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Zitat:
Das Alternativprogramm der CSU (wenn ich mich recht entsinne) zu Hartz-IV stand unter dem Slogan "Fördern und Fordern".
Zitat:
Wer wirklich Sorgen hat und ums Überleben kämpfen muß, hat keine Zeit für Depressionen - stammt nicht von mir, sondern von einem unserer Psychologen. Und irgendwie wird der es ja wohl beurteilen können, nach 18 Jahren Berufserfahrung...
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Original geschrieben von decay73
Auch ein Psychologe mit 18 Jahren Berufserfahrung kann ein Depp sein. Wahrscheinlich ist es dann doch besser, mich mit meiner Wand zu unterhalten bevor ich mir sowas anhören muß.
[...]
Vielleicht sollten wir aber auch einfach mal dafür Sorge tragen, daß alle irgendwie um ihr Überleben kämpfen. Dann gibts wenigstens keine Depressionen mehr...
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Wer wirklich Sorgen hat und ums Überleben kämpfen muß, hat keine Zeit für Depressionen
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Aber ich finde es schon ziemlich anmassend, wenn die Montagsdemonstrierer & Co. sich mit solchen wirklich armen Menschen "gleichstellen", indem sie tönen von wegen "wir haben bald nix mehr", wir leiden blablabla.
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Original geschrieben von Odessa
Vielleicht solltest Du dann aber vorher nochmal genau lesen WAS ich schrieb. Und was der Psychologe - den ich als sehr fürsorglichen und kompetenten Chef schätze - damit ausdrückte:
"Wer wirklich ums ÜBERLEBEN KÄMPFT, hat keine Zeit für Depressionen".
Zitat:
Medizinische Tatsache ist, dass ein Mensch, der unter Druck steht und dem das "Wasser bis zum Hals steht", tatsächlich enorme Kräfte freisetzt. Wenn also jemand wirklich kämpfen muss, weil er sonst binnen einer Woche seine Wohnung verlieren würde oder verhungern würde - dann hat dieser Mensch unter Garantie KEINE Zeit für Krankheitssymptome (neu auftretende Symptome, müsste ich genauer formulieren), sondern er wird alles leisten bis zur Grenze seiner Kraft - er wird kämpfen.
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Und White fang hat es - lese ich gerade "re" - auch treffend ausgedrückt: Depressionen sind in den Ländern, wo die Menschen täglich um ihre Handvoll Reis kämpfen müssen (die also WIRKLICH leiden und Probleme haben) so gut wie nicht bekannt.
Zitat:
Ich weiß nicht, ob ich es durchstehe, noch dreißig Jahre jeden Abend weinend und total depressiv heimzukommen, mich wie Dreck und total dumm zu fühlen, mich beschimpfen und fertigmachen lassen zu müssen, schlechte Arbeit abzuliefern, weil ich mich vor lauter Vorwürfen und Druck gar nicht mehr konzentrieren kann und auch noch meinen Partner zu verärgern, weil ich ständig schlecht drauf bin und nur das Thema "Job" anspreche. Ich schlafe schlecht, habe Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Magenschmerzen und keinen Appetit mehr, fühle mich erschöpft und bin nervös und breche ständig in Tränen aus. So kann ich doch nicht arbeiten, geschweige denn leben/existieren.
Das kann es doch echt nicht sein.
Das ist nicht einfach "Jammern und Nichtstun". Manche Leute sind halt einfach zu schwach oder zu labil, mit allem zurechtzukommen.
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Aber den Spruch "Freunde findet man überall" finde ich persönlich schon scheiße, weil meine lieben Menschen hier nicht durch andere ersetzbar und mein Lebenssinn sind. Ich will sie nicht durch andere eintauschen. Gefühle kann man sich nicht aussuchen, die kamen halt einfach mal.
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Und White fang hat es - lese ich gerade "re" - auch treffend ausgedrückt: Depressionen sind in den Ländern, wo die Menschen täglich um ihre Handvoll Reis kämpfen müssen (die also WIRKLICH leiden und Probleme haben) so gut wie nicht bekannt.
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Im Sinne von Apex: Tolle Alternative, ehrlich!
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Original geschrieben von 2378
Nein, keine Alternative, soweit kommt es in Deutschland nicht, bloß jammern auf hohem Niveau.
Entschuldigung, wieso jammern hier fast sie hätten kein Essen mehr und es wurde nachgewiesen, dass sie immer noch genug haben werden - was kein Essen ist sollte man mal in Afrika nachfragen...
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Original geschrieben von 2378
wer von beiden darf jetzt lauter jammern?
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Ich durfte von 790 Euro an den Staat pro Monat 170 Euro abgeben und von dem Rest musste ich eben leben können - Anspruch habe ich auf gar nichts - jemand der komplettes Bafäg bekommt, hat mehr Geld am Schluß als ich - wo ist das bitte fair und wieso darf der Bafögempfänger mehr jammern?
Ja, er wird kämpfen - notfalls mit der Waffe in der Hand. Darum werden ja auch von einigen Soziologen Aufruhr, Plünderungen und Bürgerkrieg vorausgesagt ... Wenn Ihr das alle so erstrebenswert findet - Ich tu's nicht !Zitat:
Original geschrieben von Odessa
Medizinische Tatsache ist, dass ein Mensch, der unter Druck steht und dem das "Wasser bis zum Hals steht", tatsächlich enorme Kräfte freisetzt. Wenn also jemand wirklich kämpfen muss, weil er sonst binnen einer Woche seine Wohnung verlieren würde oder verhungern würde - dann hat dieser Mensch unter Garantie KEINE Zeit für Krankheitssymptome (neu auftretende Symptome, müsste ich genauer formulieren), sondern er wird alles leisten bis zur Grenze seiner Kraft - er wird kämpfen.
Oft spielt eben die Zukunfts-Perspektive eine viel größere Rolle als die gegenwärtigen Lebensumstände. Wenn man eine optimistische Zukunfts-Perspektive hat, dann verkraftet man auch ein paar Entbehrungen und ist eher bereit, kräftig zuzupacken ohne gleich danach zu fragen, wieviel Kohle man denn dafür bekommt. Wenn man aber immer wieder zusehen muss, wie ein so reiches Land wie das Unsere von machtgierigen Konzernen und deren Politclowns zugrunde gerichtet wird, mag man dabei nicht auch noch mithelfen.Zitat:
... Menschen, die vielleicht immer noch arbeitslos sind, aber die nicht (mehr) unmittelbar vorm Abgrund stehen, deren Auskommen und Überleben gesichert ist (finanziell), die aber trotzdem noch "ins Ungewisse" blicken bzw. noch keinen/festen/sicheren Job (mehr) haben. DANN gibt es Depressionen, DANN gibt es Zusammenbrüche, DANN gibt es psychosomatische Probleme, durchaus.
Ist ja auch irgendwie verständlich. Dort gibt es Tausende andere Ursachen, an denen die Leute vorher kaputtgehen ... :(Zitat:
Und White fang hat es - lese ich gerade "re" - auch treffend ausgedrückt: Depressionen sind in den Ländern, wo die Menschen täglich um ihre Handvoll Reis kämpfen müssen (die also WIRKLICH leiden und Probleme haben) so gut wie nicht bekannt.
Zitat:
Natürlich jammern wir auf einem hohen Niveau, und vor allem die auf einem verdammt hohen Niveau, die den Arsch voll Geld haben.
Zitat:
Ja, er wird kämpfen - notfalls mit der Waffe in der Hand. Darum werden ja auch von einigen Soziologen Aufruhr, Plünderungen und Bürgerkrieg vorausgesagt ... Wenn Ihr das alle so erstrebenswert findet - Ich tu's nicht !
Zitat:
Es fehlt der Lichtblick, der Optimismus, das gemeinsame Ziel.
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Zitat:
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Natürlich jammern wir auf einem hohen Niveau, und vor allem die auf einem verdammt hohen Niveau, die den Arsch voll Geld haben.
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Das Gegenbeispiel vom reichen Renter war nur mal angebracht, weil du das davor gesagt hattest...
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Original geschrieben von Odessa
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genau hier liegt das Problem. Sorry, es ist eine Verschwendung von Ressourcen, wenn ein hoch qualifizierter Arzt im Supermarkt arbeiten muss, wo er Stress hat und sich kaputt macht...
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...sag ich doch. In diesem - mir bekannten Fall - ist es so, dass der Arzt natürlich ein Gehalt hat das sogar in Oberbayern zum Leben reichen würde (knappe 2.500 netto, also wirklich üppig für nen 28jhr. Single-Arzt).
Nur - der gute Mann braucht mehr Geld weil er seinen Vater unterstützt. Der wiederum lebt von keinen 600 Euro EU-Rente und hat das Studium seines Sohnes dadurch "mitgetragen", dass er ihn die ganze Zeit bei sich wohnen liess, unentgeltlich.
Der Sohnemann nun möchte dem Vater das alles - im besten Sinne - "heimzahlen", in dem er die 400 Euro, die er dazu verdient, seinem Vater jedes Monat überweist, plus nochmal 250 die ihm von seinem Gehalt "übrig bleiben" nach Bezahlung all seiner Festkosten.
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Original geschrieben von Odessa
Und wieso höre ich kein Wehklagen darüber, dass Leute, die pflichtversichert arbeiten hier, zwar 400 Euro (ich) für ihre Krankenversicherung jeden Monat abdrücken müssen, aber Brillen und Zahnersatz SELBER zahlen müssen...für was eine Sozialversicherung/KV, wenn ich ohnehin die Dinge, die ich brauche, selber löhnen muss? DAS ist ungerecht, aber da regt sich niemand auf drüber, verwundert mich. Und wieso höre ich kein Jammern darüber dass Blinden ihr Blindengeld gestrichen wird/werden soll? DAS ist asozial, das ist eine Schande für unser System.
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gr graulichter: "jeder job wird zumutbar" - was soll denn das heißen? ein job ist ein job und ist demnach zumutbar. irgendwer macht ihn jetzt und mutet ihn sich momentan zu. was dieser satz vielleicht sagen will: heute kannst du 150.000 euro im jahr verdienen und morgen lebst du auf 20 qm.
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gr graulichter: im wesentlichen verständlich finde ich, dass man einem menschen sein leben am existenzminimum errechnen kann. jeder benötigt dazu die selbe höhe geld. das verdienstorientierte arbeitslosengeld diente wohl nur dazu, den lebensstandard aufrecht zu erhalten.
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dark_racer: Ein heute arbeitender Mensch wird dazu aufgefordert und angehalten, für seine Altersvorsorge privat vorzusorgen. Viele Leute tun dies durch Abschlüsse von Lebensversicherungen.
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dark_racer: Dieser Staat ist in meinen Augen nix mehr wert, da sich alles nur noch ums Geld dreht.
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any body: Auf Einzelschicksale wird vermutlich zukünftig bei Inkrafttreten der neuen Hartz IV Reform noch weniger Rücksicht genommen werden können, da die Kassen leer sind - wo also Geld herbekommen, wenn die Reservetöpfe der kurz-und mittelfristigen Vermögenswerte leer sind?
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any body: Lebensversicherungen lassen sich noch am schwersten auflösen
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turningpoint: Was ist denn nun wichtiger - Menschenleben (die du lapidar "Einzelschicksale" nennst) oder DAS SCHEISS GELD ?
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turningpoint: Vermögenswerte entstehen garantiert nicht dadurch, dass du den Armen das Letzte das sie noch haben auch noch wegnimmst.
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turningpoint: Um zu (über-)leben, brauchen die Menschen zuallererst Nahrung, Wohnung, Kleidung, Kommunikation und medizinische Betreuung. Und wenn der Staat das mit den vorhandenen Mitteln nicht realisieren kann, dann sollte er sich mit seinen Forderungen zuerst an diejenigen wenden, die die Preise für Nahrung, Wohnung, Kleidung, Kommunikation und medizinische Betreuung künstlich in die Höhe treiben! ... Wenn die Mehrzahl der Leute nichts mehr hat und darum nichts mehr kaufen kann, woher soll da ein wirtschaftlicher Aufschwung kommen?
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miss pan: wie mein kollege neulich nach erhalt der vorberechnung seiner zu erwartenden rente meinte: "ich glaube, ich kaufe mir demnächst ein messingschild mit meinem namen und reserviere mir schon mal einen schönen platz unter der brücke."
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2378: Ich denke manchmal wäre vieles einfacher wenn man ein neues System für die Politiker einführen würden.
Solange sie Abgeordnete sind bekommen sie wunder schöne Diäten - die dürften gerne sogar noch etwas höher sein, aber sobald sie nicht mehr das sind, sind sie normale ARbeitnehmer - ihre Rente ist also nicht gesichert und sie könnten genauso arbeitslos werden wie der Rest in Deutschland und dann würde man sich überlegen, ob man sowas einführt und auch wie weit man am Renten - und Krankenkassenesystem sparen will.
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lachatte: der Mensch lebt nicht vom Brot allein...
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decay: Ja, sollen sie das denn? Wo ist denn die Familie? Sie ist doch dafür da, für ihre Mitglieder einzuspringen, wenn nichts mehr geht.
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lachatte: denn wer statt 800 Euro 1000 Euro bekommt, wird die zusätzlichen 200 Euro mit grösster Wahrscheinlichkeit in Umlauf bringen...
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haevion: Im Übrigen sind es immer nur diejenigen, die wenig haben, die sich beschweren.
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decay: Das Land ist aus Trümmern auferstanden, weil niemand etwas hatte, alle mit nichts etwas entsprechend ihrer Möglichkeiten aufbauen wollten und es sowas wie Solidarität in der Gesellschaft gab. Und profitiert haben alle.
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turningpoint: Die "Ich-AGs" sind doch auch nichts weiter als Schein-Selbständigkeit - ein Versuch, alle Kosten und Risiken auf den Arbeiter selbst abzuwälzen.
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2378: Arbeitslosengeld ist eine Versicherung und irgendwie weigert die sich immer mehr was auszuzahlen - Sozialhilfe ist eine Unterstützung vom Staat.
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2378: Ich denke aber auch, dass man Sozialhilfeempfänger gerade zu gemeinnütziger Arbeit usw gerne heranziehen sollen - und damit einen Anfang schafft - damit jeder für seine Leistung auch was zurückgibt...
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decay: Damit habe ich auch kein Problem.
Nur darf man dadurch nicht zu viel erwarten, da die meisten Sozialhilfeempfänger Kinder, Alte und Kranke sind. Die können/dürfen/sollten halt nicht arbeiten.
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demelza: so so, die 651 euro sollen reichen, ... und wo bau ich mir mein gemüse an? vernünftige lebensmittel, die den namen noch verdienen, kosten nämlich einen haufen geld, ... meine altersvorsorge kann ich vergessen. und wenn ich daran denke, daß ich jetzt schon allein-ernährerin für die familie ... wird mir ganz anders. ... wir könnten ja auch ein kind bekommen, dann zieht er es groß, während ich vollzeit arbeiten gehe - nur das dumme: eventuell muß ich mir einen neuen job suchen, weil mein alter arbeitsplatz gerade zur disposition steht...
... werden wir den sozialhilfeempfängern, die allgemein kein hohes ansehen haben, gleichgestellt, und dann noch mit einem kind. ...
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2378: BEIDE müssen ihre Rente bekommen und haben einen vollen Anspruch darauf, schließlich haben sie dafür einbezahlt. Genauso ist es auch, dass alle die Arbeitslos werden einen Anspruch darauf haben, erstmal Arbeitslosengeld zu bekommen.
Schließlich zahlt man in eine VERSICHERUNG ein und da hat man auch Anspruch darauf was rauszubekommen... - leider werden die Gelder einfach nur komplett falsch verwaltet...
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odessa: "Wer wirklich ums ÜBERLEBEN KÄMPFT, hat keine Zeit für Depressionen".
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odessa: TTP, und ich muss wieder "ganz simpel" fragen: Wenn Menschen dann tatsächlich fähig sind, mit der Waffe in der Hand ihr - vermeintliches - Recht auf "Ernährung durch andere" zu erkämpfen... warum können sie dann (schon Jahre zuvor, Monate zuvor?) nicht statt der Waffe einen Besen in die Hand nehmen und einen Putzjob annehmen, oder ihre Energie in einem 3-Schichten-Pflegejob rauslassen?
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2378: (dich zitiere ich wirklich gerne!) Es ist ein Privileg was dieser Staat bietet - und zwar dass du Sozialhilfe bekommst. Du musst dafür nichts einzahlen, dank des Solidaritätsprinzipes machen es deine Mitbürger - alle anderen Versicherungen laufen auch nach dem Prinzip, aber da muss jeder noch was einzahlen um was rauszubekommen. Dieser Fall ist aber bei der Sozialhilfe nicht gegeben und das muss man als Privileg ansehen, dass einem in Deutschland zugestanden wird.
Ein Anspruch würde ich trotzdem nicht daraus machen
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soziale rücksichtnahme, solidarität, gemeinschaftssinn ... alles wunderhübsch solange man es sich leisten kann ...
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Ich rede hier immer noch von nicht arbeitswilligen "Arbeitslosen", die durch diese Reform endlich (was ja schon jetzt Erfolge zeigt) mal ein bisserl "Druck" kriegen
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hey ich freu mich, daß hier kapitalismus und nicht kommunismus ist... dann kann man wenigstens was tun und muß nicht nur auf bessere zeiten hoffen ...
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1. die mehrwertsteuer um 2 prozentpunkte erhöhen (also 18%).
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4. die allgemeine bereitschaft, auch bei einbußen (z.b. 40 stunden woche ohne lohnausgleich) nicht gleich tot umzufallen, sondern die eigene firma zu unterstützen (natürlich unter der voraussetzung, daß es eine gegenseitige loyalität gibt)
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5. aktiengesellschaften spekulieren nicht nur auf schöden gewinn, sondern verzichten gegebenenfalls auf gewinnmöglichkeiten, wenn dann wenigstens arbeitsplätze erhalten werden.
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6. die momentane gesetzeslage wird mal so richtig ausgemistet. keine komplizierten um-fünf-ecken-gesetze in der hinz und kunz nach lücken sucht, sondern eine übersichtliche struktur, die nachvollziehbar ist, auch wenn vielleicht dabei der eine oder andre kleinere nachteile haben könnte ...
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Der, der etwas leistet, soll auch mehr haben wie der, der nix leistet.
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Wenn Du Sokrates mehr schätzt als einen Arbeiter, der Dir die Strasse zu Deiner Wohnung gebaut hat - toll.
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Es geht dabei darum, das BESTEHENDE System (mit dem die meisten sehr zufrieden sind seit Jahrzehnten) zu ERHALTEN
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Soll jeder selber entscheiden was er tun will (dito Nahrungsmittel), und somit tun auch die Tabakhersteller etwas "Gutes", nämlich für die, die diese Erzeugnisse konsumieren.
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Und vielleicht ist der 60-Std.-Arbeitende auch ein Manager, der mit diesen 60 STd. Arbeit in seiner Firma einigen Angestellten wie mir eine ARBEITSSTELLE bietet
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"Kulturelle Leistung" - es ist NICHT das, was mir meine Herztabletten bezahlt und meiner Tochter die Uni aufbaute.
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Ist so ein Mensch nicht etwas schlecht organisiert, wenn er es unter 60 Stunden nicht schafft? Ich sag ja nicht, dass es nicht solche Phasen geben darf, aber wenns zum Dauerzustand wird, ist es ungesund. Und es ist ein Verhalten, das genauso wie der Clochard in völligem Bewusstsein die eigene Gesundheit ruiniert.
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Und wenn das selbst unter den Schwarzkitteln zum Standard wird, habe ich hier eigentlich nichts mehr zu suchen...
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Ja, vielleicht könnte er noch weitere leute dazu einstellen - aber vielleicht stimmt dann der Gewinn nicht mehr - bist du dir eigentlich bewusst, was man in der Industrie bei leitende Führungskräften als Standart ansieht
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Vielleicht sollte man nochmal darüber nachdenken, dass der Mensch lernen sollte, dass er für sein Leben und sein Lebensunterhalt zuständig ist - langsam glaube ich, dass der Solidaritätsgedanke ein falsche Ansatz ist, wenn die Leute schon meinen ein Anrecht auf alles zu haben... und der Rest darf eben dafür schuften.
Zitat:
Denn in dieses Schlaraffenland folge ich Dir dann unbesehen, und das meine ich keinesfalls zynisch sondern im vollen Ernst.
Zitat:
Aber Du weisst es und ich auch, dass DU garantiert nicht wirst betteln müssen.
Zitat:
"Ey man,...wenn ich arbeite ich arbeite für mich und meine joints, aber ich arbeite nicht für joint von anderem rastafariman, eeh, nicht böse sein man, aber das ist uncool - peace love und jetzt leg ich mich in die sonne, maaaan".... oder so ;-)
Warum in der Luft zerreißen?Zitat:
Original geschrieben von neptunia
also gut, lösungsvorschläge um an der maroden situation was zu ändern:
...
viel spaß beim in-der-luft-zerreißen ...
Ich wette darauf, dass die Hartz-IV-Reform daran nichts ändern wird, sondern dass dieses Unverhältnis dadurch nur noch verstärkt wird.Zitat:
Original geschrieben von Odessa
Aber es kann eben NICHT normal sein (und das soll die Reform eigentlich ändern) dass jemand der das noch tut - sich selbst erhalten - derjenige ist, der schlechter dasteht als der der es nicht tut.
Soziales Verhalten wäre, wenn nicht nur die Lasten, sondern auch die Gewinne mit der Gemeinschaft geteilt würden, wie von Neptunia vorgeschlagen. Erst dann würde sich Arbeit wieder lohnen.Zitat:
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Falls es dein Stolz ist, der dich dran hindert - ich erachte das als falschen Stolz.
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Nein, ich erachte das als "SOZIALES VERHALTEN". Die Gemeinschaft nicht schädigen sondern IHR DIENEN. Wieder: der Grundgedanke einer Solidargemeinschaft.
Die paar Kröten fallen doch gar nicht ins Gewicht im Vergleich zu dem, was die Pharmaindustrie vom Staat einkassiert.Zitat:
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Vielleicht würden sie gern auch für andere was mitbauen - aber sie würden sich sicher nicht die Mühe geben, etwas anzupflanzen, damit die Behörden nach der Ernte die Hälfte als Steuer beschlagnahmen, das Ganze einpacken und ins Meer werfen, wo es einfach verdirbt.
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...und ich betrachte Rauschgiftdealer immer noch als Kriminelle und nicht als Typen, die ein Staat auch noch fördern sollte, sorry.
Zitat:
Du weisst sehr gut dass das jetzt reine Polemik ist ;-)....denn mit staatlicher Hilfe meinte ich, beim Thema bleibend, "finanzielle Hilfe" vom AA oder Sozialamt.
Zitat:
Wenn Du Dich damit gut fühlen würdest, wenn andere Deine Miete bezahlen und Dein Essen obwohl Du es selbst könntest!
Zitat:
Weil ich eben KEIN egoistischer Nassauer bin, der auf KOSTEN ANDERER sich einen schönen Lenz macht, ist das wirklich so schwer zu verstehen?
Zitat:
Die Gemeinschaft nicht schädigen sondern IHR DIENEN. Wieder: der Grundgedanke einer Solidargemeinschaft.
Zitat:
Der Grundgedanke der Solidargesellschaft heisst "geben und nehmen", und beides zu seiner Zeit. Und manchmal ist nehmen seliger als geben...
Zitat:
leichtes Leben = Gut. Fein. Ja. Bin dafür. Aber NICHT, wenn andere dieses leichte Leben für Einige (und es wären eben nur die, die raffiniert genug sind und sich gut "durchschlawienern" können) erarbeiten müssen.
Zitat:
Original geschrieben von LaChatte
Ich hoffe es sehr, dass decay nicht wird betteln gehen müssen. Wenn er in der Schweiz wohnte, so käme er wohl nicht drum herum: Menschen, die in der Schweiz chronisch krank werden oder einen Unfall haben, MÜSSEN bei den Versicherungen betteln gehen, damit sie nur die ihnen zustehenden Versicherungsleistungen erhalten - sonst werden Auszahlungen "vergessen", oder es wird behauptet, es sei schon bezahlt worden, was noch nicht ist, und überhaupt ist der zuständige Sachbearbeiter nie da. Und wie gesagt: hier handelt es sich nicht um ein Almosen, sondern um einen belegbaren VersicherungsANSPRUCH.
Mit dem "Bürgergeld"-Vorschlag von LaChatte und mir würden sich die Beträge, die Andere auf deine Kosten erschleichen können, stark in Grenzen halten ...Zitat:
Original geschrieben von Odessa
leichtes Leben = Gut. Fein. Ja. Bin dafür. Aber NICHT, wenn andere dieses leichte Leben für Einige (und es wären eben nur die, die raffiniert genug sind und sich gut "durchschlawienern" können) erarbeiten müssen.
Das siehst du etwas falsch. Ich denke überhaupt nicht in den Kategorien "Gut" und "Böse", und spätestens seit den gescheiterten Sozialismus-Experimenten glaube ich auch nicht daran, dass man die Menschen "besser machen" kann.Zitat:
TTP: wie gesagt, wir liegen soweit nicht auseinander. Du bist eher der "Idealist", der an das Gute in allen Menschen glaubt, und ich bin die schon etwas "des-illusionisierte" (ist das ein richtiges deutsches Wort?) die halt nicht dran glaubt, dass alle Menschen so ehrlich und gut sind wie wir sie gerne hätten.
Stimmt.Zitat:
Original geschrieben von 2378
Und wenn alle so denken, dann funktioniert es eben nicht mehr - man sieht jetzt schon die Ansätze...
Zitat:
Stimmt.
Weil sich die Meisten zu wenig nehmen, haben Manche so viel, dass sie vor Dummheit nicht mehr wissen, was sie damit anfangen sollen, und schüren Kriege und andere destruktive Unternehmungen, um die ihnen überflüssigen Güter zu vernichten, nur damit sie sich kein Anderer nehmen kann.
Wenn deutsche Firmen Arbeitsplätze ins Ausland verlagern, dann ist das keine rein deutsche Angelegenheit mehr. Die erzeugten Güter können weder die Menschen im Ausland kaufen (die haben mit den ihnen gezahlten Hungerlöhnen keine Chance), noch können sie die Leute in Deutschland kaufen (die bekommen ja auch keinen Lohn, wenn sie arbeitslos sind). Wer also soll die produzierten Güter kaufen und nutzen? Sie gammeln nutzlos vor sich hin - wenn sie nicht von vornherein dazu gedacht sind, zu zerstören und zerstört zu werden (Waffen, Munition, Drogen, ...).Zitat:
Original geschrieben von 2378
Wir sollten mal in Deutschland bleiben und nein, da ist es nicht so - Hartz IV ist eine deutsche Idee - also bleiben wir damit in Deutschland und hier ist es nicht so...
Ach ja? Hast du genauere Zahlen, wieviel z.B. der Vorstand von Volkswagen, namentlich der Herr Hartz, in den Staat einzahlt (mit Staat meine ich nicht den Kanzler persönlich) oder wieviel der Herr Hartz von dem Geld an den Staat abführt, dass er für seine unausgegorenen Ideen erhält?Zitat:
Viel verdiener zahlen verdammt gut in den Staat ein
Zitat:
Original geschrieben von Odessa
Dann mach das mal und gib mir Bescheid, wenn Du ein Land/System findest, wo Du - ohne etwas leisten zu müssen - die volle "Grundversorgung" auf Kosten anderer Menschen bekommst. Denn in dieses Schlaraffenland folge ich Dir dann unbesehen, und das meine ich keinesfalls zynisch sondern im vollen Ernst.
Zitat:
...Wer spricht von Almosen und Betteln? Ich kann hier nicht auf Deine Antwort so eingehen wie ich möchte, weil dazu Deine private Situation angesprochen werden müsste und das tue ich hier nicht. Aber Du weisst es und ich auch, dass DU garantiert nicht wirst betteln müssen.
Zitat:
"Ey man,...wenn ich arbeite ich arbeite für mich und meine joints, aber ich arbeite nicht für joint von anderem rastafariman, eeh, nicht böse sein man, aber das ist uncool - peace love und jetzt leg ich mich in die sonne, maaaan".... oder so ;-)