Ich sitz vor rotem Kerzenschein
fühl mich so allein
und will nicht aufgeben
will nach meinem Weg leben
Um den Nullpunkt zu finden
mich an das höchste Ziel zu binden
Doch die Menschheit ist verloren
wär ich doch nie geboren
doch jetzt muss ich hier sein
allein im kalten Kerzenschein
geschrieben von: Sepulcrum
Mein schwarzer Traum
Du warst einst der Traum der tiefsten Nacht
der stets die wahrste Hoffnung mir gemacht
doch zu sehen die reale Gestalt
traf mich ins Hirn voller Gewalt
die Worte fehlten, die Sprache ging fort
doch wars die prallste Wohltat am besten Ort
Nun bist du real mein ewiger Traum
den ich mir konnt vorstellen kaum
du ziehst mich stets in deinen Bann
wies die Realität so selten kann
im Leben warns die schönsten Stunden
als ich mich in deiner Welt befunden
Du stands so plötzlich da vorm Augenschein
als geflüchtet ist der letzte Sonnenschein
das schwarze Gewand umhüllte dich
du hattest sofort gefangen mich
mit deinem Blick so fest, so kalt
verlor mein Leben jeden halt
Doch nach der Wahrheit erstem Kuss
wusst ich, dass ich dich missen muss
denn du solltest mich nur weisen
stets den richt'gen Weg zu reisen
und das ich nicht aufgeben soll zu streben
den dunklen, ruhigen Weg zu leben
Nun scheint der Traum wieder jener zu sein
und die schöne Zeit war klein
Doch diese wenigen Stunden bleiben immer
meiner schwarzen Weisheit letzter Schimmer
und bevor ich dich vermissen muss
erinner ich mich an meines Traumes einz'gen Kuss
Nie werd ich den Tag vergessen als mein größter Traum endlich Wahrheit wurde und ich diese dunkle charakterstarke Gestalt kennenlernte, welche meinen Geist aufblühen ließ und meine Gedanken nicht mehr loslässt
geschrieben von: Sepulcrum
Friedhof
Leise hörst du das Rauschen der Blätter
wie ein Wind zieht durch den Wald
Du hörst das leise Rufen
wie Nachtwind gar so kalt.
Do bist du stets alleine
und los von jeder Plag'
am Ort der letzten Ruhe
bei Nacht wirds hier zum Tag
Die Finsternis umschlingt dein Herz
die Ruhe lässt dich leben
wenn nur der Tod am Leben ist
wirst du vor Frieden schweben
Selbstlos lauschst du den Klagen
die dir dringen in dein Hirn
und saugst auf die Todeskälte
die dich lässt fast erfriern'
Nur Wehmut erfüllt die Sinne dir
und strebt im hellsten Ton
um zu helfen dir zum besten Leben
bis zum Tod, dem einz'gen Lohn
geschrieben von: Sepulcrum
Einsamkeit
Dunkle Flecken, tiefer Hass
Der Blick starrt voll Wut
die Haut vor Druck ganz blass
und die Augen rot wie Blut
Der Mensch will nichts mehr von der Welt
fühlt sich allein und missverstanden
weil jeder nicht von einem hält
wie Dreck versäucht und abgestanden
So krass und abnormal
So dumm und primitiv
Die Wut steigt stets und wird fatal
wo's doch einst so glücklich lief
Wars gestern nicht noch wunderbar
und alles stimmte ihn zufrieden
die Gegenwart schien sonnenklar
und hat plötzlich nur noch Wut zu bieten
Warum will keiner ihn verstehen
von denen die nur folgen können
die laufen ohne zu sehen
und nur glauben den ach so schönen
Kommt Hass und Wut
Kommt Schmerz und Übelkeit
fühlt man sich krank und gar nicht gut
schuld ist nur die Einsamkeit
geschrieben von: Sepulcrum
Wolfsfreund
Es scheint der Mond im vollen Glanz
Es schweigt der Wald
Ist's nun ein Heulen im höchsten Klang
das durch die Blätter schallt.
Graue Flecken flüchten deinem Blick
zu schnell fürs menschlich' Geschick
doch spürst du ihre Nähe klar
die Freiheit der Wölfe so wunderbar
Ach wie gern wärst du der erste Mann
der dem Rudel folgen kann
statt sie zu jagen, sie zu morden
bist du der Wölfe Freund geworden
geschrieben von: Sepulcrum
Schmerz
Schmerz durchströmt dein kaltes Herz
im Dunkel dass dir scheint
doch musst du kontern all dem Schmerz
den du so oft verweint
Dich drängts zum ersten Schritt
den zu gehen du nicht wagst
doch musst du folgen dem Schicksalstritt
weil du sonst ewig klagst
Lass dich nicht zwingen was zu tun
was du von dir aus nicht magst
entscheide deinen Weg nun
weil du dich sonst ewig plagst
Folge deines Willens Lied
mach Gebrauch von deinem Herz
wink dem Zwang zum Abschied
und grüß nochmal den Schmerz
Die Fesseln die sie dir gaben
werden locker und verlieren Halt
Der Wunsch zum Tod wird sterben
und du wirst leben bald
geschrieben von: Sepulcrum
Völkerhass
Der Hass durchströmt die Welt
Er lässt die Menschen erzittern
lässt Vulkane brodeln
und den Boden beben
Doch ihn zu bremsen fällt uns schwer
denn keiner will verlieren
Sie geben Hass zurück
und besiegeln den Untergang
Der Mensch ist nicht fähig
den Kompromiss zu finden
Völker zu einen
und Frieden zu stiften
Also lasst uns beten
dass der Hass eines Tages untergeht
und mit ihm diese bereits verseuchte Welt
damit die nächste Welt im Frieden entsteht
geschrieben von: Sepulcrum
Apokalypse
Dunkle Blätter fallen uns vor die Augen
die Zeit drängt uns vorwärts
unsre Zeit nähert sich dem Ende
das die Bedrohung bald vollendet
Nur eines Menschens Entscheidung
aus finstrem Hass
bringt den einen ihren großen Sieg
und der Welt den Untergang!
geschrieben von: Sepulcrum
Freundschaft
Trauer in meinen Gedanken
Frust in meinem Herz
Gefüllt mit all dem Schmerz
Möchte ich dir trotzdem danken
So schnell wie der Wind
Wenn er bläst von Osten
Wird es unsre Freundschaft kosten
Denn wir sind wie wir sind!
geschrieben von: Sepulcrum
Was soll ich tun?
Wo ist alles geblieben?
Waren wir nicht Freunde gewesen?
Soll es das Ende sein?
Ist das Gemeinsame vorbei?
Wie Blätter fallen Träume
Der Wind weht sie umher
Und neue Träume wachsen nach
Der Frust hat sie erzeugt
Wohin führt den Weg mich jetzt
Sag mir: Was soll ich tun?
Einfach aufstehen und weiterziehen?
Als hätte ich nichts zu verlieren?
Soll ich der Straße folgen?
Soll ich wenden?
Soll ich den anderen einfach nachgehen?
Sag mir: Was soll ich tun?
Ich hatte Ziele, hatte Träume
Doch scheiterte ich kläglich
Und nun glitzert der Staub auf dem Vergangenen
Sag mir: Was soll ich tun?
Ich weiß wohin ich muss
Doch den Weg kenn ich nicht
Soll ich alle Kosten auf mich nehmen?
Sag mir: Was soll ich tun?
Wenn ich doch nur jemand hätte
Jemand der mich mitnimmt
Der mir die Richtung zeigt
Damit ich sein kann wie ich bin
geschrieben von: Sepulcrum
Drachen
Wie ein Windhauch ziehen sie vorbei
wir spüren kaum den Schlag der Flügel
Hoch oben über den Wolken sind sie frei
kennen weder Zwang noch Zügel
Die Augen leuchten im tiefsten rot
Und die Glut schießt aus ihrem Rachen
Sind sie schon lange tot?
oder werden sie wieder erwachen?
Die schönsten Wesen aller Zeiten
könnten uns bringen die größte Qual
Sind sie Freunde uns, oder lassen sie uns Leiden?
Denke drüber nach, du hast die Wahl!
geschrieben von: Sepulcrum
Die Wiederkehr
Leere Tage zählte mein Verstand
kraftlos lebte ich dahin
Ließ mich gleiten auf dem Schein
ging hinfort mit den Andern
Geblendet war mein Darsein
von dem Lächeln der Verlornen
Zweifel breiteten sich aus
weckten unerwünschte Möglichkeiten
Die Ungewissheit zog sich um den Hals
ließ die schöne Welt erzittern
Doch plötzlich kam der tiefe Fall
zurück ins heimische Gebiet
Die so vermisste Traurigkeit
findet nun den Weg nach Hause
Verschwommene Schatten nehmen Formen an
reanimieren vergessene Wünsche
Schließlich nähert sich die Dunkelheit
Die Vollendung steht bevor
Schon bald beginnt die Ernte
und das Fest der Wiederkehr
geschrieben von: Sepulcrum
Herbst
Kühler Wind und feuchter Nebel
Zieht durch Wald und Feld
kalter Schauer durchzíeht das Land
Trübe Tage kehren ein
in des Menschens täglich Leben
Unsanfte Trübheit und traurige Gedanken
schleichen in die menschlich Herzen
Dunkelheit verziert die Sicht
Die Sonne ist erneut vergangen
und mit ihr der Schein der Wärme
geschrieben von: Sepulcrum
Verlassen
Geblendet von unzählbaren Fassaden
Geleitet von tausend Lügen
Niemand erkennt die vergessene Wahrheit
Alleine unter Millionen
Verlassen von der Welt die mich wohl nie versteht
geschrieben von: Sepulcrum
Kraftlos
Regentropfen, sanft wie Tränen, fallen lautlos herab
Still und harmlos
Tropfen meines Lebens, kalt und leer
Ein Gewitter des Schmerzes sticht in meine Seele
Ich fühl mich tot, vom Glück verlassen und hilflos
Müde vom Kampf gegen die Leere braucht die Seele ihre ruhe.
geschrieben von: Sepulcrum
Seele in Ketten
Nur ein Blick
In Gedanken verloren
In Erinnerungen vertieft
Aus verlorenen Gefühlen heraus
Nur ein Moment
Ein Wink des Schicksals
Ein Zeiger zurück zum Vergessenen
Wieder hinein ins Tal der Tränen
Nur eine Seele
Die endlich in Freiheit lebte
Doch durch einen Blick, einen Moment
Die alten Ketten fest am Leibe trägt!
geschrieben von: Sepulcrum
Glücksmoment
Unscheinbar kommt dieses strahlende Licht
Ein Funktenstoß verlorener Gefühle
längst gelöschtes Feuer beginnt zu glühen
Leben in einem müden, grauschwarzen Herzen
ein Moment vergessenen Glücks
die Hoffnung greifend atmet es auf
Heiße Küsse wecken den leblosen Körper
lassen ihn schweben in grenzenlosen Höhen
schnell ist alles Leid vergessen
Doch lebt es nur den einen Moment
schnell ist der Fall zurück in die Tiefe
hart der Schmerz der endgültigen Einmaligkeit
Was bleibt ist die schreiende Hoffnung
nach mehr dieser traumhaften Momente
Minuten der Wärme, der Liebe und des Glücks
geschrieben von: Sepulcrum
Die Weiten des Lebens
Einsam auf dem Weg
Stets in Richtung Erfüllung
erschöpft und doch Zufrieden
erfüllt mit Zuversicht
Der Weg führt weiter
ungewiss laufend und doch nicht zweifelnd
tiefer durch das Dunkel
in die Weiten des Lebens
geschrieben von: Sepulcrum
Die Wahrheit des Herzens
Wie konntest du gehen?
Wie konntest du mich zurück lassen?
Wolltest du sie nicht sehen?
Die Wahrheit der Liebe, das Ende des Hassens!
Warum warst du so kalt?
Warum so undurchschaubar?
War es wegen mir? War es Angst?
Seh noch heute die Tränen ganz klar.
Wo bist du nun verblieben?
Wo schlägt jetzt dein Herz?
Aus meiner Seele wurdest du nie vertrieben
Und dein ist auch mein Schmerz
Hast du mich wirklich schon vergessen?
Unsere gemeinsamen Stunden?
Ist nichts mehr übrig?
Hör auf die Wahrheit des Herzens!
Die Zeit ist nun gekommen
um die Fassade zu lösen
den Schritt zu tun, dich zu suchen
Den du bist die Wahrheit meines Herzens
geschrieben von: Sepulcrum
Lebensschiff
Wilde Wellen schlagen fest
schütteln das Boot
das starke Holz bleibt standhaft
doch groß ist die Not
Die Matrosen rennen kreuz und quer
ziellos und verwirrt
Der Kapitän verlässt das Ruder
er hat sich im Weg geirrt
Nun schwimmt es ohne Ziel
verliert an Halt
Mein Boot wird bald versinken
ins tiefe Wasser, tot und kalt
geschrieben von: Sepulcrum
Leb' Wohl
Lebe Wohl mein Kind
Hasse mich für meine Feigheit
verachte meine Dummheit
und betrete eine bessere Welt
geschrieben von: Sepulcrum
Mein Leben
Du bist mein Leben
Lässt mich weinen
Lässt mich schreien
Lässt mich lieben
Du bist mein Licht
Scheinst in mein Dunkel
Erhellst mein Darsein
Bringst Farbe in das tiefe Grau
Du bist mein Herz
Lässt mich schweben
Lässt mich fühlen
Lässt mich leben
Du bist so viel für mich
Doch so weit weg
Möcht dich endlich fangen
Verzweifeln will ich nicht
geschrieben von: Sepulcrum
Am Ende
Grauer Schleier verdeckt die Sicht
Der Weg ist vertrübt
Zitternd kniet er nieder vor der Tür
Suchend nach dem Schlüssel
Doch Gesucht von der Verzweiflung
Angsterfüllt legt er sich auf den Boden
Erschöpft von allen Qualen
Gegangen ist die Hoffnung die ihn hierher geführt
Nur weinen möchte er
Loslassen und vergessen
geschrieben von: Sepulcrum
Bote der Nacht
Grausam schleichend seh ich dich kommen
nur ein Moment, ein schwarzer Fleck
feuchtgrauer Nebel folgt deiner Gestalt
ein Schaudern durchzieht mich langsam
Hilflos bleib ich stehen.
Soll ich fliehen?
Flüchten vor dem Schicksal?
Die Neugier brennt wie tausend Feuer
Wieder dieses dunkle Wesen
dieser Schatten der Nacht
ständig näher kommend
langsam, schweigend. Ich höre nur noch meinen Atem
Die Neugier wird zur Angst
ein kalter Schauer lässt die Seele erfriern
ist es schon soweit?
Alles ist aus. Es wird schwarz
Ich sehe diese dünne, knochige Hand
Bote der Nacht lass mir noch Zeit
gib mir die Tage, diese Welt zu verbessern
und hol mich heim wenn mein Herz versagt!
geschrieben von: Sepulcrum
Der Mantel der Zeit
Das stumme Ticken der Uhr
reißt mich aus düsteren Träumen
der schwarze Mantel der Zeit
legt sich über meine Gestalt
Hilflos zappelt mein müder Körper
ich schlag die zarte Hand gegen die stählerne Mauer
Das Schicksal lacht lautlos
hält mich fest und lässt mich leiden
Verzerrte Bilder schwirren vor den Augen
Gesichter von früher klagen mich an
mit schreienden Blicke schlagen sie zu
wehrlos bin ich, nicht mal die Augen vermag ich zu schließen
Das quälende Spiel des Schicksals
es wird nicht aufhören, will mich zerdrücken
Ein grausames Zusammenspiel der Mächte
die Kraft von Zeit, Hirn und krankem Verstand!
geschrieben von: Sepulcrum
Liebeskrank
So stehe ich nun wieder hier
an dem Platz der schon vergessen schien.
und bin vertieft in Erinnerungen
Wieder und wieder scheitern meine Versuche
wollte mit Gedanken Dinge bewegen
durch Wände sehen und zu dir sprechen
Alles ist geblieben.
Der selbe Weg, das gleiche Ziel
Als wäre keine Zeit vergangen, keine Lücke zwischen uns.
Diese hilflosen Gedanken führen immer zurück
Zurück nach früher, zurück zu dir
in unsere gemeinsame Vergangenheit!
geschrieben von: Sepulcrum
Nachtschwärmer
Durch tiefe, schwarze Wälder möcht ich wandern
den kalten Nebel berühren
immer weiterziehen im Genuss des Sternenhimmels
die Nacht erleben und versinken
Wie ein Windhauch durchschwärme ich die Nacht
alleine mit all der Ruhe
keine Menschen die mich ansehen und verletzen
Nur ich , mein Gefühl und die Macht der Nacht
geschrieben von: Sepulcrum
Müder Körper
Graue Flecken schwirren vor den Augen
ein müder Körper beginnt zu schwanken
Im Kopf kämpft die Erinnerung
das Herz weint vor Einsamkeit
Tapfer bleibt der Körper standhaft
stets weiter voran wandernd
gequält von den Bissen des Schicksals
und getäuscht von der gescheiterten Menschheit
Seine feuchten Augen suchen nach Zuflucht
einem Ort der Wärme und Erholung
er hält Ausschau nach den wahren Menschen
sucht die Rettung in der Liebe
Doch das Herz ist voller Trauer
zuviel Leid über Jahre verteilt
wenig Hoffnung fühlt der müde Körper
doch sein Weg führt weiter. Voran ins Ungewisse.
geschrieben von: Sepulcrum
Im April
Es waren schöne Frühlingstage
Der Nebel lichtete sich
Sonnenstrahlen ließen Gefühle erwachen
Unbekannte Augen sahen mich an
Ein wunderschönes Lächeln ließ mich schmelzen
So plötzlich war sie da.
Diese Wärme, dieses Strahlen in unseren Gesichtern
Wunderbare April Tage
Einfach nur verliebt sein
Heute frag ich mich
Wo kamen diese Wolken her?
Diese Zweifel, sie waren deutlich spürbar
Es lag in der Luft
man konnt es fühlen, konnt es riechen
Der Tag ist gekommen
Ein Mai Tag war es.
Es regnete
Erst Regentropfen, dann bittere Tränen
Verschwunden warst du!
Ein Brief sagte mir Auf Wiedersehen
Gelesene Worte zertrümmerten mein Herz
Nicht ziehen lassen konnt ich dich
Nie werd ich das
Es waren keine Gründe, keine Wahrheiten
Ich möchte dich noch soviel fragen.
Wo bist du nur?
Tiefe Stiche
Meine Füße schmerzen
Bin zu weit gewandert. Immer weiter.
Die endlose Suche nach dir.
Umkehren nützt nichts mehr.
Schon so oft wollt ich mich umdrehen.
Einfach gehen.
Weg von dir.
Dich vergessen
Wie konnt ich dir nur mein Herz schenken?
Jede Spur führt an dir vorbei.
Komm zurück zu mir.
Ich schrei es immer wieder.
Bitte komm zurück.
Ich leide immer mehr.
Alles scheint so aussichtslos.
Plötzlich ist auch die Hoffnung verschwunden.
Die Sonne wird schwarz.
Der Wille ist gebrochen.
Die Tränen färben sich rot
Die Füße werden taub.
Das Licht geht aus.
Die Ruhe ist wieder da
Alles schön ruhig und schwarz.
Fühle mich endlich frei!
Wie damals
Im April!
geschrieben von: Sepulcrum
Gegen die Mauer
Schmerzen und Leid
zerdrücken deinen Kopf
zerfressen deine Seele
bezwingen deinen Willen
Den Willen nach Leben
die Hoffnung auf Licht
auf bessere Zeiten
den Glauben an das Gute
Versuche der Befreiung
Sie scheitern kläglich
Jeder Schritt schlägt fehl
und führt ins Bodenlose
Immer wieder dieser Kampf
hundert Schläge gegen die Mauer
gegen die Wand der Sorgen
Erst wenn sie zerbricht
wirst du sehen was sich dahinter verbirgt!
geschrieben von: Sepulcrum
Schreiendes Herz
Lasst mich nicht so leiden
Belastet nicht die belastete Seele
Schmerz erfüllt mein Darsein
Der Herz schreit , das Hirn weint
Ich weiß nicht mehr wohin
Wo soll ich die Wut ablagern
Die Sorgen zerfressen alles Gute
Niemals war ich so allein
Es ist unglaublich trüb
Das Leben und das Glück
Verdunkelt durch Trauer und Schmerz
In dem Moment der Verzweiflung
Bin ich denn so veloren?
Muss ich denn alles verkraften müssen?
Das Leben gab mir diese schmerzhafte Aufgabe
Gab mir ein Hirn das denkt, und eine Seele die stirbt!
geschrieben von: Sepulcrum
Hilf Mir!
Alleine bin ich
Mit mir selbst und meinen Gedanken
Mit der Vergangenheit die mich festhält
Keiner weiß es
Zu oft hab ich mich verstellt
gelogen und Gefühle verborgen
Das Leid das mich zerfrisst
ich wollte es verdrängen
doch bin ich gescheitert
immer und immer wieder
Hilflos krieche ich weiter
suchend nach dem Ausweg
hoffend auf das Wunder
Wenn ich es doch wenigstens zeigen könnte
Die Tür schließt sich bald
ein halbes Jahr Leid
ein zerbrochenes Herz
ein letzter Hilfeschrei
Stille!
geschrieben von: Sepulcrum
Sanftes Trommeln
Laute Musik und viele Freunde
Ein Tag der Freude und des Glücks
Alle sind zusammengekommen um zu feiern
Sorgen werden weggespült und Tränen vergessen.
Gemeinsam schreiten wir in ein neues Jahr
In Tage der Zuversicht und der Hoffnung.
Viel Wein und lustige Spiele
die Nacht schreitet voran
ein sanftes Trommel weckt den geblendeten Geist
dichter Nebel zieht auf, dahinter bist du
Gerade noch vergessen und aufgegeben
doch jetzt klar und sichtbar.
Tiefe Wunden und brennender Schmerz
der Beginn der Flucht
ein schneller Lauf, fort von allem
doch das Trommeln wird lauter, bleibt bestehen
Nun stehe ich in diesem neuen Jahr
doch ich trete auf der Stelle!
geschrieben von: Sepulcrum
Unsterblich
Nur eine Sekunde steh ich vor dir
Nur ein Moment in deiner Nähe
Nur ein Blick in deine Augen
Erinnerungen durchfluten mein Herz
vergessener Schmerz zerdrückt mich
Ungewissheit breitet sich aus
Meine Liebe zu dir ist unbeschreiblich
doch ist sie verloren
Sie ist unvergünglich
aber die Hoffnung ist gestorben
Wütend ziehe ich davon
Hasse mich für meine Dummheit
Hasse dich für deine Entscheidung
Hass! Weil ich mich niemals ändern werde
Und weil ich es dir einfach nicht sagen kann
dass ich dich immernoch so unsterblich liebe!
geschrieben von: Sepulcrum
Was übrig ist..
Es ist ein Scherbenhaufen
der noch übrig ist
Es ist eine leere Hülle
die nach Hilfe ruft
Es ist ein toter Körper
der ziellos umher wandert
Es ist ein Herz ohne Gefühl
das auf dich wartet
Es ist eine zerstörte Seele
die nach dir ruft
Es ist ein sterbender Mensch
den du aus mir gemacht hast
Es ist das Ende
das mich empfängt
geschrieben von: Sepulcrum
Wir - Eine allnächtliche Leidenschaft
Die schönsten Stunden lassen mich leben
Ich bin erfüllt von Hoffnung
nächtliche Bilder durchfluten die Sinne
führen mich zu dir
vereinen uns.
Klar seh' ich deine Augen
spüre dein Gesicht in meinen Händen
fühle deine Wärme in meinem Herzen
Langersehnte Augenblicke
endlich wieder vereint.
Überall sind wir zusammen
Niemand mehr der uns zerstören kann
die Freiheit der wahren Liebe
lebt in uns für alle Ewigkeit
Nie wieder lass ich dich gehen
doch wieder bist du verschwunden....
Der Morgen hat begonnen und reißt uns auseinander
Nur noch verschwommen sehe ich wie du mir entgleitest
Ich ziehe nun los in den Tag....
doch ich komme wieder...
heute Nacht!
geschrieben von: Sepulcrum
Tag und Nacht
Ein neuer Tag bricht an...
ein weiterer Schritt
weg von Erinnerung
Der nächste Tag
in dieser Welt
voller Sorgen
Nur ein Tag
wie jeder andere
nichts ist anders
Eine neue Nacht bricht an...
wieder voller Hoffnung
vertieft in Erinnerung
Die nächste Nacht
in meiner Welt
voller Zuversicht
Nur eine Nacht
wie jede andere
alles bleibt bestehen
geschrieben von: Sepulcrum
Maskenball
Trompeten begrüßen mich
ein Mann mit Maske lacht mir zu.
Voller Hoffnung trete ich ein.....
Maskenmenschen feiern und tanzen,
frei von jedem Leid der Welt
denn Masken weinen nicht...
Erfreut ziehe ich meine Maske auf,
will mit ihnen lachen und feiern
doch ist sie zu klein für mich....
Traurig muss ich weiterziehen
Einsam werd ich bleiben
und nie ein Teil des Maskenballs!
geschrieben von: Sepulcrum
Wahrheiten und Träume
Alleine in der Dunkelheit
und verlassen vom Glück
lebe ich dahin
Eingeholt von Erinnerungen
und gefoltert in der Gegenwart
leide ich endlos
Hoffnungslos und Einsam
und doch voller Zuversicht
liebe ich dich
Von einer anderen Welt
ganz woanders
träume ich genußvoll
Leben in besseren Zeiten
auf wahre Träume
hoffe ich zutiefst
geschrieben von: Sepulcrum
Nachtflug
Ein Flügelschlag
bin hoch oben über dir
wiedermal ein Flug durch die Nacht
Einsame Straßen unter meinen Augen
Leere Augen sehen mich an
überall herrscht nur die Dunkelheit
Es ist ein heimisches Gefühl
umgeben von dem Nichts der Nacht
Gedanken bewegen sich im Kopf
Ein Berg der Sehnsucht wächst
ich bin am Ziel der Reise
dieses strahlende Licht blendet meine Augen!
geschrieben von: Sepulcrum
Das Tor der Realität
Ich gehe durch das Tor der Realität
Gedachte Bilder streicheln mein Haupt
Unwahre Zärtlichkeit tötet meine Einsamkeit
Ich verschmelze in deinen Augen
Dein Anblick in schwarz gehüllt
Meine Hände durchtrennen die Transparenz
Unreal und wunderschön bist du
auch wenn nur Augen dich berühren
Eine endlose Fantasie
immer wieder wiederholt
Bald bist du verschwunden
um wieder zurückzukehren
Ein trauriger Ablauf nächtlicher Bilder
die Endlosschleife tiefen Schmerzes
heute Nacht muss es enden
begleite mich zurück durch das Tor der Realität
geschrieben von: Sepulcrum
Für Immer??
Ein Moment
Eine Sekunde
Ein Blick zu dir....erwidert
Halten wollte ich dich
meine Hand zu dir strecken
dich nur kurz berühren
Hast du mich erkannt?
Warst du auch so voller Sehnsucht?
Wirst du dein Versprechen halten?
Deine Worte der ewigen Liebe?
Für immer WIR! Egal was zwischen uns ist!?
Zu lange habe ich geweint
Gehasst habe ich den Zwang
der uns einst entzweit
Ich ziehe nun los
um dich zurückzuholen
zurück zu mir
geschrieben von: Sepulcrum
Kampf der Herzen
Ein dunkler Wald zu später Stund
Wieder erklingen die Hörner
die Königin ist in Gefahr
Krieger in rotem Gewand
Verteidiger ihrer Majestät
erwarten den Feind.
Gleich sind sie da
in schönster Gewandung reiten sie
die tapferen Heldinnen
Gekommen um ihn zu stehlen
den begrabenen Schatz
um eine Seele zu befreien
Ein Schlachtfeld liegt vor ihnen
übersäht mit leeren Körpern
Hüllen aller tapferen Heldinnen
Trotz all dem Mut
dem Kampf der wahren Herzen
liegen sie nun am Boden
Der Schatz bleibt begraben
in kaltem Boden, ganz allein
wartet weiter auf die Rettung
geschrieben von: Sepulcrum
Verhasstes Leid
Wieder kommt das blutige Messer
Ein Schnitt durch Herz und Seele
ein trauernder Gedanke bleibt übrig
Wieder Schmerz vor meinen Augen
Tränen in meinem Blick
ich hasse mich für meine Tat
Wieder hab ich es getan
Ich verteile mein verhasstes Leid
ein gebrochenes Herz das Herzen bricht!
geschrieben von: Sepulcrum
Mein Engel
Einen schwarzen Engel
wünsch ich mir
ein Engel der Liebe
der mein Herz erwärmt
ein Engel der Leidenschaft
der meine Gefühle weckt
ein Engel der Wahrheit
der meine Seele liebt
ein Engel der Befreiung
der alles vergessen macht
geschrieben von: Sepulcrum
Der einsame Vogel
Freudiges Gezwitscher
klingt durch das offene Fenster
Laute des Waldes
hallen herein
Die Flügel des jungen Vogels
schlagen aufgeregt umher
fröhlich lauschend sitzt er da
gehüllt in buntes Federkleid
Draussen fliegen sie vorbei
Frei wie der Wind
ein Leben in Freiheit
welch schöner Gedanke
Nun sind sie vorbeigezogen
der Jungvogel wendet seine Augen vom Fenster
So nah ist die Freiheit aber unerreichbar
Traurig betrachtet er seinen Käfig...
geschrieben von: Sepulcrum
Traumspiegel
Ein Knecht der Sehnsucht bin ich
Ewig gebunden an die tote Liebe
Gefangen in der Zwietracht meiner Seele
Ein kleines Fenster an der Decke
lässt mich blicken in die Welt
ich sehe den Engelsschwarm
Kommt her ihr Engel
Rettet meine Seele
Vernichtet den Schmerz der Einsamkeit
Alleine komm ich niemals raus
Jeder versuch schlägt fehl
ich möchte dich endlich hassen!
Doch bestraft mich der Glanz
deines hübschen Gesicht
im Spiegel meiner Träume
Wieder bin ich dir verfallen
nicht real bist du vor meinen Augen
doch umklammerst du mein Herz
geschrieben von: Sepulcrum
Die Goldene Vase
Eine Goldene Vase
auf einem kleinen Tisch
Verlassen steht sie da
gefüllt mit schwarzem Wein
Das Kreischen der Sägeblätter
das Knacken sterbenden Holzes
der kleine Tisch fällt nieder
das Leiden ist vorbei
Ein Scherbenhaufen auf dem Boden
ist alles was verbleibt
daneben in den Kacheln
versickert der schwarze Wein
geschrieben von: Sepulcrum
Mein weißes Licht
Einsam lieg ich auf der grünen Decke
weit draussen im verlassenen Land
Ruhig atme ich die Stille ein
Das Tageslicht wurd längst verdrängt
Traurig beobachte ich die Nacht
Kleine, treue Sterne lachen mir zu
Ihr Leuchten lässt mich versinken
so gleite ich fort in Erinnerungen
Ein leichtes Strahlen öffnet meine Augen
weißes Licht durchströmt meinen Körper
Hoffnung durchflutet die trauernde Seele
und Liebe erwärmt das kalte Herz!
Schnell erhebe ich mich vom Boden
möcht es fangen, das weiße Licht
Ich brauche es, will wieder leben!
Doch kann ich es nicht kriegen
Nun sinke ich langsam zu Boden
Wo ist es hin? Mein weißes Licht!
weiß nicht wo ich suchen soll
doch ich muss es finden in der trüben Welt
geschrieben von: Sepulcrum
Mein Engel II
Strahlend blaue Augen leuchten mir zu
der Engel breitet seine Flügel aus
Verzweifelt kämpft der Zwiespalt im Herzen
Die Nähe des Engels lässt mich träumen
Warm und wohlbehütet - zu Hause
Lass mich nie wieder los!!
Doch da sind immer diese Schmerzen
Nadelstiche in offenen Wunden
Verschwinde Engel! Lass mich leiden!
Nein! Bleibe Hier! Hilf mir!
Du bist die Salbe für meine Wunden
doch werden sie jemals verheilen?