erstmal hallo
ich bin jetzt ziemlich neu hier und stell mich am besten erst mal kurz vor...
schon vor längerer zeit habe ich bemrkt dass ich mich in der hauptgesellschaft überhaupt nicht wohlfühle und auch nich mit ihr klarkommen kann...ich glaube ich wills auch nicht wirklich...obwohl ich schon immer sehr oft unter menschen war musste ich mich meistens hinter masken verstecken die ich sehr oft wechselte...zu dem schwarzen fühlte ich mich auch schon lange hingezogen..zu dem schwzen, nicht zu dem bösen...ich flüchtet sehr oft in mich selber aber das merkte nie jemand...nach außen hin war/bin ich ganz anders...doch jetzt habe ich beschlossen der öftentlichkeit zu zeigen dass ich anders bin und auch anders sein will...gothic hat mit das gefühl gegeben mich selber auszufüllen...sich das ganze geschehen von der seite angucken und sich den eigenen teil bei denken...das meiste fasziniert mich einfach nur...
ich glaube dass in jeden so etwas anderes steckt nur das viele es nicht entdecken wollen oder können...es ist natürlich viel einfacher ein popper-teenie zu sein als das anders-sein zuzugeben...
jetzt eine kleine frage...woher kommt ihr eigentlich alle? und wie seid ihr denn zum gothic gekommen?
...der 'der schwarzen Seite zugeneigt' würde mich vielleicht beschreiben, doch ob ich dem Gothic zugehörig bin? Kann ich nicht beurteilen http://www.nachtwelten.de/ubb/biggrin.gif ...
...lass es dir gut gehen...
...
...Nebo...
geschrieben von: gray
ich bin jetzt kein "reiner goth" sondern bin eher satanist. ich liebe zwar melancholie und dunkelheit aber der satanismus passt besser zu mir.
ich kam zum satanismus, als ich mal die gebote der cos gelesen habe. sie klangen einfach so simple und selbstverständlich, dass ich mehr wissen wollte.
ich verstehe dich sehr gut. du fun-generation ist ok aber ist sie wirklich so toll, wie alle meinen? ich gehe ab und zu mal in discos, habe aber nicht den spass, wie andere leute daran. ich beobachte lieber die menschen.
durch deine postleitzahl müsstest du aus den soester raum kommen. ich komme aus der nähe von paderborn und bin öfters mal in lippstadt. also wenn du mal zeit hast, melde dich mal und wir könnten uns mal treffen
geschrieben von: SilentDesperation
Hallo,
ich habe auch ein ähnliches Problem.
Mir ging es lange Zeit sehr schlecht, bis ich dahintergekommen bin, was die Ursache ist.
Ich fühle mich in der "normalen Welt", in der breiten Masse auch nicht wohl, habe gemerkt, dass ich nicht dazupasse.
Trotzdem verstelle ich mich jeden Tag, verstecke mich hinter einer Maske, weil ich weiß, dass mich die anderen nicht so akzeptieren, wie ich bin.
Natürlich ist es leichter, sich immer anzupassen, aber es macht nur noch unglücklicher! Auch wenn eine Veränderung oder ein Neuanfang nicht leicht ist, ich glaube, es lohnt sich.
Ich habe es auch noch nicht geschafft...
Du kannst dich gerne mal bei mir melden, wenn du willst.
geschrieben von: SchwarzeSehnsucht
Ich war schon immer außenseiterin obwohl "schon immer" ein Zeitraum von naja.. fast 15 Jahren ist.
Zur direkten VErbindung mit der Schwarzen Szene bin ich durch meinen (erster *lol*) ex-freund gekommen, das liegt jetzt so ca 5 Monate zurück. Aber das ist eigentlich nicht so wichtig. Er hat mir aber doch irgenwie zum "eigeständnis" zu meiner selbst geholfen.
Wie schon gesagt war ich schon immer eine Außenseiterin, eine "andere", ich lief nie mit der oberflächlichen MAsse mit. Es war mir zuwider und anpassen kam für mich nicht in Frage. Ich lag mehr oder weniger Jahrelang in der Luft, bis ich sozusagen mein "LEbensheil", meine Identifikation gefunden hatte.
-->Wie eine wohlig warme Decke in der ich beruhigt schhlafen kann, ich sein
Hier kann ich mich ausbreiten, ich sein.
In das öffentliche Stadtleben passt man dadurch nicht wirklich hinein, aber ich stehe dazu! Das bin einfach ich.
Meine Kraft, meinen Gedanken Worte zu verleien geht zu neige und bevor ich etwas vom Sinne her falsch in Worte fasse und niederschreibe höre ich nun wieder auf.
Ein Kuss der Sehnsucht welche in jedem schlummert ...
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villeicht sind wir ja alle tod und wenn wir sterben dann leben wir.
zitat: a.k.e.
geschrieben von: Horrus
Dunkle Grüße,
In dem Theater das die Welt ist tragen wir alle unsere Masken, sei sie nun weiss oder Schwarz. Das was hinter der Maske ist ändert sich jedoch nur selten. Hast du schon mal versucht hinter die Masken der Menschen zu schauen, bist du entsetzt zurückgewichen?
Masken haben auch den Vorteil, das sie die Gesellschaft vor den Gesichtern hinter ihnen beschützen. Und auch die schwarze Maske schützt nur die Welt vor der fragilen nicht konformen Seehle dahinter.
Melde dich doch mal bei einem manischen Harlekin.
Horrus
geschrieben von: Tynn
Hallo Morgaine,
ich verstehe voll und ganz was Du meinst. Mir geht es ganz ähnlich, und ich bewunder Dein Selbstbewußtsein, genau das zu machen, was Du so lange vesteckt hast. Die Schwierigkeit ist wohl zu erkennen 'wer' man ist.
Aber es stimmt, was Du sagst, es ist immer einfacher mit dem Strom zu schwimmen als dagegen.
geschrieben von: DurhamRed
Wie bin ich zur schwarzen Szene gekommen???
Denk, denk, denk...
Weiß auch nich genau, das kam praktisch von heut auf morgen, ohne Ankündigung, ohne Grund. Anfangs zumindest.
Vor zwei Jahren war für mich schwarz noch die wiederlichste Farbe überhaupt und ne gute möglichkeit mich zu foltern. Dann fing das irgendwann an dass das Make-up dunkler wurde und die farbe doch nicht so schlecht war. Mittlerweile krieg ich minderwertigkeitskomplexe und halbe nervenzusammenbrüche wenn ich mal nichts schwarzes tragen kann. Denn kleiderschrank von einen auf den anderen tag umzustellen ist nicht so einfach und permanent schwarz tragen tu ich erst seit dem 25. oktober letzten Jahres, weil da mein Vater gestorben ist. Weiß auch nicht so genau, ob das damit was zu tun hat. Aber ich fühle mich so wie jetzt WESENTLICH geborgener als früher und mein Selbstvertrauen hat auch einiges zugenommen.
In Liebe,
eure DurhamRed
geschrieben von: TheSadness
...mmmhhh...wie ging das nun mit der wandlung...
...melancholisch war ich schon immer...depressiv seit einigen jahren, dann stellte ich fest, dass es musik gibt die meine gefühlswelt wiederspiegelt naja...
...dann habe ich mich irgendwann zur schwarzträgerin entwickelt...nicht weil ich mich der szene zugehörig fühlte, sondern als allgemeine trauertracht...nun und ch stand ohnehin noch nie auf leuchtende oder helle farben...naja...
...und ich habe eben gemerkt, dass es auch noch ander gibt die sich mit dem tod auseinandersetzen und sich zu ihm hingezogen fühlen (nicht im sinne von suizidgedanken...)
TheSad
geschrieben von: Isina
Hi Morgaine,
auch ich weiss, wie du dich fühlst!
Ich habe mich auch immer unwohl gefühlt und dann fing ich schwarze Sachen zu tragen und irgendwann auch schwarzes Make-Up!
Bei mir gab (und gibt) es Widerstände, die versuch(t)en mich zu ändern!
Ich lasse mich nicht unterkriegen!
Ich weiss nicht mehr wann ich zum ersten mal HIM gehört habe, aber ich hatte sofort das Gefühl verstanden zu werden!
Ich glaube, dass ist am wichtigsten!
Man braucht einen Ort, und sei es auch "nur" die Musik, um sich zurück zu ziehen und das Gefühl zu haben, verstanden zu werden!
HIMmliche Grüße Isina!
geschrieben von: Schattenthron
Schönen Abend, Morgaine!^^
Es ist ein schwerer Weg, zu zeigen, wer man wirklich ist, und auch ich habe es noch lange nicht geschafft, obwohl ich fast ausschließlich schwarz trage, auch dunkles Make-Up...
Ich war tatsächlich schon immer eine Außenseiterin... Obwohl... Außenseiterin kann man nicht direkt sagen, ich habe mich einfach anders gefühlt und anders gedacht und meine Umwelt schien das auch zu bemerken... Das merkte ich an einer gewissen Distanz und Abneigung meiner Person gegenüber, selbst dann, als ich versuchte, mich so gut es ging anzupassen...
Ich konnte es nicht. Es ging nicht. Die Distanz und zum Teil auch Verachtung blieb und irgendwann habe ich es einfach aufgegeben und habe mich treiben lassen. Große Verwunderung gab es in meinem Umfeld nicht, als ich langsam, aber immer farbloser wurde, denn seltsam war ich ja schon immer...
So kam das.
Leider habe ich durch diese ganze Odysee die Fähigkeit verloren, das was ich wirklich bin - also meine Gedanken, Ansichten und Gefühle - nach außen zu zeigen und oft komme ich mir selber einfach nur affig vor, wie ich mich benehme - abweisend und manchmal herablassend - , obgleich ich das gar nicht will und es das Gegenteil meiner Natur ist...
Vielleicht ist dieses Verhalten eine Art Schutz, ich weiß es nicht...
Naja, ich hoffe, das hat jetzt hier niemanden gelangweilt...