[Bücher, die das Leben verändern.] - German Gothic Board

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Bücher, die das Leben verändern.

(Klicke hier, um das Thema mit vollen Farben / Abbildungen zu betrachten)



geschrieben von: Raeven

Seid gegrüßt!

Meine Schwester wollte sich heute von mir ein Buch ausborgen und beim Suchen danach fiel mir ein anderes in die Hände. Maurice von E.M. Forster. Die Geschichte handelt von zwei jungen Männern kurz nach der Jahrhundertwende, von denen der eine durch Gespräche und die Liebe des anderen "aufwacht" und unter anderem seine Homosexualität entdeckt, und sie trotz Repressalien der Gesellschaft (damals noch Gefängnis) und obwohl sein Freund sich aus Feigheit wieder von ihm abwendet auslebt, und am Ende außerhalb der Normen und der Regeln sich selbst und seine Zufriedenheit findet.
Ich habe es in der Pubertät (vor mehr als 10 Jahren) gelesen, nein wieder und wieder verschlungen, und es hat mein Leben verändert. Durch die Ehrlichkeit und Schönheit der Erzählung (die viele nicht nachempfinden können) ist auch meine Unabhängigkeit, meine Kritikfähigkeit und mein unstillbarer Drang hinter die Dinge zu sehen erwacht.
Wenn ich das abgewetzte Buch nur sehe, berühre und die sich bereits verfärbenden Seiten rieche, steigen in mir Erinnerungen und Gefühle auf, die ich in dieser Intesität längst vergessen glaubte.

Gibt es bei euch auch so ein Buch? Nicht eines, das besonders spannend ist, oder besonders gefällt, sondern das wirklich euer Leben verändert hat?

Einen dunklen Gruß

Raeven



geschrieben von: Wolfsspur

Sei gegrüßt Raeven!

Gutes Thema! - Leider kenne ich das von Dir beschriebene Buch nicht. Das mach es schwer nachzuvollziehen wie es Dich verändert haben könnte. Aber ich kann verstehen das ein gutes Buch durchaus vieles in einem verändern oder zumindest zu genauerem Nachdenken anregen kann. Bei mir gab es da einige. Besonders eines hat mich lang beschäftigt und ich denke es hat auch etwas in mir verändert: "Die Entdeckung der Langsamkeit" von Stan Nadolny.
Wer es kennt weiß vielleicht was ich meine! Auch "Songlines" von Bruce Chatwin und "Stein & Flöte" von Hans Bemann haben mich fasziniert und lange beschäftigt. Ich könnte bei den beiden letzten nicht sagen wie oder ob sie mein "Leben" verändert haben aber ich denke wenn uns Dinge, Bücher, Informationen länger beschäftigen verändern sie auch unser Leben! Bei jedem Menschen in einer andern Form - ich denke das macht uns zu dem was wir sind!

Werde mir "Maurice" mal zu Gemüte führen!
In diesem Sinne

Gehab Dich wohl & beste Wünsche
Wolf





geschrieben von: Blackadder

"Die Entdeckung der Langsamkeit", ja, dass kann ich navollziehen.
Ansonsten verändert und beschäftigt mich so ziemlich jedes Buch dass ich lese.
Aber am meisten...
Hm, ich glaube, es war "Das Intimleben des Adrian Mole" von Sue Townsend.
Dieses Buch hat mich aufgrund seiner Absurdität wochenlang beschäftigt.

Beste Wünsche,

BLACKADDER


------------------
_________________________
Auf jede Frage dieser Welt findet man die Antwort in einem Buch.

In omnibus requiem quaesivi et nusquam inveni nisi in angulo cum libro.



geschrieben von: Wolfsspur


@ Blackadder Freut mich, dass sich noch jemand Gedanken über dieses Buch gemacht hat!
Ich wünschte es würden mehr tun! http://www.nachtwelten.de/ubb/wink.gif

Ich kenne auch die Geschichte von Adrian Mole und finde sie recht gut - gabs da nicht auch einen recht witzigen Film mit dem Titel?

In diesem Sinne
Gehab Dich wohl & beste Wünsche
Wolf





geschrieben von: Alex

Also mich hat jedes Buch verändert, das ich gelesen habe. Manche schneller als andere und manche stärker als andere.
Was ich sagen will, ist, daß wenn man ein Buch nicht nur zum reinen Zeitvertreib liest (wie etwa eine Zeitschrift), dann wird einen das Erzählte immer verändern, auch wenn man es nicht gleich -oder vielleicht auch niemals- merkt...
Ist jedenfalls meine feste Überzeugung.
Sehr viel schwieriger wird es, wenn ich versuchen soll zu erklären, inwiefern mich ein Buch verändert hat. Dazu habe ich jetzt aber leider absolut keine Zeit, denn auch mich ruft der Forster (allerdings ein anderer, denn meiner erzählt nur von Körpern und Axiomen, von bijektiven Abbildungen und von cartesischen Produkten und noch vieeel schrecklicheren Ungeheuern!! ;-) *g* )
Bis später mal,
Alex



geschrieben von: new model No.15

Es gibt in meinem Leben viele Bücher, die mich zu einer Erkenntnis brachten, mich berührten und meinen Horizont erweitern konnten. Somit haben sie alle in gewissem Sinne mein Leben verändert. Ich hoffe, dass es noch viele weitere solcher Bücher geben wird.

Mein erstes Buch, das ich nicht nur las, sondern in dem ich mit all den verkrachten Existenzen fühlte, war "Einer flog über das Kuckucksnest" von Ken Kesey. Bis jetzt ist es das einzige Buch, bei dem ich noch Tage danach weinen musste. Das Kuckucksnest ist die Welt, in der wir täglich leben. Noch nie hat es ein Buch je geschafft, das Leben so menschlich darzustellen! Manchmal lässt es auch mich über unser aller Kuckucksnest fliegen...
Ich hoffe, es wird nicht das einzige bleiben, welches mich so berühren kann, weswegen ich mich jetzt hier noch ein bisschen umschauen werde.

Liebe Grüße aus der Dunkelheit
new model No.15




geschrieben von: fluchtraum

Definitiv die stärkste Veränderungen für mich brachte die
"Illuminatus!"-Trilogie von Robter Shea und Robert Anton Wilson. Will das Buch jetzt nicht mit wenigen Worten umschreiben denn das geht nicht. Wenns euch interessiert, lest es und laßt euch ordentlich das Gehirtn durcheinanderwirbeln. http://www.nachtwelten.de/ubb/wink.gif

der fluchtraum

------------------


[Dieser Beitrag wurde von fluchtraum am 25. Oktober 2001 editiert.]



geschrieben von: myhna

käthe recheis (?) - der weisse wolf
leben verändert is vielleicht übertrieben, aber es war das erste buch aus dem, hm, fantastischen bereich was ich gelesen hab, und bei weitem nicht das letzte...



geschrieben von: Raeven

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von myhna:
käthe recheis (?) - der weisse wolf [/quote]

Teufel auch, "Der weiße Wolf"!! http://www.nachtwelten.de/ubb/smile.gif
Das habe ich auch gelesen, ist sogar noch länger her als "Maurice". Es hat mich aber ebenfalls schwer beeindruckt. "Der weiße Wolf und "Märchenmond" von Wolfgang Hohlbein haben mich zum Fantasyfan gemacht (lang, lang ist's her). http://www.nachtwelten.de/ubb/smile.gif

Raeven





geschrieben von: greencrow

ave...

viele bücher hae ich schon gelesen,die mich zum nachdenken brachten.doch wirklich verändert haben mich am stärksten wohl die bücher von gustav meyrink (u.a.:der golem,das grüne gesicht u. der engel vom westlichen fenster).ich kann den inhalt zwar nicht in worte fassen,die bücher sind aber jedem zu empfehlen,der sich ein wenig für mystik,philosophie und übersinnliches interessiert.

grüße aus der dunkelheit,eure greencrow



geschrieben von: Black Spike

Mich beschäftigen eigentlich die meisten Bücher für eine Zeitlang... allerdings lese ich manchmal mehrere parallel (eines nachts im Bett, eines während der Zugfahrt zur Uni o.ä.) und dann lässt das ein wenig nach...aber manche haben mich wirklich noch tagelang beschäftigt und zum Nachdenken angeregt, u.a. (durcheinander):

Marion Zimmer Bradley - Gildenhaus Thendara
Marion Zimmer Bradley - Herrin der Stürme
Marion Zimmer Bradley - Die Feuer von Troja
Maggie Furey - Aurian
(nachdem ich es gelesen hatte, habe ich mir das Buch + die folgenden 3 Bände nochmal in Englisch geholt, bisher 3x gelesen)
Lynn Flewelling - Luck in the Shadows + folgender Band
Tanith Lee - Biting the sun
Karl May - diverse
Michael Moorcock - Die Triologie vom Ende der Zeit (ein all-time favourite)
Storm Constantine - Wraeththu
Storm Constantine - Sea Dragon heir
Storm Constantine - Crown of Silence
...

Wenn man in einem Buch so gefangen ist, das man die Umwelt gar nicht mehr mitbekommt...wenn man nicht mehr liest im Sinne von "Buchstaben und Worte auf Papier sehen" sondern praktisch gerade die erzählte Geschichte "lebt"... das ist ein wunderbares Gefühl, das eigentlich kaum zu beschreiben ist. Und wer das beim Lesen erreicht, weiß was ich meine und versteht sicher auch, was das Lesen so faszinierend macht...






geschrieben von: Trinity Goth

Hi!

Nachdem ich lange überlegt habe ist mir doch noch ein Buch eingefallen, was meinen Lebensweg verändert hat:'Die Nebel von Avalon' Ich wurde zu diesem Zeitpunkt entscheidend religiös beeinflusst. Ohne das Buch hätte ich wohl länger gebraucht um den Pagan in mir zu erkennen. Da war ich 14 - lang - lang ist's her.

Ansonsten verändern mich bücher nicht - sie fazinieren mich vielleicht, aber sie ändern nicht meinen Lebenswandel.

Gruss
Trinity Goth



------------------
...Greater than the death of flesh is the death of hope, the death of dreams.....
G'Kar/Babylon 5
-------------------------
Come to:
Trinity Goth's Dark World



geschrieben von: Endymian

Hi,

mich hat eigentlich am meisten das Buch "Alle Menschen sind sterblich" von Simone de Beauvior am meisten beeinflußt. Ich habe es regelrecht verschlungen. Ein Buch über Unsterblichkeit, über die Hoffnungen der Menschen, die doch letztendlich immer enttäuscht werden, und ihre Fehler, die sich immer wiederholen. Es zeigt einen wie unbedeutend doch der Einzelne wirklich ist. Ein sehr niederschmetterndes Buch, wohl das Beste, das ich je gelesen habe. Es sprach so viel in meinen eigenen Denken an.

Ciao
Endymian



geschrieben von: kleine Joe

moinchen,

Also grad meine Oma hat mir mal das Buch wir Kinder von Bahnhof Zoo in die hand gedrückt,
fand das Buch vor allen die 1-2 Kapiteln ziemlich öde trotzdem hab ich es irgendwo in der Mitte angefangen zu lesen.. Und ich würd schon sagen das mich grad dieses Buch verändert hat, ich hatte nämlich die ganze Zeit nicht gemerkt das ich genauso tief in der Scheisse stecke, und natürlich hörte ich auf niemanden wen mir jemand helfen wollte. Naja grad dieses Buch hat mir die Augen geöffnet das es so nicht mehr weiter gehen kann...

Gruss Joe



geschrieben von: Sternenstaub

Hi!!
Ja, "HdR" hat auch mich verändert-noch nie hab ich etwas Besseres gelesen.Und vielleicht auch die Vampir-Chronik von Anne Rice, weil ich immer mit diesen Geschöpfen gefühlt habe...Aber zurück zu HdR-Aragorn war meine große Liebe...:-) Ich musste echt dauernd an ihn denken.Kein Scherz!

Carpe Noctem!!

------------------
ECRASEZ L'INFAME



geschrieben von: The Neurite Project

mh.
wenn ich darüber nachdenke ,fallen mir gleich ein ganzer haufen Bücher ein, die bei mir Weichengestellt haben.
Ich habe lange zeit sämtliche fantasyliteratur verschlungen, die ich in die finger bekam, aber das alles hat bei mir nicht viel bewirkt, außer den oben schon genannten "reinversetzungseffekten" und einem diffusen Drift in die Welt des Phantastischen.
Deswegen werde ich rice, tolkien, king ,hohlbein,Bradley,Williams und die
ganzen anderen Meister (denn das sind sie wirklich)nicht explizit ausformulieren.

Herausragende Bücher gibt es viele.
Hier die, die ich jedem ans Herz legen möchte.
Der Kleine Prinz
Dostjewsky- der idiot
Kafka-"gesammelte werke"
Büchner- Woyczek
Shakespeare(vorsicht,trivial)-Hamlet
Keun-Ferdinand, der Mann mit dem fröhlichen Herzen
Nietzsche :Also sprach zarazustrah(?)
Hesse-Der Steppenwolf
Goethe-Werther
James Joyce-ulyses
Erlenberger-der Hunger nach wahnsinn
De Sade-gesammelte Werke 1+2
Wilde-Das Bildniss des Dorian grey
Goethe-Faust 1
Grimmelshausen-Simplex Simplicissimus
Camus- versuch über das absurde (sysiphos)
Wells-1984
William Golding-lord of flies
etc.etc.
Das sind alles bücher, die erstens spanned geschrieben sind (subjektiv!)
und zweitens winzige tropfen von Weisheit enthalten.


wenn ich mir das so anschaue, sollte man vielicht einen kanon mit den Büchern, die man kennen soll erstellen.fänd ich ne gute idee.danke fürs lesen, jedenfalls.



geschrieben von: Raeven

Naja, jetzt muß ich mich noch mal kurz zu Wort melden.

The Neurit Project,
Zum einen ging es nicht um Bücher, die einem gefallen, oder die "man gelesen haben soll", sondern um solche die tatsächlich etwas im eigenen, ganz persönlichen Leben verändern.
Zum anderen wieso ist Shakespeare bitte trivial?

Raeven



geschrieben von: Dein_Heiland

"Gravity's Rainbow" von Thomas Pynchon, zu deutsch "Die Enden der Parabel".
Sicherlich harte Kost, über tausend Seiten lang und inhaltlich heftiger als Ulysses und Blechtrommel zusammen, aber dieses Buch ist der liebe Gott für mich.

An Greencrow:
Den Golem von Meyrinck fand ich auch sehr beeindruckend!!!



geschrieben von: Nightingale

"Ansichten eines Clowns" von Heinrich
Boell hat mich total mitgenommen.

Nachdem ich das Buch gelesen hatte, ist mir
klar geworden, wie ausweglos unsere
gesellschaftliche Situation ist.

"ABC des Anarchismus" von Alexander Berkmann hat mir klar gemacht, dass diese
Gesellschaftsform leider nur eine Utopie ist.

------------------
Sein oder nicht sein?
Das ist hier die Frage.



geschrieben von: DunkleWasser

ganz klar "Der kleine Vampir" von Angela Sommer Bodenburg..

ich weiß noch, als ich das Buch damals im "zarten" Alter von vielleicht 10 Jahren geschenkt bekam, konnte ich es nicht mehr weglegen.. meine Phantasie kreiste nur noch um Themen wie Vampire, Grüfte, Friedhöfe, die Nacht und was sonst noch dazu gehört und ich wünschte nichts sehnlicher, als ebenfalls daran teilhaben..

ich denke, das Buch hat mir damals einen Teil von meiner Persönlichkeit gezeigt, der schon vorher vorhanden war aber zuvor noch nie so direkten Ausdruck fand, sonst hätte ich mich wohl nie so stark mit den Protagonisten des Buches identifizieren können.. und bestimmt war es auch ein wichtiger Grundstein für die Person die ich heute bin..



geschrieben von: Darklucy

Als ich die Überschrift dieses Threads gelesen habe, war mir gleich klar, daß das bei mir nur "Die Nebel von Avalon" sein können.
Dann habe ich natürlich erst mal die ganzen Beitrage gelesen und prompt wurde es schon von Trinity Goth genannt, sogar mit genau der gleichen Erläuterung, die ich mir überlegt hatte. In einer Zeit der religiösen Orientierung fiel mir das Buch in die Hände und hat mich entschieden in meiner persönlichen Entwicklung beeinflußt.
Vielleicht wäre ich früher oder später auch auf anderen Wegen auf das Thema heidnische Religion gestoßen. Aber einen Roman zu lesen und am Ende in gewisser Weise zu einer neuen Weltanschauung zu gelangen, das ist doch schon irgendwie faszinierend, oder?

Gruß,
Anja



geschrieben von: DunkleWasser

Zitat:
Original geschrieben von Theophilus
Wirklich? Ein Kinderbuch? Das kann ich kaum glauben. Nicht, daß ich das jetzt irgendwie runtermachen will, aber ich finde das schon erstaunlich, daß jemand von einem Kinderbuch so beeindruckt ist. Wenn ich mir vorstelle, ich hätte vielleicht den Räuber Hotzenplotz gelesen und wäre da so wie Du drauf abgefahren - um Gottes Willen, gar nicht auszudenken! Der kleine Vampir... hm... ich finde, Du hast ganz schön Glück gehabt.


Bei Kinderbüchern is das natürlich sone Sache.. wenn ich das beispielsweise erst jetzt in die Finger bekommen hätte und ich es dann auch noch gelesen hätte (alllzu häufig les ich ja nun nicht unbedingt Kinderbücher) hätte es sicher nie solche Wirkung auf mich haben können.. aber in dem Alter damals sah das halt ganz anders aus.. :)



geschrieben von: Carnis

Zitat:
Aber einen Roman zu lesen und am Ende in gewisser Weise zu einer neuen Weltanschauung zu gelangen, das ist doch schon irgendwie faszinierend, oder?


Ja,in der Tat.Ist mir auch passiert,als ich "Memnoch der Teufel" von Anne Rice gelesen.Danach war passe mit dem Atheismus.

Und dann noch "American Psycho" von Brett Easton Ellis.Vor dem Lesen hatte ich noch die HOffnung,dass sich die Gesellschaft noch zum positivem verändern würde,danach nicht mehr.Mein absolutes Lieblingsbuch.



geschrieben von: Tharis

Auch auf die Gefahr hin... Ach, was soll's?

Irvine Welsh: Trainspotting

Mit 13 ist es mir in die Finger gefallen. Mein Vater hatte mir verboten, es zu lesen. Er kannte sein Kind wohl genauer, als es dachte; im Nachhinein glaube ich, dass er da gar nicht so viel gegenhatte. Und wer wäre ich schon, wenn ich nicht jenes Buch in allen unbeobachteten fünf Minuten aus dem Schrank gezerrt hätte? Später habe ich es mir dann selbst gekauft und ein wie einen Schatz gehütet, damit es auch ja keiner findet. Aber wie gesagt, mein Vater wusste es längst.
Am Anfang war es nur die Faszination für einige der Charaktere als da wären Tommy, Begbie (obwohl ich in irgendwie immer gehasst habe) und andere. Und die, ich wage mal, es so zu nennen, Obsession für Mark Renton. Ich hätte er selbst mögen, hätte auf der Stelle mit ihm getauscht. Warum? mag man sich fragen. Ich weiß es nicht. Aber dieses Buch hat mit eines gezeigt: Egal wie verlogen, abgrundtief langweilig und unerträglich alles scheint (Choose life, choose a job, etc), es ist alles eine Sache der Einstellung. Aber bis ich begriffen habe (Auch das wage ich jetzt mal zu behaupten), worum es wirklich ging, habe ich lange gebraucht. Lange Jahre lang hätte man mir geben können, was immer gerade da war, ich hätte es genommen. Im Nachhinein sage ich: Glück für mich, dass nur Alkohol, Zigaretten, Hasch und Paracetamol da waren. Oh Hilfe, klingt so unreif, wenn man das so liest. Aber so bin ich wohl. Ich weiß nicht zu sagen, in wie vielen Dingen dieses Buch meine Bibel war und vielleicht auch noch ist, aber eins möchte ich doch noch anbringen: "I'm cleaning up and I'm moving on, going straight and chosing life." Man hat immer eine Wahl. Und mit jedem Mal, das ich dieses Buch lese, muss ich mein bisheriges Verständnis revidieren. Aber das geht mir bei vielen Büchern so. Jedes Mal, wenn ich ein Buch zu Ende gelesen habe, bin ich ein Anderer. Und ich wünsche mir aus tiefstem Herzen, dass es noch viele Bücher geben mag, die zu lesen mir vergönnt sein wird. Aber so oberflächlich es für viele jetzt auch klingen mag: Trainspotting ist das Buch, was ich als unabdingbar bezeichnen würde, für mein Werden und Sein.
Was auch immer Ihr jetzt denken mögt.

Bitterbunte Grüße,
Tharis
die diesen Thread mit Aufmerksamkeit und Faszination verfolgt. Erstgenanntes Buch werde ich wohl auch mal suchen gehen.



geschrieben von: undine

nach wie vor das absolute buch für mich: "malina" von ingeborg bachmann.
ich versuche lieber nicht, den inhalt zu beschreiben, das würde zu kompliziert - aber ich habe es im sommer 96 gelesen - und bin in den zug nach wien gestiegen, habe mich an die tür des besagten hauses in der ungargasse geklammert und die magnolienbäume im stadtpark umarmt. das war wahrscheinlich eine der kitschigsten und unüberlegtesten aktionen meines lebens (ohne unterkunft und überhaupt ohne plan in wien zu stehen war danach eher seltsam), aber bis heute geht mir das buch nie ganz aus dem kopf.



geschrieben von: Tawhiri

ja vieles von dem was gesagt wurde trifft auch auf mich zu: anne rice......bücher die mich die leidenschaft und sinnlichkeit gelehrt haben und sicher auch die nebel von avalon.......ich denke es sind ganz allgemein gesagt solche bücher die dich dazu bringen über deine ansichten und gedanken nachzudenken....und dann deine weltanschauung ins wanken bringen.......
eins dieser bücher ist sicher auch: theos reise von katharine clement...

..und ein buch über die wahre liebe: wer liebe säht...



geschrieben von: Nutria

Pippi Langstrumpf
So einen Aufruf zum freien Denken und grade zur Rebellion gegen Autoritäten, solche Kinderbücher findet man selten.

Mit 13/14 hat mich Sofies Welt (Jostein Gaarder ?!) stark zum denken motiviert, heute finde ich es teils ein wenig.. vereinfacht? kindisch?

Zur Zeit, und die ganzen letzten 3 Monate schon, lese ich mich durch die Otherlandreihe von Tad Williams- und es ist bis jetzt eines der unterhaltsamsten Bücher das ich in die Hände bekommen habe, 500 Seiten liegen noch vor mir und ich habe auch den letzten Band durch, schade eigentlich, den die Welt die sich Williams da zurechtgestrickt hat ist einfach nur genial. Es wird bestimmt einige Zeit dauern bis ich die Figuren alle vergessen habe..



geschrieben von: NARRator

mich haben einige bücher sehr beeinflusst...

zum bespiel george orwell's "1984"
oder a. huxleys "brave new world"
und natürlich "fahrenheit 451" von Ray Bradbury

diese bücher haben mir angst gemacht, angst vor der zukunft, da leider immer mehr dinge, von welchen ich dort laß tatsächlich eintreten...

ein buch welches ebenfalls mein leben veränderte, war "traumfänger" von marlo morgan, da ich über viele dinge die mir vorher wichtig waren seitdem anders denke und ich noch mehr die einfachen momente des lebens zu schätzen gelernt habe...

es gibt noch sehr viele bücher, welche mich veränderten, bzw. zum nachdenken anregten, aber das würde jetzt zu weit führen...



geschrieben von: Blackadder

Mal wieder eines seit langem:
"Hyperion" und "Der Sturz von Hyperion" von Dan Simmons.
Zwar "nur" Science-Fiction aber gut gemachte mit manchmal "philosophischem" Hintergrund (positiv gemeint).
Zwar nicht jedermanns Sache, aber mich hats fasziniert...die Geschichte ist zu verwoben um sie hier kurz zusammenfassen (oder es übersteigt meine geistigen Fähigkeiten...kann jeder selber beurteilen*g*)
Tatsache ist, für die normalerweise doch recht simpel gestrickte SF fand ich das mal eine löbliche Ausnahme...

Beste Wünsche,

BLACKADDER



geschrieben von: SLD

EIgentlich gabs kein Buch was alleine mcih stark verändert hat naja manche haben mich zum nachdenken gebracht aber eigentlich keins stark verändert. Aber wenn man den Einfluss der Bücher zusammen nimmt haben sie mich schon stark geprägt kein wunder da ich seit ich lesen kann extrem viel lese früher 99 prozent meiner Zeit wo ich nicht shclief zur Schule musste oder was gegessen hab*schmunzelt* und zu 99 Prozent Fantasy ich liebe es einfach in Geschichten einzutauchen und sie auhc mal umzudichten und Fantasy Bücher haben bei mir einige Wertvorstellung und Ehrevorstellungen geprägt ausserdem hats mein Wortschatz stark vergrössert hmm Naja Terry Prattchets Bücher könnte man sagen haben meinen Humor geprägt hmm und Herr der Ringe naja meine absoluten Lieblingsbücher die sidn Schuld das ich so gut wie nur Fantasy lese(und sie waren Schuld an einer Abneigung gegen die Harry Potter Bücher wurden mir zu hochgepusht und dann auch noch mit HDR verglichen da stand ich ihn etwas negativ gegenüber auch wenn die Bücher eigentlich Recht gut sind)
Aber eigentlichkann ich garnicht genau sagen was mich wo geprägt hat irgendwie unmöglich gilt für veränderungen durch Bücher und durch alles andere.



geschrieben von: jorinde

Zitat:
Original geschrieben von Black Spike



Marion Zimmer Bradley - Die Feuer von Troja
Lynn Flewelling - Luck in the Shadows + folgender Band
Storm Constantine - Wraeththu
Storm Constantine - Sea Dragon heir
Storm Constantine - Crown of Silence
...




Das waren auch Bücher die mich sehr geprägt haben.
besonders die Werke von Storm Constantine die ich richtiggehend verschlinge. Wie oft ich Wraeththu schon gelesen habe weiß ich gar nicht mehr.

Noch einige von mir:
Paul Doherty - Der gefallene Engel
Arthur Golden - Die Gaisha
Tad William - Osten Ard Saga
Poppy Z. Brite - Lost Souls



geschrieben von: Trauerwesen

Nicht wirklich verändert, aber es gab Werke, in denen ich mich verstanden fühlte und welche mich irgendwie bestätigten:

Der kleine Prinz

man findet sich so sehr darin wieder...grossartig verändert nicht, ich war ja schon so^^.

ein wenig verändert hat mich sicherlich Die Geschichte der O, weil der pure Devotismus beschrieben wird. Bin zwar jetzt nicht so, aber generell sind es Bücher, die den Horizont erweitern, die einen prägen oder verändern.



geschrieben von: Jester

Ich würde auch nie sagen das es Bücher gäbe die mich wirklich verändert hätten, zumindest nicht in einer grundlegenden Weise. Aber es gibt einige Bücher die meien Sichtweisen doch ein wenig beeinflusst haben, oder mir geholfen haben meine eigene Sichtweisen besser zu verstehen.

Dazu zählen auf jeden Fall

I Ging - Das Buch der Wandlungen
Tao Te King - von Lao Tse
Anleitung zum Unglücklichsein - Von Paul Watzlawick
Chaos und Antichaos - Von Jack Cohen und Ian Stewart
Die Scheibenweltromane - Von Terry Pratchett


Alles Werke die mir sehr gut gefallen und mich allesamt sehr berührt haben, gerade bei dem Sachbuch von J. Cohen und I Stewart vielleicht ein wenig verwunderlich klingend, aber gerade diese beiden Menschen schaffen es auf wundersame Weise in der Wissenschaft Humanistisch und Moralistisch zu sein. Unglaublich, wirklich.



geschrieben von: Lesther

Ein Buch, das mein Leben möglicherweise verändert hat, ist "Lockruf" von Brigitte Blobel.
Als ich 13 oder 14 war, hat es mir eine Freundin geliehen, weil es mich nach ihrer Buchbesprechung dazu interessiert hat. Allein das Coverbild finde ich unheimlich schön und traurig.

Dieses Buch beschäftigt sich mit der tiefen Traurigkeit und Sehnsucht einer 14jährigen, die mit einem Selbstmordversuch endet. Obwohl das Mädchen nicht stirbt, hat das Buch ein sehr berührendes Ende, da man ja die Trauer und das Unglück eines Menschen nicht einfach beseitigen kann. Ich habe es mindestens 3mal gelesen - weil es mir gefallen hat, und weil ich es verarbeiten musste. Ich glaube, es hat sicher teilweise meine Vorliebe für melancholische Literatur geprägt.


http://images-eu.amazon.com/images/P/3293210538.03.LZZZZZZZ.gif

(Bild von amazon.de)



geschrieben von: hagzissa13

Es gibt viele Bücher, die mein Leben beeinflußten, wie z.B. "Eunuchen für das Himmelreich" von der katholischen Theologieprofessorin Uta Ranke-Heinemann.


Das einzige Buch, was wirklich mein Leben verändert und das mit jeder Ausgabe neu, ist der IKEA-Katalog! :D



geschrieben von: Xenomorph

Bücher, die mein heutiges Weltbild maßgeblich mitgeprägt haben, waren u.a. :

Romane/Erzählungen:

Thomas Mann - Der Zauberberg
Franz Kafka - Der Prozeß
Ders. - Das Schloß
Ders. - Die Verwandlung
H.P. Lovecraft - Der Außenseiter
Octave Mirbeau - Der Garten der Qualen
George Orwell - 1984
H.G. Wells - Die Zeitmaschine
Stanislav Lem - Solaris
Ray Bradbury - Fahrenheit 451
Frank Herbert - Der Wüstenplanet
Jonathan Swift - Gullivers Reisen
Herman Melville - Moby Dick
Hermann Hesse - Demian
Ders. - Siddharta
Ders. - Der Steppenwolf

Dramen:

Samuel Beckett - Warten auf Godot

Lyrik:

Charles Baudelaire - Die Blumen des Bösen

Ansonsten:

Friedrich Nietzsche - Also sprach Zarathustra
Ders. - Jenseits von Gut und Böse
Ders. - Götzendämmerung
Ders. - Der Antichrist
Max Stirner - Der Einzige und sein Eigentum
Horkheimer/Adorno - Dialektik der Aufklärung



geschrieben von: Nachtelfchen

hm...welche bücher haben mich geprägt...kommt draufan, in welchen lebensabschnitt es war... vieles ist hier schon genannt worden...

als angehender teenie waren dies vor allem die bücher von tamora pierce über die ritterin alanna... keine ahnung, ob das heute noch jemand kennt, aber ich hab sie verschlungen, immer wieder...

danach kam rilke...dyonisos dithyramben...lyrik in vollendeter form, find ich heut noch grandios...

eher eine absolute negativ-erfahrung war seltsamerweise kafka. ich dachte immer, dass mir das eigentlich gefallen würde, aber mit jeder zeile stieg meine aggressivität, besonders bei den kurzgeschichten....kennt jemand von euch diejenige mit der botschaft des königs, die das "ich" aus dem schloss tragen muss und nie rauskommt.... echt einfach nur zum die wände rauflaufen... aaargh :mad: oder der "landarzt" und dann verfilmt das auch noch irgendso'n intellelo-film-spasti mit einer affinität für wunden...buäk.



geschrieben von: Bronwyn

Ach,da gibt es einige.
Aber in vorderster Reihe stehen auf jeden Fall "Schiffsmeldungen" von Proulx sowie "Fräulein Smillas Gespür für Schnee" von Hoeg.
Einfach, weil es Mut macht, wie zwei Verlierer trotz widerer Umstände ihren Weg machen.



geschrieben von: Xenomorph

Zitat:
Original geschrieben von serene_fall
Irgendwie kann ich nur was mit schlechten, unmoralischen und lebensverneinenden Lebensmodellen und Gedankengängen anfangen...
:rolleyes:



Ist bei mir genauso. Ich habe einen abgrundtiefen Hass auf alles "Gute", bzw, auf alle, die sich dafür halten, und mit ihrer "Moral" herumprahlen, in Wahrheit jedoch die größten Charakterschweine sind...Ich lese überhaupt nur noch amoralische Literatur und Philosophie, denn nur sie hilft einem wirklich dabei, man selbst zu werden und sich weiterzuentwickeln...

@Nachtelfchen:
Die Kafka-Erzählung, die du meinst heißt "Eine Kaiserliche Botschaft", und handelt von einem Boten, der vom Kaiser den Auftrag erhält, eine wichtige Nachricht an das Volk zu überbringen, doch der Bote scheitert, er gelangt nie an sein Ziel, nach jedem Hindernis, das er überwindet, hat er es mit einem weiteren, noch größeren Hindernis zu tun...Ähnlich wie die Geschichte von Sysiphus, der dazu verdammt ist, jeden Tag von neuem einen schweren Stein auf einen Berg zu rollen, bis er jedesmal wieder herunterrollt, handelt auch diese Kafka-Erzählung von der Sinn- und Zwecklosigkeit aller menschlichen Aktivitäten, und der menschlichen Existenz selbst.



geschrieben von: *~Dead-Rose~*

Bücher selbst haben mich nicht direkt mein Leben verändert, es waren eher Gedankengänge die mir während dem Lesen gekommen sind, die anschließend mich verändert haben.

Einige für mich wichtige Bücher:

Wo warst du, Adam? - Böll
Die verlorene Ehre der Katharina Blum - Böll
Und sagte kein einziges Wort - Böll

Unterm Rad - Hesse
Das Glasperlenspiel - Hesse

Das Buch vom Lachen und Vergessen - Kundera
Das Buch der lächerlichen Liebe - Kundera
Die unerträgliche Leichtigkeit des Sein - Kundera

Zaungast - Lenz



geschrieben von: Nachtelfchen

xenomorph: exakt genau die erzählung hab ich gemeint... und es ist auch genau das, was du beschreibst, was mich an gewissen kafkaesken werken so unglaublich ärgert. man wird irgendwie nie fertig damit...kein wunder mögen den die dekonstruktivisten so.

serene_fall: ja diese literarischen abgründe...faszinierend und abstossend zugleich, irgendwie... ich könnte jetzt nicht sagen, ich lese nur amoralisches, leben-verneinendes, ich brauche beides... bloss oberflächlich darf es nicht sein. hast du's schon mal mit houellebecq probiert?



geschrieben von: Catoblepas

Diese Bücher haben mich begleitet während sich mein Leben veränderte und unterstützten mich in diversen Entscheidungen:

Der Antichrist - Nietzsche
Diktate über Sterben und Tod - Peter Noll (sehr empfehlenswert für Personen die gerne Tagebücher lesen)
Siddharta - Hesse
Der Steppenwolf - Hesse
Das Ende einer Illusion - Jürg Frick
Musashi - Eiji Yoshikawa

Bei Büchern ist mir wichtig dass sie sowohl etwas angreifen als auch einen anderen, möglicherweise besseren Weg aufzeichnen.



geschrieben von: Nachtelfchen

michel houellebecq: der französische misantrop schlechthin. Lies mal Elementarteilchen zb.



geschrieben von: Xenomorph

Zitat:
Original geschrieben von Nachtelfchen
michel houellebecq: der französische misantrop schlechthin. Lies mal Elementarteilchen zb.


Das würde mich ebenfalls interressieren. Was hat der sonst noch so geschrieben?
Für misanthropisches gleich welcher Art bin ich immer zu haben :)...



geschrieben von: Kappabani

Hans Dollinger - Schwarzbuch der Weltgeschichte
Rolf Bossi - Halbgötter in Schwarz
Jacob Holdt - Bilder aus Amerika
Dschuang Dsi - Das wahre Buch vom südlichen Blütenland
verschiedene - NAM (Heftreihe)



geschrieben von: Nachtelfchen

xenomorph: eines hiess glaub noch "ausweitung der kampfzone" (auf deutsch, original weiss ich nicht), dann ein paar gedichtbände (die ich auf französisch lesen würde, lyrik kann man nicht übersetzen, mir haben sie aber nicht so gefallen), und jetzt noch ein neues, irgendwas mit einer insel...hab ich aber (noch) nicht gelesen. am besten entweder in einer guten buchhandlung gucken oder eben via amazon.

serene_fall: cioran guck ich mir auch mal an. der name sagt mir was, weiss nur nicht mehr was genau...:rolleyes:



geschrieben von: Xenomorph

@Nachtelfchen:
Danke für die Informationen. Ich müßte die Sachen eh auf Deutsch lesen, kann nämlich kein Französisch. Bei welchem Verlag sind denn die deutschen Ausgaben erschienen? Oder gibt es davon auch Reclam-Ausgaben?



geschrieben von: Nachtelfchen

soweit ich weiss, gibt es keine reclam-ausgaben, dafür ist houellebecq noch nicht tot genug ;) und auch nicht wirklich literarischer kanon.

erschienen sind seine bücher sicher mal beim DuMont verlag. achja, und das neuste heisst "möglichkeit einer insel" (aber wie gesagt, das kenn ich nicht).



geschrieben von: Xenomorph

Ich war heute im Buchladen und hab mir "Elementarteilchen" geholt, jetzt bin ich echt mal gespannt...Sie hatten da auch einen der Gedichtbände, leider weiß ich jetzt den Titel nicht mehr, aber es war eine zweisprachige Ausgabe, der französische Origiginaltext mit deutscher Übersetzung, DTV-Verlag war es, glaube ich.
Was für Gedichte hat er denn geschrieben? So etwas in der Art von Baudelaires "Blumen des Bösen"? (In Sachen Lyrik mein absolutes Lieblingsbuch :) )



geschrieben von: Nachtelfchen

na, also an baudelaire kommt ja echt niemand ran... nee...
houellenecqs gedichte sind mE nicht so besonders, mir sind sie zu "real", klingt jetzt blöd, aber ich find sie unlyrisch... er schreibt seine gedichte so, wie er seine prosa schreibt, mir gefällt das irgendwie nicht. für prosa ist harte realität in harter sprache ok, aber nicht bei gedichten.

wenn dir baudelaire gefällt, probiers mit mallarmé, frz. symbolist, ähnliche zeit. oder mit gottfried benn, aber den kennst du ja bestimmt.
kennst du oscar wilde? the importance of beeing ernest. auch gut.





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