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Wiedergeburt

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geschrieben von: hija de la luna

Glaubt ihr an die Wiedergeburt? Gibt es tatsächlich Menschen, die schonmal lebten oder ist das Alles Schwachsinn?



geschrieben von: Hatschi

Leben wir nochmal? -Die Wiedergeburt- Indirekt habe ich mich mit dieser Frage beschaftigt.
In diesem Moment erlebe ich etwas, im nächsten kommt mir dieses Erlebnis (egal welches) komisch vor, und wieder im nächsten, weiß ich (oder meine ich zu wissen), dass ich das bereits erlebt habe! Ich denke noch mehr über diesen Moment nach, doch näheres bekomme ich aus meinem Gedächtnis nicht!
Habe ich das nur geträumt, freilich habe ich nicht geträumt, aber ist es die schwache Erinnerung an einen Traum, oder habe ich es wirklich geträumt? Ich weiß es nicht.
Ich bin mir nicht schlüssig, was ich davon halten soll,
ich glaube nicht daran,
ich glaube aber auch nicht nicht daran.

Hatschi



geschrieben von: Krisha

Ich glaube daran.... mehr kann ich dazu eigentlich nicht sagen :)



geschrieben von: Sol Roth

ob man wiedergeboren wird oder nicht kann man im prinzip nicht nachweisen, man kann aber zeigen, dass es äußerst unwahrscheinlich ist, dass es ein phänomen gibt, dass der wiedergeburt nahe kommt:

es ist schon seit langem bekannt, dass es kein organ "seele" gibt und diese, sollte es sie denn geben, auch im gehirn nicht zu finden ist. mit dem aufkommen der differenzierteren biochemie haben die menschen dann entdeckt, dass sinne und sinneswahrnehmungen, erlebnisse jeglicher art, erfahrungen und gefühle (emotionen) im prinzip nichts anderes sind, als elektro-chemische botschaften, die von unserem gehirn gedeutet werden. erfahrungen und erinnerungen sind nichts anderes als synaptische netzwerke des gehirns, die immer dann "benutzt", bzw. aktiviert werden, wenn wir uns an etwas erinnern oder wenn wir uns irgendwas merken, oder etwas fühlen etc.
dann bleibt allerdings noch die frage, ob erfahrungen und erinnerungen auf metaphysischem wege "wiedergeboren" werden können, was allerdings vorraussetzt, dass es überhaupt eine metaphysik gibt. um diese frage mit "ja" zu beantworten reicht für einige allein die tatsache, dass wir über uns selbst nachdenken und darüber, woher wir kommen und wohin wir gehen und, dass es in jüngerer vergangenheit berühmte psychiologen und philosophen gab (und noch gibt), die in der lage waren den menschen zu katalogisieren. aber ist die tatsache, dass der mensch sich selber kennt nicht genau so zu sehen, wie die tatsache, dass wir andere lebewesen und deren "gewohnheiten" kennen und, dass wir wissen, dass diese ebenfalls in der lage sind zu lernen. und wenn man dann zurückblickt und feststellt, dass "lernen" und "erfahrungen sammeln" lediglich das bilden (physischer!!) synapsen, also nervenstränge, die man sehen und in manchen fällen sogar anfassen kann (riesensynapsen bei kopffüßlern) bezeichnen, dann stolpert man zwangsläufig über das problem, dass es keine möglichkeit gibt physische bestandteile auf metaphysischem wegen (durch raum und zeit) zu transferieren, was bedeutet, dass deja-vus und ähnliche phänomene nicht darauf hinweisen, dass es möglich ist, wiedergeboren zu werden und sich an vergange dinge aus einem vorigen leben zu erinnern.

wie eingangs bereits erwähnt gibt es keinen weg hieb und stichfest zu beweisen, dass es keine seele gibt, da diese im fall ihrer existenz nicht physisch, sondern metaphysisch ist, was beinhaltet, dass sie weder zu sehen, noch zu fühlen, noch zu hören oder sonstwie zu messen ist. allerdings ist es nach aufgezeigten gesichtspunkten und tatsachen unwahrscheinlich, dass es eine seele gibt, die wiedergeboren wird.



geschrieben von: glasrose

Ich hatte mal einen Freund, der als kleiner Junge (bis er ca. 2-3 Jahre alt war) immer von seinem Tod in seinem "letzten Leben" erzählt hat. Das aber wahnsinnig deteilgetreu. Meine Mutter und ihre Freundin (die Mutter des Jungen) haben mir das beide erzählt. Er kann sich heute nicht mehr daran erinnern.

Die, die's interessiert, hier ist die Geschichte:

(Er hat erzählt, er sei um 1910- 1920 in einer Stadt (ich glaube es war Frankreich) als Straßenkind aufgewachsen. Eines Tagen hat er dann wohl einem Mann die Geldbörse gestohlen, was der aber germerkt hat. Mein Freund ist weggelaufen und der Mann hinterher. Er muss irgendwie aus einer Seitengasse gekommen sein und dann von einem Auto überfahren worden sein. Der Mann ist über ihm gestanden und war ganz geschockt und hat immer wieder gestammelt, dass er das doch nicht gewollt habe. Das war glaub ich das Ende.)

Dass es KEINE Seele gibt, würde ich bezweifeln. Dagegen sprechen vor allem die Nahtoderfahrungsberichte, die Elisabeth Kübler-Ross (kann sein, dass ich den Namen falsch geschrieben hab...) in ihren Büchern nach den Berichten schonmal-gestorbener Leute, die wiederbelebt werden konnten, beschrieben hat. (Körperverlassen, etc. - ihr kennt das ja bestimmt.)



geschrieben von: Takor

Das Problem bei der Frage nach Wiedergeburt ist der Glauben. Wer ans Christentum glaubt, sieht sich nach dem Tod in Himmel oder Hölle.
Andere Religionen (ich habe mich nicht alzu sehr damit beschäftigt) vertreten den Glauben an Wiedergeburt.
Jeder hält an seinem eigenen Glauben fest, und selbst wissenschaftliche Beweise können geglaubt oder als Irrsinn abgetan werden.

Naja, um meine Meinung zumindest einfließen zu lassen:
Es gibt sowas wie eine Seele. Nicht, weil ich etwas davon gelesen habe, ein wenig vielleicht wegen Deja-vus, aber in erster Linie wegen dem was ich und einige wenige andere wie meine Freundin erlebt/gefühlt haben. Ich kann es nicht mehr abstreiten weil ich es mitbekomme. Könnte man auch als fanatismus/festeWünschen und ziemlich verzwirbelte Nervenleitungen darstellen, tu ich aber nicht.
Ob diese, ich nenns mal Seele, wiedergeboren wird, weiß ich trotzdem nicht. Es scheint mir möglich, aber ich habe doch auch keine Erinnerungen an das was vor meinem Dasein war, warum soll dann danach irgentwas sein? Aber sterben werd ich eh, dann weiß ich mehr. Insofern lößt sich das quasi von selbst, ich werds nur keinem erzählen können. Aber im Ernst; wer würde es mir glauben?

schönes Leben noch,
Takor



geschrieben von: Sol Roth

exakt, unterm strich ist es eine glaubenssache, niemand hat je eine seele gesehen, niemand hat je eine sekunde gesehen, oder einen meter oder etwas vergleichbares.
das ist das problem mit abstrakten dingen, für manche liegt es klar auf der hand, dass es sie gibt (siehe diskussionen um die existenz der zeit) und andere wollen oder können nicht glauben, dass es sie gibt, weil es zu viele andere dinge gibt, die dagegen sprechen.
es kommt drauf an, was einem plausibler erscheint.

aber es ist zweifellos eine coole vorstellung, dass man dinge erlebt hat, obwohl man nichts mehr davon weiß, oder, dass man dinge tun wird, von denen man jetzt und zeit seines lebens keine ahnung hat.

auch nicht schlecht ist die vorstellung, dass man sein bewusstsein nach dem tod behält (siehe brian lumley's necroscope-reihe) und seine begabungen und visionen quasi ad astras führen kann... aber das nur am rande



geschrieben von: Swann

Einmal reinkarnieren, bitte! Der Gedanke wäre unerträglich.



geschrieben von: LaChatte

Zitat:
Einmal reinkarnieren, bitte! Der Gedanke wäre unerträglich.


Der Gedanke ans nicht-reinkarnieren ist noch viel unerträglicher...



geschrieben von: Fichu

Zitat:
Der Gedanke ans nicht-reinkarnieren ist noch viel unerträglicher...

Keineswegs. ;) Aber das ist wohl Geschmackssache/<klugschwätz>eine Frage der Präferenzordnung</klugschwätz>.



geschrieben von: LaChatte

Naja, solange ich wiedergeboren werde, kann es mir ja egal sein, was ihr vorhabt...;)



geschrieben von: Fichu

Und wenn ich nicht wiedergeboren werde, ist die Geschichte für mich zu Ende.



geschrieben von: Fichu

Ach ja, man kann doch überhaupt bloß davon sprechen, daß jemand wiedergeboren wurde, wenn er oder sie sich an irgendwas erinnert, oder? Warum sollte man sonst sagen, es sei derselbe Mensch.

M. a. W.: Wenn ihr nicht irgendwelche komischen Erinnerungen habt, ist das hier euer erstes Leben.

Hm. Ich ahne Widerspruch.



geschrieben von: deathly_silence

Wiedergeburt ist sicher möglich, denn wir leben in einem ständigem Kreislauf ...
Wir leben in anderen Organismen weiter ...

Wir sterben ... werden z.B. in einen Sarg gepackt ... verroten ... die Erde bringt neue Geschöpfe mit unseren Stoffen hervor ... voila ... ich in einer anderen Form ...

Oder doch nich?



geschrieben von: Nix

Zitat:
Original geschrieben von Swann
Einmal reinkarnieren, bitte! Der Gedanke wäre unerträglich.


Ja!



geschrieben von: Nix

Zitat:
Original geschrieben von LaChatte
Der Gedanke ans nicht-reinkarnieren ist noch viel unerträglicher...


Nein!



geschrieben von: Nix

Zitat:
Original geschrieben von Fichu
Wenn ihr nicht irgendwelche komischen Erinnerungen habt, ist das hier euer erstes Leben.



Es könnte auch daran liegen, das es nichts komisches zu erinnern gibt. ;)



geschrieben von: LaChatte

Es gibt durchaus Erinnerungen.. und die können sehr stark werden. Und ganz unfreiwillig. Es gibt Menschen, die wären diese Erinnerungen noch so gern wieder los.



geschrieben von: Fichu

Zitat:
Original geschrieben von deathly_silence
Wir leben in anderen Organismen weiter ...

Wir sterben ... werden z.B. in einen Sarg gepackt ... verroten ... die Erde bringt neue Geschöpfe mit unseren Stoffen hervor ... voila ... ich in einer anderen Form ...


Diese Art von Wiedergeburt ist sicherlich unproblematisch, aber auch ziemlich trivial. Da ist es ja nur eine Frage, ob man das Wiedergeburt nennen will. Wenn es nur darum ginge, wäre zum Thema Wiedergeburt sicher nicht soviel Tinte geflossen.

Zitat:
Es gibt durchaus Erinnerungen.. und die können sehr stark werden. Und ganz unfreiwillig. Es gibt Menschen, die wären diese Erinnerungen noch so gern wieder los.

Dasselbe Phänomen bei denselben "Patienten" würden andere nicht als Erinnerungen bezeichnen. Letztlich eine Frage, wie man sich dazu verhält.



geschrieben von: LaChatte

Zitat:
Dasselbe Phänomen bei denselben "Patienten" würden andere nicht als Erinnerungen bezeichnen. Letztlich eine Frage, wie man sich dazu verhält.


Wie könnte man das denn noch bezeichnen?



geschrieben von: Takor

Es kann z.B. als Kindheitstrauma, Alpträume oder irgenteine psychische Störung erklärt werden. Ob das wirklich so ist sei dahingestellt, aber wer es glauben möchte tut es. Es gibt keine Lösung auf die Frage, und wenn es sie gäbe würden nur die sie glauben die sie glauben wollen.
Es ist als würde ich dir sagen: Es gibt keinen Gott! Es gibt Kriege, die Welt ist wissenschaftlich erklärbar entstanden und von den Dinos stand nichts in der Bibel! Klingt ein wenig einleuchtend, aber es bleibt nur die Meinung eines Einzelnen.



geschrieben von: LaChatte

Zitat:
Es gibt keine Lösung auf die Frage, und wenn es sie gäbe würden nur die sie glauben die sie glauben wollen.


ich sage: es gibt die Lösung, aber nur für die, die bereit sind, sich darauf einzulassen. Nicht nur mit dem Intellekt, sondern als ganze Menschen.

"Kindheitserinnerungen" scheiden je nachdem aus - wenns eindeutig vor hundert oder mehr Jahren spielte - dass etwas ein Albtraum ist, sagt noch nichts darüber aus, woher es kommt (und warum es immer wieder kommt, eventuell) und "psychische Störung" ist oberbillig. Ja, in der Regel ist sowas sehr psychisch störend. Und jetzt?



geschrieben von: isi

ich persönlich glaube an wiedergeburt...
würde mich schon mal interessieren, wer oder was ich früher mal war..falls es mich irgentwie schon mal gab.



geschrieben von: Takor

@ LaChatte: Ich glaube ja auch nicht was ich schreibe, könnte mir aber vorstellen dass wer es glauben will sich damit zufriedengibt und das Thema für denjenigen dann abgehakt ist. "psychische Störung" ist "oberbillig", keine Frage. Wie du sagst:
Zitat:
es gibt die Lösung, aber nur für die, die bereit sind, sich darauf einzulassen. Nicht nur mit dem Intellekt, sondern als ganze Menschen.

Ich hielte es für Überheblich meine Erfahrungen als "die Lösung" darzustellen. Ich werde nicht behaupten die Antwort zur Wiedergeburt zu kennen, auch wenn ich für mich vielleicht selbige gefunden habe. Wie auch immer du diese anderen zu erklären versuchst; sie müssen es selbst erleben und erschließen. Vielleicht kannst du Hinweise geben, die Tür weisen, aber durchgehen muß jeder alleine (ich weiß, nicht mein Zitat).



geschrieben von: LaChatte

Zitat:
Vielleicht kannst du Hinweise geben, die Tür weisen, aber durchgehen muß jeder alleine


Weisst du, Gleiches kannst du vom Pythagorassatz sagen... oder generell von aller Mathematik.

Man kann beweisen, dass die Winkelsumme innerhalb des Dreiecks immer 180 Grad ist. Aber bevor du es nicht selbst nachvollzogen hast, bleibt es Glaubenssache, und du kannst mit dem Geodreieck von Dreieck zu Dreieck rennen und nachmessen;)

und kommt mir nicht mit euklidisch und nicht.... :cool: :rolleyes: ;)



geschrieben von: Takor

oh man, "euklidisch" mußte ich nachgoogeln. Dabei hatte ich doch meine 2 Semester Mathe... deprimierend. :(
aber dann hab ichs, glaube ich, kapiert: :D

Dreiecke lassen sich immerhin messen...
außerdem läßt sich der Pytagorassatz (wie fast alles in der schönen theoretischen Welt der Mathematik) logisch einwadnfrei herleiten. Mathe ist nur ein Modell der Realität um diese in hübsche einfache Zahlen zu packen und bearbeiten zu können. Kann ungemein helfen. ist aber outtopic, sorry.

Wiedergeburt ist den Beweisen gegeüber schon etwas widerspinstiger...
Ich glaube trotzdem dass es sowas gibt!:)
Aber klare Erinnerungen habe ich nicht, ich weiß nur dass es Seelen geben muß und somit Wiedergeburt für mich schwer zu dementieren ist. Es macht Sinn.



geschrieben von: grazia

ich hatte ein leben in russland mit ner riesen verwandtschaft. den onkel, den ich damals hatte, hab ich kennengelernt. sehe aus wie ne russische gräfin (angeblich) - heute wg. den breiten wangenknochen.

ich hatte ein leben in china, wo ich die ehefrau meines vaters aus diesem leben war und meine heutige leibliche mutter war meine schwiegermutter. das ist karma. nach china zieht mich nix. ich hab chinesInnen gedolmetscht. ich kenne mehrere frauen, die dort arbeiten. phasenweise.

ich war mal bergarbeitersfrau in peru mit siebzehn kindern.
in diesem leben bin ich kinderlos. hab respekt vor soviel arbeit.
eine einladung nach peru hab ich von einem peruanischen ehepaar.

ich war mal barsängerin und tänzerin in mexiko mit fünf unehelichen kindern.
ich mag heut noch südamerikanische musik sehr gern, singen auch, tanzen in bars mag ich nicht.

ich war zur zeit der beginnenden christianisierung mal in irland eine jungmädchenlehrerin und wurde massenvergewaltigt, bin lieber gestorben aus scham, als weiterzuleben, das hätte ich auch gekonnt, hätte ich gewollt.
ich hab die typen - in diesem leben - wiedergetroffen, ca. 4-5 davon. (es führte mich um die halbe welt) einer sagte zu mir: i respect you - nach dem showdown.
irland ist immer noch mein begehrtes land. ich hab´s allerdings immer noch nicht besucht.

ich war mal in florenz eine frau, die sehr geliebt hat und bei der geburt ihres kindes verblutet ist. als ich in der toskana war, umfuhr ich florenz großräumig.

ich bin mal als ägyptisches nomadenkind in der wüste ausgesetzt worden, als ca. 10jähriger junge. die karawane zog einfach weiter und ich hab´s verpennt. ein fresser weniger. ich wurde bitter und entschlossen und bin als hagestolz alt geworden - off mainstream, wüstentauglich. sehr traumatisiert.
hatte angst vor meiner ersten und bisher einzigen ägyptenreise. in der wüste wurde ich nicht stehen gelasssen, doch ich musste von nem gemieteten esel absteigen und meiner reisegruppe nachrennen. in der wüste kairo wurde ich dann stehen gelassen, weil mein partner unter pharaos rache litt. er kam nicht mehr zurück. hab lange gewartet und ...

noch mehr geschichten gewünscht?

salve



geschrieben von: Nix

Zitat:
Original geschrieben von LaChatte
Weisst du, Gleiches kannst du vom Pythagorassatz sagen... oder generell von aller Mathematik.

Man kann beweisen, dass die Winkelsumme innerhalb des Dreiecks immer 180 Grad ist. Aber bevor du es nicht selbst nachvollzogen hast, bleibt es Glaubenssache, und du kannst mit dem Geodreieck von Dreieck zu Dreieck rennen und nachmessen;)

und kommt mir nicht mit euklidisch und nicht.... :cool: :rolleyes: ;)



Aber dennoch kommen wir zum Schluss, dass die Summe der Innenwinkel eines Dreiecks 180 Grad beträgt. Oder?
Wenn Du dazu nachmisst - Deine Sache. Aber Du kommst zum selben Schluss. Weshalb ist Logik dann falsch, wenn ich mir das Nachmessen erspare und zum selben Ergebnis (rechnerisch, durch denken) komme? (Zumal andere vor mir nachgemessen haben, vor allem Pythagoras...)

Folge ich Deiner Argumentation, müsste man ohnehin erst sterben, um herauszufinden (Winkel nachmessen), was danach kommt, oder? Bis dahin bliebe es ja "Glaubenssache".



geschrieben von: Nix

Zitat:
Original geschrieben von grazia
ich hatte ein leben ... ich hatte ein leben ... ich war mal ... ich war mal ... ich war ... ich war mal ... ich bin mal ...
noch mehr geschichten gewünscht?



Mir reicht es schon.
Du meinst, Du warst immer eine Frau und mithin immer ein Mensch. Da hast Du ja Glück gehabt! Warst Du nie ein Gnu, das von einem Krokodil verspeist wurde? Und kannst Du Dich nur soweit zurückerinnern, wie sich Menschen schon Gedanken über die Reinkarnation machen oder auch noch weiter zurück? ;)

In meinen Augen ist dies - tut mir leid - riesenhafter Humbug. M.a.W.: Ich glaube kein Wort.



geschrieben von: grazia

Zitat:
Original geschrieben von Nix
Du meinst, Du warst immer eine Frau und mithin immer ein Mensch.

nein, war ich nicht. mein leben als ausgesetzter nomadenjunge war männlich.

Zitat:
Warst Du nie ein Gnu, das von einem Krokodil verspeist wurde?

ick weeß et nich. ameise trau ich mir schon zu. nur eine bleibende erinnerung iss nicht.
ich hatte mal ein intensives ameisen-deja-vu, als ich mit dem hintern im ameisenhaufen gesessen hatte und den effekt zeitversetzt zu spüren bekommen habe.
ein mehlmottenkarma hab ich auch. sie sind zzt. meine gäste.

Zitat:
Und kannst Du Dich --- noch weiter zurückerinnern?

es gibt rückerinnerungen, die gen urknall gehen. ich hab mich nicht in diese richtung bewegt. es gibt zukunfts´er´innerungen, die weit über die kommenden jahrtausende hinausgehen. bei interesse check:
http://nen.sedona.net/earthshift/bio.html

Zitat:
In meinen Augen ist dies - tut mir leid - riesenhafter Humbug.

it´s none of your business - for now. erst wenn´s juckt, fängt man an zu kratzen.


Reinkarnationstherapie ist ein weg zu dem thema wiedereinfleischung bzw. frühere leben

Durch Reinkarnations-Erlebnisse erhält man Zugang zu früheren Leben. Es eröffnen sich karmische Aspekte sowie markante Situationen, deren Erfahrungswerte und gefühlsmäßige Inhalte sich auf unser derzeitiges Leben auswirken. menschen tragen sowohl kostbare Erfahrungen in sich, als auch traumatische Erinnerungen an kritische Lebenssituationen, die erkannt und einer Auflösung bzw. Heilung entgegengeführt werden können. Die Motivation, warum ein Mensch eine oder mehrere Rückführungen machen will, ist unterschiedlich, z.B. als spirituelle Auflösungs- und Reinigungsarbeit, zur Erweiterung des Bewusstseins, bei Konflikten in Familie, Partnerschaft und Beruf, oder als therapeutische Maßnahme bei unerklärbaren Ängsten, hartnäckigen Verhaltensmustern, psychischen und körperlichen Krankheiten u.v.m.

salve



geschrieben von: Fichu

Zitat:
Original geschrieben von LaChatte
ich sage: es gibt die Lösung, aber nur für die, die bereit sind, sich darauf einzulassen. Nicht nur mit dem Intellekt, sondern als ganze Menschen.

Es ist keineswegs einfach und eine Frage des guten Willens, "sich darauf einzulassen", daß es so eine Wiedergeburtssache geben soll. Versuch du doch mal, dich als ganzer Mensch darauf einzulassen, daß Zeus und Hera auf dem Olymp sitzen. Versuch doch mal, wirklich Angst davor zu haben, daß der nächste Frühling nicht kommen wird, wenn du deine Gebete nicht angemessen verrichtet hast -- ernsthaft, nicht als Eso-Schnack. Wenn du das ohne größere Probleme schaffen würdest, wärst du mir ganz ehrlich gesagt sogar ein wenig suspekt ;). Worauf ich hinauswill: Man kann seinen "ontologischen Rahmen" nicht wechseln wie schmutzige Hemden.

Zu meinem Weltbild, wenn man so will, gehört, daß es eben nicht menschliche Körper gibt, die mehr oder weniger zufällig und auf wundersame Weise mit menschlichen Geistern/Seelen verknüpft sind, sondern daß Geist und Körper eines Menschen, um mich mal am Rande des Blödsinnigen auszudrücken, gewissermaßen "eins" sind, dasselbe Ding auf zwei Weisen gesehen, sozusagen. Vor diesem Hintergrund ergibt die Vorstellung von Wiedergeburt überhaupt keinen Sinn, soweit ich das sehen kann.

Natürlich stellen mich Sachen à la das von grazia, wenn sie ernsthaft genug vorgetragen werden, dann u. U. vor gewisse Probleme, aber wenn ich diese Probleme lösen wollte, indem ich Wiedergeburt akzeptiere, hätte ich an anderer Stelle noch viel größere Probleme, also muß ich auf andere Weise damit umgehen. (Wobei das jetzt zu sehr nach willentlich-willkürlicher Entscheidung klingt.)

(Das ist keine Wertung, Weltbilder sind nicht wahr oder falsch, höchstens praktisch oder unpraktisch.)



geschrieben von: LaChatte

Mit Hera und Zeus hab ich keine Probleme. Auch Aphrodite, Ares und Hephaistos dürfen sich gern dazu gesellen;)

Vertrauen hab ich, dass es wieder Frühling werden wird. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die Menschen einmal ernsthaft Angst davor hatten, dass der Frühling nicht mehr käme.

Zitat:
die mehr oder weniger zufällig und auf wundersame Weise mit menschlichen Geistern/Seelen verknüpft sind


Von Zufall kann ja keine Rede sein. Der Mensch ist im Grunde ein geistiges Wesen, das sich ab und zu einen Körper erschafft, um diese Erfahrung zu machen. Und nach einer gewissen Zeit den Körper auch wieder loslässt.

Zitat:
(Das ist keine Wertung, Weltbilder sind nicht wahr oder falsch, höchstens praktisch oder unpraktisch.)


ein Weltbild mit Wiedergeburt ist viel praktischer, finde ich... und es hat den Vorzug, dass es viele Dinge erklärt, die sonst unbefriedigenderweise nicht schlüssig erklärt werden können, bzw in so Schubladen wie "psychisches Problem" gesteckt werden, was ja keine Erklärung ist, sondern nur eine Katalogisierung des Problems.



geschrieben von: Fichu

Zitat:
Original geschrieben von LaChatte
Mit Hera und Zeus hab ich keine Probleme. Auch Aphrodite, Ares und Hephaistos dürfen sich gern dazu gesellen;)

Och, komm ... Daß du in der Lage wärst, wirklich und mit ganzem Herzen, mit Leib und Seele im wahrsten Sinn, an die griechischen Götter zu glauben (nicht als bloße Metaphern, und nicht bloß tolerierend, daß andere sowas glauben oder geglaubt haben) -- das kauf ich dir nicht ab. Nee, das nun wirklich nicht ;).

Zitat:
Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die Menschen einmal ernsthaft Angst davor hatten, dass der Frühling nicht mehr käme.

Ist das soviel anders als Angst, in die Hölle zu kommen? Oder als Maulwurf (na ja, ich mag Maulwürfe ...) wiedergeboren zu werden?

Zitat:
Der Mensch ist im Grunde ein geistiges Wesen, das sich ab und zu einen Körper erschafft, um diese Erfahrung zu machen. Und nach einer gewissen Zeit den Körper auch wieder loslässt.

Dein Weltbild. Ich respektiere das, aber ich kann sowenig ehrlich daran glauben wie an Zeus und seine Leute.

Zitat:
ein Weltbild mit Wiedergeburt [...] hat den Vorzug, dass es viele Dinge erklärt, die sonst unbefriedigenderweise nicht schlüssig erklärt werden können

Das Weltbild bedingt ja auch, was man als Erklärung akzeptiert und was nicht. Im Weltbild der meisten Leute hier und jetzt ist das Kreisen der Erde um die Sonne eine gute Erklärung für das, was man im Teleskop sieht. Zu Galileis Zeiten sah das noch anders aus.

(Übrigens hat mein Weltbild kein Leib-Seele-Problem. :p)



geschrieben von: LaChatte

@griechische Götter

Grundsätzlich sind Götter einfach ganz bestimmte, archetypische Energien, und die sind seit Menschengedenken gleich. Sie nehmen einfach in verschiedenen Zeiten andere Formen an. Wenn ich wütend und aggressiv bin, bin ich unter dem Einfluss von Mars, und das ist ein sehr realer Einfluss... wenn ich verliebt bin, bin ich unter dem Einfluss der Aphrodite und getroffen vom Eros. Das sind für mich Realitäten, auch wenn ich sie meist nicht mit den griechischen Namen bezeichne, sondern einfach sage "ich bin wütend, ich bin verliebt", obwohl natürlich die griechischen Personen viel poetischer sind. :)

Das sind durchaus keine Metaphern.

Zitat:
Ist das soviel anders als Angst, in die Hölle zu kommen? Oder als Maulwurf (na ja, ich mag Maulwürfe ...) wiedergeboren zu werden?


Muss man denn überhaupt Angst haben? Theoretisch weiss ich, dass Angst nie nötig ist. Praktisch weiss ich das vielleicht in 80% der Zeit. Wenn es eine Hölle gibt, dann nur die, die man sich selbst macht, und an einem Leben als Maulwurf kann ich nichts Schlechtes finden.

Religionen, die den Menschen Angst machen per jenseitiger Bestrafung, sind nie ganz logisch und haben immer Denkfehler drin... darum waren ja auch so oft Heilige Texte nur für Priester zugänglich, damit nicht das Volk selbst lese und lerne und herausfinden, dass die Priester Mist erzählen.

Zitat:
Das Weltbild bedingt ja auch, was man als Erklärung akzeptiert und was nicht.


Richtig. Und das Weltbild eines Menschen hängt ja sehr davon ab, welche Phänomene er wahrnimmt und demzufolge erklären möchte, bzw das dringende Bedürfnis hat, erklärt zu haben.

Wenn du alle Dinge, die du wahr nimmst, innerhalb eines einzigen widerspruchsfreien Weltbildes erklären kannst, bist du ein glücklicher Mensch.:)

Zitat:
Übrigens hat mein Weltbild kein Leib-Seele-Problem.


Warum? Weil es seelenlos ist?



geschrieben von: Bucky

Meine Lebensphilosophie ist etwas buddhistisch geprägt. Wobei ich weniger an ein Nirvana glaube. Für mich sind eben nur gewisse Dinge "Wahrheiten". Diese "Scheiße" hat kein Ende, da mach ich mir keine Sorgen.



geschrieben von: Fichu

@LaChatte:
griech. Götter:
Gut, pour l'argument: Es sind keine Metaphern. Trotzdem ist es was anderes als der griechische Götterglaube, den ich meine. Wenn du sowieso schon daran glaubst, ist es auch egal. Ich meinte, ob du in einem willentlichen Akt mal eben dein Weltbild über Bord werfen und ein anderes annehmen könntest. Und das geht, behaupte ich mal ganz kühn, nicht.

Angst:
Ob man Angst haben muß ist ne andre Frage. Ich würde sagen, daß Menschen solche Ängste tatsächlich hatten/haben und daß sie die nicht einfach an- und ablegen können.

mein Weltbild:
... ist ganz und gar nicht seelenlos, im Gegenteil. Aber das führt jetzt noch weiter vom Thema Wiedergeburt weg, als wir (durch meine Schuld) sowieso schon sind. Natürlich lauf ich nicht wirklich mit einem ausformulierten Weltbild herum, es ist mehr so ne Grundeinstellung zu "solchen" Fragen, die ich relativ einfach, schön und harmonisch finde, wenn man das so sagen kann. Wenn ich wesentlich mehr dazu sagen könnte, wäre ich vielleicht Philosoph und würde Bücher schreiben (gäbe allerdings Copyright-Probleme ;)).

In diesem Sinne lediglich ...

Fichu
- Viel, o! soff -
ich an jenem Wochenende.



geschrieben von: Joan Eric Tanat

Ich bin – also sterbe ich nicht und werde nicht wiedergeboren.



geschrieben von: blackdarkangel

Ich glaube daran,das es soetwas wie Wiedergeburt gibt.
In meinem Kreise sind schon viele Verwante und Freunde verunglückt.Duch diese ereignisse ist mir etwas aufgefallen.
Wir träumen ja alle von den Mneschen in unsere Umgebung,Familie,Freunde usw,und das öfter.Nachdem aber ein sehr guter freund,mit dem ich mal zusammen war gestorben ist,trümte ich nicht mehr von ihm.Kein eiziges Mal,als wäre er einfach aus dieser Welt erlöscht und hätte nie existiert.Und ich träumte früher oft von ihm.Doch nach etwa einem Jahr,fing ich wieder an Nachts von ihm zu träumen.Das war sehr seltsam.Deshalb habe ich die Theorie aufgestellt,das wen man wieder von diesem Menschen träumt,er vielleicht wieder in einem anderen Körper wiedergeboren wurde.

Any



geschrieben von: Eilicher Geist

Zitat:
Original geschrieben von Takor
Das Problem bei der Frage nach Wiedergeburt ist der Glauben. Wer ans Christentum glaubt, sieht sich nach dem Tod in Himmel oder Hölle.
Andere Religionen (ich habe mich nicht alzu sehr damit beschäftigt) vertreten den Glauben an Wiedergeburt.
Jeder hält an seinem eigenen Glauben fest, und selbst wissenschaftliche Beweise können geglaubt oder als Irrsinn abgetan werden.


Es gibt auch christliche Anschauungen, die den Paradieseszustand erst nach einer Reihe von Leben sehen.

Ich für meinen Teil kann nicht anders, als an die Reinkarnation zu glauben!

Persönliche Erfahrungen, die jedoch zu Intim für diese Art von Öffentlichkeit sind, haben mich davon überzeugt, dass ich eine Seele habe.
Mit dem Erleben der eigenen Seele habe ich zudem ihre Unabhängigkeit vom Physischen/Materiellen erfahren.

@ Fichu
Egal wie sehr man versucht mit den Mitteln der physischen Wissenschaft an die Seele heranzukommen- man wird es nicht schaffen.
Was selbst nicht physisch ist- kann man auch nicht physisch messen!

Die Wahrscheinlichkeit der Existenz von Zeus, Aphrodite und Co. ist aber sehr hoch- da diese Gottheiten in jeder Kultur auf jedem Teil der Erde zu finden sind.
Selbst wenn Zeus keine Blitze schleudert oder Aphrodite nicht die heisseste Biene der griechischen Antike war-
eine Wesenheit die für die Weisheit in den Dingen, oder eine die als Synonym für die Fruchtbarkeit alles Lebendigen steht hat bisher jede Kultur gekannt.

Das interessante bei der ganzen Sache: die einzigen Sichtweisen auf Übersinnliches die heute noch toleriert werden, sind die der etablierten Kirchen- gerade diese sind paradoxerweise die unerklärlichsten.
Den Menschen wird der Glaube abverlangt- hinterfragen sie diese oder jene Sichtweise der Kirche, sind sie "nicht fest in ihrem Glauben".
Einem alten Griechen, Gallier oder Germanen wäre dieses unerklärlich, da er doch die Existenz des Flussgeistes z.B. tagtäglich selbst erlebte.



geschrieben von: Eilicher Geist

@ LaChatte und Fichu

Entschuldigt- ich habe euer Gespräch schlampig gelesen.
Nachdem was ich eben gelesen habe, hätte ich mir das vorherige grösstenteils sparen können.

@ als Maulwurf wiedergeboren werden
Ein Mensch bleibt immer Mensch.
Nach dem Tod nimmt er nämlich sein allerpersönlichstes mit, seine Individualität, sein Ich.
Dieses ist beim Tier nicht in diesem Sinn vorhanden.
Der Maulwurf, der in meinem Garten wühlt z.B. hat keines bzw. evtl. dasselbe wie die die in euren Gärten wühlen.

So würde der Mensch also bei seiner nächsten Inkarnation das verlieren, das ihn unterscheidet.
Und so könnte er sich das mühselige ruminkarnieren eigentlich auch sparen und in Frieden zerfallen.
Da dies- meiner Überzeugung nach- nicht so ist, nimmt er also sein Ich mit und wird somit niemals zum Maulwurf.



geschrieben von: suriel666

nein, glaube ich nicht.
grund: zunächst mal hängt es von ein paar faktoren ab, wer/was unter welchen umständen wiedergeboren werden sollte. nehmen wir mal an, daß jeder und alles irgendwie wiedergeboren wird. wäre es anders, müssten ersteinmal fragen gestellt werden, wer oder was aus welchen grund darüber befindet, wer als was wieder geboren wird oder auch nicht. da es keinen sinn macht, anzunehmen, es gibt irgendeinen höheren richter, der das entscheidet, würde also der fall wiedergeburt auf alles zutreffen.
dann nun meine entscheidende frage: warum bzw. woher kommen dann lebewesen, die offensichtlich nicht wiedergeboren wurden? das es soetwas gibt, ist, denke ich, auch einfach nachzuweisen, wo käme sonst das phänomen der überbevölkerung her?
es gibt stetig mehr leben auf diesem planeten, nicht weniger, noch nichtmal gleich viel... ergo: keine wiedergeburt möglich
oder mal mit einem naturwissenschaftlichen ansatz probiert: wie soll so eine wiedergeburt rein biologisch denn ablaufen? die entsthung neuen lebens ist wohl hinlänglich bekannt und es ist wohl unwahrscheinlich, daß da noch viele dinge passieren, von denen niemand etwas weiß => ergo: wiedergeburt _extrem_ unwahrscheinlich
und drittens: _was_ sollte eigentlich wieder geboren werden? der geist? das wissen? soziales verhalten? die seele??? und wo solte es herkommen? klingt alles doch ziemlich unwahrscheinlich, oder?



geschrieben von: chrisu

ich glaube nicht daran..bzw. irgendwie kann ich es nur hoffen..
einmal leben ist genug für mich!



geschrieben von: Eilicher Geist

Zitat:
Original geschrieben von suriel666
nein, glaube ich nicht.
... warum bzw. woher kommen dann lebewesen, die offensichtlich nicht wiedergeboren wurden? das es soetwas gibt, ist, denke ich, auch einfach nachzuweisen, wo käme sonst das phänomen der überbevölkerung her?
es gibt stetig mehr leben auf diesem planeten, nicht weniger, noch nichtmal gleich viel... ergo: keine wiedergeburt möglich
oder mal mit einem naturwissenschaftlichen ansatz probiert: wie soll so eine wiedergeburt rein biologisch denn ablaufen? die entsthung neuen lebens ist wohl hinlänglich bekannt und es ist wohl unwahrscheinlich, daß da noch viele dinge passieren, von denen niemand etwas weiß => ergo: wiedergeburt _extrem_ unwahrscheinlich
und drittens: _was_ sollte eigentlich wieder geboren werden? der geist? das wissen? soziales verhalten? die seele??? und wo solte es herkommen? klingt alles doch ziemlich unwahrscheinlich, oder?



Biologisch kann man die Reinkarnation nicht erklären.
Sie hängt mit der Seele zusammen- und die Seele wirst du nicht finden, egal in wieviele Teile du einen Menschen zerschneidest.
Denn die Seele ist nicht materiell (darum auch nicht materiell sterblich)- also auch nicht materiell messbar.
Die Tatsache der Seele ist nicht im materialistischen Sinn beweisbar.
Aber man kann ihre Auswirkungen auf das materielle beobachten.
Wenn du z.B. einen Menschen klonst, wirst du sehen, daß er NIE leben kann wie ein normal gezeugter- weil er immer mit dem zusammenhängt, dessen DNS kopiert wurde.

Die europäischen Vertreter der Reinkarnation sprechen von einer Zeitspanne von 2500 Jahren zwischen zwei Inkarnationen (Ergo es gibt immer mehr Menschen die gerade nicht inkarniert sind).
Bei wichtigen Ereignissen- z.B. wenn in einer bestimmten Zeitspanne etwas wichtiges zu lernen oder zu entwickeln ist, kann es vorkommen, daß sich viele Menschen gleichzeitig inkarnieren.
So werden Phänomene wie Überbevölkerung nach den Gesetzen von Reinkarnation und Karma erklärt.

Zur deiner anderen Frage habe ich im Beitrag vor deinem schon Stellung bezogen.
Das ICH des Menschen wird wiedergeboren- und dieses ist ein Teil der Seele. Also kann man hier von Seele sprechen.
Einzelne Tiere haben zwar eine Seele, aber kein ICH und keinen Geist- also eine völlig andere Seele. Ohne ICH keine geistige Entwicklung- also hätte Widergeburt bei Tieren keinen Sinn.



geschrieben von: suriel666

ohjeohje...

Zitat:
Original geschrieben von Eilicher Geist
Biologisch kann man die Reinkarnation nicht erklären.
Die Tatsache der Seele ist nicht im materialistischen Sinn beweisbar.


die tatsache der seele? was für eine tatsache? es ist KEINE tatsache, daß es soetwas wie eine seele gibt...
andersrum lasse ich mich auch gerne eines besseren belehren, dann zeige mir, wann wo wie usw. die seele nachgewiesen und damit zur tatsache wurde

Zitat:
Original geschrieben von Eilicher Geist
Wenn du z.B. einen Menschen klonst, wirst du sehen, daß er NIE leben kann wie ein normal gezeugter- weil er immer mit dem zusammenhängt, dessen DNS kopiert wurde.


aha. und woher hast du dieses wissen?

Zitat:
Original geschrieben von Eilicher Geist
Die europäischen Vertreter der Reinkarnation sprechen von einer Zeitspanne von 2500 Jahren zwischen zwei Inkarnationen (Ergo

d.h. wie so eine reinkarnation aussieht ist regional unterschiedlich?
was passiert mit einem deutschen, der nach indien auswandert? oder andersrum?

Zitat:
Original geschrieben von Eilicher Geist es gibt immer mehr Menschen die gerade nicht inkarniert sind).


und wo kommt denn deren seele her? aus einem großen seelenpool? oder sind das dann seelenlose zombies (z.b. vorstandsvorsitzende - würde auch einiges erklären *g)

Zitat:
Original geschrieben von Eilicher Geist
Bei wichtigen Ereignissen- z.B. wenn in einer bestimmten Zeitspanne etwas wichtiges zu lernen oder zu entwickeln ist,


und wer oder was legt fest, was ein wichtiges ereignis ist und wann es besonders viel zu lernen gibt? gemessen an dem, was wir so wissen, gibt es immer beinahe unendlich viel zu lernen

Zitat:
Original geschrieben von Eilicher Geist
Einzelne Tiere haben zwar eine Seele, aber kein ICH und keinen Geist- also eine völlig andere Seele. Ohne ICH keine geistige Entwicklung- also hätte Widergeburt bei Tieren keinen Sinn. [/B]

aha... und was läßt dich annehmen, menschen seien besser (weil beseelt) oder überhaupt biologisch, evolutionär anders als irgendein tier?



geschrieben von: grazia

Zitat:
Original geschrieben von Eilicher Geist
Die europäischen Vertreter der Reinkarnation sprechen von einer Zeitspanne von 2500 Jahren zwischen zwei Inkarnationen.
eg, wie kommst du / sie auf sone lange spanne. ich kenne ganz andere angaben. soldaten und kz-internierte im 2. wk verstorben sind schon einige jahre später wieder inkarniert. das weiß ich aus m bekanntenkreis. ansonsten kenn ich die spanne 200-300 jahre, sie erscheint mir dennoch unglaubwürdig. kennst du links zu den zeitangaben?

Zitat:
Das ICH des Menschen wird wiedergeboren- und dieses ist ein Teil der Seele.
was bitte ist das ICH des Menschen in bezug auf die inkarnierte persönlichkeit eines menschen. die moderne gehirnforschung spricht von 10 ichs eines menschen (in einer inkarnation, das sie das reinkarnationsprinzip nicht einbezieht.)

salve



geschrieben von: David

Genau das ist das Problem, das die Buddisten allmählich bekommen.
Durch den grosen Wachstum der Weltbevölkerung müsste man doch annhemen, dass
neue Seelen "entstehen".
Weil: Wenn man (oder seine Seele) immer wiedergeboren wird, bis man einmal endlich das Nirwana erreicht und dieser Zyklus fast unendlich weitergehen kann, muss es docj
langsam aber sicher immer weniger Seelen und damit Menscehn, die zur WElt kommen geben.
Aber es werden ja mehr...
Ich selbst bin, was dieses Problem oder diese Frage angeht sehr neugierig.
WEnn ich wieder zur WElt komme, in einem neuen Körper, ist das nicht absolut scheissee? Das ganze nocjeinmal? Und wer gibt mir die Gewissheit, dass wenn es einmal passiert es nicht so bis in die Unendlichkeit weitergeht?
Aber da man meistens keine Erinnerungen an das letzte Leben hat, muss ich da nicht befürchten irgendwann durchzudrehen...:)
Ist allerdings danach die "grosse Leere"...
Aber, ich werde es ja sicher noch früh genug erfahren.
Ich werde mit Mühe geben, euch eine Nachricht aus dem Jenseits zu schicken:)


Fast hätte ich es vergessen:
WAs wenn die Christen oder Juden oder Muslime recht haben?
Ich komme sicher nicht in den Himmel!

Davide



geschrieben von: suriel666

@david
>WAs wenn die Christen oder Juden oder Muslime recht haben?
>Ich komme sicher nicht in den Himmel!
genauso wahrscheinlich, wie, daß jemand aus dieser gruppe recht hat, könnte auch jemand recht haben, der annimmt, soetwas wie himmel und hölle gibt es nicht, es ist nur dazu da, die menschen im diesseits zu verängstigen und gefügig zu machen und du wirst weder das eine noch das andere erfahren.
nimm du doch einfach an, daß der andere (also der der annimmt, das gibts alles nicht) recht hat



geschrieben von: LaChatte

Zitat:
Durch den grosen Wachstum der Weltbevölkerung müsste man doch annhemen, dass


Wenn ich mir das Universum so ansehe, denke ich, dass es noch Millionen anderer Welten geben muss, wo Seelen inkarnieren können. Da muss nur das interstellare Pendant von George Bush einen schlechten Tag haben und das interstellare Pendant von Saddam Hussein per interstellarem Pendant der Atombombe in die Luft jagen wollen, da kann schon mal ein Planet hops gehen und ein paar Millionen bisher anderweitig beschäftigter Seelen müssen sich einen neuen Ort suchen..

Zitat:
Aber da man meistens keine Erinnerungen an das letzte Leben hat, muss ich da nicht befürchten irgendwann durchzudrehen...


Ich habe in letzter Zeit je länger je mehr Erinnerungen an vergangene Leben, allerdings grösstenteils recht vage, und ich bin mir nicht sicher, was ich davon halten kann. Es geht oft um Krieg.



geschrieben von: David

@suriel
natürlich sind die Vorstellungen dieser Religonen alle relativ unwahrscheinlich oder eben auch wahrscheinlich, weildas alles ursprünglich Ideen von Menschen sind.
Das macht es natürlich wahrscheinlier, weil sich Menschen seit jeher mit dem Leben nach dem Tod beschäftigen.
Andererseits ist nicht eher der Mensch ein Wesen, das es nie genau wissen wird?
Wenn alle Religionen, alle Thesen und Theorien einen Kern hätten, der absolut übereinstimmen würde wäre diesr höchstwahrscheinlich die Wahrheit.
Aber vielleicht ist es auch besser ao, wenn man nicht alles weiss. Nach was soll man dann noch fragen. Ich bin froh über meine Ahnungslosigkeit, ich müsste micj weder fürchten noch mich freuen.
Aber da beschleicht einem doch wirklich manchmal soetwas...

@LaChatte
Ich kenn mich weder mit Esorherik und Theologie noch mit Psychlogie und Hirnforschung aus, aber sowie in unserem Kopf als auch in den Welten, die es noch geben kann gibt es verdammt viel, was wir nicht wissen...

---------------

Soll ich eigentlich alle meine Ideen und Vorstellunge aus meinem Kopf streichen, nur um nicht irgendwann feststellen zu müssen, dass sie alle falsch waren?

Sag nun Tschüsschen, weil von zu viel denken wird mir noch schlecht oder ich kipp plötzlich vom Bürostuhl...
Davide



geschrieben von: LaChatte

Zitat:
Wenn alle Religionen, alle Thesen und Theorien einen Kern hätten, der absolut übereinstimmen würde wäre diesr höchstwahrscheinlich die Wahrheit.


Diesen gemeinsamen Kern haben sie, soweit ich die Sache überblicke.

im chinesischen Tao Te King und im christlichen Johannesevangelium hats zum Teil Sätze drin, die sich zum Verwechseln ähneln, zum Beispiel.:)





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