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Gothic meets Pop(stars)

(Klicke hier, um das Thema mit vollen Farben / Abbildungen zu betrachten)



geschrieben von: BlutigesMäh

" Augen auf ich komme.." röhrts mit entgegen, als ich aus der Schule komme und meiner Schwester sitzt vorm Tv und Schaut Viva.
Auf Oomph folgt J. Biedermann mit ihrem Katzenjammer und trällert was von schöner Welt. Hiphop und Gareth Gates (wird der Junge so geschrieben?!) ergiessen sich ebenfalls und kurz darauf fliegt Sharon den Adel über den Monitor und rennt Up the hill.

Und meine Augen und mein Herz leiden-Körperverletzung durch diese Kombi.



geschrieben von: decay73

Da gibts ein ganz einfaches und probates Mittel, wie sich soetwas vermeiden läßt:

Kein Viva gucken. Habe mir sagen lassen, daß das hilft ;)


~decay~



geschrieben von: Inpwet

Is halt so. der Trend geht im Moment extrem in Richtung HipHop :q
Metal ( etc. will jetzt nicht alles aufzählen, Gothic ,Punk....)und Schnulze.
Finds leider unerträglich, jedesmal gute Musik (wirklich neuerdings auf MTV und co. ) zwischen so einem Geleier suchen zu müssen.
Gibt auchn paar nette Songs aber der Rest ist bäh!

Gruß
Inpwet



geschrieben von: BlutigesMäh

@ deacy73 Jo, ich gugge das nöch. aber bei einem geteilten Zimmer und nur einem Fernseher und der Nötigung sich da aufhalten zu müssen oder Musikantenstadel zu erleben macnht das Zuhören stellenweise umvermeidbar :D

@inpwet

das MTV sowas bringt war ja mal ok- da gabs da ne eigenständige Time und Channel- Aber es ist doch echt kein Wunder, dass die Szene immer mehr einer Eierpackung gleicht..Und der Zugang immer jünger wird.

Besonders deprimierend finde ich, dass Oomph auch noch stolz darauf ist.
15 Jahre dunkle Szene und nun à la Teeniebeat.
Wie plättend



geschrieben von: Demon17

Das fiese ist ja echt die Mischung. Warum machen die kein Programm mit festen Zeiten in denen eine bestimmte Musikrichtung läuft? Das ist eindeutig der Versuch zur Manipulation oder es gibt einfach zu wenig gute Videos. Das können sich viele Bands ja gar nicht leisten 500 000€ für ein Video zu löhnen und dann wird es vielleicht nicht gespielt. Wenn jemand Gothic-Sendungen mit festen Sendeplätzen kennt, kann er sie ja hier mal verkünden. Ich sage nur Flat-Rate und Internetradio, wenn nur der Sound nicht so blechern wäre. Die Sender könnten sich wirklich mal etwas einfallen lassen. Aber wahrscheinlich wir Hip-Hop pur ziemlich schnell langweilig.:rolleyes:

never surrender

demon17



geschrieben von: Inpwet

@blutiges Mäh
Ging mir mit The Rasmus so...
Fand die mal echt gut, als sie noch nicht so bekannt waren. Aber seit sie ihren No.1 Hit hatten find ich diese kreischenden Teenies in der ersten Reihe und die Tänzerinnen im Video zu first day of my life einfach zum kotzen.
Die scheinen auch nichts gegen ihr Tennieband Image zu haben.

Die einzige Sendung , die noch festgelegte Zeiten hat und noch etwas sehenswert ist, ist Overdrive.



geschrieben von: Gnom1218

Mal ne dumme Frage, BlutigesMäh: Warum hast Du nicht einfach das Zimmer verlassen? Und wieso bitte regt ihr euch über sowas auf. Nach 15 Jahren kann man ruhig mal Erfolg haben.

Wenn Euch ne Band gefällt, dann steht doch einfach zu ihr, egal, ob sie nun in den Charts ist, oder nicht. Dieses "Sell-out" Gelaber jedenfalls ist tierisch nervig.



geschrieben von: Sternenstaub

---wir sind ja alle sooo antikommerziell. Wir sind sooo böse. Und wenn Oomph auf Viva laufen, regen wir uns auf....buhuhu!

Mich stört es nicht wenn Gothicbänds auf Viva laufen. Es ändert nichts an der Qualität der Musik.

...und manchmal gucke ich gerne Viva :) Jawoll

Sternchen



geschrieben von: AlienSexFiend

Zitat:
Original geschrieben von Sternenstaub
---wir sind ja alle sooo antikommerziell. Wir sind sooo böse. Und wenn Oomph auf Viva laufen, regen wir uns auf....buhuhu!




...genau, und auf den Schreck hin gehen wir erstmal bei X-tra-X shoppen...:rolleyes::D

...also ich find das Argument "unbekannt = besser" schwach...sehr schwach...



geschrieben von: Demon17

Es geht nicht um sell-out, obwohl manson z.B. sein neustes Video nicht auf Viva und MTV zugeschnitten/kastriert hát und deshalb nicht gesendet wird. So wie ich BlutigesMäh verstanden habe geht es darum, dass einfach Musik zusammen gespielt wird, die einfach nicht zusammen passt. Man freut sich kurz und wird dann gleich wieder abgetörnt. Man merkt halt ob es sich um Musiker oder Performer mit Studiomusikern und Songwritern handelt. Akustische Fastfoodprodukte nerven halt viele Menschen. Außerdem wird es glaub ich von einem Zufallsgenerator abgespielt. Es passt absolut nicht zusammen.

Dieses Gejammer über das sell-out Gelaber nervt auch 1218.

never surrender

demon17



geschrieben von: Inpwet

interessiert ihr euch nur für die Musik oder auch für die Leute in der Band?

Wenn nicht ist es natürlich ein schwaches Argument, wenn man sagt unbekannt= besser.
Ist nun mal meine Erfahrung.
Find es netter auf einem Konzert auch mal an die Band ranzukommen und nicht von Fans erdrückt oder von Höschen erschlagen zu werden.
Ist Geschmackssache
Geht halt nur bei etwas unbekannteren Bands auf Festivals

Hab nichts gegen bekannte Bands, meine Lieblingsbands sind auch bekannt, allerdings find ichs schade, dass man an die nicht mehr rankommt.



geschrieben von: Cthugha

Zitat:
Original geschrieben von BlutigesMäh

Besonders deprimierend finde ich, dass Oomph auch noch stolz darauf ist.
15 Jahre dunkle Szene und nun à la Teeniebeat.
Wie plättend



Das klingt aber verdächtig nach dem üblichen Sell-Out-Gelaber.
Außerdem ist der Titel dieses Themas recht merkwürdig.
Oomph zwischen Biedermann und Spears - was passiert mit unsrer Musik.
Also ich hätte gern das Copyright an der Musik, um Geld damit zu verdienen, aber trotzdem ist es nicht unsere Musik.
Dieses "unsere" klingt so nach dem üblichen Versuch, sich unbedingt elitär zu fühlen und abzugrenzen. So als ob diese Musik nur für uns (wer auch immer das sein mag) zugänglich sein dürfte. Vielleicht meinst du das ja gar nicht, aber so wie es da steht, kommt es einfach so rüber.



geschrieben von: AlienSexFiend

Zitat:
Original geschrieben von Demon17
Es geht nicht um sell-out


...ich hatte mich jetzt auf den Beitrag von Inpwet bezogen und nicht auf das Mäh...;)

...aber dieses "Phänomen" schmerzhafter Musikzusammenstellungen gibt es nicht nur bei Musiksendern oder so, oft auch bei vielen "schwarzen" Veranstaltungen...denn sowohl Musiksender als auch Veranstaltungen "leben" schließlich davon, dass sie möglichst viele Leute erreichen...die wären ja schon irgendwie blöd, wenn sie bestimmte Gruppen (im Sinne von "Szenen") von Anfang an "ausschließen"...


...klar, ob die Rechnung "ich spiele alles, also kommt auch jeder" letztendlich 100% aufgeht, ist wieder eine ganz andere Sache...



geschrieben von: AlienSexFiend

Zitat:
Original geschrieben von Inpwet
interessiert ihr euch nur für die Musik oder auch für die Leute in der Band?

Wenn nicht ist es natürlich ein schwaches Argument, wenn man sagt unbekannt= besser.
Ist nun mal meine Erfahrung.
Find es netter auf einem Konzert auch mal an die Band ranzukommen und nicht von Fans erdrückt oder von Höschen erschlagen zu werden.
Ist Geschmackssache
Geht halt nur bei etwas unbekannteren Bands auf Festivals

Hab nichts gegen bekannte Bands, meine Lieblingsbands sind auch bekannt, allerdings find ichs schade, dass man an die nicht mehr rankommt.



...letztendlich hauptsächlich für die Musik, was hab ich davon, wenn ich mit der Band mal ne halbe Stunde geplaudert hab...?

...klar, für einen selbst mag das eine nette Erinnerung sein, aber für den Musiker ist man dann doch meist nur eine/r von vielen, oder...!?

...übrigens geht das bei den Crüxshadows (um mal ein Beispiel zu nennen) auch problemlos ranzukommen und die sind nun nicht gerade unbekannt oder unbeliebt, liegt also auch mit an den Musikern selbst und nicht zwangsläufig nur am Bekanntheitsgrad...



geschrieben von: Darket

Das Problem ist doch das wie diese Musik verkauft wird. Mit Oomph hatte niemand gerechnet, RTL2 hatte "Augen auf!" nur als Hymne für das Frühjahrsprogramm gewählt und irgendwie fands plötzlich jeder geil. Bei anderen sachen läufts ja noch schlimmer, Oomph sind nur nen Glückstreffer. Ich war frustriert als In Extremo zwischendurch auf Viva lief, ich hab mich über Mansons "Eierab-Videos" geärgert (jaja das heißt sicherlich: this is the new hit...) und ich werd mich auch zukünftig drüber ärgern. Wenn ich nach Hause komme und meine kleine schwester plötzlich die gleiche Musik hört, für die ich am Abend in irgend nen Club gehe komm ich mir komisch vor, nicht wil ich was dagegen hätte, dass sie ordentliche Musik hört, sondern weil sie eben jenen oben beschriebenen Musikmix konsumiert und sich Bands wie Oomph halt anhört wie auch irgendwelche Superstar-sch...
Das ganze hat auch mit dieser in allen Subkulturen verbreiteten Komerzdebatte nix zu tun, damit zerfleischen wir uns doch nur gegnseitig, ich erwische mich auch immerwieder dabei Leute zu belächeln, die gerne HIM hören, aber wieso eigentlich? Die Frage ist doch wie uns eine Band präsentiert wird. Um ein paar Beispiele für mich persönlich zu nennen: HIM haben nen gutes Album gemacht und danach rannten sie durch sämtliche Musiksender um uns zu erzählen wie tiefgründig ihre Musik sei danach machten sie eine CD nach der anderen, die alle gleich klangen, die aber so wunderbar düster waren, das sie jeder haben wollte. Inzwischen tun sie immernoch auf underground und nehmen über 40 Euro für ne Konzertkarte.
Within Temptation: Waren nie mein Fall, aber die Präsentation ist einfach so lächerlich, dass ich mich mit denen glaub ich nie anfreunden werde. Sie gehören aber zu den hier meistdiskutierten Bands und das muss ja nen Grund haben, der jenseits von mies animierten und billig produzierten Videos auf Viva liegt. Die Selbstdarstellung hält sich in Grenzen, Interviews sind unspektakulär um nicht zu sagen langweilig, also muss die Musik offenbar für viele doch einiges haben.
In Extremo, wunderbare Band, die seit Jahren hervorragende Musik macht, die das Genre maßgeblich geprägt hat und die als eine der ersten den Sprung ins Rampenlicht geschafft hat (hätte ich eher Subway zugetraut, aber seis drum). Das Album mit dem sie es geschafft haben ist allerdings ähnlich wie der Song eher mittelmäßig und gehört zu den mieseren des Genres. Trotzdem sind sie damit sehr erfolgreich, warum? Ganz einfach, weil die CD und das ganze Vermarktungskonzept so darauf ausgelegt war. Der Erfolg war geplant und stand von vornherein fest. Das ist ein Trend der im Moment sein Zenit hat und dann wieder zurückgehen wird und so ist es denke ich mit allen diesen Sachen, diese abartigen Mixe wird es immer geben, aber im Moment sind halt wir dran, vor drei Jahren warens die Punks, vielleiht sind es nächstes Jahr die Skinheads oder wer auch immer...



geschrieben von: BlutigesMäh

Hui, hier hat sich ja was getan :D
aber ich merke, dass das was ich sagen wollte owhl doch nicht ganz so in meinen Interesse vestanden wurde: ich habe nichts dagegen, wenn Bands Erfolg haben und das ist doch auch sehr positiv. Ist nur die Frage, inwiefern das noch mit der Band und den Kreisen, in denen sie sich Jahrelang bewegten konform läuft.
Ist es nicht meistens so, dass Gruppen, die einmal Erfolg geleckt haben einsdreifix ihre Szene-qualität verlieren?
Zum Beispiel finde ich, dass man bei lycrimosa eine Tendenz von gehaltvollen Texten zu mehr und mehr zusammen gekloppten Texten findet-zumindestens gehts mir so.
Desweitern kann kan auch in unseren Kreisen Musik machen und bekannt sein. Ein gutes Beispiel: Chris Pohl, der irgendwie fast jedem ein Begriff ist. Oder ist das falsch?
Dafür muss man sich aber nicht an Viva verhökern, oder?
Bezüglich antikommerziell: ich glaube gihts sind eines der kaufwütigsten Völkchen überhaupt :D

Es mag auch sein, dass ich das Thema etwas unglücklich formuliert habe.. Es sei mir verziehen.. :)

Mir gings halt darum, dass sich die Menschen, die sich mal in gothic einffanden, sich von andren abheben wollten, wei sie anders denken und fühlen.(mal auf nen krass kurzen Nenner gebracht ;) ). Heute wird man dann eben dafür genutzt, um Kleinen Mädels und Jungs eine neue Quelle für ihr TASchengeld zu liefern.

Ärgert es euch denn nicht, wenn das, woran ihr glaubt und was ihr empfindet so ausgenuddelt wird, dass es sich möglichst Viele überstülpen können?Wenn ganze Inhalt verdreht und passend gemacht werden?
Und bezüglich der Sache:dann geh doch ausm Zimmer wenns dich stört: Irgendwo muss ich meine Hausaufgaben machen und lernen-und das Zimmer teile ich mir mit meiner Sister. In Stube und Küche turnt meine Mom rum so dass das auch ne die optimalen Orte zum Abilernen sind. Davon abgesehen habe ich nicht gesagt, dass ich dauervergewaltigt durch diese Musiksender bin. Meine Einleitung war lediglich mal ein Beispiel. Aber wenns euer Kreativität hilft ;)



geschrieben von: Demon17

Mich stört an der Kommerzialisierung eigentlich nur noch das Durcheinander. Es ist spätestens seit den 80ern so, die meisten Bands produzieren nach der dritten LP Popmusik(Industrievertrag). Es sei ihnen gegönnt, ich hab nichts gegen guten Pop. Man muß die Musiker auch verstehen, wenn sie es nicht irgendwann schaffen damit Geld zu verdienen sind sie irgendwann Sozialfälle. Nur muss allen klar sein, es gibt keine Grenze der Kommerzialisierbarkeit. Seit ich DJ Ötzi ein Lied "singen" hab hören, das nur noch aus Produktnamen bestand und das selbst Kindern zu albern war bin ich mir sicher.
Man muß halt immer auf dem laufenden bleiben und ständig neue Musik finden. Es gibt ja auch positive Beispiele, von Bands, die trotzdem hörbar bleiben. Es ist halt schade wenn man die alten Sachen kennt...

never surrender


demon17



geschrieben von: AlienSexFiend

Zitat:
Original geschrieben von BlutigesMäh

Desweitern kann kan auch in unseren Kreisen Musik machen und bekannt sein. Ein gutes Beispiel: Chris Pohl, der irgendwie fast jedem ein Begriff ist. Oder ist das falsch?
Dafür muss man sich aber nicht an Viva verhökern, oder?

[...]

Ärgert es euch denn nicht, wenn das, woran ihr glaubt und was ihr empfindet so ausgenuddelt wird, dass es sich möglichst Viele überstülpen können?Wenn ganze Inhalt verdreht und passend gemacht werden?




...also sorry, aber bezüglich Chris Pohl und dem auf Viva verhökern...mag ja sein, dass sie Chris nicht auf Viva verhökert, dafür dann aber anderweitig und das bleibt sich meiner Meinung nach echt gleich...

...ich will jetzt weder Chris noch Lacrimosa oder sonst wen in Schutz nehmen (wie man an meinem Nick unschwer erkennen kann eh nicht mal ansatzweise "meine" Musikrichtung), aber mal daran gedacht, dass ein Musiker auch von irgendwas Leben muss...!? ...von Beliebtheit allein kann man sich (leider) nichts zu Essen kaufen...



geschrieben von: Nnordy

Die meisten Bands in der Szene können NICHT von der Musik leben. Oomph werden das nun können, ebenso ein Hr. Pohl oder die Gesellen von Lahm im Hotel. Ist halt so: Wenn man damit Kohle machen will, muß man Marketing betreiben. Es gibt aber auch Bands wie z.B. Lakaien die durchaus auch mal auf den Musiksendern laufen und trotzdem eisern ihr Ding durchziehen, die nicht in der Frankfurter Festhalle spielen, sondern max. in der Alten Oper, die nach wie vor auch ansprechbar sind.
Ich reg mich nicht mehr drüber auf daß der Musikmix gruselig ist, daß die Sender und die Teenies keine Ahnung haben was die Bands mal für die Szene bedeutet haben oder noch bedeuten. Musik ist ein knallhartes Geschäft, und dabei gehts nicht um Menschlichkeit oder INhalte, sondern nur um Kohle und Vermarktung. Industrialisierung der Musik, so könnte man es wohl nennen.
Klar kann man schreien "die haben jetzt ERfolg und jeder kennt sie, daher gehören sie nicht mehr zur Szene" - aber ev. sollte man erstmal abwarten was jetzt kommt. Ich mag Oomph nicht, ebensowenig wie Chris Pohl und LAI. Ist nicht meine Musik und ich kriege das Kotzen wenn ich sehe wie die sich verkaufen, während andere (bessere) Bands auf keinen grünen Zweig kommen, weil ihnen die Marketingmöglichkeiten fehlen. Aber das ist auch ein Problem der Leute IN der Szene. Wenn man sich nur für das interessiert, was einem die Hochglanzblättchen füttern, dann entgeht einem halt viel. Es gibt noch einen Underground, aber er wird meist mit Mißachtung gestraft. - Man sollte einfach sehen ob die Bands sich jetzt weiterhin ausverkaufen oder ob sie ev. auch noch mal gute Musik abliefern. Danach sollte man sie beurteilen - wegen dem Kommerz müßt ihr beim Management wettern gehen, und bei SonZillOrk, die das unterstützen...



geschrieben von: Darket

Ich möchte an der Stelle doch auch mal die hier so vielgescholtenen "Szene"musikmagazine in Schutz nehmen: Ich lese regelmäßig den Orkus und muss sagen, dass ich echt zufrieden bin, mein Goth lasst sie doch über HIM schreiben, der größte Teil der Artikel ist immernoch Bands gewidmet, die hierzulande nicht jeder Depp kennt. Für mich war er ein hervorragendes Portal zu einer ganz neuen Musikrichtung und ich glaube, dass der dahingehende Einfluss sich doch starkin Grenzen hält. Diese Szenezeitschriften (in wie weit man sie jetzt als solche betrachtet sei mal dahingestellt) müssen halt auch über die bekannten Bands schreiben, damit sie was verkaufen können. Das Problem ist halt die Klientel, die sich dann bei entsprechenden Zeitschriften einfindet (im Orkus muss man nur mal diese lachhaften Kontaktanzeigen lesen um zu wissen wer ihn hauptsächlich liest). Aber die Tatsache, dass ein Haufen Deppen diese Zeitschrift liest sagt nichts darüber aus, dass die einen wirklich guten Musikjournalismus (teilweise) liefern. Und die Bands, die da hauptsächlich gehypt werden sind bisher noch nicht soooo prominent außerhalb der entsprechenden Kreise.



geschrieben von: Seneca

Ich sehe das Problem nicht...!

Auch in der Frühzeit von MTV sah man "the Cure" oder die "Sisters of Mercy" oder später "die Ärzte" zusammen mit "Rick Astley", "Madonna" oder den "Pet Shop Boys"...!

Nichts neues im Westen...

Was derzeit an "schwarzer" Musik auf MTV / Viva läuft, ist ohnehin außerst "seicht", daher schön poppig und breit vermaktbar...es ist nicht schade drum, da diese Musik ohnehin nicht den Kern der Seele berührt.

Die Musiker werden sich schon etwas dabei gedacht haben, ihre Stücke in dieses Format zu bringen...!



geschrieben von: Nnordy

@Darket: Ich sag DIr wie es läuft, da ich es letztens selbst erlebt habe: Du wirst als Band in diesen Zeitschriften nicht gefeaturt, wenn Du keine Werbung schaltest. Ist so, habs gerade selbst mitgekriegt. Ein Redakteur wollte einen Einseiter machen, wurde abgelehnt, nachdem er die Frage, ob die Band Anzeigen schalten würde, verneint hatte. Anzeigen in Orkus, Zillo und Co. kosten so ab 1.000 € aufwärts - das kannst Du Dir als kleine Band halt einfach mal nicht leisten... Soviel zu Independant und Unabhängigkeit der Presse. Ich versteh sie ja sogar: Müssen sich ja auch irgendwie finanzieren. Aber wie gesagt, auch hier gehts um die Kohle - wer welche anbringt kommt rein, wer keine hat bleibt draußen. Finanzielle Selektion, nicht künsterlische!

@Seneca: Du hast nicht Unrecht, aber es nimmt einfach Überhand... Sooooo krass war es meiner Meinung nach noch nie... Madonna und Pet Shop Boys waren ja wenigstens noch Künstler, das kann man nun von diversen Superstar-Sternchen nicht gerade behaupten...



geschrieben von: Sternenstaub

Zitat:
Original geschrieben von AlienSexFiend
...von Beliebtheit allein kann man sich (leider) nichts zu Essen kaufen...


Und mehr Geld ermöglicht qualifiziertere Studioaufnahmen.

[ich mag auch weder chris noch lackiermichrosa ]



geschrieben von: wolf moon

sei mir die frage erlaubt..wer is chris pohl ?

wolf moon
*derkeinkabelanschlussfreigeschaltethat*und *keinescenemagskonsumiert*..die man ja beim einschlägigen sceneladen bekommt...wie meinem cigarettenhändler...



geschrieben von: aurora borealis

ich fand Oompf früher ansprechender von der Musik her.
Aber wenn es jetzt im TV kommt - wo zieht man da die Trennlinie?
Ich hab früher auch bis nachts vorm TV gesessen, um NIN oder andere Kapellen aufnehmen zu können, Cure kam öfters und mich störte es auch nie, wenn danach Madonna kam.
Dieses ewige Abgegrenze wird nie aufhören.
Solange eine Band gute Qualität abliefert, wen soll es stören?
Wenn sich eine Band dem Massengeschmack zum subjektiv empfundenen Nachteil anpasst, DANN darf man meckern.

Und ich finde es immer wieder amüsant, wenn "Gothics" hysterisch zum Fernseher rennen, wenn nach Within Temptation plötzlich Usher oder andere "Mainstream"-Mucke kommt. Man ist ja nicht true, wenn man das laufen lässt, oder?

Prostitution und Erfolg müssen nicht immer Hand in Hand gehen.



geschrieben von: hagzissa13

wen's stört, der guckt sonntagsabends und mittwochsabends auf VIVA2 (wer's hat) Rock alternative

Da weiß man, was man hat! :D ;)


Hagzissa

- per aspera ad astra -



geschrieben von: Demon17

@Unity,

im Zeitalter der Fernbedienung ist man den Sendern ja nicht mehr hilflos ausgeliefert.

@hazissa13,

endlich mal ein Sendetermin bzw. 2. Gibt es weitere?
Es geht doch um Lösungen und nicht ums jammern.

never surrender

demon17



geschrieben von: Otage

so schlecht ist das nun auch wieder nicht. da wir in einer gesellschaft leben, wo zum glück jeder hören darf, was er will, geht man jetzt dementsprechend im fernsehen darauf ein und spielt (fast) alle musikrichtungen. klar glaubt die masse sie müsste einem trend hinterherlaufen, aber die gibt´s kaum noch, denn mittlerweile hört jeder alles, alles, was er gut findet, egal welche musik. das mit hip hop stimmt nur halb, der letzte schrei war bis vor kurzem reggae und rastafari, dann punk, jetzt ist es rock/metal. so ist es in meiner stadt und umkreis zumindest.
alles hat zwei seiten: also, wenn biedermann kommt:
WEGSCHALTEN!!!
oder auf Viva Plus Rock/Alternative am Abend gucken :cool:



geschrieben von: aurora borealis

Zitat:
Original geschrieben von Demon17
@Unity,

im Zeitalter der Fernbedienung ist man den Sendern ja nicht mehr hilflos ausgeliefert.



nein echt jetzt?
Kaum zu glauben...



geschrieben von: Darket

@Nnordy
Hmmm unerfreulich sowas das stimmt schon, allerdings ist es ja nun auch so, dass in diesen Magazinen grundsätzlichkeine kleinen Bands groß gemacht werden, würde wahrscheinlich nicht genug Leser anziehen. Man will halt über Sachen lesen, die man kennt. Den ersten Orkus hab ich mir gekauft weil nen Interview mit In extremo drin war, hab dann allerdings festgestellt, dass ne Menge schöne Sachen drin sind, die ICH noch nicht kenne. Ich glaube die haben garnicht den Anspruch Newcomer zu hypen, was natürlich schade ist, würde es erleichtern einige schöne Sachen kennenzulernen, die man sonst leicht übersieht (euch z.B. auch...da fällt mir ein kann man euch irgendwann mal live genießen? festivals etc?). Ok so ne Geschichte von wegen ihr zahlt und dann bringen wir was von euch ist schon ziemlich dreist, geb ich zu, das erschüttert mein journalistisches Weltbild doch nen bisserl :D Als "richtige" Undergroundband hastes natürlich grundsätzlich noch deutlich schwerer, die Hoffnung, das mal irgend nen Talentsucher auf dich aufmerksam wird ist viel geringer, die Möglichkeit mal eben entdeckt zu werden ist doch eher unwahrscheinlich. Das bringt uns ja nun auch zurück zum Thema: welcher sogenannte Underground wird denn gehypt? Also von MTV und co? Ist doch nur das, was ohnehin halbwegs in den aktuellen Trend reinpasst, also alles was nen paar härtere Gitarrensounds und eben diesen Flair von Metal mitbringt. Es ist ja nicht so, dass plötzlich Videos von Bands wie Feindflug, Project Pitchfolk oder Hocico laufen (produzieren die eigentlich welche? :D ) laufen würden. Jaja ich weiß Oomph haben mal EBM gemacht, aber "Augen auf!" ist mit Sicherheit keins mehr, das hör sogar ich. Nein es laufen doch Bands wie WT, InEx oder halt Oomph(wobei die nur z.T. in das Schema passen, die hatten aber auch ne andere Entwicklung in ihrerPräsenz).
D.h. es geht hier nicht um die Musik der Szene, es geht nur darum das einiges davon halt grad ins Schema passt.



geschrieben von: Cthugha

Ich kann mit dem Trend leben. Lieber so etwas als gar nichts halbwegs Annehmbares auf MTV und co.

@Darket
Auch, wenn du es nicht glauben wirst. Es sind schon Videos von Project Pitchfork auf MTV gelaufen, sogar am Tag und nicht mitten in der Nacht. Ich kann mich noch recht deutlich an die Videos zu Existence, Timekiller und View from A Throne erinnern.



geschrieben von: BlutigesMäh

jo.. Also Chris Pohl ist der Frontmensch von Blutengel und Seelenkrank und 1000 andren Projekten, wolfmoon =)
@aliensexFriend : hab ja nicht gesagt, dass ich Chris Pohl mag ;-) der bleibt seinen Texten dauerhaft treu-nämlcuh ständig die selbe Masche, wesewegen er sich gut innerhalb der Szene vermarkten lässt :rolleyes:

Hm.. vermutlich hab ich das Thema wirklich zu oberfächlich gefasst und nicht genau über meine Formulierungen nachgedacht. Ich zielte halt mehr auf Gruppen, die sich der Massenhysterie anpassen und dabei sich selbst veruntreuen, um möglichst viel Geld ranzuschaffen. Gegen wirtschaften hab ichd a keine Silbe gesagt.

@unity : es ging hier nicht um true sein oder nicht sondern um den Wandel der Musik und derer Inhalte-zumindestens für mich :D

@Cthugha(wasn schwere nick :) )
Hmm.. Natürlich ist man froh, wenn man nach dem ganzen Geschnulze mal was hört, was man mag-aber mir wäre das halt auf nem Einzelchannel lieber. Mich frustriert einfach diese Mischung (nach worten such)..
Und das damalige MTV ist mit dem heutigen schwer vergleichbar..finde ich



geschrieben von: aurora borealis

Zitat:
Original geschrieben von BlutigesMäh
@unity : es ging hier nicht um true sein oder nicht sondern um den Wandel der Musik und derer Inhalte-zumindestens für mich :D

@Cthugha(wasn schwere nick :) )
Hmm.. Natürlich ist man froh, wenn man nach dem ganzen Geschnulze mal was hört, was man mag-aber mir wäre das halt auf nem Einzelchannel lieber. Mich frustriert einfach diese Mischung (nach worten such)..
Und das damalige MTV ist mit dem heutigen schwer vergleichbar..finde ich



welcher Wandel der Musik denn? Dass früher Cure neben Pop liefen und heute neben Barbie-Pop auch mal schwarzer Pop läuft?
Heute zieht man den Menschen vielleicht noch mehr das Geld aus den Taschen aber wo ist letztlich der Unterschied? Das Grenzen verschwimmen?



geschrieben von: BlutigesMäh

das ist nicht mal das Schlimmste. aber es lassen einfach viele Bands nach, sobald der "große Erfolg" kommt.
Zumindestens fiel es mir bei Gruppen auf, die ich hörte



geschrieben von: Darket

@Cthugha
*lol* hätt ich jetzt nicht mit gerechnet, aber was ich sagen wollte ist, dass doch z.B. deren Präsenz nicht halb so stark ist wie die von WT oder HIM. da die "Musik der Szene", was immer das jetzt genau ist doch sehr stark variiert, ist es kaum verwundelich, dass einiges davon immer mal wieder in irgendwelche Trends passt. Das Problem haben alle, wir merkens nur deutlicher, weil die Szene an sich nicht auf ein bestimmtes Genre eingefahren ist. Du musst doch nur mal in nen schwarzen Club gehen und drauf achten was die denn alles spielen: Metal, Wave (in allen Spielarten), Future Pop, EBM, Mittelalter, Neofolk, etc.
Und das sowas vielleicht nicht so sehr mit schnulzenpop harmoniert ist denen egal solange es irgendwer hört. Ich führ immer meine kleine Schwester (17) als Beispiel an. An deren Wänden hängen Poster von irgendwelchen gecasteten Popstars, in ihrem CD Player läuft irgendwas zwischen der 3. generation und Oomph! (perverse Mischung oder?) und wenn ich mal nicht weiß wo meine Blackmore's Night CDs geblieben sind kann ich sicher sein, dass sie sie hat. Offenbar ist dieser Mix halt gefragt, so ekelhaft es uns scheinen mag. Ich glaube wir sollten uns so eine Schildkrötenmentalität anschaffen (sowieso ein sehr cleveres Tier): Kopf einziehen und warten bis es wieder vorbei ist, lange kanns nicht mehr dauern.



geschrieben von: Gothfried

Hätten Oomph ihren Musikstil nicht deutlich geändert Richtung Rammsten/Tote Hosen und hätten sie nicht ein Label, das sie kräftig pusht, dann wären sie niemals in die Charts eingestiegen.
Daher ist der Erfolg von ihnen erstens kein Zeichen dafür, dass die Szene (besser: ihre Musik) massenkompatibel wird (diese Entwicklung sehen wir schon seit längerem im elektronischen Bereich, bei der Kleidung...) und zweitens ein Beweis, dass man mit entsprechender Unterstützung seitens der Plattenindustrie Erfolg quasi einkaufen kann.
Dass Oomph im Video ein bischen schwarz geschminkt rumrennen und ein paar Gothic-Klischees bedienen, sollte da keine Rolle spielen, selbst die Aguilera hat sich die Haare schwarz gefärbt und rennt in schwarzen Klamotten rum...



geschrieben von: Leland Gaunt

Also in den USA gibt es ja im öffentlichen Fernsehen außer MTV noch 2 andere Musiksender, von denen einer (Fuse) regelmäßig eine Underground/Metal/Gothic Sendung bringt und im sonstigen Programm nichts als Weichspüler.
Das ist wegen der öffentlichen Moral so (die besagte Sendung kommt natürlich erst um 22.15...) aber mir hat es immer sehr gut gefallen, weil ich genau wusste, wann ich einschalten konnte, ohne mir Spears und Konsorten antun zu müssen. Klar kamen meistens Sachen wie Disturbed, Godsmack, Drowning Pool, NIN, Rammstein, Manson und andere relativ bekannten Künstler aber manchmal konnte man schon das ein oder andere Juwel rauspicken, das ich dem amerikanischen Fernsehen nie zugetraut hätte.
Viva = Shit.
Auf MTV ist Spin die einzige Show die mir ausgezeichnet gefällt.



geschrieben von: Darket

Es ist ja nun auch kein Geheimnis, dass in der Szene ne Menge Musiker und Bands gehört werden, die sich in keiner Weise zur Szene rechnen, prominentestes Beispiel dürften ja wohl die Sisters sein. Und auch Bands wie WT oder meinetwegen Evenessnce sind ja nun nicht wirklich "gruftig".Die machen Musik, die in der Szene gut ankommt, aber sie machen nicht Musik für die Szene. Oomph hatten halt Potential und das ist ausgeschöpft worden. Das deren Erfolg in diesem Rahmen geplant war zweifle ich an, da offensichtlich in keiner Weise mit der NAchfrage nach CDs gerechnet wurde, die Maxi war irrsinnig schnell nirgendwo mehr zu haben. Natürlich ist Erfolg planbar, das sieht man bei populären Popmusiker (britney kam von heut auf morgen), das sieht man genauso bei Bands und Künstlern, die eher im undergroundbereich produzieren, bestes Beispiel für mich sind In extremo, bei denen es für Leute, die das Geschehen im Mittelaltergenre nen bisserl verfolgen von vornherein klar war, dass das aktuelle Album "Sieben" auch außerhalb des Underground Anklang finden wird. Wenn ein Musiker halt kommerzielles Potential hat wird er irgendwann entdeckt und groß rausgebracht, jedenfalls dann, wenn die Musik ansatzweise in aktuelle Trends reinpassen.



geschrieben von: aurora borealis

Zitat:
Original geschrieben von BlutigesMäh
das ist nicht mal das Schlimmste. aber es lassen einfach viele Bands nach, sobald der "große Erfolg" kommt.
Zumindestens fiel es mir bei Gruppen auf, die ich hörte



das meinte ich ja, wenn es denn so ist, dann ist es definitiv anzuschwärzen.
Aber manchmal vermischt sich da auch einiges, eben weil die Musik jetzt schon für "Stinos" zugänglich ist, wird es automatisch als schlecht empfunden, da immer noch die Meinung besteht, "diese Musik gehört uns und nicht denen da draußen, die verstehen das eh nicht"



geschrieben von: Scarecrow

Kompliment, Darket, viel besser hätte ich es auch nicht ausdrücken können. Ich hoffe nur, daß Du recht behälst und dieses Phänomen wirklich bald seinen Zenit erreicht



geschrieben von: VerlorenerJunge

hm das problem wie ich finde ist das viele bands durch ihren "kommerz" erfolg oft anderst werden. textlich und auch musikalisch. da werden auf einmal die texte harmlos und die musik. und ich denke das man sich da grad im Goth bereich nicht aufregen darf. den wenn ich mir z.B. den X-Tra katalog anschaue kostet dieser lebenstil sehr viel geld - also muss man viel verdienen und das tut man mit "sell-out" nunmal besser ...
und grade der X-Tra zeigt das die goth szene selber schon etwas kommerziel orientiert ist oder allgemein die kleidung der szene. also warum nicht auch die musik? bei der kleidung ist es preislich ja oft das selbe wie beim pop: ZU TEUER!

gleichheiten waren da schon oft vorher da ...

die die ihre kleidung selber "machen" die können sich eventuell noch darüber beschweren das sowas scheiße ist, dochd ie die sie beim x-tra z.B. kaufen sollen wie ich finde ruhig sein.



geschrieben von: Trauerwesen

Zitat:
Original geschrieben von VerlorenerJunge

die die ihre kleidung selber "machen" die können sich eventuell noch darüber beschweren das sowas scheiße ist, dochd ie die sie beim x-tra z.B. kaufen sollen wie ich finde ruhig sein.



Das verstehe ich nicht, soll das heissen, dass die, die Geld haben für x-tra klamotten, auch Geld haben für CDs? ich meine, die sind ja nicht teurer als unkommerzielle (in dem sinne) Musik, und es geht ja nicht um preise, sondern um Qualität, und nur weil ich mehr Geld zur Verfügung habe und bei X-tra shoppen kann (bzw kann man das ja nicht immer), heisst das ja net, dass ich qualitativ minderwertige Musik hören will. Also irgendwie verstehe ioch die Argumentation nicht, oder habs ich es komplett missverstanden???



geschrieben von: Seelentraum

Manche Themen amüsieren mich wirklich :D



geschrieben von: Evil Mini

Also ich versteh das ganze Gerede nun wirklich nicht.
Es interessiert mich nun wirklich nicht ob eine Band die ich mag von 10 oder 10.000 Leuten gehört wird. Solange ich mich mit der Musik, den Texten und den Inhalten noch identifizieren kann werde ich auch nicht aufhören sie zu hören nur weil sie bei Viva laufen oder eine Notiz in der Bravo über sie steht. Wichtig ist doch ob sie gute Musik machen und nicht wie bekannt sie sind.
Es gibt bekannte wie unbekannte Bands mit denen man mich jagen kann, genauso wie es Bands gibt die (egal ob bekannt oder nicht) gute Musik machen.

Ich wüde sagen wartet mal noch ein paar Jährchen ab dann wird sich keiner der Teens noch an HIM und Co mehr erinnern.



geschrieben von: Trauerwesen

Schliesse mich dem Vorredner an. ich schaue kein Viva, MTV und co, dann rege ich mich auch nicht auf, so einfach ist das. Und mir ist es egal, ob meine Musik jetzt mehr leute kennen, ist vllt ne komische Zusammenstellung, aber ich höre immer noch das, was mir gefällt, und nicht das, was wenigen leuten gefällt bzw wenige Leute kennen, sonst wäre ich mir ja selbst nicht treu.



geschrieben von: wtalgoth

Das is halt heutzutage so, dass man alles zum Mainstream bringen will (unter Zwang/ mit allen Mitteln).

Andererseits würde ich mal behaupten, dass kein Künstler freiwillig auf das Senden seines Liedes bei Viva, MTV usw. verzichten würde. Schon rein aus finanziellen Gründen.

Klar kann einen Das aufregen.





Aber es ist wies ist und nichts wirds sich ändern, solang wir am Leben sind.
Traurig aber wahr.

wtalgoth



geschrieben von: Shirley McVeigh

Also mich störts eher weniger. Ich freu mich wenn ich Videos von div. Bands auch am Nachmittag mal sehen kann und nicht immer auf spezielle Sendungen mitten in der Nacht warten muss die erst recht wieder nen Scheiss spielen.

Was mich aber stört is die Situation bei den Konzerten.
Ich war im letzten Jahr auf der "7"-Tour von In Extremo in Wien und es war furchtbar. Mindestens 40 % der Leute haben vor "Küss mich" noch nie was von denen gehört, dementsprechend war die Stimmung im Vergleich zu früheren Konzerten etwas mau.
Wenn ich da an den abgezwickten Prolo denke der lauthals gefragt hat was die ganzen scheiss Grufties bei ner New Metal Band (????) machen...........
In einer Woche bei H.I.M. wirds noch schrecklicher sein, zu Oomph ! werd ich schweren Herzens nicht gehen.



geschrieben von: Scarecrow

Zitat:
Original geschrieben von Shirley McVeigh
Ich war im letzten Jahr auf der "7"-Tour von In Extremo in Wien und es war furchtbar. Mindestens 40 % der Leute haben vor "Küss mich" noch nie was von denen gehört, dementsprechend war die Stimmung im Vergleich zu früheren Konzerten etwas mau.


Kann ich nicht bestätigen. Ich war auf dem Konzert in Langen und die Stimmung war richtig gut, wie eigentlich immer bei InEx. Auch das "normale" Publikum hat sich ziemlich in Grenzen gehalten. Ich hab allerdings ebenfalls die Befürchtung, dass es bei Oomph schlimmer wird. Ich werd aber trotzdem hingehen



geschrieben von: BlutigesMäh

Hmmmmmmm.. Jo. fleissig gelesen und viele gute argumente gelesen. :)
Dennoch hat es sich am Wochenende bei mir wieder gezeigt, dass es (auch wenns evtl. arrogant klingt) die wenigsten verstehen, was sie hören.

Zu evanescence: Süße Frontfrau mit geiler Stimme und interessanten texten. Von vielen aber belächelt, weil kirchlich und so. Hm..

Ich glaube, dass Oomph es z.B irgendwie nicht nötig gehabt hätten sich in diesen Trend zu geben. Wie schon erwähnt (hab vergessen von wem-Asche auf mein haupt) bedienen sich alle möglichen Popdiven und Brust-Op-fetische Gothic_elementen. Ich finde das einfach nur... peinlich. Erst recht, weil sich Jüngere daran orientieren und dann irgendwann dastehen und die Welt nicht mehr verstehen: weil das Bild, was sie präsentiert bekommen irgendwie ein andres ist



geschrieben von: Darket

Îch bin letztes Jahr extra nicht zu InEx gegangen, weil ich befürchtet hab, dass das Publikum wenns hoch kommt "Sieben" kennt....allein wenn ich mir angeguckt hab wo sie noch ein Jahr vorher gespielt haben und diesmal waren sie in der so ziemlich größten Konzerthalle, die diese Stadt (immerhin Bundeshauptstadt) zu bieten hat.
Allerdings denke ich auch, dass die ganze Sache bei Oomph ne andere Qualität hat, InEx waren immerhin noch nicht bei The Dome...





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