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Blacks Wintermärchen

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geschrieben von: BlackPegasus

1 und 2 Teil
Blacks Wintermärchen

Wie jedes Jahr zieht es mich auch in diesen Winter zu Feder und Tintenfass. Die Grundidee zu diesen Märchen kam mir gestern bei einen Spaziergang am Schloß als sich der Abendnebel gerade vom kleinen See lüftete. Ich werde probieren die Geschichte in der Winterzeit täglich ein Stück fortzuführen. Hier jedoch erst einmal das erste Kapitel:


Frost

Lag auf den Wiesen des kleinen Königreiches Asdariel. Die Bäume waren mit Schnee bedeckt und ihre Äste stöhnten unter der schweren Last. Eichhörnchen, Bären, und sogar die sonst so kälteliebenden Schneewölfe hatten sich längst in wärmere Gebiete zurückgezogen. Nur ein paar Raben kreisten am Himmel und suchten nach den Körper irgend eines Tieres...welches die kalte Nacht nicht überlebt hatte. Stefan, der Stalljunge, betrachte die schwarze Vögel mit Geduld. Flliegen. Wie schön wäre es doch fliegen zu können. Weg von der Burg Elfenstein, und in fremde Länder. Abenteuer erleben. So in Gedanken merkte er gar nicht wie Elisa, die oberste der Kammerfrauen, sich näherte und plötzlich neben ihn stand. „Stefan“ sagte sie plötzlich laut und holte ihn damit unsanft aus seinen Träumen. „Habe ich dir nicht gesagt das du Holz holen gehen sollst?? Die Hallen werden kalt!! Unser armer König hat schon genug zu leiden. Aus den ganzen Königreich kommen Menschen zu ihm und bitten ihn um Hilfe wegen des Frostes. Und jetzt muss er auch noch frieren...weil irgendsoein kleiner Stallerjunge wieder lieber den Raben hinterherschaut als seine Pflicht zu erfüllen.“ „Ich komme gleich und bringe Holz.“ sagte Stefan kleinlaut und lief zu den Holzvorrat hinter den Ställen. „Warum passiert so etwas immer mir??“ dachte er „Elisa wird schon recht haben...ich träume einfach zu viel. Mit 15 Jahren ziehen andere Jungen schon als Knappen eines Ritters in den Krieg, und ich hab es immer noch nicht zu mehr als zu einen kleinen Stalljungen gebracht.“ Mit diesen Gedanken und einige Holzscheiten kämpfte er sich gegen den aufkommenden Schneesturm zurück zur Burg. Sein Mantel wehte im Wind...und die Kapuze welche vorher seine schwarzen Harre verborgen hatte war längst von seinen Kopf geweht. „Fast wie ein Held steh ich hier im Sturm. Ein Held der sich durch die Eislandschaft der Berge kämpft um seinen König zu dienen.“ träumte er. Doch da hatte er auch schon den Eingang zu den Hallen des Königs erreicht. Alle seine Hoffnungen das Holz selber hineinbringen zu dürfen und den König so persönlich einen Dienst erweisen zu können verflogen als er Elisa so die ihn schon am Tor erwartete. „Geb das her Junge,“ sagte sie in ihren üblichen Kommandoton „ denkst du etwas du kannst so König Elendriel unter die Augen treten?? Ungewaschen und wahrscheinlich auch noch voll mit den Ungeziefer aus den Dienstbotenquatieren?? Er könnte sich eine Krankheit holen, und dabei muss er doch das Land regieren. Ich werde das Holz persönlich hereinbringen. Und jetzt geh........es gibt Abendessen und ich denke nicht das man auf dich wartet.“ Die Speisesäle für die Dienstboten, Stalljungen und die niedrigen Beamten des Hofes lagen an der andere Seiten des Burghofes. Wieder musste sich Stefan durch Schnee und Kälte kämpfen...und wieder sah er die Raben die laut krächzend über der Burg kreisten. Sein Magen knurrte als er den stickigen Raum erreichte in dem die heiße Suppe ausgeschenkt wurde. Eine Brühe aus den letzten Vorräten des Sommers und heißen Wasser. Fleisch hatte es schon lang keins mehr gegeben, seiddem die letzten Schweine der Burg an einer unerklärlichen Krankheit gestorben und verbrannt worden waren. Stefan griff schnell nach einen Teller und stellte sich in die Reihe der Dienstboten welche alle eine Kelle Suppe aus den großen Topf haben wollten. Simone, die Burgköchen, verteilte die Suppe, und manchen der Jungen gab sie noch ein freundliches Wort mit auf den Weg. Sie wusste genau wie schwer die Zeiten für die Jungen waren, und wie hart sie arbeiten mussten. Ändern konnte daran jedoch niemand etwas. Selbst der König schien Machtlos zu sein gegenüber den Frost und der Kälte welche das Land gefangen hielten. Eigentlich hätte es schon längst wieder Tauwetter geben sollen und die Bauer sollten ihr Korn aussäen. So jedoch blieb der Boden schneebedeckt und gefroren und das Korn verschimmelte in den Speichern. Es war furchtbar. „Wann würde der Winter nur endlich zu ende sein??“ dachte Stefan halblaut

Zur gleichen Zeit saß König Elendriel in dem Speisesaal für die höheren Beamten und Berater des Königs. Auch wen er nicht wusste das sich ein kleiner Stalljunge namens Stefan gerade die selben Sorgen machte, dachte auch er voller Sehnsucht an das Ende des Wnters. Baldur, der eben eingetroffene Gesandte aus den Nordmarken seines Reiches erzählte ihn von der Situation der Nordmänner. Baldur war ein Mann wie er Elendriel gefiel, nicht so wie seine Berater die sowieso keinen Rat wussten und lieber diskutierten als selber zu handeln. Wie alle Nordmänner war Baldur hochgewachsen und hatte einen dichten roten Bart. Seine Schultern waren breit und die Stimme tief. Jung war er, für einen Gesandten, er hatte erst knapp 30 Sommer und Winter gesehen. Elendriel wusste jedoch das sich dieser Mann sowohl im Krieg als auch in Friedenszeit als stark und weiße erwiesen hatte, und war deshalb froh das die Nordmänner ihn als Gesandten geschickt hatten. Weniger froh war er allerdings über die Nachricht die Baldur ihn brachte. Die Hunen, ein Volk von Riesen welches für gewöhnlich in den Bergen im Norden von Elendriels Reich lebte waren in den Nordmarken eingefallen und hatten große Verwüstungen angerichtet. Sie hatten den Umstand ausgenutzt das die Nordmänner von Kälte und Schnee geschwächt waren. Jadandra, die Königliche Verwalterin der Nordmarken, hatten sie geraubt und forderten nun ein Lösegeld von 20000 Goldstücken für ihre Freilassung. Anderenseits glaubte weder Elendriel noch Baldur das Jadandra noch am Leben war. Auch die Hunen hatten in letzter Zeit durch die anhaltende Kälte wenig zu essen gehabt, und ihre Vorliebe für Menschenfleisch war bekannt. „Nun,“ sagte Baldur „Elendriel, mein kluger König, was gedenkt ihr zu tun??“ Elendriel ließ kraftlos die Schultern hängen: „Nur weil ich König bin, weiß ich noch lange keine Antwort auf alle Fragen Baldur. Ihr kennt die Hunen besser als ich, und auch ihr wohnt höher im Norden und seid somit die Kälte eher gewohnt. Was wir tun müssen, ist den Grund für die anhaltende Kälte finden. Den eins steht fest, natürlich ist diese Kälte nicht. Wen es uns gelungen ist die Ursache dieser Kälte zu finden und zu beseitigen, kann mein kleines Königreich vielleicht doch noch gerettet werden. Doch, obwohl ich die studiertesten Männer zu meinen Beratern zähle, so können diese anscheinend doch nicht mehr tun als trinken und den Volk das letzte Fleisch bei ihren großen Festen nehmen. So frage ich euch, was sollen wir tun??“ „Ich bin geehrt das ihr mich nach meiner Meinung fragt ,oh König,“ sagte Baldur „Meiner Meinung nach liegt eine Ursache für die kälte im Wolfswald, oder Eiswald wie ihn die Nordmänner in letzter Zeit nennen. Dort sind die Bäume schon zu Eisskulpturen erfroren, und es gibt kein Leben mehr. Von dort aus scheint sich die Kälte über das ganze Land auszubreiten. Mein König, lasset die Männer eures Reiches in einen Tunier antreten, und ich werde mit den stärksten und geschicktesten von ihnen zu den Eiswalden ziehen um die Ursache der Kälte zu finden.“ „So machen wir es.“ rief Elendriel erfreut aus. Endlich würde er zumindest handeln können und nicht mehr nur auf seiner Burg sitzen und nachdenken.

In dieser Nacht schlief Stefan unruhig. Eine Stimme schien im Traum zu ihn zu sprechen: „Stefan, der Stalljunge!!“ sagte sie. „ Nicht immer wird man dich so nennen. Du wirst zusammen mit den mutigsten Männer des Reiches deinen König einen großen Dienst tun. Es wird ein Tunier geben Stefan, um die mutigsten Männer des Reiches zu finden. Du musst daran teilnehmen und ich werde dafür sorgen das du dazu gehörst. Den das ist deine Bestimmung.“ „Warum??“ wollte Stefan noch fragen, aber dann war er schon aufgewacht und lag auf seinen Strohbett in den Dienstbotenquatieren.
In den nächsten Tagen konnte Stefan beobachten wie Boten des Königs auf schnellen Pferden in alle Bereiche des Landes ausgesandt wurden um die Nachricht von dem Tunier zu verbreiten. Männer kamen vom überall her um sich in Kraft, Reiterkünsten und Geschicklichkeit in Umgang mit Hieb und Schusswaffen zu messen. Nur je die besten von ihnen würden an der Expedition teilnehmen dürfen. Stefan erinnerte sich an die Stimme, welche ihn jede Nacht aufs neue erschien. Reiten sollte er, auf einen Pferd mit einen schwarzen Mal am rechten Auge. Also ging er zu den Beamten welcher für die Tunierspiele zuständig war und ließ sich eintragen. Der Beamte hielt dies zunächst für einen Witz, erfüllte Stefan seinen Wunsch dann aber doch: „Wen du dich unbedingt vor der ganze Burg zum Narren machen willst junge......ich hindere dich nicht daran!“ Elisa lachte nicht als Stefan ihr von seinen Plan erzählte: „ Du hast zwar keine Chance zu gewinnen Junge, aber trotzdem bin ich stolz auf dich. Endlich probierst du dein Leben in die Hand zu nehmen und handelst wie ein Mann.“ Als der Tag des Tuniers gekommen war drückte sie ihm sogar einen Kuss auf die Stirn. Alle anderen Reiter hatten natürllich ihre eigenen Tunierpferde mitgebracht, starke Tiere mit geschmückten Zaumzeug. Stefan jedoch ging in den Stall und schaute sich die Arbeitspferde der Burg an. Er fand keines mit einen schwarzen Mal um Auge, bis er beim letzen angekommen war. Es war eine alte, magere Stute, ohne jede Kraft. Jedoch hatte sie das Mal am Auge. Nocheinmal ging er die Reihe ab, doch die Stute war die einzige. Langsam zweifelte er an der Stimme aus seinen Traum. Aber schließlich hatte sie ihm das Tunier vorhergesagt bevor er davon Wissen konnte. Als bat er den Stallknecht, Boron war sein Name, die Stute reiten zu dürfen. Der alte Boron hatte nichts dagegen, schon immer mochte er Stefan. Er riet ihm zwar ein anderes Pferd zu nehmen, doch Stefan ließ sich von seinen Vorhaben nicht abbringen.
So stand Stefan am Mittag zwischen all den anderen Reiter auf der Wiese vor der Burg und streichelte seine Stute. Es galt einmal bis zum Ende der Wiese zu reiten und fort dort ein goldenes Tuch zu holen welches an einen tiefhängenden Ast festgebunden war. Der der den König dieses Tuch bringen sollte würde mit in den Wolfswald kommen dürfen.
Die Stimmung war angespannt....und die Pferde schienen dies zu spüren. Sie bockten an der Startlinie, welche zwischen zwei alten Birken verlief, und zweimal musste der Start abgebrochen werden...da ein Reiter diese Linie überquert hatte ohne das der König das vereinbarte Zeichen gegeben hatte. Nur Stefans Stute stand ganz ruhig an der dem äuseren Land der Linie...direkt neben der alten Birke. Die anderen Pferde schienen sie gar nicht zu beeindrucken....genauso wenig schien sie zu merken das Stefan langsam unruhig wurde. „Warum ist sie so ruhig??“ dachte er „Ahnt sie nicht wie die anderen um was es hier geht, oder ist sie einfach nur träge??? Ich werde verlieren und zum Gespött der ganzen Burg werden. Nie hätte ich auf die Stimme in meinen Traum hören dürfen“. Doch da viel der da senkte der König seine Hand zum vereinbarten Zeichen, und Stefans Stute schien wie ausgewechselt. Wie von einen Wirbelsturm erfasst galoppierte sie über die Wiese, und Stefan hatte Mühe sich auf ihren Rücken zu halten. Schon war er den nächsten Reiter zwei längen voraus, dann drei, und schließlich hatte er soviel Abstand das die stolzen Ritter auf ihren Pferden schon fast aufzugeben schienen. Sie erkannten das sie und ihre edlen Rösser geschlagen worden waren. Geschlagen von einen Burgknaben auf seiner alten Stute. Stefan`s Stute erreichte den Baum an dem das Tuch festgebunden war und blieb sofort ruhig stehen. Stefan wollte die Hand ausstrecken um das Tuch zu erreichen, jedoch löste dieses sich vom Ast, als wäre es von einen Windhauch ergriffen. Schon dachte er es würde wegfliegen, was bedeuten würde dass das Rennen wiederholt werden müsste. Das Tuch jedoch segelte auf seine Schulter und blieb dort liegen. Stefan, der sein Glück noch nicht glauben konnte nahm es vorsichtig in die Hand, und die Stute trabte auf den Hügel zu, wo der König mit seinem Hofstaat das ganze beobachtet hatte. Elendriel stand da in seinen feinen Gewand, die Goldene Krone schmückte sein schwarzes Haar, und er lachte. „Ein Burgjunge, ein Zögling meiner Burg hat sie alle geschlagen. Ich lasse die besten Ritter aus den entferntesten Bereichen meines Reiches kommen, und dieser Burgjunge schlägt sie alle.“ Stefan merkte wie er bleich im Gesicht wurde. Er war froh das er noch auf den Rücken der Stute saß, den wäre er gestanden, so hätten jetzt seine Beine versagt. „Wie ist dein Name Junge??“ fragte Elendriel. Doch Stefan hatte es die Sprache verschlagen. Zum Glück stand Elisa irgendwo in der Nähe: „Stefan heißt er, oh Majestät. Seid seine Eltern im Krieg gefallen sind lebt er bei uns hier auf der Burg.“ Als Stefan´s Stute neben Elendriel zum stehen gekommen war, wurde der noch schwache Stefan von Baldur, welcher die ganze Zeit neben den König gestanden hatte, aus den Sattel gehoben. Elendriel nahm das Tuch aus seiner Hand, und musterte Stefan mit einen durchdringenden Blick: „Naja, auf den Pferd sahst du größer aus Junge. Die Reise wird gefährlich werden, jedoch habe ich versprochen den besten Reiter meines Landes in der Gruppe mitzunehmen. Bist du sicher das du den langen und gefahrvollen Weg auf dich nehmen willst Stefan??“ Er beugte sich zu ihm herunter, und sagte so leise das nur Stefan es hören konnte: „Wir können das Rennen wiederholen, du wolltest doch bestimmt nie wirklich mitgehen, oder??“ Der Gedanke wirklich auf der Burg zu bleiben setzte sich in Stefans Kopf fest. Was würde passieren wen er wirklich umkommen würde?? Andererseits wäre es ein ehrenhafter Tod, er wäre im Dienste des Königs gestorben. Wer weiß ob sich ihm diese Möglichkeit noch einmal bieten würde. Nein sein Entschluss stand fest, er würde gehen. Da seine Beine ihn nicht mehr tragen konnten fiel er vor Elendriel auf die Knie: „Es wird mir eine Ehre sein euch zu dienen Majestät“ konnte er nur noch sagen, dann wurde ihn schwarz vor Augen.

Aufbruch

Als Stefan wieder zu sich kam sah er Elisas Gesicht. Die Frau stand da, über ihn gebeugt, und ihr Gesicht schien von Sorgen gemattert. Als sie merkte das Stefan zu sich gekommen war probierte sie zu lächeln, doch eine Träne fand ihren Weg über die Backe der Burgfrau. „Warum weinst du Elisa?? Freust du dich nicht für mich....oder hab ich das alles nur geträumt??“ „Nein, geträumt hast du leider nicht...“ sagte Elisa und man konnte ein Zittern in ihrer sonst so starken Stimme hören. „Alle freuen sich, du bist der Held des Tages. Große Feste werden gefeiert, und die letzten Rinder werden geschlachtet. Unsere kluge Majestät hatte zuerst probiert die Menschen zur Sparsamkeit anzuregen, aber sie sind so dumm. Was soll sich schon ändern, nur weil wir eine Gruppe Waghalsiger losschicken. Darunter ein Burgjunge, einer meiner Burgjungen. Du gehst in deinen Sicheren Tod Stefan.




geschrieben von: BlackPegasus

kurze Erklärung hierbei handelt és sich um eine Geschichte die ich im Posting Wettbewerb begann und jetzt auf Wunsch fortgesetzt habe.

Gewidmet ist der 2 Teil allein wesen der Nacht welche zur Zeit schmerzen erleiden müssen. Ich hoffe es ist mir gelungen euch ein wenig in eine tröstliche Welt der Phantasie mitzunehmen.

Liebe Grüsse

Black



geschrieben von: DuNkelHeRz

danke für deine geschichte black.



geschrieben von: SEIROMEM

Hallo Black,

habe immer noch den Wunsch weitere Fortsetzungen zu lesen...welch wunderbare Nachtgedanken...bitte schreib weiter http://www.nachtwelten.de/ubb/smile.gif

Lieben Gruss
SEIROMEM



geschrieben von: magic caterpillar

Ich schätze es immer, wenn Leute kreativ sind! Weiter so!



geschrieben von: BlackPegasus

Nun den...so ist dies die Fortsetzung. Kürzer als sonst...den mein Herz ist gefangen von Trauer und Schmerz. Jedoch wird sie noch heute fortgesetzt. Setzt euch und lauscht diesen Worten...sie kommen von Herzen.

Bei diesen Worten konnte Stefan noch eine Träne in ihren Augen sehen, und er glaubte das es das erste mal war das er sie überhaupt hatte weinen sehen. „Elisa.....“ sagte er mit unsicherer Stimme „du hast immer gesagt ich soll etwas aus meinen Leben machen, und ich soll probieren meinen König ehrenvoll zu dienen wie es ein Mann tut. Nun habe ich die Chance dazu. Ich weiß nicht ob ich je wieder eine solche Chance bekommen werde, doch eins weiß ich ganz sicher. Ich werde gehen und Elendriel dienen.....den das ist was ich mir immer gewünscht habe.“ Er setzte sich auf und wollte seine Stiefel anziehen, doch sie standen nicht mehr an ihren gewohnten Platz. „Baldur gab mir dir das hier zu geben.“ sagte Elisa und holte einen Rucksack aus Wildleder hinter ihren Rücken hervor. Als Stefan ihn öffnete fand er neben Hose, Hemd und einen Wollmantel auch ein neues Paar Stiefel. „Es ist die richtige Wanderbekleidung für Knappen.“ Sagte Elisa „ Den Wollmantel habe ich einer alten Bäuerin abgekauft. Keiner auf dieser Burg scheint daran zu denken das es dort wo ihr hingeht sehr kalt sein wird. Aber Baldur ist ein guter Mann. Ich bat ihn etwas auf dich aufzupassen, was er mir auch versprach.“ Stefan verneigte sich zum Dank, wie er es in seinen Jahren auf der Burg gelernt hatte. Dann zog er die neue Kleidung an. Als er in das kleine Fenster des Dienstbotenquartieres schaute, spiegelte sich darin ein völlig neuer Mensch. Er sah aus wie ein wirklicher Knappe eines edlen Ritters. Ohne es zu bemerken nahm Stefan eine aufrechte Haltung an. Elisa lachte: „Jungen. Geb ihnen eine Uniform und sie fühlen sich wie erwachsene Männer und sind bereit gegen alles und jeden in den Krieg zu ziehen. Lass deinen stolz nicht dein Ende sein, mein Junge, lass deinen Stolz bitte nicht dein Ende sein.“ Dann ging sie durch die enge Tür ins freie, und Stefan folgte ihr. Daraus kam ihn schon ein junger Mann, kaum älter als Stefan, entgegengelaufen. Seine auffallend bunte Kleidung wies ihn als einen Boten des Königs aus. „Bist du Stefan, der Junge der das Reittunier gewonnen hat??“ fragte er, und man konnte die Bewunderung aus seiner Stimme hören. Stefan nickte. Der Bote verneigte sich tief und fuhr dann fort : „Mein Name ist Ashley.....ich bin ein Bote in Diensten von Elendriel. Meine Bewunderung, Stefan, dein Ritt war ein Segen für das einfache Volk. Endlich hat jemand aus unserer Mitte, jemand von uns, den ganzen Edelleuten und Rittern gezeigt das auch wir fähig sind zu reiten, und das auch wir für den König andere Dienste erledigen können als nur die Botengänge.

"Gewidmet Tod und Leben, und dem Leben zwischen diesen beiden"



geschrieben von: SEIROMEM

...und weiter?....



geschrieben von: BlackPegasus

Heute abend..so gegen 21.00 gibts den vierten Teil...die Worte sind schon in meinen Kopf..ich könnte sie euch jederzeit erzählen...aber noch ist es mir nicht gelungen sie auf Papier zu bannen.




geschrieben von: SEIROMEM

...na da bin ich aber gespannt...*freu*...






geschrieben von: BlackPegasus

Du wirst den Edelleuten zeigen wie wir dienen können. Aber, so gern ich auch noch mit dir reden würde, ich habe eine wichtige Nachricht vom König zu überbringen. Du sollst sofort in den Thronsaal kommen. Die anderen Auserwählten und der König warten schon. Es sind nur noch 3 Tage bis ihr Richtung Wolfswald aufbrechen sollt, und bis dahin müssen noch viele Vorbereitungen getroffen werde.“ Stefan knöpfte sich noch hastig den Mantel zu, und folge dann Elisa und den Boten Richtung Thronsaal. Vor den Thronsaal wurde das durchkommen da sich die Einwohner der Burg vor diesen versammelt hatten um die neuesten Nachrichten der Sitzung schnell zu erfahren. Als die drei die Tür endlich erreicht hatten, wurde diese von zwei Bärtigen Wachen geöffnet, und Stefan betrat zum ersten mal in seinen Leben den Thronsaal. Überall waren Kerzen aufgestellt, so das der Raum von einen warmen Licht erfüllt war. An den Seiten des Thronsaals standen verschiedene Statuen von berühmten Rittern und Königen. Da war zum Beispiel Harras, der Drachentöter, oder Achanis, der erste König der Burg. In der Mitte jedoch waren knapp zwei Dutzend Leute an einer Tafel versammelt, und redeten so laut und erregt das sie Stefans und Elisas kommen gar nicht bemerkten. Elendriel selber saß auf einen leicht erhöhten Stuhl welcher mit schwarzen Samt abgepolstert war. Neben ihn saß Baldur, und die beiden schienen sich über die Pferde zu unterhalten, welche als Reit und Lasttiere für die Gruppe ausgewählt werden sollten. Die Tafel an der die Gruppe saß war im Gegensatz zum Rest des Raumes eher einfacher. Sie war zwar lang, jedoch nur aus schweren Dachbalken gezimmert, als hätte man schnell einen Tisch gebraucht der groß genug war für die Anwesenden. Stefan war von dem Raum so begeistert das er gar nicht merkte als Elendriel wie zufällig aufsah und ihm genau in die Augen blickte. „Nun ist also auch das letzte mutige Mitglied unserer Gruppe zu uns gestoßen.“ sagte er mit einer so lauten und kräftigen Stimme das Stefan zusammenschrak. „Macht etwas Platz für Stefan den Burgjungen. Er hat sich seinen Platz in unserer Mitte erkämpft und nun soll er auch wie jeder andere das recht haben bei uns zu sitzen. Einer der jüngeren Anwesenden in bunter Kleidung, der Kurzbogen und Köcher auf den Rücken trug rutschte zur Seite und Stefan setzte sich schnell auf den freigewordenen Platz. „Mein Name ist Rongahook, aber man nennt mich Ron.“ Flüsterte der Mann in der bunten Tracht Stefan ins Ohr. „Mein Name ist Stefan.“ flüsterte Stefan zurück nachdem er seine Sprache wiedergefunden hatte. „Ich weiß,“ sagte Rongahook „Die ganze Burg redet schon von dir. Ich hab dich reiten sehen, es war traumhaft wie du es den ganzen stolzen Rittern gezeigt hast. Ich selber gewann den Geschicklichkeitswettbewerb im Bogenschießen. Ich bin sehr froh.........“ Doch an dieser Stelle ergriff Elendriel das Wort und Rongahook verstummte sofort.
„Liebe Anwesenden“ sprach der König mit einer höflichen Stimme, die aber laut genug war um im ganzen Saal respektvolles Schweigen zu erreichen. „Nun da wir vollzählig sind möchte ich berichten zu welchen Entschluß Baldur und ich gekommen sind. Wie bereits bekannt sein dürfte, werden wir in 3 Tagen aufbrechen. Da ich die Gruppe begleiten werde wird für die Zeit unserer Abwesenheit alle meine Geschäfte mein treuer Priester und Vizekönig Sebastian erledigen.“ An dieser Stelle stand der Mann, welcher Sebastian sein musste kurz auf und verneigte sich tief. Da unsere Gruppe beweglich bleiben muss, und wir genug Männer zurück lassen müssen um die Burg gegen eventuelle Angriffe der Hunen oder anderer Feinde zu verdeitigen, haben wir unsere Zahl auf 9 festgelegt. „Elaya!“ eine Frau stand von der Tafel auf und verneigte sich tief. Ihr Gesicht war von einer Kapuze bedeckt, so das man ihr Alter nicht erkennen konnte. Nachdem sie sich wieder gesetzt hatte fuhr Elendriel fort: „Du hast das gestellte Rätsel am schnellsten gelöst und somit bewiesen das du zu den klügsten meines Reiches gehörst. Da wir nicht wissen welche Rätsel wir auf der Reise bestehen müssen, ist dir dein Platz in der Gruppe sicher. Björn vom Nordmeer:“ ein riesiger Mann mit langen Harren und dicken Armmuskeln stand auf. „ Du hast dich bei den Faust und Ringkämpfen als der stärkste Mann meines Reiches bewiesen. Auserdem könnten wir die Künste im Schiffbau gebrauchen, die dein Volk so gut beherrscht. Dein Platz in der Gruppe ist dir sicher.“ „Es ist mir eine Ehre, oh Majestät.“ Brummte Björn und er schien etwas verlegen.
„Rasha, oh du alte Kräuterfrau.“ fuhr Elendriel fort, und man konnte erkennen das er ein Lächeln kaum unterdrücken konnte, als ein altes Mütterchen mit weißen Haar aufstand und sich verneigte. „Niemand kennt die Heilkräuter dieses Landes besser als du. Unterwegs werden wir vielleicht Angegriffen und verwundet werden. Auch verstehst du es kräftigende Getränke zu brauen, falls in der Kälte des Waldes unsere Kräfte nachlassen sollten. Dein Platz ist dir sicher. Nun zu euch Boron und Gorin. Ihr wurdet mir von Baldur als herausragende Schwertkämpfer empfohlen. Für unseren Weg ist es immer gut, Männer zu haben die mit den Schwert umgehen können. Auch bitte ich euch Stefanund Rongahook auf unserer Reise noch etwas von dieser Kunst beizubringen, damit auch unsere beiden jüngsten Mitglieder den Kampf mit dem Schwert schnell erlernen. Womit wir bei Stefan und Rongahook wären. Auch wen ihr beide, besonders du Stefan, den Knabenalter kaum entwachsen seid, so habt ihr euch doch beim Reiten und Bogenschießen euren Platz verdient und seid bereit der Gruppe zu folgen. Ich hoffe sehr das wir euch auf den zunächst gefahrlosen Weg noch einiges Beibringen können. Euer Platz ist euch sicher. Zuletzt kommt noch Baldur mit...er kennt die Gegend um den Wolfswald am besten...und natürlich ich da ein König sein Volk nie im Stich lassen sollte. Jetzt wollen wir aber zunächst Essen......die nächsten Tage werden lang...es gibt noch viel vorzubereiten.


(schreib heute noch weiter...ab jetzt wirds etwas spannender)




geschrieben von: SEIROMEM

....neugierig auf weitere Folgen...Wolfswald hört sich gut an..wo kommen eigentlich die Namen her? Was bedeuten sie? ...



geschrieben von: BlackPegasus

Die Namen...also Wolfswald...den gibts wirkliich...der Rest sind entweder Wortspiele für eingeweihte *zum beispiel der Name des Königs* oder einfach zufall



geschrieben von: SEIROMEM

wird es weitere Folgen Deines Märchens geben? ....






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