[A gaze into my world] - German Gothic Board

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Seiten:1



A gaze into my world

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geschrieben von: Seena

Das Feuer

Es bedarf nur eines Augenblicks.
Nur ein Blick.
Eine kleine Berührung.
Feuer entfacht –
– breitet sich aus im Körper
von den Händen, die feucht werden
über das Herz, dass schneller schlägt,
angetrieben von den lechzenden Flammen
plötzlich ist da ein Kribbeln
eine Glut
zwischen den Beinen

Ein Verlangen in den Lenden, in den Hüften
der Wunsch sich gegen jemanden zu pressen

Ein Laut, ein Schrei, ein Wort
Ein Traum
Eine Flamme schießt durch den Körper
versengt den Verstand, fröhnt dem Wahnsinn
Hingabe, vollkommene Hilflosigkeit, Verlangen
weg von den Flammen, vom Feuer
kein Entrinnen, nur der Wunsch seine Haut zu spüren
Leidenschaft

Die blauen Augen
verbrannt

Kein Entrinnen





Die Tasten des Lebens
Es kann so einfach sein
Wir machen es uns doch nur selbst zunichte
Wir komplizieren die Dinge
Wir machen sie zu einem Problem, das gar nicht vorhanden ist
Dabei kann es so einfach sein

Es kann so einfach sein –
wie der Klang einer Note,
das reine, pure Gefühl der Liebe
Angeschlagen auf den Tasten des Lebens von einer höheren Macht,
einer göttlichen Hand
Zuerst beginnt die Seite nur sacht zu schwingen,
dann stärker, sie beginnt zu vibrieren
Der Schall breitet sich aus, rast durch einen Raum aus Licht,
bevor er das Ohr erreicht
Wir beginnen zuzuhören
Anfangs interessiert, dann leidenschaftlich, dann beinah schon fanatisch
Doch dann verklingen die Noten
Und genauso verklingt unser Interesse, unsere Leidenschaft

Vielleicht sollten wir aufhören immer auf die falschen Töne zu hören
Machen wir es uns selbst einfach und lernen wir,
Fehler manchmal einfach zu überhören,
bevor die Seiten aufhören zu schwingen und wir allein in der Dunkelheit sitzen
Vor einem Instrument, das wir weder verstehen, noch spielen können
Und niemand ist da, der es uns zeigen könnte

Es kann doch so einfach sein.
So
einfach



geschrieben von: Seena

Momente
Der Gedanke an dich macht mich traurig.
Der Gedanke an dich lässt mich weinen.
Der Gedanke an dich schmerzt mich.

Es gibt seltene Momente in denen ich lache, wenn ich an dich denke.
Momente, in denen ich mit Freude an unsere gemeinsame Zeit denke und weiß,
dass mir das niemand nehmen kann.
Die Momente, die Erinnerung daran.
Ich weiß, das wird auf ewig mein sein, auch wenn du es nicht bist.

Ich weiß du liebst sie.
Ich weiß, sie ist gut für dich.
Ich weiß, sie ist dein wirkliches Leben.
Ich weiß, dass auch ich für dich nur eine Erinnerung bin.

Ein Moment in deinem Leben, in dem du schwach warst.
Ein Moment, in dem du einsam warst und in dem ich gerade gut genug war.
In den Momenten, in denen mir das klar wird, beginnt der Gedanke an dich wieder zu schmerzen.
Und ich weiß nicht, ob ich noch lebe, oder ob das auch nur ein Moment ist, der vorrüberzieht.

Denn im Endeffekt sind es doch nur die Momente die zählen.
Der Moment, in dem eine Mutter das erste Mal ihr Neugeborenes in ihren Armen hält.
Der Moment, in dem er ihr einen Heiratsantrag macht.
Der Moment, in dem ich dich in meinen Armen halte und weiß, dass du nur mir gehörst.

Auch wenn ich es nicht wahrhaben will, du warst doch nur ein Moment in meinem Leben.
Genauso wie ich nur ein Moment in deinem war.

Momente können wunderschön sein.
Aber sie können auch weh tun.

Und plötzlich lache ich.....plötzlich geht die Sonne auf und der Moment der Einsamkeit ist vorbei.


Wenn die Nacht hereinbricht
Langsam bricht die Nacht herein
Schleicht heran, lauert dem Tag auf
Und ich
Ich denke nur, wenn du doch da wärst.
Ich bin allein
Wenn die Nacht hereinbricht

Meine Gedanken schweifen ab
werden wirr, werden konfus
Und ich
Ich denke nur, wenn du mich nur wollen würdest
Und ich bin allein
Wenn die Nacht hereinbricht

Alles Licht weicht aus den Straßen
weicht aus den Gärten, weicht aus meinem Herzen
Und ich
Ich denke nur, wenn ich dich doch nur einmal spüren könnte
Doch ich bin allein
Wenn die Nacht hereinbricht

Alles versinkt in der dunklen Decke der Nacht
wird formlos, wird weich
Und ich
Ich denke nur, wenn du mich doch nur lieben würdest
Und noch immer bin ich allein
Wenn die Nacht hereinbricht

Licht kommt und geht
versteckt sich, hat Angst vor den Schatten
Und ich
Ich denke nur, wenn ich es nur zulassen könnte
Trotzdem bin ich allein
Wenn die Nacht hereinbricht

Kein Hoffnungsschimmer bleibt
weder mir, noch dem Licht des Tages

Ich frage mich, würde ich es tun?
Würde ich mich einfach fallen lassen, wenn
Wenn
Wenn du es wollen würdest
Wenn
Wenn die Nacht hereinbricht

Wenn alles dunkel wird und lichtlos
Wenn alles seine Gestalt und Wichtigkeit verliert

Sogar mein Herz.


Sieh mich nicht so an
Sieh mich nicht so an
Ich weiß, du meinst es nicht ernst

Wie kannst du mich nur so ansehen
während sie direkt neben dir sitzt
Ihr Arm auf deinem

Ich wünschte ich wäre es
.....aber ich weiß, es ist unmöglich.

Bitte sieh mich nicht so an

Muss ich bitten, damit du mich endlich loslässt?
Du kannst nicht erwarten, dass ich dich liebe
und dennoch bist du sicher, dass ich es tue
und du hast recht

Ich hasse dich
ich liebe dich
ich hasse es wenn du mich so ansiehst
doch noch mehr hasse ich es, wenn du sie so ansiehst

Am allermeisten hasse ich mich selbst
ich hasse mich, wenn ich deine Blicke erwidere, obwohl ich es nicht will
ich hasse mich, wenn ich schwach werde und mich dir hingebe,
obwohl ich weiß, dass du es nicht ernst meinst
ich weiß, du benutzt mich
ich hasse mich dafür, mich benutzen zu lassen

Doch ich kann nicht anders

Tief in meinem Innern weiß ich,
ich möchte, dass du mich so ansiehst.
Hör nicht auf mich anzusehen.

Bitte, hör niemals auf.



Sleeping in my mind

He sleeps in my mind,
stays in my body,
lies on my tongue.
Whenever I want to speak,
I just speak him.

He creeps up my heart,
bites his way through my feelings,
lingers in my head.
Whenever I want to think,
I just think him.

Patience.
Everybody tells me.
Future will bring it.
But it’s already here.
They wouldn’t know.

But
He sleeps in my mind.
Never letting go,
hanging around in my weary mind –
stop playing games.
I’m tired of having you in my head.
Sleeping in my mind.



The man, who was an artist
In so many ways you present yourself to me

Sometimes you’re an actor –
playing a role
but also playing with me
playing with my feelings,
with my hopes and my wishes
showing me but masces of yourself
only hint imaginations of your own identity so that in the end
you nearly forget who you are yourself
And then I think I have to hate you
But as I think that, at the same time I know,
that it is already too late
I have fallen in love with you so long ago,
it can’t be undone
forgotten
deleted
erased
escaped


Sometimes you’re a writer –
writing down my feelings on sheets of pure desire
with ink, won out of my blood
with a feather, made out of my trembling flesh
well knowing, that your writing touches me
like nothing else
And then I think I have to reject you
But as I think that, at the same time I know,
that it is way too late
I have wanted you for too long a period in my life
there is no return
no hope
light
chance


Sometimes you’re the fire –
burning me from inside
licking on my skin, intoxicating my lungs
destroying all chances of having a sight on anything but you
sending smoke in my mind, making me blind for life itself
and still enjoy it to destroy me
filling me with such a heat, I think I have to burn in this very instant
scorch and warm me at the same moment
And then I think I have to extinguish you, before it is too late
But as I think that, at the same time I know
it is far too late
I won’t ever reach the water to put you out,
because I don’t want to reach it
I would rather burn for eternity, then to lose you
But there are so much injuries
blisters
wounds


Sometimes you are the moon –
controlling my tides, sending waves of pleasure over my beach
unforseen creating a storm
let stars seem invisible,
when you extend your kingdom of brightness selfishly over the silky sky
enjoy it to be seen by everybody in your full completeness
filling me entirely with your light
change yourself as well as me
sometimes so full, so rich of beauty
sometimes thin and pale as threads of a spiders web
bathe me in your milky shine and comfort me
And then I think I have to leave you
But as I think that, at the same time I know,
that is has gone too far already
I can never leave you
and the sun will never reach me again, for I am fully yours
my body
mind
spirit
thoughts
movements


Sometimes you are just a man –
getting angry easily, throw dirt at me
shove me into the mudd
hit me, beat me up
turning me upside down
making me cry
making me lose my only connection to the world
making me hide and hate myself
And then I think I have to ignore you
But as I think that, at the same time I know
that it is pointless
because I will forgive you anyway
because there is no other way of forgiving you, than to love you
complete forgiveness
understanding
comprehension
support
inspiration



And then sometimes you are just you –
frightened of my touch, of my kiss
of viewing my eyes, examining you
afraid of the possibility, that I might look right through you and into your soul
that I could touch you in more ways than just with my hand on yours
that I might could go further
into deep, dark and unexplored landscapes of your own mind
exploring your ways of thinking and of doing
hurt you
but don’t you know that I would never ever hurt you?
I don’t blame you
be afraid and be frightened
you will find out, what I am looking for inside you
and you will give it to me for sure
I know it is hard to be just yourself
but I love you more than I can possibly say
and you needn’t be afraid
and then........I feel you beside me
I feel you pressing against me
and I feel your fragility in the way you touch me
in the way you whisper my name and hold on to me
bury your hands into my hair
pressing your hips so hard against mine,
that I can hardly make out where I end and you begin
but it isn’t necessary of course
because you are me
I am you
we are just what we ought to be, what fate constructed for us
And we will be forever
Just sometimes you are somebody else, when you change your faces like an artist does
but I don’t care
I can bear that
as long as there are times when you are just you
and when you hold me in a way, that tells me how much you love me
how much you need me
then......we will be forever.
And I know suddenly what life is about.
It is all about you.
You, the man, who was an artist.



geschrieben von: Seena

Kind der Nacht

Ich bin ein Kind der Nacht,
küss meine Stirn und leg mich in meine Gruft
um zu schlafen – schlafen
Bis in die Ewigkeit

Ich bin ein Kind der Dunkelheit,
verschleiere dich, bevor du vor mich trittst,
geh auf die Knie, wenn du mich siehst
nimm meine Hand und folge mir
Bis in die Ewigkeit

Ich bin ein Kind des Todes,
kalter Nebel des Todes, hüll mich ein
halt mich fest, umarme mich
lass mich niemals los
Bis in die Ewigkeit

Kommt meine Kinder, folgt mir.
Bis in die Ewigkeit.



The Girl with the red shoes

A lonely girl, sitting, gazing
gazing out to the sea,
wondering about the water
where it leads to
watching the waves
always wild, always free

A lonely girl, standing, waiting
waiting for something to come
something new and fresh
something that’s alive
something she can believe in

There she stands –
the breeze flying through her hair
playing with her curls
with one hand she’s shadowing her eyes
in the other hand she holds a red bag

There she stands –
watching the ocean and aksing herself
where her love is.
Where’s he gone?
Will he come back?
Has he ever been here?

A lonely little girl,
blonde curls, warm eyes,
is standing in the salty wind.
Her and her red shoes.
And she’s looking for her love.


Vielleicht
Vielleicht bin ich einfach zu dumm.
Vielleicht suche ich einfach zu hart nach etwas Wahrem, etwas Richtigem.
Vielleicht sollte ich auch einfach aufhören mich selbst auf die Waagschale zu legen.

Vielleicht, vielleicht.

Es bringt ja nichts, sich darüber Gedanken zu machen, nicht?!
Sagt mir das nicht jeder?!
Mach dir keine Gedanken, Schätzchen. Sei geduldig. Gib die Hoffnung nicht auf.
Verdammt nochmal, ich will nicht mehr.

Bin des Wartens so müde.
Bin der Enttäuschungen so müde.
Bin der falschen Entscheidungen und Wege so müde.

Ich verlange es einfach.
Ich verlange das Richtige, das Wahre.
Jemand, der mich ans Licht führt,
der mir die Welt auf eine Weise zeigt, wie ich sie nicht kenne.

Vielleicht ist es besser sich darüber keine Gedanken zu machen.
Vielleicht haben sie auch unrecht.
Vielleicht sollten wir uns Gedanken machen.

Vielleicht, vielleicht.



geschrieben von: Seena

Momente
Der Gedanke an dich macht mich traurig.
Der Gedanke an dich lässt mich weinen.
Der Gedanke an dich schmerzt mich.

Es gibt seltene Momente in denen ich lache, wenn ich an dich denke.
Momente, in denen ich mit Freude an unsere gemeinsame Zeit denke und weiß,
dass mir das niemand nehmen kann.
Die Momente, die Erinnerung daran.
Ich weiß, das wird auf ewig mein sein, auch wenn du es nicht bist.

Ich weiß du liebst sie.
Ich weiß, sie ist gut für dich.
Ich weiß, sie ist dein wirkliches Leben.
Ich weiß, dass auch ich für dich nur eine Erinnerung bin.

Ein Moment in deinem Leben, in dem du schwach warst.
Ein Moment, in dem du einsam warst und in dem ich gerade gut genug war.
In den Momenten, in denen mir das klar wird, beginnt der Gedanke an dich wieder zu schmerzen.
Und ich weiß nicht, ob ich noch lebe, oder ob das auch nur ein Moment ist, der vorrüberzieht.

Denn im Endeffekt sind es doch nur die Momente die zählen.
Der Moment, in dem eine Mutter das erste Mal ihr Neugeborenes in ihren Armen hält.
Der Moment, in dem er ihr einen Heiratsantrag macht.
Der Moment, in dem ich dich in meinen Armen halte und weiß, dass du nur mir gehörst.

Auch wenn ich es nicht wahrhaben will, du warst doch nur ein Moment in meinem Leben.
Genauso wie ich nur ein Moment in deinem war.

Momente können wunderschön sein.
Aber sie können auch weh tun.

Und plötzlich lache ich.....plötzlich geht die Sonne auf und der Moment der Einsamkeit ist vorbei.



geschrieben von: Seena

Hoppla.....sorry, was ich eigentlich schreiben wollte:
Manchmal

Manchmal denke ich, es wäre das Beste,
einfach tot umzufallen und zu sterben
Manchmal denke ich, es wäre das Beste,
dem ganzen Leiden ein Ende zu setzten

Denn was ist das für ein Leben, in dem man Schmerzen haben muss,
um zu wissen, dass man überhaupt noch existiert?
Denn was soll es bringen hier zu verweilen,
wenn doch jegliche Freude in Tränen endet?

Manchmal denke ich, ich muss mich selbst töten,
um anderen zu zeigen, dass es mich gibt
Manchmal denke ich, nur Blut, dass tot und kalt von meinem leblosen Körper tropft,
kann den anderen klar machen, dass ich leide
Manchmal will ich mir selbst Schmerzen zufügen,
um zu beweisen, dass ich wenigstens soviel Kontrolle über mich habe

Denn eigentlich ist doch alles nur Nebel und ich weiß,
kein Sonnenstrahl kann mich jemals wärmen.

Manchmal will ich einfach nur sterben.
Doch dann merke ich plötzlich

Ich bin doch längst tot



geschrieben von: Seena

Haunted

An old soul inside of me
An ancient spirit haunting my heart
Secret thoughts, long forgotten things
Voices, speaking to me
Bidding me to free them, begging, sobbing
Crying voices
Screaming voices
I'm afraid, afraid of myself
I want to run, want to hide
I want to shelter in the lap of security
Lay in the cave of eternal peace
But the wood is endless
And they won't let me, they cry
Darkness devours me
An old soul in my breast
They want to have it back
They yearn to rip it out of me
They long to feast on it
No, no they can't have it, never
This old soul inside of me
Haunted by ancient spirits
I will never stop to run
This old soul in my breast -

It's mine



geschrieben von: Seena

Blood on my hands

Blood on my hands
a fever, burning
shadows everywhere
I stand alone

Invisible knifes cutting into my venes
Shattered pieces of glass
falling into my flesh
opening my venes

Blood on my hands
red life upon my fingers
I laugh
Take it! Take it....

Can’t fight it anymore
So tired, so exhausted
Want to give in
Follow the shadows

Diving into their realms of darkness
Standing beside him
Lord and Lady
Queen of Shadows

Blood on my hands
The vision fades
I cry
They vanish, grinning, into the corners of darkness


Hope

The knife is ready....beside my hand.....
I smile....I can almost see them, standing there and mourning over my liveless corpse.....
My mother, who finds me in the kitchen,
all covered up with my own blood.....
Will they miss me?
Will they finally see, who I was, when I’m gone?.......the smile fades.....
......no, they won’t.
They will never understand......
Will HE miss me?
The smell of my hair, the feeling of my skin under his rough fingers, my singing......softly into his ear......only for his ears to hear....me, watching him sleeping, only for my eyes to see.....
Will he cries for my loss?
Will he even spend a single thought?
Will he finally know, I was there?
I don’t know, I can’t tell.......too clouded is the path of his mind, it’s impossible to gaze through the mist.....
What remains for me is hope.
The hope live on in the hearts of those, whom I truly loved.....
The hope to live on in the world I always belonged to......
Then there is silence.
My heart is mute. My thoughts frozen. My breath ceases.
I reach for the knife........pain rushes through me, like a weave, swallowing me, drowning me..
I’m afraid, panicked to death.....
Until the pain releases it’s grip and I go free.
I smile......I reach out.
Reach out for hope.
Hope......hope......



geschrieben von: Seena

Was ich bin

Schattennebel hüllen mich ein,
schwarzer Rauch umschlingt mich.
Dunkler Dampf umgarnt mein Haar,
setzt sich darin fest.
Schwefelgeruch in meiner Nase,
Ruß in meiner Lunge.

Wo ich bin, das weiß ich nicht –
Wohin ich gehe ist mir nicht klar –
Woher ich gekommen, vergaß ich –
Was ich bin begehre ich nicht zu wissen.

Sonnenebel hüllen mich ein,
helles Licht umschlingt mich.
Weiße Nebelschwaden umgarnen mein Haar,
setzten sich darin fest.
Blumenduft in meiner Nase,
reine Luft in meiner Lunge.

Wo ich bin, das fürchte ich zu wissen –
Wohin ich gehe kann ich nur vermuten –
Woher ich gekommen, wusste ich einst –
Was ich bin, wage ich nicht zu fragen.

Was ich bin liegt verborgen.
Was ich bin war mir einmal klar.
Was ich bin ist nun verschwunden.
Was ich bin begehre ich nicht zu wassen.
Was ich bin wage ich nicht zu fragen.

Nur was du bist.



Sie war einmal

Sie war einmal und ist nicht mehr
flüstern die Stimmen,
rauschen die Blätter,
wispern die Strahlen des Mondes.

Er blickt auf
Sucht sie,
wird sie niemals finden

Sie tanzte,
hört er leis den Wald rufen
Sie tanze den Reigen des Todes,
verschwand in den Schatten.

Verzweiflung packt ihn
Panisch sieht er sich um
Wo ist sie,
fragt er laut
Gebt sie zurück

Wir haben sie nicht geholt,
kichern die Stimmen
Nein, nein, wir waren es nicht.
Sie wollte es selbst so
Sie hat gelächelt.

Brennende Tränen der Wut auf seinen Wangen
Das ist nicht wahr
Ich habe sie geliebt
Wo ist sie

Das hättest du ihr sagen sollen
spotten die Bäume
Sie wusste es nicht
Ihr Herz ist gefroren

Nein!

Nur Feenstaub erzählt noch von ihr
Das rote Haar wirbelte herum,
als sie tanzte,
erzählt der Wind

Schluchzend sinkt er auf die Knie
Ich habe sie verloren
Was habe ich getan

Sie war einmal und ist nicht mehr,
singen die Stimmen zum Abschied.



geschrieben von: Seena

Ich möchte euch eine Geschichte erzählen.
Eine Geschichte über ein Mädchen.
Ihr Name war Schuld.
Schuld war stets rastlos, immer auf der Suche nach jemandem,
der sie aufnehmen möge.
Manchmal fand sie wirklich jemanden,
der sie auf sich nahm und dann
saß Schuld dem armen Menschen auf den Schultern
und kicherte und trommelte mit beiden Händen auf seinen Kopf.

Schuld hatte eine kleine Schwester.
Ihr Name war Angst.
Angst war immer wachsam, immer auf der Hut.
Ihre beiden kleinen Mäuse Panik und Hysterie begleiteten sie
auf ihren dunklen, stummen Wegen.
Manchmal, des Nachts schlich Angst sich in fremde Häuser,
schlich sie sich in fremde Köpfe und nistete sich dort ein.
Dort wo es dunkel und verlassen war,
fühlte Angst sich am wohlsten.

Es gab noch eine ältere Schwester.
Man nannte sie Wut.
Wut war stets ungehalten, immer aufbrausend.
Nie ruhig und immer auf der Suche nach Gründen,
die sie bestätigt hätten.
Ihre guten Freundinnen Betrug und Schmerz halfen ihr dabei.
Manchmal fand Wut sich selbst in der Faust eines Mannes wieder,
manchmal in dem Geschrei einer Mutter,
manchmal in den Tränen einer hintergangenen Frau.

Die Mutter aller nannte sich selbst Liebe.
Sie war stets gütig, stets lächelte sie
Ihre Umarmung war immer warm und tröstend
Aus ihrem Schoß entsprangen Schuld, Angst und Wut
Liebe verstieß sie, denn sie hatte keinen Platz für sie
Sie gebar ein weiteres Kind, welchem sie den Namen Hoffnung gab
Doch Hoffnung starb.

Und so siechte Liebe dahin
Stets trug sie Schuld auf ihren Schultern,
denn Hoffnung war gestorben.
Stets umarmte sie Angst,
denn Hoffnung war nicht mehr da.
Stets nährte sie Wut,
denn Hoffnung hatte sie allein gelassen.

Eines Tages starb auch Liebe
Doch ihre Kinder blieben.

Die drei Schwestern
Schuld, Angst und Wut.




Ein letztes Mal

Ein letztes Mal, lass dich küssen
Ein letztes Mal, umarme mich
Halt mich fest
Lass mich wissen, dass du lebst
Lass mich wissen, dass du es schaffst

Verzweiflung hat uns zusammengeführt
Liebe treibt uns auseinander
Es hätte nie so werden sollen
So war es nicht geplant

Und wenn die Liebe stirbt
Dann stirbt alles
Stirbt alles in dir
Dein Licht, deine Kraft
Deine Hoffnung

Hoffnung, die ich dir gab
Hoffnung, die ich dir versprach
Ich hab sie dir wieder genommen

Vergib mir
Bitte vergib mir
Ein letztes Mal, vergib mir

Lass dich trösten durch die Tatsache,
dass ich ebenso leide wie du
Ich werde auf ewig die Schuld deiner zerstörten Hoffnung
auf meinen geschundenen Schultern tragen
Noch denke ich, die Last wird mich erdrücken
Das tut sie

Ich werde zerbrechen an unseren Erinnerungen
Die Erinnerung an unsere Liebe
Du hast mir gezeigt wie es ist,
geliebt zu werden
Dafür bin ich dir zu ewigem Dank verpflichtet

Ich werde zerbrechen, ebenso wie unsere Träume und Illusionen
Der Traum von einem gemeinsamen Leben
Der Traum von einem einzigen Wort, das von Kirchenwänden widerhallt
„Ja“
Der Traum von einem Balkon
Der Traum von einem Sohn

Ein letztes Mal, lass es mich sagen
Ich liebe dich
Ein letztes Mal, nimm es hin
Ein letztes Mal



geschrieben von: Seena

Shadowhunter


How can I explain? How can I make you understand?
Understand, what I did for you?

Turned my back on the man I always said was my greatest Love.
Left this man.
My God, left him....it’s like the sun rising in the west.

You never thought it would come this far, did you?
Me neither.
But it just overwhelmed me.
I can’t help it, it feels right. It feels right,
Even though something in the corner of my head asks me
“Are you sure?”

But, yes, I am sure.
As sure as can be.

Since the moment we met, I knew, that you would change my life.
I just didn’t know, you would turn it completely upside down.

For the first time in my life I feel really grown-up.
You give me the feeling to be equal – something, I never experienced before.
Equal to an adult person.....a strange feeling.

I left him for you.
I left him.
Something I couldn’t do for anyone else –
But for you.
Always remember that, whatever you do.

Remember that I gave up everything for you,
To find myself anew.
To start a new life.

Don’t hurt me, Shadowhunter.
Don’t leave me. Don’t drop me.
Don’t cut me.

Imprison me, if you must,
But don’t torture me.
I’m yours.
Value me. Carry me away from the harsh light.

You caught the Sparrow, Shadowhunter.
You did what no one else was able to do.

Now, what are you going to do with me?






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