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Seiten:1



E.M. Remarque

(Klicke hier, um das Thema mit vollen Farben / Abbildungen zu betrachten)



geschrieben von: seelenmord

Salut,

würde mich mal interessieren, ob es hier noch jmd gibt, der auch die Bücher von Remarque gelesen hat und nicht nur an "Im Westen nichts Neues" hängengeblieben ist ...
Ich habe die Bücher vor Jahren regelrecht verschlungen - wenn ich auch nicht mit allem Inhalt einverstanden war.



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Stille Grüße

seelenmord

Anerkennung ist eine Pflanze, die vorwiegend auf Gräbern wächst.



geschrieben von: Missy Angeleye

Hallo!
Habe vor längerer Zeit mal "Im Westen nichts Neues" von meinem Onkel zu lesen bekommen. War doch recht überrascht und angetan von diesem Buch!
Kannst du noch weitere Lohnenswertes empfehlen?
Mit interessierten Augen
Missy Angeleye



geschrieben von: seelenmord

Du kannst den Nachfolger "Der Weg zurück" lesen, welchen ich persönlich aber nicht so gelungen empfand. Eine sehr bewegender und gar nicht im 'Remarque-Stil' geschriebener Roman war "Der schwarze Obelisk". Weiterhin lesenswert sind "Der Funke Leben" und "Zeit Zu Leben und Zeit Zu Sterben".



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Stille Grüße

seelenmord

Anerkennung ist eine Pflanze, die vorwiegend auf Gräbern wächst.



geschrieben von: myhna

bin durch den deutschunterricht zu "im westen nichts neues gekommen" und nicht weiter...
welche bücher kannst du denn persönlich empfehlen?
mýhna



geschrieben von: seelenmord

Die 3 genannten Bücher (in dem Beitrag darüber) waren schon eine persönliche Empfehlung http://www.nachtwelten.de/ubb/biggrin.gif
seelenmord



geschrieben von: myhna

ohje... sorry, hab ich übersehen...
bissl durcheinanderbin...




geschrieben von: seelenmord

machtnixseintun http://www.nachtwelten.de/ubb/biggrin.gif

seelenmord



geschrieben von: Missy Angeleye

Dank Dir!
Werd am Montag gleich mal die Bib überfallen*g* Hab momentan nichts zu lesen und bin über jeden Titel dankbar!
Mit lesehungrigen Augen
Missy Angeleye



geschrieben von: seelenmord

Gute Unterhaltung!

seelenmord



geschrieben von: Nightingale

Ich habe ebenfalls Remarque gelesen ("Im Westen nichts Neues", "Der Weg zurueck", "Der Funke Leben").

Ich muss sagen, dass mich seine Buecher sehr mitgenommen haben.
Er schreibt sehr anschaulich und direkt.
Nichts wird beschoenigt.
Danach bin ich immer etwa depressiv und brauch erst mal ne Weile um das Gelesene zu verdauen.
Hab noch mehr Buecher von Remarque im Regal, die ich allerdings noch nicht gelesen habe.



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Sein oder nicht sein?
Das ist hier die Frage.



geschrieben von: seelenmord

@Nigthingale

Bis auf eines habe ich alle gelesen. Er kann nicht in allen Büchern den hohen Qualitätsanspruch halten, aber das ist ja Ansichtssache ... Es gibt übrigens auch eine gut geschriebene Biographie über ihn.

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Stille Grüße

seelenmord

Anerkennung ist eine Pflanze, die vorwiegend auf Gräbern wächst.

[Dieser Beitrag wurde von seelenmord am 14. Januar 2002 editiert.]



geschrieben von: Nightingale

@Seelenmord
Von wem wurde denn diese Biographie verfasst?

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Sein oder nicht sein?
Das ist hier die Frage.



geschrieben von: seelenmord

Wilhelm von Sternburg:
"Als wäre alles das letzte Mal"
100 Jahre Erich Maria Remarque

seelenmord



geschrieben von: Nightingale

@Seelenmord
Gut. Die werde ich mir dann mal in den naechsten Wochen, zu Gemuete fuehren...

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Sein oder nicht sein?
Das ist hier die Frage.



geschrieben von: GraveDigger

Howdi!

also ich bin auch durch "im westen nichts neues" auf remarque gestossen. allerdings nicht im unterricht (vielleicht ein grund weshalb ich das buch gut anstatt nervig fand?!).
es war wohl auch mit die erste bewusste kritische schilderung zu kriegsgeschehen mit der ich in berührung kam. vorallem blieb mir folgende szene (sinngemäß) in erinnerung:
paul verliert nachts in einem heissen feuergefecht die orientierung und kauert die kommenden stunden mit einem von ihm verwundeten feind in einem schützengraben / erdloch vor sich hin. folgende erkenntniss übermannt ihn dort und liess mich als leser nicht mehr los:
du hättest genauso gut mein freund sein können. lediglich dein geburtsort hat dich zu meinem feind gemacht. wie konnte ich nur einen meiner eigenen brüder umbringen?

naja so in etwa hab ich es noch im gedächtniss - natürlich kein vergleich mit der schilderung remarques...

(gedanken die mir gerade beim schreiben gekommen sind und dich ich euch nicht vorenthalten will ;) :
die (räumliche, tatsächliche) orientierungslosigkeit in der sich paul befindet könnte den verlust der zugehörigkeit zu den sich bekämpfenden ländern wiederspiegeln (er weiss nicht auf welcher seite des krieges er sich befindet...). er verliert sich praktisch in dem menschen mit dem er abgeschnitten vom restlichen krieg in dem loch kauert.


auf ner freizeit hatte ich die gelegenheit zwei weitere werke von ihm zu lesen, nämlich "der funke leben" und "der weg zurück".
"im westen nichts neues" hat mich ja derzeit schon beeindruckt, doch "der funke leben" und vorallem "der weg zurück" sind aus meiner sicht noch eindringlicher geschrieben und hinterlassen weitere eindrücke die es vermögen einen zu prägen.

mein favorit bleibt "der weg zurück", dessen handlung schon durch den heimaturlaub pauls in "im westen nix neues" angedeutet wird.
hat mir im besonderen gezeigt dass ein krieg keine abgeschlossene sache ist, dass man wenn man von soldaten redet menschen meint und dass durch das ablegen der militärkluft nicht auch den krieg und die geschehnisse ablegen kann.
und den menschen vergessen meiner meinung nach die meisten menschen wenn sie von kriegseinsätzen reden und von vergeltung und von uneingeschränkter solidarität und von kollateralschäden und und und...

also da ich gefahr laufe mich in meinen eigenen sätzen zu verlaufen gebe ich nochmal kurz eine rangliste der von mir gelesenen bücher wieder:

sehr empfehlenswert: der weg zurück
sehr gut: der funke leben
auch gut: im westen nix neues (vielleicht auch deshalb weils jeder kennt und ich es deshalb nicht überberwerten will...)

jo jo,
ich hab auch ne autobiographische schrift zu remarque, "ein militanter pazifist". sehr interessant zu lesen, auch wenn ich die letzte hälfte nicht angeschaut habe da es eine sammlung vom zeitungstexten über und von remarque ist und ich daran nicht allzuviel gefallen finden konnte.
für leute die sich für den mann hinter den antikriegsromanen interessiert allerdings ein lohnender kauf wie ich finde.

das wsoll es erstmals von mir gewesen sein,
gravedigger



geschrieben von: Jensemann

Und noch Einer der durch " Im Westen nichts Neues" auf Remarque aufmerksam geworden ist. Habe dieses Meisterwerk gerade zu Ende gebracht und muss sagen, dass es unter all den kriegsbuechern (und ich kenne eine Menge) wirklich heraussticht. Es war eine Freude (wenn das der richtige Ausdruck dafuer ist) es zu lesen.



geschrieben von: seelenmord

... wer holt hier olle Leichen aus'm Keller ... ah die L-Fraktion ;)



geschrieben von: Jensemann

Pfff, bevor ich extra einen Neuen aufmache. ;)
Gerade habe ich ein Exemplar auf chinesich geordert um meiner Freundin dieses aussergewoehnliche Buch naeher zu bringen. Da dies ihr erster (nicht chinesisch beeinflusster) Kontakt mit dem Kriegsgeschehen in Europa ist, bin ich auf die Reaktion schon sehr gespannt.



geschrieben von: autumnnight

Zitat:
Original geschrieben von Jensemann
Pfff, bevor ich extra einen Neuen aufmache. ;)



genau! denn einen neuen zu diesem thema hätte ich geschlossen! ja, der jensemann weiss, wie man die bordsuche nutzt! dankeschön..

ach du liebe zeit.. jetzt bedank ich mich schon für normale handlungen.. auweiah.. :cool:





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