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Zitat:
Original geschrieben von Lucifer_Sam
Ich kenne "Theatro Grottesko" und "In einer fremden Stadt". Habe beide als recht gute Bände in Erinnerung, mit teilweise herrlich verrückt-zwanghaften Gedankengängen; sehr schizo :D, wobei ich hinzufügen muß, daß man den Stories etwas Zeit geben muß; sie drängen sich einem nicht auf, Ligotti muß man ein Stück weit entgegenkommen (es hilft, wenn man von Haus aus schon strange drauf ist :rolleyes: ).
Fazit: Durchaus lesenswert. Anscheinend sind inzwischen einige weitere Werke von L. rausgekommen. Wird Zeit, mich wieder eingehender mit ihm zu beschäftigen...
Zitat:
Original geschrieben von die Aversion
Als ich vor einigen Jahren "In einer fremden Stadt, in einem fremden Land" durch Zufall in die Hände bekam, war klar, dass Ligotti "mein" Autor ist, und in der Tat halte ich ihn auf dem Gebiet der düsteren Phantastik für unübertroffen. Ein Mark Samuels oder eine Monika Angerhuber (die Ligotti wirklich hervorragend übersetzt hat) mögen zweifelsohne ihre Qualitäten haben, doch zu erreichen vermögen sie ihn nicht, auch wenn sie sich ihm bemerkenswert nähern. Diese Atmosphäre des Verfalls, der Sinnlosigkeit, die Ligotti heraufbeschwört, lässt mich bei jedem Lesen seiner Werke schlicht sprachlos begeistert zurück...
Zwar sind "Teatro Grottesco" und "Das Alptraum-Netzwerk" immer noch grandios, doch halte ich "In einer fremden Stadt..." für die bisher gelungenste Anthologie, die ins Deutsche übersetzt worden ist und mit der nur "Grimscribe - His Lives and Works" gleichzieht. Leider sind die englischen Originalausgaben in Deutschland faktisch nicht zu kriegen...
Zitat:
Original geschrieben von Simon Kernouc
Ligotti ist wirklich einer der besten lebenden Horrorautoren. Ich kenne niemanden, der auf nur wenigen Seiten eine so bizarre und bedrohliche Atmosphäre schaffen kann. Auch alles, was ich von Eddie M. Angerhuber kenne ist gut bis sehr gut, vor allem ihre von Ligotti beeinflussten Storys.
Es ist übrigens eine Schande, dass weder Ligotti noch Angerhuber in der Literaturszene große Beachtung erfahren. (Eine Schande für die Szene, nicht für die Autoren).