[George Orwell - 1984] - German Gothic Board

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George Orwell - 1984

(Klicke hier, um das Thema mit vollen Farben / Abbildungen zu betrachten)



geschrieben von: TobeMental

Vielleicht kennen einige den Roman bzw. den Film. "Nineteeneightyfive" ist einer meiner Favoriten. Ich finde, kein anderer Roman sorgte für so viel aufsehen wie dieser zu seiner Zeit. Ist zwar weniger dramatisch, doch dafür umso politischer.

Was meint ihr dazu?

Gruß
TobeMental
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Big Brother is watching you



geschrieben von: Sensus Moriendi

ja, der roman hat mir auch sehr gut gefallen... fiction oder vorhersage? leben wir nicht alle irgendwie schon in dieser welt, in der alles, alles an uns nur noch manipuliert weitergegeben wird, die ganze welt durch die macht von medien, die alles so hindrehen oder weglassen wie sie es brauchen können? in einer welt, in der jeder eigentlich immer überwacht ist (oder zumindest werden könnte)?
orwell hat mit seinem roman vielleicht sehr viel mehr ins schwarze getroffen, als er je geahnt (oder gehofft) hat...

ich muss sagen, etwas erschütternd fand ich den schluss... vor allem den raum 101 (war doch 101 oder? ist schon wieder so lange her...) aber auch die tatsache, dass es am ende ist als sei all das nie passiert... das ende hat mich erschreckt, auch wenn für diesen roman einfach kein anderes ende passen würde...

Sensus Moriendi

ps.: ich find es immer wieder lustig, wenn die leute glauben, der satz 'big brother is watching you' eine erfindung von big-'endemol'-brother ist... http://www.nachtwelten.de/ubb/wink.gif



geschrieben von: Emez

Ich mußte das Buch gerade für mein Probe-Abi in Englisch lesen.
Ich kann auch nur sagen: Eine erschreckende Utopie, die Orwell da fabriziert hat.
Vor allem hat mich die Entwicklung der Sprache "Neusprech" fasziniert.

Doppelplusgut!

Emez



geschrieben von: Angeltear

Habe das Buch vor einiger Zeit gelesen und ich muss sagen, es war mit abstand das schlechteste was mir je zwischen die Finger kam... ich habe mich bis zum Ende durchgequält und war froh als ich die letzte Seite umgeblättert hatte (na gut, das Ende war stark). Ansonsten ist dieses Buch einfach nur TOTLANGWEILIG!

Liebe Grüße
ANGELTEAR

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DESIRE IS HUNGER IS THE FIRE I BREATHE



geschrieben von: Desideria

Also ich habe das Buch zwar nicht gelesen aber ich weiß worum es geht und finde es auch ziemlich interessant.

In der Schule in der Oberstufe hatten wir mal einen Textauszug von 1984 bekommen und mussten ihn mit Aldous Huxley´s "Brave New World" vergleichen. (Kennen sicher auch einige. Wir mussten das damals im Englisch LK lesen).
Auf jeden Fall denke ich, dass diese beiden Utopien ziemlich viele Gemeinsamkeiten aufweisen oder was meint ihr?



geschrieben von: TobeMental

Najaa, nicht direkt. http://www.nachtwelten.de/ubb/smile.gif



geschrieben von: medeaSeven

ich fand das buch einfach klasse.
ich konnte gar nicht mehr zum lesen aufhören.
ein buch nach meinem geschmack

medeaSeven



geschrieben von: TobeMental

1984 mochte ich schon, als ich mir die Verfilmung gönnte. Äußerst belemmend, seriös und nach Hoffnung zeugender Roman. Das beste und letzte, was George Orwell schrieb, bevor er an Tuberkulose starb. Die komplette Welt des ENGSOZ ist "authentisch" und nachvollzienbar. Von einer inneren Partei kontrolliert, welche ihre Macht gierig ausspielt. Da Orwell ein Kommunist war und sich später frustriert von diesem Abwand, könnte man diesen Roman als Kritik betrachten. Es geht letztendlich nur um Lügen, Krieg, Liebe, Freiheit, Phantome wie Goldstein und einer der merkwürdigsten Personen überhaupt: O'Brien.



geschrieben von: Anubis23

Für mich ist 1984 eines der Bücher schlechthin. Neben bei gesagt ist vieles bereits Realität geworden, doch viel subtiler als es sich orwell vorstellen konnte :-(



geschrieben von: Lu Diamond

Meine Gedanken überschneiden sich mit Sensus Moriendis, deshalb weniger Worte. Absolut weit und realistisch gedacht, viele glauben immer noch daran daß Orwell nur phantasiert hat und sind einfältig genug das als hohle Spinnerei abzutun, komplette blinde Ignoranz. Der Film ist ebenfalls gelungen, einer der besten die ich kenne, wird leider extrem selten wiederholt....... wie das nur kommt...........



geschrieben von: IFO

Ich habe bisher leider nur den Film gesehen, welcher wirklich alles andere als schlecht ist. Mal sehen, werde mir demnächst sehr wahrscheinlich das Buch kaufen, da das Thema ja brisanter denn je ist.



geschrieben von: anima nata lacrimans

Ich habe das buch auch vor kurzem gelesen...nunja, ich wusste schon vorher, worum es ging und fand die beklemmende Zukunftsvision auch sehr interessant...umso enttäuschter war ich dann von dem Buch: auf die Dauer fand ich es einfach sehr trocken und ermüdend, es hat mir überhaupt nicht gefallen.

Den Film habe ich auch gesehen, allerdings war er ohne das Hintegrundwissen, welches das buch liefert, kaum zu verstehen, da sämtliche Gedanken und Überlegungen Smth`s praktisch wegfielen...



geschrieben von: kelaino

das buch habe ich im english-LK nur auszugsweise kennengelernt... dafür aber den film im original... muss sagen, das er mich verdammt beklemmt, wnn nicht sogar emotional heruntergezogen hatte. vielleicht hatte ich an jenem tag einfach nur eine schlechte phase... aber die stelle als dem hauptcharakter die zähne abgebrochen wurden, hat mich äußerst erschüttert. wäre damals nicht der gong zur zigarettenpause gewesen, hätte ich angefangen zu weinen. und das mache ich nur selten, bei einem film...

kel



geschrieben von: TheTurningPoint

Der Film "1984" läuft heute Nacht um 0.45 Uhr im ARD, falls es keine Programm-Änderungen gibt.

TP



geschrieben von: blackrose

also ich musste 1984 im deutschunterricht lesen und das hat mich so aufgeregt. am anfang war es ja noch ganz interessant , aber als dann der 2. teil angefangen hat, hab ich irgendwie nur jede 2. oder 3. seite gelesen um wenigstens ne ahnung zu haben worums geht. als dann goldstein buch(also das buch im buch ) angefangen hat, hab ich komlett aufgehoert das buch zu lesen.
also so was sterbenslangweiliges ist mir selten unter die finger gekommen(naja, vielleicht stephen king's schlaflos), aber das war schon oberste schmerzgrenze.
auch wenn das ende vielleicht interessant gewesen waere(habs ja nicht glesen) ich war so froh, als ich das buch endlich in die ecke stellen konnte.
zum film:
der ist grausam. wenn man das buch nicht kennt, kapiert man ueberhaupt nichts und der film ist eh ein halber porno. ich meine, die rennen da die haelfte der zeit nackt rum. total trash.

vielleicht seid ihr nicht meinewr meinung, ich wollte nur einmal meine sichtweise darlegen und ich hoffe es ist keiner beleidigt.

bye, rose



geschrieben von: TheTurningPoint

Der Bezug zur Realität:
http://www.heise.de/newsticker/data/pmz-08.10.02-002

TP



geschrieben von: Bijou

Ich persönlich muß auch sagen, daß mir das Buch sehr gut gefallen hat (obwohl es jetzt doch schon einige Jahre her ist, daß ich es gelesen habe).
Ich finds nur schade, daß wir es weder in Deutsch noch in Englisch in der Schule besprochen haben.
Dafür hatten wir einen kurzen Einblick im Studium beim Thema Distopia. Is ja auch schon was. :)
Von Langeweile keine Spur, Langeweile kenne ich nur von den Buddenbrooks...

Bijou



geschrieben von: maerchenmond

Zitat:
Original geschrieben von Desideria

(...)und mussten ihn mit Aldous Huxley´s "Brave New World" vergleichen(...)
Auf jeden Fall denke ich, dass diese beiden Utopien ziemlich viele Gemeinsamkeiten aufweisen oder was meint ihr?



Da stimme ich Dir voll und ganz zu. Ich habe beide Bücher ebenfalls gelesen (ist bei beiden schon etwas her) und fand sie einfach nur gradios.
Und ich finde, man kann sie durchaus in gewisser Weise vergleichen. Es sind beides Zukunftsvisionen der Autoren gewesen, die sich generell erst einmal unterscheiden.
Betrachtet man jedoch den Hintergrund, so stellt man fest, daß die Regierungen in beiden Büchern "nur das Beste für die Gesellschaft" wollen, was in Orwells Buch ganz offensichtlich durch Unterdrückung geschieht, in Huxley's Roman durch Schönfärberei der Politiker - was aber im Endeffekt auch nichts anderes als getarnte Unterdrückung ist.
Stellt sich mir als Person einfach nur die Frage: Was ist besser?!?...



geschrieben von: LordSinister

Du Onkel *amärmelzupf* Ich will dich ja nicht erschrecken, aber "Krieg der Welten" ist vom Zeitmaschinenonkel H. G. Wells. Orson Welles hat die Radiofassung gebaut und produziert. Aber bei so vielen Wellen kann man schon was durcheinanderwerfen.



geschrieben von: Tiberon

*aufwärm*

Meiner Meinung nach, gehört 1984 als Pflichtlektüre in die Schule.
Gut, es fängt etwas träge an, doch mit dem Zettel "Ich liebe Sie" wirds doch spannend. OK, das Goldsteinbuch ist auch kein Feuerwerk der Unterhaltung, aber direkt im Anschluß befasst sich das letzte Drittel mit der Auflösung der Geschichte.
Kurzum, ich lese es fast schon regelmäßig, und bin jedesmal aufs neue gefesselt und fasziniert.

Ich käme eig. nicht auf die Idee 1984 mit Schöne neue Welt zu vergleichen. denn während in 1984 die gesellschaftspolitische Basis entsteht (Schule, Jugendliga, usw.) und dann durch die Gedankenpolizei "sauber"gehalten wird, wird in Schöne neue Welt der Platz in der Gesellschaft schon mit den embyonalen Behandlung festgelegt. In einem Buch also ist der 'Sonderling' noch eine menschliche (bzw. natürliche) Erscheinung, wird aber total unmenschlich ausgemerzt - im Anderen ist er ein Unfall, während er relativ menschlich 'resozialisiert' wird.



geschrieben von: Pagsheep

dieses buch wird (leider?) immer aktuell sein...
TOP!



geschrieben von: Macabresque

Trotz meiner Vorliebe für Huxley hat mir 1984 dennoch besser gefallen... Beides ist ziemlich realitätsnah, wenn man sich heute mal so in Politik und Wissenschaft umschaut, aber irgendwie fand ich die beinahe "technischen" Details der Kontrolle und die Täuschung der Hauptfigur in 1984 noch etwas packender... Vor allem das Ende, wie schon viele hier gesagt haben, war einfach spitze. Das bestätigt meinen Realpessimismus, man wird nichts ändern können, so sehr man sich auch mühen sollte, letztlich landet man doch nur allein in einem Café und weint bei einem stupiden Lied, das von Kastanienbäumen erzählt...
Auch John the Savage scheitert so, nur sind seine Reaktionen immer etwas drastischer... Stellt sich immer wieder die Frage, ob die Menschen in diesen "Staatsformen" nicht glücklicher sind... Vor allem bei Brave New World scheint es ja der Mehrheit so zu gehen, und wenn nicht, gibt es ja noch Soma... Und all jene, die zu intellektuell bzw. mit diesem einfachen, festgelegten Leben unzufrieden sind, werden auf eine Insel verbannt - wie sagte Mustapha Mond so schön - sie sollten froh sein, dorthin zu kommen, dort sind schließlich alle die, die ihren Zustand auch mal kritisch hinterfragen...
Mit all der Forschung über genetische Veränderung der Embryonen ist Huxleys Version der Zukunft doch gar nicht so weit entfernt... Dagegen erinnert mich die ideologische Prägung der Kinder in 1984 sehr an dunkle Kapitel unserer Geschichte...



geschrieben von: Schattenwesen

Mh, ja, ein Buch und ein Film, die mich sehr nachdenklich gemacht haben...

Zitat:
dieses buch wird (leider?) immer aktuell sein...


Dem schließe ich mich an...



geschrieben von: CaligoCavus

Seid gegrüßt!
Ich lese das Buch zur Zeit (zum ersten Mal) und finde es einfach atemberaubend...und erschreckend zugleich. Orwell versteht es wahrlich meisterhaft, den Leser mit seinen Worten zu fesseln. Zudem habe ich das Gefühl, mich beinahe in Winston hinversetzen zu können, zu spüren, was er spürt, zu empfinden, was er empfindet. Einfach großartig. Bedauerlich nur, dass aus der Fantasie des Autors irgendwann bittere Realität werden wird, wenn sie es nicht schon ist oder gar zu seiner Zeit bereits war.




geschrieben von: gloryous

Hallo !

Ich habe "1984" und auch "Schöne neue welt" gelesen. und mich haben beide utopien sehr faziniert. warum brauche ich wohl nicht zu verklären.
meine frage : gibt es noch bücher mit vergleichbarer thematik ?

grüße, gloryous



geschrieben von: Tiberon

Fahrenheit 451 von Ray Radbury geht in eine ähnliche Richtung.



geschrieben von: LordSinister

... und alles von Philip K. Dick, aus dessen Werken und Ideen Filme wie "Blade Runner", "Matrix", "Minority Report", "Total Recall", "The Thirteenth Floor", "eXistenZ", "Vanilla Sky", demnächst "Paycheck" (von John Woo) etc. entstanden sind.



geschrieben von: gloryous

Hallo !

Danke für euere vorschläge !
ihr seid besser als die ganzen verkäuferinnen in den büchhandlungen, die ich bis jetzt gefragt habe. die kannen nämlich keine ähnlichen romane.

grüße , gloryous



geschrieben von: Neurasthenio

An gloryous: Warst Du in einer Buchhandlung oder in einem Buchsupermarkt a la Dudeldudel? Bei letzterem würde es mich nicht sehr verwundern.

Gruß
N.



geschrieben von: CaligoCavus

Auch wenn ich mir unter der Moderation nun womöglich einige Feinde machen werde, so muss ich doch, abweichend vom Thema, dazu aufrufen, den kleineren Buchhandlungen eine Chance zu geben. Offensichtlich erhält man in Supermärkten oder großen, unpersönlichen Buchhandlungen keine oder nur eine unzureichende Beratung. Bücher unterliegen der Ladenpreisbindung, sind also in Kaufhäusern nicht günstiger zu erwerben, als in der kleinen Familienbuchhandlung um die Ecke.
Doch wer überlebt wohl länger ohne das Geld der Kunden?
Sollte dieser Beitrag hier bestehen dürfen, so danke ich Euch!



geschrieben von: gloryous

Hallo

Ich war in einer privaten buchhandlung in einer kleinstadt. naja , wahrscheinlich war sie zu klein. die verkäuferin hat mir auf meine frage nach einem ähnlichen roman ein kinderbuch in die hand gedrückt(was so in die richtung gehen soll) und ist dann wieder gegangen.
vielleicht hat sie mich nicht ernst genug genommen.

grüße , gloryous



geschrieben von: TheTurningPoint

@gloryous:
Mir fallen da noch das Buch "Wir" von Jewgenij Samjatin ein und "Das Verkaufsgenie" ("Quota") von Vercors.



geschrieben von: Miss Ann Thrope

@gloryous

Von Margaret Atwood "The Handmaid's Tale", bzw. zu deutsch "Der Report der Magd" geht in eine ähnliche Richtung.
K. A. wies übersetzt ist, die englische Fassung ist jedenfalls sehr zu empfehlen.



geschrieben von: Demon Love

1984 habe ich geliebt, so wie Huxley's Brave New World.
Hatte die beiden sogar in meiner Englisch-Abi-Prüfung.:D
Nur genial



geschrieben von: Kappabani

Von: Lazarus - 1984: eine mögliche Zukunft?

NEIN!
1984 ist Realität!
Wir haben den Sprachverfall!
Wir haben das Minesterium für Geschichte - im Volksmund Presse genannt!
Wir haben die Verarschung des Volkes durch Propaganda/Werbung!
Wir haben die Lähmung des Volkes durch Demokratie!
Wir haben Politiker die ausschlieslich für sich Politik machen!
Wir haben die totale Bevormundung des Volkes!
Wir haben BIG BROTHER im TV!!!!
Wir haben den gläsernen Menschen durch Satelit u. Kredit/Krankenkarten!
Wir haben Kameras an öffenlichten Orten ect.!
Wir haben die Überwachung von Telephon und Internet!
Wir haben die Speicherung von Handydaten.
Wir haben die Umgehung des Datenschutzgesetzes!
Und wir haben noch vieles mehr!

Was sich der bedauernswerte Orwell wohl in seinem schlimmsten Alptraum nicht hätte vorstellen können ist, das all dieser Horror sich nur in einer Demokratie verwirklichen kann die eine Schlange ohne Kopf ist bzw. eine Hydra deren Köpfe sofort nachwachsen und das man seine Terror Idee als TV Unterhaltungsshow umsetzt!

Sorry, Leute: ES IST 1984!


Wer Orwell mochte dem empfele ich Gewegij Samjatin - Wir und Phantastische Erzählungen von Jack London.



geschrieben von: Siddharta

unterschreib ich so ... trifft's genau



geschrieben von: Fatalist

Das Seltsame ist, dass es den Leuten heute egal geworden ist. Was gab es in den achtzigern noch für Proteste gegen die Volkszählung... Heute sind "wir" so unpolitisch, egoistisch, faul, uninteressiert, verdummt, dass "wir" jede Kröte schlucken, die uns Schily & Co. unterjubeln.



geschrieben von: Lurking Shadow

1984 ist einer meiner lieblingsromane aber da ich eh ein Fan von Dystopien und möglichst düsteren zukunftsvisionen bin (lustigerweise fand ich diesen Thread nach meiner Sig naja andere sache) btw. kennt hier wer gute Postapokalyptische bücher? (habe mich bis vor kurzem hauptsächlich mit Battletech, Shadowrun, Terry Prattchet, Kilotonnenweise Mangas und alles was ich sonst in die hand bekam beschäftigt, leider bin ich der einzige dem Cyberpunk/Dystopien/Postapok. Genre zugetane unter meinen freunden)



geschrieben von: Wind

Zitat:
Original geschrieben von Lurking Shadow
1984 ist einer meiner lieblingsromane
gehört auch zu meinen Lieblingsromanen. Hat mich ziemlich beeindruckt, auch wenn's jetzt schon etwas her ist, dass ich ihn gelesen habe...
Den Film muss ich mir unbedingt noch ansehen.



geschrieben von: Kappabani

@ Lurking Shadow
Jewgenij Samjatin - Wir
Jack London - Phantastische Erzählungen
Mary Shelley - Verney, der letzte Mensch
William Gibson - Cyberspace
Alfred Kubin - Die andere Seite
Thomas Morus - Utopia
Matthew Phipps Shiel - Die purpurne Wolke
Thea von Harbou - Metropolis
Carel Capek - R.U.R (aus diesem Theaterstück stammt der Begriff des Roboters - tschechisch für 'Arbeiter')
Richard Adams - Watership Down



geschrieben von: Lurking Shadow

Großen dank (Lsite ist schon so gut wie bestellt)
Gibson hat ja den Cyberpunk mit seinem Neuromancer romanen begründet welche mich zu diesem Genre führte)



geschrieben von: Kappabani

@ Lurking Shadow
Nicht böse sein wenn nicht alles Techno-Endzeit ist. Einige von den Büchern sind phantastische Untergangsromane. Und ich hab glatt einen der großartigsten, überragensten Endzeit Romane vergessen:

Robert Kraft - Die neue Erde

Einfach der Hammer. Eine Schande das jeder weis wer der poplige Karl May ist aber der Zeit- und Verlagskollege Robert Kraft nur in Insiderkreisen besprochen wird. Robert Kraft's Figuren sind auch krasse Exzentriker und Individualisten.

Ebenfalls habe ich

H.G.Wells - Die Zeitmaschine und Die Insel des Dr.Moreau vergessen.

Wer auch immer einen Hauch von Endzeit hat ist Jack Vance und Roger Zelazny.
Beide Grenzgänger zwischen Fantasy und SF, und beide von der obersten Liga.



geschrieben von: Seneca

Da wir schon bei Utopie und der Illusion von Utopia sind...

Arkadi & Boris Strugatzki - Es ist nicht leicht ein Gott zu sein.



geschrieben von: Kappabani

@ Seneca
Auch sehr genial und von den Treckies zu einem beklopten Kinofilm verwurstet. Da zieh ich die direkte deutsch/russische Verfilmung vor.



geschrieben von: Lurking Shadow

Naja übelste techno endzeit musses ja net sein hauptsache düster



geschrieben von: VarunaX

1984 ist scchlichtweg genial. Film und Buch. Aber nicht jedermans Sache. Besonders den Film versteht nicht jeder/jede. Man muß sehr viel selbst kombinieren und konstruieren: Eine Fähigkeit, die heute vielen bereits abhanden gekommen ist.



geschrieben von: Kappabani

@ Lurking Shadow
Also wenn's nicht unbedingt Techno-Endzeit sein muß dann geht auch noch:

Charles R.Maturin - Melmoth der Wanderer
M.G.Lewis - Der Mönch
Michael Moorcock - Der Herzog von Köln(Der Runenstab)

Oh, und natürlci eins der ober genialsten Endzeit Bücher überhaupt, hab ich auch glatt vergessen.

William Hope Hodgson - Nachtland
Jack London - Die eiserne Ferse


Ich persönlich neige dazu andere als die Gründer des Cyberspace/Punk zu betrachten. Stanlay G.Weinbaum z.B. hat in "Pymalion's Brille"(1935) alles vorweg genommen was mit Cyberspace/Parrallel-Computerspielewelt zu tun hat.
Und Jack Vance hat in "Die Kriegssprachen von Pao"(1958) ganz klar Shadowrun gegründet - Radar eingepflanzt in die Hand, Laser im Finger ect.
Ich wunder mich immer ein bischen wie es kommen konnte das man Gibson, der großartzige Stories geschrieben hat, als den Gründer des Cyberspace/Punk ansieht. Liegt vielleicht an seiner Sprache. :rolleyes:



geschrieben von: Tapio Bearking

*Staub wegpustet*

Ich habe eine Frage:
In dem Buch ist immer die Rede von drei Superländern, die im permanenten Krieg miteinander liegen. Durch die Entwicklung, wie wir sie aktuell in der Politik haben, bin ich auf den Gedanken gekommen, das es vielleicht keine drei Länder gibt, sondern nur eines und die Kriegsmeldungen getürkt sind?
Wie steht ihr dazu?
Die Gefangenen, die während der Parade gezeigt werden, können auch einfache Proles sein, z.B.



geschrieben von: Kinch

Na ja, ich glaube es würde auffallen, wenn es keine Soldaten gäbe die von einem Krieg berichten könnte.
Es ist etwas her dass ich das Buch las, glaube aber die drei Mächte waren im Inneren alle Ähnlich organisiert, und führen Scheinkriege gegeneinander um die überschüssige Energien der eigenen Bevölkerungen zu kanalysieren.
Würde es keine Kriege gäben, wohin mit den ganzen Panzern, Gewehren, Soldaten etc? Vernichtet werden muss es zwangsläufig irgendwie.



geschrieben von: Tapio Bearking

Zitat:
ich glaube es würde auffallen,

Würde es das? Immerhin hat mitten in einer Festrede der Feind gewechselt und niemandem ist es aufgefallen.

Ich gehe eher davon aus, das die "Kriege" groß angelegte Manöver sind, wenn überhaupt. Schließlich kommen die einzigen Informationen über den Krieg aus dem Miniwahr.





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