Manchmal schreibe ich Briefe, ohne sie abzusenden. Gelegentlich, weil der Empfänger nicht mehr in der Lage ist, diese zu lesen, oft auch, weil er oder sie nicht mehr in Kontakt mit mir steht oder meistens einfach, weil ich nicht möchte, dass der Empfänger sie erhält. Klingt seltsam, oder? Doch es ist gar nicht so abwegig, seine Gedanken und Gefühle erst einmal auf Papier (oder Monitor) zu bannen, bevor man sich selbst darüber klar wird, ob man sie dem anderen gegenüber wirklich äußern kann und will. Manchmal kann das nämlich ein riesengroßer Fehler sein. Manchmal aber auch genau das Gegenteil. Deshalb liegen bei mir jede Menge unabgeschickte Briefe herum, wo ich mich einfach nicht getraut habe, mich zu offenbaren. In einigen Fällen ist es heute zu spät dafür. In anderen Fällen war es richtig. Vielleicht habt Ihr ja auch unversandte Briefe ... die hier einen Platz finden könnten.
devotion
Mein geliebter Panther,
diese Mail wird Dich nie erreichen, genauso wie die Gedichte, die ich Dir schrieb. Oder vielleicht doch, irgendwann, nicht heute und nicht die nächsten Tage. Warum das so ist? Ich habe Angst vor Dir. Nein, nicht ganz, nicht vor Dir, sondern vor uns. Und selbst das ist missverständlich, denn offiziell gibt es gar kein "uns", nicht mal wir selbst gestehen es "uns" ein. Verwirrend, wahrhaftig. Wie die stundenlangen Telefonate, die sich manchmal ganze Nächte hinziehen, obwohl es einfacher wäre, ich würde mich in den nächsten Zug setzen und zu Dir fahren. Zwischen uns liegen keine Welten, zumindest nicht im räumlichen Sinne, jedoch in anderem schon.
Bist ein Großstadtindianer. Seh das Bild noch deutlich vor mir. Wie wir da auf den klammen schwarzen Steinen saßen, eingehüllt in eine Decke, die den Nieselregen abwehren sollte, was sie nicht tat. Ich mit meinen hohen Stiefeln, Du barfuß, wie fast immer. Der Met, der uns von innen wärmte. Das Schmunzeln der anderen, als wir uns dann endlich trennten und aus der Decke sich zwei so verschiedene Geschöpfe schälten, die kleine Gothica und der große Wildfang. Ja, Welten liegen zwischen uns. Und doch sind wir uns ähnlich. Fühlen ähnlich, denken ähnlich. Zu ähnlich manchmal.
Und schon steigt meine Angst wieder hoch. Machst mich zu Deiner Vertrauten. Ja, das freut mich, doch bin ich das wert? Hab auch Angst, Dir weh zu tun. Weiss sehr wohl, wie verletzlich Du hinter Deinen Masken bist. Suchst Nähe, suchst meine Stärke, wünschst Dir, dass auch ich mich öffne, Dir meine schwachen Seiten zeige. Und alle meine Selbstschutzmechanismen springen an. Ich konnte so lange gut mit Dir umgehen, so lange ich wusste, was Du von mir willst. So lange es nur "das Eine" war, war es Okay. Doch das war es eben nicht, niemals. Welch eine Überraschung.
Was soll ich Dir sagen? Dass ich Dir traue und misstraue gleichermaßen? Dass ich Dich liebe und mich vor Dir fürchte auch? Dass ich Dich begehre und gleichzeitig wünschte, Du hättest mir nicht gesagt, was Du empfindest für mich? Dabei hat sich ein Teil von mir so wahnsinnig darüber gefreut .. und freut sich noch, und weiss, dass wir uns die nächsten Tage irgendwann sehen werden, und ist begeistert darüber, während sich irgendwo eine zarte Stimme zu Wort meldet: "Ich habe Angst."
Und ich drehe mich im Kreis. Wieder mal. Und doch ist es auch wieder anders. Ich weiss, Du siehst mich manchmal klarer als ich mich selbst. Und das gibt mir Hoffnung, Hoffnung, dass Du in mir lesen kannst, wenn mir die Worte fehlen, wenn mich die Angst hindert, sie auszusprechen. Du bist geduldig, so lass mir Zeit, lass einem "Wir" Zeit. Ich werd versuchen, die Gräben zu überbrücken, die ich selbst gezogen habe, um mich zu schützen. Und doch kann ich nicht versprechen, dass ich es schaffe, dass ich Dich nicht zurückstoßen werde, Dich nicht so erfolgreich vergraulen, wie ich das bisher bei fast jedem geschafft habe.
Weisst Du, hier liegen Dutzende von Briefen, die meine vorige Beziehung nie erhalten hat. Ich bin mir nicht sicher, ob es etwas genützt hätte. Ich glaube nicht. Aber ich denke, es würde nützen, mit Dir darüber zu reden, was mich bewegt. Irgendwann. Wenn ich mir sicherer bin. Wenn diese zarte Stimme in meinem Innern schweigt. Oder ich stark genug bin, mich über sie hinwegzusetzen.
Ich glaub, Du bist es wert, diesen Kampf mit mir selbst. Ich habe zwar nicht die geringste Ahnung, wo das enden wird, doch ich freue mich darauf, Dich wiederzusehen. In Deiner Nähe gibt es keine Fragen, keine Zweifel, nur den Rausch des Augenblicks, durchbrochen nur selten von jenem Kind, das in mir verzweifelt um Gehör schreit: "Ich hab Angst!" Du weisst, dass es existiert, nimm ihm die Angst, bitte.
Deine Tigerin
geschrieben von: devotion
An einen "Freund",
meine Wut ist fast verraucht, obwohl es immerhin zwei Tage dafür gebraucht hat. Diesmal hat Du Dich fast selbst übertroffen. Weisst Du eigentlich, wie nah ich dran war, Dich endgültig aufzugeben? Dabei hast Du mich gerufen, mehr oder minder "zu Dir befohlen", wissend, ich würde dem Ruf folgen. Du warst Dir - wie immer - so sicher ... Und so sicher warst Du Dir, mich nicht vergraulen zu können, egal wie mies Du mich behandelst. Doch diesmal tat es weh, diesmal hast Du einige Grenzen überschritten, die Du nicht hättest überschreiten sollen. Und doch ... werde ich heute wohl wieder nach Dir sehen.
Ein Eisberg ist manchmal echt keine Konkurrenz für Dich, so kalt und abweisend kannst Du sein, warst Du auch. Selbst ich, die Flamme, das Feuer, fror in Deiner Wohnung. Du hast mich erschreckt, Dein Zustand hat mich erschreckt. Hätte fast den Mann nicht wiedererkannt, dessen Blick vor doch nun fast zwei Jahren den meinen das erste Mal kreuzte. Es schien, als würde Dich nur noch Dein Wille, nicht aufzugeben, am Leben erhalten.
Ich schreib Dir hier, was ich Dir real nie sagen würde. Du bist nicht Schuld am Tode Deiner Mutter, Du hättest es nicht verhindern können. So, wie Du viele Dinge nicht verhindern konntest, weil sie nicht in Deiner Macht lagen! Ich kenne Deine Abstürze in die Vergangenheit, weiss, was es heisst, wenn Du mich rufst und nicht mal ansiehst, so ich das Haus betrete. Wenn Dein herrliches Haar seit Tagen ungekämmt ist, und so ungepflegt wie Du selbst die ganze Wohnung aussieht.
Kennst mich, weisst, dass ich nicht lockerlasse, die Beleidigungen überhör, mit denen Du mich dazu bewegen willst, wieder zu gehen. Ich riskiere jedes Mal aufs Neue eine ganze Menge, wenn ich Dich berühr, den Kamm durch Dein zerzaustes Haar ziehe und Du mich bitterböse dabei anknurrst. Ohja, Du magst es nicht, in diesem Zustand angefasst zu werden, nicht mal festhalten kann ich Dich. Noch nicht. Irgendwann wirst Du den Kampf aufgeben, irgenwann nach vielen Stunden. Hast Du eine Ahnung, wie das schmerzt? Erstens, Dich so zu sehen, zweitens, gegen Dich auch noch zu "kämpfen" müssen? Und Du bist wahrlich kein zimperlicher Gegner!
Erinnere mich an die Zeiten, die wir glücklich uns teilten. Manche Nächte holtest Du mir die Sterne vom Himmel. Deine Nähe bedeutete immer Sicherheit, Geborgenheit. Derzeit bist Du unberechenbar. Hab keine Angst vor Dir, dennoch nicht. Ich werd den Blick nie vergessen, den Du mir zugeworfen hast, mich endlich wahrnehmend, endlich realisierend, dass ich nicht Dein Feind bin. Und dann kam der Zusammenbruch.
Und ich kann so wenig Dir nur helfen. Weil selbst dann Du noch in der Lage bist, mich auf Abstand zu halten. Hab Deinen Schlaf bewacht, wenigstens soweit hast Du mir vertraut. Und hast Dich entschuldigt - welch Novum! Und bedankt - welch Erstaunlichkeit! Wirst Du jetzt wieder Wochen oder Monate schweigen, um mich dann zu Dir zu zitieren, wenn Du mich brauchst? Ich bin keine Sklavin, mein "fast guter Freund"! Ich bin nicht Dein Eigentum, über das Du verfügen kannst. Und ich bin nicht aus Holz!
Warum ich Dir diesen Brief nicht schicke? Weil Du genau das weisst! Ich brauch Dir nichts zu erklären, so wie Du mir nicht, wir haben uns immer blind verstanden. Und natürlich hast Du in meinen Augen die Wut kochen sehen, die mit der Sorge um Dich Kriege führte. Diesmal hat die Sorge noch gewonnen. Doch ich habe es Dir gesagt, sie gewann sehr knapp. Stand da Erschrecken in Deinen schönen grünen Augen? Ich denke schon.
Nimm ein bisschen Rücksicht. Du weisst genau, ich werde auch dem nächsten Ruf folgen. Nur würde ich es begrüßen, wenn er als Bitte und nicht als Befehl formuliert wäre. Tu mir nicht mehr gar so weh. Denn ich bin für Dich da, weil mir was an Dir liegt und nicht aus anderen Gründen. Ich kann eine Menge ertragen, versuch nicht rauszufinden, wieviel, ich bitte Dich. Ich möchte Dich so in Erinnerung behalten, wie ich Dich in meinem Herzen trage, stolz, wild und frei, loyal den Deinen gegenüber, zuverlässig und stark, sich nie unterkriegen lassend. Das warst Du und das bist Du auch jetzt noch unter dem Mantel von Bösartigkeit, den Du um Dich geschlungen hast.
Mein "Freund", reiz mich nicht noch mehr. Und ... hör auf, vom Sterben zu sprechen. Letzendlich werde ich es nicht zulassen, egal, was Dir noch alles einfällt ....
die Jägerin
geschrieben von: Halbmondfee
An den, den ich liebe,
ich möchte dir heute sagen was du mir bedeutest und dir dafür danken für das was du für mich getan hast.
In der letzten Zeit wo es mir schlecht ging, wo ich mich einsam und verloren fühle und manchmal so unglaublich klein und hilflos hast du mir gezeit das es einen anderen Weg als den letzten Schritt gibt. Du warst und bist mein Engel der bei mir ist und der mich hält wenn ich falle. Ich kann kaum in Worte fassen was du für mich getan hast und wie sehr ich dir für die wundervollen Stunden danke die ich mit der verbracht habe.
Immer noch bist du der einzige bei dem ich Ruhe und etwas zuflucht finde vor dem was mich solange Zeit kaputt gemacht hat. Es kann nicht mehr für mich geben als in deinen Armen einzuschlafen und dort wieder aufzuwachen. Schon alleine der Gedanken wieder einmal ein paar Stundne mit dir zu verbringen lässt mich Kraft schöpfen bis ich dich das nächste mal wieder sehe. Leider sind die Stunde die ich bei dir sein kann so selten da uns soviele km trennen doch auch wenn du am Süd- und ich am Norpool leben würde könnte es nichts an meinen Gefühlen zu dir ändern. Jede Nacht wenn ich schlafe träume ich von dir und davon das ich wieder bei dir sein kann. Durch jeden Abgrund würde ich gehen, auf den höchsten Berg steigen und alles aufgeben nur für einen einzigen moment mit dir.
Was ich dir damit sagen möchte ist, ich liebe dich und das ich möchte das ich an deiner Seite sein kann und das so das es jeder weiß.
geschrieben von: Niemandsland
Meine Pik-Dame,
nein, es war nicht so, wie ich gedacht habe. Es war kein Zufall, was geschehen ist. Es musste geschehen. Ich habe es gespürt von jenem Augenblick an, in dem Du mich berührtest. Und jetzt gehst Du mir nicht mehr aus dem Kopf, dem Herzen, den Knochen und dem Fleisch. Das Rad dreht sich und ich weiß nicht, wo es anhalten wird.
Ich höre Deine Musik und sie ist wie ein Tor zu Dir. Ich spüre Schmerz und Lust und beides ist unendlich schön. Ich habe Deinen Schmerz gespürt, in meinem Schmerz. Als Du mir die Haare zerwühlt hast, unsere Münder sich fanden und verloren und wieder fanden, als ich Deinen Geruch tief in mich gesogen habe, BIN ICH ZERBORSTEN!
Einige der eisernen Bänder, die ich um mein Herz gelegt habe, über lange Jahre geschmiedet aus Schmerz und Dunkelheit, sind zerbrochen (noch nicht alle). Jetzt drängt es hervor und ich weiß nicht, wie mir geschieht. Ich bin neugierig auf Deine Welt. Wie sieht sie aus? Wer bist Du? Willst Du mich mitnehmen, in Deine Welt? Welcher Schmerz ist es, der Dich umtreibt? Du bist mir nahe gekommen, sehr nahe. Zu nahe, um Dich zu vergessen. Auch wenn die Vernunft schreit und jammernd hin und her läuft, ich muss Dich wiedersehen, Deinen Atem spüren, Deine Haare zerwühlen, Deinen Mund und Deinen Leib küssen und Deine Lust und Deinen Schmerz spüren.
"Ach was ist mit mir geschehen, seit mein Auge Dich gesehen. Allezeit verfluch' ich jede volle Stunde." Deine Musik fährt mir wie ein Messer ins Herz. Genau hinein in jene Wunde, die Du mir geschlagen hast. Du bist schrecklich und schön, wie der Schatten auf einer Festung im hellen Sonnenlicht. Deine Welt scheint mir so verheißungsvoll, ein ganzer Kontinent, ein unentdecktes Land. Ich frage mich, was mich dort erwarten könnte. Ich zittere, denn ich vermute, das was dort ist, wird mir Angst machen, aber vielleicht auch große Lust bereiten. Gedanken, die mir noch nie gekommen sind. Ich träume davon, mit Dir zu tanzen, zu wirbeln, mit Dir zu ertrinken und zu fliegen zugleich. Ich hungere nach Morgen, ich träume von Dir.
geschrieben von: Lord Pyrus
An dich...
Butschi-Butschi-Bu. So schwachsinnig es für viele erscheint, so sehr hallt es in meinem Kopf. Und die Knochenresonanz ist beeindruckend. Mir ging schon lange nichts mehr bis auf die Knochen - und nach so kurzer Zeit tust du es bereits. Damit hast du eine Macht über mich, die dir nicht viele Möglichkeiten lässt. Ich habe keine Angst VOR dir, sondern eher um dich.
Viele haben mir in letzter Zeit gesagt, ich würde so klingen. Ob ich so klinge, nun... ich weiss es nicht (nicht unbewusst). Ich weiss das das mehr als nur eine Aneinanderreihung von Fakten ist, dennoch... wenn ich mir allein anschaue, das du innerhalb kurzer Zeit mit deiner Art so einige Blockaden umgangen hast und dennoch zulässt das ich dich auf Distanz halte. Du wartest, habe ich den Eindruck. Ich gebe zu, das du in einem Winkel lauerst, der für mich tödlich und heilend zugleich ist. Ich hoffe du machst nicht denselben Fehler wie die vor dir, das du zu selbstsicher wirst. In dir liegt ein Potentzial, das dennoch weit darüber hinaus gehen kann. Deswegen baut sich alles in mir für den Kampf auf - nur eine Vorbereitung. Wenn du dennoch angreiffst, obwohl meine Verteidigung steht... weiss ich nicht, wer von uns beiden gewinnen wird. Du lässt meine Knochen singen, also traue ich dir auch zu, das du meine Verteidigung überwindest. Ja, ich rechne gegen mich selbst. Das hast du ausgelöst, und ich weiss noch nicht mal wie. Es ist schon soweit, das meine Verteidigung sich stellenweise gegen mich stellt - die Ergebnisse? Erstaunen mich selbst ...
Wenn es soweit kommt das unsere Welten sich berühren, wirst du die erste seit langer Zeit sein, der ich mich nicht blindlinks unterwerfe. Nein. Du bist doch selbst so lebhaft... wild, wenn man es so sagen möchte. Noch hast du den Schutz meiner Schüchternheit nicht überwunden - das war aber bisher immer nur eine Sache der richtigen Worte.
Ob es soweit kommt, ist die Frage. Ich gestehe dir ein, das wenn meine Welt deine berührt, ich auf absolutem Neuland gerate. Und es wäre wahres Neuland, kein gelogenes. Doch war ich noch nie auf diesem Neuland, nicht auf einer anderen Welt. Noch nie hat meine Welt in diesem Sinne eine andere berührt. Das Ergebniss - das weiss ich schon jetzt - hat apokalyptische Ausmasse. Wie beim Weltuntergang, wie sich die anderen ihn vorstellen. Nur für uns beide ist das ein lauer Sommerregen, habe ich den Eindruck.
Ich habe Angst vor dir. Viel zu viel. Meine Träume richten sich bereits gegen jedes einzelne Wort von dir, gegen die kurze Zeit, die wir näher aneinander verbringen können als es jetzt der Fall ist. Dennoch werde ich nicht fliehen. Das habe ich viel zu lange getan. Klar, es gibt so viele weltliche Probleme, die mich doch zum fliehen bewegen könnten oder mir sogar die Reise zu dir verwehren könnten. Dennoch werde ich nicht zu lassen, das zwischen uns beiden der Kontakt abbricht. Das ist noch nicht mal in dem Sinne, unter dem wir uns kennen gelernt haben. Du bist die Erste, die mich nicht nervt auf diesem Level. Die Erste, die mich in diesem Jahr... fasziniert, fesselt... mich zu etwas bewegt, das doch für mein von anderen geschätztes Alter so ... atypisch (?) ist. Und du bist die Erste, bei der es mir egal ist, ob es nun typisch oder nicht ist. Das war meine Freiheit eh nie, meine ganze Person war es nie. Und du kannst und wirst in noch sehr viel mehr Dingen die erste sein.
Es ist umso klarer, das ich mir an dir die Zähne ausbeissen werde. Du wirst diese Zeilen wahrscheinlich auch irgendwann lesen. Aber genau wie alle anderen wirst du nur die Mehrdeutigkeiten erkennen, und sie in nur eine Richtung deuten.
Denke gut nach. Du hast bereits erfahren, das ich in offensichtliche Mehrdeutigkeiten Rätsel einbringen kann, die selbst du nicht verstehst. Und das ist auch an diesem Text hier so.
Ich werde mir die Zähne an dir ausbeissen, ob es wirklich so ist, ist etwas anderes. Aber selbst wenn es so ist, hast du mir gezeigt, das ich Zähne habe. Und soviel Stein kann niemand aufbringen, als das ich mir alle Zähne daran ausbeissen könnte.
Ich setze so einige Hoffnung auf dich. Doch ist es egal, wie du handelst, denn ich bin auf alles vorbereitet. Im negativen Sinne kannst du mich nicht überraschen. Nur im positiven. Also sitze ich hier und harre der Dinge, die da kommen mögen.
geschrieben von: Halbmondfee
Liebe Mama,
ich habe versucht zu verstehen was du denkst und wie du fühlst du ich begreife nicht was du damit erreichen willst. So viele gedanken habe ich über dich und michnach gedacht, viele Stundne alleine verbracht um zu verstehen was du über mich denkst. Doch keine Antwort habe ich von dir bekommen, nichts hat sich geändert und keine meiner Ansichten, ich mag nicht das Traumind sein doch so schlecht bin ich auch nicht. Versuch du doch einmal zu sehen was ich denke, vielleicht verstehst du ja dann mich wenigstens.
Immer habe ich es versucht dir Recht zu machen, jeden verdammten Tag habe ich nur das gemacht was du zu mir gesagt hast. Du wolltest so ein dummes Blondie das seine guten Noten schreibt und das vond em schicken Typen in einem 5er BMW abgeholt wird. Der Fehler in deiner Rechung war nur das ich irgendwann angefangen habe aus der WElt auszubrechen die du mir vorgeschrieben hast weil du immer so eien haben wolltest. Genau ich bin nicht mehr bereit deine Traumwelt zu lebne du nie hattest. Mag sein das es dir eh nicht passt wie rum laufe und wie ich denke und was ich in meiner Freizeit mache doch jetzt erst werde ich mit dem beginnen was mal mein Leben sein wird. Du hast mich vielleicht geboren und mir was zu essen gegeben doch das ändert nichts daran das ich nicht dien Spielzeig bin und du nicht alles mit mir machen kannst.
ein jahr muss ich noch mit dir verbringen und dann werde ich gehen ohne mich noch einmal umzudrehen. Keinen einzigen Fuß werde ich mehr in deine nähe setzten weder eine Telefonnummer noch eine Adresse werde ich zurück lassen. Keinen einzgien Blick ist es wetr was du mir gegeben hast, denn es war nichts. Nur für eines Danke du hast mich mit der Zeit so herzlos und Stumpf gemacht das ich keine Probleme haben werde mir das zu nehmen was mir gehört.
Deine Tochter
geschrieben von: devotion
*nickt* Also geht es mit den Briefen doch nicht nur mir so. Schön. Und danke für Eure gefühlvollen Worte. Auch wenn sie den Adressaten nie erreichen, sie zeigen, was Ihr fühlt und das ist viel.
An den "Freund",
nun, es geht Dir wieder besser. So interpretiere ich jetzt einfach mal die Show, die Du mir geliefert hast. Imagepflege? Den harten Kerl rauskehren? Du müsstest wissen, dass ich solche Spielchen durchschaue, aber ich glaube auch, dass Du Dich zusammengerissen hast, weil Du auch weisst, dass ich mich ehrlich sorge.
Die Haare gekämmt und frisch gewaschen, der Stoppelbart wieder auf ein erträgliches Maß gekürzt, die Schlabberklamotten gegen Dein unaufdringliches Alltagsschwarz eingetauscht. Und Du hast Dich aus Deiner Bude getraut. Immerhin. Nur Deine Augen verbargst Du geschickt hinter der Sonnenbrille. Ich weiss, Dir geht es immer noch viel zu schlecht. Wenigstens hast Du mich bei der Begrüßung umarmt.
Dein Körper macht nicht mehr mit, was Du ihm antust. Der Alkohol, die Zigaretten - trotz der dringenden Empfehlung des Arztes, damit aufzuhören - die schwere Arbeit, Dein exzessives Privatleben. Kaum Schlaf, viel Stress und dazu noch der Fakt, dass Du seit Monaten in einer deppressiven Phase steckst. Muss Dir das nicht sagen, Schöner. Du weisst es selbst, aber Du bist ja derzeit gar nicht so traurig darüber, dass Du eine Option hast, diese Welt zu verlassen, nicht wahr?
Ein Hauch Deines einstigen Stolzes streift mich. Noch kämpft er, noch gesteht er sich die Niederlage nicht ein. Noch habe ich Hoffnung, noch glaube ich nicht, dass Du verloren bist. Hab schon zu oft erlebt, mit welcher imensen Kraft Du Dich selbst wieder rausziehen kannst aus dem Sumpf Deiner Schmerzen. Bitte, schaff es auch diesmal! Möchte wieder mit Dir um die Häuser ziehen im Schein des Mondes, die Blicke schmunzelnd zur Kenntnis nehmen, den die Frauen Dir nachwerfen, Schöner. Deine aufgesetzte Arroganz ... immer wieder herrlich anzusehen.
Bleib hier. Ich möchte Dich nicht auf dieses Art verlieren. Nicht so.
die Jägerin
geschrieben von: devotion
Engel,
auch auf Dich bin ich wütend, so wütend wie ich nur einmal auf einen Menschen war, der mir so nahe stand wie Du. Ich habe weder die Kraft noch den Nerv, mich mit Dir auseinanderzusetzen, den Kampf mitzumachen, den Du wohl Deinen überholten Prinzipien schuldest.
Du weichst meinen Blicken aus, gerade, dass Du mir die Hand reichst, wenn wir uns sehen, gehen wir zusammen spazieren, trennt uns ein Abstand von mindestens 2 Metern. Sag, habe ich eine ansteckende Krankheit, außer die, die man gemeinhin Begierde nennt? Hast Du solche Angst, "schwach" zu werden? Erinnere Dich, Du warst es, der den Korb austeilte. Und Du warst es auch, der mich als Freundin nicht verlieren wollte. Dann behandle mich auch als Freundin und nicht als Aussätzige!
Ich kann nichts dafür, dass Du immer noch in meinen Augen versinkst, kann es nicht ändern, dass meine Nähe Dich nervös macht, kann auch die Wut nicht ändern, die in mir hochschwappt, wenn Du zurückzuckst, wenn zufällig meine Hand auch nur Deinen Arm streift.
Weisst Du, ich habe derzeit anderes zu tun, als mich um Deine Probleme mit menschlicher Nähe zu kümmern. Ich brauche meine Kraft für jemanden anders. Für jemanden, der mindestens genauso stur ist wie Du, aber der diese Hilfe dringender nötig hat. Denn er ist wenigstens ehrlich zu sich selbst.
Ändere Dich oder Du wirst mich ganz verlieren. Ich kann damit nicht umgehen. Ich hab Dich anders kennengelernt, gefühlvoll. Der rationale Klotz, der Du jetzt bist, ist mir unsympathisch und hätte nie auch nur einen halben Schritt in meine Welt geschafft. Ihn möchte ich darin nicht haben. Denn er tut mir weh und ich habe es satt, dass Ihr ständig auf meinen Gefühlen rumtrampelt, Ihr Männer. Ich weiss, ich bin unfair, aber das seid Ihr mir gegenüber auch oft genug.
Entscheide Dich Engel und tu es bald. Ich kann nicht mehr.
die Frau, die Du so oft Hexe genannt hast
geschrieben von: anima nata lacrimans
Ich weiß nicht genau, wie ich beginnen soll...
Eigentlich könnte es mir ganz egal sein, denn diese Zeilen werdet Ihr nie erhalten. Ja, ich habe darüber nachgedacht, mich einmal zusammenzunehmen und all diese Gedanken auszusprechen, aber zu sehr fürchte ich wohl die Veränderung, die dies bewirken könnte...
Vielleicht ist es Feigheit, dass ich dies hier niederschreibe, will ich mich dafür rechtfertigen, so könnte ich hinzufügen, dass Ihr mit meinen Gedanken vielleicht nur belastet würdet; und nochmehr Belastung als ohnehin schon vorhanden sollt ihr nicht durch mich erfahren!
Das ist, worum es mir geht: ich hatte nie die Absicht, Euch zur Last zu fallen, dennoch habe ich es immer wieder leichtfertig in Kauf genommen, meine egozentrische Ader ist wohl doch stärker ausgeprägt, als ich immer behaupte.
Glaubt mir, gerade in der letzten zeit ist es schmerzlich, mich daran zu erinnern, was ich gesgt und getan habe, was ich noch vor wenigen minuten dachte...das habt Ihr nicht verdient!
Ihr habt es nicht verdient, dass ich aus Machtlosigkeit meinen eigenen Gefühlen gegenüber Euch unschuldig zur Zielscheibe mache, nicht, dass ich mich bemühe, Hass und Wut auf Euch zu entwickeln, um vor dieser Schuld zu fliehen.
Nein, das habt Ihr nicht verdient und das habe ich auch nie so gewollt!
Viel lieber hätte ich uch ein Stück von dem zurückgegeben, was Ihr mir gegeben habt! Ich wäe gern so glücklich gewesen, wie Ihr es mir gewünscht habt, hätte gern Glück statt soviel Traurigkeit mit Euch geteilt. Ja, ich wäre gern gewesen, was Ihr Euch erwünscht habt, doch es tut mir leid, das bin ich einfach nicht!
Ich bin nicht glücklich, im Gegenteil, ich weiß nicht, wie es mit mir weitergehen soll; ich bin auch nicht diejenige, die Euch ein Stück glücklich machen könnte, ebenso bin ich zu schwach, Euch offen zu sagen, was ich hier gerade niederschreibe!
Genau in diesem Moment würde ich doch viel lieber sagen, wie ich mich fühle, dass ich Euch brauche, eben weil Ihr mir so viel bedeutet...aber ich fürchte mich zu sehr, vielleicht hat es einmal die Zeit gegeben, vielleicht nur einen Moment, in dem ich hätte aussprechen können, was ich fühle, ungeachtet der Konsequenzen...hat es ihn gegeben, so habe ich ihn versäumt.
Für niemanden bleibt die Zeit stehen, die Zeit für das offene Wort scheint mir vorrüber zu sein und so harre ich aus hinter der Fassade, die ich mir und Euch zum Schein nun wiedererbaue, vielleicht das letzte Stück Kälte, dass ich mir bewahrt habe.
Meine Worte an Euch sollten warm klingen, doch würden si nun wohl allzu verletzend ausfallen...und doch brennen sie so auf meiner Zunge!
Soviel kann ich mir nicht verzeihen, ob um Euret- oder meinetwillen, werde ich mir verzeihen können, diese Worte hier begraben zu lassen von der Anonymität?
Ihr solltet doch wissen, wie sehr ich Euch für all das Schöne danke, für die Momente, in denen ich gern gelebt habe, für Eure Bemühungen, wenn sie auch gescheitert scheinen...Ihr tragt keine Schuld daran, wenn ich es auch manchmal denke und mich gleichzeitig dafür zurechtweise.
Und ich wünschte, es gäbe keinen grund zur Sorge mehr!
Zuletzt wünsche ich Euch, doch Euer Glück zu finden, denn das habt ihr erdient!
Ich hoffe, ich werde dieses schweigen nicht genauso bereuen wie soviele Worte zuvor...
Ihr wisst, dass ich Euch lieb habe,
zumindest das wisst ihr ganz sicher!
Ich wünschte, ich hätte ein Leben bereichern können,
statt soviel daraus aufzusaugen und vergehen zu lassen!
Ich wünschte, Ihr wüsstet darum,
Eure Kleine
geschrieben von: devotion
An meinen geliebten Panther,
ich wünschte, es gäbe Worte für das, was ich jetzt empfinde, doch alle wären nur ein Nachhall dessen, was in mir tobt. Es sind so viele verschiedene Gefühle, dass ich selbst den Überblick verliere.
Weisst Du, dass Du selbst im Schlaf manchmal schnurrst und knurrst wie eine große Katze? Ich fühl mich so geborgen bei Dir und doch ... bin ich auch immer auf der Suche nach Fußangeln. Meine Unsicherheit macht mich mißtrauisch. Ich weiss, es gibt andere in Deinem Leben und dies wird auch immer der Fall sein, und doch will ich, dass ich etwas Besonders für Dich bin. Ich weiss auch, dass es so ist, doch ... ich glaube es nicht. Verstehst Du das? Ich zweifle nicht an Deinen Worten, an Deinen Blicken, Deinen Berührungen, sondern an mir, einem meinem eigenen Wert für Dich. .. Das alte Leiden.
Es ist auch schwer, keine Parallelen zu ziehen. Dein Nest kommt mir auf schreckliche Art und Weise vertraut vor. Wenn ich aufwache und sehe die Rilke-Gedichte neben dem Bett stehen, überall mit Merkzetteln versehen, wird mir anders.
Ich weiss, Ihr seid unterschiedlich bis ins Mark. Und doch beobachte ich Dich allzu oft und stelle mir Fragen. Zum Beispiel die, ob Ihr Euch je getroffen habt und wenn ja, ob Ihr Euch wahrgenommen hättet. Ich weiss, Ihr seid teilweise an den selben Orten gewesen zur selben Zeit. Eine interessante Vorstellung. Ihr hättet Euch nicht gemocht, dessen bin ich mir sicher.
Mir macht diese ganze Entwicklung Sorgen. Du bist mir die letzten Tage wieder einmal so verflucht nah gekommen, näher, als ich Dich lassen wollte, viel näher. Es war nicht das, was wir erwartet hatten. Diese Verbindlichkeit, Verbindung, Bande machen mir ein wenig Furcht, denn de facto sind wir bereits irgendwie miteinander verbunden. Sagtest Du nicht, Du seiest nicht besitzergreifend? Und wie sehr Du das bist! Hast mir so viel gegeben, damit Du sicher sein konntest/kannst, ich werde zurückkehren, weil Du mich brauchst, ja und - nein, ich habe es nicht vergessen - weil du mich liebst.
Und diese Liebe ist trotz ihrer - für andere Augen merkwürdigen - Definition verzehrend, verlangend, brennend und kann für uns beide in einem absoluten Desaster enden. Du hast es mir gesagt. Doch ich wusste es eh vorher, weiss es schon seit langem und dennoch überrascht mich jedes Mal die schiere Stärke unserer Emotionen füreinander, wenn sich nur unsere Fingerspitzen berühren.
Ich sollte mich zurückziehen, jetzt und hier. Rennen, vor Dir, vor uns wegrennen. Weil Du mir trotz allem nicht geben kannst, was ich brauche. Und weil es eben deshalb im Desaster enden wird. Ja, ich weiss, vielleicht ja auch nicht ... doch sind wir beide nicht zu desillusioniert, um noch an Wunder zu glauben? Und doch hast Du Deine Einladung wiederholt, Deine Einladung für mich, in Dein Leben zu treten und mich dort zu Hause zu fühlen, und Du hast sie mit Deinem wahren Namen unterschrieben und - ich musste es mehrmals lesen, bevor ich es einmal glaubte - ein "Dein" davor gesetzt.
"Mein". Ja, das warst Du die letzten Tage, mit Haut und Haaren. Hab meine Krallen in Deinen Leib und Deine Seele geschlagen, aber bedauerlicherweise Du auch Deine in mich. Ich kann nicht mehr wegrennen, denn ich bin - trotz unserer so wohl zelebrierten Freiheit - Dein. Die Erkenntnis macht mich so müde, mein Panther. Bin des Leids, des Kampfs, den eine solche Verbindung darstellt, so müde. Aber sind das solche Tage wie die vergangenen nicht wert? Ich weiss es nicht mehr.
Fühl mich so leer und ausgebrannt. Hab zu viel bei Dir zurückgelassen. Zu viel von mir. Und nur den leisen Hunger nahm ich wieder mit, den Hunger, der mich irgendwann wieder zu Dir treiben wird, ich vermute, sehr bald schon. Der Hunger nach Deiner Nähe. Obwohl ... Du nicht das bist, was ich mir selbst für mich ausgesucht hätte. So überhaupt nicht.
Miss you.
Deine Tigerin
geschrieben von: Lord Pyrus
Für und an dich...
nun gut. du hast es geschafft. glaub mir, du hast meine hochachtung dafür, was du getan hast. bis zu einem gewissen grad kann man sogar von stolz reden. wenn ich jemand brauche, die mich subtil mental auf den boden reisst und in stücke schiesst, werde ich dich fragen. Ich war schon fast soweit, dich zu fragen, fast so weit, mehr zu zulassen, als es gut wäre. Ich danke dir, das du mir diese Entscheidung abgenommen hast. Danke für alles. Das meine Verteidigung nicht mehr gegen mich arbeitet, das der Eisberg tagelang meine treibende Kraft war. Das du mich zurück geschmissen hast, in das altbekannte Element - MEIN Element.
Die Wunden, die du mir zugefügt hast, bluten immer noch - und verhindern auf diese Weise zum Glück etwas anderes.
Ich bin ehrlich, ich habe noch mehr Angst vor dir und unserem eventuellen Gespräch heute. Warum? Ich überlege ernsthaft, dich auf eine Wand zu steuern zu lassen. Dir eine Maske zu zeigen. Aber wahrscheinlich werde ich das wieder im letzten Moment zurück ziehen, so das du dann den perfekten Hinweis hast, das mit mir was nicht stimmt. Und der Hinweis ist gar nicht mal so abwegig.
Wenn ich nur wüsste, wie ich im Moment mit dir umgehen soll. Du warst stellenweise mein grösster Funken Hoffnung, und nun ist aus dir die tödliche Nova geworden, die zwar selbst freudig anfängt zu glänzen, jedoch (auch durch diese Freude) meine Welt "bedroht".
Wie es weiter geht? Ganz normal. Für einige Zeit wird sich unser Kontakt - natürlich nur rein zufällig - etwas verringern; ja sogar zeitweise ganz wegfallen. Ich hoffe, das die Zeit die ich noch habe reicht, um diese Wunde zu schliessen. Du hast gesagt, du willst meine ersten Schritte dort begleiten. Davor habe ich am meisten Angst, denn ich wäre ehrlich gesagt gerne etwas mehr vorbereitet. Es gibt da nur diese dumme Sache, das ich schon auf alles vorbereitet war und immernoch bin. Das was du getan hast, habe ich Wochen davor schon gewusst. Also ist Angst auch wieder nur eine Sache der Perspektive - wie immer.
Weisst du, ich habe mir so sehr gewünscht, das es dieses mal anders kommt. Das tu ich immer noch, doch der erste Schritt ist mal wieder ganz der alte.
Er... wird dabei sein, wann genau - keine ahnung. aber besonders an diesem einen Tag, der der eigentliche Grund des Ganzen ist. Ich wusste schon seit der Vorschlag zum ersten mal ausgesprochen wurde, das dieser Tag etwas besonderes an sich haben wird. Besonders schmerzhaft... besonders merkwürdig vielleicht. Denn im Moment gibt es nur noch eine Sache: Du bist anders. Irgendetwas an dir. Nur was?
Doch eins ist sicher: Ich werde die Reise antreten. Du kannst mich verschrecken, entsetzen, schockieren, mir weh tun. Doch werde ich deswegen nicht alles hinschmeissen und aufgeben. Du freust dich also auf meine Anwesenheit - dann freu dich weiter. Wenn es denn wirklich eine ehrliche Freude ist, habe wenigstens ich sie dir bereitet. Auch wenn dies hier nur rethorische Floskeln sind. Als Gegenleistung werde ich Schmerzen kriegen, doch ist es für mich nichts neues, im Regen zu stehen und anderen dabei zu zusehen, wie sie unter der Sonne tanzen. Nur bei diesem Mal wird die Situation eine nahezu göttliche Ironie beherbergen - und wer wäre ich, würde ich mir so eine Gala meines Galgenhumors entgehen lassen? Auf jeden Fall nicht mehr der, den einige seiner Freunde für den mehr als schwarzen Humor schätzen. Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Gnade bringt uns nicht weiter, und genug ist und bleibt zu wenig, nicht wahr?
Und du, meine Liebe, wirst diesen Humor noch kennen lernen. Vielleicht wirst du ja dann irgendwann in diesem Brief den Humor erkennen. Vielleicht. Aber bisher gibt es nur eine Person, die meinen Humor in aller Bandbreite versteht und drüber lachen kann. Wirst du die nächste sein, oder wirst auch du ein erschrockenes Gesicht machen?
Ich wünsche mir, das du dennoch soweit kommst, das sich vielleicht eine gute Freundschaft - oder die manchmal von mir erhoffte Seelenverwandtschaft - offenbart. Mir reicht eine Freundschaft, das ist das realistischste. Klar, eben beschrieb ich noch wieviel mir "genug" bedeutet. Doch ist es mein "genug" - bei diesem thema hast du aber ein Wörtchen mit zu reden. Oder eher ein ganzes Telefonbuch. Hier stelle ich die Frage in der Hoffnung, du erkennst die wichtige Frage hier im verborgenen. Ob du den Brief lesen wirst, oder gar die subtile Frage lesen kannst, weiss ich nicht. Also warte ich gespannt.
geschrieben von: devotion
An "Tränen"
Weisst Du, diesen Brief würde ich Dir nie zu lesen geben, eher würde ich sterben. Es ist nun Jahre her, nicht viele, nur ein paar und doch kommt es mir wie ein ganzes Leben vor. Und doch, als ich Dich gestern online sah, hat es mir einen Stich versetzt. Tief und viel zu schmerzhaft nach allem, was geschehen ist.
Ich habe Dir gesagt, ich würde nichts mehr fühlen für Dich. Das war gelogen. Weiss ich jetzt, weiss ich viel zu gut. Es tut weh. Die anderen erzählen mir immer, wie es Dir geht, was Du machst ... ich selbst erfahre nichts mehr von Dir. Dabei warst Du die Liebe meines Lebens. Vielleicht nicht die einzige, aber jene, die mich am meisten getroffen hat, die mir bis heute unter die Haut ging und geht.
Wenn Du wenigstens wieder mit mir reden würdest, aber ich habe nicht die geringste Ahnung, was ich noch dafür tun könnte. Du warst nicht nur meine Liebe, Du bist mir auch seelenverwandt. Somit vermisse ich Dich jeden Tag meines Lebens. Die Wunde, die ich mir damals selbst geschlagen habe, wird nie wieder heilen.
Ich habe so oft überlegt, ob ich Dich nicht einfach treffen soll. So unauffindbar, wie Du Dich immer gibst, bist Du nicht. Nicht für mich. Doch was würde geschehen, wenn ich irgendwann auf unsrer beider Heimat Boden in einem der Lager Dir gegenüber stände? Wäre ich eine Fremde für Dich? Eine Erinnerung aus längst vergangnen Tagen? Ein böser Spuk? Oder jemand, vor dem Du 2 Jahre davonläufst, weil Du selbst nicht weisst, wie Du mit mir umgehen sollst?
Vielleicht würdest Du mich nicht mal erkennen. Ich habe mich verändert, sehr sogar. Und ich befürchte fast, die Veränderungen würden Dir nicht alle gefallen. Mein Wesen ist nicht mehr die Lichtgestalt von damals. Keineswegs. Ich bin dunkler geworden, reifer, härter. Ich wüsste gerne, was ich in Deinen Augen lesen könnte, jetzt, in diesem Moment. Deine wunderschönen Augen, in denen ich so oft ertrunken bin.
Mag der Kontakt auch wieder einmal abgerissen sein, mögen sich erneut Welten zwischen uns schieben, ich weiss, Du trägst den Stein noch, den ich Dir gab. Und Du weisst, dass ein Teil von mir immer über Dich wachen wird, bis ans Ende meiner Tage. Ob Du es willst oder nicht, sogar: ob ich es will oder nicht. Ein Teil meiner Seele ist Dein, nein, nicht meines so vor Liebe überschäumenden Herzens, sondern meiner Seele, meines Ichs.
Wir sind verbunden in diesem Leben, in den vergangnen und in den folgenden. Und deshalb muss es weh tun ... Dich nicht sehen zu können, Dich nicht sprechen zu können, außerhalb sämtlicher Deiner Mauern zu stehen und nicht zu wissen, was Du denkst und was Du fühlst.
Du fehlst mir, teardrop, und vielleicht ahnst Du nicht mal, wie oft ich um Dich geweint habe in den letzten 2 Jahren, wie oft ich an Dich gedacht habe und wie oft mich nach Dir gesehnt. Es fällt mir ja schwer, es mir selbst einzugestehen, wie sehr ich noch an Dir hänge. Und ich kann es Dir nicht mal sagen, ohne Gefahr zu laufen, dass Du mir dann auf Ewig aus dem Weg gehst.
Und so werde ich wohl weiter warten, Dich aus der Ferne beobachten, Dir so nahe sein, wie es mir möglich ist, ohne Deine Kreise wirklich zu berühren. Und hoffen ... dass es irgendwann wieder möglich sein wird, Dir unbefangen in die Augen zu sehen. Das ist alles, was mir bleibt.
devotion
geschrieben von: NARRator
tip:hier kann man seine briefe veröffentlichen und natürlich die ungeschickten von anderen lesen...
bin im moment etwas faul, werde aber bestimmt noch mal hier reinschauhen und meine seele erleichtern
geschrieben von: devotion
"Kleines Mäh",
immer, wenn ich Dich so nenne, muss ich schmunzeln. Und doch passt dieser Name zu Dir. Ich weiss nicht, ob ich Dir diesen Brief schicke, wahrscheinlich nicht, weil es Dir weh tun würde. Wie ich Dir weh tat, ohne es wirklich zu wollen.
Wir haben wohl ein absolut perfektes Timing. Sagen meine Freunde, sagen Deine Freunde. Mein Entschluss, wegzuziehen, stand schon, als sich unsere Wege kreuzten. Und nun sitze ich hier, die Nacht durchgetanzt, mit Gedanken an Dich verbracht und frage mich wieder einmal, ob es irgendwas geändert hätte, wären die Umstände anders. Nein, ich frage mich sogar, ob ich die Umstände ändern soll, damit wir eine reale Chance hätten, rauszufinden, wie weit uns diese beidseitige Schwärmerei bringen könnte ....
Ohne dass wir es wollten, hatten wir plötzlich innerhalb weniger Tage ein "Wir", so natürlich, als wäre es immer schon dagewesen. Beängstigend, und schön. Viel zu schön. Ich versteh Dich ja, dass Du mit dem Fakt, mich so schnell wieder zu verlieren, nicht klarkommst. Erstaunt hat mich aber, dass es mir auch selber weh tut.
Einfach zu perfekt passt Du in meine Welt und doch wieder so gar nicht. "Schafe und Wölfe, das funktioniert nie." Sagtest Du, als Du den Schmuck an meinem Halse sahst. Und jetzt? Neben dem Wolfsemblem hängt friedlich Deine Indianerkette. Als gehörte sie dorthin.
Kleines Mäh, es tut mir so verdammt leid, in Deine halbwegs heile Welt eingebrochen zu sein. Ich sehe Deinen Schmerz, spüre ihn und fühle mich so dermaßen hilflos. Ja, ich verstehe Dich, doch ich bin nun mal anders. Ich kämpfe um Dinge, die ich haben will, bis zum Letzten. Auch und gerade um Menschen. Doch um Dich kann ich nicht kämpfen, werd somit meine Pläne nicht ändern. Ich kann Dich nicht mal bitten, mir zu folgen. Will Dir nicht noch mehr weh tun, denn Dir fehlt das nötige Rückrat für eine solche Entscheidung. Nein, das ist kein Vorwurf, nicht jeder besitzt meine Stärke und meinen unbeugsamen Willen. Du bist ein sanfter Mensch, kein Krieger wie ich.
Ausgerechnet jetzt finde ich Dich. Jetzt, wo ich die Hoffnung schon aufgegeben hatte, einmal eine Seele zu finden, die nur mir zugetan ist. Vielleicht hätte es nicht die Ewigkeit gedauert, vielleicht nur ein paar Jahre oder Monate, wer weiss ... bedauerlich, dass wir das nie rausfinden werden. Mein schwarzes Schaf, auf jeden Fall werden Dich die gelben Augen einer Wölfin begleiten, wenn Du Deiner Wege gehst. Und wann immer Du Dich im Schutz scharfer Zähne und Klauen ausruhen willst, wirst Du wissen, wo Du mich findest.
Danke für alles, danke für Dich und danke .... dass Du Dich so ohne Netz und doppelten Boden in mich verliebt hast.
die Wölfin
geschrieben von: Lóminóre
An eine Freundin
Eine wahrhaft schmerzliche Tatsache ist es, sich dem Wert des Gehabten erst bewusst zu werden, verlor man es. Entsinnen tue ich mich noch gut der stundenlangen Konversationen und ellenlangen, schriftlichen Bekundungen, an welchen ich mitunter ganze Nachmittage zubrachte. Wehklagen möchte ich darüber, mich dessen selbst beraubt zu haben. So waren die von mir an dich gerichteten Worte – das abgeschlossene Kapitel – Erzeugnis eines verhängnisvollen Trugschlusses.
Seit diesem Ausspruch habe ich auf dich gewartet. Ich erblickte dich, doch du schienst mich zu missachten - verachten?
Ich hatte nicht vor das Kapitel abzuschließen, diese teils verzwickte Geschichte ein Ende finden zu lassen. Doch vorsetzlich hatte ich dich verletzen wollen, nur um dich endlich aus der Reserve zu locken. Ich hoffte du würdest erschüttert reagieren, auf mich zukommen und das längst fällige Streitgespräch könne endlich stattfinden. Ich wollte, du zeigtest, dass dir viel an meiner Person liegt. Ich wollte, du weintest - meinetwegen. Denn die Worte von einst, als ich dir die Lüge offenbarte, haften mir im Gedächtnis und es ist der alleinige Augenblick an den ich mich bewusst erinnere, für jemanden von spürbarer Wichtigkeit gewesen zu sein. Doch dein jetziges Befinden war das einzige mit dem ich nicht rechnete und versetzte mir dementsprechend einen Stich. Gratulation, ich spielte mich selbst ins Abseits.
Spuren von Egoismus birgen alleine schon obrige Zeilen in sich, so lasse mich um Nachsicht bitten – für Vergangenes.
Mit riesigen Klauen griff ich nach Umstehenden, nicht zuletzt nach dir. Halt erbat ich nicht mehr, ich verlangte danach. Ich wollte dich einnehmen. Und letzten Endes, in all der Hast, griff ich ins Leere.
Von Bitterkeit durchtränkt ist die Erkenntnis, dass ich selbst dich fortstieß und du mittlerweilen nicht mehr auf diese Freundschaft angewiesen bist.
Mir scheint dies alles sind bedeutungsschwere Worte, in einer bedeutungslosen Welt. Eine weitere Überzeugung dessen, die einzige Sinnigkeit sei zwischenmenschliches Miteinander.
Meine Wenigkeit
geschrieben von: EdEnS-fAlL
and dont forget to breath....
Hallo (lieber??) unbekanntrer, ich bin immer wieder selbst von mir überrascht.ich sollte schauspielerin werden. ich galube nicht, dass jemand wusste, wie es in mir aussah.warum lache ich, wenn mir nicht dazu ist?Ich war nicht fähig. Ich hatte angst. Es ist schlimmer geworden. gut dass das nich bemerkt worden ist. Nie wieder dorthin!Zuviel menschen.Und was ist mit gleichgültigkeit? hör auf, das weißt du!!(nein, natürlich nicht, aber ich mag es dir jetzt nicht erzählen)
Ich wollte nicht mit einer wand sprechen. sicher nicht. was macht es denn dann für einen unterschied? ich könnte es mir dann auch gleich auf die stirn schreiben.Es ist keine ehre, eher eine last.
Ich suche immernoch nach sowas. Ich hab da wohl einen komplex, ich kann mir doch niemanden als vater figur suchen...ich glaube nicht, dass das jemand versteht.manchmal bricht es in mir hervor, dieser wunsch nach nähe.Aber gleichzeitig kommt die angst. Angst, abgwewiesen zu werden. es könne ihnen unangenejhm sein. Ich will nicht stören, verzeih(sei brav, erinnerst du dich??)aber als Ares und seine freundin...Cery und ice.. als sie sich geküsst haben Ich war kurz vor dem kotzen, galle im mund.Woher kommt dieser ekel??Es lag nicht an ihnen, wohl eher am umstand.ich weiß nichteinmal, ob ich den heutigen tag schön fand. wie im film. ich habe das getan, was ich von mir erwartet habe. mehr nicht.
ich werde nichts tun.
nichts
und was bleibt übrig bleibt, von diesem schönen tag(haha) ist auch nur leere.
wenn man alleine ist...
sayonara, unbekannter
Lunaris
geschrieben von: LadyGwendoline
Liebe xxxxxxx,
wie so oft sitze ich nun hier, um dir zu schreiben. Wahrscheinlich werde ich auch dieses mal nicht verschicken, was eigentlich für dich bestimmt ist. Warum nicht? Warum verschicke ich nicht einfach, was ich dir schon seit 8 Jahren sagen möchte? Wahrscheinlich, weil ich dich im Stich gelassen habe. Ich war verblendet, habe mich einfach von dir abgewandt. Diese Scham ist einfach zu groß, um sie zu überschreiten. Die Fesseln sind eng und lassen mich kaum noch atmen und trotzdem wage ich nicht, sie zu lösen. Ängstlich? Ein wenig! Feige? Vielleicht! Herzlos? Sicher nicht! Ich bin einfach in einer Lage, in die ich uns beide blauäugig gebracht habe und nun nicht wage, zu bewältigen.
Du wirst dich sicher nicht bei mir melden! Warum auch?!? Ich habe dich ja allein gelassen. Und wo du nun bist, das weiß ich auch nicht genau. Bist du noch allein, so wie damals, als ich dich verlassen habe? Oder hast du nun Freunde, die dir mehr Segen bringen, als ich?
Und wieder habe ich mir die Fragen gestellt, die längst beantwortet sein könnten, wenn ich nur den Mut hätte, sie wirklich zu stellen.
geschrieben von: Halbmondfee
Mein liebster,
wie ich sagte ich liebe, liebte ich dich. Wie ich meinte ich hasse dich liebte ich dich, Wie ich redete ich vergesse dich bald, bliebst du auf ewig in meinem Herzen. Wie ich erzählte meine Seele schmerzt nicht, waren die wunden schon zu tief. Wie ich dich sah wusste ich all dies wieder.
So viel Tränen weinte ich der Zeit die wir hatten wegen, nie habe ich gemerkt wie sinnlos dies war. Wieso ich sie denn noch weinte, weil ich naiv war. Ein Kind eben das noch nicht bereit war mit dem zu leben was Realität heißt. In all der Zeit wo wir uns nicht gesehen haben habe ich es jedoch gelernt. Schmerzhaft und einsam waren diese Stunden, lange der Weg und kalt der Winter in mir und um mich. Nun bin selbst zu diesem geworden, zu dem Winter den ich gehasst habe. Bedecktvon einer dicken schicht aus Schnee.
In meinen Augen findet sich nichts mehr was lebt, nur noch melancholie und trauer, ich wünschte als das wäre nichts so, doch es ist geschwehen. Ich bin erwachsen geworden? Nein jetzt muss ich es sein, es frägt keiner pb ich es will es muss einfach sonst ist es mein Ende. Wollte alleine sein, weit weg von all dem was mir so unendlich weh getan hat. So bin ich gelaufen und stehe jetzt hier, hier in Berlin weit von allem, weit von jedem, weit vom leben weg. Bald bin ich hier und werde sehen was der nächste Winter mir zeigt. Einen Sommer würd es wohl nicht mehr geben, so hoffe ich doch.
Irgendwann bekommst du mein Buch, lese es, es wird dir zeigen das deine kleinen Probleme im Verlgeich zu denen anderer die keinen haben der sie bekocht und umsorgt nichts sind und dann lerne das nicht du das Opfer bist sondern der Verursacher solcher Momente. Lass auch die Finger dann davon Psychologe zu werden, noch jemanden der nicht versteht was ist braucht man nicht zuviel machen diese Menschen auch ohne eine Bescheinigung dasfür nieder
geschrieben von: Lord Pyrus
Freunde,
hier sitze ich nun und friere. Jedes mal wenn ich an euch denke, überkommt mich die Angst, der Selbstzerstörungsdrang, die Minderwertigkeit. Und wenn ich an eine besondere Person aus euren Kreisen denke, wird mir sogar schlecht, so sehr sehne ich mich dann nach meinem nicht-vorhandensein in dieser Woche.
Wiedermal ist alles so tränenverwischt. Welche Tränen tut hier jetzt nichts zur Sache. Jedes mal wenn ich in irgendeiner Form Glück irgendwo sehe, fange ich an zu zittern vor Kälte. Ein glückliches Pärchen reicht, um mich tagelang zu ruinieren. Das ist erst seit dieser einen bestimmten Woche so. Gut, davor waren es Anwandlungen, aber es fühlt sich jetzt schlimmer an, als es davor war. Ihr habt nicht gemerkt, wie meine Stimme plötzlich bei gewissen Themen zitterte, wie ich versuchte habe, mich um so manch ein Thema zu winden. Ich kann nicht von euch verlangen, das ihr in geschlossenen Büchern lest, doch werde ich dieses Buch nie irgendjemandem zum lesen geben. Wieso? Tut nichts zur Sache. Einer einzigen Person gewährte ich einst Einblick – nur kurz, doch kamen sofort Fragen auf, die die Existenz dieses Buches in Frage stellten. Sicherlich war diese Person nicht euren Kalibers, doch hat mir das gereicht.
Der lang prophezeite Zusammenbruch ist so fühlbar nahe. Wie lange? Oh, keine Sorge, in solchen Sachen bewies ich schon immer das beste Timing.
Eigentlich wollte ich einen kontrollierten Zusammenbruch durchführen, doch das blieb mir versagt. Und nun scheint es so, als liefe der letzte Countdown. Ich kann nichts dagegen tun. Ein Teil dieser Frist wird diese Nacht ablaufen. Macht euch keine Sorgen, denn mir wird es genau dann besser gehen. Ist der endgültige dann gekommen, genügt nur ein Wort. Ja, so zerbrechlich bin ich – dank euch? Nein, dank einer gewissen Person. Sie hat auf negative Weise das Eis schmelzen lassen, ihr habt es auf positive Weise schmelzen lassen. Nein, ich tue das nicht wegen dieser Person. Ich werfe einfach nur mal wieder einen Blick in den Abgrund.
Das Buch ist nun mit sieben Siegeln versehen. Es öffnen? Das wird wohl niemand mehr. Ich hab meine Verteidigung aktiv geschaltet. Und diese Verteidigung wendet sich nun – vielleicht aufgrund einer gewissen Person und eines unerwünschten Gefühles – nun eben gegen mich. Dennoch habe ich diese „Verteidigung“ wieder aktiviert. Sie wird wohl das kranke Fleisch herausschneiden – um ein Zitat anzuwenden. Nur eine Person von euch mag fähig sein, diese Verteidigung zu unterwandern oder zu zerbrechen. Doch wendet sich die Zeit dagegen. Ein Prozess scheint mir eingeleitet, der alles auf den alten Stand zurücksetzen will. Dann herrscht der Eisberg wieder vor – nur noch stärker, da noch mehr gewachsen. Stillstand ist der Tod. Und dieser Prozess schreit nicht danach, alles still stehen zu lassen. Nein, er schreit danach, alles einzufrieren.
Und bereits jetzt friere ich. Wie es weitergehen wird? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich mich nicht entschieden habe. Ich will nicht, dass alles wieder einfriert. Hab ich mich doch so nahe am Leben gefühlt, als ich meine Zeit bei euch verbrachte. Doch jetzt? Jetzt fühlt es sich so an, als würde ich nur euer leben gespürt haben – das eigene aber nicht. Morgen wird es mir besser gehen. Sehr viel besser. Und trotzdem, wird sich nicht viel geändert haben. Alles ist eine Sache der Wahrnehmung, Freunde.
geschrieben von: devotion
Kleiner,
Du gehörst zu uns. Unwiederbringlich. Nur Dein eigener Wille kann und wird Dich vielleicht eines Tages von uns trennen. Es war nicht nur unser Leben, was Du spürtest. Es war ein geschlossenes WIR. Mit Dir.
Erinnerst Du Dich an an das Pärchen mit dem "Zwergwolf"? Sie sind um so viel älter als wir und leben doch das gleiche System und sie überleben nicht nur in ihrer Nische, sondern sind glücklich! Sind sie kalt? Sind ihre Herzen erfroren? Hast Du nicht das Feuer gespürt, dass sie ausstrahlen, die pure Lebenslust?
Sie sind so, wie ich es mir für mich und die meinen wünsche, wenn wir in diesem Alter sind. Und für Dich, Kleiner. Nein, kein Eisberg! Keine Kälte! Das lasse ich nicht zu! Das lassen auch die anderen nicht zu, die Dich gern haben, die Dich schätzen lernten!
Wir sind nicht allmächtig, und manchmal mutiert auch die stolze Dornenrose zum mitleidigen Pflänzchen. Auch ich leide unter der Trennung wie wir alle das tun. Doch wir sehen uns wieder, wir erkämpfen uns unseren Platz, wo sich das Leben lohnt. Stillstand ist der Tod! Eis kann sich nicht entwickeln, kleiner Freund! Bedenke dies, bevor Du Dich dem Leben verschließt!
Manchmal möchte auch ich erfrieren, möchte ich nicht mehr fühlen müssen. Du hast den Engel erlebt, hast vielleicht eine Ahnung bekommen, wie hart das Ringen mit ihm oft genug auch ist. Du weisst, dass ein Freund mir am Sterben ist ... kannst nachvollziehen, was das heisst. Und doch: Das Leben ist all das Leid wert! Du hast es selbst erLEBT! Hier, mitten unter uns! Denn wir spielen nicht, wir sind! Jeder einzelne ein Unikat und doch ein unzertrennliches WIR. Zu dem DU dazugehörst.
Bleib. Und lebe! Wir haben Dir nicht umsonst gezeigt, was möglich ist! Nutze Dein Wissen, um Deine eigne Realität so zu verändern, dass Du ihn ihr so überleben kannst, wie Du bist! Nicht anders! Die Kraft hast Du, Du trägst sie in Dir. Hab den Mut! Du weisst, dass Du es kannst!
Und: Du kannst für niemanden anders wirklich da sein, wenn Du selbst Dein eigenes Leben nicht langsam mal auf die Reihe kriegst. Es gibt den schönen Spruch: "Hunde, wollt Ihr ewig leben?" In Deinem Fall: "Kleiner, willst Du ewig leiden?" Macht Dir das so sehr Spaß, in Deinem Leid zu baden? Ich weiss, ich bin hart, doch weisst Du, wie ich es meine. Du allein trägst die Verantwortung für Dein Leben und zwar vorrangig für Deines!
Wir werden da sein. Selbst ich, die ich ... grad selbst recht leide, wenn auch aus ganz anderen Gründen. Die Welt ist nicht vollkommen, doch wir können sie bis zu einem gewissen Grade ändern. Du hast den Vorteil, dass Du gesehen hast, dies geht wirklich! Und Du hast uns. Mach was draus. Doch eines sage ich Dir: Wir sind keine Freunde von Eisbergen!
In aufrichtiger Zuneigung
das Sternenfeuer
geschrieben von: Weltenbummler
hörst du die schritte auf deiner treppe?
ja? gut.
das bin ich.
ich wünsche es geht dir gut.
dir. nein, frag nicht, fine thank you. is ne lüge, nein frag nicht.
ich weiss was du fragst. ich lese es in deinen augen. auch wenn du nciht hier bist, und deine augen zu. für immer...
sehn wir uns mal wieder?
währe schön...
weisst du... eigendlich mag ich garkeinen wein. wir haben uns trozdem damit besoffen.ich wollt es nur nciht sagen.
ja, ich weiss das ich dir alles sagen kann.
den tag, den wintertag. vor ewiger zeit. nagut, vor einem halben jahr.
oh, wie die zeit vdergeht. tick,tick. 2 sekunden älter. Du wirst nie älter, nichtmehr.
hey, weisst du was ich heut gesehen habe?
dich. am himmel. vor der mathearbeit. wegen dir hab ich die verhauen. nagut, nciht ganz.
okok, du bist nicht schuld, ja, schau mcih nur nciht so an.
ich wollte dir nur sagen das ich dich gerne hab.. und so. und das ich mich freu aufs wiedersehen. du hast mir immernochnicht gesagt wo du jetzt wohnst. wie isses da?
du hast mal gesagt das du nicht wegen, sondern für etwas stirbst.
für etwas?
für was?
ich mache dir keinen vorwurf mehr, und auch den anderen nciht. nur mir.
sag mir, mein freund, was für eine medizin hilft gegen die verdammte wunde in meinem herzen?
in liebe...
deine hec.
*vor einem halben jahr geschrieben. ich schreibe oft briefe an meinen besten freund, der vor ca. einem jahr an einer überdosis heroin gestorben ist.*
geschrieben von: Cäcilia
Lieber XX,
mein Kopf ist wirr.
Ich lebe in der Gegenwart, doch mein Geist verweilt in
der Vergangenheit. Ich versuche mich zu zwingen nicht an Dich und das was war zu denken, aber ich kann es einfach nicht!!!!Das Ende unserer Beziehung war so tragisch und plötzlich. Ich war wo hilflos und fühlte mich wahnsinnig allein. Ich wollte es in meinem Geist ungeschehen machen. Ich habe jeden Tag versucht zu verdrängen. Ich ging auf Partys hatte Affairen...Nichts hat mir geholfen. Mein Leben ist nun etwas zur Ruhe gekommen. Nach außen sieht alles völlig geordnet und normal aus. In Wirklichkeit aber bin ich in Gedanken immer noch bei Dir. Ich will diese Gedanken nicht, denn sie haben keine Zukunft. Wir hatten nie eine Chance. Wir waren uns so änlich, unsere Seelen waren sich so gleich.
Leb wohl
geschrieben von: Vampiria Lilith
Es tut weh.
Was du mir angetan hast!
ich wollte nur reden mir dir, über das was du mit mir getan hast. Du versprachst, soetwas würde nie nie wieder vorkommen, da dir die Freundschaft zu wichtig sei. Wir redeten noch ein bisschen. Als du plötzlich wieder den gesichtsausdruck bekamst, den du damals, als es passierte, drauf hattest. Du kamst auf mich zu, und tatest mir noch etwas schrecklicheres an, als vor 3 Monaten. ich schrie dich an, und konnte mich befreien. Doch da warst du wieder schneller,und als ich auf dem Boden lag, tratest du mich nocheinmal. Das hätte ich nie, niemals von dir erwartet!! Du hattest mein vertrauen und hast es mehrmals benutzt! Ausgenutzt!
Du wusstest das ich dich niemals lieben würde. Und so nahmst du dir diese Art von Zuneigung selbst,und mit gewalt.
Ich hasse dich! ICH HASSE DICH!!!!!!
Vielleicht hast du mir mein Leben zerstört. Aber ganz sicher, hast du mich ein stück weiter zum Abgrund gebracht! Ein stück weiter zum Ende!
Die Narben auf meiner Seele, werden mich immer an Dich errinern!
An einen ehemaligen Kumpel, der etwas schlimmes und unverzeihliches angetan hat!
stille Grüße, Vampiria
geschrieben von: rainraven
Großer Rabe aus dem Osten,
so hab ich Dich heimlich genannt in meinen Gedanken. Das ist das, was Du für mich warst. Groß, dunkel, geheimnisvoll, faszinierend und erregend. Wo auch immer Deine Wurzeln lagen. Ein Genie und ein Wahnsinniger, und alle haben in Dir nur den tollen Macker gesehen und nicht das, was noch hinter der Fassade steckte. Ich habe es geahnt, und ich hatte es die ganze Zeit gewußt. Und ich hatte für Dich mehr Gefühle, als ich haben durfte, und ich habe es niemandem gesagt und doch wußten es alle irgendwie.
Ich hatte Dich zu meinem Geburtstag eingeladen und über Deine Eßgewohnheiten einen blöden Witz gemacht, an den ich mich nun immer noch jedesmal erinnere, wenn ich den Kühlschrank aufmache. Doch nun tut es weh...
Ich hätte mir so sehr noch ein wenig mehr Zeit gewünscht, daß Du mich kennenlernen hättest können. Daß Du gewußt hättest, daß Du wirklich Freunde und nicht nur Mitläufer hast, wie Du immer meintest. Aber für Dich waren ja alle Frauen blöd, zumindest die Hübschen.
Ich wollte Dich wirklich nur kennenlernen und Dir helfen. Denn mehr hätte ich auch nie gedurft.
Und vielleicht ist es besser so, daß es nie dazu kam. Aber es tut so weh, so fremd Du mir auch warst, Du warst immer da. Und ganz besonders dann, als wir Dich brauchten.
Und ich hatte Angst um Dich, als Du sagtest, Du würdest bald weg gehen. Einen Scherz habe ich gemacht, weil ich nicht zugeben wollte, daß mir etwas daran lag, daß Du heil wiederkommen solltest. Hätte ich doch nur ernsthaft sagen können: Paß auf Dich auf! Ich werde Dich vermissen und ich mache mir Sorgen um Dich!
Und hätte ich Dich doch nur wenigstens dann in die Arme nehmen können, nur einmal.
Aber ich wollte mich nicht blamieren. Wer denkt schon bei einem einfachen Abschied daran, daß man den Freund nie wieder sehen wird?
Doch ich habe die Chance verpaßt.
Und nun bist Du weg. Und mit Dir ein Teil meines Daseins. Das Einzige, was mir bleibt, ist die Erinnerung an Deine Stimme, das nervös-lässige Haare-aus-dem-Gesicht-Werfen und rauhe, warme Hände. Noch immer besuche ich dieselben Orte, mit denselben Leuten, wir vermissen Dich alle, auf unterschiedliche Weisen. Und oft bist Du bei mir. Dann, wenn es für einen Moment das richtige Lied oder die richtige Stimmung ist und Dein Platz im Schatten dort leer bleibt. Wo auch immer Du jetzt bist, ich hoffe, es geht Dir gut und Du hast, was Du wolltest. Ich glaube, Du bist am Leben, dort irgendwo weit weg, aber ich weiß nicht, ob und wann wir uns wiedersehen. Ich wünschte, ich hätte Gewißheit.
Heute nacht werde ich wieder für Dich tanzen und Du wirst bei mir sein, Großer Rabe. You're in my brain...
Das "kleine rote Auto"
geschrieben von: rainraven
An Euch, die den Flug des Raben teilten
...Morgen wird es wieder so weit sein. Ein weiteres Jahr stirbt. Ein weiteres Jahr wird mir genommen, und die Zukunft sieht nicht besser aus, nein. Trotzdem bin ich immer noch da und lasse den Sturm über mich hinwegbrausen in der Hoffnung, daß er irgendwann enden wird.
Ich bin noch immer da. Doch Ihr seid es nicht.
Ich werde an Euch denken, morgen nacht. Wenn ich hoffentlich noch mit den mir Gebliebenen zusammen sein kann.
Ich werde an Euch denken.
An Dich, Großer Bär.
Irgendwie bist Du noch immer da. Und Du bist auch wirklich noch in meinem Leben vorhanden, auch wenn wir weit voneinander entfernt sind. Du warst schon weiter weg. Und trotzdem sind wir uns wieder und noch immer nah.
Es tut mir weh, zu lesen, daß Du nicht glücklich, sondern bestenfalls zufrieden bist. Es tut mir weh, zu wissen daß es ganz anders sein könnte. Aber wo wäre ich in dieser Möglichkeit? Ich habe für mich die Konsequenzen gezogen. Noch immer tut es mir leid, daß ich Dich verletzen mußte, doch Du, Großer Bär, hast sogar dafür Verständnis. Weich und sanft wie immer und noch immer würdest Du mich sofort wollen, nach all dem Jahren. Das tut gut, und es tut auch weh. Denn ich konnte Dir nicht diese Zukunft geben.
Ich wünschte, es ginge Euch besser und ich wünschte, wir sähen uns wieder. Denn verlieren werden wir uns nicht, ich weiß es.
Tief in meinem Herzen trage ich Deine Worte und eine Flamme der Erinnerung, die nie verlöscht. Wir teilen diesen Schatz, Du und ich.
An Dich, Groß F.
Deine grünen Vogelaugen, die den Herbst bedeuten. Bist Du glücklich? Ich weiß es nicht. Mich hast Du unglücklich gemacht, und mein Verstand sagt, Du hast ihn endlich gehen lassen, aber mein Herz sagt, das hast Du nicht. Und es tut mir weh, Dich so ganz verloren zu haben. Du hast es Dir leicht gemacht und wahrscheinlich nicht mal halb soviel für mich empfunden wie ich für Dich. Und still und leise wurde es immer weniger von Dir.
Ich verstehe nicht, wie man das Bedürfnis haben kann, jemanden zu meiden, den man einst geliebt hat. Aber Du bist ein Vogel, groß, sanft und unergründlich, und Vögel hießen mich, zu akzeptieren, Geduld zu haben, loszulassen.
Ich wünsche Euch, daß Ihr glücklich seid und daß ich Dich dereinst wiedersehen werde. Wahrscheinlich seid Ihr es und in Deinem Leben ist kein Platz mehr für einen Gedanken an mich.
Doch mein Herz trägt eine Narbe, und diese Narbe ist Dein Name.
An Dich, kleiner Rabe.
Du warst für mich da, als es niemand war und als ich Dich brauchte. Unsere parallelen Flüge kreuzten sich nach all den Jahren. Kürzlich las ich wieder die Gedichte, Deine Gedichte, und ich weiß, daß ich nicht wirklich betrogen wurde. Das Spiel war nicht nur ein Spiel, es war auch Ernst. Und doch wußte ich, daß es nicht weiter gehen würde...aber dennoch, war ich enttäuscht. Das ist lange her, es war ein Jahrhundertsommer.
Du bist nach wie vor bei mir, und ich freue mich für Dich, ich freute mich von Anfang an, als Du nicht mehr alleine warst. Du bist auch der Grund, weshalb ich heute hier bin und nicht anderswo. Auch dafür danke ich Dir. Und ich bin froh, daß es so ist und nicht anders. Mein Bruder und mein Freund, mein Seelenverwandter und Geliebter, ich werde immer für Dich da sein, was auch immer geschehen mag.
An Dich, mein kleiner Igel.
Ich danke Dir für diese beiden wundervollen Jahre, in denen der Rabe wirklich flog. Habe ich jemals Liebe empfunden, die so stark war, daß ich vor Glück weinen mußte, dann war es die Liebe zu Dir. Ich hätte alles getan für Dich. Ich habe immer das Genie in Dir gesehen, das Du warst. Und Du warst ein wundervoller, ganz besonderer Mensch, auch wenn Du es nicht glauben wolltest.
Ich wollte alles für Dich sein. Dich beschützen, hauptsächlich vor Dir selbst. Zwei Jahre lang habe ich gekämpft, doch die Krankheit war stärker, und irgendwann mußte ich Dich gehen lassen. Doch ich danke Dir von ganzem Herzen für alles, an was ich teilhaben durfte. Auf gewisse Weise wart Ihr alle genial.
Doch so stark die Liebe war, so schlimm war auch der Schmerz, und wir konnten nicht mit und nicht ohne einander. Ich hätte Dich immer noch gerne in meiner Nähe, doch Du antwortest nicht. Und ich habe jetzt mehr Angst vor Dir als früher, weil auch mir die Stärke fehlt. So nahe liegen die Erinnerungen, ich bin immer noch mit ihnen verbunden, doch es tut weh, zu fühlen, ich bin kein Teil mehr davon.
Ich weiß nicht, wie es Dir geht, ich hoffe, Du kannst irgendwann ein Leben führen, wie Du es möchtest, da ich es so nicht mit Dir teilen konnte.
An Dich, großer Rabe aus dem Osten.
Wo auch immer Du bist, mein Herz wird mit Trauer erfüllt sein. Nur durch Deine Freunde lebst Du noch bei uns. Ich weiß, ich sehe Dich wieder, aber wird es auf dieser Seite sein oder auf der anderen? Jedenfalls wird es eine lange, lange Zeit sein ohne Dich.
Ich werde erst dann Gewißheit haben, ob ich recht hatte, wenn es für mich zu spät ist.
An Dich, Du Fuchs.
Auch von Dir höre ich nur, es geht, aber es geht nicht wirklich gut. Ich war für Dich da, als Du mich brauchtest, und ich gab Dir, was ich konnte. Ich wünschte, ich hätte Dir noch mehr geben können, doch ich bin treu geblieben. Ich bin mir treu geblieben.
Auch Du hast mir weh getan, aber so ist das eben, man gewöhnt sich daran. Und ich habe auch nur noch den Wunsch: daß es Dir gut geht und daß wir uns wiedersehen.
An Dich, Kleines Pelztier.
Nur Du und ich wissen,was wir teilen. Etwas, was ich mit niemand anderem je teilte. Und auch von Dir trage ich Schmerzen mit mir, weil ich mich zu weit vor wagte. Doch ich werde nie anders können, und ich werde es imer wieder tun, und es ist gut so.
Ich weiß, daß Du glücklich bist, denn Du hast die Gabe, Dein Leben so zu gestalten, daß Du glücklich bist. Und Du bleibst immer Du. Obwohl Du Dich anpaßt, bist Du gleichzeitig so nonkonform. Ich beneide Dich. Du bist flexibel und ungebunden, obwohl Du nun gebundener denn je bist. Es tut mir weh, jemanden auf diese Weise zu verlieren, und ich weiß, daß ich eines Tages Euch alle auf diese Weise verlieren werde.
Ich denke an Dich. Für mich sind Erinnerungen nicht nur objektiv.
An Dich, mein Winterhund.
Du bist da und hast mich. Du hast einen Teil von mir. Mein Leben gab ich für Dich, aber nicht mich. Ich weiß nicht, warum Du mich manchmal verletzt, und ich weiß nicht, warum es so ist, wie es ist. Ich weiß nur, daß Du mich liebst. Und ich liebe Dich.
Du gibst mir Freiheit und Gefangenschaft und ich habe mich dafür entschieden. Eines kann nicht ohne das andere sein.
Ein großer Teil von mir gehört Dir, aber der andere gehört mir
-und Euch.
Ich werde an Euch denken
und eine Träne für jeden von Euch haben.
T.R.
geschrieben von: Willow
... an Dich Ützel,
viele Jahre sind vergangen, und dabei kannte ich dich doch grad mal ein paar Monate. Ich denke noch immer an Dich. Ich danke Dir das du meiner Schwester diese schöne Zeit gegeben hast. Auch wenn sie kurz ... zu kurz ... war.
Bitte pass immer auf sie auf, und wenn sie dann später einmal wieder an deiner Seite ist, dann entschädige sie bitte für ihr gesamtes Leben. Aber hol sie nicht all zu schnell. Ich brauche sie noch!
Ich könnt dich verfluchen für das was du ihr genommen hast, bin dir jedoch über all dem viel zu Dankbar für das an was sie gern zurückdenkt.
Du warst ein großartiger Mensch und wirst stets in meiner Erinnerung bleiben.
... ich hoffe du musstest damals nicht all zu lange leiden...
hätte man Dich doch da oben gelassen, eingebettet in Schnee und Fels. Jetzt bist du wieder eingesperrt. Und nur da oben warst du jemals richtig frei.
In ewiger Erinnerung, Will
geschrieben von: neptunia
liebstes weißes teufelchen!
deine unschuldige wärme hat mich heute wieder eingefangen! und wenn du mich auch oft genug mit deiner teuflischen kälte verwirrt hast; deine wärme wird es sein, an die ich mich erinnern werde!
und ich freu mich, daß ich ein weiteres jahr mit dir haben werde. es überrascht mich, aber du scheinst mich wirklich in dein leben aufgenommen zu haben. ich scheine einen platz in deinem herzen abbekommen zu haben. warum, weiß ich nicht, aber es erfüllt mich mit stolz. thank you, sweetheart.
xxxx
eine der beiden persönlichkeiten, die demnächst geburtstag haben :)
geschrieben von: Alterkelte
Früher habe ich Gedichte und Liedtexte an Leute "geschickt"
(und doch nicht abgeschickt), die mich geärgert hatten,
es hilft auf jeden Fall zu reflektieren........
geschrieben von: neptunia
teufelchen, mir ist wieder kalt ...
geschrieben von: devotion
Schön, dass der Thread wieder lebt ... auch wenn er so unendlich traurig ist zum Teil, es tut gut, diese Worte zu lesen, die sonst keiner zu lesen bekommen würde .... danke.
Ich selbst habe zuletzt doch mehr Briefe geschrieben, die einen Empfänger hatten ... doch einer brennt mir auf der Seele, den ich eigentlich nicht mal schreiben möchte und doch ....
Mylord,
lange ist es her, dass ich von Euch hörte, zu lange für meinen Geschmack, ich sorge mich. Ich weiss, das steht mir längst nicht mehr zu und doch tue ich es. Nein, das Versprechen, das ich unserem gemeinsamen toten Freund gab, ist nicht der einzige Grund dafür und das wisst Ihr. Ich bin nun einmal so, wen ich einmal liebte, lasse ich nicht los. Nie. Und wenn nur die Erinnerungen mich binden, sie binden mich. Ich bin nicht wie Ihr, so bar jeder Vergangenheit, wenn es mir nützt.
Als mich letztens der Engel fragte, ob ich glücklich sei, überlegte ich einen Moment und sagte dann ja. Er lachte und meinte, ich hätte zu lange gezögert. Recht hat er. Ich kann selten vorbehaltlos glücklich sein, vor allem dann nicht, wenn es Menschen schlecht geht, die mir nahe stehen. Wie geht es denn Euch, Mylord? Ihr habt nie verstanden, was es für mich heisst zu lieben. Vielleicht habt Ihr das ganze Konzept Liebe nie begriffen, zumindest jenes, das für mich gilt und für so viele andere ... Liebe heisst momentan, sich Sorgen zu machen.
Ich wünschte, ich könnte Euch mailen. Oder nur einmal Eure Stimme hören. Warum? Damit meine Beschützerinstinkte ruhe geben. Ansonsten ist in meinem Leben kein Platz mehr für Euch. Klingt hart, ich weiss, doch es ist die Wahrheit. Dennoch möchte ich ab und an einfach nur die Gewissheit, dass Ihr lebt. Ich möchte Euch nicht so verlieren wie ich G. verlor. Schweigend. Einfach so.
Bin ich glücklich? Ich bin frei. Und ich genieße meine Freiheit. Ich habe einen Gefährten an meiner Seite, den ich mir besser nicht wünschen könnte. Ihr habt mal gesagt, ich würde Kinder haben ... damals war ich von dieser Idee nicht wirklich angetan, heute erscheint mir das gar nicht mehr so abwegig. Ich habe die besten Freunde der Welt und nichts und niemand kann mich aufhalten, wenn ich etwas wirklich will. Und ich liebe das Leben.
Glück. Wahres Glück, das sind die kleinen Momente des absoluten Friedens, wenn das Licht der aufgehenden Sonne sich in langem blonden Haar bricht und einen herrlichen Goldschimmer hinein zaubert, ein zückersüßes Quietschen einer kleinen, 10 Monate alten Lady, die mit den Schellen an meinem Arm spielt, an einem See zu stehen in stockdunkler Nacht und zu sehen, wie sich uralte Baumriesen darin spiegeln ... oder - lang ist es her - in einem Rosengarten zu stehen, ganz früh am Morgen und zu sehen, wie der Tau sich glitzernd in einer dunklen, vollen Blüte sammelt ...
Ja, ich war glücklich, aber ich war auch eingesperrt. In mir selbst und in diesem Garten. Erinnert Ihr Euch? Jeder ist König seines eigenen Reiches und duldet keinen Herrscher neben sich. Der Tag mag kommen, da ich auch meinen jungen Gefährten nicht mehr dulden kann, da er vom Prinzen zum Herrscher wurde, zu stark und zu stolz, um noch Kompromisse einzugehen. Doch noch bin ich Königin meines eignen Reiches, das ich erschuf, so wie Ihr Eures erschaffen habt. Und doch ist es anders. Zu statisch war Eures, zu weltabgewandt. Meines ist mittendrin. Und ich bin immer noch bereit zu lernen und auch zurückzustecken, wenn es nötig wird. Ihr konntet Euch nicht mehr ändern ... oder wolltet es nicht.
Und doch ... träume ich immer noch von jenem verzauberten Rosengarten. Von jenem Sommer voll sphärischer Schönheit. Morbide und grausam. Denn zurück wollen würde ich um nichts in der Welt. Ist es die pure Neugier, die mich treibt? Was von alledem war real, was ein Produkt Eures zerrissenen Wesens? Habt Ihr mich je geliebt? Und würde ich einem Ja oder Nein auf diese Frage wirklich glauben? Jeder hat seine eigene Wahrheit und baut sie sich nach Gutdünken zurecht, der eine mehr, der andere weniger. Mylord, Eure Wahrheit war nie die meine.
Manchmal konnte ich durch Eure Augen sehen, und was ich sah, machte mich unendlich traurig. Manchmal aber auch konnte ich den Menschen in Euch sehen, der Ihr hättet sein können und das machte mir immer wieder Hoffnung, bis zuletzt, auch jetzt noch. Dies war der Grund, dass ich Euch verteidigte, als Ihr schon am Boden lagt. Ich wusste um den Menschen in Euch.
Doch nun weiss ich nicht, wie es Euch geht, ob Ihr Euch vom Boden aufgerappelt habt, mit neuem Mut andere Wege gehend oder ob Euch der Rückzug von allem eher lag. Ich kann Euch nicht erreichen und doch sprudeln die Worte in mir über.
Vor kurzem fand ich einige Eurer handschriftlichen Briefe, die Ihr mir sandet, als ich selbst krank um mein Leben rang. Ja, ich hab sie aufbewahrt, wie auch den Schmuck, obwohl ich ihn nicht mehr trage. Diese Dinge sind mir immer noch sehr teuer. Ich hüte sie wie meine Erinerungen an Euch, auch wenn diese kaum nur als gut zu bezeichnen sind. Und nein, ich gebe weder mir noch Euch noch den Umständen die "Schuld" wie ich es phasenweise tat, sondern ich würde mit dem, was ich nun bin, sagen: Wir haben da beide ziemlichen Mist gebaut.
Und doch ... König des Rosengartens, wie geht es Euch? Die Hallen sind so leer ohne Eure Präsenz .... auch wenn sie mir oft genug ein lästiges Übel war. Mit meinen Bildern, meiner Haarlocke, etlichen anderen Dingen blieb ein Teil meiner Seele an diesem Ort, in dieser Zeit zurück. Vielleicht lest Ihr dieses, vielleicht, wenn Ihr wollt, antwortet mit einem kleinen "gut", das würde reichen. Reichen, um mir die Sorge zu nehmen um ein Wesen, dass mir einstmals die Welt bedeutete.
N.
geschrieben von: rainraven
Geheimnisvoller Rabe,
Der Winter ist gebrochen, und es wird bald wieder Frühling sein. Ein neues Jahr bricht an, und bald wird es ein Jahr her sein, daß wir uns zum letzten Mal sahen. Ich dachte kürzlich daran, und als jemand es erwähnte, fiel es mir auch wieder ein. Betretenes Schweigen. Ein Gefühl zwischen Unwissenheit, Zorn und Trauer. Wir glauben, daß es Dir gut geht und daß Du glücklich bist, irgendwo auf dieser Welt. Und doch... Wenn es doch die Wahrheit ist, daß Du nicht mehr bei uns bist?
Schlucken. Zu -Boden -Blicken. Wieder ein Moment des Schweigens. Der Raum ist leer ohne Dich. Mir fehlt Deine dunkle, unaufdringliche Gestalt, der Schatten, dessen Anwesenheit mir stets einen Schauer über den Rücken jagte und meinen Atem stocken ließ. Ein kalter, leerer Wind weht durch das Haus. Die Zimmer riechen verlassen, einsam, wartend.
Du bist nicht hier.
Vermutlich hast Du nicht alles von mir gewußt. Und doch sagte jemand danach, Du wußtest es. Die ganze lange Zeit. Mehr als ich es ahnte. Und ich weiß nicht, ob es mich tröstet oder schmerzt.
Ich sehne mich nach Dir, und ich bin nicht alleine damit.
Ich sehe Deine Augen und trage Deinen Namen. Bald ist Dein Geburtstag. Ich war eingeladen. Zum ersten Mal. Zum letzen Mal. Vermutlich hast Du es gewußt.
Großer dunkler Rabe, ich wünschte, Du wüßtest, daß Du eine große Leere hinterlassen hast. Zu früh bist Du mir genommen worden, und nur durch Deine Freunde bist Du mir noch nah.
Ich gebe die Hoffnung nicht auf, daß ich Dich wiederfinde, irgendwo in meinem Leben.
Und doch...
T.R.
geschrieben von: Blackeagle
ich schick auch manchmal mails ab ohne meinen namen hinzuschreiben....dann wissen meine bekannte nie wer geschrieben hat....:D
Blackeagle
geschrieben von: Phentesilea
Du hast mich gefragt, ob ich Dich noch liebe.
Ich habe ja gesagt, denn ich wollte Dich nicht verletzen, denn: ich weiß es nicht.
Ich vermisse Dich Tag und Nacht, jeden Augenblick, ich erzähle Dir so vieles, doch Deine Telepathieantennen sind abgestellt, Du bist nicht da. Am Telefon, es ist so schön, Deine Worte, Deine Gedanken. Ich möchte Dir dann ganz nah sein, denn ich liebe Dich für Deine Worte und Deine Gedanken, für Dein Herz und Deine Seele.
Aber wenn Du da bist.... Ich habe auf Dich gewartet, habe mich gefreut und mein Kopf ist plötzlich leer und ich sehe Dich an und ich erkenne Dich nicht. Ich weiß nicht, wer Du bist, ich kann Dich nicht berühren, Dich nicht küssen, denn ich spüre eine Mauer.
Du spürst es, siehst mein trauriges Gesicht. Doch was soll ich Dir sagen? Der Du da vor mir sitzt, Du bist derselbe wie früher, derselbe wie am Telefon und in meinen Gedanken. Aber Du bist hier, hier, wo sonst kein Mensch lebt außer mir. Hier wo die Einsamkeit wohnt.
Du bist glücklich bei mir zu sein, doch ich weiß es nicht. Ich sehe Dein Glück, doch es bewegt nichts in mir.
....ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich bin gefangen in mir, ich kann nicht zu Dir und möchte es so sehr, ich möchte weinen, auf dass Du mich in Deine Arme nimmst, ich weiß es. Aber ich kann nicht. Ich seh Dich an und da ist nichts. Gelähmt. Trauer und Angst, zu verlieren wie immer: an mich.
Ich liebe Dich und Du liebst mich, doch ich habe mich eingeschlossen, ich komm nicht mehr zu Dir und Du nicht zu mir. Ich kann nicht und ich weiß nicht, warum. Es tut so weh....
Hilf mir!
Ich habe Dich in die Arme genommen und Dich geküsst, doch ich habe Dich damit betrogen. Ich wußte, dass Du es brauchtest, aber ich war nicht da. Ich konnte Dich nicht lieben, konnte Dich mir nicht zeigen. Du hattest das von mir, was Du von mir kanntest, ein Bild, aber die Quelle dessen war am Ertrinken und konnte nicht einmal um Hilfe schreien.....
Jetzt bist Du nicht mehr da. Du mußtest weg. Ich sitze hier und weine, denn ich weiß nicht, ob ich jemals wieder zu Dir kommen werde. Ich liebe Dich, aber da ist die Angst.
Wieder einmal die Angst, Schmerzen und Leid zu ertragen, weil ich Dich liebe, aber Du mich nicht mehr kennst, weil Du mich liebst und nicht mehr fragst, wer ich bin.... doch ich bin nicht mehr die, die ich vor ein paar Wochen, vor ein paar Monaten, vor ein paar Jahren war.
Ich bitte Dich, hör mir zu und gib mir eine Chance. Gib mir Zeit, mein verschlossenes Herz zu öffnen, denn es tut weh in seinem Gefängnis.....
Ich möchte leben.... in Deinem Herzen.....
geschrieben von: Sternenstaub
Meine Zwillingsschwester...
Ich danke Dir so sehr...dafür dass Du mir so geduldig zuhörst...mir beistehst...wie hab ich bloß früher ohne Dich gelebt? Ohne unsere Telefonate...und ohne die schönen Tage, die ich bei Dir hatte...
I`m with you... In Gedanken bei Dir...wie schaffst Du es bloß immer wieder, mir Optimismus zu vermitteln? Ich bewundere Dich! Das weisst Du...
Danke dass Du mir so beigestanden hast! Danke!!
Ich hab Dich sehr lieb!
immer bei Dir-
Sterni
geschrieben von: Fragilesoul
Meine Kleine,
ich habe Dich so ins Herz geschlossen, und ich bin soo froh, daß ich Dich habe. Weißt Du noch, wie alles mit den Lakaien anfing? Und unsere PN-Zeit? Ich denke soo gern daran zurück.
Ja, dieser Brief HAT einen Empfänger, einen ganz wunderbaren Menschen, der in einer für mich sehr schweren Zeit nicht gezögert hat und den weiten Weg zu mir gefahren ist.
Sternenstaub, Du bist eine wunderbare Freundin, eine tolle Frau und ein ganz wertvoller Mensch.
Ich hab Dich sehr lieb!!
geschrieben von: dying soul 4
An euch, denen ich so sehr verbunden war,
Ich weiss, das ich euch nie mehr sehen werde und ich weiss, dass so viele von euch mich bereits vergessen haben. Das tut so weh! Und doch ist es so - normal
Ich habe euch viel zu verdanken. Wir haben viel zusammen er/ und durchlebt.
Ihr habt mir gesagt, das ihr immer bei mir sein würdet und auch dann, wenn ich euch schon lange vergessen haben würde --- und doch ist es jetzt umgekert...
Ihr habt mir viel gegeben; viel mehr, als ich euch je hätte geben können!
So viel ist passiert, so lange haben wir uns nicht gesehen und doch denke ich noch immer an euch alle! Auch wenn sich alles verendert hat! So viel Trauer, verzweiflung und einsahmkeit ist in mir.
Auch wenn ich weiss, das ihr diese Zeilen, wenn ihr sie hättet, wohl gröstenteils nicht verstehen würdet, ist es, als würde ich diesen Brief an eure Seelen schreiben, welche dies jetzt ja vielleicht spüren (und vielleicht sogar verstehen) werden... Und auch wenn ich grade weinend zittere, was früher doch so gegen meine Prinzipien war, will ich euch allen noch einmal für alles danken, was ich mit euch erleben durfte und euch alles Glück der Welt wünschen, viel Erfolg und eine letzte Umarmung an euch alle. Ich werde euch niemals aufhören lieb zu haben und euch NIEMALS vergessen!!!
In einsahmer Trauer euer
demon,Löwe,Spike,Sääpie(und all' die Namen die ihr für mich hattet)
geschrieben von: Willow
dear Hel,
... da sehe ich Dich einmal pro Woche ... doch du siehst mich nicht.
- und wenn doch verkrieche ich mich ganz schnell wieder.
Ich wünschte ich könnte dir zeigen wer ich bin und was ich kann.
Nur einmal berühren, ein Wort, einen Augenblick, deine Lippen auf meinen ... verflucht seien diese Gedanken ...
Ich hasse sie, aber Dich kann ich nicht hassen, auch wenn du für sie verantwortlich bist.
Es tut so weh, aber es geht ebend nicht ...
So ist das nunmal ... also blicke ich sehnsüchtig weiter auf deinen Rücken.
Ich werde dir für immer dankbar sein ... denn du warst der erste Mensch ...
Werde dich niemals vergessen ... auf ewig in meiner Erinnerung!
so in love, Will
geschrieben von: Sylpha
... Think of me long enough to make a memory...
... denn ich werde aus deinem Leben gehen...
Alles was du geschrieben hast, ist okay. Und befreiend. Nur, wenn dir wirklich so viel an einer Freundschaft gelegen hätte, dann wär das eindeutig eher gekommen. Ein echter Freund erdolcht einen von vorn. Du hättest mir nur sagen sollen, dass SIE kommt.
Ich wär nicht aufgekreuzt. Mit IHM wollte ich dich nicht eifersüchtig machen. Aus dem Alter bin ich raus. Außerdem bist du nicht der Nabel der Welt.
Ich wünsch dir alles Gute mit IHR, aus tiefster Seele, von ganzem Herzen und als Freundin. Doch das ist das Letzte, was ich als solche tun werde.
Falls du noch eine Freundschaft zu mir halten darfst.
Ich hab viel überlegt. Ja, ich bin dazu fähig. Ich weiß, wann ich aufgegeben habe, das ist schon mehr als nur ein paar Tage her, zu hoffen. Ich danke dir für die Zeit. Ich habe mich erinnert, an Dinge, die ich gedacht und gefühlt habe. Ich denke. ich habe mir die Pflicht auferlegt, dir dann die Gefühle ebenfalls entgegen zu bringen, dich ich nie hatte. Da sind noch mehr Dinge, doch es bleibt nichts mehr zu sagen.
Ich weiß, ich habe nicht das Recht, auf eine Freundschaft zu hoffen. Schon IHR aus Respekt gegenüber und was ich euch angetan habe. Das tut mir Leid, und ich hasse mich dafür. Es tut so mir Leid.
Deshalb, ich wünsche dir mit IHR noch ein schönes Leben!
Werde glücklich mit IHR in Irrland oder hier oder wo auch immer.
Ich schmeiß diese Freundschaft nicht weg, ich behalte sie als eine schöne in Erinnerung.
Bloß wenn du mir schon nicht gesagt hast, dass SIE kommt, dann hat es keinen Sinn mehr, eine Freundschaft aufrecht zu erhalten. Falls du gedurft hättest. Ich weiß, dass ich gesagt habe, du wirst mich nicht verlieren, aber du hast mir etwas verschwiegen. Alles, was du für SIE empfindest. Ich habe es irgendwo gewusst. Und ich verstehe dich auch. Und bringe vollstes Verständnis auf, für das was du fühlst.
Du sagst du seist immer ehrlich. Wenn du es gewesen wärest, hättest du es mir gleich gesagt, dass du sie noch liebst und ich hätte es akzeptiert. Und vielleicht wäre ich dann noch fähig gewesen, eine Freundschaft mit dir aufrecht zu erhalten. Nur bist du der 5. oder 6. Mensch, den ich in meinem Leben für einen Freund gehalten habe und der mir verdammt weh getan hat. Mir fällt es nciht leicht, zu sagen, dass die Freundschaft zu Ende ist und sie kaputt zu machen. Aber ich weiß, dass es besser für EUCH ist. Auch wenn ich sie gern aufrecht erhalten würde, sogar bald wieder könnte.
Du weißt, was man nicht fühlt, vergisst man. Und ich will diese Freundschaft nicht vergessen, auch wenn ich sie aufgeben muss.
Wenn du keine sauberen Schlussstriche ziehen kannst, mache ich das.
Ich habe gedacht, in dir den großen Bruder gefunden zu haben, den ich immer
gesucht habe. Tja, da muss die kleine Sylpha wohl wieder mal erkennen, was sie eigentlich schon immer wusste: Vertrau nur dir selbst.
In dem Sinne, es war nett dich kennen gelernt zu haben. Schönes Leben noch, aus ganzer Ehrlichkeit, Seele, Herzen und der Freundschaft, die wir hatten.
WERDET GLÜCKLICH! Das ist mein echter Wunsch für euch!
Denn ich weiß, das wirst du. Und ich weiß auch, dass ich es werde...
irgenwann...
Sylpha
P.S.: Du brauchst keine Angst zu haben, ich werde dich nicht behandeln, wie
andere Leute. Nur ich hoffe du verstehst, dass ich tief enttäuscht bin, wegen Samstag.
Dass du mir vorher nichts gesagt hast. So viel A**** in der Hose hätte ich dir
schon zugetraut. Vor allem weil es ehrlich gewesen wäre.
Dennoch Danke! Danke! Danke für alles. Ich werde die Freundschaft und die gesamte Zeit, die wir hatten nie vergessen.
*den Brief habe ich abgeschickt, an jemanden, der mich enttäuscht hat. Jeodch hatte ich schon ähnliche geschrieben, bervor der Impuls von ihm kam, diesen Brife abzuschicken*
geschrieben von: Desira
Ich weiss nicht, wie ich diesen Post beginnen soll. Ich gebe einfach mal Stichpunkte:
- Ich bin normalerweise auch der Typ, der zuhört. Von sich zu erzählen, heißt, sich preiszugeben. Das will ich auf keinen Fall.
Aber:
- Das Forum bietet mir das perfekte Ventil für meine Gefühle, die ich keinem anvertrauen kann, den ich kenne. Noch nicht einmal meiner Schwester...ja, ich bin "traurig", aber ich erwarte von niemandem, daß er sich auch so gibt und auf verständnisvoll macht (oder eben nicht macht, weil er schweigt).
Das ist Heuchelei, und darauf bist Du stolz?
geschrieben von: Desira
Okay, dann habe ich dich völlig falsch verstanden. Das tut mir leid :(
Zu dem "stolz sein": Ich fand nur, und finde jetzt auch noch, daß in deinem Post ein gewisser Triumph mitschwingt, nimm's mir nicht übel. Und dann diese Stelle mit der perfekten Maske...
Trotzdem tuts mir leid und ich hoffe, das ist damit vom Tisch ;)
geschrieben von: Schattenlied
Für dich
Ich weiß, du wirst diese Zeilen niemals in dem Wissen lesen, dass ich sie für dich geschrieben habe. Dafür gibt es mehr Gründe als Sterne am Himmel und zumindest die Hälfte davon wird wahr sein, auf die andere Hälfte kommt es somit nicht an. Trotzdem schreibe ich dir, weil ich dir sagen möchte, was mit mir los ist, warum ich dir immerzu von meinem Weinen erzähle.
Du kannst wunderbar trösten. Nicht dieses Pseudo-Mitgefühl, was ich so gut kenne, nein, du hörst mir wirklich zu. Ich glaube, es lag an dem Ausdruck in deinen Augen. Du hast mich angesehen, wohlwollend lächelnd und ich habe einfach geredet und du hast einfach zugehört. Ein seltsames Gefühl, weißt du. Ich kann das normalerweise nicht, einfach so anfangen zu reden. Reden über Dinge, die ich sonst nur meinem Tagebuch anvertrauen würde. Und doch tat ich es und war glücklich darüber, auch wenn mir die Tränen in den Augen standen, als ich geendet hatte. Ich glaube, du hättest mich sogar in den Arm genommen, wenn das nicht irgendwie anzüglich gewesen wäre. Und ich wünschte, du hättest es getan.
Wenn ich an dich denke, und das tu ich oft, dann ist da zugleich diese eißkalte Sehnsucht, von der ich weiß, dass sie niemals von dir zum Schweigen gebracht werden wird und dieses warme Gefühl, dass gerne Liebe werden würde. Beide schmerzen. Ich weiß, du hast mich gern, als gute Freundin und ich denke, allein das schafft bei dir nicht jeder. Trost ist es dennoch nicht. Ich möchte dich. Nein, ich will dich sogar. Und liege Nacht für Nacht tränenüberströmt in meinem Bett, kann kaum schlafen und wenn, dann träume ich von dir. Teils schöne, warme Träume, teils welche, in denen ich an deinem Grab stehe, rote Rosen beweine und mit dem Wissen leben muss, dass du niemals erfahren hast, was ich für dich fühle.
Was auch immer ich tun könnte, ich würde es tun. Nein, vielleicht nicht alles, aber vieles. Und das sage ich auch nicht zu allen. Ich habe mich schrecklich in dich verliebt, bittere Tränen geweint, geschrien, geschweigen, versucht, dich zu vergessen. Mittlerweile will ich dich gar nicht mehr aus meinem Kopf verbannen. Ich hätte einfach nur gerne, dass du mir auch ein wenig entgegenbringen würdest, ein bisschen Gefühl, ein bisschen Sehnsucht. Du kennst diese Situation, wenn auch vielleicht nicht ganz so aussichtslos. Wenn du doch wenigstens glücklich wärest. Auf der einen Seite, wäre ich so froh darüber, auf der anderen würde etwas in mir entsetzlich schmerzen, wenn ich dich mit einer Anderen sehen würde. Es tut mir Leid, aber es ist so.
Ich hoffe, wo gar keine Hoffnung ist. Es ist dumm, unvernünftig, aber ich tu es. Monate werden verstreichen. Es ist nicht schlimm. Du hast jede Träne verdient, die ich um dich weine. Vielleicht erzähle ich dir alles, irgendwann. Vielleicht auch nicht. Aber vergessen, dass werde ich nicht. Nicht dich.
Dein versteckter Engel
geschrieben von: anima-sola
Na du,
einen Brief, so sagte man mir, wäre der beste und persönlichste Weg das zusagen was man denke und fühle und den versuch zu starten was ich damals tat und wieso.
Ich hoffe ich stresse dich nicht allzusehr damit oder reise alte wunden wieder auf. Ich weiß nur keinen anderen weg oder Möglichkeit das was war abschließen zu können und auch damit umgehen zu können.
Ich war früher immer so stolz auf meine Verhaltensregeln die ich mir überlegt hatte die mich meiner Meinung anderen überlegen machten auf lange Sicht. Ich wollte immer für die Personen da sein die mir wichtig waren, wollte nie etwas mit Hintergedanken machen, wollte doch einfach nur das Wort „edel" leben all das was man damit in Verbindung setzten kann.
Aber irgendwie hab ich das nicht geschafft nicht ansatzweise so wie ich mir es ausgemalt hatte, nicht so wie ich es mir vorgestellt hatte.
Ich kann dir nicht 100% sagen woran ich im Endeffekt scheiterte, einmal an meiner eigen Unzufriedenheit mit mir selbst, auf der anderen Seite auf die Fixierung auf das was abendliche zusammensein mein nicht zu verachtendes aufgebauschtes Ego. Nur dabei habe ich viele Sachen vergessen, ignoriert die einfach wichtig sind damit eine Beziehung funktioniert so etwas wie Romantik oder gemeinsame Ausflüge Erlebnisse all dies hab ich für unwichtig gehalten und mich einfach treiben lassen ohne auf andere einzugehen oder vorauszuschauen, nur von Augenblick zu Augenblick vielleicht mit noch einem kleinen Blick in die Vergangenheit aber von dort konnte ich dann auch nicht lernen da mich die Augenblicke gefangen hielten.
Ich habe zwei neue gute Freundinnen gefunden, die immer auf ihre Exfreunde wettern und kein gutes Haar an ihnen lassen, immer wenn ich sie dann höre erinnere ich mich zurück, wie ich versuchte mein Ego ohne Rücksicht auf irgend etwas durch zusetzen, wie ich mir anmaßte mit Gefühlen spielen zukönnen , versuchte dich zu manipulieren, wie ich dich in einer schwierigen zeit einfach so alleine gelassen habe nur weil mein Ego gesponnen hatte und ich mal wieder mit mir selbst unzufrieden war und dann hoffe ich das niemand so über mich reden muß wie diese beiden über ihre verflossenen.
Im nachhinein wenn ich alleine bin fallen mir immer wieder die schönen Augenblicke ein und lassen mich still und traurig werden und fange leise immer lauter werdend an über mich Zufluchten, wie ich solch wunderbares einfach so zerstören konnte und das mehre male, immer wieder, bis ich schlußendlich den bogen überspannt hatte, dich gefühlsmäßig so verletzt habe das ich es mir nicht im vollen maße vorstellen kann nur ja ich weiß es nicht genau wegen meinem Ego, Unzufriedenheit mit mir und der Welt.
Dabei hatte ich doch alles was ich mir gewünscht hatte, eine intelligente, charmante, gut aussehende Person an meiner Seite, eine Familie hinter ihr die mir die wärme die Häuslichkeit vermittelte nach der ich mich solange gesehnt hatte sogar quasi ein kleines Geschwisterschen das ich mir gewünscht hatte.
Aber nein all das reichte nicht, ich suchte nach etwas was nicht passte und fand es dann schlußendlich auch egal wie klein es war, mit aller mühe fand ich einen Punkt - die Entfernung - an der ich mich dann hochzog und als Grund hoch stilisierte das es keinen Sinn hatte diese Beziehung weiter zuführen.
Dann haben wir beide einen scheiß Tag erwischt
du warst verunsichert weil ich schon tage lang wieder am rumzicken war mich nicht meldete und am Telefon sehr einsilbig war- ich weiß nicht mehr wieso ich so war aber bin mir relativ sicher das es mal wieder meine Unzufriedenheit mit der ganzen Welt dran schuld war und ich der Meinung war das alle anderen darunter zuleiden haben.
Du warst wieder Zuhause zu besuch dein Vater und deine Schwester sind eine Woche weggefahren zur Kur glaube ich - du riefst mich dann an und fragtest ob ich denn nun bei dir übernachten würde, ich hatte mich schon lange drauf gefreut aber mein wunderbarer Humor sollte uns da einen strich durch die Rechnung machen. Ich merkte nicht das es dir ziemlich scheiße ging und sagt mit meine gewohnten Art „nö, mache ich nicht" in der Erwartung das du das als meinen Humor erkennst, nur diesmal lag ich falsch, du hast aufgelegt. Verblüfft (wie kann man denn nur meinen feinen und so schönen Humor nicht verstehen) dachte ich mir dann halt nicht und hab mich müde auf mein Bett gelegt und mal wieder am Motzen gewesen. Kurze zeit später hast du dann noch mals angerufen ziemlich aufgelöst und ein bißchen hysterisch und fragtest ob ich den wüßte wie verletzend ich sein könnte, natürlich alle schuld zurückweisen habe ich drauf geantwortet das es selber schuld seihst wenn du nach so einer lagen zeit immer noch nicht meinen Humor verstehen kannst. Drauf folgte dann wogt auf wogt und ziemlich schnell klinkte mein verstand aus und ich sagte Sachen die ich niemals dachte und niemals sagen wollte - nur kann ich mich kaum noch an das Gespräch erinnern habe nur noch fetzten im Kopf aber diese allein reichen schon das ich mir ein Loch wünschte in dem ich verschwinden kann, dieser zustand hielt noch einen Tag an um auch meine letzte Chance irgendwas retten zukönnen setzte ich dich erst mal im Internet nach einem kurzen Chat wo ich mich auch nicht mit ruhm bekleckerte auf meine ignorliste.
Ich weiß nicht wieso ich die Sachen sagte dich ich sagte ich weiß das ich es niemals rückgängig machen kann. Ich weiß nur das es mir unglaublich leid tut dich so behandelt zuhaben dich in so einer Situation alleine gelassen zuhaben, wenn ich irgendwas machen könnte um das gesagte auszulöschen um die vielen male wo ich dich verletzt habe rückgängig zumachen ich würde es tun.
Wenn ich noch einmal die Möglichkeit hätte mit dir zureden, zuerklären was damals geschah dir dabei in die augenschauen könnte, dann wäre mein leben ein stück weit reicher und ich hätte ein großes stück weniger Balast
anima-sola
(Cornark)
geschrieben von: Majoon
An meinen Vater
Es gibt Dich, dort, wo ich einst zu Hause war. Doch es gab Dich noch nie in meinem Leben.
Fotos aus längst vergangener Zeit zeigen Dich mit einem kleinen Baby, Deiner Tochter, mir, auf dem Arm. Du siehst nicht aus wie der stolze Vater von nebenan, der täglich mit seinem Kind spazieren geht und dem das Glück und die Freude ins Gesicht geschrieben stehen.
Ich glaube kaum, dass Du mit 25 Jahren zu jung warst, Dein Tun nicht überblicken zu können. Und selbst wenn Du noch nicht bereit warst für ein Kind, warum um alles in der Welt kannst Du Dich nicht einfach diesem Umstand stellen, auch wenn er Dein Leben auf den Kopf stellen würde??
Meine Mutter hat mir gesagt, dass Du nur noch abends zu uns gekommen bist, wenn ich schon lange im Bett gelegen habe. Du wolltest zu ihr, wolltest sie, aber nicht mich. Als sie Dir gesagt hat, dass Du früher kommen sollst, damit Du auch etwas von mir und ich etwas von Dir habe, bist Du gar nicht mehr gekommen...
Jahre sind vergangen. Jahre, in denen kein Anruf kam. Weder zu Weihnachten, noch zum Geburtstag.
Ich trage den Namen, den Du mir auf dem Standesamt gegeben hast und doch bin ich nicht Dein Kind.
Als ich sechs Jahre alt war, habe ich einmal bei Dir zu Hause angerufen. Als ich dann nur "Papa?" gefragt habe, wurde einfach aufgelegt. Ich weiß bis heute nicht, ob Du es warst, der nicht mit mir sprechen wollte, oder ob es mein Großvater war, den ich ebenso wie meine Großmutter und meine Tante nebst Mann nie kennen gelernt habe.
Für Dich war ich scheinbar nur noch ein monatlicher Posten auf Deinem Konto, der in bestimmten Abständen größer wurde. Mehr nicht.
Als ich mit 16 schließlich in der Firma Ferienarbeit gemacht habe, in der Du arbeitest und meine Ma zu dem Zeitpunkt noch gearbeitet hat, blieb es nicht aus, dass wir uns über den Weg laufen mussten.
Es war eine Firma auf dem Land, wo jeder jeden kannte. Und natürlich kannten auch alle die Geschichte, die zwischen Dir und meiner Mutter passiert ist. Und da ich Dir wie aus dem Gesicht geschnitten war, hörte ich immer öfter Getuschel hinter meinem Rücken: "Das ist doch die Tochter vom Manni, guck mal, die ist dem ja wie aus dem Gesicht geschnitten!"
Ich habe neben Deiner Abteilung gearbeitet und irgendwann stand ich in Deinem Büro und wußte nicht, was ich sagen sollte. Ich wollte meinen Vater kennen lernen, wollte wissen, wer er ist und ob all das, was ich gehört hatte, wirklich zutraf.
Wir haben uns ein bißchen unterhalten, haben ein bißchen miteinander telefoniert, aber das Treffen hat nie stattgefunden, da Du nie angerufen hast. Du wolltest Dich auch nie mit mir alleine treffen, sondern wolltest mir immer gleich Deine neue Freundin und ihre halbwüchsige Tochter - die nicht von Dir war - vorstellen. Menschen, die mich - wenn überhaupt - erst an zweiter Stelle interessiert hätten...
Und schließlich der Showdown: Ich habe Dich angerufen, da ich nach für meine Ausbildung in eine größere Stadt 200 km von zu Hause weg gezogen bin. Du solltest mir den Unterhalt auf mein Konto überweisen und ich wollte den Versuch starten, ob Du mich nicht bei meinem neuen Lebensabschnitt etwas mehr unterstützen könntest - immerhin bin ich ja Deine Tochter und es kann Dir doch auch nach all dem Geschehenen nur daran gelegen sein, dass ich mal "was aus mir mache".
Doch Du hast nur gesehen, dass ich Dich "schröpfen" wollte, hast mir Vorhaltungen gemacht, Du würdest Dir gerade eine Familie aufbauen und bräuchtest das Geld dafür.
Ich war zutiefst verletzt und unendlich traurig, denn war nicht ich es in aller erster Linie, die Du als "Deine Familie" bezeichnen konntest? Das schrie ich Dir an den Kopf und legte auf.
Fortan konferierten wir nur noch über unsere Anwälte miteinander. Ich habe meine Forderung nicht durchbringen können - wie auch! Das Gesetz hat nicht vorgesehen, dass der Vater seiner Tochter beim Sprung ins eigene Leben hilft...
Letztes Jahr nun habe ich erfahren, dass Du offensichtlich geheiratet hast. Eine Frau mit einer Tochter, die nicht von Dir ist.
Noch immer ist ein fahler Nachgeschmack bei all dem Gewesenen in mir. Ich hätte mir gewünscht, wir hätten zueinander finden können. Vielleicht, ja vielleicht hätte ich Dich ja wenigstens irgendwann verstehen können...
So beneide ich noch immer all die Menschen um mich herum, die Mutter UND Vater haben und die sich wirklich damit glücklich schätzen sollten. Meine Mutter hat sich immer bemüht, ihre Kinder anständig zu erziehen, und ich glaube, sie hat es auch ganz ordentlich hinbekommen, aber einen Vater konnte sie mir und meiner Schwester nie ersetzen.
Und so sitze ich jedesmal im Kino und heule mir die Augen aus, wenn auf dieser riesigen Leinwand das Happy End kommt, wo sich verloren geglaubte Familienteile wiederfinden und sich glücklich liebend in den Armen liegen. Sei es bei real gespielten Filmen mit Schauspielern oder bei einem Film wie "Findet Nemo".
Es sind die kleinen Dinge im Leben, die mich daran erinnern, was für ein großer Teil in meinem Leben gefehlt hat und wieviel "Familie" mir entgangen ist, dadurch, dass Du nie mein "Vater", sondern nur der "Erzeuger" und "Unterhaltszahler" warst.
Könnte ich einen Wunsch äußern, der niemals so in Erfüllung gehen könnte, der mir aber trotzdem gewährt würde, so würde ich mir wünschen, Dich zusammen mit meiner Mutter als Familie zu haben und in meinen Erinnerungen vier Personen zu haben - mit meiner Schwester - und nicht nur drei...
Ich wünsche Dir mit Deiner jetzigen Familie Glück und mach es dort besser, als Du es jemals mit mir gemacht hast. Sie haben es verdient!
Deine Tochter
geschrieben von: Kildare
An niemand bestimmten.
Für denjenigen, der gerade meine Gedanken nicht mehr verlässt.
Ist das nicht albern, mein Lieber? Da fragst Du mich, ob ich weiß, wie das ist, wenn man jemanden liebt, der nicht dasselbe für einen empfindet. Mir sind Lachen und Schluchtzen gleichermaßen im Halse stecken geblieben. Ja, ich kenne dieses Gefühl sehr gut. Hatte ich nicht noch einige Minuten zuvor, zaghaft, vorsichtig erwähnt, dass ich diesen einen Morgen nicht vergessen kann? Die blaue Stunde in der Du neben mir auf dem Bett lagst,- viel zu schmal, gerade wie Du- und wir uns küssten?
Küssen ist nicht der richtige Ausdruck. Das klingt so harmlos nach einer flüchtigen Berührung der Lippen. An unseren Küssen war nichts flüchtig. Du hast Deine Lippen so auf meine gepresst, dass mein Kiefer knackte und mein Mund rot und wund davon wurde, Dich über mich geschoben, Deine Glieder mit meinen verschlungen. War das Küssen? Mehr war es nicht.
Du hast mir keine Liebesworte ins Ohr gesäuselt. "Du kennst die einschlägige Literatur doch auch." hast Du gesagt. "Denk' es Dir einfach."
Du warst immer nur der kleine Bruder. Schlank und schmal in den Gliedern, so gebeugt und schwach, dass ich Dich nichts heben lassen wollte.
Du warst immer ungefährlich für mich. Ich hätte nie geglaubt, dass Du mich verletzen würdest. Du warst doch vernünftig, Du mochtest mich. Ich habe Dir vertraut und Dich wie ein Schoßtier behandelt. Verzeih'. Du warst längst kein kleiner Junge mehr, aber das wollte ich nicht begreifen. Ich bin gut darin, dumm zu sein.
Ich erinnere mich an Dein Gesicht in dem bläulichen Zwielicht. Du hattest die Augen geschlossen. Deine Züge waren zart und blass, so verletzlich im morgendlichen Dunst. Dir war kalt, von innen her kalt und ich wollte Dich wärmen. Ich habe mich dabei verbrannt.
Jetzt erzählst Du mir manchmal von ihr, der anderen, die nach mir kam und die Du zu lieben glaubst. Vielleicht bist Du auch nur verliebt in sie.
Und ich höre zu, bete, dass Du nicht verletzt wirst, möchte Dich schützen, da sein, wenn Du eine Schulter zum anlehnen brauchst. Dabei weiß ich ganz genau, dass Du mir nicht wieder so vertrauen wirst.
Du kannst mir nicht mehr in die Augen sehen. Und Dein letzter Kuss - Bruderkuss- fühlte sich wie ein Brandmal auf meiner Wange an.
Vergiß mich nicht ganz. Begrab' mich nicht vor meinem Tod.
Deine? Manchmal.
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geschrieben von: kis_punci
Frau S.,
Wie geht es Ihnen denn? Ich hoffe doch ausgezeichnet!
Nehmen Sie mir es nicht übel, wenn ich diesen Brief hier nutze, um Ihnen all die Dinge zu sagen, die ich Ihnen schon immer mal um die Ohren hauen wollte... man sagte mir immer, dass das Schweigen Sie mehr träfe,...
Ich erinnere mich...nur noch an Kleinigkeiten und teilweise bin ich mir nicht sicher, ob sich das alles wirklich so zugetragen hat; verdrängen schien bis jetzt der beste Weg zu sein, um zu vermeiden, dass ich mich strafbar mache.
Ich kann Ihnen nicht die Schuld daran geben, dass ich so geworden bin, wie ich jetzt nunmal bin,... ich habe eingesehen, dass selbst Sie nur bis zu einem gewissen Grad etwas für Ihren Geisteszustand können.
Und doch wäre es so einfach...
Es gab eine Zeit, kurz nachdem ich Ihnen den Rücken gekehrt hatte, da war ich voller Hass und Wut, ja, ich geriet regelrecht in Raserei, wenn ich nur Ihren Namen hörte. Darauf folgte der pure Ekel vor Ihrer Person - fast tut es mir Leid, das zu sagen.
Seid einer Weile bin ich bei der Verständnislosigkeit und Ignoranz Ihnen gegenüber angelangt.... und plötzlich... ja, als ich dachte, glaubte, hoffte, ich hätte Sie vergessen,... da "melden" Sie sich wieder, aus heiterem Himmel, mit einer Dreistigkeit, die kaum zu fassen ist!
Und nun merke ich, dass der Hass doch nicht aus meinem Gedächtnis gedrückt werden konnte..., obwohl Sie keinen einzigen meiner Gedanken wert sind, nicht einmal diese Negativen haben Sie verdient.
Alles was bleibt sind Fragen, die unbeantwortet bleiben werden, da auch dieser Brief niemals geschickt werden wird:
Was haben Sie sich nur dabei gedacht? Haben Sie in jenen Momenten überhaupt nachgedacht? Wissen Sie eigentlich, was Ihre Taten angerichtet haben?
Auf die letzte Frage kann ich sogar für Sie antworten: ~Nein, das wissen Sie nicht, denn in Ihren Augen, dreht sich die ganze Welt nur um Sie und Ihr Seelenheil.
Ich bete immernoch, dass ich nie so wie Sie werde,... doch je mehr ich mich anstrenge, desto mehr spüre ich, wie ich mich genau in Ihre Richtung entwickle,... man hat es mir sogar schon mehrfach gesagt,.... können Sie sich vorstellen, was das für ein Gefühl ist, wenn man mit Ihnen, dem absoluten, ganz persönlichem Urbösen, verglichen wird??? Haben Sie davon eine Ahnung???
Als mir jemand mal sagte, ich sei sehr nachtragend, hätte ich das niemals gedacht,... jetzt wird mir bewusst, dass derjenige Recht hatte.
Ob ich jemals verzeihen kann, was Sie aus mir gemacht haben? Vielleicht schaffe ich es ja an Ihrem Sterbebett... falls ich es terminlich hinbekommen sollte.
Mit freundlichen Grüßen,
nicht mehr Ihre Tochter
P.s.: Auf die Frage, warum ich zugelassen habe, dass Sie aus mir "so etwas" gemacht haben, können Sie mir wahrscheinlich auch keine Antwort geben,... aber was frage ich überhaupt ?!
geschrieben von: Silhouette
Liebe ...,
nur selten haben wir uns gesehen, und das letzte mal, als wir uns per Zufall wieder begegneten, war vor mehr als einem Jahr. Weisst du, dass ich dir gerne öfter begegnet wäre? Weisst du, dass ich dich überall gesucht habe, auf jedem Fest, auf jeder Geburtstagsfeier, an jedem Abend, bis spät in die Nacht hinein?
Eigentlich war das nicht meine Welt, diese mit wild tanzenden Menschen überfüllten Räume und die ohrenbetäubende Musik. Und doch war ich dort, Abend für Abend, nur um dich dort zu suchen, um dich für einen Augenblick zu sehen - um vielleicht, wenn ich mich getraut hätte, einige Worte mit dir zu wechseln.
Was für eine Erlösung war es, als du mich zu deinem Geburtstag einludst. An diesem Abend hatte ich eine solche Angst... Angst davor, dir zu begegnen, Angst davor, etwas sagen zu müssen, Angst vor deinen Augen, vor deinen Worten.
Eines Abends, als ich auf einer Geburtstagsfeier einer Bekannten eingeladen war, überkam mich das Gefühl, dass du auch dort sein könntest. Ich saß in der Stadtbahn und zitterte leicht, weil ich so sehr hoffte und auch Angst davor hatte, dir nach so vielen einsamen Stunden wieder zu begegnen. Ich nahm mir vor, dich zu einem Spaziergang einzuladen, weit weg von all dem Lärm. Ich wollte dir zuhören, deinen Worten lauschen, wollte hören, was dich interessiert, welches Buch du gerade liest, wollte dich fragen.... ich wollte dir sagen, dass ich...
Meine Worte stocken, nicht einmal leise kommen sie über meine Lippen..
An diesem Abend warst du wieder nicht da. Erst spät in der Nacht ging ich nach Hause, da ich mir eingeredet hatte, du würdest vielleicht nr etwas später erscheinen.
Als mein Leben bei euch zu Ende ging, hast du mir einen kurzen Brief geschrieben. Weisst du, dass mir diese Worte sehr viel bedeuteten? Vielleicht sehen wir uns irgendwann wieder..
geschrieben von: Fragilesoul
Für Dich, M.
Als ich Freitag in Deinen Armen gelegen habe, da wußte ich zuerst nicht genau, was ich dabei empfinde. Die Berührungen waren so wunderschön. Aber war es mehr? War es mehr "Gefühl"? War es vielleicht nur körperlich? Ich habe die ganze Zeit darüber nachgedacht. Ich wußte es nicht gleich. Deine Berührungen waren so liebevoll, so zärtlich. Es war so schön, Deine Nähe zu spüren, die Wärme Deines Körpers. Deinen Atem, Deine Hand an meiner Wange, an meinem Rücken, Dein Arm um mich.
Als ich zu Hause war, da habe ich lange darüber nachgedacht, was da zwischen uns passiert war. All die anderen um uns, für mich schien es zeitweise, als waren sie gar nicht da. Es gab nur uns.
Und jetzt bin ich mir sicher, daß es "mehr" ist, was ich für Dich empfinde. Ich sehne mich so sehr nach Dir. Und ich wünsche mir so sehr, daß Du meine Mail bekommen hast, und daß Du Dich bei mir meldest. Ich will Dich wiedersehen, und ich will, daß mehr aus uns wird, als das, was schon seit so langen Jahren ist. Ich habe mich so sehr in Dich verliebt. So unsicher ich anfangs war, so sicher bin ich mir jetzt, daß ich Dich sehr lieb habe, und daß ich gern mit Dir zusammen wäre.
Ich sehne mich so sehr nach Dir!
geschrieben von: Fragilesoul
Morgen kommst Du also zu mir. Ich bin sehr nervös. Ich habe Dich vorhin angerufen, weil ich es einfach nicht mehr ausgehalten hab. Ich wollte nur noch wissen, woran ich bin, und ich wollte Dich wiedersehen. Ich sehne mich noch immer so nach Dir.
Ich weiß gar nicht, wie ich morgen den Mut aufbringen soll, Dir zu sagen, was ich empfinde. Weißt Du es nicht schon selbst? Hast Du es nicht vielleicht schon selbst gemerkt? Du hast vorhin am Telefon Scherze gemacht. Du hast sicher gemerkt, was los ist. Und warum ich mit Dir reden wollte.
Ich weiß nicht, wie ich es morgen schaffen soll, Dir zu sagen, was ich für Dich empfinde. Fühlst Du das selbe? Ich hoffe es so, aber wage nicht, zu hoffen.
Ich wünsche, Du würdest mich einfach in den Arm nehmen, und mir sagen, daß Du genauso fühlst...
geschrieben von: rainraven
Für meinen dunklen Raben,
nein. "Mein" hättest Du nie sein können. Raben wie Dich kann man nicht besitzen. Raben müssen fliegen.
Du hättest nun Geburtstag. Oder soll ich sagen, "du hast" Geburtstag? In den letzten Nächten warst Du wieder bei mir im Traum. Und Du warst glücklich. Ich konnte Dich spüren. Deine rauhen Hände. Deinen festen Griff. Lebendiger als im Leben.
Es ist jetzt bald ein Jahr her, und noch immer begehre ich Dich so sehr. Noch immer liebe ich Dich für das, was Du bist, und es brennt ein Feuer in mir. Ich wünschte, ich könnte etwas damit an den Himmel schreiben, damit Du es überall sehen könntest. Aber was sollte ich dann sagen? Wir beide wissen, daß Du nicht mehr zurückkommen wirst. Vielleicht kannst Du es nicht.
Ich werde Dich suchen müssen. Vielleicht ein Leben lang. In der Hoffnung, es führt mich der Teil von Dir, der noch bei mir ist.
Paradoxerweise bin ich überzeugt, es geht Dir gut.
Ich wünschte, Du hättest mir die Zeit gelassen, mehr von Dir zu haben. Ich wünschte, Du hättest es gewollt.
Vielleicht hast Du das? Ich weiß es nicht. Man sagte mir, Du wußtest es.
Eine Hauch von einer Feder streifte mich, wie ein Feuer hat er mich versengt. Die Narben heißen Sehnsucht. Ein Blick, und Du hattest den Regenvogel gefangen, genau am Angelpunkt zwischen Flucht und Anziehung. Er verzehrte sich nach Dir.
Was ist so wundervoll an Dir? Ich weiß es nicht, Du bist einzigartig. Und Du hast Dein Geheimnis, das ich zu durchschauen vermag, mit Dir genommen. Als ich Dich erkannte, bist Du gegangen.
Hast mich zum ewig Suchenden gemacht.
Dunkler Rabe, ich bin bei Dir, und ich finde Dich.
Bis dahin werde ich warten, und das Feuer brennt.
T.R.
geschrieben von: Fragilesoul
Ein letzter Brief an Dich, M.
Danke für Deine Ehrlichkeit. Danke, daß Du so fair bist. Und danke für´s Trösten. Ich mache Dir keinen Vorwurf. Es ist eben so, wie es ist. Es ist passiert, daß sich 2 Menschen nach Nähe und Wärme gesehnt haben. Aber es sollte nicht mehr sein.
Ja, ich habe Gefühle zugegeben, und ich habe mich meiner Meinung nach echt blamiert. Auch wenn Du sagst, es ist nicht so und meine Zuneigung als Kompliment auffaßt. Auch dafür danke.
Ich fühle mich jetzt sehr einsam. Und ich hoffe, dies zerstört unsere Freundschaft nicht.