[zwischen Traum und Wirklichkeit] - German Gothic Board

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zwischen Traum und Wirklichkeit

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geschrieben von: -rigol-

Zwischen Traum und Wirklichkeit ... mein Garten ...



Für einen lieben Freund

Draußen Nebel, grauer Tag
Reif bedeckt die Bäume
Ich verbringe meine Zeit
Indem ich von dir träume

Träume von unzähl'gen Bildern
Die ich in mir trage
Und behüte - einen Schatz
Längst vergang'ner Tage

Tage voller Licht und Hoffnung:
Nichts vermag uns trennen!
...diese Tage sehe ich
Vor meinen Augen brennen

Eingebrannt in meiner Seele
Mir immer offenbar:
Dein sonderbar, doch sanftes Lächeln
Vollkommen, wunderbar

[11.12.2004 - entstanden im Andenken an all die Tage mit dir, welche mir so viel bedeuten.]



geschrieben von: -rigol-


Sturmkind

Kalter Wind weht um mich her
Und nichts ersehne ich so sehr:
Einmal nur mich treiben lassen
Diese Kraft des Sturms zu fassen

Und ich tanze mit den Böen
Über Felder, ferne Höhen
Nur dem Wind vertrau' ich nun:
Lass mich du sein, niemals ruh'n!

Von des Windes Kraftgewalt
Hinfortgerissen ohne Halt
Wie der Sturmwind nun auch ich:
Wirbelnd, donnernd, fürchterlich!

Frei von allem, frei von jedem
Endlich spür' ich wieder Leben
Das tief in mir versunken war
Nur der Wind es neugebar!


[09./10.01.2005 - entstanden in Erinnerung an die Nacht vor
deinem Geburtstag, als wir draußen auf dem Feld waren.]





geschrieben von: -rigol-

Hier befindet der Kritik-Thread zum Garten - ich freue mich auf Fragen, Anregungen und Anmerkungen.



geschrieben von: -rigol-

Wiederum ein Tag vergangen
An dem ich keine Worte fand
Und manchmal wünscht' ich bitterlich:
Ach, hätt' ich dich doch nie gekannt!


---


Wiederum ein Tag vergangen
Und ich bin allein, gefangen
Träumend zwischen Tag und Nacht


[beide Dez.04/Jan.05 - Die schlimmste Art jemanden zu lieben ist an seiner Seite zu sitzen und zu wissen, dass man nie zueinander finden wird.]



geschrieben von: -rigol-

Fragment

„Vielleicht gibt es doch noch Hoffnung...“, sagst du und siehst mich an. Vielleicht... vielleicht... Dein Blick verliert sich irgendwo in der Leere hinter mir, allein deine Stimme verrät, dass selbst du nicht mehr daran glauben kannst. Du hast also letztlich auch aufgegeben, du, der sich bis zuletzt gegen die Realität zu wehren schien. Vielleicht sind wir nur wegen dir so weit gekommen. Wir hatten gehofft – erst, die Welt zu retten, später, wenigstens dem entkommen zu können, was nun unabwendbar ist. Doch meine Hoffnung ist schon lange gestorben. Du warst es, der trotzdem immer darauf bestand, weiterzugehen. „Vielleicht gibt es doch noch Hoffnung...“ - Es war ja nur eine Frage der Zeit, bis auch du verstehst. Nun bleibt uns beiden kaum noch die nötige Kraft, einen Fuß vor den anderen zu setzen. Und wie könnte sie? ...wie könnte ich? Wir haben zuviel gesehen, um noch an die Hoffnung zu glauben, sind zu weit gegangen. „Vielleicht gibt es doch noch Hoffnung...“ – Worte, die ihre Bedeutung für uns scheinbar schon vor viel zu langer Zeit verloren haben.
Ich starre hinaus in das Dunkel. Ödland umgibt uns, die Sonne haben wir schon lange nicht mehr gesehen. Hier ist es trüb. Grau. Oft umgibt uns Nebel, so dicht, dass wir im Zwielicht nicht wissen, ob wir vorwärts oder zurück gehen. Wir dürfen doch nicht zurück...
Mir ist kalt, schon seit... seit Stunden? Tagen? Wochen? Die Zeit scheint uns davon zu laufen. ...oder laufen wir der Zeit davon? Seit langem, sicherlich. Wir beide wissen, es wird noch kälter werden. Auch die Tage scheinen zu schwinden, die Nächte immer länger zu werden. Und wenn es schließlich keinen Sonnenaufgang mehr gibt, wenn die Lange Nacht hereinbricht, um nie mehr zu vergehen – was werden wir dann tun? Unseren Glauben an die Götter haben wir schon vor der Hoffnung aufgegeben – aufgeben müssen. Was bleibt, sind wir, verloren in der Unendlichkeit. Einer tödlichen Unendlichkeit. Doch das, wovor wir fliehen, was wir zu bekämpfen suchen, ist ungleich tödlicher.
Mein Blick sucht den deinen. Warum bist du mitgekommen? Ich habe dich nie darum gebeten, habe dich kaum gekannt. Und doch stehst du mir bei auf meinem Weg. Unserem Weg. Trotz allem, was wir erlebt haben, trotz allem, was uns so verändert zurücklässt, dass ich mich kaum selbst wiedererkennen kann. Nur weil du meintest, es gibt vielleicht doch noch Hoffnung. Wenn es tatsächlich so etwas wie Liebe gäbe, muss sie dies sein. Aber selbst der Glaube an die Liebe ist mir nicht geblieben. Und nun gibt es nicht einmal mehr Hoffung.
Wir werden einfach gehen und schweigen. Denn was nützt es, die einzig Sehenden in einer Welt voller Blinden zu sein? Und das Einzige, was es zu sehen gibt, ist die Hölle. Wir haben zuviel gesehen, sind zu weit gegangen, als dass wir wieder zurück könnten, dahin, woher wir gekommen sind - selbst wenn wir es wollten. Vielleicht ist es an der Zeit, den einzigen Weg zu gehen, der uns noch geblieben ist. Vielleicht gibt es doch noch Hoffnung...


[ab Feb05, bislang nur als Fragment. Ich versuche, eine bestimmte Stimmung einzufangen, aus diesem Grund geht die Arbeit daran nur sehr langsam voran, da ich nicht aus jeder Gemütslage heraus daran weiterschreiben kann.]



geschrieben von: -rigol-

---

Stund' um Stunde, Tag für Tag
Träume ich von dir
Lass' mich treiben von Gedanken
meiner Fantasie

Hätt' ich vorher fassen können
Dass Liebe auch solch' Schmerzen bringt
Wär' ich nie bereit gewesen
Und nun keine Ruhe find'

Schreibe Zeilen, schreibe Briefe
An dich, für dich. Aber sie
Ewig ungeschickt wohl bleiben
Habe nicht den Mut dafür

Worte höre ich von ihnen
Und sie von dir erzählen mir
Diese Worte flüsternd raunen:
Wend' dich ab, 's bringt Schmerzen dir!

Wirst du meine Zeilen lesen
Heut' oder in ferner Zeit?
Wirst du wissen, dass ich alle
Ganz allein nur dir geweiht?

Hoffe, dass uns eines Tages
Uns're Weg' zusammenführ'n
Einen Tag nur, eine Stunde...
... ach, was gäbe ich dafür!

[01.06.2005]



geschrieben von: -rigol-


Irgendwann wirst du erkennen
Mich bei meinem Namen nennen
Siehst auch, was ich wirklich trage
Hier in diese Welt. Ich habe
viel zu vieles schon gesehen.
Hoffe, du wirst auch verstehen
Warum ich keine Worte finde
Lieber schweige, mich gelinde
Zurückzieh' in eine Welt die
Scheinentspringt der Phantasie.

Vielleicht kannst du mir irgendwann
Folgen dorthin, ich dir dann
Zeige meine Wirklichkeit.
Fühlst du dich wirklich schon bereit?
Meine Hand nimm! Möcht' dich führen
Hin zu einer jener Türen!
Damit du besser mich verstehst
Vielleicht ein Stück des Weges gehst
Mit mir zusammen. - Doch ich weiß
Viel zu schwer dies. Wend' mich leis'
Ab und seh' dir weiter zu
Irgendwann find selbst ich Ruh'
Und hoffentlich erkennst du eben
Alles, was ich will, ist leben.

[02.06.2005]




geschrieben von: -rigol-

I'm leaving.

Well, don't...

I think I'll pass away tonight. It seems I'll never get it right if it's just me.

So you're tired of living?

Everyone has someone else. This loneliness is filling me with anger and resentment. I'm turning into someone I never thought I'd have to be again...

But don't take your life - it's all you've got!

...and when I wake up everything is going to be fine. I'll wake up in a better place, in a better time.

It's not your time...

Life goes on without me.

I'll lead you home... if you let me.

Please, forget me. I don't want anyone remembering me... grieving.





But I can't.


[nach Streetlight Manifesto - A Better Place, A Better Time]



geschrieben von: -rigol-


Wenn du mich ansiehst

Was siehst du?
Eine kleine Gestalt
Gebrochen, einsam
Fern jeder Hoffnung
Auf Nähe
Wartet schon viel zu lang
Auf jemanden
Wendet sich ab
Da niemand ihr folgt


Was siehst du?
Mich.


[29.08.2005]




geschrieben von: -rigol-

IRGENDETWAS

IRGENDETWAS macht es mir schwer
Dir offen in die Augen zu schauen
IRGENDETWAS hält mich davon ab
Dir irgendwie näher zu kommen
IRGENDETWAS in mir
Drängt mich dazu, doch
IRGENDETWAS an dir
Macht mir Angst:
Dein Selbstbewusstsein
Die Kraft, die du ausstrahlst
Deine Kälte - und Wärme zugleich...
IRGENDETWAS in mir
Sagt, wie einsam du bist, doch
IRGENDETWAS hält mich zurück
Dich einfach in den Arm zu nehmen
IRGENDETWAS tut mir weh


[18.09.2005]





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