Ich wollte es schon immer gerne mal tun... und mir scheint kein Ort so passend wie dieser...
Eine 'unendliche' Geschichte.
Macht doch einfach weiter mit erzählen...
einzigste kleine Regel ist 'Du' darfst nicht sterben !
Vielleicht leide ich ja auch nur unter 'Interessensverirrung' aber mich würde es interessieren ob es funktioniert...
Kapitel I: Anfang der Unendlichkeit...
Donnern, ein Licht erhelt die Rabenschwarze Nacht, ein Rauschen, aus der Ferne, wie das Rauschen eines Baches. Nur Lauter. 'Geh nicht' sagt eine Stimme, aber deine Beine bewegen sich. 'Geh nicht mit Ihnen', erklang eine leiser gewordene Stimme. Unfähig den Ursprung der Stimme ausfindig zu machen läufst du weiter. Du läufst auf das Rauschen zu, durch eine Rabenschwarze Nacht, über einen Weg den du nicht erkennen kannst, mit einem Beweggrund den du nicht kennst, oder nicht zu kennen meinst. Vor dir, war da etwas? Hinter dir? Das Raschen übertönt alles, was es ist, daß ist dir unbewußt. Wem du folgst das weißt du nicht.
Ein Mag-und-Bein durchdringendes Heulen, ja, ein Aufheulen, das eines Menschen?, das weißt du nicht, durchdringt die Nacht.
geschrieben von: GreenMilan
Weiter folgst Du dem Rauschen, obwohl Du den Weg nicht sehen kannst. Du wunderst Dich,d ass Du in dieser Schwärze nicht stolperst, hast plötzlich Angst in einen Abgrund zu fallen, willst stehen bleiben ... doch es geht nicht. Das Rauschen ist wie ein Schrei, der Dich weiterlaufen lässt. „Komm" schreit es laut, lauter als alle anderen Stimmen die Du hörst, oder zu hören glaubst, die Dich zurückhalten wollen. Deine Füße bewegen sich ohne Dein Zutun immer weiter und weiter dem Rauschen entgegen. Du weißt plötzlich, dass es nicht gut ist dort anzukommen. Doch noch kannst Du Dich nicht dagegen wehren. Vielleicht wenn Du Dich erinnerst, nur ein wenig, an irgendetwas.
(So in etwa?)
geschrieben von: Apistos
(besser als ich es mir vorgestellt hatte :-).
ich werde natürlich von zeit zur zeit auch etwas schreiben...)
geschrieben von: Apistos
Gehindert scheinst du, gehindert von allem dich zu erinnern. Nichts. Deine Erinnerungen sind von Schwarz umhüllt, eine Rabenschwarz, so wie die Nacht die dich umgibt. Wird das Rauschen lauter, oder gar leiser? Du kannst es nicht bestimmen, du kannst es nicht sehen. Schwarz. Es fröstelt, in dieser kalten dunklen Nacht, deinen Körper, doch unfähig etwas gegen Kläte, gegen Unsicherheit und gegen den Zwang zu Laufen zu tun, folgst du ihm weiter. Dem Rauschen, das einst wie ein angenehm wie ein Fluss, nun hart wie Tausend Nadelstiche deine Sinne peinigt.
geschrieben von: Apistos
Gedankenlos, Gefühlslos, unfähig zu Handeln, ein Geräusch in den Gedanken, Tausend Stimmen im Kopf, Schritt für Schritt. Weder langsam noch schnell treibt dich etwas vorwärts. 'Nein, nicht' sagt etwas immer wieder, aber es wird schnell, so schnell wie die anderen Stimmen, die sich gar flehend an dich wenden, von dem Rauschen verschluckt. 'Komm', 'Komm'...
[Dieser Beitrag wurde von Apistos am 14. Dezember 2001 editiert.]
geschrieben von: Apistos
Die Nacht wird kälter. Dunkle Wolken, sie folgen dir. Dunke Wolken am dunklen Himmel... kein Mond, keine Sterne. Wasser tropft von deiner Nase, es regnet. Doch du, du merkst dies alles nicht. Für dich zählt nur das eine. Das eine Geräusch was dich anzieht, das eine Geräusch was alles unwichtig erscheinen läßt. Durch all deine Glieder fährt es... dieses Rauschen... dieses Rauschen in der Nacht.
geschrieben von: GreenMilan
Da, wieder ein Schrei, ein Heulen. Was ist das nur für ein Geräusch? Es reißt Dich aus Deinem Grübeln über die Vergänglichkeit der Gedanken. Ein Schauer läuft dir bei diesem Geräusch über den Rücken. Es ist nicht die Kälte des Regens der dich plötzlich Zittern läßt. Eine Ahnung, dass sich mit diesem Geräusch etwas furchtbares verbindet ist es. Wenn Du Dich nur erinnern könntest. Selbst das Rauschen scheint dir nun leiser zu werden. Der Regen tropft unaufhörlich nieder und schlägt hohe Wellen in deinen Gedanken. Ein Name taucht plötzlich auf: Azuriel. Wer ist das? Ist das dein Name? Jemand den Du kennst? Ein Ort? Du taumelst weiter, immer auf das Rauschen zu.
[Dieser Beitrag wurde von GreenMilan am 02. Januar 2002 editiert.]
geschrieben von: Apistos
Ist es das Rauschen, was diesen Namen hallend in die Luft wirft? Er scheint wie ein heller Punkt im ewgem Dunkel was dich umgibt. Du versuchst dich dran fest zu halten doch du kannst es nicht ergreifen. Kälte, der Punkt erlischt... Etwas was dunkler zu sein scheint als die Dunkelheit hat sich über den Punkt geschoben.
Es regnet.
Verloren diese Gedanken, wie vom Regen hinweg gespült, verlierst du sie.
Nur noch das Rauschen, das einen Namen in die Luft zu werfen scheint. Nur noch der Regen, der dich weitertreibt. Nur noch die Dunkelheit, die dich umgibt.
( ja, wirklich sehr schade... :-( )
geschrieben von: GreenMilan
Du trottest weiter. In der Dunkelheit. Du überlegst nicht mehr, ob du anhalten kannst, du weißt, dass du es nicht mehr kannst. Egal, was passieren wird, du mußt weitergehen.
Der Regen prasselt unaufhörlich weiter und scheint mit jedem Schritt diesen einen Namen zu rufen. Immer noch siehst du nichts, weißt nicht, ob unter deinen Füßen der Boden wirklich existiert, aber du läufst weiter, immer weiter. Und mit jedem Schritt kommst du deiner Bestimmung näher. Es muß einfach deine Bestimmung sein, was immer dich auch erwarten mag.
Ein Fuß nach dem anderen, immer weiter immer weiter heran an das große Rauschen. Mit jedem Schritt meinst du, näher an den Sinn des Namens, an deine Erinnerungn, an das Ziel heranzukommen und doch ist alles wie unter einem Schleier begraben. Ein Schleier wie der Regen ihn bringt. Ob der Regen mit dem Rauschen zu tun hat?
Plötzlich ist diese Frage in deinem Kopf entstanden. Die Antwort fällt die (wieder einmal!) nicht ein. Du fühlst, dass du sie eigentlich wissen müsstest, aber irgendetwas hindert dich daran dich zu erinnern.
Vielleicht sollst du dich nicht erinnern? Was nun, wenn diech diese Erinnerungen in den Wahnsinn treiben? Was, wenn sie den Tod bedeuten? Wieder greift Panik um sich. Du konzentrierst dich auf das Laufen. Immer weiter, weiter, weiter. Die Antwort wird kommen. Du spürst es, du weißt es. Irgendwo dort hinten, wo das Rauschen seinen Ursprung hat.
geschrieben von: Apistos
Traurigkeit macht sich in dir breit... der Regen erscheint nun als ein Meer von Tränen. Der Himmel weint. Schreie dringen an dein Ohr, kommen sie von außen oder von innen? Ein brennender Schmerz auf deiner Schulter der vor deinen Augen in ein Feuerwerk aus dunklen Farben aufgeht... der Regen scheint den Schmerz unertärglich zu machen. Du stürzt, stehst aber schnell wieder auf und blind vor Angst und Schmerz wirst du immer schneller... schneller auf das Rauschen zu.
geschrieben von: GreenMilan
Dort muß es sein, die Antwort und die Erlösung vom Schmerz. Du wirst schneller und schneller. Jetzt rennst Du, obwohl Du immer noch nichts sehen kannst. Wieder kommt die Angst in dir hoch ins Nichts zu fallen, doch ein erneuter Schmerz treibt dich umso schneller vorwärts. Deine Lungen fangen an zu pfeifen, rasselnder Atem entweicht deinen Lippen. Das Rauschen kann diese Töne nicht übertönen.
Du siehst (siehst?) einen Abgrund vor dir und du stoppst aus vollem Lauf. Du kannst ihn sehen...
Du schaust hinter dich: alles schwarz. Du schaust nach vorn: der Abrund ist geblieben. Irgendwie auch schwarz, doch du siehst ihn. Für einen Moment vergißt Du den Schmerz, das Rauschen, die Erinnerungen und kniest diech hin um nachzudenken.
Erinnerungen - du warst schon einmal hier...
Langsam erhebst du dich und trittst an den Rand des Abrundes.
Du wagst es kaum, doch du blickst nach unten. Was mag dich erwarten?
geschrieben von: verwirrter Wanderer
langsam gleitet dein Blick nach unten.
in der tiefe erkennst du nichts als schwarze Dunkelheit, doch eine schmale in den Stein gehauene Treppe schlängelt sich zu deinen Füßen in die schwarze Tiefe.
Vorsichtig trittst du mit einem Fuß auf die erste Stufe. Sie ist nass und rutschig von dem immernoch andauernden Regen. Wieder dieses Gefühl des kennens. Langsam, einen Schritt nach dem anderen steigst du langsam hinab, du presst deinen Körper an den kalten Stein. Immernoch ertönen in deinen Ohren diese qualvollen Schreie, immernoch spürst du den Schmerz auf deiner Schulter. Du wagst allerdings nicht hinzusehen, denn du glaubst zu wissen, was du sehen wirst.
(sorry mein Freund, ich bin erst jetzt dazu gekommen mich zu konzentrieren...)
geschrieben von: GreenMilan
Du gehst weiter, Stufe um Stufe nehmend. Langsam, konzentriert, damit du auf der Glätte nicht ausrutschst. Eng an die Wand geschmiegt gleitest du dem Ende der Treppe zu. Wenn sie ein Ende hat.
Kurz nur zuckt dieser Gedanke durch dein Hirn, doch du läßt dich nicht beirren und gehst weiter in die Tiefe. Längst hast du aufgehört dich zu fragen, wie viele Stufen es wohl sein mögen.
Du spürst langsam, wie sich ein bekannter Schmerz durch deine Muskeln frißt: das ist beginnender Muskelkater. Leise lächelst du. Wenigstens Erinnerungen an Schmerzen sind dir geblieben.
Ein erneuter Schmerz in der Schulter läßt dich fast deinen Halt verlieren, du kniest nieder und nur schwer atmend kannst du dich wieder erheben um deinen Weg fortzusetzen.
Du willst nicht sehen, was den Schmerz ausgelöst hat.
geschrieben von: verwirrter Wanderer
Immer weiter und weiter in die schwarze tiefe tragen dich deine Beine. Langsam werden die Stufen breiter und du kannst deine Konzentration wieder etwas von deinem bescherlichen Weg in die Tiefe abwenden. Du schaust ein weiteres mal in die Tiefe neben der Treppe, aber immernoch erkennst du nur schwarzen bodenlosen Abgrund. Wut steigt in dir auf. Wer immer dir das angetan hat wird dafür büßen müssen. Du willst Rache, blutige Rache an denen, die dich zu diesem Ort brachten! Du musst dich nur erinnern, wie du an diesen Ort gekommen bist. Für eine Sekunde bleibst du stehen und versuchst den Vorhang vor der Erinnerung beiseite zu schieben, doch gerade, als die Gedanken beginnen klarer zu werden flammt der Schmerz in deiner Schulter erneut auf und zwingt dich ein weiteres mal in die Knie. Mit mühe kämpfst du dich auf, du musst weiter, immer weiter, nicht stehen bleiben.
geschrieben von: GreenMilan
Du spürst, wie die Wut wieder von dir Besitz ergreift. Du vergißt sogar eine zeitlang, dass die Treppe kein Ende zu nehmen scheint. Wer hat dir nur so zugesetzt, dass du dich an nichts mehr erinnern kannst? Wer war so mächtig, dass du nicht einmal mehr weißt, wie dein Name ist?
Wie ein Blitz schießt wieder der Name Azuriel in deinem Hirn auf. War er es? War er derjenige, der dich hierher gebracht hat um .. ja um was zu tun? Um zu sterben? Um etwas zu verändern?
Das Rauschen wird langsam lauter als du weitergrübelnd über Name und dein Schicksal die Treppe hinabgehst.
Keine Antworten, immer nur neue Fragen.
Aber wenigstens bist du mittlerweile in der Lage Fragen zu stellen. Dein Denken scheint nicht mehr so beeinträchtigt zu sein, wie es noch vor kurzem der Fall war.
geschrieben von: Nightingale
Du läufst die Treppe weiter hinunter, ohne Hoffnung, fast bewusstlos vor Trostlosigkeit. Plötzlich, ein Lichtschein.
Ein Lichtschein so grell, dass Du die Hand vor Augen halten mußt.
Endlich erkennst Du blinzelnd, ein Ende der Treppe. Das Rauschen wird stärker.
Du bist erfüllt von dem Gefühl zu Hause zu sein. Wirklich zu Hause zu sein.
Langsam läßt Du deine Hand hinuntergleiten.
Vor Dir schwebt ein wunderschöner Engel.
Er spricht zu Dir:
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Sein oder nicht sein?
Das ist hier die Frage.
geschrieben von: verwirrter Wanderer
Leise öfnet der Engel seinen Mund. Er versucht zu dir zu sprechen, doch kein Laut kommt über seine wunderschönen roten Lippen. Sich Gesicht verzerrt sich zu einer klagenden Grimasse und die wunderschöne Gestalt des himmlischen Boten beginnt zu verschwimmen. Ein heller Blitz zerreißt die sonst so dunkle Umgebung. Greller schmerz breitet sich von deiner Schulter aus. Dein Arm fühlt sich an als würde er brennen. Als ob eine flammende Hand nach deinem Herzen greift zerreist es dir fast die Brust.
Plötzlich hat der Engel nichts klagendes mehr, jede Spur von Zuneigung oder Mitleid ist aus seinen Zügen verschwunden. Sein Blick wird hart und strafend und du kannst ihm nicht länger stand halten. Wieder dieser brennende Schmerz in deiner Brust, laut hörst du dein Herz pochen, immer lauter, schneller, härter... das Blut, das deine Adern durchströmt wird heiß und es beginnt zu kochen. Doch anstatt dem furchtbaren Schmerz, den du eigentlich spüren solltest fühlst du eine pulsierende, lodernde Kraft in dir! Ein Name schießt dir wieder in den Kopf: Azuriel.
geschrieben von: Persephone
was ist es? wer ist es? wozu ist es?
ist es die einzige Erinnerung die du festhalten musst um zu leben. um zu überleben. Azuriel. Der Gedanke brodelt in dir auf. Azuriel. Azuriel. "Azuriel" herergreifend, aus lodender Sehnsucht schreist du es hinaus in die Ewigkeit. bedeutsam oder unbedeutsam "Azuriel" klagst du.
plötzlich spürst du es wieder. deine Schulter. zermürbend. als würde sie zermalmt von einer Macht, die dich nicht begreifen lässt. du sinkst zu Boden. willst dich retten. den Schmerz besiegen.
ihm nachgeben. kniest dich am Boden. du spürst es. die Wärme. doch plötzlich. die Hitze. der Engel.
lässt dich quälen. die Glut spurt nach dir. doch da.
was siehst du. Wasser. Wasser.
geschrieben von: Nightingale
Plötzlich fliegt ein dunkler Dämon auf Dich zu. Packt Dich und reißt dich mit sich.
Schnell wirst Du in schwindelerregende Höhen getragen. Unfähig zu schreien, lässt Du alles über Dich ergehen.
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Sein oder nicht sein?
Das ist hier die Frage.
geschrieben von: Persephone
doch die Leere lässt dich nichts sehen. ausgeliefert dem dunklen Dämon. Azuriel. ist er Azuriel? du kannst nicht fragen. deine Stimme scheint tot. die Leere und die Höhe schnürt sie zu. was wird geschehen? deine Schulter schmerzt dich nicht. nichts schmerzt dich. nur die Angst vor dem Unwissen über die Zukunft. der Flug scheint kein Ende zu nehmen. der Einzige Gedanke der der im Sinne ist. Azuriel. aber was bringt dir dieser Gedanke. immer wieder versuchst du dich daran festzuhalten. ihn zu ergründen.
aber er ist so tatsächlich als sei er von nichten.
geschrieben von: Stigmata
Was passiert mit dir? Die noch eben vorhandene Gewalt, die dich aus der Schlucht hoch hinaus riss und dich in die dunkle Nacht hinein zog scheint weg zu sein. Der bösartige bestialische Dämon, der dich noch eben zu einem endlosen Flug quälte und all deine Erinneringen, Gedanken und Schmerzen verschwinden ließ, scheint nun selbst verloren zu sein. Noch eben warst du voller Angst besessen, Angst vor dem Ungewissen, Angst vor der Zukunft; doch die einzige Angst, die du nun besitzt scheint der Sturzflug aus dieser Höhe in die immer näher kommende Tiefe zu sein. Der Dämon, der dir noch eben Halt in dieser Höhe, in diesem Nichts gab, scheint in Form einer schwarzen, düsteren und furchterregenden Wolke an dir nun vorbeizuschweben. Was war das? War das eben real? Diese Gedanken schießen dir durch den Kopf. Ehe du wieder einen klaren Gedanken fassen kannst, siehst du noch wie die Wolke in sich schreckliche, heulende, aus Leid und Schmerz schreiende Gesichter von Engeln mit sich trägt die mit einem dunklen Schleier verdeckt sind. Ein kalter Schauer fährt dir über den Rücken, im selben Moment stellst du fest, dass du wieder fühlst. Überflutet von all diesen Sinneswahrnehmungen, stellst du erschrocken fest, dass alles um dich herum verschwindet. Weder der Dämon, der wie eine Wolke an dir vorbeischwebte und die Engel mit sich trug, die sich den Schmerz aus der Seele schrien, noch die Tiefe in die hineinzustürzen schienst. Gefangen in der Schwerelosigkeit findest du dich wieder.
Ich hoffe, ich bin nicht zu sehr vom eigentlich Thema abhanden gekommen.
geschrieben von: Stigmata
Deine Blicke schweifen umher, scheinst irgendetwas zu suchen. Irgendetwas was von Bestand zu sein scheint.
Da ist er wieder, der Engel. Du siehst genauer hin, eine rote Flüssigkeit scheint aus seinen Flügeln hinaus zu sprießen. Der Engel öffnet seinen Mund und schreit. Du wunderst dich warum du nichts hörst. Lautlose Schreie. Jetzt erkennst du es. Da wo einst seine Flügel waren, sind keine mehr. Ein gefallener Engel. Sein Gesicht verspricht unerträgliche Schmerzen. Und nun wird dir auch einiges klar. Der Dämon, der verschwindete, die schreienden verschleierten Engelsgesichter, die brennende Schulter, waren Illusionen. Illusionen des Schmerzes. Illusionen, die der Engel verursachte, um dir seinen Schmerz zu zeigen. Sein Hilfeschrei! Doch was sollst du tun? Wie sollst du ihm helfen? Du bist doch schwach! Du bist doch auf der Suche! Auf der Suche nach dir selbst! Auf der Suche nach der Bedeutung Azuriels...
geschrieben von: Apistos
leise, in dir drin brichst du zusammen. dein körper wird schwer. und du singst auf deine knie, da muss ein ein boden sein, denn der schmerz welcher diesem ungebremsten fall folgt ist real... das schwarze um dich herum verblasst und wird noch schwärzer. deine augen sind nun geschlossen und du wünscht dir nicht sehnlicher als den tod, der dies doch alle beenden würde. doch da, daß rauschen wird lauter. wasser tropft von deiner nase. es regnet.
du öffnest die augen, langsam. erst unscharf dann immer klarer werdend blickst du in ein nichts herrein. alles schwarz. ein licht durchzuckt das schwarze. gefolgt von einem grollen wie donner. es blitzt. dein kopf ist gesenkt und du hebst den blick. du meinst die umrisse des abgrundes, in den du meintest hineingestiegen zu sein vor dir zu sehen, keine treppe und auch kein engel.
warst du in gedanken verfallen? hattest du das alles nur geträumt? dein kopf scheint klarer zu werden, und zielos beginnst du auf zu stehen. doch als du dich aufgerichtet hast, ertönt das rauschen wieder. mächtiger und schmerzender den je in deinen ohren. ein schwarzer mantel hüllt deine erinnerungen wieder ein... nur noch fragen, quälen dich, wärend dich das rausche wieder anzieht. endet die nacht denn niemals? wie lange habe ich geträumt? ist es noch die selbe nacht? ist es überhaupt nacht?...
in der ferne meinst du durch das zucken der blitze den umriss eines berges zu sehen. ist das mein ziel?... werden da meine schmerzen enden?... fragst du dich.
du gehst schneller. immer nah am rande des abgrundes...
geschrieben von: GreenMilan
Azuriel ... Azuriel ... Azuriel
Mit jedem Schritt scheinst Du der Bedeutung des Namens näher zu kommen. Doch noch ist die Lösung nicht greifbar. Du schreitest nun forscher aus, in der absurden Hoffnung, so deinem Ziel schneller näher zu kommen.
Du weißt jedoch mit einem mal, dass das nicht so ist. Es ist so: der Weg ist das Ziel.
Dieser Gedanke erschreckt dich, führt er dir doch die sinnlosigkeit deines Tuns vor Augen. Doch noch willst du dich diesem niedrschmetternden Gedanken nicht vollends hingeben. Du läufst weiter in der Hoffnung diese Zweifel zu zerstreuen. Du konzentrierst Dich auf den Schmerz, der dir jetzt wie ein Rettungsanker in der unendlichen Schwärze vorkommt.
geschrieben von: Nightingale
Du gehst immer weiter. Meter für Meter, Kilometer für Kilometer.
Doch dann wird Dir bewußt, dass du dich
seit mehreren Stunden, nicht von der Stelle bewegt hast.
Dir wird klar, dass der Berg sich auf Dich zubewegt, nicht umgekehrt.
Du wendest dein Gesicht gen Himmel.
Rötliche Nebelschwarden durchziehen die Schwärze des Firmaments.
Der Geruch von Schwefel liegt in der Luft.
Aber da ist noch etwas anderes.
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Sein oder nicht sein?
Das ist hier die Frage.
geschrieben von: fluchtraum
Etwas anderes, daß sich von dem endlosen sinnlosen Rauschen der Nacht abhebt und sich gleichzeitig damit verbindet, zu einer bedrohlichen dissonanten Symphony steigert... ein Pfeifen, als würde ein schwerer Gegenstand schnell durch die Luft schwingen.
Diese zweite Vision kommt viel plötzlicher... kein Abstieg in den Abgrund, ein plötzlicher Schlag, der dein Bewußtsein der Realität (?) entreißt, dich fortschleudert zum Ursprung des Geräusches... ein gigantisches Pendel, fallend, stürzend, schwingend, ohne daß du seinen Zweck, seinen Zusammenhang erkennen kannst... aber da sind Wort (um dich? über dir? in dir?): "Im Namen Azuriels!"
geschrieben von: Nightingale
"Im Namen Azuriels"......
Azuriel!
Plötzlich scheint Dir etwas klar zu werden.
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Sein oder nicht sein?
Das ist hier die Frage.
geschrieben von: GreenMilan
Azuriel hat Dir das alles angetan. Er ist für die Schmerzen und das Leid, dass du ertragen mußt verantwortlich.
Du fühlst wie der Zorn in dir hochsteigt. Er gibt Dir Kraft zu schreien:
"WAS WILLST DU VON MIR? WARUM QUÄLST DU MICH SO?"
geschrieben von: Lady Laduga
Doch Du vernimmst keine Antwort und weisst:
Deine Suche hat gerade erst begonnen!
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Kein Mitleid für die Mehrheit !
(Ex)Renegade Style
geschrieben von: Nightingale
Gequält lässt Du dich zum Boden sinken, das Gesicht in Deinen Händen verbogen.
Ein Zittern durchströmt Deinen ganzen Körper.
Warum nur, lässt Dich Azuriel leiden?
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Sein oder nicht sein?
Das ist hier die Frage.
geschrieben von: GreenMilan
Du fühlst es mit jeder Faser deines Körpers: Du bist Schuld!
Aber woran? Was hast Du getan, um das alles hier zu verdienen? Es muß etwas schreckliches gewesen sein.
Wenn du dich doch erinnern könntest. Du weißt, dass diese Erinnerung die Blockade deiner Gedanken durchbrechen kann. Es fehlt nur ein winziger Anstoß.
Da durchfährt Dich wieder ein Schmerz, der dich zu Boden schmettert.
Diesmal in der anderen Schulter.
Das Rauschen verblaßt unter demSchmerzschrei den du nicht mehr zurückhalten kannst.
geschrieben von: fluchtraum
Der Schmerz steigt im gleichen Maße an wie die Lautstärke deines Schreis. Hinter deinen geschlossenen Augen blitzen zusammenhanglose Bilde auf: ...der Berg... die Treppe in den Abgrund... der Engel... das Pendel... weiße Federn.
Etwas in diesen Blidern bleibt gleich einem Widerhaken in deinen Gedanken hängen:
Flügel.
Der Schmerz in den Schulteren wird unerträglich, als Knochen sich verbiegen, Fleisch aufbricht und etws zu wachsen beginnt.
geschrieben von: Persephone
Azuriel. hallt es über dir. Azuriel. du wendest deinen Blick. nach óben. doch nichts kannst du erkennen. Azuriel. wieder dieser Lockruf. du blickst nach hinten.
die vollkommenheit vom nichts. wunderschön.
grüne Blätter die rings um dich sprühen und blühen. wasser das neben deinen Füßen ihren einhalt finden. seltsame kleine Lebewesen. Schmetterlinge und Vögel, die fröhlich zwitschern.
die Sonne die dir wunderbar und vollkommen ins Gesicht scheint.
du nimmst war.
die Schönheit, du hast sie widergefunden.
Azuriel. wieder fährst du herum. in weißem Laken gehüllt. ein Mädchen. wunderschön. sie streckt dir die Hand aus und erstrahlt dein Herz mit Vertrautheit. "komm" flüstert sie.
durch die Wiesen tollt ihr. ihr lacht und singt. spielt mit den Schmetterlingen und Vögeln. lauft übers Wasser. wunderschön.
"was ist das, mein Vertrauter?" da bemerkst du die Lache die sich unter deinem Rücken in der Wiese erstreckt hat. Blut.
"sag es du mir." flehst du zu dem Mädchen.
doch plötzlich scheint sie davon zu schweben. "ich kann nicht," haucht sie aus dem Nebel, der ihre vollkommene Gestalt ersetzt. als löse sie sich erneut in das nichts auf. "hilf mir" du fasst nach ihr, denn du willst sie nicht verlieren.
"hilf mir" versuchst du sie zu anzuflehen.
"hilf mir!" "hilf mir!"
die Schmetterlinge zerfallen. der Fluß wird braun und schwarz. die Brücke ist morsch und alt geworden, längst dem Verfall unterlegen.
keine Spur von Wiesen, Bäumen und Schönheit.
Die Sonne zerfällt über dir.
"HILF MIR!"
die Dunkelheit und die Leere bricht wieder über dir auf. doch du willst dies nicht zu lassen. so schön war es zuvor noch gewesen.
"HILF MIR!"
du richtest dich auf, aus der Zuflucht des Schmerzes. Der Schmerz über das fremde Wachstum in dir, dass länst fortgeschritten ist, hat dich geschwächt und dich betäubt.
ein Traum. ein bloßer Traum, war es gewesen.
keine Zufluchtsstätte die dir Hoffnung gewährt. ein Traum. du bist enttäuscht über die Sinnlosigkeit deines Daseins ohne irgendeinen Hintergrund, weiter deinen Trieben nachzugeben.
der Schmerz der dich erneut quält und dich schwächt. kaum kannst du dich auf den Beinen halten. kaum kannst du der vermeintlichen Aufgabe Fortschritt gewähren.
plötzlich nimmst du etwas leuchtendes Wahr.
es erscheint fast unerträglich grell in diesem Schwarz und Grau, schlicht nichts in dem dein tatsächliches dasein sich befindet.
ein schmetterling. kunterbunt, und schön wie zuvor.
hier in dieser welt in der nichts lebt.
bis auf die Grausamkeit und die Hoffnungslosigkeit.
ein schmetterling, so schön wie er zuvor gewesen war hier in dieser Leere. er ist kein Traum, er ist Realität. du fasst ihn an und tatsächlich, du spürst.
hilf mir, flüsterst du, "Celeste" hilf mir..
woher hast du das plötzliche Befinden über dieses Wissen?
aus heiterem himmel, fliegt der Schmetterling auch wieder davon. aber der Nebel, er ist da und flüstert dir rasch zu:
"hilf DIR!"
und er löst sich auf in das Nichts. Der Glanz des Schmetterlings ist länst verloren. Du bleibst zurück in der Leere mit dem Schmerz, dem unergründlichen Schmerz aus deinem Rücken und der Ratlosigkeit gegenüber Azuriel.
[Dieser Beitrag wurde von Persephone am 10. Januar 2002 editiert.]
geschrieben von: Nightingale
Die Schmerzen bringen Dich fast um.
Es fühlt sich an, als würde sich Dein Innerstes, nach außen wölben.
Plötzlich wird Dir bewußt, was mit Dir geschieht. Etwas schreckliches geht mit Dir vor.
Flügel.....
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Sein oder nicht sein?
Das ist hier die Frage.
geschrieben von: GreenMilan
Doch keine, wie du sie von Vögeln kennst. Schwarze ledrige Schwingen bohren sich durch dein Fleisch, blutbefleckt, wie etwas anderes, dass nicht dir gehört, Anhängsel einer längst vergangenen Zeit.
Der Schmerz, irgenwann muß er doch aufhören. Die Schwingen bewegen sich ohne dein Zutun, entfalten sich. Du spürst wie sich die Haut darüber spannt, als das Blut anfängt zu trocknen.
Was mußt du jetzt für einen Anblick bieten. Aber in dieser Schwärze ist ja niemand... wirklich?
geschrieben von: Nightingale
Du erhebst Dich in die Lüfte.
Obwohl Du wie gabannt vor Angst bist, vernimmst Du ein röchelndes, rasselndes Atmen.
"Azuriel", ertönt ein Stimme, donnergrollend gleich.
"Azuriel, nun bist Du hier.
...Endlich"
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Sein oder nicht sein?
Das ist hier die Frage.
geschrieben von: fluchtraum
Du erzitterst angesichts der Stimme, schlägst die Arme vor das Gesicht, versuchst, die zu verbergen - doch wo solltest du dich verstecken - alleine im Nichts?
"Azuriel!
Anmaßend von dir, dich gegen deine Strafe aufzubäumen!
Azuriel!
Gnädig waren wir, dich in einen sterblichen Menschen zu bannen und deine Erinnerungen zu versiegeln!
Azuriel!
Warum kämpfts du dagegen an - und suchst einen Weg zurück, den es nicht geben kann?
Azuriel!
Durch deinen Kampf zerstörst du nur diesen Menschen, in dessen Wesen gebannt du hättest Frieden finden können -
so wie du das Reich zerstörtest, daß dir einst anvertraut war!
AZURIEL!"
[Dieser Beitrag wurde von fluchtraum am 18. Januar 2002 editiert.]
geschrieben von: Nightingale
Langsam wir Dir klar, was geschehen ist.
Die Erinnerungen steigen in Dir hoch, wie die Lava in einem ausbrechenden Vulkan.
"Oh Gott", stoehnst Du unter Schmerzen. "Oh Gott".
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Sein oder nicht sein?
Das ist hier die Frage.
geschrieben von: GreenMilan
Doch war es wirklich Gott, der für dies alles verantwortlich ist oder eher der Satan selbst?
Du weißt es nicht, weißt nur dass eine unglaublich große Macht mit dir spielt, dich als Schachfigur in einem großen Spiel mißbraucht, dessen Sinn sich dir vollkommen verschließt.
Die Gedanken an dein Leben als Mensch schießen in dir auf. Das Alltägliche deiner Ex-Existenz, das Aufwachsen, Schule, Ausbildung, der erste Job und nebenbei noch ein wildes Gefühlsleben mit diversen Partnern...
All dies durchlebst du noch einmal in dem Bruchteil von Sekunden.
geschrieben von: dark-moon
Du erhebst dich in die luft ,verwundert, da wie von selbst .Keine Erinnerung hast du daran zu wissen wie man fliegt.Und doch fliegst du. Mehr ein schweben durch die Lüfte.Und weiterhin fressen sich Erinnerungsfetzen durch deine gedanken.....
Du siehst wieder diesen Berg vor dir ,Blitze umzucken ihn und du gleitest darauf zu .Selten nur musst du durch einen Schlag mit den neuen, alten? Schwingen nachhelfen , es ist als zöge der Berg dich unabänderlich an ...........