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Menschen ?! ;-)

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geschrieben von: Christophe

Bin gespannt, ob sich einer von euch den Text antut. Ob Frau oder Mann ist egal.
Das bin ich, zumindest ein grober Rahmen.
Mich würde es einfach interessieren, ob ich ähnliche Menschen finde, mit dem ähnlichen Gefühl des Suchens, dass hoffentlich baldzumindest einen Anfeng erfährt.


- Zu allererst bin ich Agnostiker, habe daher auch oft ein gewisse Antipathie gegen antireligiöse Symbole oder „Unglückszeichen“, auch wenn viele sie einfach als schön ansehen. Bin da eben ein bisschen komisch.

- Abiturient (bald 20), der es aber oft Leid hat sich das oberschlaue Getue der Gymnasiasten anzutun.

- Den Tod finde ich als Thema sehr interessant, verherrliche ihn aber nicht und suche daher beispielsweise auch nicht unbedingt irgendwelche Poster mit abgehackten Köpfen, blutigen Leichen oder Ähnlichem. Wäre mir wohl unangenehm.

- Interesse am mystischen, geheimnisvollem, aber kein wirkliches Verlangen böse zu sein, oder so zu erscheinen (trotz dunkler Kleidung) :-)

- Individualist bezüglich Meinungen, Denkweisen und solchen Dingen, doch speziell daher auch offen für Neues; Man kann ja immer etwas dazu lernen. Von Arroganz halte ich nicht viel und würde mich trotz meiner oft anderen Denkweise nicht so bezeichnen und akzeptiere andere Meinungen, vor allem wenn sie zumindest etwas begründet werden (Nicht nur beispielweise mit Wörtern wie „S’ist halt scheiße unds stimmt halt nicht weil’s nicht stimmt“ Also da krisch Plack). Einer meiner Kumpel ist Atheist, der andere gläubiger Christ. Das zeigt es denke ich auch schon ein bisschen :-)

- Manchmal (na ja, vielleicht ein etwas öfteres „manchmal“) bin ich leider zu still, gerade wenn ich mir nicht sicher bin, ob meine Worte bei meinem Gegenüber auf Ignoranz stoßen könnten oder auf ein starkes Gefühl des Angegriffen seins. Ich meins aber nie böse. Habe von Freunden sogar oft gehört ich sei zu gutmütig (Naja, will ich nicht beurteilen.). Grundsätzlich versuche ich einen Menschen nie vorschnell zu beurteilen. Genauso wenig den fiesen Zeugen Jehovas, wie den netten Satanisten (Ups, vielleicht hab ich da ja was durcheinander gebracht)

- Ich diskutiere gerne über philosophisches, aber auch mal über irgendwelches unbedeutende Allerweltszeug.

- Ich bin ein großer Buffy und speziell Angel Fan. Ich mag die Atmosphäre der Serie, die für mich ein Mix aus Mystik, dem Geheimnisvollen, großen Ansammlungen mit tollen Büchern (auch wenn ich mir solche leider zu oft nur anschaue, als sie zu lesen, daran arbeite ich noch!!!), der Dunkelheit und einfach einem großen Spritzer speziellen Humors ist. Bin aber kein Fanatiker.
Ein Leben mit einer dem zumindest ungefähr entsprechenden ATMOSPHÄRE zu führen wäre ein Lebensziel von mir, auch wenn ich nicht weiß, ob man das überhaupt erreichen kann in unserer heutigen oft sehr sterilen Alltagswelt. Vielleicht könnte ich das ja durch eine „besondere“ WG erreichen (Menschen mit übernatürlichen Kräften inbegriffen) und so das Leben weiter planen. Nur nicht im „sterilen“ Leben enden wie viele; Mit der inneren Leere und dem Gegühl der Sinnlosigkeit, dass sich immer wieder meldet.

- Finde den Mythos des Vampirismus (speziell die Guten ), unglaublich faszinierend.

- Musikalisch höre ich mir gerne Gregorian an und auch gerne Enomine, auch wenn die oft als total kommerziell dargestellt werden (Villeicht sind sie’s ja auch). Viele metzeln meinen Musikgeschmack gerne als Kirchenmusik nieder. Na ja, war auch schon mal bei einem Konzert in einer Kirche drin auch wenn man sich da etwas komisch vorkommt (War dort leider allein). Höre aber manchmal auch andere Bereiche und bin offen für neues, nur speziell Hip Hop gefällt mir sehr selten (Gerade dieses sexistische kann ich überhaupt nicht leiden).

- Ach ja, habe ich schon erwähnt, dass ich lange Mäntel liebe, müssen auch nicht immer schwarz sein (auch wenn momentan noch das Geld für eine Größere Anzahl von solchen fehlt).

- Ansonsten ist mir Ehrlichkeit ziemlich wichtig, ich verallgemeinere nur äußerst ungern und diskutiere auch sehr gerne mit Frauen ohne wie viele nur das eine im Sinn zu haben. Es muss zudem auch nicht immer alles Dunkel sein, erst im Licht schätzt man oft die Dunkelheit ;-)


So, bin gespannt, ob ich ähnliche Gesellen finde, oder ob überhaupt auf den ewigen Text Reaktionen Folgen. Ansonsten MFG und Ok.



geschrieben von: Christophe

Ich meine übrigens Gefühl und nicht Gegühl, aber Gegühl ist auch gut, auch wenn's keinen Sinn macht.



geschrieben von: Bone collector

Zitat:
Mich würde es einfach interessieren, ob ich ähnliche Menschen finde


naja wie mir scheint hast du jemanden gefunden, ich für meinen teil hätte den text nicht anderst geschrieben.



geschrieben von: Christophe

Psalm 23?
Schön, wenn was dran wäre!!!


Wie sieht es mit deinen Erfahrungen bezüglich der Gothicszene aus? Was interessiert dicht bzw welche Aspekte sind auch dir speziell unangenehm.
(Wobei ein genaue Definition von Gothic natürlich sehr schwer ist und daher jedes Element auch nicht unbedingt universal für die Szene ist).
Ach, und wie siehts mit Buffy und Angel aus :)



geschrieben von: Bone collector

he da hat jemand die Bibel gelesen, gg

naja is einfach nur n zitat, das mir gefallen hat.

zum thema faszinationen,

ich finde dass besonders Vampire und Wehrwölfe eine sehr große fanszination ausüben,
des weiteren fällt es mir recht schwer meine Gedanken in worte zufassen,
Ich kann nur soviel sagen,

Licht kann ohne dunkelheit nicht existieren

achja zum Thema Buffy:
ich schaue relativ wenig TV, deswegen möchte ich mich einer meinung darüber gerne entziehen, da wenn ich TV schaue, dies allerhöchstens zur informations findung dient



geschrieben von: Christophe

Naja, ab und zu lese ich die Bibel schon. Selbst wenn man nicht unbedingt gläubig ist, ist es ein sehr wichtiges Buch für unsere Gesellschaft, welches unsere Kultur maßgeblich beeinflußt hat.

Die Faszination zu Vampiren ist bei mir etwas, was sich gerade in letzter Zeit entwickelt hat (sprich ein zwei Jahre).
Im Gegenteil zu vielen hege ich dabei speziell eine Faszination an der Möglichkeit der "guten Vampire", wie zum Beispiel bei Angel. Böse zu sein ist einfach, aber gut zu sein wesentlich schwieriger, gerade in einer solchen Stellung. Leute, die sich für Vampire ausgeben finde ich lächerlich. Erstens würde es ein solcher nur sehr unwahrscheinlich zugeben und zweitens gibt es ja wirklich "Menschen", die beispielsweise Blut trinken (Ich meine jetzt keine gewissen Eingeborenen) und sich somit als solche darstellen. So etwas finde ich sehr besorgnisserregend und das hat auch nichts mit meiner Faszination an diesen "unsterblichen Wesen" gemein.

Licht kann ohne dunkelheit nicht existieren
Stimmt. Und zudem schätzt man die Dunkelheit erst durch die Erfahrung des Lichts (Einige mehr, andere weniger). Erst dadurch wird es zu etwas besonderem.

Ansonsten kann ich dich fernsehmäsig sehr gut verstehen. Wenn man sich einmal anschaut, was alles den Flimmerkasten hoch und runterläuft könnte man beinahe Angst bekommen. Das Problem ist oft nur sich dem ganzen entziehen zu können. Oft denke ich mir "warumn schaust du dir den Blödsinn eigentlich an", aber manchmal fällt es gerade mir einfach schwer den Flimmerkasten einfach mal aus zu lassen. In letzter Zeit gehts aber immer besser.



geschrieben von: Mikae

Hallo,ich bin zwar kein Buffy fan und die Bibel mag ich auch nicht,aber sonst ähnelt dein text dem,was ich schreiben würde.



geschrieben von: Christophe

Hallo Mikea;
Was mich bei den Menschen oft interessiert ist ihre theologische Ansicht (Auch wenn sie nicht immer etwas mit dem Charakter zu tun hat).
Wie ist das bei dir? Ich würde mich selbst ja als suchender Agnostiker bezeichnen.



geschrieben von: Christophe

Sorry, ich meine Mikae.



geschrieben von: Mikae

Als suchender Agnostiker?
Auch nicht schlecht....ich weiß garnicht ob ich mich als solchen bezeichnen würde....
Aber ich denke das die theologische Ansicht schon einen Teil des Charakters aufweißt!!

Mikae



geschrieben von: Woffel

Zitat:
Original geschrieben von Christophe
[B]Bin gespannt, ob sich einer von euch den Text antut. Ob Frau oder Mann ist egal.

Findest du hier bestimmt genügend

Zitat:
- Zu allererst bin ich Agnostiker, habe daher auch oft ein gewisse Antipathie gegen antireligiöse Symbole oder „Unglückszeichen“, auch wenn viele sie einfach als schön ansehen. Bin da eben ein bisschen komisch.

Kann ich nichts mit anfangen.... bin Existenzialist =)

Zitat:
- Abiturient (bald 20), der es aber oft Leid hat sich das oberschlaue Getue der Gymnasiasten anzutun.

Abi hab ich hinter mir, habs leider vermasselt

Zitat:
- Den Tod finde ich als Thema sehr interessant, verherrliche ihn aber nicht und suche daher beispielsweise auch nicht unbedingt irgendwelche Poster mit abgehackten Köpfen, blutigen Leichen oder Ähnlichem. Wäre mir wohl unangenehm.

Ich sehe im Tod etwas tröstliches, Der Tod beendet Schmerzen, Trauer und Leid, Der Tod ist für mich ein Trost, den mir viele nicht geben können ... Bin aber auch keiner von jenen, die sich solche Poster ins Zimmer hängen würde (Ich will eher ein Kuhmuster haben)

Zitat:
- Interesse am mystischen, geheimnisvollem, aber kein wirkliches Verlangen böse zu sein, oder so zu erscheinen (trotz dunkler Kleidung) :-)

Das mystische und geheimnisvolle habe ichirgendwann mal abgelegt, nämlich genau dann, als das mystische und geheimnisvolle etwas für alle jugendlichen wurde, die der meinung waren, sie seien ja jetzt echte Satanisten oder Gothics o_O

Zitat:
- Individualist bezüglich Meinungen, Denkweisen und solchen Dingen, doch speziell daher auch offen für Neues; Man kann ja immer etwas dazu lernen. Von Arroganz halte ich nicht viel und würde mich trotz meiner oft anderen Denkweise nicht so bezeichnen und akzeptiere andere Meinungen, vor allem wenn sie zumindest etwas begründet werden (Nicht nur beispielweise mit Wörtern wie „S’ist halt scheiße unds stimmt halt nicht weil’s nicht stimmt“ Also da krisch Plack). Einer meiner Kumpel ist Atheist, der andere gläubiger Christ. Das zeigt es denke ich auch schon ein bisschen :-)

Ich habe meine Meinungen, meine denkweise, ihr habt eure, ich akzeptiere eure, akzeptiert meine! Wem das nicht passt, der hat bei mir schlechte Karten. Ich sage gerne offen heraus was ich denke, wer nach meiner Meinung fragt und die Wahrheit nicht verträgt, sollte mich nicht fragen ...

Zitat:
- Manchmal (na ja, vielleicht ein etwas öfteres „manchmal“) bin ich leider zu still, gerade wenn ich mir nicht sicher bin, ob meine Worte bei meinem Gegenüber auf Ignoranz stoßen könnten oder auf ein starkes Gefühl des Angegriffen seins. Ich meins aber nie böse. Habe von Freunden sogar oft gehört ich sei zu gutmütig (Naja, will ich nicht beurteilen.). Grundsätzlich versuche ich einen Menschen nie vorschnell zu beurteilen. Genauso wenig den fiesen Zeugen Jehovas, wie den netten Satanisten (Ups, vielleicht hab ich da ja was durcheinander gebracht)

Stille Wasser sind tief! Allgemeiner Glaube, der auch irgendwo stimmt. Ich bin still, ziemlich still, rede nicht gerne, höre lieber zu, wer mit mir eine Konversation beginnen will, sollte ein Thema wählen, dass spezielle Diskussionen fördert und nicht ein Thema wie : "Ey gugg ma der, der sieht doch scheiße aus!". Das sind Dinge, die mir sprichwörtlich am A. vorbeigehen

Zitat:
- Ich diskutiere gerne über philosophisches, aber auch mal über irgendwelches unbedeutende Allerweltszeug.

Diskutiert mit mir über alles, was ihr wollt, solange es keine persönliche Menschenwürde angreift oder einfac nur purer Schwachsinn ist

Zitat:
- Ich bin ein großer Buffy und speziell Angel Fan. Ich mag die Atmosphäre der Serie, die für mich ein Mix aus Mystik, dem Geheimnisvollen, großen Ansammlungen mit tollen Büchern (auch wenn ich mir solche leider zu oft nur anschaue, als sie zu lesen, daran arbeite ich noch!!!), der Dunkelheit und einfach einem großen Spritzer speziellen Humors ist. Bin aber kein Fanatiker.
Ein Leben mit einer dem zumindest ungefähr entsprechenden ATMOSPHÄRE zu führen wäre ein Lebensziel von mir, auch wenn ich nicht weiß, ob man das überhaupt erreichen kann in unserer heutigen oft sehr sterilen Alltagswelt. Vielleicht könnte ich das ja durch eine „besondere“ WG erreichen (Menschen mit übernatürlichen Kräften inbegriffen) und so das Leben weiter planen. Nur nicht im „sterilen“ Leben enden wie viele; Mit der inneren Leere und dem Gegühl der Sinnlosigkeit, dass sich immer wieder meldet.

Ich sehe mir ab und an Buffy oder Angel an, bleibe aber dann doch lieber bei Charmed. "Steril" ist mist! "Ich bin wie ich bin", und das ist alles andere als steril, also findet ihr bei mir nicht jenes, was ihr euch von einer sterilen Welt wünscht, ich bin nämlich das Mistvieh, dass das Sterile durchbricht und euch euer Leben durcheinander bringt

Zitat:
- Finde den Mythos des Vampirismus (speziell die Guten ), unglaublich faszinierend.

Ich spiele Rollenspiele, meist Online, bleibe beim Mythos der Werwölfe aber hängen. Ich liebe Filme über Werwölfe, Magie und Vampire (Underworld, Harry Potter, howling), dennoch sollten sie nicht nur gut verfilmt sein, sondern auch etwas interessant mystisches haben, das hat Van Helsing auf mich zum beispiel ganz und gar nicht

Zitat:
- Musikalisch höre ich mir gerne Gregorian an und auch gerne Enomine, auch wenn die oft als total kommerziell dargestellt werden (Villeicht sind sie’s ja auch). Viele metzeln meinen Musikgeschmack gerne als Kirchenmusik nieder. Na ja, war auch schon mal bei einem Konzert in einer Kirche drin auch wenn man sich da etwas komisch vorkommt (War dort leider allein). Höre aber manchmal auch andere Bereiche und bin offen für neues, nur speziell Hip Hop gefällt mir sehr selten (Gerade dieses sexistische kann ich überhaupt nicht leiden).

Musikalisch bleibe ich querfeldein: Böhse Onkelz, Rosenstolz, J.B.O. aber auch Nightwish, Die Ärzte, Subway to Sally usw

Zitat:
- Ach ja, habe ich schon erwähnt, dass ich lange Mäntel liebe, müssen auch nicht immer schwarz sein (auch wenn momentan noch das Geld für eine Größere Anzahl von solchen fehlt).

Meine Mutter will meinen Mantel wegschmeißen, das kann sie aber erst unter folgenden Bedingung: Ich will einen neuen schwarzen Mantel, der bis fast auf den Boden geht (Ich liebe diesen Tick und habe ihn schon lange bevor Matrix in die Kinos kam)

Zitat:
- Ansonsten ist mir Ehrlichkeit ziemlich wichtig, ich verallgemeinere nur äußerst ungern und diskutiere auch sehr gerne mit Frauen ohne wie viele nur das eine im Sinn zu haben. Es muss zudem auch nicht immer alles Dunkel sein, erst im Licht schätzt man oft die Dunkelheit ;-)

Wenn jemandem etwas an mir nicht gefällt, soll er's mir doch bitte gerade heraus sagen und nicht um den heißen Brei reden. Immerhin sage ich es auch offen heraus, wenn mir was nicht gefällt... Ich hasse Leute die dasoffensichtliche versuchen schön zu reden, um dem gegenüber eine Enttäuschung zu ersparen, denn die Enttäuschung folgt so oder so und man sollte dabei die Ehrlichkeit bewahren, damit der Gegenüber weiß, was los ist...

Das sind meine Meinungen dazu, ich wünsche dir viel Glück bei deiner Suche und wollte das soweit nur mal niederschreiben =) Hab's alles durchgelesen

So Long
Woffel



geschrieben von: Christophe

An Mikae

Ich finde, dass der Begriff suchender Agnostiker am Besten auf mich zutrifft. Es gibt ja auch im Agnostizismus wieder verschiedene Unterstufen, wie unter anderem den starken und schwachen Agnostizismus.
Wenn ich mich als suchenden Agnostiker bezeichne, dann sage ich einfach, dass ich zwar starke Zweifel an der ganzen Glaubenslehre habe (egal welche Religion), aber es als durchaus möglich ansehe, dass irgendwo Wahrheit drinsteckt (Daher Agnostiker) und da mir das Thema ziemlich wichtig ist investiere ich auch einfach einen Teil meiner Zeit für die Suche nach der Wahrheit, auch wenn es diese gar nicht geben sollte.
Den Agnostizismus sehe ich also vielmehr als Weg, der mich hoffentlich irgendwann ans Ziel bringt bringt. Und um dem einfach etwas näher zu kommen (falls das überhaupt möglich ist) lese ich z.B. die Bibel, diskutiere mit allen möglichen Leuten (natürlich vor allem mit denen, die sich auch auf so etwas einlassen wollen und nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen, sprich ziemlich überheblich auf einen zugehen) und befasse mich einfach ab und zu mit dem Thema.
Und dass die theologische Ansicht einen Einfluss auf den Charakter hat glaube ich persönlich auch. Dies kann ein schlechter aber auch ein guter Einfluss sein, alleine schon in EINER Theologischen Glaubensrichtung. Ich kenne zum Beispiel ziemlich gläubige Christen, die aufgrund ihres Glaubens sich wirklich bemühen „gut“ zu sein, aber auch solche die gerade weil sie „gläubig“ sind meinen über andere richten zu können.



geschrieben von: Christophe

Woffel

Existenzialist? Wie sieht das dann bei dir aus?
Das Abi ist wirklich keine so leichte Sache. Ich kenne einige, für die das aber irgendwie alles recht locker zu sein scheint. So was kann einen auch schon mal deprimieren.
Wenn du über den Tod sprichst, dann klingt das ja beinahe, wie im Buddhismus. Dort heißt es ja ebenfalls, dass der Kreis des Lebens eben Leid bedeutet.
Was meinst du übrigens mit „mystische und geheimnisvolle habe ich irgendwann mal abgelegt“? Ich denke, dass nur wenn die Masse von irgendwelchen Jugendlichen das Cool findet muss es nicht heißen, dass man es für sich selbst ablegen muss. Da fällt mir das Beispiel zum Thema Matrix ein (Was auf dich ja auch zutrifft). Angenommen ich trage also schon seit langer Zeit gerne lange Mäntel (Noch vor Matrix) und dann bricht dieser Hype für die langen Mäntel aus. Das muss doch auch nicht heißen, dass man die nun nicht mehr trägt. Mittlerweile ist das ja wieder „out“ und man muss sich eben diese ganzen blöden Sprüche anhören. Aber auch deswegen trage ich immer noch diese Art von Bekleidung. Damit demonstriere ich ja auch das das für mich wirklich schön wichtig ist und nicht nur ein Mittel um „dazuzugehören“.
"Ey gugg ma der, der sieht doch scheiße aus!". Tja solche Sprüche hört man in unserer Gesellschaft leider nur all zu oft und wenn man dann nachfragt, was eigentlich genau so schlimm daran ist, dann fällt es einem dieser Menschen sauschwer auch zu veerifizieren. Tja man bestärkt sich wohl einfach gegenseitig im Glauben „wir sind cool und der nicht“. Was mir auch ziemlich am A. vorbeigeht.
Naja Charmed ist nicht so mein Ding (Liegt vielleicht am Tageslicht :) ). Und für mich persönlich ist in gewisser weise das Empfinden des Mystischen das Gegenteil von steril.
Wenn du Rollenspiele ansprichst kann ich nur über „Vampire“ aussagen. Da mir aber die Zeit fehlt um irgendwo wegzufahren befasse ich mich einfach selbst mit der Sory und, den Regeln usw.


Ansonsten. Mfg



geschrieben von: Woffel

Zitat:
Original geschrieben von Christophe
Woffel

Existenzialist? Wie sieht das dann bei dir aus?
Das Abi ist wirklich keine so leichte Sache. Ich kenne einige, für die das aber irgendwie alles recht locker zu sein scheint. So was kann einen auch schon mal deprimieren.
Wenn du über den Tod sprichst, dann klingt das ja beinahe, wie im Buddhismus. Dort heißt es ja ebenfalls, dass der Kreis des Lebens eben Leid bedeutet.
Was meinst du übrigens mit „mystische und geheimnisvolle habe ich irgendwann mal abgelegt“? Ich denke, dass nur wenn die Masse von irgendwelchen Jugendlichen das Cool findet muss es nicht heißen, dass man es für sich selbst ablegen muss. Da fällt mir das Beispiel zum Thema Matrix ein (Was auf dich ja auch zutrifft). Angenommen ich trage also schon seit langer Zeit gerne lange Mäntel (Noch vor Matrix) und dann bricht dieser Hype für die langen Mäntel aus. Das muss doch auch nicht heißen, dass man die nun nicht mehr trägt. Mittlerweile ist das ja wieder „out“ und man muss sich eben diese ganzen blöden Sprüche anhören. Aber auch deswegen trage ich immer noch diese Art von Bekleidung. Damit demonstriere ich ja auch das das für mich wirklich schön wichtig ist und nicht nur ein Mittel um „dazuzugehören“.
"Ey gugg ma der, der sieht doch scheiße aus!". Tja solche Sprüche hört man in unserer Gesellschaft leider nur all zu oft und wenn man dann nachfragt, was eigentlich genau so schlimm daran ist, dann fällt es einem dieser Menschen sauschwer auch zu veerifizieren. Tja man bestärkt sich wohl einfach gegenseitig im Glauben „wir sind cool und der nicht“. Was mir auch ziemlich am A. vorbeigeht.
Naja Charmed ist nicht so mein Ding (Liegt vielleicht am Tageslicht :) ). Und für mich persönlich ist in gewisser weise das Empfinden des Mystischen das Gegenteil von steril.
Wenn du Rollenspiele ansprichst kann ich nur über „Vampire“ aussagen. Da mir aber die Zeit fehlt um irgendwo wegzufahren befasse ich mich einfach selbst mit der Sory und, den Regeln usw.


Ansonsten. Mfg



Ich habe dsa mystische und das dunkle im grunde nur abgelegt, weil ich kein bock auf jene habe, die das als kommerziell bezeichnen und so, außerdm verändert man sich in einem Leben, ich war früher ein nachtmensch, am tage in der Schue gewesen, nachts irgendwo anders... heutzutage bin ich lieber nachts zuhause und am tage unterwegs ...

Existenzialist im folgenden Sinne:
Was die Vergangenheit war, wie sie war, was geschehen ist, ist unveränderbar und somit für mich nicht mehr interessant. Ich lebe im hier und jetzt. Die zukunft ist nicht geschrieben, die zukunft kann ich auch nur im hier und jetzt verändern, also lebe ich jeden tag so, als sei es mein letzter und genieße ihn in vollen Zügen (es sei natürlich, ich bin krank und kann dann nicht wirklich genießen, dann genieße ich mein bett).

Viele denken an vorherbestimmte Zukunft, an Schicksale, Zufälle... *schulterzuck* ich bleibe realistisch bei sowas, Schicksal? Ich mache mir mein Schicksal selbst, Zufälle? Vielleicht, gibt aber keine konkreten beweise dafür.

Was die klamotten betreffen, ob out doer in, ich habe meinen stil und bin was die Klamotten betrifft, eigentlich 23 Jahre lang out ... Ich kaufe keine Kleider, wie man sie bei C&A bekommt oder H&M, ich kaufe meine Kleider entweder in einem speziellen Laden (der dumemrweise schweineteuer ist) oder irgendwo in einem 2nd hand geschäft (bin halt arme Praktikantin). Was interessiert mich die allgemeine meinung anderer, ich muss mich darin ja wohl fühlen und nicht jene, die darüber dumme sprüche reißen, nech=)

Mystisches ist schön, solange man sich dafür begeistern kann, ich habe den Tick abgelegt, nicht aus dem hauptgrund, weil andere es cool finden, sondern weil mich die Faszination losgelassen hat. In meinem zimmer stehen mehrere Bücher über mystik, magie, hexerei und so, aber ich stöber nicht mehr in ihnen herum. Ich trage schwarz, meine schminke ist überwiegend schwarz (Wenn ich irgendwo hin ausgehe), das kommt aber nicht weil ich gothic bin (was ich nicht bin) das kommt daher weil mir schwarz am besten steht, das einzige, was wirklich hell ist, das sind meine Haare (momentan so nen komischer blond-rostbraun-rot-schwarzmix) ...

m eigentlich all jenes kurz zu fassen:

"Ihh bin wie ich bin", ich kleide mich, wie ich es mag, ich benehme mich, wie ich es mag und ich habe lebenslanges hausverbot in unserer Kirche (o_O). Solange ich mich wohl fühle, solange ich meinen Stil auslebe, bin ich glücklich und solange mein Freund mich so mag, wie ich bin, ist mir all das andere egal =)

So Long



geschrieben von: Christophe

Woffel:

Ja ich verstehe schon. Wenn man sich im Leben verändert, hätte es ja auch keinen Sinn sich weiter an Eigenschaften und Dinge zuklammern, die einem langsam unangenehm werden oder einen einfach nicht mehr so reizen (Mit Menschen ist das komplizierter). Dann würde man sich in gewisser weise selbst ein Gefängnis schaffen. Viele Menschen leben heutzutage sicher in einem solchen Gefängnis, weil man sich wohl auch sorgen darüber macht „was werden die anderen wohl denken, wenn ich mich jetzt umstelle und verändere“, doch durch solche Gedanken unterdrücken sie sich letzten Endes selbst. Zumindest kenne ich das indirekt von einigen Bekannten.

Wenn einer etwas, was ich tue als kommerziell bezeichnet ist mir das eigentlich recht egal, wenn ich weiß, das es für mich nicht so ist. War es nie. Enomine zum Beispiel wird als sehr kommerziell bezeichnet. Tja, selbst wenn denke ich mir immer. Ich höre die Musik ja nicht, weil sie kommerziell ist, sondern weil ich die Musik einfach mag und die Atmosphäre dahinter, die sie in mir auslöst.

Zum Thema Schicksal fällt mir ein Satz aus Matrix 3 ein (Ich weiß ist sicher auch ziemlich kommerziell, aber ich habe alle 3 Filme und Animatrix. Gebe ich ehrlich zu :p )

„Wo manche Zufälle sehen, sehe ich Konsequenzen.
Wo andere Chancen sehen, sehe ich Kosten.“

Zum Thema Kleidung. Ich bin immer noch dabei meinen eigenen Still zu entwickeln. Momentan fehlt mir nur unter anderem das Geld. Ich denke mein bevorzugter Kleidungsstil ist auch so eine Sache an sich. Momentan nur schwarz, aber zukünftlich auch etwas andere dunklere Töne, wie dunkelrot oder so was. Irgendwie etwas ein Mix aus den Anne Rice Filmen. Jedenfalls haben es mir lange Mäntel angetan. Ob ich mich als Gothic bezeichnen würde ist denke ich auch eine etwas schwierigere Frage. In diesem allgemeinen groben Rahmen fühle ich mich wohl, doch will ich mich auch nicht in eine Schublade legen lassen.

Mein Fazit ist ähnlich wie deines:

Ich bin wie ich bin, ich kleide mich, wie ich es mag, ich benehme mich, wie ich es mag (so lange ich keinem unnötig schade) und ein Hausverbot in unserer Kirche habe ich eigentlich nicht. Wie denn dass?

Sorry für die späte Antwort. Tja, Abi ist stressig da verschiebt sich so was schon oft in Richtung Wochenende.





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