 2 gerüchte möchte ich da schonmal wiederlegen

1. einen 6 saiter zu spielen wäre einfacher.
jein!
es ist zwar einfacher, wenn man bei stücken schnelle läufe spielen möchte und nicht so oft die lage wechseln möchte (vorallem bei schnellen solos/ siehe dream theater)
aber es ist ansich nicht unbedingt einfacher, da die saiten doch recht eng beieinander liegen und wenn man mit dem finger oder plaktrum zu viel schwung hat, kann es schon gut sein, dass man da an ne andere saite kommt. hab selber einen 5 saiter und da ist es teilweise schonmal vorgekommen.
im endefckt ist es nur anders. abgesehen davon ist der 6 saitige bass anders gestimmtt als die gitarre, daher zählt das argument nicht, dass man sich dann doch gleich ne gitarre kaufen sollte.

2. mit bässen spielt man keine akkorde.
absolut falsch
es kommt offters vor, dass der bass auch zweistimmig spielt oder teilweise auch akkorde zum untersreichen einer bestimmten stelle spielt. (in beiden fällen kann ich nur tool empfehlen)
es kommt zb offt vor, dass wenn eine seite offen gespielt wird die oktave gleich mit gespielt wird. ansonnsten ist es trotzdem sehr hilfreich, wenn man die akkorde und und natürlich auch die dazugehörigen tonleitern kennt, da man damit natürlich besser variiren kann. ich denke, dass jeder bassist der ein wenig fortgeschrittener ist auch gerne melodien einbauen möchte und nicht nur stupiede die 8'el oder 16'tel im grundton spielen möcte. zudem ist es ab und zu sogar sehr interessant anstatt dem grundton die terz im bass zu spielen (finde ich).

ich schweife ab ...

aber hab jetzt momentan auch nix weiter zu erzählen

MFG
cdreu



geschrieben von: noctum

Auf der "Kill em All" von Metallica is ein komplettes Lied drauf, welches nur auf nem Bass gespielt wurde.



geschrieben von: Eat my shorts

Hi Leute, ich spiel jetzt seit über zwei Jahren Bass, geiles Instrument, geiler Klang, fettes Wummern...
Um ein bisschen Werbung zu machen; ist ein echt gutes Forum, ich bin da auch angemeldet: www.bassic.ch
Sehr umfangreich, nette Community, und wenn sich ein paar von euch anmelden, sind GothFather und ich auf bassic nicht mehr so alein :-)
Was den Wunsch einiger Members her anbelangt, Bass spielen zu wollen - Hut ab! Ordentliche Entscheidung :->

6-Saiter:
- H überm G?!? konventionelle Stimmung eines 6 strings ist BEADGC, also die 4 norm. Saiten EADG mit tiefer B-Saite (= 5string-Stimmung, obwohl man die auch des öfteren auf EADGC stimmt) und hoher C-Saite
- jeder Basser, der mit nem 6string umgehen kann (Johnny Myung von Dream Theater, oder Les Claypool von Primus), hat meinen Respekt, da gehört schon einiges zu
- ich spiel nen 4string, und schreibe mir meine Tabulaturen immer so, dass ich möglichst wenig Lagenwechsel brauche - trotzdem is es teilweise noch so komplex, dass ich zwangsläufig kreuz und quer übers Griffbrett flitze (n muss) um den Kram, den mein Hirn sich zusammenbraut, umsetzen zu können. Wüsste also nicht, was bei der gleichen, durch die "mehrsaitige" Konstruktion eines 6strings begünstigte Spielweise auf einem 6strings billig wäre

Generell:
- Basser, die keine Akkorde spielen, haben einfach zu schwache Finger :) Quatsch, nurn Spaß. Aber ich liebe es, auf meinem Bass Akkorde zu spielen, welcher Gitarrist will mir das verbieten?
Lasst euch nicht jucken, dass es heißt, Basser spielen nur die Grundtöne in achteln runter und sind ansonsten der Schütze Arsch der Band - lasst euch nicht zum Schütze Arsch machen! Wenn ihr ne geile Idee habt, setzt sie um, aber achtet darauf, dass es nicht zu einem Kampf Basser gegen Sopranbasser äh Gitarreros wird. Ich wär froh, wenn in mehr Bands die Gitarristen sich ein wenig in ihrem mir zu oft zu songundienlichem Technik-Gefrickel zurückhielten und den Basser n bisschen mehr machen ließen.
Siehe Primus - Les Claypool als Sänger und genialer Basser der Band, der Bass sehr dominant und mehr oder weniger Melodieführung wie auch Rhythmik bestimmend, unterstützt vom Schlagzeug und die Gtarre darf ein bisschen Noise dazuspielen - GEILE BAND!!!!!
Oder Toast Machine - zwei Basser, ein Drummer, von Eierschneidern weit und breit keine Spur und das groovt und rockt wie Sau!

- in meinen Augen geben nur die besten Gitarristen überhaupt einen brauchbaren Basser ab, zum stilvollen Bassen gehört ne Menge. Ich weiß, meine Position dazu ist auch etwas anders: ich bin zum Bassspielen gekommen, nachdem auf meiner alten Akustikgitarre, die meine Cousine mir geschenkt hatte, nur noch 4 mechaniken funzten und schon die drei Diskantsaiten (G, h ,e )gerissen waren. Also die noch verbliebenen Saiten in doppeltem Saitenabstand aufgespannt, runtergestimmt bis zum Fastgehtnichtmehr und da war mir klar - nicht die Gitarre, der Bass wird mein Instrument! naja, so isses dann ja auch gekommen.
Ich seh den Bass gleichzeitig als Rhythmus- und Melodieinstrument und so spiele ich ihn auch. Zwar hab ich noch in keiner Band gespielt, bin mir aber sehr wohl der konventionellen Rolle des Bassers bewusst - und lächle müde darüber. Ich will mal was neues hören und sollte irgendwann mal ein Gitarrero, der zwar dank drei Monaten intensiven Übens das totale Superfrickelsolo perfekt runterknüppelt, aber noch nicht mal einen simplen Blues in A spielen kann, mal durcheinanderkommen, weil ich mal n paar Synkopen hintereinander hau oder n Fill spiele oder oder oder... - soll er sich Rhythmusgefühl anschaffen und lernen, mit Metronom zu üben :-D

- als Einsteigertipp: hab mir damals einfach das Jump Start Paket von Ibanez gekauft (je nach Laden und so ca. 350 - 400 Öcken):
- Bass: GSR 200 Soundgear, wahlweise blau oder schwarz (ich hab ihn natürlich in schwarz...); 4 Saiten, 22 Bünde, zwei SingleCoil Tonabnehmer, passive Elektronik mit zwei Volume-Reglern und einer passiven Höhenblende (ihr könnt also die Höhen, die das Instrument generiert, entweder cutten oder wieder reindrehen, jedoch nicht aktiv boosten - wer will auch schon so viele Höhen:)), tolles Instrument, tolles Spielgefühl, leicht zu bespielen, ordentlicher Sound und dank des Ibanez Qualitätsstandards sollte im Normalfall auch die Verarbeitung stimmen.
- Verstärker: so ne kleine 10 oder 12 Watt-Erbse, hat zwar keinen wirklich mächtigen Sound und bandtechnisch reichts vielleicht grad noch für den Proberaum, aber zum Üben reichts allemal
- Stimmgerät, automatisch: sehr praktisch, bei mir aber nach kurzer Zeit im Arsch - naja, kein Wunder, wenn man drauftritt... Sollte bei pfleglichem Gebrauch (Kraftfutter, genügend Auslauf, ab und zu mal en paar Streicheleinheiten) aber doch einige Zeit halten
- Kleinkram: Plektren, Werkzeug zum Tuning des Instruments und nen Gurt. Den fand ich wirklich scheiße, weil er so schmal ist. Der GSR 200 is zwar nicht schwer, aber is dennoch n ähnlicher Effekt wie zu schmale BH-Träger (denk ich zumindest, hab als Kerl noch nie nen BH benutzt). Ich hab aber auch gehört, dass Ibanez das Paket etwas aufgemodelt hat, meine ich jedenfalls, vllt. gibts jetrzt ja schon nen ordentlichen Gurt mt...?

Ich will echt keine Schleichwerbung machen, aber ich war mit dem ganzen Package sehr zufrieden, für relativ wenig Geld kriegt man schon vernünftiges Equipment, das gut klingt und in meinen Augen alle Wünsche und Anforderungen eines Newbies erfüllen sollte. Yamaha hat auch gute, günstige Einsteigerbässe im Angebot, soweit ich weiß.

So, ich hoffe, ich hab ein wenig helfen können - und dass ich nichts von dem vergessen hab, was ich schreiben wollte... ne, ich glaub nicht.

Viel Spaß beim Bass zocken!

P.S.: Fragt einfach, wenn ihr was wissen wollt



geschrieben von: funktion

uaaah 400 €? :eek:
Das ist eigentlich zuviel für mein eher bescheidenes schüler budget von dem ich dann auch noch 30€ pro monat für unterricht abdrücken muss.



geschrieben von: noctum

Dann hilft nur Ebay weiter... da gibts ziemlich guenstig "billige" Bässe und Verstärker...



geschrieben von: Eat my shorts

Hi!

@ funktion: hm, ein anderer vorschlag von mir, is mir grade eingefallen, wäre noch eine von diesen billigen Fender-Jazz-Bass-Kopien, wie oben schon irgendwo genannt. Johnson baut solche Dinger, da gibts du vllt. für nen neuen 4string der billigen kategorie um die 100 öcken aus, und ich meine (nagelt mich aber darauf nicht fest), die sind auch im Gitarre & Bass - Test nicht schlecht weggekommen. Aber die Frage ist, wie lange man Spaß an so ner Billig-Axt hat, die eh nur was für einsteiger (oder Punks :-) ist.
Über Ebay hab ich noch nie etwas ersteigert. Ich weiß nicht, klingt vllt. dumm, aber das ist mir ehrlich gesagt zu unsicher für mein auch nicht im Überfluss vorhandenes Geld.
Also, wenn ich du wär, würde ich mir wahrscheinlich nen johnson-billigbass kaufen, noch nen 10/20 Watt- Übungsamp dazu, kommt dich insgesamt auf ca. 150 - 170 Euro.
Andererseits: Musikmachen kostet nun mal Geld. Da würde ich am Anfang lieber etwas sparen und mir dann gleich was "bässeres" kaufen, wenn ich mir wirklich sicher bin (ich z.B. denk mir heute, ich hätte mir gleich zu Anfang nen ordentlichen 5string kaufen sollen, aber konnte ich ja auch noch nicht wissen).

Achja, und pass bitte auf, wenn du dir nen bassman suchst, der dir das spielen beibringen soll; es gibt da nämlich auch Spezis, die eigentlich Gitarristen sind, aber Bassunterricht anbieten - und ob das dann nützlich ist, bezweifle ich doch eher.

Also, so long for the low end :)

MfG, Eat my shorts



geschrieben von: funktion

hmmm ich hab gerad für ungefähr 170 n set mit allem wichtigem gekauft mein lehrer hat mir dazu geraten. ist tatsächlich ne johnson kopie und hat sogar nen 30 W verstärker. und der typ bei dem ich das hab ist ne art multitalent. der unterrichtet alles was saiten hat und alles gut. also kein "möchtegern"



geschrieben von: Solstice

Zum Einstieg sind solche Komplettpakete gar nicht so schlecht. Music-Store, Musik Produktiv oder Thomann bieten jeweils Sets um die 250 Euro an (Bass, kleiner Verstärker und Kleinteile). Schwachpunkte sind dabei aber eher die Mini-Amps, die sich in einer Band kaum durchsetzen werden. Einen günstigen Bass kann man als Anfänger denke ich ruhig schon für um die 150 Euro erwerben, schließlich kann man den nach zwei Jahren, wenn man denn sicher dabei bleibt ja wieder über E-Bay mit nicht mal großem Verlust wieder verticken. Neben der schon genannten Firma Johnson sollen die J&D vom Music-Store und die Harley Benton von Thomann ganz ok sein.



geschrieben von: Evil Minded

Na ja also man muß sich ja auch keine überteuerten Instrumente kaufen. Manchmal bezahlt man vielleicht einfach nur den bekannten Markennamen mit.
Und man ärgert sich dann auch mehr, wenn an dem teuren Instrument mal ne Macke dran kommt.
Deswegen immer schön billige Instrumente kaufen:)
Denn von der Bespielbarkeit gibt es bestimmt auch billige Instrumente die genauso gut zu bespielen sind wie teure.
Manche Gitarrentypen bekommt man vielleicht auch nicht in der billigen Version... Deswegen muß man dann vielleicht auch etwas tiefer in die Tasche greifen. Und man braucht ja auch noch einen guten Verstärker, der genug Leistung erbringt das man damit auftreten kann.
Also dann könnte man sich ja lieber eine Bassgitarre für so ca. 100 Euro kaufen und dann noch einen konzerttauglichen Verstärker für so ca. 500 Euro.



geschrieben von: Solstice

Zitat:
Original geschrieben von Evil Minded
Also dann könnte man sich ja lieber eine Bassgitarre für so ca. 100 Euro kaufen und dann noch einen konzerttauglichen Verstärker für so ca. 500 Euro.


Na ja, dieses extreme Verhältnis wäre vielleicht etwas übertrieben...:D



geschrieben von: Move over Kate

Warum überhaupt Bass spielen? Bässe programmiert man - genau wie Drums... Bei Gitarren und Gesang ist das schon schwieriger... :D

Im Ernst: Die Pakete von Thomann, M.P. oder Music Store sind schon okay - aber leider nicht so kultig wie seinerzeit die "amtlichen Pakete von Roadstar-Rolf - Hol's der Geier...". Kennt die noch jemand? ;)

Ansonsten hab ich auch gute Erfahrungen mit Messeteilen - ich hab ne Charvel-Surfcaster 12 String vor ein paar Jahren zur Hälfte des Listenpreise bekommen. Und aufgrund des Dollar-Kurses: Sucht mal bei Ebay in den Staaten - bei dem Wechselkurs kann sich sogar der Versand über den großen Teich lohnen...





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