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Depression, nur eine Krankheit?

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geschrieben von: Darkpoem112

Dunkle Grüße
zur Zeit befinde ich mich in einer Phychatrie um mich dort gegen meine Depression behandeln zu lassen. Dort lernt man das eine Derpression eine Krankheit ist (es gibt tatsächlich auch eine biologischen Teil einer Depression; eine Stoffwechelstörung). Aber ist eine Depression nicht eigentlich so viel mehr. Was sind eure erfahrungen mit depressiven Menschen. Was wisst ihr überhaupt über Depressionen???



geschrieben von: Ver-rückt?

Ja, klar. Eine Depression ist eine Krankheit. Sicher auch eine "biologische". Aber ich glaube auch, eine "psychische".
Wie es genau abläuft, was auf was folgt oder wie die beiden Dinge miteinander "verschmilzen", da habe ich keine Ahnung.



geschrieben von: Nichts

Meinen Schlüssen nach ist das "Psychische" mit dem "Physischen,Biologischen" verknüpft-für mich ist das "Psychische" auf dem "Biologischem" aufgebaut-daduch kreiert.Das sieht man daran,dass Depressionen z.B. auf Stoffwechselfehler zurückzuführen sind.Das ist natürlich nicht nur so,doch um hier weiterzukommen muss man generell diskutieren,ob der "Geist",das"Bewußtsein" etwas "Unkörperliches" ist,oder mit diesem unweigerlich verknüpft ist.

Bist Du dort in Dauerbehandlung,sprich immer dort,oder darfst Du ab und an nach Hause?



geschrieben von: Montrose

Zitat:
Meinen Schlüssen nach ist das "Psychische" mit dem "Physischen,Biologischen" verknüpft-für mich ist das "Psychische" auf dem "Biologischem" aufgebaut-daduch kreiert
Das ist in zweierlei Hinsicht keine Einbahnstraße.

1) Nicht nur beeinflußt der Körper die Psyche, sondern umgekehrt beeinflußt die Psyche auch den Körper. Das läßt sich leicht daran zeigen, daß bei bestimmten Gedanken der Puls schneller wird. Auch in vielerlei anderer Hinsicht wirkt die Psyche auf den Körper.

2) Egal, was Ursache einer Depression ist, muß der Betroffene psychisch, und nicht nur körperlich damit zurecht kommen.



geschrieben von: Nichts

Dem stimme ich zu.War nie anders gemeint.



geschrieben von: Darkpoem112

Es ist tatsächlich so das hier das biologische und phychische untrennbar zusammen hängt. Aber ist man "verrückt" wenn man depressiv ist????? Oder einfach nur Krank?
Immerhin werde ich die Depression immer mit mir rumschleppen, mein Leben lang



geschrieben von: S!nn1R

Hi leuts,
Hi Darkpoem

Habe selber soetwas durch, und war ein gutes Jahr lang in Stationärer Behandlung. ( paranoide Schizophrenie mit eingehenden Depressionen )

Verrückt ist man sicher nicht.

Es waren meist die Mitmenschen die gewisse Handlungsweisen nicht Nachvollziehen können, und dann das wort verrückt anwenden.
Obwohl diese Handlungsweisen für einen selbst das Normalste sind was es gibt.
Eben deshlab glaube ich macht man sich gedanken darüber was man ist.
Ich finde diese Frage als generell sehr Wichtig.
Nur schade das wir sie uns unter diesen Umständen stellen.

Krank ja.
Aber Warum?

Einige leute, auch hier im Forum, meinen ja das man sich "nur" in eine gewisse sache Reinsteigert, und mann von einem Thema nicht mehr loslassen kann.
Fakt ist doch das es mir sehr schlecht geht, warum sollte ich mich selbst so kaputt machen?
Nun mal ganz profan manche Menschen haben z.B. Angst vor Spinnen, ich hatte bzw. habe Angst vor Menschen.

Bin ich aufgrund eines Genetischen defekts krank geworden?

Oder bin ich einer der Wenigen Gesunden den die Gesellschaft krank gemacht hat?

Zugegeben den letzten punkt habe ich mir öfters gerne mal vor Augen gehalten, weil ich nach einem gewissen sinn für meine Krankheit gesucht habe, und irgendetwas Positives muss doch trotz diesen elends drann sein.


nunja das wars eigntl. schon...

LIebe Grüße

S!nn1R



geschrieben von: siroan

ich würde depressionen nicht wirklich als krankheit sehen, man mag es vielleicht als solche sehen, aber ich will in dem kontext nicht gerne was von krankheit sehen. depressionen zählen doch zu den sog. zivilisationskrankheiten also vornehmlich zu den erkrankungen die nur die "zivilisierten" staaten zu bekämpfen haben. aber warum leidet man nun an depressionen? meiner meinung nach gibt es in unserer gesellschaft eine seite mit gewinnern und eine mit verlierern, mal ganz grob gesagt. und nun ist man eben nicht so besonders gut drauf und alles läuft irgendwie schief. hinzu kommt dann das unser system noch mehr den gewinnern hilft und die bedürftigen vorerst auf der strecke bleiben. inzwischen gibt es aber genug lösungen auch für die andere seite, durch anti-depressiva etc oder oben genannte therapien will man den menschen helfen wobei harte drogen für mich da sehr zweifelhaft sind.
rein biologisch vielleicht eine krankheit aber eigentlich nur eine untermauerung seiner psyche und lebensart.



geschrieben von: Darkpoem112

Nun, die antidepressiva sind keine "harten Drogen". Sie beheben allerdings legiglich den biologischen Defekt der bei einer Depression mitspielt. D.H. sie sorgen dafür das in dem sogn. synaptischen Spalt wieder genügend septanin und noradrenalin vorhanden sind, was bei Depressionen sonst nicht der Fall ist. Mit den Therapien begenet man dem phychischen Teil. Unverarbeitete Trauma, andauernde Belastungen, etc., etc.. Vor allem aber kommt beim stationären Aufentalt hinzu, das man hier die ganze therapiefreie Zeit über absolut unbelastet ist. So kann sich der Körper erholen. Depression eine Krankheit der Gesselschaft? Hmm, teils teils. Eigentlich eher nicht aber ich denke würden die Leute "draußen" mehr über die Depression wissen, wäre Depressive draußen nicht so sehr belastet. Leider geht meine Erfahrung aber dahin das die meisten überhauptnich wissen was eine Depression ist.



geschrieben von: TwilightSun

Rein biologisch ist es nichts weiter als ein Mangel von Serotonin und Noradrenalin im Nervensystem. Dem kann natürlich durch Anti-Deps Abhilfe geschaffen werden, was ich allerdings recht kritisch sehe. Depressionen sind eine psychische Krankheit und es ist ein relativ geringer Anteil derer, deren mangelnde Noradrenalin- bzw. Serotoninausschüttung rein biologisch bedingt ist. Anti-Deps konzentrieren sich darauf und wirken nur solange, wie sie eingenommen werden, setzt man die Medikamente ab, ist man meist in der gleichen Situation wie zuvor, weshalb eine Therapie immer notwendig ist.
In meinen Augen schwankt die Depression irgendwo zwischen Krankheit und Lebensgefühl, eben weil die Grenzen schwimmend sind. Ich denke, man kann zurecht sagen, dass Depressionen eine Zivilisationskrankheit sind, denn eine Gesellschaft wie die unsere begünstigt die Ausbildung einer solchen "Störung".
Allerdings ist "depressiv sein", wie ich das manchmal empfinde, zu einem modischen Accessoire geworden, ein Schlagwort, mit dem jeder, der mal einen schlechten tag hat, um sich wirft, ohne zu wissen, wovon er eigentlich spricht.
Wirkliche Depressionen müssen meines Erachtens behandelt werden, nicht medikamentös, aber in jedem Fall durch eine Therapie, da sie langfristig gesehen das Leben wirklich zerstören können.
Ich denke, allgemeingültig kann man diese "Krankheit" nicht beurteilen, da sie subjektiv immer unterschiedlich wahrgenommen wird. Wenn man merkt, dass man sich durch die Depressionen eingeschränkt fühlt, immer weniger "lebt", einfach ein großes maß Lebensqualität verliert, sollte man dagegen auch mit fachlicher Unterstützung angehen.

LG
Twi



geschrieben von: Darkpoem112

Ohne Therapie gehts nicht, das ist richtig. Aber ohne Antideps genauso wenig. Bzw es dauert ewig lange. Ich bin durch den alkoholismuss meines Stiefvaters und ein schwere Trennung depressiv geworden. Und zwar so richtig bis hin zu suicidalen Gefährdung. Schulden sind das ergebniss von Antriebsstörungen. Ich hatte Angstattcken, konnte nicht schlafen. Hunger hatte ich nie, ich musste mich zwingen was zu essen, sonst wär ich ganz simpel verhungert. Ein Leben war so kaum noch möglich. Ich konnte alte Freundschaften nicht mehr aktzeptieren und hab sie ewig hinterfragt. Neue konnte ich nicht aufbauen. Ich hab mich auf Familienfesten unwohl gefühlt weil zu viele "Leute" da waren. Ich war nie länger als 2 Stunden dort. Ich konnte immer nur für den entschprechenden Tag einkaufen weil ich nicht in der Lage war für morgen zu Planen. Artztermine konnte ich nicht wahrnehmen. Das ist eine Depression, nur mal so für die Leute die bei Traurigkeit sofort von depressionen reden. Werde nun erst Dienstag nachmittag wieder daheim sein um mich zu dem Thema äussern zu können. Denn noch bin ich wie gesagt Stationär in Behandlung.



geschrieben von: Nichts

Ich würde Depressionen nicht grundsätzlich in die Sparte Krankheiten stecken.Das Wort verrückt passt wohl in den wenigsten Fällen.Ich denke ,dass einige Menschen aufgrund ihres Weltbildes und vielleicht zusätzlich dazu aus den Konsequenzen des Umganges der Gesellschaft mit Andersdenkenden (was erstgenannte eventuell sind) nicht mehr viel Freude empfinden können,"abstumpfen".Das wird dann schnell als Depression abgetan,muss aber keine sein.Warum muss ein trauriger Mensch gleich depresiv sein?Kann es nicht sein,dass die Welt traurig ist?



geschrieben von: Montrose

Zitat:
Warum muss ein trauriger Mensch gleich depressiv sein?
Das trifft ja so auch nicht zu. Mit "Depression" als medizinischem Fachwort ist nicht Trauer gemeint, sondern um es mal plump auszudrücken, daß jemand aufgrund mangelnden Antriebs und einer unzweckmäßigen Weltsicht sein Leben nicht mehr auf die Reihe bekommt. Und diese Selbstzerstörung hat mit einer "Philosophie" oder sonstiger Weltsicht überhaupt nichts gemeinsam, sondern ist tatsächlich eine Krankheit. Denn eine Depression bringt weder dem Betroffenen noch der Welt irgendwas.



geschrieben von: Nichts

Das ist mir klar,ich sprach auch nicht vom Krankheitsbild Depression,sondern vom schnellen in die "Depressionenschublade" stecken der Menschen.



geschrieben von: Darkpoem112

Jap, das Problem kennen wir auf der Station alle. Das ciele trauer nicht von einer Depression unterscheiden können. Aber dazwieschen liegen Welten.



geschrieben von: Darkpoem112

@ nichts
Sorry hab grade gesehn das ich deine Frage im ersten Beitrag überlesen habe.
Ich bin dort stationär. Allerdings darf man am Wochende und ich auch einmal unter der Woche zuhause schlafen



geschrieben von: Nichts

Brauchst Dich für sowas nicht entschuldigen.Teil mir mit,wenn meine Fragen Dir zu Nahe gehen!
Hast Du das Gefühl,dass man Dir dort helfen kann?Wie definieren die Menschen,die sich um Dich kümmern Depressionen?



geschrieben von: latentia

depression ist wie ja jetz schon gesagt wurde viel mehr als traurigsein. depression vergeht auch nicht eben mal schnell sondern begleitet einen sehr lange vielleicht sogar ein leben lang. man wird wenn man depressiv ist gerne von anderen in die schublade 'verrückt' gesteckt aber ich denke nicht dass man deswegen gleich verrückt ist. es ist eine krankheit. eine krankheit die biologisch erklärbar ist und ihre auswirkungen in der psyche im denken, fühlen, verhalten und handeln hat. eine depression ist in dem menschen verankert und erschwert ihm das alltägliche leben massiv. ich denke das abstempeln von leuten und einteilen in schubladen wie 'verrückt' 'nicht verrückt' passiert oftmals aus einer angst heraus die durch mangelnde information heraus entstanden ist. über depressionen weiss man oftmals nicht viel (ausser man beschäftigt sich damit)und ist doch dann erstmal sehr erschrocken wenn man den begriff hört. ich finde es dennoch oftmals sehr verletzend wenn man von andern in solche schubladen gesteckt wird und das etikett 'verrückt' verpasst bekommt.

alles liebe latentia



geschrieben von: Darkpoem112

@nichts
Ja das Westfählische Zentrum für Pchychatrie und Phychotherapie Herten hat eine sehr gute Depressions Station. Hier wird mir sehr geholfen.


@ Jack
Ich glaube das du noch nicht wirklich verstanden hast was eine Depression ist. Ich bitte dich daher hier niemanden mit falschen Informationen zu versorgen, denn du wirkst in deinem Schreiben als wüsstest du was eine Deprssion ist.



geschrieben von: Nichts

Wissen die Mitarbeiter deines Zentrums von deiner Beteiligung in diesem Forum?Wenn ja-wie reagieren sie darauf?



geschrieben von: Darkpoem112

Ja wissen sie
und sie finden das gut weil ihnen auch bekannt ist, wie wenig man hier draussen über die Krankheit weiß. Ausserdem zeigt es das ich mich mit der Krankheit befasse



geschrieben von: Jack

Zitat:
Original geschrieben von Darkpoem112

@ Jack
Ich glaube das du noch nicht wirklich verstanden hast was eine Depression ist. Ich bitte dich daher hier niemanden mit falschen Informationen zu versorgen, denn du wirkst in deinem Schreiben als wüsstest du was eine Deprssion ist.



Ja, wenn Du meinst... Weg mit meinem geistreichen Essay...auf nimmer Wiedersehen.



geschrieben von: illuminat

Hi S!nn1R, ich beziehe mich mal primär auf dein Posting, weil es meinem verdammt ähnelt, nur dass ich damit nicht beim Arzt war.

Zitat:

Verrückt ist man sicher nicht.


Stimmt, du hast nur durch die permanent negative Beeinflussung deines Gehirns eine Biologische Reaktion hervorgerufen.

Zitat:
Es waren meist die Mitmenschen die gewisse Handlungsweisen nicht Nachvollziehen können, und dann das wort verrückt anwenden.

Meine Freundin hätte mich fast verlassen, aber man darf nicht aufgeben, sich verständlich zu machen. Wenn dich direkt jemand nicht versteht, versuch es mit Gleichnissen, veranschauliche deinen Standpunkt am besten in Erlebnissen deines Gegenübers (falls bekannt) - Psychologen wissen nicht, wie du dich fühlst, sie hören dir zwar zu und geben dir eine Schulter zum anlehnen, aber Zuneigung verschreiben lassen? Ich weiß ja nicht. Diese Menschen können dir in vielen Situationen nur mit ultimo 08/15 Lehrbuchantworten alla Freud und Co., aber niemand teilt wirklich dein Leid, sowas merkt das Unterbewusstsein ab einem gewissen IQ und der Psychologe ist nutzlos.

Tabletten sind nie die Lösung, jede Krankheit hat eine Ursache. Der Sinn einer Krankheit liegt darin, das Problem zu erkennen, nicht sie zu unterdrücken.
Ein Kater sagt dir z.B. dass du zu viel gesoffen hast.
Kopfschmerzen bekommt man von Giftigen Dämpfen.
Bauchschmerzen von schlechtem Essen,
Zahnschmerzen von Karies,
Tabletten bekämpfen nie die Ursache - nur die Symptome.


Zitat:
Krank ja.
Aber Warum?

Generell gesagt ein unbefriedigtes Bedürfnis. Heutzutage meißtens mangelnde Zuneigung. Jemand der einen wirklich versteht und einem vorkommt wie ein Seelenverwandter, mit dem man über alles sprechen kann.
Oft aber auch einfach allgemeine Unzufriedenheit, z.B. ausgelöst durch das Gefühl unnütz zu sein, weil man ja doch nichts bewirken kann.
Du siehst wie Bäume gefällt werden und kannst sie nicht wieder aufstellen. Du siehst all das Unglück dieser Welt und fühlst dich nur noch hilflos und unverstanden. Einige benutzen Ventile um diese Unlust in Form von blinder Wut oder Gewalt auszulassen, andere fressen all das immer in sich hinein.

Zitat:
Einige leute, auch hier im Forum, meinen ja das man sich "nur" in eine gewisse sache Reinsteigert, und mann von einem Thema nicht mehr loslassen kann.

Teilweise kann das stimmen, wenn auch nicht bewusst, du solltest mal darüber nachdenken. Hilflosigkeit führt zu Depressionen und Depressionen machen hilflos. Du musst dir klar machen, dass nur du dir deinen eigenen himmel schaffen kannst, vielleicht schon hier auf Erden. Sei dein eigener Gott, deine Freunde sind die Engel, die deinen Himmel erst lebenswert erscheinen lassen.

Zitat:
Nun mal ganz profan manche Menschen haben z.B. Angst vor Spinnen, ich hatte bzw. habe Angst vor Menschen.

Ich mehr vor Spinnen, aber ich verstehe deine Menschenangst nur zu gut, jedesmal wenn ich ein Zimmer betreten soll mit einer Person drin, die ich nicht kenne, geht mein Puls hoch und mir wird schwindelig.
Es ist die Angst einem Menschen zu begegnen, der sich für etwas besseres hält und meint, du würdest alles falsch machen. Fakt ist jedoch, dass dieser Jemand nicht mehr Mensch ist, als du selbst. Das hört sich jetzt leicht gesagt an, klar - hab ich auch schon hundertmal gesagt bekommen (meißtens von meiner Begleitperson die ich mir unter Vorwand mitgenommen habe) aber helfen tuts nicht, ich weiß :( Du musst selbst daran glauben, du musst die Überzeugung finden, dass nur du und sonst niemand deine Hölle erschafft.

Zitat:
Bin ich aufgrund eines Genetischen defekts krank geworden?
Oder bin ich einer der Wenigen Gesunden den die Gesellschaft krank gemacht hat?

Die Frage hab ich mir auch gestellt, allerdings nicht in Form von genetik sondern einfach nur Wahnsinn oder Wahrheit.
Schreib mich doch mal via Instand Messenger an, wenn du jemanden zum Reden suchst, ich unterhalte mich gern mit Leidensgenossen ;)



geschrieben von: LaChatte

Zitat:
Was sind eure erfahrungen mit depressiven Menschen. Was wisst ihr überhaupt über Depressionen???


die beiden Männer, die meine Partner waren bzw sind, sind beide depressiv geworden. Beim Ersten kann ich keinen "richtigen" Grund festmachen, ausser vielleicht Überforderung in der Schule und zu viel kiffen, und möglicherweise auch eine gewisse Veranlagung dazu. Es gab Zeiten, da war er nicht mal in der Lage, aufzustehen und etwas in der Küche zu holen. Ausser, wenns um PCs geht, da ist er absolut genial, und das hat ihn auch in der tiefsten Depression tagelang beschäftigen können. Heute ist er schon seit mehreren Jahren IT-Mensch, und einer der besten, die ich kenne, auch wenn ihn die Depression immer noch begleitet.

Mein jetziger Partner hat bei einem Unfall ein Bein verloren. Er geht allerdings ganz anders um mit seiner Depression.

gemeinsam ist beiden, dass ich oft das Gefühl habe, gegen eine Wand zu sprechen - ganz simple Dinge kommen da einfach nicht mehr durch oder passieren einen Filter, sodass sie anders ankommen, als ich sie sage. VÖLLIG anders. Ich habe mit diesen beiden Männern gelernt, mich äusserst präzise auszudrücken. Schwer ist auch, als Gesunde dem Depressiven die nötige Zeit und den nötigen Raum geben. Man kann eine solche Entwicklung nicht forcieren. Das tut manchmal sauweh - als ob ich zusehen müsste, wie sich jemand verstümmelt, und nichts tun kann.

Antidepressive Medis nimmt keiner von beiden.



geschrieben von: Joan Eric Tanat

Könnte es sein, daß sich Depressive in einer Sackgasse empfinden? Und ist dies möglicherweise eine Täuschung? Gibt es einen Ausweg, den Depressive (noch) nicht erkennen, jedoch im Laufe ihrer Erkrankung suchen und finden? Führt Depression vielleicht Menschen an ihre Seelenkräfte heran, wie z.B. an Mitleid, Hilfsbereitschaft, Toleranz, Milde, Verständnis, Güte, Gerechtigkeit, Bescheidenheit, seelische Stärke, Freudfähigkeit, Verzeihen und um Verzeihung bitten können, Vertrauen, Kritikfähigkeit, Beharrlichkeit, Zuverlässigkeit? Ist Depression am Ende etwas Wünschenswertes? Wünsch(t)en depressive Menschen, lieben (Hilfsbedürftigen dienen) und glauben (Demut) zu lernen? Heilt Depression evtl. Egoismus?



geschrieben von: Joan Eric Tanat

Ronin76: Oder wusstet ihr, daß 75% aller Suizide von Männern begangen werden ?

Und wusstet ihr, daß zu 75% nicht die Männer daran schuld sind?
:D :D :D :p



geschrieben von: Joan Eric Tanat

Ronin76: … aber was nun Egoismus mit einer Depression gemeinsam haben soll ist mir total unverständlich. … Meine eigene Theorie zur Ursache einer Depression … ist der Mangel an Toleranz, Akzeptanz und vor allem Liebe ! …

Mangel an Toleranz, Akzeptanz und Liebe ist doch Egoismus!
;)



geschrieben von: TwilightSun

Zitat:
Original geschrieben von Joan Eric Tanat


Mangel an Toleranz, Akzeptanz und Liebe ist doch Egoismus



Das halte ich für die falsche Schlussfolgerung...ein Egoist weist sicher einen Mangel an Toleranz, Akzeptanz und Liebe auf, aber einem Mensch, der psychisch nicht in der Lage ist, Liebe zu empfinden o.ä., zu unterstellen, er sei egoistisch, halte ich für völlig haltlos und ungerechtfertigt...
Weißt du, wie es ist, wenn man so fühlt? Wenn man sich wünscht, lieben zu können, wenn man sich wirklich nichts mehr wünscht, und man kann es nicht? Unabhängig von jedem Egoismus, einfach, weil gefühle absterben, du dich innerlich tot fühlst...ich glaube, wenn du Gefühle dieser Art kennen würdest, würdest du dich mit solchen Thesen zurückhalten...



geschrieben von: Joan Eric Tanat

@ TwilightSun: Meinst Du, "Mangel an Toleranz, Akzeptanz und Liebe" kann Egoismus sein, muß es aber nicht? Es kann auch Depression sein? Depression bedeutet u.a. Niedergeschlagenheit, wenn ich es mal ins Deutsche übersetzen darf. Egoismus heißt, sich selbst wichtiger als alle anderen zu nehmen. Daraus resultiert nicht zwangsläufig Niedergeschlagenheit, da hast Du schon recht. Aber kann man stattdessen die These aufstellen, daß ein gesundes Maß an Egoismus vor Depression schützt? Oder hat Egoismus gar nichts mit Depression zu tun? Macht mich bitte schlau!



geschrieben von: LaChatte

Wenn ich das lese:

Zitat:
Männer leben im Durchschnitt 8 Jahre kürzer als Frauen
2/3 aller Notfallpatienten sind Männer
Spitalaufenthalte der Männer sind länger als diejenigen der Frauen
3/4 aller Selbstmorde werden von Männern begangen
3/4 aller Mordopfer sind Männer
2/3 aller Schulwiederholungen betreffen Männer
Über 90% aller Häftlinge in Strafanstalten sind Männer
Fast alle schweren Verkehrsunfälle werden von Männern verursacht
70% aller Obdachlosen sind Männer



bin ich wirklich auf einmal sehr froh, eine lebenstüchtige Frau zu sein.:D

Zitat:
Ist Depression am Ende etwas Wünschenswertes?


Im Sinne einer Entwicklungschance ist Depression sicher etwas sehr Gutes - wenn man sie mal überstanden hat. Noch wünschenswerter wäre allerdings, Dinge zu erkennen, bevor man depressiv werden muss.



geschrieben von: illuminat

Nein, Egoismus sollte man nicht unbedingt besitzen, viel mehr ein standhaftes Ego welches für sein Recht kämpft. Nicht mehr und nicht weniger, einfach nur Gerechtigkeit, wenn man sich die Stück für Stück erarbeitet, kann man damit Depressionen vorbeugen oder abbauen, man muss allerdings auch anfangen und nicht nur warten.



geschrieben von: Joan Eric Tanat

@ Ronin76: Ach so, jetzt verstehe ich: Du meinst, den Menschen im Umfeld des depressiven Menschen mangelt es an Toleranz, Akzeptanz und Liebe. Unter diesen sind evtl. Egoisten. Was Ihr, Du und TwilightSun, schreibt, hört sich an, als ob depressive Menschen ihrer Liebesfähigkeit beraubt wurden. Ich stelle mir das so ähnlich vor, wie ein Arbeiter, der sklavisch ausgebeutet wird, bis er schließlich völlig entkräftet zusammenbricht. Er will arbeiten und kann nicht mehr. Vielleicht ist er auch gar nicht für schwere Arbeiten geschaffen, und seine Stärke liegt woanders? Ist die mangelnde Liebesfähigkeit (mal abgesehen von ihren Ursachen) stets Merkmal von Depression? Könnte es auch (evtl. zusätzlich) eine Art Minderwertigkeitsgefühl sein, Liebe nicht ausreichend oder gar nicht erwidern zu können? Vielleicht hätte Deine Chat-Freundin bzw. ihr Partner die Beziehung nicht beenden sollen. Immerhin hat er sie geliebt und hätte aufgrund dessen genügend Verständnis für sie aufbringen können. Nur, was die Liebe betrifft, hätte er sie nicht überfordern dürfen. Ihr Partner hätte begreifen können, daß ihre Gefühllosigkeit für sie normal ist und nichts mit ihm zu tun hat. Sie ist einfach so und deswegen nicht weniger liebenswert. Aber möglicherweise haben seine eigenen Minderwertigkeitsgefühle es ihm unmöglich gemacht. Ihre Kälte war für ihn Anlaß, an sich selbst zu zweifeln und zu glauben, sie würde ihn für minderwertig halten. Und so schwankte seine Liebe. Vielleicht hat es sich so verhalten!? Sein Feuer hätte sie wärmen können! Übrigens würde mich interessieren, wo ihre Schuldgefühle herrühren?!

LaChatte: Im Sinne einer Entwicklungschance ist Depression sicher etwas sehr Gutes - wenn man sie mal überstanden hat. Noch wünschenswerter wäre allerdings, Dinge zu erkennen, bevor man depressiv werden muss.

Vielleicht ist es besser, Depression nicht als vermeidbares Leid und als schuldhaftes Versäumnis der Betroffenen, sondern als gewählten Entwicklungsweg mit wertvollen seelischen Qualitäten als Ergebnis anzusehen. Entwicklungs-chance hört sich so an, als ob ein großes Risiko bestehen würde, daß alles Leiden womöglich am Ende umsonst gewesen sei. Depression ist ein sicherer Entwicklungsweg, und den Betroffenen sind die köstlichen Früchte ihrer Depressionserfahrungen gewiß! Indem wir denken, uns könnte das nicht passieren, weil wir uns rechtzeitig um unsere Probleme kümmern, projizieren und suggerieren wir Schuld auf die Betroffenen. Und: Hochmut kommt vor dem Fall! Warum nur hat uns der Liebe-Gott nicht gleich die Vollkommenheit eingetrichtert? Vielleicht wollte er uns die Freude nicht rauben, sie aus eigener Kraft zu erwerben? Depression ist auch für die Menschen im unmittelbaren Umfeld der an Depression Erkrankten eine Herausforderung. Sie durchleiden die Depression ebenfalls, wenn sie sich nicht distanzieren wollen oder können. Und auch ihnen ist der verdiente Lohn gewiß. Das ist kein Glücksspiel!




geschrieben von: Joan Eric Tanat

@ illuminat: Wenn ich für mein Recht kämpfe, handle ich jedoch egoistisch, denn es ist meine Absicht, etwas zu bewirken, das mir nützt. Das auf den eigenen Vorteil gerichtete Motiv der Handlung macht die Tat egoistisch. Ich glaube, an Depression Erkrankte kämpfen nicht, sie resignieren. Sie neigen eher zum Märtyrer oder Selbstmörder als zum Widerstandskämpfer. Vielleicht könnte man es als gutes Zeichen, als Zeichen von Leben und Heilung, ansehen, wenn ein Depressiver einen Aufstand macht. Nur, wer wirklich schwer depressiv ist, da hat Ronin wohl recht, sitzt so in der Falle, daß er sich dazu außerstande fühlt. Sein ganzes Sein scheint auf Depression angelegt zu sein. Wenn Du tagtäglich einen Depressiven ertragen mußt, fängst Du womöglich an, mit den Zähnen zu knirschen, weil Du seine hoffnungslose Resignation nicht verstehen und akzeptieren kannst. Sein Leben erscheint nicht nur ihm sinnlos, sondern auch Dir. Für mich gibt es keinen Tod, Ronin. Und ich möchte, daß wir gegenseitig unsere Ansichten kennenlernen. Meine Schriftfarbe soll dabei kein Problem sein. Ich habe da mal noch eine Frage an Euch. Man unterscheidet bei psychischen und geistigen Erkrankungen im allgemeinen in endogene und exogene, je nachdem ob man im Umfeld der Erkrankten Gründe für die Krankheit findet oder nicht. Unterscheidet man so auch bei der Depression? Und, angenommen es gäbe endogene Depressionen, wäre es denkbar, daß die davon Betroffenen selbst den Grund ihrer Depression nicht wissen? Kann es aber eine grundlose Depression überhaupt geben? Eine Depression, die mit dem an ihr Erkrankten, mit seinem Wesen und seinem Leben nichts zu tun hat? Man vermutet eine Art Vergiftung oder eine Fehlfunktion im Organismus, für die der Betroffene nichts kann. Man hat Mitleid mit ihm, versucht, sein Leiden einzudämmen, verabreicht ihm Medikamente, damit er ein halbwegs eigenständiges und würdiges Leben führen kann, schützt ihn vor sich selbst und vor dem Unverständnis anderer …



geschrieben von: illuminat

Nagut, Egoismus hin oder her.
Ich hasse Anwälte die überzogen und teils unrealistisch Argumentieren. Schlimmer noch sind Richter die darauf eingehen. Ich wäre einfach gern mein eigener Richter, anstatt auf die Glaubwürdigkeit Dritter zu vertrauen.
Ungerechte Anwälte und Richter denen du überall irgendwie begegnest wollen dich in ein psychisches Gefängnis sperren, damit du keine Gefahr mehr bist.

Gibt es wirklich irgendeine exogene Erkrankung? Welche Erkrankung kommt denn nicht von außen? Viel interessanter ist, ob man es selbst als exo- oder endogen bezeichnen würde. So lange man außen keinen Grund findet, bleibt sie endogen? Äußere Einflüsse spielen immer eine Rolle, aber doch auch, wie der Beeinflusste reagiert.

Kann jemand der meint, dass es ihm an nichts fehlt trotzdem depressiv sein?
Vielleicht weiß dieser Mensch nur nicht was ihm fehlt.
Menschen die depressiv und gleichzeitig scheinbar glücklich sind, gibt es nicht. Man kann Depression zwar verdrängen und sich einreden man wäre glücklich, aber fragt sich, wie lange das geht.

Ist verdrängen je eine gute Lösung gewesen, nur weil man selbst keinen Nachteil drin gesehen hat? Irgendwann kommt alles auf einen zurück, fragt sich nur ob man es auch sieht. Wer einen Bummerang schmeißt muss mit Kopfschmerzen rechnen.

Wer sich einem Menschen mit einer Waffe gegenüberstellt muss damit rechnen, dass diese Waffe gezogen wird. Aber so lange man selbst keine in die Hand nimmt, gibt es keinen Grund erschossen zu werden.
Die Waffe von der ich rede sind Worte.


Sorry für die vielen Vergleiche, aber das ist für mich die beste Möglichkeit es auszudrücken, so versteht vielleicht jeder wovon ich rede.



geschrieben von: latentia

Zitat:
Vielleicht ist es besser, Depression nicht als vermeidbares Leid und als schuldhaftes Versäumnis der Betroffenen, sondern als gewählten Entwicklungsweg mit wertvollen seelischen Qualitäten als Ergebnis anzusehen. Entwicklungs-chance hört sich so an, als ob ein großes Risiko bestehen würde, daß alles Leiden womöglich am Ende umsonst gewesen sei. Depression ist ein sicherer Entwicklungsweg, und den Betroffenen sind die köstlichen Früchte ihrer Depressionserfahrungen gewiß!


ich bin der überzeugung dass niemand eine depression wählt und schon gar nicht freiwillig. es ist eine krankheit und entweder man bekommt sie oder man hat das glück nicht mit ihr leben zu müssen. und glaub mir jeder betroffene (wie ich übrigens auch) würde dir versichern dass es ein glück ist nicht von einer depression heimgesucht zu werden.
natürlich ist depression ein entwicklungsweg jedoch einer mit ungewissem ausgang. es gibt keine allgemeingültige lösung bei der man sagen kann du durchlebst das jetzt einmal und dann ist diese phase vorbei. eine depression begleitet einen einen langen weg lang vielleicht sogar sein leben lang. wirkliche heilung gibt es nicht da die depression auch biologische ursachen im gehirnstoffwechsel haben.
und ich muss ehrlich sagen ich weiss nicht was ich von deinen zeilen halten soll aber in gewisser weise finde ich es ziemlich daneben wie du dich äusserst.
keine depressive person freut sich darüber an einer depression erkrankt zu sein und jeder betroffene würde wahrscheinlich gerne tauschen und seine gefühle bzw. die grosse taubheit der gefühle an der nächsten tür abgeben und unbesorgt durchs leben gehen.
ausserdem gibt es bei einer depression auch psychische ursachen und die sucht sich der betroffene wohl auch kaum selber aus. der betroffene ist sicher nicht schuld daran dass er diese krankheit hat.

liegrü latentia



geschrieben von: illuminat

Stell dich zur Winterzeit in die U-Bahn, lass einen Menschen 5 Meter weiter niesen und 3 Tage später liegst du mit Fieber im Bett.
Krankheit ohne Grund?

Setz dich in einen schlecht belüfteten Raum und atme normal weiter. Irgendwann bekommst du Kopfschmerzen.
Ohne Grund?

Iss etwas verdorbenes oder unverträgliches und du leidest an Bauchschmerzen und Verdauungsproblemen.
Ohne Grund?

Jede Krankheit hat irgendwo eine Ursache. Für einige Krankheiten kann man wirklich nichts, das stimmt. Die werden durch vererbung weitergegeben.
Aber oft sehen wir auch einfach den Zusammenhang zwischen Krankheit und Ursache nicht.

Auch die Anfälligkeit auf solche Krankheiten steckt unter anderem in der DNS.
Aber Depression ist nicht über die DNS vererbbar - ok, ein Stoffwechselfehler vielleicht. Aber fehlende Endorphine können auch andere Ursachen haben. Sonnenlicht z.B. unterstützt die Freisetzung dieser Glückshormone. Gesunde Ernährung ebenfalls. Ausgeglichen sollte man ebenfalls sein. Wer abends ins Bett geht und sich den tag über nicht angestrengt hat, kann nicht schlafen - in einem solchen Fall würde auch ein einfacher Spaziergang helfen.
Depressionen sind also eine falsche Behandlung unseres Körpers, oft unbewusst.
Das ganze wird unterstützt durch eine falsche Umgebung. Depressive Menschen geben ihre depressivität auch weiter - unbewusst. Wer glücklich unter Glücklichen lebt, wird schwerer depressiv.
Eine Veränderung des Umfelds kann also oft Wunder wirken. Und auch seine Lebensweise sollte man mal überdenken.



geschrieben von: LaChatte

Zitat:
ich bin der überzeugung dass niemand eine depression wählt und schon gar nicht freiwillig.


Es kommt sehr darauf an, welche Ebene du betrachtest. Auf der Ebene des Ich / des Egos hast du absolut recht, da wünschen sich die allerwenigsten bewusst eine Depression. Auf der Ebene dessen, was man "Höheres Selbst" oder "Seele" oder "göttlicher Teil des Menschen" nennt, da sieht es schon anders aus - die Seele hat nun mal andere Ziele als das Ego, und so kann die Seele durchaus wählen, eine Depression zu haben.

Zitat:
wirkliche heilung gibt es nicht da die depression auch biologische ursachen im gehirnstoffwechsel haben.


Ich bin grundsätzlich der Überzeugung, dass alle Krankheiten (ausser den angeborenen) eher aus einer bestimmten Art zu Denken, zu Fühlen und zu Handeln enstehen, als dass eine Fehlfunktion des Körpers die erste und direkteste Ursache sei.

Mein Partner ist depressiv geworden, weil er nach einem Unfall ein Bein amputiert bekam. Hier willst du wohl nicht behaupten, der Grund seiner Depression sei eine Fehlfunktion seines Stoffwechsels? Der veränderte Stoffwechsel ist im Gegenteil eine Folge der Trauer, der Schmerzen, der Wut, aller Gefühle, die mit einem so einschneidenden Erlebnis verbunden sind.

Jeder Mensch kann, allein durch Gedanken, auf seinen Stoffwechsel und die Biologie einwirken und jede beliebige Funktion beeinflussen. Traurige, depressive, resignierte Gedanken verändern den Körper in Richtung Krankheit. Positive, freudvolle, aufbauende Gedanken verändern den Körper in Richtung Gesundheit.



geschrieben von: Nichts

Zitat:
Original geschrieben von LaChatte
Jeder Mensch kann, allein durch Gedanken, auf seinen Stoffwechsel und die Biologie einwirken und jede beliebige Funktion beeinflussen. Traurige, depressive, resignierte Gedanken verändern den Körper in Richtung Krankheit. Positive, freudvolle, aufbauende Gedanken verändern den Körper in Richtung Gesundheit.


Ganz so simpel läuft das denke ich nicht.Sicher bestehen Zusammenhänge zwischen Gefühls/Wahrnehmungswelt und physikalischem Körper.Jedoch kann nicht jeder passive Gedanke sofort zu einer Krankheit führen,dazu müssen schwerwiegende Probleme vorliegen.Desweiteren funktioniert das Ganze Beidseitig:Auch Krankheiten können zu seelischen Problemen führen,nicht nur umgekehrt.



geschrieben von: LaChatte

doch, es funktioniert eben genauso simpel - du musst es nur lange genug wiederholen. Und wenn dann Menschen, bei denen jedes zweite Wort ein Fluch oder aus der Fäkalsprache ist, irgenwann genauso "scheisse" werden, wie sie das die ganze Zeit herauslassen, so wundert mich das kein bisschen...:rolleyes:

Und wenn andere immer sagen "ich bin zu blöd dazu, ich kann das nicht", dann werden sie auch blöd.

Wenn du dir sagst "ich hab immer Pech mit den Männern, es gibt keine anständigen, die nutzen mich nur aus" - dann wirst du auch nur mit solchen eine Beziehung anfangen.

Zitat:
Auch Krankheiten können zu seelischen Problemen führen,nicht nur umgekehrt.


Krankheiten kommen nie "einfach so", sondern es hat immer gute Gründe dafür. Viren und Baktierien allein können gar nichts machen, wenn ein Mensch nicht in einem Zustand ist, diese Krankheit auch zu kriegen. Es gibt Menschen, die haben unweigerlich jeden Winter eine Grippe. Es gibt andere Menschen - auch solche, die täglich mit sehr vielen Menschen in Kontakt kommen, wie Kassierer im Supermarkt - und die werden nie krank.

Und wenn ein Mensch über längere Zeit hinweg sein eigenes Befinden ignoriert und sich selbst konstant überlastet, so sagt der Körper irgendwann mal einfach stop - und dann gehts nicht mehr um "wollen oder nicht", dann fordert die Natur ihr gutes Recht. Dass viele Menschen dann in eine Depression fallen, weil die lang gehegten Probleme endlich ins Bewusstsein kommen, ist recht normal.



geschrieben von: illuminat

Nunja, stimmt so schon, aber wer ist schon in der Lage immer positive Gedanken zu haben, wenn sein gesamtes Umfeld allgemein negativ ist? Das Gehirn hat nicht die Leistung das Herz durch einen normalen Gedanken anzuhalten, zumindest bei den meißten nicht. Vieles passiert unbewusst im Unterbewusstsein. Darauf hat man nur sehr geringen Einfluss. Man muss die Einflüsse entweder ändern oder sie erkennen und gezielt verarbeiten und immer wieder (natürlich gewaltfrei) gegen die Quelle dieser Einflüsse kämpfen. Wenn du sie immer nur aufnimmst ist klar, dass du dich befallen lässt.



geschrieben von: Joan Eric Tanat

@ latentia und Ronin:

Ihr habt diesen Zustand beide selbst erfahren, ich jedoch nicht. Darum wiegen Eure Worte schwerer als meine. Betrachtet meine Gedanken bitte als Annahmen und als einen Versuch, mich der Problematik zu nähern, auch wenn ich sicherlich meilenweit davon entfernt bin zu verstehen. Ich habe mir die Seiten über Depression z.T. durchgelesen. Vielen Dank dafür, Ronin. Es scheint tatsächlich eine Depression zu geben, von der Menschen "heimgesucht" werden, einfach so, ohne ersichtlichen Grund. Diese endogene Depression ist eine Art "Nichts", und die Betroffenen leiden sehr darunter. Was die Heilung betrifft, gehen die Ansichten sehr weit auseinander. Die Homöopathie soll gerade auf dem Gebiet der Gemüts- und Geisteskrankheiten erstaunliche Erfolge zu verzeichnen haben.

Habt Ihr erlebt, daß sich "Eure Depression" einschlich ohne ersichtlichen Grund? Kann das irgendjemand hier aus eigener Erfahrung bestätigen? Und entspricht es Eurer Erfahrung, daß die endogene Depression eben gerade gar nichts mit Egoismus zu tun hat? Ist es am Ende sogar das Gegenteil, völlige Gleichgültigkeit gegenüber dem eigenen Schicksal? Welche Rolle spielt bei dieser Krankheit die Frage nach dem Sinn des Lebens, nicht seines eigenen, sondern des Lebens überhaupt? Könnte Religion eine Alternative sein?



geschrieben von: latentia

@ Joan Eric Tanat:
Zitat:
Was die Heilung betrifft, gehen die Ansichten sehr weit auseinander. Die Homöopathie soll gerade auf dem Gebiet der Gemüts- und Geisteskrankheiten erstaunliche Erfolge zu verzeichnen haben.


ja es gehen die meinungen bei diesem thema ziemlich auseindander und ich denke es ist auch von person zu person unterschiedlich da es ja nicht eine form von depression gibt sondern unterschiedliche und auch bei jedem wird diese deppression durch unterschiedlich faktoren als ursache ausgelöst. von daher kann ich nur von mir selbst sprechen. ich befinde mich seit mehreren jahren begleitend in homöopathischer behandlung. für meine psychischen 'sachen' hatten diese behandlungen gar keinen erfolg.

Zitat:
Habt Ihr erlebt, daß sich "Eure Depression" einschlich ohne ersichtlichen Grund? Kann das irgendjemand hier aus eigener Erfahrung bestätigen? Und entspricht es Eurer Erfahrung, daß die endogene Depression eben gerade gar nichts mit Egoismus zu tun hat? Ist es am Ende sogar das Gegenteil, völlige Gleichgültigkeit gegenüber dem eigenen Schicksal? Welche Rolle spielt bei dieser Krankheit die Frage nach dem Sinn des Lebens, nicht seines eigenen, sondern des Lebens überhaupt? Könnte Religion eine Alternative sein?


nun ja ganz ohne grund passiert wohl nie etwas aber gründe können in den wurzeln des menschlichen seins verankert sein. es mag für alles gründe geben und ganz ohne ursache wird wohl nichts geschehen. aber man muss nicht für die gründe verantwortlich sein oder etwas dafür können.
wenn man in einer depression ist vielen menschen das eigene schicksal egal weil alles gleichgültig ist und belanglos. hmm der sinn des lebens das ist ne gute frage. denke die lässt sich nicht pauschal beantworten. in einer tiefen depression sieht man keinen sinn im eigenen dasein und keinen sinn im leben. dagegen das leben und die existenz anderer bleibt wichtig. für mich wäre religion keine lösung denn ich denke nicht dass der glaube einen aus einer schweren depression herausholen kann. diese worte sind nicht allgemeingültig sondern nur für mich und meine sicht der dinge zutreffend (wollte dies nur mal an diesem punkt noch einmal anfügen)

@LaChatte:

Zitat:
Mein Partner ist depressiv geworden, weil er nach einem Unfall ein Bein amputiert bekam. Hier willst du wohl nicht behaupten, der Grund seiner Depression sei eine Fehlfunktion seines Stoffwechsels? Der veränderte Stoffwechsel ist im Gegenteil eine Folge der Trauer, der Schmerzen, der Wut, aller Gefühle, die mit einem so einschneidenden Erlebnis verbunden sind.


nein in diesem fall ist das wohl wirklich nicht so. denke man sollte auch nicht pauschalisieren dass es bei jedem so und so ist. es ist bei jedem unterschiedlich und anders und die krankheit sowie die ursachen und auslöser haben tausende facetten. daher war das auch nicht allgemeingültig sondern nur auf die meinige sicht der dinge aus meiner perspektive. vielleicht habe ich das missverständlich ausgedrückt. ich denke jedenfalls nicht dass bei jedem die ursache eine stoffwechselstörung ist. es kann nur in einigen fällen mit eine ursache sein.
der veränderte stoffwechsel kann natürlich eine folge geschilderter gefühle die du beschrieben hast sein, jedoch ist auch dies wieder nicht allgemeingültig denn die stoffwechselstörung kann ebenso erblich bzw. durch einflüsse in der embryonalen entwicklung sowie der frühen kindheit bedingt sein.


mit lieben grüssen latentia



geschrieben von: Esoterik-Erik

hi !!

Zitat:
. in einer tiefen depression sieht man keinen sinn im eigenen dasein und keinen sinn im leben. dagegen das leben und die existenz anderer bleibt wichtig. für mich wäre religion keine lösung denn ich denke nicht dass der glaube einen aus einer schweren depression herausholen kann. diese worte sind nicht allgemeingültig sondern nur für mich und meine sicht der dinge zutreffend (wollte dies nur mal an diesem punkt noch einmal anfügen)


man sieht meiner meinung nach in einer depression keinen sinn,weil die positive emotionale bestätigung,wenn wir etwas tun
(egal ob das eine unterhaltung,ein hobby oder die arbeit ist)fehlt.
stattdessen erfahren wir leid was viele ursachen haben kann,z.b.
das wir ein negatives erlebniss nicht richtig verarbeitet haben,wie
das beispiel mit dem amputierten bein, wo langanhaltende negative gefühle über den verlußt eine depression auslösen können. da gibt es auch verschiedene therapien wo so etwas aufgearbeitet werden kann. aber ganz wichtig ist die zuwendung von menschen die einem nahe stehen und wieder positive energie geben können.

in sachen glaube möchte ich aber einwerfen, das ich eine bekannte sehr gut kenne, die auch durch viele negativen erlebnisse eine boarderline-störung entwickelt hat, suizidgedanken und depressionen hatte, aber dann zum christlichen glauben gefunden hat und mir sagte das sie von der krankheit vollständig befreit wurde. ich habe sie sehr genau befragt ob das wirklich stimmt, ob sie sich das vielleicht nicht nur einbilde, oder ob sich ihre symptome nicht velagert hätten. aber seit dem sie 2 jahre christ ist, geht es ihr gut und hat keinen einzigen rückfall erlitten. sie selber sagt, jesus hat mich befreit.
sie betet jeden tag zu gott und er hilft ihr auch in schwierigen situationen, gibt ihr positive kraft und vor allem, er nimmt ihr die angst und die aggressionen. sie selber sagt, jeden kann geholfen werden wenn er wirklich glauben will. für sie gibt es keine zufälle,
alles was geschieht (egal ob negativ oder positiv) ist werk gottes
oder des teufels.

also glaube scheint eben nicht nur glaube zu sein, er scheint eben auch was zu bewirken.

gruß "die geburt ist das einschlafen und sterben das aufwachen"



geschrieben von: Darkpoem112

*UFFFFFFFFFFFFFFFFF* da ist man mal ne woche nicht daheim. Sorry ich konnte beim besten willen noch nicht alles hier lesen. Allerdings möchte ich darum bitten in diesem forum ausschließlich in einer lesbaren Farbe zu schreiben. Ich bin grad bei der diskusion über egoismus angelangt und möchte klar stellen das depresive keine Egoisten sind. Aber es ist grauenvoll sich selber nicht mehr zu verstehen. Ich freue mich sehr über die rege Teilnahme an diesem Forum weil das wohl die beste möglichkeit ist auch den depris die nicht in einer Phychatrie waren klar zu machen. Wir sind nicht alleine. Im gegenteil: Unser name ist Lagion den wir sind viele ;-) Rund ein drittel aller deutschen sind Depressiv. Nur merken das die wenigsten. Und wer eine Depri nicht rechtzeitigt bemerkt stirbt!



geschrieben von: Nichts

Ich habe ebenso in den letzten Tagen gelesen,dass ein großer Anteil der Deutschen depressiv sein soll-sogar das depressivste Volk auf Erden!Allerdings stützen sich diese Annahmen auf Befragungen der Deutschen zu Themen wie Berufsmarkt,Politik etw.-wohl eine andere Art der Depression,als jene,über welche hier diskutiert wird.Ich jedenfalls würde niemanden depressiv nennen,weil er sagt,die Gesamteinnahmen deutscher Firmen wird in diesem Jahr nicht steigen.



geschrieben von: illuminat

ich hab mich ebenfalls mit diesem Thema auseinandergesetzt, weil ich zwar weiß, dass ich depressiv bin, aber mal ne ursachenforschung in der selbstanalyse machen wollte, da ich mich anderen gegenüber nie 100%ig ausdrücken kann.

(Leider) geht die Diskussion hier nicht mehr ins Philosophische, vielleicht sollte man sie deshalb lieber woanders hin schieben (sagt mir bitte mal einer bescheid, wo sie gelandet ist, falls ich sie übersehe)

Also aus medizinischer Sicht gesehen ist eine Depression eine Kettenreaktion im Gehirn. Die erste Depression - ausgelöst durch irgendeine Form von "Minderwertigkeits-Komplex" (bitte nicht negativ auffassen) bewirkt zum einen eine Depression, zum andern jedoch eine Schädigung der dämpfend wirkenden Hypotalamus Region die den Depressiva Haushalt dämpft.
Die zweite Depressive Phase kommt somit bereits nach der hälfte der Zeit und wird noch extremer, so geht das immer weiter.

Ich habe bis gestern auch nicht viel von Medikamenten gehalten, aber angeblich wirken Antidepressiva nicht nur kurzzeitig, sondern bewirken auf längere Sicht einen Wideraufbau der betroffenen Gehirnregion (vorrausgesetzt die äußeren Einflüsse werden gleichzeitig mitbehandelt)

Eine Depression ist also heilbar. Ich habe auch gedacht, ich würde da allein wieder rausfinden, aber ich versinke doch immer wieder in diese melancholische Stimmung die mir eigentlich nichts bringt, wenn man es doch mal objektiv betrachtet. Wenn ich mir die Kassengebühr leisten kann, werde ich vielleicht auch einen Arzt aufsuchen.

Nur durch gutes zureden macht man die Sache übrigens meißt noch schlimmer, weil dadurch der betroffene merkt, das man ihn a) nicht wirklich ernst nimmt und b) ihn das Gefühl, es doch nicht zu schaffen obwohl er es sollte noch weiter runterzieht.



geschrieben von: Esoterik-Erik

hi !!

es gibt die verschiedensten ursachen von depressionen sowie verschiedene arten von depressionen(manisch-d,larvierte-d,
endogene-exogene-d u.s.w.)aber ein großteil der depressionen die viele haben sind nicht nur auf ein stoffwechselproblem zurückzuführen,die auswirkung findet dann als ein ungleich-gewicht der botenstoffe( serotonin,dopamin u.s.w.) in unserem gehirn statt. aber ursachen können sein: (allgemein)

etwas aus meiner vergangenheit belastet mich übereinen längeren zeitraum sehr und ich habe probleme es zu verarbeiten,ich muß immer noch daran denken oder ich verdränge da etwas(auch teiltraumatisierung von mehreren ereignissen)
z.b. tod von einem angehörigen

oder etwas in meiner gegenwart belastet mich sehr z.b. keine arbeit,keine freunde,freundin hat mich verlassen,mobbing am arbeitsplatz, beziehungsprobleme, fehlende bestätigung oder annerkennung von anderen u.s.w.

oder ich habe angst vor dingen die in meiner zukunft eintreten können z.b. das ich überfallen oder angegriffen werde, das ich einen schweren unfall erleiden könnte oder das mich meine freundin verlassen könnte oder das ich entlassen werde u.s.w.

es gibt menschen die sehr viel verdrängen und nicht krank werden oder sie merken es bewußt nicht das sie etwas schon haben, auch weil sie nicht von alleine zugeben wollen das sie etwas haben(verdrängungsmechanismus) und es gibt viele die sehr sensibel reagieren und eine depression entwickeln.

in allen 3 fällen gibt es viele therapiemöglichkeiten die helfen können, wichtig ist das vertrauensverhältniss zum therapeuten und es kann über mehrere sitzungen dauern bis sich das eigene
empfinden verbessert.


ich möchte an der stelle denjenigen mut machen die eine depression oder irgendeine andere psychische erkrankung haben,
weil ich auch über viele jahre psychisch so meine probleme hatte.
gerade wir haben enormes potential, vor allem emotional und sind wie viele andere in diesem forum gute denker und können vieles verändern und bewegen. gebt niemals auf, irgendwann kommt der punkt da seid ihr übern berg und werdet ein neues leben bestreiten das ihr vielmehr zu schätzen wisst weil ihr auch leid erfahren habt. und dieses leid gilt es zu überwinden. jeder anfang ist schwer, aber es gibt immer ein ausweg. wir werden das schon schaffen.

gruß "die geburt ist das einschlafen und sterben das aufwachen"



geschrieben von: Darkpoem112

q nichts
ne das sind wieder diese pseudo depris

@ illu
hmmm
Philosophie ist die frage des seins denke ich. Und depresionen sind die frage wie man das sein verbringt. Und somit hier doch gar nicht mal so fehl am platze. Hmmmm, ich beziehe mitlerweile einiges Wissen aus der sogn. psychoedukativen Gruppe. Daher kann ich dir bestätigen das die anti deps auf lange Zeit helfen. Wie am Anfang schon dagelegt ist der biologische Teil eine Stoffwechelstörung. Die Botenstoffe Septonin (glaube ich) und Norardenalin sind dabei zu wenig in dem sogn. synaptischen Spalt. Anti deps gleichen den Haushalt wieder aus. Nach ca einen halben jahr Ausgleich fängt der Körper wieder von selbst an genug herzustellen (kein Mensch weiß warum aber es ist nachgewiesen) und die anti deps können langsam abgesetzt werden.
Wird mann 100% gesund?? NEIN!! Die Grundempfindlichkeit ist extrem erhöht und man neigt schneller dazu wieder depressiv zu werden, sobald man das erste mal derpressiv wird. Aber wenn man ein bisl auf sich achtet stehn die Chancen dennoch ganz gut das man nicht mehr depressiv wird



geschrieben von: Darkpoem112

*löl*
erik da ham mer gleichzeitig geschrieben

Ja da hast du volkommen recht. Es gilt als bewiesen das derpressive sehr sensibel sind. Fast alle sin Künstler. Maler oder (wie ich) Dichter, aber auch begabt ihm Kunsthandwerk z.B. mit Speckstein.



geschrieben von: Esoterik-Erik

hi darkpoem112 !!

bei mir ist es mehr das musizieren und jonglieren, aber dichten tu ich ab und zu auch mal ganz gerne .

gruß:rolleyes:





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