German Gothic Board
Nachtwelten | Gothic Board | Gothic Chat | Boardarchive |
Zitat:
Der Bürger soll endlich wieder sehen, dass ER für sein Leben verantwortlich ist und sonst niemand
Zitat:
Wenn dafür der Prokurist nicht mehr mit einem Beim im Gefägnis steht, wenn etwas passiert, hätte er kein Problem oder?
Zitat:
Wenn obere Führungskräfte nur so wenig arbeiten müssten wie die Schichtarbeiter
Zitat:
Es gibt zwei Arten von Jobs - die einen mit viel Verantwortung die eben bezahlt werden sollte - und die anderen die unangenehm sind... - werden nur noch die unangenehem gut bezahlt, will keiner mehr Verantworung übernehmen oder?
Hey, wenn ich mein jetziges Gehalt weiter bekomme, gehe ich auch Kloputzen. Arbeit schändet nicht.Zitat:
Original geschrieben von Suicide-Smurf
Die Idee von La Chatte finde ich auch nich schlecht, allerdings wird es immer scheiss Jobs geben die niemand machen will. Wer möchte schon den ganzen Tag klos putzen oder im Bergwerk arbeiten? Die Roboter sind meist leider auch noch nicht so weit oder einfach zu teuer. Irgendjemand muss es tun. Darum glaube ich das es nicht funktionieren wird.
Ich weiß wie der "selbständige Reparaturprozess" unseres heutigen Systems aussieht: Wenn unter normalen Bedingungen kein Wachstum der Produktion mehr möglich ist, gibt es einen neuen Krieg, in dem alles kaputtgebombt wird, alsdann gibt es wieder genug Arbeit für Alle ... :(Zitat:
Wörgl
Hm dazu fällt mir nur ein, dass unser System einen selbständigen reperatur prozess hat.
Bloß wer ist so blöd und gibt den Firmen Kredite, wo doch ihr baldiger Konkurs abzusehen ist, weil niemand etwas kauft? Wenn überhaupt Kredite, dann nur gegen Sicherheit in Form vorhandener Werte, die der Kreditgeber dann an den Mann zu bringen versucht, aber auch nicht los wird mangels allgemeiner Kaufkraft. So verlieren selbst die vorhandenen Werte noch an Wert, die Gesellschaft verarmt immer mehr.Zitat:
Wenn auf dem Kreditmarkt das Angebot an Gelden steigt sinkt der Zins für Kredit. Das passiert z.b wenn die Leute sparen, wie im moment. Das hat zufolge, dass sich Firmen widerum billig Kredite holen können und das neue Geld investieren können. Durch Investitionen steigt unser Bruttoinlandsprodukt(4 bestandteile: Konsum, Investionen, staatsausgaben, nettoexporte).
Und was nützen all die angehäuften Gelder, wenn die Leute in Armut leben? Ziel aller Wirtschaft muss es sein, dass es allen Menschen besser geht, alle anderen Wirtschaftsziele wären unmenschlich.Zitat:
Investionen sind sogar besser als der pure Konsum der immer versucht wird anzutreiben weil sie unsere Gelder sinvoller anlegen als nur verbrauchen.
Und wie willst du das anstellen? In Anbetracht dessen, dass das Wörgl-System auf lokal begrenzter Basis funktioniert, wird man recht schnell herausfinden, dass du nicht Lieschen Meier bist, deren Scheine du da gerade einlösen willst. :rolleyes:Zitat:
Wörgl find ich ja ganz nett aber wo bleibt die Gerechtigkeit für diejenigen die Sparen wollen?Und das Argument von letzem mal lass ich nicht gelden "Arbeitscheine kann man nicht durch betrug und ähnliches erwerben"
Klar, wer mehr arbeitet hat auch mehr Arbeitsscheine - ein bissel Anreiz zum Arbeiten muss in der Anfangszeut schon noch da sein.Zitat:
Eine Mafia kann man auch bei Wörgl grüden um die Leute zu terrorisieren. Genauso wie es dort jemand gibt der mehr Arbeitsscheine haben wird wie ein anderer.
Politische Massnahmen, die die Erfolglosen dazu bringen, erfolgreich zu sein (z.B. indem sie die Arbeiten ausführen, die sie am besten können und am meisten lieben), erhöhen den Anreiz, erfolgreich zu sein - sowohl für den Einzelnen als auch für die Gemeinschaft. Und je erfolgreicher die Einzelnen und die Gemeinschaft sind, um so größer wird der Kuchen werden, da sollte für den Einzelnen genug übrigbleiben.Zitat:
Zur Einkommensverteilung noch ein Zitat aus dem Buch
--------------------------------------------------------------------------------
Politische Massnahmen, die die Erfolgreichen bestrafen und die Erfolglosen belohnen, verinngern den Anreiz, erfolgreich zu sein. Die Politiker sehen sich deshalb einem Zielkonflikt zwischen Gerechtigkeit udn Effizens gegenüber. Je gerechter der Kuchen aufgeteilt wird, um so kleiner wird er.
--------------------------------------------------------------------------------
Was bringt ein stetiges quantitatives Wachstum Neues, außer neuen Kriegsgefahren? Mir geht es um qualitatives "Wachstum", um eine Verbesserung der Lebens-Qualität, und die könnte durchaus auch durch Schrumpfung (von Müllmenge, Umweltverschmutzung, Raubbau an Rohstoffen usw.) erreicht werden.Zitat:
In Focus money konnte man vor einiger Zeit lesen wie ein reformiertes Steuersystem unser Wachstum fördern würde.
Zitat:
Warum nicht statt Bedürftige (mit-)bestrafen oder Missbrauch tolerieren die dritte Möglichkeit wählen und ein System einführen, dass sich nicht missbrauchen lässt?
Zitat:
Mag sein, dass die DDR nicht sehr reich war, aber dort hat man es einigermaßen geschafft, den trotz Wirtschaftsembargo vorhandenen Reichtum einigermaßen gerecht zu verteilen, obwohl es noch kein Internet gab, ja nicht mal ein ordentliches Telefonnetz.
Zitat:
Sorry, aber ich kann alle Ostdeutschen verstehen, die SO EIN "LEBEN" nicht wollen. So schlecht scheint es den Ossis in der DDR offenbar nicht gegangen zu sein, wie ihnen die Wessis immer gern einreden wollen ...
Zitat:
Von diesen uns gemeinsamen gehörenden Ressourcen erhält jeder einen gleichen Anteil an "Energie-Guthaben", das er verbrauchen kann. Ein solches "Energie-Guthaben" könnte zum Beispiel in Form eines Kreditkarten-Systems realisiert werden.
Es gibt keinen "Mehrwert". Die Kosten für ein Produkt kompensieren immer nur die Produktionskosten.
Zitat:
gesamteuropäischen Arbeitsmarkt
Zitat:
Es gibt auch viele Dinge, die ich eigentlich nicht will, aber ich muss sie Trotzdem tun. Es geht im Leben nun einmal meistens nicht nach dem eigenen Willen.
Zitat:
die Dankbarkeit und Demut der Ostdeutschen
Zitat:
Da unsere Wirtschaft Exportabhängig und auf wenige Wirtschaftszweige beschränkt ist
Zitat:
Ohne Mehrwert kein Produktionsanreiz, kein Unternehmerisches denken, keine Innovationen.
Zitat:
Vor allem, womit wird die Erzeugung von Energie bezahlt? Baut Kraftwerke, wenn es sich nicht lohnt sie zu betreiben?
Zitat:
der demokratische Prozess macht vor technologischen Fragen halt.
Zitat:
Mal ganz ehrlich was passiert mit den Menschen die keinen Anspruch mehr haben? Dürfen die dann auf der Straße leben und verhungern? Und es wird ganz sicher so sein, dass jemand mehr als 5 Jahre nicht selbstverschuldet von der Stütze leben muß, so selten ist das nun auch nicht
Zitat:
Warunm sollte ein Prokurist mit einem Bein im Gefängnis stehen, wenn was schief läuft? Ich hoffe doch sehr, dass unsaubere Geschäftspraktiken hier nicht als Standard betrachtet werden.
Zitat:
Kann sein, dass ich hier meine "Schweizer Brille" aufhabe - aber hier ist es nicht ungewöhnlich, dass einer seine acht oder neun Stunden täglich in der Fabrik oder auf dem Bau leistet, und Abends noch drei Stunden putzen geht. Viel mehr Stunden macht der Prokurist nicht, und wenn er mehr macht, verbringt er sie angenehmer... im guten Restaurant mit Geschäftspartnern als Kunden, und nicht als Tellerwäscher in der Küche. Und beides sollte nicht sein.
Zitat:
Original geschrieben von 2378
Ein Schichtarbeiter arbeitet seine 8h (wenn überhaupt) und geht dann mit ruhigem Gewissen heim. Eine obere Führungskraft arbeitet oft erstmal 12h und daheim kann man schnell noch die Sachen die nicht fertig gemacht wurden, weiterarbeiten und Wochenende ist auch etwas, was es nie geben musste oder? Rufbereitschaft ist komplett normal - wieso denn wegfahren (tja so sieht es bei vielen aus und wenn mir jemand erzählt, er will nicht Meister werden, weil es zuviel Arbeit sei, zweifel ich auch etwas..)
Zitat:
Und der Schichtarbeiter geht auch nicht unbedingt mit ruhigem Gewissen heim, wenn er vor Feierabend z.B. einen neuen Ansatz in der Chemieanlage angesetzt hat, die evtl. hochgehen könnte oder den Kessel mit einem Wert von einigen zehntausend Euro ruiniert.
Zitat:
In meinen Augen arbeitet der Schichtarbeiter wesentlich mehr, als irgendein Büdohengst. Er ist es, der sich durch die Arbeit kaputt macht, und mittlerweile dankt es ihm sogar nicht niemand mehr.
Zitat:
Original geschrieben von 2378
Dafür ist dann die nächste Schicht zuständig...
Jede Schicht übergibt an die andere und das Thema ist gegessen
Zitat:
Original geschrieben von 2378
so und jetzt hoffe ich, dass mir hier noch jemand erzählen kann, wieso ein gesunder Mensch mehr als 5 Jahre nicht arbeiten gehen kan... wenn er jeden Job annimmt.
Zitat:
Original geschrieben von 2378
Nun ja - nach dem man sich bei den 1 Euro JObs mal deren realen Studenlohn ausgerechnet hat - sind es alles andere als ein Euro Jobs.
Zitat:
wie gesag, ich denke jeder gesunder mensch ist in der hinsicht für sein leben und seinen job selbst verantworlich und überqualifiziert könnte dann bald wegfallen oder in einer globalen welt kann man ja wieter schauen oder als nur in seinem land.
Zitat:
Vielleicht ist das bei dir so, aber nicht bei mir. Nur ein minimer Anteil der Dinge, die ich tue, muss ich gegen meinen Willen tun. 1% vielleicht. Und ich frage mich, warum du deinen Willen so stark an andere abgeben musst? Das ist wirklich nicht nötig, und ausserdem steigert es enorm die Lebensqualität, das zu tun, was man will.
Zitat:
Zitat:
die Dankbarkeit und Demut der Ostdeutschen
Sollte man ein morgendliches Dankgebet mit Kniefall vor Geri einführen an den ostdeutschen Schulen, oder was?
Zitat:
Original geschrieben von Scientist
Sie sind Einfach nicht in der Position, Forderungen stellen zu können.
Zitat:
Sie sind aber keine Gäste, sondern Mitausrichter der Party.
Zitat:
Es gibt zwei Arten von Jobs - die einen mit viel Verantwortung die eben bezahlt werden sollte - und die anderen die unangenehm sind... - werden nur noch die unangenehem gut bezahlt, will keiner mehr Verantworung übernehmen oder?
Zitat:
Werte noch an Wert, die Gesellschaft verarmt immer mehr.
Ich kann nur immer wieder wiederholen: Werte werden nur durch Arbeit geschaffen, nicht durch Geld-hin-und-her-Schieben. Also muss man dafür sorgen, dass sich Arbeit wieder lohnt.
Zitat:
Was bringt ein stetiges quantitatives Wachstum Neues, außer neuen Kriegsgefahren? Mir geht es um qualitatives "Wachstum", um eine Verbesserung der Lebens-Qualität, und die könnte durchaus auch durch Schrumpfung (von Müllmenge, Umweltverschmutzung, Raubbau an Rohstoffen usw.) erreicht werden.
Zitat:
Original geschrieben von Suicide-Smurf
Schichtarbeit, Fliessbandarbeit 8 Stunden am Tag ist einfach toll. Hab mir schon oft überlegt ob ich sowas nich machen sollte. Ich müsste vielleicht gerade mla 9 Stunden eines Tages opfern. Bei anderer Arbeit sind es locker 12 + schlechtes Gewissen
Zitat:
aber bei dem Öl für die Heizung wird es schon schwieriger.
Zitat:
Dein Vorschlag mit den Robotern lässt sich leider schwer umsetzen. Es gibt keine Roboter für eine Ölbohrinsel, Bergwerk oder Kloputzen.
Zitat:
Das wir zu wenig Konsumartikel kaufen kann gut sein. Aber hey seit wann produzieren wir hier hauptsächlich auf Konsumartikel?
Zitat:
Schichtarbeit, Fliessbandarbeit 8 Stunden am Tag ist einfach toll.
Welches Recht haben irgendwelche Wirtschaftslenker und ihre Politclowns, über das Leben von anderen Menschen zu bestimmen, ihnen vorzuschreiben wo und wie sie zu leben haben, ihnen vorzuschreiben, wohin und wie oft sie sich zu bewegen haben?Zitat:
Original geschrieben von Scientist
Wenn man aber in seiner Heimat bleiben will, und sich nicht von fremden Leuten herumscheuchen lassen will?
Dann hat man Pech gehabt. Wir haben heute einen gesamteuropäischen Arbeitsmarkt und für derartiges Prinzesschengetue ist Momentan ein sehr ungünstiger Zeitpunkt. Flexibilität und Mobilität dürfen heute Vorausgesetzt werden, ebenso die Bereitschaft sich Fortzubilden, Fremdsprachen zu erlernen, etc. und das auch ohne Staatliche Unterstützung.
Für mich ist Freiheit das Verhältnis der Dinge die ich tun will und darf zu den Dingen die ich nicht tun will und tun muss. Wenn du dich mit weniger Freiheit abfindest als möglich ist, dann ist das deine Lebenseinstellung, aber nicht meine.Zitat:
Es gibt auch viele Dinge, die ich eigentlich nicht will, aber ich muss sie Trotzdem tun. Es geht im Leben nun einmal meistens nicht nach dem eigenen Willen.
Was wurde von der Aufbauhilfe vor allem aufgebaut? Autohäuser, Tankstellen, Supermärkte, ...Zitat:
Wo bleibt eigentlich die Dankbarkeit und Demut der Ostdeutschen gegenüber 1,3 Billionen Aufbauhilfe und gegenüber den Milliarden an Arbeitslosenhilfe die Monat für Monat aus dem Westen kommen?
Nein, genau umgekehrt: Negative Zinssätze (zur Erinnerung: minus 1 Prozent pro Monat in Wörgl) sollen dazu dienen, Inflation einzudämmen. Der Antrieb für die Wirtschaft entsteht nicht aus der Erhöhung der Menge des vorhandenen Geldes, sondern durch Beschleunigung des Umlaufes von wenig Geld. Bedingung für das Gelingen ist einzig und allein das Vorhandensein von ausreichend Arbeitskräften. Ziel ist es nicht hauptsächlich, Kaufzurückhaltung zu überwinden, sondern vor allem, die vorhandenen Arbeitskräfte möglichst effektiv einzusetzen zur Hebung der allgemeinen Lebensqualität.Zitat:
Beispielsweise Freigeldexperimente wie Wörgl sind dazu gedacht, einer deflationäre Wirtschaft, durch eine künstlich erzwungene Inflation auf die Sprünge zu Helfen. Bedingung für das gelingen ist eine Hohe Sparquote, so das große Mengen an Kapital für Konsum und Investitionen Freigesetzt werden. Ziel ist es, eine Kaufzurückhaltung zu überwinden.
Es ging hier um den nicht mehr abfallenden Mehrwert für die, die NICHT ARBEITEN, für die, die Einkommen ausschließlich daraus ziehen, dass sie etwas "besitzen" - Grundbesitzer, Hausbesitzer, Fabrikbesitzer. sie dürften diese Dinge durchaus weiterhin besitzen, würden aber daraus keinen Mehrwert mehr erhalten, ohne selbst zu arbeiten.Zitat:
Ohne Mehrwert kein Produktionsanreiz, kein Unternehmerisches denken, keine Innovationen.
Die DDR ist, neben dem schon genannten Produktivitätsstau und -Rückgang infolge des Wirtschaftsembargos, vor allem deshalb zusammengebrochen, weil es nicht genug Arbeitsanreiz gab. Genau dieser Entwicklung soll mit dem Wörgl-Prinzip und dem "Ressource Watching" entgegengewirkt werden. Der direkte Zusammenhang zwischen den eigenen Interessen und den Interessen der Gemeinschaft soll deutlicher werden.Zitat:
Deshalb ist die DDR zusammengebrochen.
Energie ist - durch das "Energiekonto" deutlicher denn je - ein Produkt wie alle anderen.Zitat:
Vor allem, womit wird die Erzeugung von Energie bezahlt? Baut Kraftwerke, wenn es sich nicht lohnt sie zu betreiben?
Womit bezahlen wir Energie an den Energiebörsen? Womit die unser Öl?
Meines Wissens wurde die für die (Re-)Produktion nötige Energie noch nie aus dem Gewinn bezahlt, sondern war schon immer Bestandteil der Produktkosten.Zitat:
Wenn wir keine Gewinne Erwirtschaften, dann können wir uns das nämlich nicht mehr leisten.
Es wird nicht Kleinstaaterei angepriesen, sondern kommunale Selbstverwaltung und direkte Demokratie. Probleme sollen zuerst dort gelöst werden, wo sie auftreten, und nicht mit Gewalt "von oben".Zitat:
Und zu diesem Wirtschaftlichen Unsinn wird uns dann noch politische Kleinstaaterei angepriesen.
Das ist eine Frage des politischen Willens. Einheitliche Bildungsstandards ließen sich, wenn von der Mehrheit gewünscht, per Volksentscheid durchsetzen.Zitat:
Mit unseren Ländern und ihrer Autonomie haben wir doch schon genug Probleme, z.B. wenn es darum geht, einheitliche Bildungsstandarts festzulegen.
Durch rege Beziehungen auf allen Ebenen, insbesondere auf persönlicher Ebene, schwindet mehr und mehr die Notwendigkeit von Leuten, die für das Volk sprechen. Das Volk kann für sich selbst sprechen. Außerdem werden durch rege Beziehungen auf allen Ebenen Feindbilder abgebaut, wodurch die Notwendigkeit einer speziellen Verteidigungspolitik mehr und mehr schwindet, mal ganz abgesehen von der Tatsache, dass es durch den Wegfall des wirtschaftlichen Wachstumszwangs auch keine ökonomischen Anreize zum Kriegführen mehr geben würde.Zitat:
Wie soll das dann erst in der Außen- oder der Verteidigungspolitik aussehen.
Ein wahrhaft demokratischer Prozess in Form von kommunaler Selbstverwaltung und direkter Demokratie wird durch die technologische Unterstützung erst möglich. Durch die Dezentralisierung von Ressourcen schwinden die Möglichkeiten, dass Einzelne oder Gruppen von Menschen andere Menschen durch Entzug von lebenswichtigen Ressourcen unter Druck setzen können.Zitat:
Abgesehen davon handelt es sich um eine halbe Diktatur, der demokratische Prozess macht vor technologischen Fragen halt.
Zitat:
Dann hat man Pech gehabt. Wir haben heute einen gesamteuropäischen Arbeitsmarkt und für derartiges Prinzesschengetue ist Momentan ein sehr ungünstiger Zeitpunkt. Flexibilität und Mobilität dürfen heute Vorausgesetzt werden, ebenso die Bereitschaft sich Fortzubilden, Fremdsprachen zu erlernen, etc. und das auch ohne Staatliche Unterstützung.
Moooment !Zitat:
Original geschrieben von Suicide-Smurf
Ja alle wollen saubere Wcs. Das alle mithelfen und das Wc sauber hält mag bei dem Beispiel noch funktioniere aber bei dem Öl für die Heizung wird es schon schwieriger. Muss dann jeder auch eine Weile auf eine Ölbohrinsel? => Muss jeder alles selber machen...Zurück in die Steinzeit
Und was hat das, was man "für diesen Job mitbringen muss" nun mit der zu bewertenden Leistung zu tun?Zitat:
Das Leistung Auswirkungen auf die Löhne haben war doch schon immer so. Eine Putzkraft verdient wohl deswegen so wenig, weil man für diesen Job nicht viel mitbringen muss.
Warst du schon mal in einem modernen Bergwerk? Die Tatsache, dass man von bestimmten Dingen nichts weiß oder nichts wissen will, bedeutet nicht, dass es diese Dinge (noch) nicht gibt.Zitat:
Dein Vorschlag mit den Robotern lässt sich leider schwer umsetzen. Es gibt keine Roboter für eine Ölbohrinsel, Bergwerk oder Kloputzen.
Wenn es auf diesem Gebiet so viel Nachholebedarf gibt, wieso gibt es dann so viele arbeitslose Informatiker?Zitat:
Die Forscher im Bereich der Robotik glauben auch, dass es wohl noch ca 30 Jahre dauern wird, bis man Bilder richtig intelligent analysieren kann.
Ferner fehlt es auch noch viel zu sehr an Rechenleistung.
Ich halte die Skepsis für berechtigt bei Forschungsgebieten, deren Auswirkungen möglicherweise große Gefahren für die Menschen bringen. Was den Fortschritt wirklich hemmt, sind die meisten Aktionen, die im Namen von Urheberrechts-, Patent- und Markenschutz laufen. Diese nehmen teilweise wirklich groteske Formen an.Zitat:
Was mir viel eher Sorgen bereitet, ist das wir hier in Deutschland in vieln Forschungsgebieten den Anschluss verlieren. Nicht weil wir es nicht könnten sondern viel mehr weil wir es nicht dürften -Gentechnik....
Nicht weiter hergeholt als das dort (und auch im Sudan) geförderte Öl.Zitat:
Krieg war seltsamerweise "immer irgendwie gut" für die Menschen. Wenn man sich überlegt was daraus nur alles enstanden ist. Traurig. Allerdings keine wirkliche Alternativ. Irak krieg ist mir ein bisschen weit hergeholt.
Sind ja auch Lobbyisten veralteter Wirtschaftsformen. Wieso fahren (bzw. schweben) in unseren Landen nicht schon längst Fahrzeuge bzw. Flugzeuge herum, die durch regenerierbare Energien angetrieben werden?Zitat:
Aber wenn man an die Automobil branche denkt, sieht man das es immer noch Sparten gibt die Recht gut zu recht kommen. Ferner dürften diese auch dick Kohle für Investitionen erhalten.
Eben, warum tun wir das nicht?Zitat:
Das wir zu wenig Konsumartikel kaufen kann gut sein. Aber hey seit wann produzieren wir hier hauptsächlich auf Konsumartikel?
Mit Geld-hin-und-her-schieben meine ich alle Transaktionen, bei denen Geld gegen Geld getauscht wird, also Steuern, Versicherungen, Börsen (außer Tauschbörsen :D ), das gesamte Bankwesen. Das Geld selbst hat keinen Gebrauchswert, sondern nur Tauschwert. Durch den Tausch von Geld wird auch kein Gebrauchswert erzeugt, im Gegenteil wird Gebrauchswert (von Arbeitsleistungen) vernichtet.Zitat:
Du hast den Satz schon oft gebracht ich verstehe ihn nie.
Geld-hin und her schieben. Ich gebe irgendjemand etwas er gibt mir etwas im gleichen Wert dafür? Was ist daran verwerflich? Wenn ich das erhaltene Objekt begehre ist es doch eine tolle sache,wenn ich ihn mit Geld bezahlen kann. Am ende sind beide glücklich
-Bei Wörgl werden auch n Scheine hin und her geschoben.
In den Nachbardörfern wurden die Arbeitsscheine als Zahlungsmittel angenommen (in der Gewissheit, dass sie durch reale Werte (in Wörgl) gedeckt sind. Aber es wurden (so weit ich weiß) in den Nachbardörfern keine eigenen Arbeitsscheine ausgegeben. Die Leute aus den Nachbardörfern konnten die Arbeitsscheine also nur in Wörgl wieder gegen Gebrauchswerte tauschen, und dort konnten die Scheine auf ihre Gültigkeit überprüft werden.Zitat:
"Wörgl funktiniert auf begrenzer Basis." Ich dachte, dass die Arbeitsscheine überall gelten? Auch im Nachbardorf. Warum man auch dort nicht betrügen kann verstehe ich wiederum nicht.
Wo habe ich das geschrieben? :)Zitat:
-Anreiz zu arbeiten sollte immer da sein. Es tut sonst niemand, zumindest nich so wie bisher. Man muss die Beiträge doch nur hier im Forum lesen. Jeder ist davon überzeugt, dass er viel zu wenig verdiene, viel zu viel arbeitet, viel zu wenig Urlaub hat. Das gleiche bei den Studenten...
Aber was spricht dagegen, dass er sich von den Arbeiten, die irgendwo gebraucht werden, die aussucht, die ihm am besten gefällt. Diese Wahl hat es in der DDR in großem Maße gegeben. Wenn du viel Wissen und Können hattest, konntest du dir deine Arbeit (und sogar deinen Arbeitsort) ziemlich frei wählen. Wenn das kein Anreiz zum Lernen war. Heute haben Jugendliche oft mit besten Zeugnissen und Fähigkeiten kaum eine Chance, überhaupt einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz zu bekommen, und dann werden sie noch als "Sozialschmarotzer" beschimpft. Kann man es ihnen dann noch verübeln, dass sie Null Bock auf diesen Staat und diese (Miss-)Wirtschft haben, und Null Bock darauf, sich noch um irgendetwas zu bemühen?Zitat:
Jeden dort arbeiten zu lassen wo er gerne möchte funktoniert nicht, da vieles einfach nicht gebraucht wird was Menschen gerne machen möchten.
Wenn er weiß, dass der Andere seine Energie genauso in den gemeinsamen Speicher einbringt wie er selbst, wäre er schön blöd, wenn er sich seines Miteigentums selbst beraubt und in Zukunft für den Anderen mitarbeiten muss. Die Gesundheit und Schaffenskraft der Anderen sollte also prinzipiell Jedem am Herzen liegen.Zitat:
Kriege gab es auch schon im Mittelalter oder Steinzeit.Es wird immer jemanden geben der mit seiner Keule nem anderen en Schädel einschlägt.
Was hindert dich daran, dir die 12-Stunden-Arbeit + Verantwortung (und den Lohn dafür) mit einem zweiten Mitarbeiter zu teilen? Du selbst hättest mehr Zeit für dich und deine Familie und weniger schlechtes Gewissen, der Andere hätte endlich wieder Arbeit und Geld für sich und seine Familie, und die Gemeinschaft hätte einen Arbeitslosen weniger zu versorgen. Also, warum teilst du deine Arbeit nicht mit einem Anderen?Zitat:
Schichtarbeit, Fliessbandarbeit 8 Stunden am Tag ist einfach toll. Hab mir schon oft überlegt ob ich sowas nich machen sollte. Ich müsste vielleicht gerade mla 9 Stunden eines Tages opfern. Bei anderer Arbeit sind es locker 12 + schlechtes Gewissen
Zitat:
Was hindert dich daran, dir die 12-Stunden-Arbeit + Verantwortung (und den Lohn dafür) mit einem zweiten Mitarbeiter zu teilen? Du selbst hättest mehr Zeit für dich und deine Familie und weniger schlechtes Gewissen, der Andere hätte endlich wieder Arbeit und Geld für sich und seine Familie, und die Gemeinschaft hätte einen Arbeitslosen weniger zu versorgen. Also, warum teilst du deine Arbeit nicht mit einem Anderen?
Zitat:
Original geschrieben von 2378
Die "niedrigen" Lohnnebenkosten hindern einen daran. [...] viele werden es einfach als zu kostenintensiv ansehen und eben unsere Lohnnebenkosten die sowas sowieso selten möglich machen
Schreib einen Brief an den Abgeordneten deines Vertrauens, dass er diese Möglichkeit als einen Punkt für die Hartz-Reform vorschlägt, oder male ein Plakat und gehe damit zur Demo.Zitat:
Original geschrieben von 2378
Ich habe für eine Hiwi Stelle mich mit jemanden anderen darauf beworben (wir beide brauchen das Geld) und einer hat uns einfach erklärt, das würde nicht gehen und punkt - so sei es nicht vorgesehen - toll und was soll ich jetzt machen?
Das ist alles eine Frage der Arbeitsorganisation. Ich denk, ihr seid alle so schlau. In unserer (internationalen) Firma gibt es sogar Absprachen zwischen hier und USA. Während hier die Leute schlafen, kann dort an dem Problem weitergearbeitet werden, und umgekehrt - da muss man nicht mal in Schichten arbeiten. Was Absprachen betrifft: Wozu gibt es EMails und Datenbanken?Zitat:
Dazu wenn man sich so eine Stelle teilt, muss man auch Zeit für Absprachen usw mit einbeziehen
Wieso denn senken? Nein, sie müssen bei sehr hohen Löhnen und Gehältern überproportional steigen, damit für die Betriebe ein Anreiz (um nicht zu sagen Zwang) da ist, mehr Leute einzustellen und die Arbeitszeiten zu verkürzen. War es nicht das angesagte Ziel von Hartz-IV, die Arbeitslosenzahlen zu verringern, oder habe ich da was falsch verstanden?Zitat:
und viele werden es einfach als zu kostenintensiv ansehen und eben unsere Lohnnebenkosten die sowas sowieso selten möglich machen (wie gesagt, nehmt die Lohnnebenkosten weg oder senkt sie und uns ging es viel besser.
Klar, wir führen wieder Sklavenarbeit für Menschen ein, die eigentlich Maschinen machen könnten, nur damit die hohen Herren mit den höheren Gehältern ihre Jobs und Einkünfte nicht mit Anderen zu teilen brauchen. :DZitat:
Sonst - es scheint wohl so, dass man anreize wie Harzt IV braucht - davor sind wohl die Jobs, wie arbeiten auf dem Feld nicht interesant genug.
Zitat:
Die DDR ist, neben dem schon genannten Produktivitätsstau und -Rückgang infolge des Wirtschaftsembargos, vor allem deshalb zusammengebrochen, weil es nicht genug Arbeitsanreiz gab. Genau dieser Entwicklung soll mit dem Wörgl-Prinzip und dem "Ressource Watching" entgegengewirkt werden. Der direkte Zusammenhang zwischen den eigenen Interessen und den Interessen der Gemeinschaft soll deutlicher werden.
Das versteh ich nich? Was heisst das nun. ? Gerechter Arbeitsteilung, also muss jeder einmal einen scheiss Job machen?Zitat:
Moooment !
LaChatte und ich gehen von gerechter Arbeitsteilung und gemeinsamer Nutzung der Ergebnisse aus. Die Unterteilung in wertvolle und weniger wertvolle Arbeit haben nicht wir vorgenommen. .
Zitat:
Ich halte die Skepsis für berechtigt bei Forschungsgebieten, deren Auswirkungen möglicherweise große Gefahren für die Menschen bringen. Was den Fortschritt wirklich hemmt, sind die meisten Aktionen, die im Namen von Urheberrechts-, Patent- und Markenschutz laufen. Diese nehmen teilweise wirklich groteske Formen an.
Zitat:
ich
Jeden dort arbeiten zu lassen wo er gerne möchte funktoniert nicht, da vieles einfach nicht gebraucht wird was Menschen gerne machen möchten.
Zitat:
Die Antwort von TTP
Aber was spricht dagegen, dass er sich von den Arbeiten, die irgendwo gebraucht werden, die aussucht, die ihm am besten gefällt. Diese Wahl hat es in der DDR in großem Maße gegeben. Wenn du viel Wissen und Können hattest, konntest du dir deine Arbeit (und sogar deinen Arbeitsort) ziemlich frei wählen. Wenn das kein Anreiz zum Lernen war. Heute haben Jugendliche oft mit besten Zeugnissen und Fähigkeiten kaum eine Chance, überhaupt einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz zu bekommen, und dann werden sie noch als "Sozialschmarotzer" beschimpft. Kann man es ihnen dann noch verübeln, dass sie Null Bock auf diesen Staat und diese (Miss-)Wirtschft haben, und Null Bock darauf, sich noch um irgendetwas zu bemühen?
Zitat:
Was hindert dich daran, dir die 12-Stunden-Arbeit + Verantwortung (und den Lohn dafür) mit einem zweiten Mitarbeiter zu teilen? Du selbst hättest mehr Zeit für dich und deine Familie und weniger schlechtes Gewissen, der Andere hätte endlich wieder Arbeit und Geld für sich und seine Familie, und die Gemeinschaft hätte einen Arbeitslosen weniger zu versorgen. Also, warum teilst du deine Arbeit nicht mit einem Anderen?
Zitat:
Na, die Lohnnebenkosten, insbesondere die SV-Beiträge, werden prozentual vom Gehalt berechnet. Wenn ich die Stelle teile, teile grundsätzlich ich auch die Lohnnebenkosten (Eventuelle durch die Gleitzone bedingte Aspekte mal außen vor gelassen).
Zitat:
Klar, wir führen wieder Sklavenarbeit für Menschen ein, die eigentlich Maschinen machen könnten, nur damit die hohen Herren mit den höheren Gehältern ihre Jobs und Einkünfte nicht mit Anderen zu teilen brauchen.
Zitat:
Original geschrieben von 2378
Und es gibt einen Höchstsatz - tja und höhere Führungskräfte sind über den Höchstsatz und plötzlich müsste man alles doppelt zahlen, ob die das noch als effektiv ansehen?
Absprachen sind möglich, aber was ist wenn Person A und B immer die gegenteilige Meinung haben - dann kann das sehr lange dauern bis man zu einem Ergebnis kommt?
Zitat:
Original geschrieben von 2378
Und es gibt einen Höchstsatz - tja und höhere Führungskräfte sind über den Höchstsatz und plötzlich müsste man alles doppelt zahlen, ob die das noch als effektiv ansehen?
2378
Zitat:
Welches Recht haben irgendwelche Wirtschaftslenker und ihre Politclowns, über das Leben von anderen Menschen zu bestimmen, ihnen vorzuschreiben wo und wie sie zu leben haben, ihnen vorzuschreiben, wohin und wie oft sie sich zu bewegen haben?
Zitat:
Ja, ich bin für Flexibilität und Mobilität, und erst recht für Fortbildung und das Lernen von Fremdsprachen. Aber das will ich dadurch erreichen, dass das persönliche Interesse dafür bei den Menschen geweckt wird, und nicht dadurch, dass sie es mit Widerwillen und Unlust tun, weil sie dazu gezwungen werden.
Zitat:
Nein, genau umgekehrt: Negative Zinssätze (zur Erinnerung: minus 1 Prozent pro Monat in Wörgl) sollen dazu dienen, Inflation einzudämmen. Der Antrieb für die Wirtschaft entsteht nicht aus der Erhöhung der Menge des vorhandenen Geldes, sondern durch Beschleunigung des Umlaufes von wenig Geld. Bedingung für das Gelingen ist einzig und allein das Vorhandensein von ausreichend Arbeitskräften. Ziel ist es nicht hauptsächlich, Kaufzurückhaltung zu überwinden, sondern vor allem, die vorhandenen Arbeitskräfte möglichst effektiv einzusetzen zur Hebung der allgemeinen Lebensqualität.
Zitat:
Es ging hier um den nicht mehr abfallenden Mehrwert für die, die NICHT ARBEITEN, für die, die Einkommen ausschließlich daraus ziehen, dass sie etwas "besitzen" - Grundbesitzer, Hausbesitzer, Fabrikbesitzer. sie dürften diese Dinge durchaus weiterhin besitzen, würden aber daraus keinen Mehrwert mehr erhalten, ohne selbst zu arbeiten.
Zitat:
Die DDR ist, neben dem schon genannten Produktivitätsstau und -Rückgang infolge des Wirtschaftsembargos…
Zitat:
Energie ist - durch das "Energiekonto" deutlicher denn je - ein Produkt wie alle anderen.
Zitat:
Meines Wissens wurde die für die (Re-)Produktion nötige Energie noch nie aus dem Gewinn bezahlt, sondern war schon immer Bestandteil der Produktkosten.
Zitat:
Die zentrale Planwirtschaft war eins der großen Probleme des Ostblocks. Die Planung war viel zu weit weg von den Menschen.
Zitat:
"Ressource Watching" soll eine präzisere Planwirtschaft ermöglichen, die sich zuerst an den Bedürfnissen der einzelnen Menschen orientiert.
Zitat:
Durch rege Beziehungen auf allen Ebenen, insbesondere auf persönlicher Ebene, schwindet mehr und mehr die Notwendigkeit von Leuten, die für das Volk sprechen. Das Volk kann für sich selbst sprechen. Außerdem werden durch rege Beziehungen auf allen Ebenen Feindbilder abgebaut, wodurch die Notwendigkeit einer speziellen Verteidigungspolitik mehr und mehr schwindet, mal ganz abgesehen von der Tatsache, dass es durch den Wegfall des wirtschaftlichen Wachstumszwangs auch keine ökonomischen Anreize zum Kriegführen mehr geben würde.
Zitat:
Zitat:
Das Leistung Auswirkungen auf die Löhne haben war doch schon immer so. Eine Putzkraft verdient wohl deswegen so wenig, weil man für diesen Job nicht viel mitbringen muss.
Und was hat das, was man "für diesen Job mitbringen muss" nun mit der zu bewertenden Leistung zu tun?
Zitat:
Mit Geld-hin-und-her-schieben meine ich alle Transaktionen, bei denen Geld gegen Geld getauscht wird, also Steuern, Versicherungen, Börsen (außer
Tauschbörsen ), das gesamte Bankwesen. Das Geld selbst hat keinen Gebrauchswert, sondern nur Tauschwert. Durch den Tausch von Geld wird auch kein Gebrauchswert erzeugt, im Gegenteil wird Gebrauchswert (von Arbeitsleistungen) vernichtet.
In Wörgl und dem "Ressource Watching" System wird immer nur Geld gegen Gebrauchswert getauscht. Eine Abtrennung des Geldes vom eigentlichen Wert (wie sie zur Zeit immer groteskere Ausmaße annimmt) wird erschwert oder sogar ganz verhindert. Das ist der Unterschied.
Zitat:
Wenn du viel Wissen und Können hattest, konntest du dir deine Arbeit (und sogar deinen Arbeitsort) ziemlich frei wählen.
Zitat:
Und wieder haben die Illuminaten zugeschlagen. Ihr Ziel:
l. Abschaffung jeder ordentlichen Regierung;
2. Abschaffung des Privateigentums;
3. Abschaffung des Erbrechts;
4. Abschaffung des Patriotismus;
5. Abschaffung aller Religionen;
6. Abschaffung der Familie und
7. die Errichtung einer Weltregierung.
Zitat:
Original geschrieben von Ronin76
Und wieder haben die Illuminaten zugeschlagen. Ihr Ziel:
l. Abschaffung jeder ordentlichen Regierung;
2. Abschaffung des Privateigentums;
3. Abschaffung des Erbrechts;
4. Abschaffung des Patriotismus;
5. Abschaffung aller Religionen;
6. Abschaffung der Familie und
7. die Errichtung einer Weltregierung.
Zitat:
Original geschrieben von aaraen
[...] Die Sozialabgaben, zahle ich für die, die ohne Unterstützung nicht leben könnten. Ich sehe nicht ein, jemanden von meiner Arbeit mit zu ernähren, der im Geheimen Ersparnisse, Häuschen und Auto hat. Das ist nämlich auch nicht gerecht. Es geht hier um Hilfe in der Not. Ein arbeitsloser Akademiker hat genausoviel oder genausowenig Unterstützung verdient wie ein arbeitsloser Maurer. Denn effektiv tun beide das selbe, nämlich nichts.
Die Arbeitlosen und Sozialhilfe soll Menschen die Existenz sichern, nicht den Wohlstand. [...]
Zitat:
Ich finde es hingegen, wie bereits angesprochen, einen Skandal ohne Ende, daß man für Brillen selber aufkommen muß - obwohl ich im Monat, MIT Arbeitgeberanteil, über 750 Euro Kassenbeitrag leiste und es KEINE selbstverschuldete Krankheit ist (wie eine Raucherlunge oder eine Säuferleber), wenn meine Augen schwach/kaputt werden nach 20 Jahren Getippsel. Es ist ein Skandal, daß Zahnersatz nicht mehr bezahlt wird (bzw. nur noch minimalst), denn wenn nachweisbar weder mangelnde Pflege noch Karies, sondern Kieferanomalitäten die Ursache sind für reihenweise ausfallende Zähne (z. B.), dann ist nicht einzusehen weshalb ich als Beitragszahler dann an die 5.000 Euro für ein Gebiss auszugeben habe (dafür müsste ich z. B. einen Kredit aufnehmen). Es ist auch ein Skandal, dass das Blindengeld gestrichen/gekürzt werden soll, und es ist ein Skandal daß Krebs-Routinekontrolluntersuchungen (Mammographie, Ultraschall) selber bezahlt werden müssen.
Zitat:
Original geschrieben von rainraven
Ich seh es nicht wirklich so wie aaraen und co.
[...] Andere Tätigkeiten, die ich alternativ dafür gerne ausüben WÜRDE, kann ich nicht (läßt man mich nicht), da ich die falsche Ausbildung dafür besitze und sie wahrscheinlich nicht mehr nachholen kann (bin 30).
Ich kann hier nicht weg, würde es auch nicht einsehen, wenn man mich von Partner, Heim, Familie und Freunden trennen würde, ich würde es auch nicht verkraften, sage ich ganz ehrlich. Und der Job wird für mich nie Selbstverwirklichung, sondern immer nur Mitel zum Zweck sein, deshalb ist er es einfach nicht wert, dafür alles aufzugeben. Es war schwer genug, eine Wohnung für uns beide hier zu finden, deshalb werde ich den Teufel tun und sie wieder aufgeben.
Ich finde es auch nicht okay, trotz Kind und Partner gezwungen zu sein, wegzuziehen oder die Familie meist nicht zu sehen wegen der Arbeit in einer anderen Stadt oder Land.
Das würde ich nicht als selbstverständlich ansehen, sondern als Unverschämtheit und Mißstand, und ich würde es nicht einfach so hinnehmen. Nur wenn man sich wehrt, wird sich vielleicht mal was ändern, nicht, wenn man alles hinnimmt.
[...]
Und ich werde zum Ende des Monats wieder ohne Job dastehen (denn ein befristeter Zeiarbeitsvertrag war das Einzige, was ich nach einem Jahr Suche bekommen hatte), was soll ich dann machen außer weitersuchen und irgendwann Hilfe beantragen?
Zitat:
Original geschrieben von rainraven
[...]
Ich kann hier nicht weg, würde es auch nicht einsehen, wenn man mich von Partner, Heim, Familie und Freunden trennen würde, ich würde es auch nicht verkraften, sage ich ganz ehrlich. Und der Job wird für mich nie Selbstverwirklichung, sondern immer nur Mitel zum Zweck sein, deshalb ist er es einfach nicht wert, dafür alles aufzugeben. [...]