[Das Parfum] - German Gothic Board

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Das Parfum

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geschrieben von: phenope

Ich muß sagen es ist eines meiner Lieblingsbücher !
Es ist, finde ich, in einem außergewöhnlichen Stil geschrieben , irgendwie so gleichgültig und harmlos als ob die grausamen ,ekelhaften Dinge die dieser Typ tut ganz normal wären.
Außerdem ist die Story echt beeindruckend !
Welcher kranke Geist kommt schon auf so eine Geschichte !?

Ich bin echt schwer begeistert von dem Buch !



geschrieben von: Kaija

also ich fand es auch total daneben. ich habe es nicht ganz gelesen,nur bi zur mitte ungefähr,weil ich das nach einer zeit nicht mehr lesen konnte ,mich hat das so genervt dauernt hat irgent etwas nach was gerochen und das wiederum hat nach etwas anderem geduftet. :rolleyes: und so gehts dahin... ich meine wenn er ab und zu was gerochen hätte und es beschrieben hätte ,wär es ja kein probelm aber so.

naja,ich finde das hat überhaupt nichts mit oberflächlichkeit zu tun ,sondern einfach mit geschmack und wie sehr man sich in die geschichte hineinversetzen kann.

es kann nicht jeder dieses buch gut finden. ;)



geschrieben von: Eiswürfelchen

Meiner Meinung nach ist dieses Buch sehr sehr geil .
Es ist eine nette Parodie zur Bibel : so von wegen "sieben Jahre auf einem Berg " und so weiter .
Es läst sich super lesen wenn man denn nun endich mal den Anfang geschafft hat , der wie ich find ein wenig öde und langweilig ist, denn ich find es hätte nicht haarklein beschrieben werden müssen wie es an den einzelnen Plätzen genau riecht.
Ich war zwar im ersten Moment nicht sehr begeistert von dem Buch da es mir aufgezwungen wurde, aber als ich dann endlich den Anfang beim dritten Versuch es zu lesen geschafft hatte , fand ich es wie gesagt sehr sehr geil .

Gruß an alle die meiner Meinung sind. :p



geschrieben von: dunkle elfe

ich liebe dieses buch. es ist so derart schwierig, etwas so genau zu erfassen, ich sehe es als überragende leistung des autors. die handlung ist wunderbar, ich weiß, ich bin unheimlicher fan von sehr äh..brutalen morden und bin fasziniert von mördern, massen- und serienmorden etc.etc.etc. (das heißt, ich bin von ihren charakteten fasziniert, auch von ihren taten, aber ich findes nicht grade sehr toll, was sie getan haben. vielleicht befriedigt so etwas nur eine fehlende komponente in meinem pazifistischen geist?)

der anfang ist echt nicht so schlimm...wie gesagt, so etwas setzt unheimliches engagement und hohe sensibilität des autors voraus. es ist wirklich schön zu lesen, und ich habe mich echt gefragt, ob das mit dem hundeparfum wirklich möglich ist. ich glaub, eher nicht. man bräuchte glaube ich iene hundeähnliche nase, aber selbst dann wäre der fettgestank zu überdeckend, denke ich.
die person selber (name vergessen) ist sehr schön definiert. ihre ganzen empfindungen und vor allem die gedankengänge erinnern mich an thomas harris' hannibal lecter--eine derartige figur zu erschaffen hat meine uneingeschränkte bewunderung.

ich bewundere die feinheit der sinne und empfindungen des parfum-mörders und die überragende intelligenz und scharfsinnigkeit von hannibal lecter. mit bewundereung ihrer (fiktiven) hat das nichts gemein--das ist ein anderer wesenszug.

ich hab nachdem ich das buch gelesen habe, versucht, gerüche in worte zu fassen, und ich kann euch sagen, das ist schwerer als geräusche oder gefühle auszudrücken!! ich glaube, man übergeht den geruchssinn zu sehr als ihm die achtung die ihm gebührt zu zollen, und deswegen fällt die verbale mitteilung wie der geruch jetzt riecht so schwer.


eine "lightversion" von der extrem genauen beschreibung von etwas ist das (kinderbuch, das ich aber noch immer gerne lese) buch "der satanarchäolügenialkohöllische wunschpunsch", kurz "der wunschpunsch", von michael ende. dort beschreibt er auf ner ganzen menge seiten, was sich alles so bis 24.00h zutragen kann... sehr schöne zerpflückung :D

vale, dunkle elfe (die einen sinn für extrem genaue beschreibungen, poetische ausdrücke, allegorien und vollkommen neuartige sprachliche bilder und verknüpfungen hat)



geschrieben von: beyla

Die Gefühle die Grenouille durchlebt wenn er seinen perfekten Geruch riecht, sind schlichtweg faszinierend. In meinen Augen muss das, was er in dem Moment des Riechens duchmacht, einfach das höhste der Gefühle überhaupt sein. Dieses Glück, endlich zu empfinden was einem das ganze Leben lang untersagt wird, all das in einem kurzen Augenblick des Einatmens in sich einsaugen zu können, dieses vollkommende Hochgefühl des seelischen Friedens stell ich mir einfach unsagbar schön vor. Und dieser Moment des Glückes stellt Grenouille, meiner Meinung nach, sehrwohl menschlich hin. In diesem Moment ist er kein kaltes Ungeheuer, sondern ein armer, mitleiderregender Mensch, auf der Suche nach der Vollkommenheit, menschlicher als jeder zuvor.
Ich bin froh dass ich dieses Buch lesen musste, mir wäre was wirklich grossartiges entgangen.



geschrieben von: meus

Ich hab von vielen Leuten gehört, dass es ein sehr gutes Buch ist.
Da ich es zu Hause hatte, hab ich angefangen es zu lesen.
Hab sogar zweimal angefangen, bin aber nie weiter als bis Seite 100 gekommen.
Es hat nichts mit Naivität und Oberflächlichkeit zu tun wenn einem dieses Buch nicht gefällt. Wie schon gesagt, es ist Geschmacksache.
Es ist sicher ein Meisterwerk der Literatur, ich konnte ihm aber nichts fesselndes abgewinnen.



geschrieben von: Dark Kamikaze

diese buch ist klasse wir haben es auch im deutsch unterricht durchgenommen und ich fand es genial. is zwar an manchen stellen komisch aber es zeigt mal die pysche eines mörders....
schade das wir es jetzt in der berufsschule nicht mehr lesen werden naja vieleicht kauf ich es mir mal....



MFG
Dark Kamikaze



geschrieben von: black_soul_82

Ich hatte dieses Buch nicht in der Schule, habs quasi privat gelesen. Ich find es is nix für zart Beseitete, den auf eine gewisse Art und Weise kann es einem ganz schön Angst machen.
Mich hat es noch Wochen nachdem ich es gelesen hab nachhaltig beeindruckt *snüffl*



geschrieben von: asamandra

Das Parfum - eines der schlechtesten Werke die ich je zu lesen gezwungen war. War Schullektüre und dieses Machwerk hat meinen Schnitt in Deutsch auf 2 gedrückt :q
Ich finde Süskinds Stil einfach... naja... es ist literarischer Einheitsbrei. Wenn man seine anderen Werke kennt (der Kontrabass, die Taube...) dann merkt man schnell, der Typ hat außer kranken Sonderlingen nix drauf. Liegt vielleicht auch daran, dass er selbst so ein Sonderling ist. Wer weiß, wo er seine 'Leichen' versteckt hat! Wie auch immer, ich fand's einfach nur ekelhaft, die ganzen Beschreibungen von Grenouilles Schnüffelorgien und die Vergleiche, die da gezogen werden: Krank! Eines der wenigen Machwerke, von dem ich Alpträume (über irgendwelche schnüffelnden Wahnsinnigen) gekriegt hab.
Das erste, was ich mit dem Ding gemacht hab, nachdem wir in der Schule durch waren, ich hab's bei ebay versteigert. Dieses Geschreibsel wird mein schönes Bücherregal nicht verunzieren!



geschrieben von: medievalklaus

Es ist immer das gleiche Problem mit den Sachen, die man in der Schule gezwungenermaßen liest. Man mag sie nicht, kann die Autoren selbst später nicht mehr lesen. (Mir ging es so mit Schiller.)
Süskind ist für mich einer der wenigen Autoren der Gegenwart, die einen guten, ja exzellenten Stil ohne sprachliche und formale Experimente hinbekommen. Er ist sprachlich so gut, dass er solche Experimente einfach nicht nötig hat.



geschrieben von: Lunar Light

also bitte mädels :D für mich war 'das parfum' definitiv eines der besten bücher die ich je las...



geschrieben von: asamandra

Zitat:
Original geschrieben von medievalklaus
Es ist immer das gleiche Problem mit den Sachen, die man in der Schule gezwungenermaßen liest. Man mag sie nicht...



Nö, ich hab schon vieles in der Schule gelesen und privat daheim dann nochmal, weil's so gut war, aber dieses Werk is einfach schlecht. Falls du die anderen Werke dieses Schreiberlings kennen solltest, dürftest du festgestellt haben, dass der absolut keine Bandbreite hat. Alles was er schreibt geht über durchgeknallte Sonderlinge, wie er selbst einer ist. Das ist imho literarischer Einheitsbrei und dafür wird er so hochgelobt??



geschrieben von: Fatalist

Es gibt Autoren wie P. K. Dick (SciFi) oder Charles Bukowski (am. Gegenwartsliteratur), die schreiben 100 Stories und 30 Romane über EIN Grundmotiv und zählen zu den Besten ihrer Zunft. Bandbreite ist kein Muß.

Ich frage mich nur, wann die Diskussion zu diesem alten Buch wie das Parfum mal hier aufhört ;)



geschrieben von: Soulraptor

Das Buch mag ich überhaupt nicht. Warum? Keine Ahnung.
Vielleicht dieses übertriebene mit den Gerüchen, so als wollte der Author sagen: "Riecht mal ein bisschen mehr."
Vielleicht die ganze Person die zu sehr dieses: "Ach er ist der ärmste Schlucker auf der Welt."

Ich weiß es nicht.



geschrieben von: Rose_der_Nacht

Also ich habe mir das Buch vor drei Tagen gekauft und liebe es jetzt schon (bin noch nicht fertig, weil ich momentan noch für Klausuren lernen muss) und wir lesen es nicht im Deutschkurs. Habe es einfach so gekauft und muss sagen, dass ich dieses Buch liebe :)
Ich finde diese Beschreibungen, wie z.B. die Städte riechen oder die Menschen einfach toll beschrieben. Ich hatte eigentlich noch keine Stelle, wo ich gedacht habe, dass das Buch langweilig ist. Nur etwas verwirrend fand ich es doch, als Grenouille in der Höhle sitzt und dieses eigenen Königreich in sich selber errichtet und so.
Bin gespannt wie das weiter geht, obwohl ich das Ende schon kenn... nya.

LG, Michi



geschrieben von: ScherbenKönigin

Wo du recht hast... am blödesten finde ich aber immernoch das Ende ich dachte, vielleicht ist es in dem Film besser aber ich werds wohl nie verstehen :


WIESO ZUM TEUFEL FRESSEN DIE DEN AUF?! :D



geschrieben von: dragontears667

@ blubb : endlich ist da mal einer meiner Meinung !!! Ich musste dieses furchtbare Buch auch lesen und sonst lese ich auch recht viel aber dieses Buch habe ich nach dem Deutschunterricht weggeschmissen!!! was ich sonst mit Büchern nicht zu tun pflege...aber ich fand das Buch einfach nur widerlich und habe mich echt gefragt wo da der pädagogische Wert liegt um so was im Deutschunterricht zu lesen geschweige das auch noch zu verfilmen....für diesen Film werde ich keine müde Mark/Euro ausgeben !



geschrieben von: 242shockfront24

Eigentlich wollte ich mir das Buch als erstes kaufen und lesen aber der Film war schneller da.

Ich muß zugeben der Film hat eine eigene Perversität aber dennoch war dieser Film anziehend.!

Um diesen Mann (Mörder) verstehen zu können muß ich aber noch das Buch lesen,weil Bücher bringen Momente besser wieder als ein Film.

Ich finde es schon fazinierend wieviele Düfte man riechen kannn als Mensch,jeder normale Mensch im Durchschnitt nur 3-5 danach ist die Nase ersteinmal taub.Und 5 sind schon hoch angesetzt.!

Ich selber schaffe insgesamt 7-8 was verdammt selten ist und danach rieche ich mindestens 3 Tage lang nichts mehr.

Nur eine Frage wäre es nicht schön wenn man wirklich so riechen könnte wie dieser kranke Typ?Ich muß zugeben das möchte ich nicht können,mir reicht es schon das ich die feinsten Gerüche merke obwohl es kein anderer im Raum mit mir riecht,meistens merken sie es etwas später und geben mir dann endlich Recht.

Ich bin der meinung das eine Schule egal ob Gym oder Real oder Hauptschule dieses Buch aufjedenfall mit in ihrem Lernstoff nehmen sollte!Es ist zwar schwer zu lesen(denke ich mal)aber es ist für die restliche Weiterbildung ein muß bin ich der Meinung.



geschrieben von: halfbee

das mit kurt cobain seh ich genauso;)
nee mal im ernst.ich werd mich hier garantiert nciht als pseudo-literatur kritikerin aufspielen, ich kann nur meine eindrücke wiedergeben, die ich beim lesen so hatte.
ich finde, wie wohl die meisten, das thema schon sehr interessant. es ist doch wirklich schwierig, mal auf was zu kommen dass nicht schon 1000 vor einem durchgekaut haben, und das man,nur weil man berühmt ist und es sich deswegen sowieso gut verkaufen würde, zum eintausendersten mal schreibt.
würde auch agr nicht zu süskind passen, was man so weiß.
und ich finde auch die umsetzung interessant.die entwicklung grenouilles, sein lebensweg, und natürlich das glänzende finale einer verrückten geschichte, der gipfel des absurden, ich finde das alles genial inszeniert. es ist wirklich wie ein feuerwerk. arbeitet sich langsam zum höhepunkt hin.
das thema ist noch auf eine ganz andere art und weise interessant, natürlich wegen der fixierung auf den geruchssinn. in büchern und filmen ist der ja meistens nebensächlich weil man gerüche nicht sehen kann, und die leute deswegen gleich meinen man könnte sich gerüche nicht vorstellen. aber das kann man. und ich wage zu behaupten, das liegt nur an süskinds brillianter ausdrucksweise.
jedenfalls liebe ich das buch.
und mal im ernst,sich daran zu stören, dass in einer fiktiven geschichte menschen umgebracht werden, das ist ja wohl der größte blödsinn.
dann könntest du ja einen großen teil gar nich lesen^^was ist mit werther? dass er sich selbst umbringt ist ja wohl unerhört!und maria stuart! das ist auch noch wirklich passiert!verbrennen sollte man das!:rolleyes:
ich habe den film übrigens nicht gesehen. es war einfach völlig klar, dass einem derartigem meisterwerk niemals ein film gerecht werden könnte.
übrigens, schlafes bruder, das hier auch mal irgendwo erwähnt wurde, ist tatsächlich besser.meiner meinung nach. ich liebe es.



geschrieben von: BlackTea

Habe "Das Parfüm" auch im Rahmen des Deutsch-LKs gelesen und mir hat es außerordentlich gut gefallen. Gerade die langen "Geruchs- und Duftbeschreibungen" sind doch der Kern des Buches - das, was die Besonderheit ausmacht. Ich habe beim Lesen immer versucht mir den Geruch vorzustellen - gar nicht so einfach... ;)



geschrieben von: Zafira

Also, ich denke, es geht hier nicht um die Morde allein. Eigentlich war der Hauptdarsteller ein begnadetes Genie. Wer in aller Welt hat so eine gute Nase, dass wenn er etwas riecht gleich Bilder sieht? Wenn er nicht den Wahnsinn gehabt hätte " das Parfüm " kreieren zu wollen, wäre das Buch nicht spannend genug gewesen. Allein die Mixtur zwischen Intelligenz und Wahnsinn finde ich fantastisch. Allein als Buchautor auf so eine Idee zu kommen, wie er den Duft der Frauen bekommt. Wie aufwendig und wie wenig von einer Leiche entsteht. Und dann der ultimative Duft, als alle zusammengemischt wurden. WAHNSINN!!!
Es ist schon wieder so genial pervers, dass es schon wieder unglaublich ist. Ich denke, wenn man sich versucht in den Hauptdarsteller zu versetzen, weiß man, dass er nur seinen Geruchssinn hatte, er allein war, weil ihn keiner riechen konnte. Schöne Wortspielerei.. Aber wie schnell sagt man:" den kann ich aber gut riechen"," oder aber auch den kann ich garnicht riechen..."
Aber er hatte keinen Geruch und das war sein Schiksal....



geschrieben von: Trauerwesen

Zafira:

Letzteres ist ja im Filmw eniger deutlich geworden, im Buch wurde ja ausführlich beschrieben, wie er deswegen den Leuten unheimlich war und verstossen wurde.

Nunja, das Buch gehört zu meinen Lieblingsbüchern, auch wenn es langweilen kann, aber zwischen den Zeilen steht das elementare.



geschrieben von: Zafira

genau, und das war das geniale an diesem Buch unter anderen..



geschrieben von: Black*Lily

Ich habe Das Parfum (freiwillig) gelesen (und den Film noch nicht ein einziges Mal gesehen).
Ich kann weder behaupten, dass es eines der besten (aufgrund der Langatmigkeit an einigen Stellen), noch, dass es eines der schlechtesten (ist immerhi eine äußerst einfallsreiche und interessante Geschichte) Bücher ist, die ich je gelesen habe.



geschrieben von: Lesther

ich hoffe, ich zitiere nicht unbewusst jemanden vor mir, denn viele Beiträge ähneln meiner Meinung, aber ...

Erstmal kann und will ich die Qualität eines Buches nicht nach seiner Moral beurteilen. Töten ist gut? hat niemand behauptet. Auch rührt die Sympathie, die ich Grenouille gegenüber verspüre, nicht von seiner nachbarschaftlichen Art, junge Mädchen zu ermorden - siehe da, ich könnte sie nicht einmal wirklich belegen! Sie ist einfach da. Das kommt vor, und ist für mich der erste Schritt in Richtung eines ausgezeichneten Romans: Ein glaubhafter Protagonist.

Die Geschichte ist interessant und unverbraucht, wie ich finde. Man mag nun Süskinds Beschreibungen der Pariser Ausdünstungen gut finden oder nicht, doch er wollte sie nun einmal beschreiben und ich sehe keinen Grund, dieses nicht zu tun. Sibylle Berg hat ein großes Fabel für das "F*****"-Wort - ist sie deshalb eine miserable Schriftstellerin?
Kein Autor gibt ein Statement ab zu dem, was er schreibt. Man kann sogar sehr gut über etwas schreiben, das man moralisch NICHT vertretbar findet. Und weiters kann das sogar SEHR anregend sein; ich lese Fiktion, und sie darf mich schocken. Wie war das mit den Kriminalromanen? Können doch auch gut sein, obwohl Menschen zu Schaden kommen.

Zuletzt: Süskinds Stil und Sprache sind wunderbar und lesen sich weder anspruchslos, noch übertrieben hochgestochen; der Autor beherrscht sein Handwerk. In dem Buch steckt viel Leidenschaft - so kam es mir vor - und ich bin froh, dass diese nicht abgeschleift wurde. Verstehe es bedingt, wenn das Buch dich 'abtörnt', doch reden wir lieber nicht vom 'Abtörn' von so manchem mord- und gestanklosem Ödnis, das man dann Bestseller nennt.

Abendliche Grüße!



geschrieben von: DarkLutz

Zitat:
Original geschrieben von Asmodai
*grusel* Dieses absolut dämliche Buch mussten wir im Deutsch Unterricht durchlesen...noch nie ein so ehrlich gesagt "dummes" Buch gelesen. Ich mein die Idee aus dem Duft von Frauen ein Parfume zu entwickeln was einen unwiederstehlich für andere macht ist schon nicht schlecht. (Wer hat nicht mal davon geträumt). Alles in allem ist es eigentlich nur eine Geschichte wie alle anderen. Mit einem Superschurken, halt diesem Grenoulie(oder wie hiess der noch?), toten Frauen, und einem ende wo er schön von der Menge zerissen wird weil sein Parfume doch gewirkt hat. Hmm, toll =)

Die Lehrerin damals wird schon gewusst haben warum ich eine 5 in der Klausur hatte LOL.



also ich weiß ganich was du dich beschwerst wenn ich sowas in ner klausur zu bearbeiten hätte würd ich mich freuen stattdessen wurde ich mit biedermann und die brandstifter ; den webern und maria stuart gequält. wohlgemerkt keine richtigen büchern bzw. romanen sondern die theaterausgabe die die kompletten bühnenanweisungen enthält in allen drei fällen das geht einem erstma richtig aufn nerv sach ich dir

mfg D.

P.S.: Übrigens hallo er ist franzose unser herr parfumeur die dürfen sowas:D



geschrieben von: Zafira

Zitat:
Original geschrieben von Asmodai
*grusel* Dieses absolut dämliche Buch mussten wir im Deutsch Unterricht durchlesen...noch nie ein so ehrlich gesagt "dummes" Buch gelesen. Ich mein die Idee aus dem Duft von Frauen ein Parfume zu entwickeln was einen unwiederstehlich für andere macht ist schon nicht schlecht. (Wer hat nicht mal davon geträumt). Alles in allem ist es eigentlich nur eine Geschichte wie alle anderen. Mit einem Superschurken, halt diesem Grenoulie(oder wie hiess der noch?), toten Frauen, und einem ende wo er schön von der Menge zerissen wird weil sein Parfume doch gewirkt hat. Hmm, toll =)

Die Lehrerin damals wird schon gewusst haben warum ich eine 5 in der Klausur hatte LOL.



Sorry, aber ich glaube deine 5 war berechtigt. Du hast den Sinn des Buches nicht verstanden!
Und ausserdem können Bücher niemals dumm sein, nur das Thema für Dich vielleicht nicht treffend!



geschrieben von: Maki

Ich denke, daß das Buch nicht unbedingt so psychologisch-tiefgründig gedeutet werden sollte. Es ist einfach eine der klassischen GRuselgeschichten. Ein Wesen, das nicht wirklich menschlich ist (daß er keinen Geruch hat ist ein Hinweis darauf, daß er über keine Seele verfügt) wird in eine Welt geboren, in der Menschenverachtung normal ist (die Kinder werden wie Ware behandelt, der Gestank, der anfangs beschrieben wird, deutet auf Verfall und Mißachtung) und lernt nie Moral oder REspekt kennen. So muß es sich wohl zum Mörder entwickeln. Daß diese Kreatur nur Böses hervor bringen kann wird schon dadurch deutlich, daß jeder, der ihr über den Weg läuft, kurz daruf stirbt.
Gerade die Beiläufigkeit, mit der die Morde geschiehen löst ja erst den Horror dabei aus.



geschrieben von: hagzissa13

Ich fand das Buch super geschrieben und sehr subtil. Mir hat es sehr gut gefallen!



geschrieben von: Phrixus

Geschichten müssen eben nicht realistisch sein, sonst könnten wir uns auf einige wenige Historienromane und Sachbücher beschränken. Jede Idee für eine Geschichte ist aus dem falschen Blickwinkel hirnrissig.

Ein Mann will einen Fisch angeln und schafft es nicht. Super. Ein anderer Kerl verliebt sich in eine Minderjährige - igitt. Ein dritter wird von drei Geistern (wie unrealistisch) besucht, die ihm was über sein Leben erzählen wollen. Totale Scheiße, komischerweise aber Klassiker der Weltliteratur: Der alte Mann und das Meer, Lolita, Ein Weihnachtslied in Prosa.
Andere Beispiele für unsinnige Handlungsstränge: Ein Killerhai vor der Küste von New England. Ist uns allen schon begegnet. Ein großer, weißer Wal, der einen Kapitän in den Wahnsinn treibt. Blödsinn. Ein Kind, das von einem Dämon besessen wird und der Rest der Handlung besteht nur daraus, wie man das Ding wieder los wird. Unrealistisch und langweilig. Na, welche Bücher/Filme sind das?

Das alles wird spanned und überzeugend durch nachvollziehbare Motivationen und lebendige Beschreibung, sonst würde keiner den Kram lesen oder anschauen.
Klar will ich keine Jungfrauen umbringen um Parfum draus zu machen, ich bin auch noch nie auf den Gedanken gekommen und auch niemand, den ich kenne. Trotzdem ist Grenouilles Motivation verständlich und überzeugen, sie entspricht seinem Wesen. Es ist ein Roman, erzählt aus der Sicht eines Monsters und erklärt die Weltsicht eines absolut andersartigen Psychopathen. Man muss das alles nicht selbst fühlen, um es nachvollziehen zu können. Süskinds Plauderton setzt der Satire auf die damalige und heutige Gesellschaft, die sich für die Krone der Schöpfung hält, aber völlig unbewusst-animalisch auf Geruch reagiert und sich durch ein bisschen Katzenpisse hinter dem Ohrläppchen täuschen lässt, die Krone auf.

Ein vielschichtiges, erschreckendes und grandios amüsantes Buch.



geschrieben von: Amaryllis

Ich habe das Buch privat gelesen und fand es sehr gut. Ein sprachlicher Leckerbissen.

Zitat:
Original geschrieben von Phrixus
Ein vielschichtiges, erschreckendes und grandios amüsantes Buch.


Oh ja, grandios amüsant!
Was, glaube ich, noch nicht angesprochen wurde, ist die Verspottung der Lebensträume von Menschen, die mit Grenoullie zu tun hatten (z.B. die Betreiberin des Waisenhauses, oder der Parfümeur auf der Brücke), da sie sterben wie die Fliegen, und zwar anders, als sie sich das wünschten oder zu unpassenden Zeiten.
Dieses Schicksal trifft im Grunde auch Grenouille, da er in seinem Leben nicht erreicht hat zu leben und gleichzeitig geliebt zu werden. Er hält den vermeindlichen Schlüssel in der Hand und kann trotzdem nichts damit anfangen.



geschrieben von: VelvetShadow

ich fand das buch toll geschrieben und sehr interessant! konnte es gar nich mehr aus der hand legen!!!
auch den film dazu fand ich genial!!



geschrieben von: Angelus Noctis

Stimmt, der Film ist genial! Das Buch hab ich bis zu der Szene in der Höhle gelesen. Da hab ich kapituliert, weil es mir zu verworren war - aber als ich es gelesen hab, war ich auch erst 9. :rolleyes:


Angelus



geschrieben von: verzweifelt

für 9jährige ist das buch ja nun wirklich nichts! :D
ich halte ebenfalls das parfum für einen sehr gelungenen roman, von der verfilmung bin ich jedoch weniger begeistert: vieles von dem, wodurch sich grenouille von anderen psychopathen abhebt, geht in dem film verloren.
am meisten stört mich- relativ am ende des filmes, als grenouille durch die reaktionen auf sein kreiertes parfum, nicht die erhoffte zufriedenheit erlangt und in seiner sehnsuchtsvorstellung das mirabellenmädchen auftaucht und er in seiner fantasie dieses küsst. ist ein absoluter widerspruch zum roman, in dem klar rauskommt, dass grenouille sich keineswegs für menschliche bindungen interessiert, nur der geruch fasziniert ihn.



geschrieben von: Aza

Ich fande es streckenweise ganz okai...
Allerdings hab ich immer wenn ich an das Buch denke die -für mich- unfassbar öde Passage im Hinterkopf, wo der Gute in den Bergen haust.



geschrieben von: verzweifelt

ich finde auch, dass ich die passage in den bergen etwas lang geworden ist und deshalb auch selbstverständlich im film nicht so umgesetzt werden kann- trotzdem hat sie ja eine gewisse bedeutung. grenouilles angst vor dem verlust seiner imaginären düftesammlung treibt ihn aus der sonst so schönen einsamkeit heraus. es ist ja auch wichtig, dass aufgezeigt wird, das so eine kreatur wie ihn überhaupt dazu verleitet in der nähe von menschen zu leben, da er ja keine gefühle für sie aufbauen kann.



geschrieben von: Blutengel1994

Meiner Ansicht nach sollte "das Parfum" etwas mehr geschätzt werden. Und Auch wenn eiige bereiche der Geschichte etwas zu lang beschrieben werden lasst uns doch einen kurzen, schmerzlosen blick auf die Bücher von "Herr der Ringe" werfen. In diesen Büchern ist es doch genauso, dass manche Kapitel schier gar nicht mehr Aufhören. Aber genug davon, da es in diesem Forum um "das Parfum" geht.
Die Geschichte empfant ich in der Tat faszinieren und man könnte "das Parfum" als Klassiker bezeichnen. Ich bin gefesselt von Büchern, in denen Einblick in die interessante Psyche, von gestörten persönlichkeiten gegeben wird. (Auch mit ein Grund, aus dem ich von den "Hannibal Lecter"-Romanen fasziniert bin.) Man sollte doch auch beachten, dass Grenoullie in einer gegen ihn gerichteten Welt von Hass aufwächst. Irgendwann geht es ihm nur noch darum, die Gerüche fest zu halten, was immer mehr zu einer Besessenheit wird.

Ich empfehle "das Parfum" auf jeden fall weiter.



geschrieben von: Lucyfer

Ich habe das Buch, als es verfilmt wurde, bei mir daheim ausgegraben und gelesen. Ich fand es einfach beeindruckend, keine Ahnung warum, Intuition. Als ich dann im Kino saß, hatte ich riesige Erwartungen an den Film, die sich leider nicht erfüllt haben. DEr Film war meiner Meinung nach langweilig...



geschrieben von: Morri

Lucyfer, ich bin inzwischen seit 19 Jahren großer Fan des Buchs und habe es immer für unverfilmbar gehalten.
Und der Meinung bin ich noch, nachdem ich den Film gesehen habe. Er ist nicht schlecht - aber ein Film kann das nicht einfangen, was das Buch bietet.



geschrieben von: DobermannDiva

Ich habe das Parfum auch im Deutschunterricht gelesen. Damals war ich 13. Vor allem eines hat mich daran so gefesselt: die Abgründe der menschlichen Seele! In kaum einem anderen Buch wird die Geschichte eines Mörders so gut beschrieben. Alle Faktoren die Grenouille zu dem machen, was er ist, sind wortgewaltig beschrieben. Als das Buch dann verfilmt wurde, war ich mit meinem Mann im Kino. Er war begeistert, hatte aber das Buch nicht gelesen. Ich selbt war enttäuscht, weil mir ellementar wichtige Sätze aus demBuch fehlten....



geschrieben von: Nebelland

@DobermannDiva:

Und nicht zu vergessen: wichtige Passagen wurden ja leider auch weggelassen. :( Aber da ist wohl so gut wie jede Buchverfilmung leider betroffen.



geschrieben von: Ästhetiklos

Ich las das Buch auch (wie anscheinend viele andere ) im Deutschunterricht, in der 10. Klasse und ich war von dem Buch begeistert. Zum einen, weil es eine völlig neue Geschichte erzählte, von der ich noch nie etwas gehört hatte und zum anderen stand es in einem angenehmen Kontrast zu bisherigen Schullektüren, die ja entweder aus unerträglichen "Klassikern" (Kabale und Liebe) oder pädagogisch wertvollen Büchern besteht. "Das Parfum" war einfach spannender und toll geschrieben, wenn auch zeitweise etwas gewöhnungsbedürftig.

Achja, der Film ist ja eher ein Griff ins Klo, oder?



geschrieben von: JohnSteed

Zitat:
Original geschrieben von Ästhetiklos
....

Achja, der Film ist ja eher ein Griff ins Klo, oder?



Stimmt. Kommt dem Buch aber ziemlich nahe.



geschrieben von: Ästhetiklos

Zitat:
Original geschrieben von JohnSteed
Stimmt. Kommt dem Buch aber ziemlich nahe.


Hm, willst du damit andeuten, das Buch wäre es ebenso?



geschrieben von: JohnSteed

Könnte man vermutlich so interpretieren....



geschrieben von: Ästhetiklos

Ja, könnte man.. Naja, ich bin anderer Meinung ;D



geschrieben von: JohnSteed

Zum einen mag ich es eh nicht, gaanz dringend Bücher empfohlen zu bekommen,
zum anderen stellte ich alsbald fest, dass -aus welchen Gründen auch immer-Patrick Süskind damals der Liebling der SPD-nahen Lehrer und mentalen Sozialpädagogen war.
Als ich dann, um mitreden zu können,versucht habe in dem Buch zu blättern, war es mir aus technischen Gründen nicht möglich weiterzulesen.
Die Schwabingmafia um den (un)seligen Eichinger oder Aichinger, egal, tat vermutlich ein übriges.
Nein, nicht mein Buch.

So geht es mir mit Friedrich Ani, den werde ich definitiv NIE lesen. Geht einfach nicht.
Nur weil ich in München lebe, muss ich nicht jeden Unsinn lesen.
Jemand der Augustinerbier zum Kult erhebt, kann nicht ganz sauber sein, aber das ist eine andere Geschichte.

Autoren mit München-Bezug sind für mich in aller Regel nicht automatisch und nicht mit letzter Begeisterung lesbar.





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