[Schattenwelt] - German Gothic Board

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Seiten:1



Schattenwelt

(Klicke hier, um das Thema mit vollen Farben / Abbildungen zu betrachten)



geschrieben von: Darkscream

"Schwarz, so sagt Ihr, sei die Farbe des Bösen. Doch Ihr irrt! Nicht mehr ist Schwarz, als die Farbe der Dunkelheit. Ist es die Schuld des Dunklen, dass sich das Böse von Zeit zu Zeit unter seinem schützenden Mantel verkriecht? Versteckt es sich denn nicht ebenso im gleissenden Licht, das die Menschen blendet und so über seinen wahren Charakter täuscht?
Schwarz aber ist die Farbe der Geborgenheit. Schwarz ist die Erde, in der das Samenkorn wächst. Dunkel ist es im Mutterleib, der das Ungeborene schützt. Alles Gute wächst im Dunkel, bevor es stark genug ist, ins Licht zu treten..."

~Autor unbekannt~



Hier ist also das reich meiner gedanken.. versuch in worte zu fassen was mich beschäftigt...

...über kritik würde ich mich freuen, ihr könnt dies gerne unter folgendem link posten: Feedback zu Schattenwelt

grüsse
Darkscream



geschrieben von: Darkscream

Blutendes Herz

Grüne Augen verzerrt vom Schmerz
geducktes Wesen in der Welt
ein zu oft blutendes Herz
das nichts mehr hier hält

Der Sommer sich zu Ende neigt
die Rose langsam welkt
ein einsamer Vogel in die Luft steigt
der Himmel ist bewölkt

Schliesslich die dunkle Macht siegt
kein Lachen mehr erklingt
ein Halm weniger sich im Winde wiegt
Die Nachtigall nie mehr singt...



geschrieben von: Darkscream

Schwarze Rose

Schwarze Rose in der Nacht
tief im Innern kein Glück mehr erwacht
wächst sie still an diesem Ort
wo meist fällt kein fröhlich Wort
Leise weht der Wind durchs Gras
nimmt die Blätter mit
die die Rose fallen liess.

Traurig reckt sie sich empor
dem fahlen Lichte entgegen
warum hast du sie auserkor’n
sie an diesen Ort zu legen?
Doch sie wählte diesen Weg
sie konnte einfach nicht mehr
im Wasser ein verlotterter Steg
ein Ziel ohne Wiederkehr.

Und hier wir nun stehn
vor dem kalten Stein
nur die schwarze Rose wir sehn
als Zeichen für dein einmal Sein
denken in Liebe an dich
obwohl der Abschied ein enormer Stich
den Druck hast du nicht ausgehalten
liessest die Angst und Trauer walten
so weit sind wir nun schon
in dieser Welt voller Hohn
Tränken die Rose mit unseren Tränen
warum liessest du dir dein Leben nehmen?

Schwarze Rose in der Nacht
wächst still hier im Schatten
wartest bist die Sonne erwacht
und wir wieder Besuch erstatten
nährst dich von unseren Tränen
die dich fast erdrücken
kein geben nur ständiges nehmen
und ständig neue Lücken.

Schwarze Rose in der Nacht
Sie steht für ihr Leben
ihre zerbrechliche Seele, ihre Schönheit
und welkt die Rose an ihrem Grab
so wissen wir
dass es sie wieder gibt
irgend wo....



geschrieben von: Darkscream

Vielleicht

Vielleicht ist es das Herz
das den Poeten zum Schreiben zwingt

Velleicht ist es die Natur
die ihn die Wörter zeichnen lässt

Velleicht sind es Taten
die ihn heissen, zu dichten

Vielleicht sind es die Menschen
die ihn Sätze formulieren lassen

Velleicht ist es auch nur seine Seele
die ihrem Schmerzen Ausdruck zu verleihen sucht...



geschrieben von: Darkscream

Für dich

Meine Gedanken sind verschwunden
meine Gefühle so seltsam still
ich fühle nichts und kann nicht denken
all dies hab ich für dich geopfert
als du mir mein Herz zerfetztest
nun liegen überall Eissplitter
und niemand ist da, der sie aufhebt
voller Genuss läufst du darüber
siehst mein Leiden nicht
hörst meine Schreie nicht
schürst das Feuer der Angst
dass ich darin verbrennen soll!



geschrieben von: Darkscream

Vorbei

Blätter fallen still herab
Von den Ästen der Bäume
Herbst ist geworden

Unsere Freundschaft ist zerbrochen
Du hast mich fallen gelassen
Wie der Baum die Blätter

Vertraut hab ich dir
Dachte du vertraust auch mir
Doch das war ein grosser Irrtum

Nicht mal das Mindeste hast du getan
Nachdem du mich beschuldigt hast
Du hast das Band zerrissen
Drum suche nicht nach einem Schuldigen
Die Schuld hast hier nur du

Der Baum bekommt neue Blätter
So bekomm auch ich neue Freunde
Die mich nicht hier alleine lassen
In der Einsamkeit des Herbstes
Und mir Vertrauen schenken
Wie ich es ihnen entgegen bringe

Wenn du zitterst vor Kälte
Dann denk nicht mal daran
Bei mir Wärme zu suchen
Vieles habe ich dir gegeben
Und manchmal wenig dafür bekommen



geschrieben von: Darkscream

Das letzte Geschenk

Nur des Schnees Knistern
Verraten das Leben
In den nackten Füssen
Die sich weiter
Über das Weiss hetzen
Bis sie schliesslich
Vor einer mächtigen Tanne
Zu stehen kommen.
Hier ist ihre Reise zu ende.
Der Körper sackt
Beobachtet von den Raben
In sich zusammen.
Die Stille des Waldes
Ist ihr letzter Friede.
Die letzten Worte
Sprach sie
Zu den schwarzen Wächtern.
Endlich wird sie empfangen
Von dem dunklen Fürst
Umhüllt von einem weissen Mantel
Das letzte Geschenk
Des zurückgelassenen Lebens..



geschrieben von: Darkscream

Zerfressen, zerfallen, zerstreut

Heute lief ich den üblichen Weg entlang
Doch er war nicht wie immer
Neben einem Baum lag ein Vogel
Die Maden labten sich an ihm
Frassen sein Fleisch, tranken sein Blut
Und sie machen so lange weiter
Bis der Vogel verschwunden ist
Und seine Knochen
Durch die Zeit zerfallen
Vom Winde in die Welt hinausgetragen werden

So überlegte ich mir
Wird es mit uns allen geschehen
Und unsere Taten werden verweht
Wie die Knochen des Vogels
Und unsere Gedanken verschwinden
Lösen sich einfach in Luft auf

Wird sich jemals einer an uns erinnern
An unsere Art zu denken
Unsere Art zu lieben
Unsere Art die Welt zu verstehen?

Nein, wir alle werden in Vergessenheit geraten
Solange wir nicht eine grossartige Tat vollbringen
Denn die kleinen
Wer schenkt ihnen schon Beachtung
Sind von minderem Wert

Und so wird es immer Menschen geben
Deren Taten und Persönlichkeiten in der Geschichte verblassen
Und die von den Maden zerfressen werden
Ihre Knochen durch die Zeit zerfallen
Um vom Winde in die Welt hinausgetragen zu werden



geschrieben von: Darkscream

Jeden Tag

Jeden Tag sitz ich hier
Jeden Tag hör ich ihn heran donnern
Jeden Tag seh ich das glänzende Eisen
Jeden Tag überleg ich mir
Mich vor ihn zu werfen
Dies alles zu beenden
Zu gehn.

Es wäre so einfach
Und doch ist es schwer
Der Zug rast mir entgegen
Und wie jeden Tag
Steh ich da
Schau ihm entgegen
Unfähig mich zu rühren
Wünschte den Mut zu haben
Doch wie jeden Tag
Braust er an mir vorbei
Nur der süsse Wind der verpassten Chance
Umspielt mein Gesicht
Und flüstert mir ins Ohr
Auf Wiedersehn.



geschrieben von: Darkscream

Feine Risse

Leise umsäuselt der Wind meine Ohren
Flüstert mir die Worte des Endes zu
Während der Mond sich hinter den Wolken versteckt
Damit man seine Tränen nicht sehen kann
Und nur das schwache Licht der fernen Sterne
Zeigen die meinen auf meinen Wangen
Und bist du erst fort
Zerreissen die feinen Risse letztlich mir das Herz.



geschrieben von: Darkscream

Untergang

Brennend stürzt sich die Sonne zur Erde
Die feinen Schmetterlingsflügel vergehen in der Hitze
Dunkle Regenwolken ziehen auf
Schwer fallen die Regentropfen auf die Asche
Schwarze Rinnsale treiben sanft die toten Körper zusammen
Für einen letzten gemeinsamend Tanz
Der Untergang dieser kleinen Welt beginnt
Und mein Herz schreit..



geschrieben von: Darkscream

Regentage

Lasst kommen, die Regentage
An denen ich erhobenen Hauptes weinen kann!

Lasst kommen, die Regentage
An denen sich mein Herz befreit!

Lasst sie endlich kommen!

Doch nur der Sonne warme Strahlen
Scheint auf meine zarte Haut
Mein Herz sich tiefer und tiefer in die Dunkelheit zurück zieht
Diesem Licht bin ich nicht gewachsen
Es ist der Käfig meines Herzens
Und nur der Regen wäscht die Ketten weg



geschrieben von: Darkscream

Am Ufer

Unruhig stehe ich am Ufer des Wahnsinns
Laufe der Klippe entlang, stehts hin und her
Kann keine klaren Gedanken fassen
Nur ein kleiner Schritt
Und die schmeichelnden Wellen der Irre
Umhüllen mich
Während ich mich endlich ohne Wehr
In ihre schützenden Armen zu Ruhe lege..



geschrieben von: Darkscream

Klagelied

Des Wolfes nächtliches Klagelied
Hält mich stehts am Leben
Dann weiss ich, dass es nicht nur mir geschieht
Die stolpert auf dornigen Wegen
So soll es sein Weg sein, wie auch der meine
Auf dem nicht mal ein Sternfunkel erscheine
Nur Dornengstrüpp den Pfade zieren
Und sich alle Hoffnungen verlieren
Still stimm ich mit ein, in des Wolfes Klagelied
Und weiss, dass es noch eine andere zerbrochne Seele gibt.



geschrieben von: Darkscream

Du

Wenn du vor mir stehst
Ist es so
Als ob die ganze Welt
Um uns rum
Einfach so verschwindet
Als wären nur
Wir zwei Seelen
Die einzigen
Die existieren
Alle Gedanken
Verschwinden
Aus meinem Kopf
Und nur dein Gesicht
Bleibt in meinen Verstand
Wenn unsere Augen
Sich begegnen
Regt sich die Sehnsucht
In mir
Deine Nähe zu spüren
Füllt mein müdes Herz
Mit Glück und Freude

Wünscht
Du würdest es erwidern



geschrieben von: Darkscream

Ihr Vögel

Weiss nicht was ich tun soll,
ich fand dich schon immer toll,
doch die Vögel zwitschern mir was zu,
sie sagen mir leis: „lass ihn in Ruh“

Ich will dich doch so gern bei mir halten,
will meine Einsamkeit abschalten,
doch die Vögel zwitschern mir was zu,
sie sagen mir leis: „lass ihn in Ruh“

Herzen hast du schon gebrochen,
für Momente getötet hast du schon das Lachen,
und die Vögel zwitschern mir noch immer zu,
„lass ihn, lass ihn doch in Ruh“

Meine Gedanken noch immer bei dir,
ich lasse nicht sterben die Liebe in mir,
doch die Vögel zwitschern mir noch immer zu,
„lass ihn, lass ihn doch in Ruh“

So verrinnt die Zeit in den Tagen,
„was soll ich tun“, beginn ich mich zu fragen,
und ihr Vögel zwitschert mir wieder zu,
ihr sagt: „lass ihn, lass ihn in Ruh“

Und eines Tages hör ich euch Vögeln dann endlich zu,
und frage mich vielleicht: „warum liess ich ihn nicht in Ruh?“



geschrieben von: Darkscream

Töten und getötet werden

Auf! Auf!
Lasst uns gehen!
Morden, lynchen, alles nehmen,
Trauer und Angst ignorieren,
Lasst uns sterben für den Frieden!

Schlagt die dunkle Macht zurück,
nehmt von ihr ein kleines Stück,
um zu wahren unser Glück!

Lasst sie leiden, wie wir es taten,
Lasst sie durch ihr eignes Blut waten,
Lasst sie des Rätsels Lösung erraten,
Wartet! Lasst sie! Wir können warten!

Alles wird sich ändern,
Lasst uns jetzt noch schlendern,
Durch der Erden Gärten,
Lasst sie über uns werten,
Unser Tag wird kommen,
An dem wir ihre Festung rammen,
Auf! Auf! Lasst uns sterben,
Töten und getötet werden.



geschrieben von: Darkscream

Black tree

Ein neuer Spross
Wächst unaufhaltsam empor
Am schwarzen Baum
Der sich mit aller Kraft
In der dunklen Erde verankert
Damit er nicht vom Sturm entwurzelt wird
Der hie und da über ihm und dem dunklen See tobt
Nur um sich im Tümpel zu ergiessen
Der so den Baum tränkt
Und ihm die Möglichkeit bietet
Weiter zu wachsen

Ich mag ihn nicht
Doch er gehört mir
Auch wenn er für den Schmerz steht
Ist er mit Erinnerungen verbunden
Die ich nicht missen möchte
Und so lass ich ihn weiter wachsen



geschrieben von: Darkscream

Geschundener Geist

Ich stehe in einem Meer aus Blut
Still und dunkel liegt es da
Tropfen fallen noch hinein
Nur ihr könnts nicht sehn
Mein Blut rinnt stehts hinunter
Aus aufgerissnen Wunden
Die ihr mühsam gemacht
In meine verletzte Seele
Ich versuch den Tag zu meistern
Doch ihr zerfetzt mich mit Worten
Zerreisst meinen geschundenen Geist
Ich gebe auf, kann nicht mehr.



geschrieben von: Darkscream

Vampire 2

Schön wie die Nacht
Mit Augen, so rot
Verführen sie dich
In den ewigen Tod

Leidenschaftlich nehmen sie das
Beissen, saugen und schlecken sie es
Nehmen dir dein rotes Gut
Vertreiben damit ihre Wut

Kinder der Schatten
So nennt man sie
Nehmen sich was sie mal hatten
Doch bekommen es nie.



geschrieben von: Darkscream

Du (Part II)

Unsere Blicke trafen sich
Kurz aber so intensiv
Dass ich dein Gesicht in der Menge suchte
Doch du warst verschwunden

Suchte dich überall, tagelang
Doch ich fand dich nicht
Die Hoffnung versickerte
Als der Regen kam

Sitze untrem Baum
Sehe den Tropfen zu
Leere breitet sich in mir aus
Ich fühle mich verloren
Verzweifelt klammere ich mich an die Erinnerung an dich
Doch dein Antlitz verschwindet
In meinen Gedanken
Wie die Regentropfen in einer Pfütze.



geschrieben von: Darkscream

Bittere Wirklichkeit

Gehe unter die Dusche
Lass das Wasser über meinen Körper rinnen
Will die Leere ertränken
Die Einsamkeit weg waschen
Den Schmerz verschwinden lassen
Die Wärme und Geborgenheit
Die das warme Wasser mit sich bringt
Geniessen
Denn wenn ich weg gehe
Schlägt die bittere Wirklichkeit
Diese kalte Welt
Wieder gegen meinen Körper
Nur um erneut von der Angst daran zu zerbrechen
Wieder fortgespült zu werden.



geschrieben von: Darkscream

Nachtigall

Dunkler Schleier legt sich sanft
Auf meine Gefühle nieder
Die Quelle der Enttäuschung dampft
Meine Seele starb schon wieder

Die Liebe mir nun nicht mehr zwitschert
Der Rabe hat sie verjagt
Tränen in der Erde versickert
Das Leben hat versagt

Blätter fallen von den Bäumen nieder
Regentropfen auf meinem Grabesstein
Von fern ertönen Klageslieder
Tote Nachtigall untrem Blütenhain



geschrieben von: Darkscream

Alles Andere

Und wenn es Dunkel wird
Kann ich nicht mehr
Dann folge ich
Nur noch dem Tränenmeer
Alles was ich mir aufgebaut
Ist nun zerbrochen
Du hast mir den Irrsinn geklaut
Und mein Herz durchstochen
Die Leere ist das einzige das ich noch seh
Denn alles Andre tut nur noch weh..



geschrieben von: Darkscream

Scherbenweg

Zuviele Scherben auf meinen Weg
Als dass ich noch mit nackten Füssen drüber laufen könnt.

Die Schnitte werden immer tiefer.
Die Kanten immer schärfer.

So werd ich doch weiter getrieben.

Auf der Suche nach dem Ende
Wo es kein Ende zu nehmen scheint.

Rotes Dunkles Blut ist hier die einzige Zierde.

Und komm ich doch noch an
Ergiesst sich ein roter See zu meinen Füssen..



geschrieben von: Darkscream

Diese Zeilen schreib ich nun nieder
um meine wirren Gedanken zu sortieren
und dir mal die Wahrheit zu sagen
warum das alles geschah:

tagelang lief ich durch Dunst
Gefühle zu zeigen war für mich eine Kunst
und stehts behielt ich die Wahrheit bei mir
herrscht doch zu viel Kälte hier
so verstand ich auch nicht was du sagtest
auch nicht als du um Wärme batest
deine Seele mich zu fest erschreckte
und tief im Innern Ängste weckte
darum hab ich nichts sehr erwiedert
und stehts gesenkt, meine Lider
ich wollt dich auf keinem Fall verletzten
so begann ich mich zum Abgrund zu hetzen
mir fehlte immer das beruhigende Gewissen
du hast mich nie aus der Verzweiflung gerissen
den ersehnten Stoss gabst du
als ich dich mit deiner Freundin sah
seit anhin bleibt in meinem Kopfe nur die Leere
wenn der Gedanke an Zweisamkeit wiederkehre
doch dies hier schreibe ich dir
damit du weiss wie es ging, mir
nur damit du weisst, du wirst vermisst
sicher ist es gut so wie es ist..



geschrieben von: Darkscream

Meine Seele

da hockt sie in der Ecke
folge der Blutspur und du wirst sie finden
die Haut, aufgerissen
als sie versuchte über den selbst errichteten Zaun zu klettern
Schnittwunden, tief
weil sie versuchte deine Hand zu fassen
dies Wimmern
weil sie sich stehts Sorgen um dich macht
die Tränen
weil sie weiss,
dass niemand über den Zaun klettern wird
niemand ihre Wunden heilen wird
niemand das Wimmern in Lachen umwandelt
niemand ihre Tränen trocknen wird
so wippt sie hin und her
in ihrer Ecke
in ihrem Schloss
umgeben von meterhohen Stacheldrahtzaun...

Aufgegeben.



geschrieben von: Darkscream

¨¨¨Die Dichtkunst ist das, was mir echt am Herzen liegt
schau dass die Quelle nie versiegt
sonst leg ich dem Wahnsinn meine Seele darnieder
meinen geschundenen Geist seht ihr dann nie wieder¨¨¨



---- Bis anhin denk ich noch an das was wir hatten, auch wenn das Bild nun hängt im Schatten ----


..:: Und so ich alleine meinen Weg ging
sah ich derweilen nicht die Blumen
nur Schatten meine Gedanken umhing ::..


~~ Ich hab was Unausweichliches, dem ich doch immer
ausweiche - DICH! ~~



geschrieben von: Darkscream

HassLiebe?! oder: Was du bist für mich

Der Himmel auf Erden
gleichzeitig mein Fall

Der Stern am Himmel
und doch nur das Dunkel der Nacht

Die Nahrung zum Leben
aber nichts weiter als Gift

Das Positive
und Negative zur selben Zeit

Ich kann nicht sagen was du bist für mich

Freude und Hass sind gleichzeitig vorhanden.



geschrieben von: Darkscream

Weit war ich gefallen
lange im Dunkeln gegangen
niemand da der mir helfen konnte
und doch so manche, die mich hielten
wo wurde die Nacht erträglicher
wurde auf einen Weg geführt
sie schoben mich nicht voran
sonder nahmen mich bei der Hand
und gingen mit mir diesen Weg
Stück für Stück schwand das Dunkel
der Schmerz ist noch nicht weg
die gebrochnen Flügel noch da
und doch fliege ich wieder!



geschrieben von: Darkscream

Der Tag

Am Meer steht sie, erhebt zum Gruss die schwache Hand
was ist ihr schon geblieben
Kinder, Haus und das einsame Land
haben ihn zur Flucht getrieben
doch steht sie jeden abend am Strand
hoffend weisse Segel zu erblicken
betet zu Gott mit dem Rosenkranz in der Hand
möge er ihm tausend Engel schicken

Treue dem König hat er geschworen
drum bricht er auf zur grossen Schlacht
und wenn ihn der Tod hat auserkoren
so hofft er, dass Gott über seine Frau wacht
immer wird er sie lieben wie am ersten Tag
nimmer will er sie sehen an seinem Grab
doch streckt ihn nieder des Feindes Schlag
am Tag, als Gott ihn dem Tod übergab

Niemand hat ihr die Nachricht geschickt
doch ihr Herz ihm schon in Trauer gedenkt
während sie in den schwarzen Himmel blickt
und dem Meer ihre Tränen schenkt.



geschrieben von: Darkscream

Sag

Schwarzer See der Tränen
sag, wann bringst du mir mein
deine Existenz soll immer währen
doch ich hab keine Kraft mehr zum weinen

Schwarzer Baum der Schmerzen
sag, wo finde ich ihn denn
nimmer werde ich die Krallen an dir wetzen
denn ich bin zu müde zum wegrennen

Schwarze Rose des Leidens
sag, wie heisst er denn nun
nie werd ich dir die Blüten aus reissen
doch nimmer werden meine Wunden ruhn



geschrieben von: Darkscream

** gewidmet an jemanden, den ich nie verlieren will **



Diese Hilflosigkeit
ich kenne sie
obwohl ich auch weiss
dass wir nie das selbe fühlen
und trotzdem
besteht eine Beziehung zwischen ihnen
zwischen uns
ich möchte nicht
dass "unser" Band zerrissen wird
bitte überlege es dir ganz genau
nur den Gedanken an einen Bruch
lässt mein schwaches Herz weinen
lasse mich im Dunkeln stehen
damit du meine Augen nicht sehen kannst
damit du die Tränen nicht sehen kannst
die still über meine Wangen rollen
doch sag mir bitte deinen weiteren Weg
die Ungewissheit bringt mich sonst um
und behalte in Gedanken
dass ich dich vermissen werde!



geschrieben von: Darkscream

Verlorene Zweisamkeit

Warum komm ich nicht davon los?
Immerzu denk ich daran
Und die Gefühle
Kommen wieder auf

Vermisse ich dich
Oder nur den Gedanken
Zu wissen, dass ich geborgen bin?

Vermisse ich deine Wärme
Oder das Gefühl
Eine Wärme zu spüren?

Vermisse ich deine Blicke
Oder die Gewissheit
Jemand sucht mich in der Menge?

Ich vermisse den Gedanken.
Ich vermisse das Gefühl.
Ich vermisse die Gewissheit.

-aber definitiv nicht dich.

Nicht den Schmerz.
Nicht die Ungewissheit oder Angst.
Nichts von dem was du hinterlassen hast.

Geh, verlasse mich.

Lieber ist mir die Einsamkeit als eine verlorene Zweisamkeit.



geschrieben von: Darkscream

ein schon älteres Gedicht von mir..


Nur träumen

Will dich haben,
ganz nah bei mir,
will mich an deiner Liebe laben,
nimm mich zu dir

doch du hast jemanden,
auch wenn nicht richtig,
Erinnerungen die dich banden,
sie sind dir wichtig

so muss ich mich begnügen,
mit deinem Angesicht,
und ich muss mich selber rügen,
nicht zu wünschen ihr Todesstich

kann nur träumen von uns zwei’n,
hoffen, warten, bangen,
wünschte es könnte so sein,
Tränen rinnen entlang meiner Wangen

Vielleicht auf unsrem letzten Weg,
vielleicht wird dann was draus,
letzter Gang über einen verlotterten Steg,
weg, aus unserer Welt raus



geschrieben von: Darkscream

So viel

Wäre es falsch?
Wäre es ein Fehler?
Wäre es dumm?

So viele Fragen
Und doch keine Antwort
So viel Hoffnung
Und doch kein Erfüllen
So viel Angst
Und doch kein Schutz

So viel
Und doch nichts.



geschrieben von: Darkscream

Leben

Federleicht schwebt mein Traum
Über spitzer Berge Saum
Hie und da schreck ich kurz auf
Doch folge weiter dem Träumelauf
Und platzt sie doch, die Seifenwand
Vielleicht mein Herz dann hell entflammt
Doch aufgerissen an ner Spitze
Blutet es heftig, auch die kleinst Ritze
So schwimm ich weiter im Lebensfluss
Stück für Stück zum Todeskuss



geschrieben von: Darkscream

In der Nacht

Die Seelen sich lösen von des Tages grau
Tanzend, singend, lachend, weinend
Sind wir dort unter dem schwarzen Mantel
Uns so fremd und doch vertraut
Schlüpfen wir in eine andere Haut
Tanzend, singend, lachend, weinend
Geben wir uns so, wie wir es am Tag nicht vermochten



geschrieben von: Darkscream

Blick

Kurz trafen sich unsere Blicke
Für dich vielleicht nur nebensächlich
Doch in mir riefen sie Gedanken wach

So zerrissen
Traurig
Der Glanz war verschwunden
Einsam

So würd ich deinen Blick beschreiben
Doch die Wahrheit werde ich nie erfahren
Denn auch wenn du in der Nähe stehst
Wirst du für mich wohl immer unerreichbar bleiben.



geschrieben von: Darkscream

Zuviel

Du kommst
lächelst mich an
ich lächle zurück
Wechsel einiger Worte
wieder lächeln
an nichts denken
nur die Situation kontrollieren
und lächeln
zuhören und lächeln
verabschiede mich
"bis später"
laufe davon
überdenke das ganze Treffen
deine Blicke.

Du kommst
wieder dieses Lächeln
wieder lächle ich zurück
wieder Wechsel einiger Worte
deine Nähe
ich ertrage sie nicht
geh einen Schritt zurück
du schaust mich an
erwartender Blick
ich lächle
schaue weg
dich wieder an
auf den Boden
alles in mir schreit "nein!"
zuviel hast du zerstört.

Dreh mich um
und laufe weg.



geschrieben von: Darkscream

*nameless*

Weisst du
eigentlich steckst du
noch immer
in meinem Kopf
auch wenn ich
versuche
nicht an dich
zu denken
seh ich doch nur ständig
dich
vor mir stehen
rieche
dich
wenn ich im Bus sitze
sehe
dich
in anderen Männern wieder
vergleiche
die andern
mit dir
und komme
immer
zur Erkenntnis
dass dich
so schnell
niemand
ersetzen kann.

miss ya.

~13. August 2006~





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