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Trauer & Tod

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geschrieben von: er

Willkommen im poetischen Almanch zum Thema:

Trauer & Tod

Den ständigen Lesern dieses Almanach sei empfohlen den Sprunganker auf das Themenende zu nutzen. Klick auf den Link mit dem entsprechenden Namen RECHTS in der Forenübersicht... letzter Beitrag von -xxx-

Ich wünsche euch nun einen angenehmen Aufenthalt.



geschrieben von: *Silence*

Ich lasse mich vor deinem Grab nieder
Die nasse, schwarze Erde noch ganz frisch
und unschuldig
Das Grablicht flackert in seiner Plastikhülle
auf dem Deckel noch das Etikett
Ausdrücke der Trauer in Massenanfertigung
Ich starre auf das hölzerne Kreuz
Dein Name steht dort mit lieblose, kalten Buchstaben
Dein Name, den ich geliebt habe und noch so sehr liebe
Steht dort auf einem Totenkreuz
Ohne wenn und aber
Keine Kompromisse
Dort steht der Beweis, dass du tot bist
Wie ein Ortsschild
steht dort dein Name
Warum bist du einfach aus meinem Leben gegangen
Hast uns allein gelassen..

Leblos war dein Körper
Als ich den Raum betrat
der so fremd wirkte
Ich sah in dein Gesicht
wollte es nicht vergessen
und hatte dich so schrecklich lieb
Du lagst dort so friedlich
inmitten der fremden Menschen um uns herum
Die dort anscheinend standen und warteten
bis wir fertig waren mit der Verabschiedung
aber mit dieser
werden wir niemals fertig sein
Ich wünschte es wäre ein Traum
kann es nicht glauben
dass du dort liegst
in deinem eigenen Haus
Du kannst doch nicht einfach gehen..

Nur ein letztes Mal dich lächeln sehen
dafür würde ich gehen
bis ans Ende dieser Welt
Nur um deine Stimme
noch ein einziges mal zu hören
Nur um noch einmal
In deine ehrlichen Augen zu schauen ..

Bin gelähmt
stehe vor deinem Grab
tausche das Wasser in der Vase aus
zünde ein neues Licht an
Lasse ein bisschen von mir bei dir
berühre die kühle Graberde
schließe die Augen
Und wünsche mir nichts anderes
als dass du wieder da wärst
um mich in deine Arme zu nehmen

[Dieser Beitrag wurde von *Silence* am 14. Juni 2001 editiert.]



geschrieben von: witchking

Sein oder Nichtsein
das ist die Frage.
Ob's edler im Gemüt
die Pfeil und Schleudern
des wütenden Schicksals
zu erdulden oder sich wappnend
gegen eine See von Plagen
durch Widerstand sie enden.
Sterben...Schlafen...das ist es.
Und zu wissen das ein Schlaf
die tausend Stösse endet
die unseres Fleisches Erbteil.
'S ist ein Ziel aufs innigste
zu wünschen.

William Shakespeare - Hamlet



geschrieben von: Jeretik

Ich hab heut' Nacht vom Tod geträumt
Er stand auf allen Wegen
Er winkte und er rief nach mir so laut
Er sprach, mein Leben sei verwirkt
Ich sollt' mich zu ihm legen
Ein frühes Grab sei längst für mich gebaut

Ich floh, soweit das Land mich trug
Soweit die Vögel fliegen
Doch mir zur Seite spürte ich den Tod
Sein Schatten folgte meiner Spur
Ich sah ihn bei mir liegen
Und seine Hände waren blutig rot

Da wußte ich es weht der Wind
Und Regen fällt hernieder
Auch wenn schon längst kein Hahn mehr nach mir kräht
Weil ich schon längst vergessen bin
Singt man mir keine Lieder
Nur Unkraut grünt und blüht auf jedem Feld

Ich hab heut' Nacht vom Tod geträumt
Es gibt kein ewig' Leben
Für Mensch und Tier und Halm und Strauch und Baum
Das war mein Traum


Der Traum vom Tod II - Subway to Sally



geschrieben von: Vampyre

Rauchschwaden durchströmen den Raum
In einer Ecke liegt ein Körper,fas regungslos
Leicht umhüllt von schwarzem Stoff,die Augen kaum sichtbar
Grausames haben sie gesehen
Eine Kerze neigt sich dem Ende zu
Das Herz wird gekreuzigt
Ziellos wandert ein Körper durch den Raum
von einer Seite auf die andere,starr vor Angst
Gefühle bluten von den Wänden hinunter,
fließen zu einem riesigen Blutsee zusammen
Schmerz
Augen die nie gelogen haben
Keine Sonne,der Raum wird kalt
Die Kerze erlischt,es wird dunkel
Still steht ein Körper in einer Ecke
Laute Schreie
Augen die nie gelogen haben
Schmerzen fressen all die Liebe
Zerplatzte Träume zerschmettern den Kopf
Stirb Körper,sei tot
---------------------

------------------
Nur die Angst verschließt uns den Weg zu unseren Träumen



geschrieben von: ToterEngel

Schmerz

Alles schien gut,
alles war perfekt,
doch dann eines Tages,
gingst du fort von mir...

der Tod,
entriss mir deine Liebe,
dein ganzes selbst,
für immer...

damit kam der schmerz,
ein schmerz der alles verzehrt,
der die seele zerfrisst,
und innerlich tötet...

ich weiss eines tages,
werde auch ich erlöst,
von der gnädigen Hand,
des Todes...

dann bin ich endlich,
diese qualen los,
und wieder mit dir,
vereint...

der Schmerz jedoch,
wird für immer sein,
und warten,
warten auf sein nächstes Opfer...

------------------
...schwarze schwingen tragen den schmerz durch die nacht...



geschrieben von: ToterEngel

Schmerz


einst dachte ich du wärst auf ewig mein,
doch dann nahm man dich fort von mir,
dein atem erloschen,
deine augen gebrochen sehen nie mehr,
dein mund schlaff lächelt nie mehr,
man nahm dich mir fort,
damit kam der schmerz,
der schmerz der in mir brennt,
der schmerz der alles verzehrt,
der schmerz der mich tötet,
der schmerz der meine seele zerfrisst...


meine welt und mein herz zerbrach,
doch jedes stück trägt dein gesicht,
jedes stück bindet einen gedanken an sich,
einen gedanken an dich,
die welt wurde schwarz,
schwarz von dem schmerz meiner seele,
alles verlor seine bedeutung,
alles starb in mir,
nur der schmerz wuchs aus dieser leere,
zum feuer das mich zwingt dies hier zu schreiben ,

doch ich weiss eines...
eines tages folge ich dir,
und nur der schmerz wird zurückbleiben,
und solange warten,
bis er erneut eine gepeinigte Seele findet,
er wird überleben,
für immer...



------------------
...schwarze schwingen tragen den schmerz durch die nacht...



geschrieben von: ToterEngel

Leere


ich horche in mich hinein,
doch ich höre nichts,
ich schaue in mein herz,
und sehe nichts,
du nahmst all das mit dir,
als du fortgingst um nie wiederzukehren...


alles was du mir gelassen hast ist die leere,
leere erfüllt mich meine seele,
mein ganzes sein,
alles was ich war,bin und sein werde,
hat seine bedeutung verloren,
in der leere meines lebens...


doch eines tages,
werde ich mich und alles um mich herum,
von dieser leere befreien,
indem ich einfach meine seele ziehen lasse,
ziehen um vieleicht zu finden,
was für immer verloren ist...


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...schwarze schwingen tragen den schmerz durch die nacht...



geschrieben von: ToterEngel

Tod


er umgibt uns,
wir sehen ihn täglich,
doch wircklich interesieren,
tut es uns nicht...


doch wenn es dazu kommt,
das er einen Menschen,
der einem wichtig ist raubt,
dann merken wir erst was er eigentlich auslöst...


trauer,angst,verzweiflung all das,
all das überfällt uns dann,
doch erst dann wenn man selbst jemanden verloren hat,
kann man begreifen wie schlimm diese gefühle sind...


doch nur eines,
sollte man da NIEMALS tun,
selbstaufgabe,
denn dann holt sich der Tod bald dich...



------------------
...schwarze schwingen tragen den schmerz durch die nacht...



geschrieben von: LacrimaAeternus

Blutige Tränen

Klare, dunkle Nacht, die mich umfängt
Eiserne Kälte, die mich in ihrem Herzen gefangen hält
Der Regen fällt nieder in die Leere meines Grabes
Nie gab es für mich ein Zeichen von Gnade
Längst bin ich tot, auch wenn mein Körper noch lebt
Im eisigen Wind, der meine Seele durch die Einsamkeit trägt
Wo ist der Sinn von diesem trostlosen Dasein?
Wofür sind all meine Leiden und Pein
Die tief in meinem Herzen wohnen
Jeglicher Schmerz wird sich niemals lohnen
Herab prasselt bitterer Regen
Und vermischt sich mit meinen blutigen Tränen




geschrieben von: LacrimaAeternus

Death

Death took you away
Like the dawn the night
Remembering the words you said
I can't accept that you've died
Tears of eternal sorrow
Frozen by the cold of November
Don't want to have a tomorrow
Sitting there and have to remember
All these times of my life
Seeing it was in vain
Parted by the knife
But all this pain,
It won't never die
It's better to join you in your grave
Than to suffer from this lie
Anyway I've lost all I ever had




geschrieben von: LacrimaAeternus

Der Tod

Schwarze Schatten
Kalte Tränen
Ernähren hier die Ratten
Infantilität, von dunklen Weiden umgeben
Getaucht in mattes Licht
Sterile Gegend
Sie blendet mich und nimmt mir die Sicht
Stiller Regen
Die Angst hier heimisch ist
In dunklen Träumen
Und mit tückischer List
Kommt er angeschlichen, lauert hinter verdorrten Bäumen
Und schlägt zu und nimmt was er will
Dich fragt er nicht
Kein Beten hilft
Denn er kennt keine Gnade, kein Licht
Makaberes Verlangen
Ewige Dekadenz
Spiegelt sich auf seinen knochigen Wangen
Gefangen in der Abstinenz
Er lässt dich nie ruhen...
Der Tod




geschrieben von: LacrimaAeternus

Zu spät

Trauer, Einsamkeit
Verzweiflung, Zerbrochenheit
Wer sieht es wenn nicht zu spät
Wer sieht wie sehr mein Herz um Erlösung fleht
Meine Wunden, die niemals heilen
Wunden, die in meinem Herzen verweilen
Tränen, die niemals trocknen
Mein Herz, zerbarsten und zerbrochen
Tausend Irrwege, die zu keinem Ziel führen
Niemand kann diesen Schmerz spüren
Der tief inmitten meines Herzens wohnt
Doch wer weiß was ich gefühlt wenn ich einst tot
Ich habe umsonst gelebt
Als sie es sahen war es zu spät




geschrieben von: LacrimaAeternus


Der Rabe

Der Regen faellt wie ein Meer aus Traenen auf mich hernieder
Der eisige Wind streichelt dein Gesicht
Das kalte Licht des Winters kehrt zwischen duerren Aesten wieder
In deinen Augen verschwindet das letzte Licht
Es ist stiller als in einem Grabe
Ohne ein Abschiedswort eilst du fort
Zu einem anderen, fremden Ort
Auf dem Grabstein sitzt der schwarze Rabe
Siehst du nicht mein Leid?
Siehst du nicht wie der Himmel weint?
Nun trete auch ich dem Tode bei
Dann sind wir wieder vereint
Komme zu dir zu diesem Ort
Denn auch du verschwandest ohne ein Wort




geschrieben von: LacrimaAeternus

Die Maske der Ironie

Er lacht mir entgegen, bitter und erbarmungslos
Doch in seinen Augen spiegeln sich all seine Leiden , all sein Verlust wider
Er war das Opfer und bringt nun den Tod
Dort oben singt er seine traurigen Lieder
Umgeben von Krähen, die sein Schicksal teilen
Und ewigwährend hofft er nicht für immer von dem Menschen, den er liebt getrennt zu bleiben
Bis dahin festgehalten in seiner Agonie
Trägt er die Maske der Ironie





geschrieben von: Raeven



Schwarz ist der Mond,
der die Nacht erhellt.
Schwarz ist das Lamm,
das vom Himmel fällt.
Schwarz ist der Schleier,
der mich verhüllt.
Schwarz ist das Leben,
das in mir verglüht.


_________________________




geschrieben von: Sensus Moriendi

düstere tränen
schwarze träume
dunkelheit
und etwas in mir
das ich nicht richtrig erfassen kann
ein gefühl?
ein gedanke?
ein traum?
noch mehr schmerz?
ich laufe
und renne
und komme nicht weg
will weg von hier
von mir
von ihm
von ihnen
von mir selbst und
von allem das mich noch hält
will fliegen
will fallen
will träumen von...
von was?
von leben?
von liebe?
von glück und gefühl?
von all diesen dingen
die scheinbar es gibt
jedoch niemals für mich?
will nicht mehr sein
nicht mehr fühlen
nicht mehr träumen
nur fallen
nur fliegen
ins dunkel?
ins licht?
in die nacht?
in den tag?
weg, weg von allem
das mich noch hält
weg von den worten
den stimmen
dem leben
nur fallen
nur fliegen
nur träumen von...
von erlösung?
von dunkel?
vom ende?
vom... tod?




geschrieben von: infernal_angel

Warum macht mich die Nacht traurig, wenn sie doch so schön ist? Warum musste ich vorhin weinen, als ich den Mond sah? Nur selten hatte er die Chance, sein Licht zu mir zu schicken, die Wolken waren stärker. Doch wenn sein Silber mich traf, rannten die Tränen an meinen Wangen herab...
Warum macht mich die Nacht traurig? Habe ich am Tage keine Zeit dazu? Ist der Tag zu grell, zu abstumpfend? Finde ich nur nachts die Zeit, meinen Gefühlen, Gedanken nachzuhängen? Kommt nur dann die Trauer in mir hoch? Tatsächlich... meine Tränen fließen stets im Dunkeln...



geschrieben von: sylia

Herbstgedanken an Andre`

Geh in den Garten in der Nacht,
Hab die Sehnsucht mitgebracht.
Fühl mich allein ohne deinen Arm,
Nur, wenn du da, war es mir warm.
Hinter Wolken erahne ich die Sterne,
Mein ganzes Ich, wär bei dir so gerne.
Doch niemals mehr werd ich dich spüren,
Verschlossen sind mir alle Türen.
Dein Grab ist das, was ich noch seh,
Nun ich allein durchs Leben geh.
Kein Anderer kann sich mit dir messen,
Nie, nie werd ich dich vergessen!
Umarme dich fest in Gedanken,
Dort, wo im Herbst Rosen ranken.



geschrieben von: Curzon

Herbst

Wieder ist ein Sommer vergangen
Wieder fallen die Blätter
Ergeben ihrem Schicksal
Ohne Hast, ohne Angst, ohne Trauer

Wieder fegen die kalten Winde
Die Tränen des Himmels
Über das Verschwinden der Sonne
Durch die todeskalten Lüfte

Wieder flieht das Leben
In warme Sicherheit
Oder stirbt
Bedeutungslos

Verblassend meine Erinnerungen
Versinken in kalten Abgründen
Für immer vergangen ist die Zeit
Für immer verloren sind die Erinnerungen

In tödlicher Traurigkeit
Bin ich gefangen
Ist die Welt gefangen
Denn die Zeit des Lebens und der Freude

Ist vorbei
Ist vergangen
Ist verloschen
Für immer



geschrieben von: LadyOfLonelyness

Es klingt vielleicht verrückt, aber dieses Gedicht habe ich heute, nachdem mein Hund ungeschläfert wurde, geschrieben:


Der Tod

Der Tod kommt oft
schnell
und unerwartet

Nimmt einem
das Liebste
was man hat

Zurück bleiben
traurige
und verstörte Menschen

Sie wissen nicht
wie sie mit dem Tod
umgehen sollen

fühlen sich
alleine
und verlassen

doch oft
ist der Tod
auch eine Erlösung

eine Erlösung
von all den Schmerzen
und Qualen

Warum soll man
ein Tier
noch länger am Leben erhalten
wenn sein Leben
schon lange nicht mehr lebenswet ist?

Es ist nur noch geprägt
von Schmerzen

Doch wer wagt
über Tod und Leben
zu entscheiden?

Ein kurzer Moment
eine kleine Spritze
dann ist alles vorbei

nimmt sie hinfort
aus unserem Leben

ist einfach
ganz ruhig eingeschlafen

Der Tod
kommt oft schnell
und unverhofft






geschrieben von: LadyOfLonelyness

Komm zurück!

Komm zurück zu mir
Ich vermisse Dich
Du fehlst mir so sehr

Vermisse Deine Zärtlichkeiten
Deine Berührungen
Deine sanften Küsse
auf meiner nackten Haut

Du hast mich geliebt
Warst immer für mich da
wenn es mir schlecht ging

Doch ich habe alles
mit Füßen getreten
Habe alles kaputt gemacht

Ich weiß
die Erkenntnis kommt spät
viel zu spät

Nun hast Du eine Neue
Liebst mich nicht mehr

Und ich sitze hier
Traurig und allein gelassen

Warum bist Du gegangen?
Warum hast Du mich verlassen?

Wie viel würde ich darum geben,
Dich noch einmal in meinen
Armen halten zu dürfen

Doch Du bist fort
Undendlich weit weg
Und Du blickst nicht mehr zurück

Hinterlässt einen riesen
Scherbenhaufen

Wie soll es weitergehen?
Komme mit meinem Leben nicht mehr klar


Verletze mich selbst
Diese elende Kreatur

Würde am liebsten
die Augen schließen
und sterben



geschrieben von: Angel of Death

Hmm...wusste nicht genau, wo ich es einordnen soll...hab mich hierfür entschieden, weil ich ziemlich deprimiert war, als ich es geschrieben habe...

Hoch geflogen – Tief gefallen


Hoch in die Lüfte -
wie auf den Schwingen eines Adlers -
hast Du mich gehoben.
Der Sonne entgegen.
Mir gezeigt, daß alles auch anders sein kann,
voll Licht und Wärme,
nicht nur alles grau in grau.
Die Formen und Farben,
die Geräusche und Gerüche
der Natur neu erleben -
bewusst erleben.
Frei hab ich mich gefühlt,
befreit von dem Mief der Stadt,
den Sorgen des Alltags.
Die Sonne ging auf.
Die Sonne in meinem Herzen,
wiedergespiegelt durch Dein Lachen.

Doch nun ist sie wieder da,
die Dunkelheit in meinem Herzen.
Von innen her frisst sie mich auf,
schleicht sich ein in jede Faser meines Körpers,
in jeden Gedanken in meinem Kopf.
Der Adler ist abgestürzt -
rasend schnell in die Tiefe.
Und mit ihm - ich.

Flieg, kleiner Adler, flieg!
Nur noch ein bisschen,
nur wieder ein bisschen höher!
Lass mich noch einmal die Sonne sehn,
bevor ich versinke,
versinke in der Dunkelheit.


Dark Greets
Angel of Death


------------------
A day without a laugh is a lost day



geschrieben von: Azgaroth

<font color="D9D9D9">~~~Einen lichttoten Gruss, an all jene die sich an den Todespoesie beteiligen..........

Hier mein kurzer Beitrag ueber das besagte Thema.....

<B>Der Wahrhaftige Tod</B>

Vorbei ist nun des Lebens Klage
Verloren, verronnen,hinfort die Zeit
Untastbar der Geschmack vergangener Tage
Der Tod ein Moment ohne Eitelkeit.

Der Duft der an ihm kriecht empor
Pest und Zerfall ohne Gleichen.
Nie erlebtest Du solches jemals zuvor.
Du wuenschtest Dir er wuerde weichen.

"Komm und trinke von meinem Quell'.
Sei ein Kind unendlicher Macht.
Die Wahrheit leuchtet warm und hell.
Ich habe Dir ein Geschenk gebracht."

Lasse dich vom Fleisch nun scheiden
Tritt ein in des Todes verworrene Hallen
Entsage nun allen weltlichen Leiden
Deine Stimme wird nicht im Diesseits schallen

In dieser Welt drehst Du Dich nicht im Kreise
Beginnst hier eine neue Reise.

Keine Sorgen keine Qual.
Keine Finsternis, kein dunkles Tal.

Wie im Geiste so auch dort.
Gibt es kein gesprochen' Wort.

Bald wird es in Deiner Seele funkeln
Wie im Lichte so auch im Dunkeln.

Dies ist jetzt Dein wirklich' Leben.
Dies hat Dir der Tod gegeben.

********************************************

Ich dachte mir das der Tod, Hass und DUNKELHEIT Hand in Hand daherschreiten, deshalb das folgende Werk.

<B>Dunkelheit</B>

Sie erwacht in mir
Majestaetisch und Erhaben
Residiert sie in meinem Geiste

Frostige Flammen umschlingen mein Herz
Ersticken Emotionen bereits im Keim
Bilden einen Schild gegen das Mitleid
Auf das ich morde ohne Greuel

Ein Werkzeug der Nacht

<B>Dunkelheit</B>
Sie breitet sich aus
Gnadenlos und unaufhaltsam
Nistet in meinen verdorbenen Knochen

Wirre Gedanken zerren an meinem Verstand
Konstruieren eine Welt des Hasses
Wie Dornen stechen sie in mein Denken
Der Schmerz treibt mich voran.

Ein Sklave der Nacht

<B>Dunkelheit</B>
Sie ergreift von mir Besitz
Foltergleich und gierig
Meine Pupillen zeugen von Wahnsinn

Kranke Visonen lenken meinen Weg
Fuehren mich in den dunklen Stall
Wandere mit den Schatten die mich durchsetzen
Ich bin der Welten Schicksal

Ein Assassine der Nacht

<B>Dunkelheit</B>
Sie lenkt mich in einen lichtlosen Raum
Umgarnt mich mit Lob und Versprechen
Heuchlerisch und durchschaubar
Mein Augen treffen die eines Kindes
Wir starren einander an
Beuge mich hinein in die Krippe
Des Kindes neues Schafott.

Ein Handlanger der Nacht

<B>Dunkelheit</B>
Sie laesst mein Bewusstsein im Nichts verlieren
Skrupellos und instinktiv
Laesst meine Hand in die Tasche gleiten

Berechnend und geplant fuehle ich ihn
Blanker Stahl in meiner Faust
Steche rostigen Stahl in das Jesukind
Durchbohre das faule Herz.

Der Befreier der Erde…….

Fluestert Worte des Hasses
Voller Begeisterung und Lust
Maria und Josef werden an ihrer Wollust zugrunde gehen.
Das Werk ist nun vollbracht

Die Welt ist gerettet.</font>


© Copyright by Azgaroth - Der weinende Tod





geschrieben von: Schattenhexe

Der Kuss

Ich stehe hier, mitten drin,
durchfährt mich nur ein kalter Schauer.
Tote Seelen überall, Kälte und der Schein des Mondes.
So geh ich mit ihm Hand in Hand,
er küsst mich sanft und häkt mich fest, bis ich fall ins Nirgendwo...............

------------------
Dark Greets
Die Wächterin der Schatten



geschrieben von: Azgaroth

Trostlos tropf der Regen
Auf mein zerzaustes Haar
Eine Spur kalten Blutes
Zeugt von dem Weg den ich beschritt

Eine dunkle Traene
Sterbend auf meinen Wangen liegt
Der letzte Zeuge meiner Trauer
Du wirst diese Traene morden
Du bist der Grund das sie diesen Weg geht

Beschwerlich

Unwegsam

Ueber mein Emotionsloses Fleisch

Hinab auf den feuchtnassen Waldboden

Ein Funke des Lebens

Durch dich geschaffen

Durch Dich gestorben

Durch Dich tausendmal auferstanden

Zu viele Traenen starben

Wurden meinen Gefuehlen geopfert

Nicht die abscheulichste Kreatur

Vergiesst unschuldige Traenen

Bevor sie etwas veraendert

In meiner Hand
Ein Strick
Ich blicke hinauf zur Eiche
Einfach doch zweckgemaess
Starker Wind kommt auf
Kaelte durchfaehrt meine Glieder
Meine Entscheidung steht fest
Ich werde mein altes Leben beenden
Ich sehne mich nach Mutter Erde
Sehne mich nach einer besseren Welt.

© Copyright by Azgaroth - Der weinende Tod




geschrieben von: sister of night

ich liege da...
ganz still...
höre den Regen gegen das Fenster klopfen...
ich schließe die Augen...
hoffentlich hört der Regen niemals auf....
hoffenlich bleibt der Himmel für immer grau....
Angst macht sich in mir breit...
Angst, die Sonne könnte wieder scheinen...
ich will die Augen nicht mehr öffnen...
will nur mehr schlafen...
träumen... dass der Regen niemals aufhört...



geschrieben von: Andalea

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[Dieser Beitrag wurde von Andalea am 28. November 2001 editiert.]



geschrieben von: Nihasa

Es ist kalt geworden

Schnee liegt über der Welt, wie eine Decke.
Erdrückt sie, Bringt sie um.
Doch sie währt sich nicht mehr.
Ihr ist es egal geworden.
Immer mehr Schnee fällt aus sie,
Beschmutzt ihr Antlitz.
Doch sie hat aufgehört dagegen anzukämpfen.

Immer weißer und weißer wird sie.
Kann sich nicht mehr währen.
Die Kälte umarmt sie,
nimmt ihr den Atem,
nimmt ihr das Gefühl,
nimmt ihr den Willen.
Er ergötzt sich daran.

Die Welt stirbt
und alle sehen zu.

Es ist kalt geworden.




geschrieben von: Schattenkind

Schattenkind
Deine Augen schauen in eine verdrehte Welt
Ungläubig starrst du ihr entgegen,
kannst sie nicht verstehn,
sie nicht fassen,
versuchst sie zu begreifen;
Tapsig trappeln deine Schritte durch die Dunkelheit
Dein Innerstes fühlt sich mit ihr in tiefer Geborgenheit
Deine Finger fühlen Kälte
Doch sie kann dir nichts anhaben
Sie ward mit den Tagen dein Freund
Deine Ohren erfassen die Stille
Schmerzend fast, und doch zugleich tröstend
Schleicht sie in dir umher
Deine Stimme hallt durch den Raum
Weist dir deinen Weg, warnt dich vor Gefahr
Du lerntest schnell sie zu benutzen
Und nun fürchtest du dich nicht mehr
Nacht für Nacht schlichst du dich fort
Um in eine Welt zu fliehn,
die du nicht verstehen brauchst
Schützend legt sie ihren Schleier aus
Vergessen und Kälte für dich bereit
Den sehnsuchtsvollen Schrei der Eulen
Enttäuscht du nie
Endlich erreichst du dein Ziel
Unschuldige Augen blicken in den klaren Mond
Dein Entschluss ist fest
Lang schon ward er gefasst
Deine Sinne lechtzen nach Vergebung,
Erlösung von des Tages Qualen
Und so stehst du am Abgrund
Möchtest den lockenden Strahlen des Mondes entgegen fliegen
Unschlüssig jedoch stehst du da
Jede Nacht wieder
Etwas in dir lässt dich verharren,
verwirrter denn je zuvor
Die Zeit vergeht,
fließt zäh doch gnädig dem Morgen entgegen
Deine Seele wird vom Tageslicht geblendet
Sie gehört nicht hierher
Enttäuscht von der Nacht
Machst du wieder Kehr
Verschmilzt mit der Wirklichkeit,
sammelst alle Reserven um den Tag zu bestehen
Müde schleppen sich deine Füße zurück
Doch sie wissen, wohin sie finden werden
Den schrei der Eulen enttäuscht du nie




geschrieben von: kleine Joe

Hab nie an ihn gedacht,
dachte das kann mir doch nicht passieren,
Alles war so schön,
und plötzlich schlich er sich in mein Leben
der Tod

Du wolltest kämpfen doch er lies das nicht zu,
Er nahm dir das leben und meins machte er kaputt,
Ich vermisse Dich und sehne mich nach Dir,
Siehst Du mich? Hörst Du mich?Wartest du auf mich?

Jeden Tag jede Sekunde, nur Du und immer nur Du,
Alles nur Du der Wind, der regen, der Tag, die Nacht, die Luft,
Du schlichst Dich i meinen Traum,
sagtest ich soll Dir nicht folgen!!

Warum?Warum Du?
Ein Glühendes junges leben erloschen,
Du sagtest ich liebe Dich!!
Und jetzt?

Ach ich wollte Dir noch soviel sagen!!
Soviel zeigen,
Diese Gedanken wie war unser letzter Abschied?
Ich weis es nicht mehr.

Gab es streit?
Vor allem sagte ich Dir diese 3 kleine Worte?
Ich liebe Dich!?
Ja ich liebe Dich von der Erde bis zum Himmel!




geschrieben von: Faith

Abschied

Ich sehe in deine Augen
doch sie sind leer

Ich fühle deine Hand
doch sie ist kalt

Ich warte bis du redest
doch du bleibst stumm

Meine Hand
legt sich auf deine Augen

Mein Blick
senkt sich auf dein Gesicht

Mein Herz schreit vor Trauer
denn du,
du lebst nicht für mich



geschrieben von: Pavor

Die Träne

Eine kleine, einzige Träne,
die in einem unbeobachteten Moment
meinem Auge entwich
und eine dünne, salzige Spur
auf meine Wange zeichnete,
ist der einzige Zeuge
des Schmerzes,
dessen Ursprung ich nicht kenn,
der Leere,
die sich in mir ausbreitet,
der Kälte,
die mich umgibt
und der Sehnsucht,
die all meine Gedanken gefangen hält
und mich lähmte,
bis die Angst vor mir selbst
diese Starre löste,
mich meine Hand bewegen ließ
und diese einzige Träne wegwischte,
auch wenn dadurch
weder Schmerz, noch Leere,
noch Kälte oder Sehnsucht,
weg zu wischen waren,
sondern nur diese Träne,
als einziger, stiller Zeuge.

------------------




geschrieben von: kleine Joe

Alleine, mit meiner Trauer.
Alleine, mit meinen Tränen.
Alleine, mit meinen Träumen.
Alleine, ohne Deine nähe.
Alleine, ohne deine Worte.
Alleine, ohne Deine Küsse.
Trauer weil es Dich nicht mehr gibt



geschrieben von: TheSadness

---;--@

...ich wandle in tiefer dunkelheit...kein licht...mein herz ein kalter klotz in einem toten körper...eine unsichtbare träne kullert meine wange hinunter...doch niemand sieht mich weinen...keiner trocknet meine tränen...meine tränen ein zeichen meiner ausblutenden seele...

...die, die ich liebe sind vion mir gegangen und werden von mir gehen...warum also noch hoffen???...steht nicht längst alles geschrieben???...

...das leben, ein spiel um leben und tod...doch stets wird der tod den sieg davontragen...dennoch bleibt die frage:

WARUM???

...keine antwort...


(in gedanken an D. A., ich werde dich niemals vergessen...)

TheSad





geschrieben von: Fallen-Angel

Tränen des Schmerzes, der Marter, der Pein
strömender Regen
niemal Verzeihn
verkrustete Wunden, klebriges Blut
immer in Sorge
stets auf der Hut
Strahlendes Lächeln für immer zerstört
alle Bekannten
grausam empört
Haut wie Marmor, Seide tiefschwarz
von Blut überzogen
lächelnes Grab
verlassene Herzen, für immer allein
bist du Dir sicher
so soll es sein?


------------------
"Stars, hide your fires, let not light see my black and deep desires"



geschrieben von: Fallen-Angel

Klatschender Regen
Sturm bei Nacht
zuckende Blitze
es ist vollbracht
ich seh dich liegen
von Blut überdeckt
der stumme Schrei Deines Todes
hat mich aufgeweckt
der Dolch fest umklammert
steckt Dir tief in der Brust
ich konnt Dir nicht helfen
ich hab es gewußt
tote augen
starren mich an
ich kann es nicht fassen
was Du hast getan
mein Herz fängt an zu brennen
meine Seele zerbricht
blutende Tränen
laufen über mein Gesicht
der Schrei meiner Kehle
plötzlich erstickt
die Gegenwart des Todes
die mich fast erdrückt
Ich seh Deine Haut an
sie leuchtet weiß wie der Mond
Deine schwarze Kleidung
alles wie gewohnt
Nur das Rot Deiner Tränen
die quelln aus Deiner Brust
Ich kanns nicht ertragen
Deinen Verlust
Du kämpftest tapfer
doch nicht lang genug
die Härte des Lebens
nahm Dir Deinen Mut
Die Einsamkeit Deines Alltags
die nur ich Dir vertrieb
doch ich war vergeben
Du warst wie ein Dieb
Doch ich widerstand Dir
mit marternden Qualen
und dies mußtest Du
mit dem Tode bezahln
Ich trete heran
dicht neben Dich
Dein Blut klebt an mir
doch ich merke es nicht
Ich berühr Deine Stirn, Deine Wangen, Dein Kinn
ich knie mich zu Dir
über Dich hin
Ich streife mit meiner warmen Hand
Deine toten Augen zu
und nun hast Du sie endlich
Deine ewige Ruh
Ich küss Deine Lippen
die so kalt sind, so hart
und schreite zur Tür hinaus
hinein in einen neuen Tag...


---------------------------------------------

Bitte laß es nicht so enden!!

Wenn Du mich liebst
liebst du dich
Wenn Du dich tötest
Tötest Du mich


------------------
"Stars, hide your fires, let not light see my black and deep desires"



geschrieben von: cora

der tod
langsam
aber keineswegs leise.....

worte die tiefer stechen
als jedes messer es könnte
blicke die tiefer durchdringen
als jede kugel es könnte
ignoranz
schmerzhafter als jedes gift
die schlinge der einsamkeit
zieht sich immer fester zu

erinnerungen an schöne zeiten
nur noch bilder ,die
einen auslachen und die langsam
im feuer der realität
verglühen

die flamme der hoffnung
wird immer kleiner
nur noch ein schwaches
hilfloses zucken
nur noch ein windhauch, dann

ein letztes aufbegeheren

WARUM????!!!





geschrieben von: Michaela

Nur ein Wunsch,niemals erfüllt.
Nur ein Traum,niemals gelebt.
Nur ein Versuch,niemals gelungen.
Nur eine Suche,niemals gefunden.
Nur ein Gedanke,niemals ausgeführt.
Nur ein Wort,niemals geschrieben.
Nur eine Hand,niemals gereicht.
Nur ein Gespräch,-niemals geführt.

Was habe ich eigentlich mein Leben lang getan?

Es ist vorbei,-und er gewinnt!

Michaela

ODER:

Das Grab!

Im Laufe Deines Lebens,-:
Begräbst du Deine Träume-als Utopie.
Deine Hoffnung-als Illusion.
Deinen Optimismus-als Phantasterei.
Dein Selbstvertrauen-als Selbstüberschätzung.
Deine Naivität-als Dummheit.

Und wenn Du alles tief vergraben hast,-dann begraben Sie Dich!

Asche zu Asche,-Mut zu Angst,-Einer von Vielen.

Michaela

------------------
Und am Ende steht die Wahrheit und der Tod der Hoffnung

[Dieser Beitrag wurde von Michaela am 09. Januar 2002 editiert.]



geschrieben von: little_butterfly

Die Freude ist ein Schmetterling
der dicht über den Boden flattert,
der Kummer dagegen ist ein Vogel
mit großen, starken, schwarzen Schwingen,
die tragen uns hoch über das Leben,
das unten im Sonnenlicht im grünen liegt.
Der Vogel des Kummers fliegt hoch oben,
dort, wo die Engel des Schmerzes
Wache halten über die Lager des Todes.

by xxxx



geschrieben von: Nurgle

Das kleine Herz

Weisse haut so glatt und rein
tief schneidet sich die klinge ein
ein roter tropfen leis erscheint
ein kleines Herz das blutig weint
einsam still und ganz allein
auf der Haut ein Strom aus Wein
fliesst in warmes wasser ein
das Wasser färbt sich blutig rot
das kleine Herz hat tränen not
ein letzter schlag dann ist es um
das kleine Herz liegt ruhig , stumm .

Nurgle




geschrieben von: Nurgle

Seelenkind

Lächeln es fällt mir so schwer
Denn nur trauer ist in mir
Trotzdem tu ich es wenn ihr es wollt
Sonst seht ihr was ihr nicht sehen sollt
Die wunden tief in meinem Herz
Den abgrundtiefe Seelenschmerz
Glücklichsein nach aussen hin
Lachen, spässe ohne sinn
Denk ihr wirklich das ich glücklich bin ?
Ihr seht nur was ihr sehn sollt
Niemals das was in mir steckt
Und ich seh wie ihr erschreckt
Wenn die Maske selten mal zerbricht
Und ihr schaut in das ängstliche Gesicht
Des Kindes das sich tief in mir versteckt
Und hofft das man es nicht entdeckt .

Nurgle



geschrieben von: Sternkind

Ich sehe aus dem Fenster doch dort ist nur Dunkelheit
Dunkelheit die meine Seele umfängt
Wie ein Trauerflor
Nebelfetzen dringen durch geschlossene Türen
Legen sich auf meine Brust, nehmen mir den Atem
Ich möchte weinen aber ich habe keine Träne mehr
Möchte sterben doch ich habe versprochen zu leben
Also werde ich leben
Doch meine Seele ist tot
Gestorben in deinen Armen


[Dieser Beitrag wurde von Sternkind am 17. Januar 2002 editiert.]



geschrieben von: Dornenreich

Jenseits der Hölle

Dunkelschwarze Massengräber
glänzen bleich
im Schattenreich
des finsterblauen Sternenmeer

Dunkelgraue Nebelschwaden
ziehen weich
wie totenbleich
durch längst verfallene Arkaden

An diesem Ort der Agonie
verfault Zeit
im steten Streit
der schmerzgetränkten Ironie

Sogar der Tod liegt hier im Sterben
fürchtet sich
ganz jämmerlich
vor seinem ewigen Verderben

Auf einem schlichten Grabesstein
verweilt still
gar totenstill
ein kleines Kind im Dämmerschein

Es atmet lange schon nicht mehr
verweilt leis
im Teufelskreis
ganz ohne jede Gegenwehr

Ein Funke Leben noch im Herzen
grad genug
für jeden Zug
von neuen gräßlich harten Schmerzen

Freund, ich spüre dein Entsetzen
frage dich
nun lediglich
willst du dich nicht hier zu mir setzen?

------------------
Ängstlichkeit ist - im Unterschied zur Panik- zumeist nichts weiter als die mangelnde Fähigkeit, zeitweilig seine Fantasie ausser Kraft zu setzen



geschrieben von: Angelus Noctis

Scherben

Ein Glas fällt zu Boden
Zerspringt
In tausend Scherben
Na und?
Was kümmert es Dich?
Es war doch nicht Dein Glas!

05.06.2001
04.13 Uhr

------------------
... und nahm meine Seele mit sich. Nicht mehr fähig zu lieben - für alle Ewigkeit.



geschrieben von: DieKraehe

Der sinkende Stein
Zieht mich immer tiefer
Will mich in den Abgrund reissen.
Die Stunde hat geschlagen;
Das Horn tönt zur Jagd.
Fahle, verwelkte Augen starren mich durchdringend an
Lass mich noch ein wenig sterben..
Es wird schon nicht zuviel sein..

Die Stille zerspringt klirrend
In der Geborgenheit der Nacht
Die Scherben der Seele verstreut im gläsernen Labyrinth,
es knirscht, tritt jemand darauf.
Die Rose rankt sich um den Baum,
Dessen Blätter eine blutrote Wärme ausstrahlen

Die Sterne versammelt am Firmament,
Mir die letzte Ehre erweisend.
Der Mond senkt sein Haupt.
Jeder stirbt alleine.
Das Schweigen durchzogen von schreien und flüstern,
Sie machen mich krank
Ich kann sie sehen –
Ich kann sie hören –
Doch was ist Fühlen..

Jedes Leben dem Tod gewichen
Jede Hoffnung gemordet
Jede Sehnsucht ausgetrieben
Eine leblose Hülle erträgt den Tag
Durchlebt das Leiden
In der Masse alleine
Niemand hat Augen

Die Narben durchziehen den Körper
Lassen ihn sprengen.
Der Schmerz so süss;
Der Wind duftet nach Schwärze –
Klar und stechend.
Die Finger graben sich ins Fleisch
Das Kind in mir lacht in seinem Wahnsinn
Der Blick ist gebrochen
Kriechend verlässt die Wärme meinen Körper
Ein letztes Zucken
Der Mensch erstarrt
Wann wird man ihn finden..

Der Schrei der Krähe verschluckt vom Nichts
Sie darf nicht verweilen
Breitet die Schwingen aus und schlägt sie
Fliegt zu einem unbestimmten Ort
Wird nie vergessen was in dieser Nacht geschah..

Die Kraehe.

_____________________________________________
Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern dass man nie beginnen wird zu leben.





geschrieben von: DieKraehe

Spleen

Wenn tief und schwer der Himmel den Geist,
den ächzend von Verdrossenheit geplagten,
gleich einem Deckel drückt und ganz den Kreis
des Horizonts umfassend uns einen schwarzen
Tag herabgießt, trauriger als die Nächte;

Wenn die Erde in einen feuchten Kerker verwandelt ist,
wo die Hoffnung, gleich einer Fledermaus,
mit scheuem Flügel die Mauern entlangstreicht
und mit dem Kopf
an fauliges Gebälk stößt;

Wenn Regen in ungeheuren Streifen niederstürzt,
den Gitterstäben an einem riesigen Gefängnis gleichend,
und wenn ein stummes Volk verruchter Spinnen
in unseren Hirnen seine Netze auszuspannen naht;

Dann plötzlich tanzen Glocken wütend auf
Und schleudern gen Himmel ein grässliches Geheul
Wie heimatlos verirrte Geister,
die eigensinnig ein Gewimmer anstimmen ohne Ende.

-Und lange Leichenwagen, ohne Trommeln und Musik
Ziehn in meiner Seele langsam vorbei;
Die Hoffnung, die besiegte, weint,
und grause Angst pflanzt herrisch auf meinem gesenktem Schädel
ihre Schwarze Fahne auf.

à Charles Baudelaire




geschrieben von: Angelus Noctis


Wizzard, warlock, father, shield

It´s sitting there
The familiar figure
The angel with black wings
Father, Gimme shelter - please
Guide my life
Protect my soul from the outside world
Some day will come a time
Some say prayers
He will gimme shelter
He will hear me call

`Till that day
I´ll look for shelter
In maroon, wild, long hair
In the arms of my angel´s twin
Looking in his dark green eyes
I feel no sorrow, feel no pain
All vanished in these deep green eyes
Burned in the protective fire
Of a soul so familiar to me

Feel a touch of a hand
Feel a touch of a soul
That never hurt me
Put them ´round my body
´Round my soul
Protects from a killing smell
From killing eyes
From a killing soul

Every time the wind cuts could
Through my body, through my soul
Can´t deny to recognize
That it has been a gloomy dream
And from a distance I see
A harmed figure of a white dressed girl
Leaning at a cold black stone under the trees
Crying tears made of ice
Looking at the single bloody rose
Growing amidst the green

She´ll go down
She´ll summon the shadows there
`Till the day
Her guardian angel rises again
Giving her a warm welcome
In the world of his own
Enclosed in sheltering arms
In the springtime of the year
Wispering "Gimme shelter"
She vanished in her Father´s soul ...

12.03 Uhr
31.01.2002



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... und nahm meine Seele mit sich. Nicht mehr fähig zu lieben - für alle Ewigkeit.



geschrieben von: Hoffnung

~~ Der Kleiderschrank~~

Steh vor meinen Kleiderschrank, und seh mir meine Sachen an
Bunte Farben flittern raus, lachen mich schier aus
Nehm das grüne kleine, Seide wars das weiß ich noch
Hoffnung sprach es , als wir uns das erstemal sahen
häng es mit einem lächeln zurück
seh mir dann das rote an
von Liebe sprach es , ward Spitze dran
schließ die Augen und denke an dich
nehm das blaue langsam heraus
blaß werd ich sprachlos und leis
von Treue sprach es an jenem Tag
häng es zurück mit einer Träne im Aug
seh sehr lange in den Schrank
nehm zögernd ein Kleid heraus
leg es auf das Bett und zieh mich aus
fliesend legt sich dieser Samt
sanft an meinen Körper an
seh in den Spiegel mit ruhigen Blick
geh dann hinaus
schau nicht zurück
geh an dein Grab
schwarz ist das Kleid
das ich trag nun für dich......



geschrieben von: Hrefnadis


Selbstaufgabe

Ich habe in meinem Leben alles erreicht,
alles was ich nur mag,
und das fiel mir auch ach so leicht,
bis zum heutigen Tag.

Ich lernte einen Job und arbeitete dann,
dachte, das wird schon geh'n,
bis ich krank wurde irgendwann
und kann keine Zukunft mehr darin sehen.

Ich habe meine große Liebe gefunden,
den Mann, den ich liebte so sehr,
doch leider war er woanders gebunden,
und kennt mich heute nicht mehr.

Ich fand auch einen Seelenbruder,
aufmerksam, liebevoll, hilfsbereit,
doch auch das wird nicht enden im Guten,
sterben wird er, mich zurücklassen im Leid.

Just traf ich einen neuen Mann,
der höher schlagen ließ mein Herz,
doch wieder einen, den ich nicht haben kann,
und Freude wandelte sich in Schmerz.

Sicher hab ich auch Gutes erlebt,
doch manchmal erschlägt mich das Grauen,
meine Seele inzwischen fort von hier strebt,
möchte nie mehr auf andere bauen.

Denn eines fehlt mir hier auf Erden,
ein winziges Stück Zufriedenheit,
kann einfach hier nicht glücklich werden,
aufzugeben bin ich fast bereit.



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Hrefnadis, die Dunkle
Rabenfee
Kind Odins





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