Sonstiges, was in keinem vorhandenem Thema Platz findet
Den ständigen Lesern dieses Almanach sei empfohlen den Sprunganker auf das Themenende zu nutzen. Klick auf den Link mit dem entsprechenden Namen RECHTS in der Forenübersicht... letzter Beitrag von -xxx-
Ich wünsche Euch nun einen angenehmen Aufenthalt.
geschrieben von: Hrefnadis
Gothic Nights
Ein Anruf. Und Augen beginnen zu glitzern. Ein Lächeln umspielt so manche Lippen. Und dann der Gang zum Kleiderschrank. Die Gewänder .. ja ...
Später am Abend stehen sie an den S-Bahn-Stationen, werden angestarrt, belächelt, doch strahlen sie eine Freude aus, eine Ruhe, eine Kraft. Ist es Jagdfieber? Der Ruf der Nacht?
In den Bahnen treffen sich die ersten, lächeln einander an, erkennen sich, umarmen sich. Platz haben sie immer, denn man weicht ihnen aus, den schwarzen, edlen.
Sie feiern den Sieg der Nacht über den Tag. Hoch oben über der Stadt, auf den Ledermänteln der Männer sitzend, bewundern sie die Farbenpracht des Sonnenuntergangs. Sie freuen sich wie Kinder mit offener Seele. Sterne zählen ..
Dann tanzen sie zu den harten Rhythmen ihrer Musik, ausgelassen, fröhlich .. hungrig nach Leben, wo doch der Tod ihr Bruder ist. Sie ziehen in kleinen Gruppen über die Festplätze. Und neben manch ängstlichem Blick streift sie auch manch bewundernder. Raubtiere auf der Jagd.
Picknick bei Vollmond. Die Gewänder der Frauen streichen über das taunasse Gras der Wiese im Park. Wein wird gereicht. Leise klingen sanfte Worte, melodische Lieder. Fahl blitzen die Klingen der Männer, die spielerisch ihre Kräfte messen.
So manche Hand wühlt sich in langes Haar, ob von einer Frau oder einem Mann, wer kann es sagen? Einsam sind sie, die Kinder der Nacht, kuscheln sich aneinander, um sie zu vertreiben, alte Versprechen und Bündnisse erneuernd.
Sie streifen über die Friedhöfe, feiern mit den Toten. Finger fahren liebevoll über die Inschriften von Grabsteinen, die seit Jahren niemand mehr beachtet hat. Kerzen verbreiten ein tröstliches Licht für die verlorenen Seelen der Lebenden und Verstorbenen.
Der Morgen graut und sie sitzen wieder in den Bahnen, noch aneinander geschmiegt, sich wärmend, Trost und Schutz gebend. Doch dann erhebt sich ein jeder, küsst die anderen zum Abschied und tritt hinaus, in die helle, kalte Welt der Tagmenschen. Dorthin, wo man angestarrt wird, beschimpft und verletzt.
Und dann warten sie auf den nächsten Anruf.
------------------
Hrefnadis, die Dunkle
Rabenfee
Kind Odins
geschrieben von: Hrefnadis
Nachtspaziergang
Die Welt hält ihren Atem an. Auf schwarzem Samt die Sterne blinken, Dir einen Eindruck geben, was es bedeutet, das Wort Unendlichkeit. Beruhigende Stille, nur Deine Schritte hallen auf menschenleerer Straße wider. Die Luft ist so mild, so klar. Tief einatmen, die Ruhe genießen, die Freiheit im Schutze der Nacht umherzustreifen. Dunkel schon die meisten Fenster, doch hier und da brennt noch Licht. Ob sie ahnen, welch Raubtier um ihre Gärten streicht? Ein Blick in ihre Zimmer, lächelnd die Idylle betrachtend, um sich dann wieder abzuwenden. Nein, diese Enge ... frei sein willst Du, leben! Doch das kannst Du nicht in der Masse der Menschen. Einsam nur mit Dir selbst bist Du glücklich. Und doch sehnst Du Dich nach einer Hand, die sich um Deine schließt, mit Dir durch diese Nacht zu wandern. Summend streifst Du umher, voller Liebe für die Schönheit des Dunkels. Zögernd nur wendest Du Dich wieder der widerlichen Enge der Häuser zu, dem grellen Neonlicht, der Folter, die die anderen Leben nennen. Und wieder stirbst Du einen kleinen Tod.
------------------
Hrefnadis, die Dunkle
Rabenfee
Kind Odins
geschrieben von: Hoffnung
~~ Beobachten~~
Lehnst dein Gesicht an die Scheibe,Dunkelheit umhüllt dich wie ein Mantel aus Schweigen das Licht hinter dir ist aus.
Eine Stereoanlage läuft noch im Haus......stöhnen im Zimmer nebenan.....langsam wird es still.
Lange siehst du in die Nacht, die Bewegungen der Tiere der Nacht verfolgend.
Eine Hand auf die Scheibe legend. Der Atem schlägt klirrend auf die Fläche der Scheibe, langsam verwischt deine Hand den Schein des Nebels.
Zärtlicher Blick in die Nacht......kannst eine Katze um die Büsche streifen sehn....der Schein der Nacht erfüllt die Gipfel der Bäume mit orangen Licht.
Die Sterne treiben trübe zwischen dem Dunst über den Dächern.....der Mond scheint im halben Licht in der Nacht zu dümpeln......langsam sich bewegend.
Kann dich dort unten streifen sehn.........zwischen den feuchten Büschen gehn.....seh deinen Blick zum Himmel hinauf.....die Fenster streifend, weiche zurück......deinen Blick meidend.
Hast du mich gesehn....nein.....geh an das Fenster.....lehn meinen Kopf daran, seh mir das freie Tier da unten an.
Kann sehen wie sie den Käfig riechen kann.......den Käfig in ihr.
Langsam beschlägt die Scheibe..ich merke es nicht....denke dran wie du dich fühlst.....wende mich wieder in den Schutz des Zimmers.
Seh das leise flimmern....das Licht deiner Wohnung geht an.....leise seufz ich.....leg mich im Dunkeln auf das Bett.......seh an die Decke, denk an dich, und sehn mich die Freiheit spüren zu können.
Kann nicht schlafen......denk an dich........seh die Farben......wünsch mich raus und kann es nicht.
~by me~
(( zu Hrefnadis lächel und leicht nick))
geschrieben von: Hrefnadis
((*zu Hoffnung lächel*))
Schwarzer Bruder
Niemand, der mir näher steht,
der so lang schon mit mir geht,
der mir so oft Kraft schon gab,
an dessen Liebe ich mich so gern lab,
nicht verwandt und doch Bruder mir,
Lichtblick in des grauen Alltags Hier,
und doch selbst schwarz wie die Nacht,
liegt es meist nur in Deiner Macht,
mir ein Lachen zu entlocken,
während wir auf der Vergangenheit Gräber hocken,
Deine Stärke und Dein Mut
tut meinem verzweifeltem Herzen so gut,
weisst immer einen Rat,
und diesem folgt auch gern die Tat,
schaue auf zu Dir mit Respekt,
was auch immer das Leben ausheckt,
bist mir so teuer wie Blut von meinem Blute,
bist im schlimmsten Desaster immer das Gute.
für Count Bathory
------------------
Hrefnadis, die Dunkle
Rabenfee
Kind Odins
geschrieben von: Hoffnung
Hoffnung nennt man mich
Glück und Sehnsucht bringe ich
bau euch auf und scheine sanft
weiß den Weg in Glückes Arm
doch seh ich sehr wohl
den Schmerz
die Angst dahinter
Und wenn sie euch wieder geholt
Der Schmerz schon dumpf
Du fragst wozu..
Dann komm ich wieder
Hoffnungsschein
gliedert dich wieder in den Schmerzensreigen
um dir das Leben zu zeigen
~by me~
((achja Kritik und Verbesserungsvorschläge immer Willkommen))
geschrieben von: Hrefnadis
Night Wish
dona nobis pacem ...
Ein Gebet für jene, die wachen,
mögen sie ihren Schlaf finden,
mögen sie träumen,
wenn sie es wünschen,
mögen sie tief und traumlos ruhn,
wenn sie Traumgebilde fürchten.
Ein Gebet für jene, die lieben,
mögen sie ihre Liebe genießen,
die Chance ergreifen,
glücklich zu sein.
Mögen sie ruhn in den Armen des Geliebten
bis dass der Morgen sie trennt.
Ein Gebet für jene, die kämpfen,
mögen sie siegreich sein,
im Kampf um ihre Seele,
im Kampf um sich selbst.
Mögen sie sich nicht verlieren,
auf dass sie den Sonnenaufgang erleben.
------------------
Hrefnadis, die Dunkle
Rabenfee
Kind Odins
geschrieben von: Hoffnung
Kannst du meine Träume sehn?
Mich verstehn....mich fühlen
das rot das sich in mein Gehirn windet
das Schwarz das meine Seele erfüllt
das gleißende Gelb das mich blendet
das satte grün das mich verzweifeln lässt
das himmelblau das meine Freiheit versteckt
das weiß das das Ende bedeutet
das das Licht bedeutet zu dem wir gehen
Träume geht
lasst mich schlafen
sucht euch ein Kind aus
ein Kind das für euch geschaffen
nicht das Kind der Nacht
das von Träumen schreiend erwacht
geschrieben von: Hoffnung
Und nun ist er da der Traum
tanzen muß ich kreischend laut
zieh dabei mir ab die Haut
Blut rinnt langsam mir herab
seh das dunkel von dem Grab
seh die Würmer sich drin winden
verschlungen ist der Pfad
tanzen, sich verbeugen
auf Knie und doch erhoben
seh ich nichts
blind und taub
kreischend laut
seh ich mich dort liegen
schließ die Welt aus
du wirst siegen
geschrieben von: Hoffnung
Der Träume Feuerflügel sich erhoben
sich mit meinen Gedanken sich verwoben
Langsam ich es sehen kann
jede Frau und jeden Mann
Langsam fängt der Traum zu weben an
Farben steigen hier empor
Schreie gellen mir im Ohr
Trompeten schallen überall
Trommeln allesamt
gerufen wird das ganze Land
Träume sammelt euch nun hier
Schläfer wachen nicht mehr hier
Geht durch diese Tore raus
macht dem Leben den garaus
beschreibt das Grauen und das Leid
den Schmerz zu leben seid bereit
Lasst sie schlafen nimmermehr
werdet ihren Träumen her
Kommt und lasst euch nun begrüßen
des Leben unmut zu begießen
Lasst sie schlafen nimmermehr
wandert in dem Kopf umher
Schließen sie denn ihre Augen
sollen sie nur Grauen schauen
Nicht mehr schlafen nimmermehr
Nur noch wachen
Angst vor diesem Heer
(( ja das sind meine Träume *schmunzel*))
geschrieben von: Hrefnadis
Der kleine Tod
Schlaf, das ist der kleine Tod, gestorben jede Nacht,
wenn einen dann der Alb besucht mit seiner ganzen Macht,
drum Schlaf, hinfort mit Dir, geh weg,
dienst doch nur dem einzigen Zweck,
in Angst und Schrecken zu versetzen,
zu quälen mich und zu verletzen,
so weiche von mir böser Traum,
noch bin ich wach, berührst mich kaum,
und wach, das werd ich bleiben,
um Dich gänzlich zu vertreiben,
möchte nicht sterben diese Nacht,
wehe dem, der dies belacht.
für jemanden Schlaflosen ....
------------------
Hrefnadis, die Dunkle
Rabenfee
Kind Odins
[Dieser Beitrag wurde von Hrefnadis am 09. Februar 2002 editiert.]
geschrieben von: Hoffnung
~~Verwirrt~~
Kannst du es hören....
den Gesang.
beschwören des Sinnes freudigen klang....
Gekommen dich zu erfreuen,
zu holen aus Letargie der neuen Zeit
um dich buhlend und frisch gefreit
kommt die Muse, egal ob du bist bereit
Der Stimme hohler Klang
in den Ohren schallend, höhnender Gesang
Denke wenn du zu denken gedenkst
Handle nie nach deinem Gehirn
zu verschlungen die Wege die es sonst nimmt
Kannst du spüren das Feuer auf der Haut,
das Herz das du frisch geklaut,
Schmecke das Blut,
den Schmerz und die Pein
liebe es der Herscher zu sein
Falle und siege
Lebe in Liebe und im Kriege
den Tod frisch erwartend
zu hoffen ,gepaart mit dem Zweifel
Das Leben nicht begreifend
Muse komm und zeig sie mir
die Sinne verwirrend
Den Verstand vor kälte klirrend
Das Herz erfroren
den Glanz der Augen schon lange verloren
zuviel gesehn
zuviel gespürt
verloren und erfroren
doch immer wieder im Leben geborgen
~by me~
geschrieben von: Homunculus
Schmetterling
Eine Einöde.
Fiberglashalme stehen unbewegt, kein Lufthauch.
Ein Meer kalter Spitzen und Zacken, welches sich stumm
einem grauen Himmel entgegenstreckt.
Kein Leben.
Aus dem dunklen Grau löst sich ein Punkt und kommt schnell näher,
gewinnt dabei rasch an Größe und Schärfe.
Ein Schmetterling
aus Stahl.
Das monotone Surren der matt glänzenden Flügel stört die perfekte Stille der Szenerie.
Plötzlich hektisches Flügelschlagen,
ein endgültiges Versagen emotionsloser Technik
und ein hoher Laut, der beinahe
einem menschlichen Schrei gleicht.
Dann Stille.
Lautlos taumelt ein stählerner Schmetterling dem wartenden Heer
erregt zitternder Fiberglashalme entgegen -
Aufprall.
Eine Einöde.
Fiberglashalme stehen unbewegt, kein Lufthauch.
Nur kalte Spitzen und Zacken, welche sich stumm einem grauen Himmel entgegenstrecken.
Einige Halme sind abgebrochen, blutverschmiert.
Splitter weit verstreut.
In einem Kreis gläserner Dornen
ein Schmetterling.
Die stählernen Flügel in einer unnatürlich verdrehten Stellung zum Körper,
zerfetzte Haut gibt den Blick frei
auf funkensprühende Schaltkreise.
Kinderaugen starren ins Nichts -
kein Leben.
geschrieben von: Homunculus
Letztes Bild
Grau schwebt Asche in der Luft
wie einst die welken Blätter sterbender Bäume
die den giften Boden unter sich begruben
Schwefelschleier treiben gelb über faulem Wasser
Die Ruinen der Städte sind im Nebel verschwunden
Wind fegt über leere Plätze
unter den Trümmern weißer Marmorsäulen träumen tote Kinder
Der Traum an die Erinnerung
wächst auch in deiner Brust -
geschrieben von: Hoffnung
Hört euch eine Geschichte an, von damals als die Zeit begann.
Als die Raben und Krähen noch weiße Federn hatten.
Da ward eine geboren , zum besonderen auserkoren.
Federn schwärzer als die Nacht.
So hat die Natur sie gemacht.
Doch die weißen Krähen konnten das nicht verstehen.
Konnten sie nur noch verschmähen.
Sie träumte davon gleich zu sein.....weiß zu sein.
Dann wachte sie des Nachtens auf.
Sah zum weißen Monde auf, ist dann plötzlich losgeflogen.
wollte etwas weiße Farbe vom Monde holen,
wollte wie die andern sein.
flog hinauf soweit sie konnte,
krächzte glücklich zu dem Monde.
Die weißen Krähen waren aufgewacht, sahen was die schwarze macht.
Hielten ihren Atem an, und hörten des Krähen Totengesang.
Ihr Gefieder wurde im Mondenlicht
Silbern schöner sah mans nicht.
Doch dann ließ des glücklich Herze nach
Sang ein Lied so unendlich befreit,
ein Krächzen war der letzte Klang
dann legte sie die Flügel an
glänzte im Mondlicht silbern und rein
fiel herunter wie ein Stein
Die Krähen sahen alle zu
Vielen in ein trauernd Krächzen ein.
Seit diesem Tage aber
tragen sie Trauer
Kräh und Rabe.
~by me~
geschrieben von: SEIROMEM
Valentinstag
Im Zeichen besonderer Emotionen,
beispielsweise wie Freundschaft oder auch Liebe,
ich Dir heute eine Rose gebe,
sie soll die Verbundenheit ausdrücken,
und für eine kurze Weile Deine Gedanken verzücken,
oder Deine "Höhle" schmücken...
geschrieben von: kleine Joe
Es gibt Dinge, die sie nicht versteht.
Momente,
in denen der Kummer nicht vergeht.
Träume,
die sie nicht vergisst.
Einen Menschen,
den sie so sehr vermisst.
Fehler,
die sie nie wieder gutmachen kann.
Tränen,
die sie über die Welt verstreut,
weil sie alles unendlich bereut!!
geschrieben von: kleine Joe
Ertrunken in meinen Tränen,
erstickt an meinen Selbstmitleid.
Ich wuill mich an Dich lehnen,
doch der weg zu dir ist weit.
Meine Liebe zu Dir ist unendlich,
ohne dich ist in meinen Herzen
eine Lücke.
Und wäre es nur freundschaftlich-
ich brauche diese kleine Brücke.
geschrieben von: kleine Joe
Aus Liebe geglaubt,
.........die Sinne geraubt.
In Inneren vertraut,
.......Vertrauen missbraucht.
Für immer verletzt,
........die Träume zerfetzt.
Das Herz verlassen,
wird nur noch hassen!
geschrieben von: Hoffnung
~~ Die Gedanken sind frei~~
Die Gedanken sind frei...
sagen Sie.
Sind sie das wirklich?
Hat sie jemals wer gefragt, ob sie das sein wollen?
Und wenn man sie auf das Papier bringt,
was dann?
Sie sind dann doch festgehalten.
Sind Dichter
Schriftsteller
und Denker dann nicht Sklavenhalter?
Habe ich meine Gedanken,
in ihrer Freiheit beschnitten,
da ich sie aufschreibe?
Mein Blick wandert über die Buchstaben und Zahlenreihen.
Zögernd muß ich zugeben,
gerne Sklavenhalter zu sein.
Meine Gedanken auf das Papier zu zwingen.
Lassen Sie mich doch manche Nacht nicht schlafen.
Vieleicht will ich sie ja dafür strafen, oder mich davon befreien.
Ist das meine Rache?
Sind Gedanken nun wirklich frei?
~by me~
geschrieben von: Nebo
...Sinflut_
Schatulle geöffnet,
Ein leichter Schubs
Und viele kleine Perlen
Rieseln funkelnd auf die Erde
Nieder.
Die Wolkendecke geschlossen
Ein kühler Wind
Und viele kleine Perlen
Tropfen funkelnd auf die Erde
Nieder.
Der Himmel zerbrochen
Kleine Blutstropfen
Und viele kleine Tränen
Tropfen funkelnd auf
Unsere Häupter
Nieder.
Reih die Perlen auf
Sammle die Tropfen
Schöpfe aus deinen Tränen
Schaffe einen Sinn...
Sinnflut in der Sinflut_
...Nebo...
geschrieben von: sYntiq
Ich weiss nciht wirklich, wo ich das hier einordnen soll:
hopeless
-------------
in my head an endless desert
its the dried sea of emotions.
the water of dreams,full of life
killed by reality.
the sun of failure is burning hard
above the shipwrecks of my hopes,
lightens bright this dying scene
there is no hiding in save dark.
2001 - Flo (sYntiq)
geschrieben von: kleine Joe
Er ist weg, ich bin allein.
Will ich es sein? Nein!
Ich liebe ihn so sehr und es ist schwer zu wissen, dass er fort ist.
Fort von hier und nicht bei mir.
Es soll nicht wahr sein,
ich will es nicht glauben und ich öffne die Augen,
die Realität holt mich ein,
aber ich will es nicht sein!
Allein!
geschrieben von: black angel
keine ahnung, wo ich das hinschreiben soll... ;.(.
Mein Kind
Mein Kind,
ich möchte von Dir träumen
und dem, was Du nicht werden konntest
Ich möchte zu träumen wagen
von Dir
und dem was Du nicht bekommen wirst
Ich möchte zu träumen wagen
von Dir
wie Du gewachsen wärst
Ich möchte es wagen
von Dir zu träumen
und nach dem Erwachen
Dir meine Liebe schenken
Bitte verzeih mir
wenn ich Dir Deine Zukunft raubte.
*hm* angel *handaufmeinenbauchleg*
geschrieben von: DeadVenus
Mutter
Wieso fügst du mir diese Schmerzen zu
und weigerst dich mich zu verstehen
wieso lässt du mich nicht in Ruh
hörst auf auf mich herabzusehen
du hast mein Leben mir geschenkt
drum lass es mich auch leben
und denk nicht dran was jemand denkt
denn er kann dir das nicht geben
was ich dir geben will und werde,
wenn du mich endlich akzeptierst
und wenn du nicht willst dass ich sterbe
wirds zeit dass du dein Stolz verlierst.
Angst vor der Verantwortung
Ein Leben lang in einer Zelle sitzen
In ihre Wände eine Rille ritzen
So viele sind in ihr gefangen
So viele, die um ihre Freiheit rangen
Die Arbeit vieler, die dort sterben
Lässt ihre Wände dünner werden
Ein Lichtstrahl lässt uns alle hoffen
Erlösung wäre eingetroffen
Die Angst dass jemand auf uns lauert
Hat uns dann wieder zugemauert
Die Chance verpasst zu haben tut uns leid
Und wieder los geht's mit der Ritzarbeit
geschrieben von: Sensus Moriendi
die worte, die ich nicht sagen kann
worte, die ich einfach nicht aussprechen kann
ich schreibe sie auf meine wangen
mit dem salz toter tränen
flammende lettern
auf blasser wangen haut
verzweifelnd wartend
jemand möge sie sehen
möge hindurchblicken
durch die falschen worte
die worte die ich sagen kann
so leicht, so leicht
weil sie nicht wahr sind
einfach nicht wahr sind
weil sie das bild zeichnen
das ich niemals sein werde
und dass doch jeder sehen will
verzweifelnd wartend
dass jemand hinter dieses bild blickt
blicken will
auf die flammende wirklichkeit
meines ichs
gebrannt mit dem salz toter tränen
auf meiner wangen blasser haut...
geschrieben von: Josephin
Rote Rosen, schwarze Rosen
neigen sich im Sommerwind
Dornen stachen meine Hände
bluten sollst nun Du, mein Kind
Rote Rosen werden welken
weil zwei Herzen einsam sind
Schwarze Rosen bleiben Zeugen
Deiner Grausamkeit, mein Kind
Weiße Rosen - reiner Jugend
Unschuldszeichen alle Zeit
Blutgetränkte Blütenblätter
klagen meiner Seele Leid
Weiße Rosen müssen sterben
meine Rache und mein Schmerz
Schwarze Rosen - meine Liebe
bluten soll Dein kaltes Herz
geschrieben von: dark frog
Tot?
Trauer?
Schmerz?
Nein!
ich bin kalt!
kein gefühl?
bin ich noch mensch?
Nein!
ich bin der schatten jener,
die mich zurückließen!
die brut jener,
die all gefühl mitnahmen und
vergaßen mensch sein zu lassen.
geschrieben von: Amazone01
Kalt und widerwillig legt sich die Nacht über mich;
die Nässe der Kleidung erfrieret mich, das Blut dem Kleide erinnert mich,
an diese oh schreckliche Tat.
Die Krähe schreit über diese Nacht,
der Regen spült die Spuren fort,
nun bin ich nicht mehr hier.....
Das Morgenlicht blinzelt in mein Gesicht,
die Tränen der letzten Nacht sind nicht verwischt,
zu diesem Feld werd ich nie mehr gehn,
denn ich kann sie nicht mehr sehn,
das eigene Kind ist nun nicht mehr,
ach ich liebte es so sehr!!!!!
geschrieben von: dark frog
rebellion?
REBELLION!
Das Auflehnen gegen Menschen
die nie genug Rebell waren
um Mensch zu sein!
geschrieben von: myhna
->in gedenken an den verwylderten neurosengarten<-
Im-Puls der zeýt
Mitten im leben
Alles gegeben
Alles genommen
Zerronnen
Geronnen
Was dich durchfliest
Ist mehr als blut
Es ist
Der puls der zeýt
Der stockt
Nicht stoppt
Dich hält
In seinen klauen
Zerfetzt
Das Blut das gerinnt
ist der puls der zeýt
Der holpert
Stolpert
Nicht stoppt
Dich mit sich zerrt
Verzerrt
Dich
Zu dem was du bist
Das bild
Das übrigbleibt
Auf deiner haut
Vom blut
Das aus dir fliest
Der puls der zeit
Der dich verlässt
Und dir doch keine ruhe lässt
Niemals stoppt
Atemlos
Haltlos
Hetzt er das blut durch deine adern
Das was bleibt
Bis nichts mehr bleibt
Niemals stoppt
Das pochen
Und klopfen
Hinter deiner stirn
In deinen schläfen
In deinem hals
Deinem herz
Niemals stoppt
Das stechen
In deiner brust
In den augen
Niemals stoppt
Das kribbeln
In den beinen
In deinen fingern
Niemals stoppt
Der puls der zeýt
Halt!Los!
s'mý
------------------
This is me
It's me and my
Reality of mine
[Dieser Beitrag wurde von myhna am 21. März 2002 editiert.]
geschrieben von: matcho
das mahl
sie wittern den duft
ziehen ihre kreise immer enger
die furcht weicht aus ihren augen
ihr instinkt prophezeit ihnen nicht gutes
beäugen ihr begehr
denoch wagen sie nicht
den engültigen schritt
bis ihr animalischer trieb
die angst besiegt
sie sich der versuchung ergeben
mit urwüchsiger kraft und leidenschaft
befriedigen sie ihre gier
mit wollust können sie geniessen
was uns menschen verwehrt
Sitz zwischen Grauen auf einem Luxusdampfer auf dem Mississippi und vermisse deine Wnigkeit Reise als Liebesriese verkaufe Maripanlächeln wie warme Semmeln mein Honigkuchengrinsen jedoch hältb Weltrekord als Ladenhüter gellt Mrs. sippi machts jetzt auf Liebesengel bist und bleibst doch ein Bengel den Prophezeiungen zum Trotz verschenk ich meine Bauchladenwelt an ihren Mann und dan begeb ich mich in deinen Bann
geschrieben von: Timidite
Erzähl mir nicht von deinen Sorgen
Dieses Geheimnis kann ich nicht bewaren
Ich bin Wind, ich flüstere sie dem Fluss
Und zerstreue sie im nächsten Augenblick
Mit den Blättern über die Alleen
Erzähl es mir nicht
Es ist nicht mein Schicksal
Dich zu beruhigen und zu verstehen
Ich bin Wind und dem Wind ist es egal
Dem sollte man seine Gefühle nicht anvertrauen
Glaub mir nicht mein Lieber
Glaub mir nicht
Komm zu dir mein Guter
Komm zu dir
Glaub mir nicht mein Lieber
Glaub mir nicht
Wach auf mein Schöner
Wach auf
Erzähl mir nicht von deinen Tränen
Ich verliere vor deiner Schwäche nicht den Verstand
Ich bin Wind
Und mir ist es ohne Liebe viel besser
Erzähl mir nichts
Es ist nichts für mich
Ich bin Wind, ich versuche es nicht
Und will auch nicht
Dich an mich für ewig binden
Glaub mir nicht mein Lieber
Glaub mir nicht
Komm zu dir mein Guter
Komm zu dir
Glaub mir nicht mein Lieber
Glaub mir nicht
Wach auf mein Schöner
Wach auf
Wlad Staschewski übersetzt und überarbeitet von Timidite
geschrieben von: DeepWaste
>>Verruf<<
Der Tod scheidet das Ehepaar,
des Glückes wegen,
mein törichter Freund,
die Stagnation der Liebe hat begonnen,
dein Gewissen ist rein,
und meine Schuld liegt in deiner Hand,
und meine unbarmherzige Schuld erlischt
------------------
Ich brauche keinen eigenen Garten; mein Garten ist die Natur!
geschrieben von: fluchtraum
Nun lastet nur mehr Schweigen in den weiten Hallen
Auf deren Grunde stählerne Kadaver rosten
Eine gezackte Scherbe ist vom Glasdache gefallen
Und zäher Efeu umwuchert titanische Pfosten
Nichts ist geblieben von dem Singen der Maschinen
Das in mechanoiden Hymnen einst füllte die Lüfte
In einem leeren Tank bauen ihr Nest die Bienen
Und hüten die Erinn'rung schwerer Schmieröldüfte
Vorbei an längst verlassenen rot-weißen Schranken
Über rissigen Asphalt und trockne Brombeerranken
War zur erhabenen Ruine ich gekommen
Nichts bedeuten Gärten mir noch Kathedralen
Kein and'rer Ort an Schönheit noch an Qualen
Mit diesem Trümmerfeld es je hat aufgenommen
[Dieser Beitrag wurde von fluchtraum am 09. April 2002 editiert.]
geschrieben von: tenebrae
Eine schwache Eingebung
eines wehklagenden Vogels,
tobt so arg in meinem Geist,
es erstirbt unter meiner geschwellten Brust
der Quell stiller Klahrheit
Heil die Wunden wütend in mir
in dieser sorgenvollen Unterwerfung;
Oh, ich schenke mich Dir
Mich im Klang selbst zerschlagend,
verblühend in Deinem Gesicht,
verschwindet alles,
was nicht ebenso schön ist
wie Du es bist
Nun hebe mich lind in jenen kalten Arm
auf das ich in Lethes Umarmung ertrinken kann
geschrieben von: Vampgirl
.. am Horizont bilden sich rote wolken.. sie werden von der Sonne bestrahlt und sind von einer dunklen Farbe umgeben.. die rötlich-gelben Farbtöne glänzen auf dem Wasser, welches sich über die Landschaft streckt.. das Wasser glitzert.. die Stille durchdringt meinen Körper.. ich fühle die Leere in mir.. kann kaum ruhig atmen.. die Sonne sinkt weiter und es wurde dunkler.. die Klinge in meiner Hand blitzt auf, als sie die verbleibenden Strahlen der Sonne trifft.. ich lege die Klinge auf meine kühle Haut und durch Druck dringt sie in die Haut.. ein kurzer Stich führt zu einem Schmerz, der durch meinen Körper fließt.. ich fühle mich frei, spüre, dass ich lebe.. fühle, dass ich ohne diesen Schmerz nicht leben kann.. ich blicke auf, dahin wo die Sonne noch vor einigen Minuten, Stunden,... zu sehen war..
------------------
~...wenn du mich mal vergißt oder alleine läßt, dann laß mich einfach im regen stehen, denn im regen kann man meine tränen nicht sehen...~
geschrieben von: Vampgirl
Du siehst in meine Augen,
Du siehst in mein Gesicht.
doch was Du eigentlich seh'n sollst,
das siehst Du leider nicht!
Du schaust mir in die Augen
und siehst ein strahlen,
doch würdest Du richtig hineinsehen,
dann siehst Du meine Qualen.
mein Mund tut Freude kund,
das denkst doch aber auch nur du,
doch hörtest Du mir richtig zu,
siehst du in mir ,die sagenhafte Unruh'!
ich gebe dir zum Gruß meine Hand,
doch eigentlich schaffe ich eine Wand.
Du kannst nicht weiter gehen,
und hinter die Fassade sehen,
------------------
~...wenn du mich mal vergißt oder alleine läßt, dann laß mich einfach im regen stehen, denn im regen kann man meine tränen nicht sehen...~
geschrieben von: kleine Joe
Ein Kuss, der schönste dieser Welt.
Ein Kuss der die Liebe für immer hält.
Ein Kuss nur wenige Sekunden.
Ein Kuss und schon heilt er meine Wunden.
Ein Kuss und ich weis ich bin nicht allein.
Ein Kuss und ich will für immer bei Dir sein.
Ein Kuss der Dich so unvergleichbar macht.
Ein Kuss und schon wird der Tag zur Nacht.
Ein Kuss der Dir für immer meine Liebe schenkt.
geschrieben von: Mahsheed
Gegen das Verdrängen von Wahrheiten
Modrig Grüne Fliesen erbrechen sich und sprießen aus krummer, etwas dummer Wand heraus, bewirten jede Rattenlaus. Sie keimen, ja summen langer- kurzerhand. Uns zu beweisen, Leben zu erzeugen, Hirne zu bereisen. Selbst beim lautlos Vegetieren.
Wir sollten uns dem beugen! Sie willkommen heißen! Bewunderung erzeugen! Die Aussage studieren!
Es applaudiert der Vorhang, glotzt beifallklatschend keimig,
ganz siffig und Weiß schleimig in Ansätzen schon leimig. Bestätigt diesen Vorgang. Stolz zeigt sein Stoff den Schmelz, unheimlich stark betätigt mit grün bewuchs´nem Pelz.
Und auch die Haare im Abfluss stimmen
ein mit Sangesgruß, in diesen Chor der Wahrheiten, Verkünderrohr von Klarheiten. "Das ist das einzig Wahre!" Denn auch schon sie verwesen, an grünem Schleim genesen. Blähen trübe Blasen, und gleichen grünem Rasen aus eitrig tropfend Nasen.
Das alles hat sehr tiefen Sinn: Der Kreislauf bringt den Hauptgewinn. Erde wird zu Erde, selbst Rotz und Schimmelherde.
Toleranz bedeutet, die Wahrheit zu ertragen. Das Putzen unterdrücken, Verdrängung zu vertagen.
+
Sarkastische Erinnerung an die Nichtarbeit träger Hauswirte in einem ehmalig von mir bewohnten Wohnheim
[Dieser Beitrag wurde von Mahsheed am 24. April 2002 editiert.]
geschrieben von: Mahsheed
Geburtshelfer meiner Träume ...
Es ist, als würde es Sterne regnen ...
Und auch diesmal schafft ihr es, meine Gedanken völlig an Euch zu binden und meine Konzentration wie Blut aus den Adern zu rauben.
Noch kenne ich nicht alle Farben der Kleider, in denen Ihr mir schreiben könntet.
Erreichen Euch meine Zeilen in roten oder gar lila Gewändern, so werdet Ihr meine Erregung wohlwollend gestatten, oder sie sogar teilen. Tragt Ihr an diesem Tag jedoch zufällig Blau oder gar Eisblau, so fürchte ich wahrscheinlich mit Recht, dass Frage oder Wunsch von mir missbilligt würden.
Denn wie Ihr bereits wisst, liebe ich Eitelkeit, wo sie mit Recht geschieht ... Inmitten all der Menschen, die sich in den Konventionen der allgemeinen Bescheidenheit suhlen, wie spudelnd und strahlend ist da ein einfacher Satz wie "Schau, wie schön ich bin!" ... Dieser Satz, knapp, kühl und mit Ernst und Recht gesagt, könnte mich eine ganze Nacht lang auf Knien rutschen lassen.
Welcher Künstler hat schon ein zufriedenes Leben führen dürfen ... (Und ich gehöre nicht zu jenen, die glauben, ein wahrer Künstler m ü s s e leiden. Zuallermindest nicht Hunger.)
In dem kleinen Glas, das ich Euch sende, befindet sich eine Flüssigkeit, welche ich selbst sehr schätze und Euch sogar mit eifriger Erregung überreiche ...
Dies um Euren Hunger zu befriedigen ...
Ich danke Euch (auch wenn es Euch erzürnt) für dieses reizvolle Kleidungsstück. Zwar verstehe ich nicht, warum Ihr wollt, dass ich es zerstöre, doch ich werde ohnehin den Teufel tun! Hüten werde ich es als das magisch behaftete Objekt, das es ist. Und das Schöne ist, Ihr könnt mich nicht daran hindern.
Und nun werde ich mich noch eine Weile in den Kosmos Eurer Lippen versenken.
Sie sagt, sie tut es nicht für mich und tut es doch. Und ich liebe das, weiss es zu schätzen, schätze es, will mehr davon und will, dass sie es weiß. Um mich vom Loben abzuhalten, muss sie mir entweder Zunge oder Augen nehmen...
In Röte schwimmend
geschrieben von: Mahsheed
Monologe zu halten ist die einzige Art, verstanden zu werden. Wer versteht sich selbst besser als das Ich. Deshalb muss ich so viel reden, Verbundener, reden ohne Unterlass. So muss ich nicht bemerken, dass du längst schon fort gezogen bist. Meine Monologe sind aus deinen Worten gebaut, die du mir einst ins Hirn gezüchtet hast, mich als Sklavin zu binden für alle Zeit.
[Dieser Beitrag wurde von Mahsheed am 26. April 2002 editiert.]
[Dieser Beitrag wurde von Mahsheed am 26. April 2002 editiert.]
geschrieben von: DeadVenus
Allein
Phantasie ist eine Blume,
Die in der Einsamkeit erblüht.
Ihre Schönheit ist verlockend,
Ihr süßer Duft dein Herz berührt.
Sie lenkt dich ab vom grauen Alltag,
Und du wirst gern von ihr verführt.
Nur du allein bestimmst den Traum.
Der dich in ihre Welt entführt.
Versteck dich da und siehe weg,
Wenn du erstickst, allein,im Dreck.
------------------
alles ist vergänglich. vergänglichkeit ist alles.
geschrieben von: Lucidique
Faszination der Farben
Ich fühle den Regenbogen
in mir strahlen
Ein Spektrum von Farben
durchflutet meinen Geist
Seifenblasen platzen
in meinem Bauch
Sonne strahlt
durch meine Augen
Alles funkelt und glitzert
alles strahlt und spiegelt
Gelb, Blau, Rot
Grün, Lila, Orange
Farbblitze
aus meinem Körper
Alles wird bunt
um mich herum
Doch das Zentrum
in mir
dort, wo sich alles trifft,
ist schwarz
Der Kern
ist t o t
Lucy
*Kritik gern gesehen*
geschrieben von: Nachtelbin
Teil 1, noch unvollständig..
-------
Aus dem Spiegel kam ein Hauch
kaumgehörtes Träumerflüstern
'Liebes Mädchen bist auch du
eines neuen Lebens lüstern?'
Willst auch du dich selbst verlassen?
Streck aus und reich sie mir, die Hand,
schau ob unsre Finger passen,
tritt hinein in neues Land'
Das Mädchen sah die Farben blassen...
Ein Strudel hatte sie erfasst
trug hinfort auf Nebelschwingen
dieses Neue Spiegelpaar,
bettete auf Moosigdingen
Die grauen mit dem weißen Haar.
'Sag, wo sind die Farben hin?
Warum sind wir beid ergraut?
warum wird die Stimme spröd,
warum schuppt hier meine Haut,
warum ist es kalt und öd?
Und mit heller Stimme lacht er:
'Was du siehst ist deine Seele,
deines Innern tiefer Grund
was auch immer dich je quäle,
hierrin hat es stet befund.
Ein Geschenk möcht ich dir geben,
hier hast du ein kleines Ding,
nimm es mit auf deinen Wegen
und verleih ihm einen Sinn.'
Auf sie zu kam er zum letzten,
diesem einen mal in blaß
hauchte ihr noch einen Kuß auf
und versprach ihr dass
sich noch einmal kreuzen werde
ihrer beider Wege fluss
sollte sie das Rätsel brechen
und sich sehnen nach dem kuss.
Verwirrt ließ er sie stehen
auf des schwarzen Waldes wegen
ohne auch nochmal allein
einen Fuß nach ihr zu regen
schwand er mit des vollmonds Schein.
Zaudernd stand sie dort und grübelt
über ihrer Reise Zweck
ging dann los, tat zagend Schritte
taucht die Zehen in den Dreck
lief so bis des Waldes mitte,
blieb dann stehn und dachte weiter
wie gut doch ein Ziel nun nütze
einen Ansporn der als Leiter
sie bei der Wahl des Weges stütze.
Auf den Boden sank sie nieder
stieß die Hände an das Kinn
in meinem selbst hier bin ich also
doch was hat das denn für Sinn?
weiß doch jeder, dass ich mich so
nicht verstehe, wie ich bin.
Stundenlang so saß sie dort
Kam nicht weiter wie sie dachte
wollt alles sofort verstehen
Sie stockte, hört' wie jemand lachte
und es kam ein Frosch zu sehen,
der's sich grün mit seinem Bauche
macht auf ihrem Knie bequem.
'Ih, verschwinde, kleine Kröte!
Erlaubt ich dir, mich zu besetzen?
Wer bist du schon, daß du es wagst,
mein zartes Beinchen zu benetzen?'
'Werte Dame, wie du sagst,
ich bin wer, gestatt ich dir zu fragen,
nach meines wahren Wesens Kern
Die Antwort liegt auf deiner Schultern tragen.
Doch bitt ich mir, wenn du verstehest,
mich etwas netter zu behandeln,
schliesslich könnt' ich eh du dich versehest
in eine fliege dich verwandeln.
denn vorweg nehm ich eines bloß:
meine Macht ist grenzenlos.'
Nach deines Wahren wesens Art?
Bist du nicht das, was ich erblickt?
dein Schein ist weich, dein sein ist Zart
hat dich der Spiegelmensch geschickt?
Um mich zu testen, ahne ichs
dieses ist ein böses Spiel
zwischen beiden abgekartert
wollen beide daß mir viel
und suchend wird das hirn zermartert!
Doch weigerts mich euch zu gefallen
will ich lieber nach Hause fliehen
schliesslich hab hier ja vor allem
in meinem Innern ich zu ziehen
Sprachs und stieß die Kröte fort
warf sie weg mit aller Wucht
wollt nicht hören auf die Stimme
die in ihr gehör gesucht
trauete nicht der Worte gut
aber auch der milden Drohung
weigerte sich schlicht aus wut
strebte alleine nach erfüllung
einen neuen Weg zu suchen
wider allem Menschgedank
will sie lieber im stillen fluchen
als sich nehmen an der hand
zu lassen von einem anderen
so geht sie hin, die einfältge Wanderin...
Doch bald tönts wieder aus dem Busche
ein kleiner Vogel piepste laut
"ist das nicht die mit der Gusche,
die dem eignen Sinnen nicht mehr traut?"
Hat ihr eigen Bild geworfen
wie bitter Obst gen düstren Stein
daß sie nicht selbst davon getroffen...
Sieht sie nicht der Dinge Sein?
Glaubst hier alles zu vernehmen
wie es in Bücher niedersteht?
Dann hat sie sich sehr geschnitten
Kaum eins ist, was der Titel trägt..."
Stutzig wurd sie doch und harrte
in dieser Denkerpose aus
"Wenn ich in mir selbst gefangen,
auf der Suche nach dem Sinn
Nicht mehr komme aus dem Reigen
Stecke ich wirklich darin?
Oder ist es alles schein,
durch meine Phantasie beflügelt,
vielleicht sollt ich wacher sein
mit etwas, das meine Wut gezügelt?
Doch warum Dingen Pflicht zuweisen
wenn ich selbst es ändern kann
das würde bloß beweisen
daß ich kaum was selbst getan.
Ab fortan soll ich selbst regieren
über meiner Gefühle Staat
sollten sie freihand agieren
werde ich druchgreifen hart,
daß niemehr etwas kann entgleisen
wie mit der armen Kröte weise..."
------------
Nicht aus können, sondern aus ambition.
geschrieben von: OrcaDesign
Wer bin ich?
Willst du wissen, wer du bist, erfahre,
wie du warst, als du gewesen bist.
Weißt du, wie du warst oder wie du gewesen sein wolltest, als du mal warst, dann denke an die Zukunft. Wie du mal sein wirst oder sein könntest. Warum willst du so sein,wie du womöglich sein wirst? Denn weißt du dieses, kannst du schließen, wie du zur Zeit bist. Dein Wunsch so zu sein, entsteht nämlich aus deinem jetzigen Sein. Doch sei nie zu lange so,wie du warst und verweile nicht zu lange in dem,wie du sein wirst.
... denn wer bist du dann noch?
----
nicht von mir, aber meinem kleinen Cousinchen Anna
geschrieben von: LadyMay
Bist du mein Dunkler Engel?
Wie ein Engel der keine Barmherzigkeit kennt,
breent sich der Gedanke über deine Existens in meine Seele.
"Ich begehre dich!" pulsiert es in meinen Adern.
Hörst du wie mein Hertz nach dir schreit?
Einsam und von blutenden Schwingen beflügelt
gleiten meine Gedanken durch die Nacht,
auf der Suche nach dir.
Ist sie vergebens?
Oh traurige Prinzessin,
erhöre meinen stummen Schrei,
trockne meine Tränen mit deiner sanften, weißen Hand,
stille meinen Schmertz mit einem Blick deiner tiefen, schwartzen Augen und erwecke meine in trauer schlafende Seele mit einem Kuss deiner selbst.
Doch du willst mich nicht befreien,
lässt mich in meiner Welt sterben,
siehst zu wie mein noch warmes Blut aus meinen Adern dringt und
die gebrochenen Flügel meines Geistes die Tränen der Verzweiflung auffangen, bevor sie den zersplitterten Glasboden meiner Gedankenwelt benetzen
und ein Meer aus Melancholie entsteht.
Du bist mir so nah, das dein Herzschlag meinen Lebensrhtmus bestimmt
und ich selbst deine weiße zarte Haut atmen hören kann.
Jedes deiner gesprochenen Worte nehme ich gierig in mir auf
und lausche angestrengt jenen, welche du nicht aussprichst,
verzweifelt suche ich in ihnen nach den fehlenden Puzzelstücken zum Schlüßel deiner Seele, zu der du mir das Tor versperst.
Wieso quälst du mich mit deinem Mitleid
wenn du mir viel mehr noch geben kannst
als ein Gefühl welches ich nicht haben will.
Doch du verweigerst mir den Blick hinter deinen Schutzwall
und mit Adleraugen wachst du über jeden meiner Schritte,
wie die eisernen Drachen auf den Sockeln der Pforte
die mir meinen größten Taum verschließt.
Und ich bitte,
nein ich flehe dich ein weiters mal,
in den Splittern meins Geistes kniend an:
umarme mich mit deinen tiefgründigen Gedanken,
breite deine Schwingen aus und begleite mich auf dem Wege des Trauerspiels des Lebens.
LadyMay
geschrieben von: Mahsheed
Sehr schön, LadyMay.
Schön und tragisch wie der Schlag eurer gebrochenen Flügel.
geschrieben von: Mellityana
For...???
Follow your dreams
Follow your dreams
wherever they lead,
don`t be distracted by
less worthy needs...
Shelter them, nourish them,
help them to grow,
Let your heart hold them
down deep where dreams go.
Be faithful, be loyal,
then all your life through,
the dreams you follow
will keep coming true.