[blender und selbstdarsteller.....maskenträger?] - German Gothic Board

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blender und selbstdarsteller.....maskenträger?

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geschrieben von: waldgeist

wollte mal hören, was ihr so denkt.
habe von meiner chefin erfahren, daß sie mich schon viel eher eingeladen hätte, wenn ich im anschreiben mehr von den tätigkeiten erzählt hätte, die ich jobspezifisch schon erledigt habe.

ich mag es aber nicht, mich überzogen gut darzustellen. vielleicht ist es so ein wenig ein ding der frauen. viele der frauen sind sehr vorsichtig, was sie selbst angeht und begreifen gar nicht, wie gut sie eigentlich sind.
die chefin sagte,daß die anderen echt total dick aufgetragen haben. sie hat eben sehr auf das anschreiben geguckt.
also muß man das wohl echt mal beser lernen, sich gut zu verkaufen.
bislang kenn ich eher kerle, die sich echt für gott halten und sich mit halbwissen gut verkaufen.
wohlgelobte ausnahmen gibt es ja gott sei dank* schiel auf freunde*
ich habe jedenfalls probleme, das alles gut zu finden was ich so mache. auch wenn das wohl nach außen hin (arbeitgeber) iml lebenslauf alles intressant aussieht.



geschrieben von: Kato

in der heutigen jobsituation ist es schon sehr hilfreich sowas anzugeben


meine mutter war an ihrer schule im ausschuss dafür, welche neuen lehrer eingestellt werden. teileweise haben die bewerber die berufe ihrer eltern angegeben...das fand ich ziemlich übertrieben und fiel auch eher negativ auf.


wenn man sich aber auf die eigene nenneswerte leistung beschränkt find ich es nicht so schlimm, die sachen anzugeben



geschrieben von: ange gardien

Um im (Berufs )-leben voranzukommen braucht man Selbstdarstellung und eine große Fresse... hört sich hart an, ist aber meistens wirklich so. Seht euch mal um in den Firmen...



geschrieben von: Peg

mir hat es bisher immer geholfen im Anschreiben auf meinen bisherigen Tätigkeiten herumzureiten, und ich würde das auch weiterhin so halten. Mir haben zwar immer alle möglichen Bekannten gesagt meine Romane würde kein Mensch lesen, aber zum Vorstellungsgespräch eingeladen wurde ich fast immer.
Schliesslich kommt die brufliche Kompetenz in einem fein formulierten Satz doch besser zu Geltung als im einem tabellarischen Lebenslauf.



geschrieben von: Varda

Hi,
@Kato: Das mit den Berufen der Eltern haben wir in der Schule damals so gelernt, wir sollten das so schreiben und es gehörte zu einem vollständingen Bewerbungsschreiben. Ich hab aber auch nie kapiert warum... Vielleicht war das nur in der 9. Klasse wichtig, aber als 30jähriger wohl nicht mehr.

Generell kann ich sagen, dass meine Mum in sowas sehr gut ist. Sie hat 20 Jahre nicht gearbeitet, hat meinem vater den Rücken freigehalten und sich um uns Kinder gekümmert. Dann kam mein vater mit ner neuen an, Scheidung etc. folgten und sie musste sich was neues suche. Mit 46 ist das nicht gerade leicht. was hätte sie schreiben sollen? Da war sie aber echt geschickt drin. hat ihre Vorzüge genau rausgehoben, aber ohne zu dick aufzutragen. So hat sie erst eine Stelle bei der Post bekommen. Dort hat sie aber gekündigt, weil sie eine bessere Stelle beim ASB gekriegt hat. Fand ich richtig gut. Irgendwie kann sie das sehr gut. Ich selbst habe kaum Erfahrung im Bewerbungen schreiben, weil ich gerade erst Abi gemacht hab. Das kommt jetzt alles auf mich zu.

Wichtig finde ich: Zu dick sollte man nie auftragen, das wird hinterher nur peinlich. Lieber das, was man wirklich kann und gemacht hat, gut betonen. Am besten wie Peg das sagte, mit den gut formulierten satz.

Seyd gegrüßt, Varda





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