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Meine Gedichte

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geschrieben von: Fledermausi

Leben = Leiden

Sie saß in ihrem Zimmer,
Der Blick verträumt ins nichts schauend.
Ein letztes Lächeln auf ihren Lippen.

Bald bin ich frei.

Ihre Augen schlossen sich.
In ihrer Hand ein Messer.
Neben ihr ein Brief.

Warum habt ihr mir das angetan,
Warum habt ihr mich leben lassen,
Leiden lassen.
Niemand fragte mich, ob ich leben will.
Nun wähle ich für mich.
...
Den Tod,
Die Beendigung meines Lebens,
Des Leidens.
Ich war nie so stark wie ihr von mir dachtet
Und es erwartet habt.
Ich weiß ich war euch ein Klotz am Bein,
nun seid ihr befreit.

Ein letzter Atemzug.
Sie öffnet noch einmal die Augen...
Und legt das Messer an.



geschrieben von: Fledermausi

Die Welt vom Hass regiert

<Siehst du es,
<Dort sterben Menschen,
<Alle schauen dabei zu.

>Siehst du es,
>Dort leiden Menschen
>Jeder schaut auch hierbei zu.

<Warum sterben diese Menschen?
>Weil die Welt vom Hass regiert.

>Es zeichnet jeden Menschen aus,
>Das er den andren Menschen liebt.
<Und das er egoistisch ist.

<Doch wie kann man das verbinden,
<Liebe selbstlos.
<Egoismus Hass ?

>Jeder wählt in seinem Innern
>Liebe oder ehr doch Hass.

>Doch die Liebe die braucht mut,
<Doch der Hass ... benötigt...

>Für ihn gibst du deine Seele,
>Das ist ... Feigheit,
>Angst vorm Leben.

>Ein Mensch der lebt,
<Doch was ist, wenn Menschen hassen?
>Sie leben nicht.

<Bloß weil diese Menschen
<Haben ihre Seel verkauft,
<Darf nun keiner weiter leben,
<Was nehmen sie dafür in kauf?

>Sie verzichten auf das Gefühl geliebt zu werden,
>Mutig zu sein,
>Zu leben.



geschrieben von: Fledermausi

Sie ging die Straße hinunter,
alle schauten sie an,
ihr Kopf hing noch nicht runter,
es war wie ein Bann.

Das Glück in Person.
Leuchten in den Augen.
Dies ist kein hohn.
Das war ihr Glauben.

Sie sah die Welt,
voll Glück erfüllt.
Sie sah ihren Held,
er war verhüllt.

Die Zeit verging,
die hülle fiel.
Sie in sich ging.
Was war ihr Ziel?

Sie ging die Straße hinunter.
Alle schauten sie an,
ihr Kopf hing weit runter,
es war gar kein Bann.

Sie sah jetzt die Welt
mit offenen Augen.
Sie sah ihren Held,
woran sollte sie glauben?

Ihr Held war genau,
woran sie nicht glaubte.
Es war nicht sehr schlau,
den Verstand es ihr raubte.

Ihr Held war die Welt,
wie sie wirklich ist.
Ein sehr weites Feld,
es war wie ne List.

Das Leuchten verschwunden,
die Welt ohne Glück.
Sie war voller Wunden,
sie zog sich zurück.



geschrieben von: Fledermausi

Der Stern

Ein Stern am Himmel leuchtet hell,
auch wenn sein ende schon sehr fern.
Er bringt sein Licht nicht wirklich schnell,
doch bringt er es der kleine Stern.

Das Leuchten, wie entstand es nur,
durch seine viel zu große macht,
er drum zu sehn auf weiter Flur
doch hat’s ihm um sich selbst gebracht.

Er wollte immer größer sein.
Er dacht nicht dran, was könnt geschehn
nur wichtig war sein heller Schein,
drum musst er andre Wege gehen.

Er alles um sich rum verschlung,
um wahre Schönheit darzustellen.
Doch was war seine Vorstellung,
einsam hier allein zerschellen?

Er nahm sich seine Freunde weg,
wem sollte er jetzt noch gefallen,
so hatte es doch keinen Zweck,
drum starb er ohne großes schallen.



geschrieben von: Fledermausi

Schwarzes Gewand

Es ist schon Jahrhunderte her.
Und diese Geschichte war nicht immer fair.

Ein Kind es wurde zum Sklaven gemacht.
Ihre Eltern haben da nur gelacht.
Die Sklaventreiber, das waren sie,
sie zwangen das Mädchen bis auf die Knie.

Sie hatte langes schwarzes Haar
Und braune Augen so tief und klar.

Sie schuftete Tag und Nacht für ihr Haus
Beachtung und Dank – gab’s mehr für ne Maus.

Sie wie schon so oft zum Marktplatze ging,
Dort ihre Schönheit gleich Blicke einfing.
Die Blicke von einem jungen Mann.
Er schaute sie an wie in einem Bann.

Die Liebe hatte sie beide umschlossen,
Sie kam wie aus dem Nichts geschossen.

Die Liebe / schwarzes Gewand

Die Liebe ist ein seltsam Ding,
sie ihn und mich ganz einfach fing.

Sie hat mich um den Schlaf gebracht,
doch gibt sie ihm noch größre Macht.

Die Macht wird euer Ende sein,
da hilft kein Flehen und kein schrein.


Sie erzählte ihm von ihrer Geschicht,
die Eltern will ziehen er vor das Gericht.

Er wollte nicht sehen, dass traurig sie war,
drum schenkte er ihr, es war wunderbar,
ein Kleid es war so schwarz wie die Nacht,
sie freute sich schon, bald ist es vollbracht.

Sie ist in dem Kleid zur Familie gegangen.
Die Familie von ihr, sie konnt sich nicht fangen.

Sie schrieen sie an, woher das Gewand.
Sie schmissen sie auch sogleich an die Wand.

Nun kam der junge Mann in das Spiel,
doch dies der Familie nicht gerade gefiel.
Er bracht als erstes den Vater gleich um.
Und plötzlich war alles um beide ganz stumm.

Das Mädchen es hatte so lange gelitten.
Drum sie der Familie das Leben abschnitten.

Die Rache / schwarzes Gewand

Ein Augenblick, schöner denn je,
ich sie dort unten liegen seh.

Meine Rache hab ich noch lang nicht
bekommen,
obwohl sie im Blute ins Jenseits
geschwommen.

Die Rache ist erst dann vollbracht,
wenn er hat hier die volle Macht.


Die beiden sie gingen darauf in den Wald,
doch da geschah nun ein Unglück sehr bald.


Sie saßen zu zweit am Lagerfeuer,
da kam auch bald das Ungeheuer.
Das Blutbad ihr Onkel hat überstanden.
Er mit Gewalt einen Treffer wollt landen.

Er stach einen Speer ihr schnell in das Herz,
sie spürte plötzlich den stechenden Schmerz.

Mit letzten Worten sich an ihn wand,
lass niemals los die Liebe, das Band.

Bald sind die Beiden wieder vereint,
um ihn zu besiegen den listigen Feind.
Sie dann für immer zusammen gehören.
Und nun auch bald das Ende beschwören.

Sehnsucht /schwarzes Gewand

Ich wart auf dich in jeder Stund.
Ich lebe nur für unseren Bund.

Ich mich so sehr nach dir verzehr.
Ich wart auf unsre Wiederkehr.

Stetig die Sehnsucht nach dir wächst.
Ich habe Angst, bin wie verhext.



geschrieben von: Fledermausi

Du sitzt da und Alles läuft in Zeitlupe an dir vorbei
Niemand bemerkt, dass du zu schaust, dass du etwas sagst
Du willst deine Augen nicht schließen, doch du hast keine Kontrolle
Noch einmal bekommst du Alles um dich mit;
Jede Sekunde, bis aufs kleinste Detail
Alles wird ruhig
Du hörst dein Herz schlagen;
Erst leise, dann immer lauter
Es wird so laut, das du es nicht mehr aushältst
Du willst diesen Lärm raus lassen
Du willst schreien in der Hoffnung die Zeit läuft normal weiter
Doch es wird immer langsamer
Deine Augen werden immer schwerer
Bis du nichts mehr siehst
Doch du kannst immer noch nicht schreien
Du hörst nun alles was um dich geschieht
Du fühlst dich überlastet, obwohl du nur da sitzt und niemand etwas von dir erwartet, da niemand mehr da ist
Doch du fühlst überall Schmerz, Freude, Trauer, Hass
Es macht dich klein, doch du bist allein und somit das Größte
Du beginnst zu zittern, aber dir ist nicht kalt
Du versuchst aufzustehen und weg zu rennen
Aber wohin
Du läufst Wege entlang, die es schon lange nicht mehr gibt
Die Gedanken und Gefühle nehmen zu, du hast Angst erdrückt zu werden
Bis der Druck so groß ist, dass du schreist
Alle Gedanken und Gefühle in dir werden frei
Du brichst zusammen weinst und lachst
Die Augen bleiben geschlossen
Es ist noch nicht vorbei
Alles ruhig, bis auf der Wind
Ein leichter Hauch, kaum zu spüren
Du lässt dich fallen
Gedanken und Gefühle sind immer noch da
Es hat dich nicht befreit
Der Windhauch umschlingt dich
Dann fühlst du dich für einen Augenblick wohl
Alles schwebt über dir, es könnte alles auf dich fallen
Doch es ist dir egal, du genießt es frei zu sein
Doch dann öffnest du die Augen
Noch ist alles still
Du bemerkst Gedanken und Gefühle wieder, aber es ist anders
Es ist alles geordnet, sie stehen nicht mehr auf dir
Nein du auf ihnen
Langsam fängt alles an sich wieder zu bewegen
Du fühlst dich groß, du wächst
Die Zeit läuft kurzzeitig normal
Aber sie wird immer schneller
Bis du zufrieden bist
Er stellt sich vor dich
Du weißt du hast etwas wunderbares Mächtiges
Du hast alles verstanden
Er schenkt dir seine volle Beachtung
Du gibst deine Hand und das erste Mal wird sie ergriffen
Er wird dich begleiten
Jetzt fängt alles an
Es ist nicht vorbei!





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