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Zitat:
Die Alzheimer-Krankheit ist eine hirnorganische Krankheit, die gekennzeichnet ist durch den fortschreitenden Untergang von Nervenzellen und Nervenzellenkontakten. Im Gehirn sind typische Eiweißablagerungen festzustellen. Das Krankheitsbild ist gekennzeichnet durch Gedächtnis- und Orientierungsstörungen sowie Störungen des Denk- und Urteilsvermögens, die die Bewältigung eines normalen Alltagslebens immer schwieriger machen. Die Patienten sind auf zunehmende Hilfe und Unterstützung angewiesen. Dabei sind Demenzkranke keine einheitliche Gruppe, sondern Individuen mit ganz unterschiedlichen Lebensläufen, Kompetenzen und Defiziten, die in unterschiedlichen sozialen und ökonomischen Situationen leben. Ebenso differenziert sind die jeweiligen Anforderungen an Betreuung, Pflege, Therapie und ärztliche Behandlung.
Die Alzheimer-Krankheit ist nach dem deutschen Neurologen Alois Alzheimer (1864 – 1915) benannt, der die Krankheit erstmals im Jahre 1906 wissenschaftlich beschrieben hat.
Quelle: /www.deutsche-alzheimer.de
Zitat:
Wenn man seine Vergangenheit verliert ist man quasi in einer Gegenwart gefangen die wegen fehlen der Vergangenheit keinen Sinn macht.
Zitat:
Wieviel jedoch der Mensch tatsächlich noch mitbekommt, das wissen wir nicht, daher sollten wir es uns nicht anmassen, einen Demenzkranken zum geistigen Tier zu degradieren!
Zitat:
Was macht den Mensch zum Menschen?
Zitat:
Original geschrieben von Demon17
Was macht den Mensch zum Menschen?
Zitat:
Ist es Fortschritt wenn man "Krüppeln" die durchs leben kriechen das auch noch ermöglicht?
Zitat:
Unheilbare sind Unheilbar und nicht Lebenswert, sehen sie zum teil auch selbst allerdings lässt man sie nicht sterben!
Zitat:
Original geschrieben von Demon17
Was macht den Mensch zum Menschen?
Zitat:
sind Menschen ohne Gedächtnis noch Menschen?
Zitat:
Original geschrieben von Skinny Hädie
Selbsterkenntnis.
Nein.
Zitat:
Original geschrieben von Anaximander II
Du widersprichst dir: Einem Alzheimerpatienten im schweren Stadium wird man wohl kaum noch "Selbstkenntnis" zusprechen können. Er weiß nichts mehr von seiner Vergangenheit, über seine Person oder über seinen Zustand. Wenn also Selbstkenntnis eine notwendige Bedingung des Menschseins sein soll, dann sind Alzheimerpatienten notwendigerweise keine Menschen mehr.
Zitat:
Auf die Frage "sind Menschen ohne Gedächtnis noch Menschen?" antwortete er mit "Nein"; also ist er der Meinung, Alzheimerpatienten seien keine Menschen mehr..
Zitat:
Ich denke jedoch, ein Mensch bleibt ein Mensch, so lange er auch nur von einem Menschen als ein solcher angesehen wird.
Zitat:
Überhaupt halte ich nichts davon, die Antworten auf solche Fragen dermaßen ins Subjektive zurückzuverschieben. Entweder man kann ein handfestes Kriterium dafür angeben, was ein Mensch ist und was nicht, oder man kann es eben nicht.
Zitat:
Original geschrieben von dementophobie
@Skinny Hädie: Was verstehst du unter Selbsterkenntnis? Dass man selbst wahrnimmt, dass man ist?
Zitat:
Ich denke jedoch, ein Mensch bleibt ein Mensch, so lange er auch nur von einem Menschen als ein solcher angesehen wird.
Zitat:
Original geschrieben von curupira
Ich denke hier ist nicht wichtig ob derjenige der im Endstadium des Alzheimers ist oder eben Hirntod noch als Mensch angesehen wird, sondern ob man diesem noch das Recht auf Leben zuspricht und ihm eine Würde anerkennt.
Zitat:
Original geschrieben von Skinny Hädie
Diese definition von "mensch" ist deswegen problematisch weil sie von subjektivem denken anderer abhängt.
Damit überlässt du praktisch anderen das recht zu entscheiden ob du mensch bist oder nicht.
Hitler hat z.b. die juden nicht als menschen angesehen - waren sie deswegen weniger menschlich?
Woher hast du das? Die Definition "Mensch" ist sehr klar, das wird dir jeder Arzt sagen können. Dabei gibt es kein "subjektiv", das ist einfach faktisch belegbar.Zitat:
Diese definition von "mensch" ist deswegen problematisch weil sie von subjektivem denken anderer abhängt.
Zitat:
Original geschrieben von more
Woher hast du das? Die Definition "Mensch" ist sehr klar, das wird dir jeder Arzt sagen können. Dabei gibt es kein "subjektiv", das ist einfach faktisch belegbar.
Und den Rückgriff zu Hitler, um deine These zu belegen... Das kommentier ich jetzt einfach nicht weiter.
Zitat:
Original geschrieben von more
Woher hast du das? Die Definition "Mensch" ist sehr klar, das wird dir jeder Arzt sagen können.
Zitat:
Original geschrieben von Skinny Hädie
Diese definition von "mensch" ist deswegen problematisch weil sie von subjektivem denken anderer abhängt.
Damit überlässt du praktisch anderen das recht zu entscheiden ob du mensch bist oder nicht.
Hitler hat z.b. die juden nicht als menschen angesehen - waren sie deswegen weniger menschlich?