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Meine dunklen Gedanken!

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geschrieben von: Sepulcrum

Kerzenschein

Ich sitz vor rotem Kerzenschein
fühl mich so allein
und will nicht aufgeben
will nach meinem Weg leben
Um den Nullpunkt zu finden
mich an das höchste Ziel zu binden
Doch die Menschheit ist verloren
wär ich doch nie geboren
doch jetzt muss ich hier sein
allein im kalten Kerzenschein



geschrieben von: Sepulcrum

Mein schwarzer Traum

Du warst einst der Traum der tiefsten Nacht
der stets die wahrste Hoffnung mir gemacht
doch zu sehen die reale Gestalt
traf mich ins Hirn voller Gewalt
die Worte fehlten, die Sprache ging fort
doch wars die prallste Wohltat am besten Ort

Nun bist du real mein ewiger Traum
den ich mir konnt vorstellen kaum
du ziehst mich stets in deinen Bann
wies die Realität so selten kann
im Leben warns die schönsten Stunden
als ich mich in deiner Welt befunden

Du stands so plötzlich da vorm Augenschein
als geflüchtet ist der letzte Sonnenschein
das schwarze Gewand umhüllte dich
du hattest sofort gefangen mich
mit deinem Blick so fest, so kalt
verlor mein Leben jeden halt

Doch nach der Wahrheit erstem Kuss
wusst ich, dass ich dich missen muss
denn du solltest mich nur weisen
stets den richt'gen Weg zu reisen
und das ich nicht aufgeben soll zu streben
den dunklen, ruhigen Weg zu leben

Nun scheint der Traum wieder jener zu sein
und die schöne Zeit war klein
Doch diese wenigen Stunden bleiben immer
meiner schwarzen Weisheit letzter Schimmer
und bevor ich dich vermissen muss
erinner ich mich an meines Traumes einz'gen Kuss

Nie werd ich den Tag vergessen als mein größter Traum endlich Wahrheit wurde und ich diese dunkle charakterstarke Gestalt kennenlernte, welche meinen Geist aufblühen ließ und meine Gedanken nicht mehr loslässt



geschrieben von: Sepulcrum

Friedhof

Leise hörst du das Rauschen der Blätter
wie ein Wind zieht durch den Wald
Du hörst das leise Rufen
wie Nachtwind gar so kalt.

Do bist du stets alleine
und los von jeder Plag'
am Ort der letzten Ruhe
bei Nacht wirds hier zum Tag

Die Finsternis umschlingt dein Herz
die Ruhe lässt dich leben
wenn nur der Tod am Leben ist
wirst du vor Frieden schweben

Selbstlos lauschst du den Klagen
die dir dringen in dein Hirn
und saugst auf die Todeskälte
die dich lässt fast erfriern'

Nur Wehmut erfüllt die Sinne dir
und strebt im hellsten Ton
um zu helfen dir zum besten Leben
bis zum Tod, dem einz'gen Lohn



geschrieben von: Sepulcrum

Einsamkeit

Dunkle Flecken, tiefer Hass
Der Blick starrt voll Wut
die Haut vor Druck ganz blass
und die Augen rot wie Blut

Der Mensch will nichts mehr von der Welt
fühlt sich allein und missverstanden
weil jeder nicht von einem hält
wie Dreck versäucht und abgestanden

So krass und abnormal
So dumm und primitiv
Die Wut steigt stets und wird fatal
wo's doch einst so glücklich lief

Wars gestern nicht noch wunderbar
und alles stimmte ihn zufrieden
die Gegenwart schien sonnenklar
und hat plötzlich nur noch Wut zu bieten

Warum will keiner ihn verstehen
von denen die nur folgen können
die laufen ohne zu sehen
und nur glauben den ach so schönen

Kommt Hass und Wut
Kommt Schmerz und Übelkeit
fühlt man sich krank und gar nicht gut
schuld ist nur die Einsamkeit



geschrieben von: Sepulcrum

Wolfsfreund

Es scheint der Mond im vollen Glanz
Es schweigt der Wald
Ist's nun ein Heulen im höchsten Klang
das durch die Blätter schallt.

Graue Flecken flüchten deinem Blick
zu schnell fürs menschlich' Geschick
doch spürst du ihre Nähe klar
die Freiheit der Wölfe so wunderbar

Ach wie gern wärst du der erste Mann
der dem Rudel folgen kann
statt sie zu jagen, sie zu morden
bist du der Wölfe Freund geworden



geschrieben von: Sepulcrum

Schmerz

Schmerz durchströmt dein kaltes Herz
im Dunkel dass dir scheint
doch musst du kontern all dem Schmerz
den du so oft verweint

Dich drängts zum ersten Schritt
den zu gehen du nicht wagst
doch musst du folgen dem Schicksalstritt
weil du sonst ewig klagst

Lass dich nicht zwingen was zu tun
was du von dir aus nicht magst
entscheide deinen Weg nun
weil du dich sonst ewig plagst

Folge deines Willens Lied
mach Gebrauch von deinem Herz
wink dem Zwang zum Abschied
und grüß nochmal den Schmerz

Die Fesseln die sie dir gaben
werden locker und verlieren Halt
Der Wunsch zum Tod wird sterben
und du wirst leben bald



geschrieben von: Sepulcrum

Völkerhass

Der Hass durchströmt die Welt
Er lässt die Menschen erzittern
lässt Vulkane brodeln
und den Boden beben

Doch ihn zu bremsen fällt uns schwer
denn keiner will verlieren
Sie geben Hass zurück
und besiegeln den Untergang

Der Mensch ist nicht fähig
den Kompromiss zu finden
Völker zu einen
und Frieden zu stiften

Also lasst uns beten
dass der Hass eines Tages untergeht
und mit ihm diese bereits verseuchte Welt
damit die nächste Welt im Frieden entsteht



geschrieben von: Sepulcrum

Apokalypse

Dunkle Blätter fallen uns vor die Augen
die Zeit drängt uns vorwärts
unsre Zeit nähert sich dem Ende
das die Bedrohung bald vollendet

Nur eines Menschens Entscheidung
aus finstrem Hass
bringt den einen ihren großen Sieg
und der Welt den Untergang!



geschrieben von: Sepulcrum

Freundschaft

Trauer in meinen Gedanken
Frust in meinem Herz
Gefüllt mit all dem Schmerz
Möchte ich dir trotzdem danken

So schnell wie der Wind
Wenn er bläst von Osten
Wird es unsre Freundschaft kosten
Denn wir sind wie wir sind!



geschrieben von: Sepulcrum

Was soll ich tun?

Wo ist alles geblieben?
Waren wir nicht Freunde gewesen?
Soll es das Ende sein?
Ist das Gemeinsame vorbei?

Wie Blätter fallen Träume
Der Wind weht sie umher
Und neue Träume wachsen nach
Der Frust hat sie erzeugt

Wohin führt den Weg mich jetzt
Sag mir: Was soll ich tun?
Einfach aufstehen und weiterziehen?
Als hätte ich nichts zu verlieren?

Soll ich der Straße folgen?
Soll ich wenden?
Soll ich den anderen einfach nachgehen?
Sag mir: Was soll ich tun?

Ich hatte Ziele, hatte Träume
Doch scheiterte ich kläglich
Und nun glitzert der Staub auf dem Vergangenen
Sag mir: Was soll ich tun?

Ich weiß wohin ich muss
Doch den Weg kenn ich nicht
Soll ich alle Kosten auf mich nehmen?
Sag mir: Was soll ich tun?

Wenn ich doch nur jemand hätte
Jemand der mich mitnimmt
Der mir die Richtung zeigt
Damit ich sein kann wie ich bin



geschrieben von: Sepulcrum

Drachen

Wie ein Windhauch ziehen sie vorbei
wir spüren kaum den Schlag der Flügel
Hoch oben über den Wolken sind sie frei
kennen weder Zwang noch Zügel

Die Augen leuchten im tiefsten rot
Und die Glut schießt aus ihrem Rachen
Sind sie schon lange tot?
oder werden sie wieder erwachen?

Die schönsten Wesen aller Zeiten
könnten uns bringen die größte Qual
Sind sie Freunde uns, oder lassen sie uns Leiden?
Denke drüber nach, du hast die Wahl!



geschrieben von: Sepulcrum

Die Wiederkehr

Leere Tage zählte mein Verstand
kraftlos lebte ich dahin
Ließ mich gleiten auf dem Schein
ging hinfort mit den Andern
Geblendet war mein Darsein
von dem Lächeln der Verlornen
Zweifel breiteten sich aus
weckten unerwünschte Möglichkeiten
Die Ungewissheit zog sich um den Hals
ließ die schöne Welt erzittern
Doch plötzlich kam der tiefe Fall
zurück ins heimische Gebiet
Die so vermisste Traurigkeit
findet nun den Weg nach Hause
Verschwommene Schatten nehmen Formen an
reanimieren vergessene Wünsche
Schließlich nähert sich die Dunkelheit
Die Vollendung steht bevor
Schon bald beginnt die Ernte
und das Fest der Wiederkehr



geschrieben von: Sepulcrum

Herbst

Kühler Wind und feuchter Nebel
Zieht durch Wald und Feld
kalter Schauer durchzíeht das Land
Trübe Tage kehren ein
in des Menschens täglich Leben

Unsanfte Trübheit und traurige Gedanken
schleichen in die menschlich Herzen
Dunkelheit verziert die Sicht
Die Sonne ist erneut vergangen
und mit ihr der Schein der Wärme



geschrieben von: Sepulcrum

Verlassen

Geblendet von unzählbaren Fassaden
Geleitet von tausend Lügen
Niemand erkennt die vergessene Wahrheit
Alleine unter Millionen
Verlassen von der Welt die mich wohl nie versteht



geschrieben von: Sepulcrum

Kraftlos

Regentropfen, sanft wie Tränen, fallen lautlos herab
Still und harmlos
Tropfen meines Lebens, kalt und leer
Ein Gewitter des Schmerzes sticht in meine Seele
Ich fühl mich tot, vom Glück verlassen und hilflos
Müde vom Kampf gegen die Leere braucht die Seele ihre ruhe.



geschrieben von: Sepulcrum

Seele in Ketten

Nur ein Blick
In Gedanken verloren
In Erinnerungen vertieft
Aus verlorenen Gefühlen heraus

Nur ein Moment
Ein Wink des Schicksals
Ein Zeiger zurück zum Vergessenen
Wieder hinein ins Tal der Tränen

Nur eine Seele
Die endlich in Freiheit lebte
Doch durch einen Blick, einen Moment
Die alten Ketten fest am Leibe trägt!



geschrieben von: Sepulcrum

Glücksmoment

Unscheinbar kommt dieses strahlende Licht
Ein Funktenstoß verlorener Gefühle
längst gelöschtes Feuer beginnt zu glühen

Leben in einem müden, grauschwarzen Herzen
ein Moment vergessenen Glücks
die Hoffnung greifend atmet es auf

Heiße Küsse wecken den leblosen Körper
lassen ihn schweben in grenzenlosen Höhen
schnell ist alles Leid vergessen

Doch lebt es nur den einen Moment
schnell ist der Fall zurück in die Tiefe
hart der Schmerz der endgültigen Einmaligkeit

Was bleibt ist die schreiende Hoffnung
nach mehr dieser traumhaften Momente
Minuten der Wärme, der Liebe und des Glücks



geschrieben von: Sepulcrum

Die Weiten des Lebens

Einsam auf dem Weg
Stets in Richtung Erfüllung
erschöpft und doch Zufrieden
erfüllt mit Zuversicht

Der Weg führt weiter
ungewiss laufend und doch nicht zweifelnd
tiefer durch das Dunkel
in die Weiten des Lebens



geschrieben von: Sepulcrum

Die Wahrheit des Herzens

Wie konntest du gehen?
Wie konntest du mich zurück lassen?
Wolltest du sie nicht sehen?
Die Wahrheit der Liebe, das Ende des Hassens!

Warum warst du so kalt?
Warum so undurchschaubar?
War es wegen mir? War es Angst?
Seh noch heute die Tränen ganz klar.

Wo bist du nun verblieben?
Wo schlägt jetzt dein Herz?
Aus meiner Seele wurdest du nie vertrieben
Und dein ist auch mein Schmerz

Hast du mich wirklich schon vergessen?
Unsere gemeinsamen Stunden?
Ist nichts mehr übrig?
Hör auf die Wahrheit des Herzens!

Die Zeit ist nun gekommen
um die Fassade zu lösen
den Schritt zu tun, dich zu suchen
Den du bist die Wahrheit meines Herzens



geschrieben von: Sepulcrum

Lebensschiff

Wilde Wellen schlagen fest
schütteln das Boot
das starke Holz bleibt standhaft
doch groß ist die Not

Die Matrosen rennen kreuz und quer
ziellos und verwirrt
Der Kapitän verlässt das Ruder
er hat sich im Weg geirrt

Nun schwimmt es ohne Ziel
verliert an Halt
Mein Boot wird bald versinken
ins tiefe Wasser, tot und kalt



geschrieben von: Sepulcrum

Leb' Wohl

Lebe Wohl mein Kind
Hasse mich für meine Feigheit
verachte meine Dummheit
und betrete eine bessere Welt



geschrieben von: Sepulcrum

Mein Leben

Du bist mein Leben
Lässt mich weinen
Lässt mich schreien
Lässt mich lieben

Du bist mein Licht
Scheinst in mein Dunkel
Erhellst mein Darsein
Bringst Farbe in das tiefe Grau

Du bist mein Herz
Lässt mich schweben
Lässt mich fühlen
Lässt mich leben

Du bist so viel für mich
Doch so weit weg
Möcht dich endlich fangen
Verzweifeln will ich nicht



geschrieben von: Sepulcrum

Am Ende

Grauer Schleier verdeckt die Sicht
Der Weg ist vertrübt
Zitternd kniet er nieder vor der Tür
Suchend nach dem Schlüssel
Doch Gesucht von der Verzweiflung

Angsterfüllt legt er sich auf den Boden
Erschöpft von allen Qualen
Gegangen ist die Hoffnung die ihn hierher geführt
Nur weinen möchte er
Loslassen und vergessen



geschrieben von: Sepulcrum

Bote der Nacht

Grausam schleichend seh ich dich kommen
nur ein Moment, ein schwarzer Fleck
feuchtgrauer Nebel folgt deiner Gestalt
ein Schaudern durchzieht mich langsam

Hilflos bleib ich stehen.
Soll ich fliehen?
Flüchten vor dem Schicksal?
Die Neugier brennt wie tausend Feuer

Wieder dieses dunkle Wesen
dieser Schatten der Nacht
ständig näher kommend
langsam, schweigend. Ich höre nur noch meinen Atem

Die Neugier wird zur Angst
ein kalter Schauer lässt die Seele erfriern
ist es schon soweit?
Alles ist aus. Es wird schwarz

Ich sehe diese dünne, knochige Hand
Bote der Nacht lass mir noch Zeit
gib mir die Tage, diese Welt zu verbessern
und hol mich heim wenn mein Herz versagt!



geschrieben von: Sepulcrum

Der Mantel der Zeit

Das stumme Ticken der Uhr
reißt mich aus düsteren Träumen
der schwarze Mantel der Zeit
legt sich über meine Gestalt

Hilflos zappelt mein müder Körper
ich schlag die zarte Hand gegen die stählerne Mauer
Das Schicksal lacht lautlos
hält mich fest und lässt mich leiden

Verzerrte Bilder schwirren vor den Augen
Gesichter von früher klagen mich an
mit schreienden Blicke schlagen sie zu
wehrlos bin ich, nicht mal die Augen vermag ich zu schließen

Das quälende Spiel des Schicksals
es wird nicht aufhören, will mich zerdrücken
Ein grausames Zusammenspiel der Mächte
die Kraft von Zeit, Hirn und krankem Verstand!



geschrieben von: Sepulcrum

Liebeskrank

So stehe ich nun wieder hier
an dem Platz der schon vergessen schien.
und bin vertieft in Erinnerungen

Wieder und wieder scheitern meine Versuche
wollte mit Gedanken Dinge bewegen
durch Wände sehen und zu dir sprechen

Alles ist geblieben.
Der selbe Weg, das gleiche Ziel
Als wäre keine Zeit vergangen, keine Lücke zwischen uns.

Diese hilflosen Gedanken führen immer zurück
Zurück nach früher, zurück zu dir
in unsere gemeinsame Vergangenheit!



geschrieben von: Sepulcrum

Nachtschwärmer

Durch tiefe, schwarze Wälder möcht ich wandern
den kalten Nebel berühren
immer weiterziehen im Genuss des Sternenhimmels
die Nacht erleben und versinken

Wie ein Windhauch durchschwärme ich die Nacht
alleine mit all der Ruhe
keine Menschen die mich ansehen und verletzen
Nur ich , mein Gefühl und die Macht der Nacht



geschrieben von: Sepulcrum

Müder Körper

Graue Flecken schwirren vor den Augen
ein müder Körper beginnt zu schwanken
Im Kopf kämpft die Erinnerung
das Herz weint vor Einsamkeit

Tapfer bleibt der Körper standhaft
stets weiter voran wandernd
gequält von den Bissen des Schicksals
und getäuscht von der gescheiterten Menschheit

Seine feuchten Augen suchen nach Zuflucht
einem Ort der Wärme und Erholung
er hält Ausschau nach den wahren Menschen
sucht die Rettung in der Liebe

Doch das Herz ist voller Trauer
zuviel Leid über Jahre verteilt
wenig Hoffnung fühlt der müde Körper
doch sein Weg führt weiter. Voran ins Ungewisse.



geschrieben von: Sepulcrum

Im April

Es waren schöne Frühlingstage
Der Nebel lichtete sich
Sonnenstrahlen ließen Gefühle erwachen
Unbekannte Augen sahen mich an
Ein wunderschönes Lächeln ließ mich schmelzen
So plötzlich war sie da.
Diese Wärme, dieses Strahlen in unseren Gesichtern
Wunderbare April Tage
Einfach nur verliebt sein

Heute frag ich mich
Wo kamen diese Wolken her?
Diese Zweifel, sie waren deutlich spürbar
Es lag in der Luft
man konnt es fühlen, konnt es riechen
Der Tag ist gekommen
Ein Mai Tag war es.
Es regnete
Erst Regentropfen, dann bittere Tränen
Verschwunden warst du!
Ein Brief sagte mir Auf Wiedersehen
Gelesene Worte zertrümmerten mein Herz
Nicht ziehen lassen konnt ich dich
Nie werd ich das
Es waren keine Gründe, keine Wahrheiten
Ich möchte dich noch soviel fragen.
Wo bist du nur?

Tiefe Stiche
Meine Füße schmerzen
Bin zu weit gewandert. Immer weiter.
Die endlose Suche nach dir.
Umkehren nützt nichts mehr.
Schon so oft wollt ich mich umdrehen.
Einfach gehen.
Weg von dir.
Dich vergessen
Wie konnt ich dir nur mein Herz schenken?
Jede Spur führt an dir vorbei.
Komm zurück zu mir.
Ich schrei es immer wieder.
Bitte komm zurück.

Ich leide immer mehr.
Alles scheint so aussichtslos.
Plötzlich ist auch die Hoffnung verschwunden.
Die Sonne wird schwarz.
Der Wille ist gebrochen.
Die Tränen färben sich rot
Die Füße werden taub.
Das Licht geht aus.
Die Ruhe ist wieder da
Alles schön ruhig und schwarz.
Fühle mich endlich frei!
Wie damals
Im April!



geschrieben von: Sepulcrum

Gegen die Mauer

Schmerzen und Leid
zerdrücken deinen Kopf
zerfressen deine Seele
bezwingen deinen Willen

Den Willen nach Leben
die Hoffnung auf Licht
auf bessere Zeiten
den Glauben an das Gute

Versuche der Befreiung
Sie scheitern kläglich
Jeder Schritt schlägt fehl
und führt ins Bodenlose

Immer wieder dieser Kampf
hundert Schläge gegen die Mauer
gegen die Wand der Sorgen
Erst wenn sie zerbricht
wirst du sehen was sich dahinter verbirgt!



geschrieben von: Sepulcrum

Schreiendes Herz

Lasst mich nicht so leiden
Belastet nicht die belastete Seele
Schmerz erfüllt mein Darsein
Der Herz schreit , das Hirn weint

Ich weiß nicht mehr wohin
Wo soll ich die Wut ablagern
Die Sorgen zerfressen alles Gute
Niemals war ich so allein

Es ist unglaublich trüb
Das Leben und das Glück
Verdunkelt durch Trauer und Schmerz
In dem Moment der Verzweiflung

Bin ich denn so veloren?
Muss ich denn alles verkraften müssen?
Das Leben gab mir diese schmerzhafte Aufgabe
Gab mir ein Hirn das denkt, und eine Seele die stirbt!



geschrieben von: Sepulcrum

Hilf Mir!

Alleine bin ich
Mit mir selbst und meinen Gedanken
Mit der Vergangenheit die mich festhält
Keiner weiß es
Zu oft hab ich mich verstellt
gelogen und Gefühle verborgen
Das Leid das mich zerfrisst
ich wollte es verdrängen
doch bin ich gescheitert
immer und immer wieder
Hilflos krieche ich weiter
suchend nach dem Ausweg
hoffend auf das Wunder
Wenn ich es doch wenigstens zeigen könnte
Die Tür schließt sich bald
ein halbes Jahr Leid
ein zerbrochenes Herz
ein letzter Hilfeschrei
Stille!



geschrieben von: Sepulcrum

Sanftes Trommeln

Laute Musik und viele Freunde
Ein Tag der Freude und des Glücks
Alle sind zusammengekommen um zu feiern
Sorgen werden weggespült und Tränen vergessen.
Gemeinsam schreiten wir in ein neues Jahr
In Tage der Zuversicht und der Hoffnung.

Viel Wein und lustige Spiele
die Nacht schreitet voran
ein sanftes Trommel weckt den geblendeten Geist
dichter Nebel zieht auf, dahinter bist du
Gerade noch vergessen und aufgegeben
doch jetzt klar und sichtbar.

Tiefe Wunden und brennender Schmerz
der Beginn der Flucht
ein schneller Lauf, fort von allem
doch das Trommeln wird lauter, bleibt bestehen
Nun stehe ich in diesem neuen Jahr
doch ich trete auf der Stelle!



geschrieben von: Sepulcrum

Unsterblich

Nur eine Sekunde steh ich vor dir
Nur ein Moment in deiner Nähe
Nur ein Blick in deine Augen
Erinnerungen durchfluten mein Herz
vergessener Schmerz zerdrückt mich
Ungewissheit breitet sich aus
Meine Liebe zu dir ist unbeschreiblich
doch ist sie verloren
Sie ist unvergünglich
aber die Hoffnung ist gestorben
Wütend ziehe ich davon
Hasse mich für meine Dummheit
Hasse dich für deine Entscheidung
Hass! Weil ich mich niemals ändern werde
Und weil ich es dir einfach nicht sagen kann
dass ich dich immernoch so unsterblich liebe!



geschrieben von: Sepulcrum

Was übrig ist..

Es ist ein Scherbenhaufen
der noch übrig ist

Es ist eine leere Hülle
die nach Hilfe ruft

Es ist ein toter Körper
der ziellos umher wandert

Es ist ein Herz ohne Gefühl
das auf dich wartet

Es ist eine zerstörte Seele
die nach dir ruft

Es ist ein sterbender Mensch
den du aus mir gemacht hast

Es ist das Ende
das mich empfängt



geschrieben von: Sepulcrum

Wir - Eine allnächtliche Leidenschaft

Die schönsten Stunden lassen mich leben
Ich bin erfüllt von Hoffnung
nächtliche Bilder durchfluten die Sinne
führen mich zu dir
vereinen uns.

Klar seh' ich deine Augen
spüre dein Gesicht in meinen Händen
fühle deine Wärme in meinem Herzen
Langersehnte Augenblicke
endlich wieder vereint.

Überall sind wir zusammen
Niemand mehr der uns zerstören kann
die Freiheit der wahren Liebe
lebt in uns für alle Ewigkeit
Nie wieder lass ich dich gehen

doch wieder bist du verschwunden....

Der Morgen hat begonnen und reißt uns auseinander
Nur noch verschwommen sehe ich wie du mir entgleitest
Ich ziehe nun los in den Tag....
doch ich komme wieder...
heute Nacht!



geschrieben von: Sepulcrum

Tag und Nacht

Ein neuer Tag bricht an...
ein weiterer Schritt
weg von Erinnerung

Der nächste Tag
in dieser Welt
voller Sorgen

Nur ein Tag
wie jeder andere
nichts ist anders

Eine neue Nacht bricht an...
wieder voller Hoffnung
vertieft in Erinnerung

Die nächste Nacht
in meiner Welt
voller Zuversicht

Nur eine Nacht
wie jede andere
alles bleibt bestehen



geschrieben von: Sepulcrum

Maskenball

Trompeten begrüßen mich
ein Mann mit Maske lacht mir zu.
Voller Hoffnung trete ich ein.....

Maskenmenschen feiern und tanzen,
frei von jedem Leid der Welt
denn Masken weinen nicht...

Erfreut ziehe ich meine Maske auf,
will mit ihnen lachen und feiern
doch ist sie zu klein für mich....

Traurig muss ich weiterziehen
Einsam werd ich bleiben
und nie ein Teil des Maskenballs!



geschrieben von: Sepulcrum

Wahrheiten und Träume

Alleine in der Dunkelheit
und verlassen vom Glück
lebe ich dahin

Eingeholt von Erinnerungen
und gefoltert in der Gegenwart
leide ich endlos

Hoffnungslos und Einsam
und doch voller Zuversicht
liebe ich dich

Von einer anderen Welt
ganz woanders
träume ich genußvoll

Leben in besseren Zeiten
auf wahre Träume
hoffe ich zutiefst



geschrieben von: Sepulcrum

Nachtflug

Ein Flügelschlag
bin hoch oben über dir
wiedermal ein Flug durch die Nacht

Einsame Straßen unter meinen Augen
Leere Augen sehen mich an
überall herrscht nur die Dunkelheit

Es ist ein heimisches Gefühl
umgeben von dem Nichts der Nacht
Gedanken bewegen sich im Kopf

Ein Berg der Sehnsucht wächst
ich bin am Ziel der Reise
dieses strahlende Licht blendet meine Augen!



geschrieben von: Sepulcrum

Das Tor der Realität

Ich gehe durch das Tor der Realität
Gedachte Bilder streicheln mein Haupt
Unwahre Zärtlichkeit tötet meine Einsamkeit
Ich verschmelze in deinen Augen

Dein Anblick in schwarz gehüllt
Meine Hände durchtrennen die Transparenz
Unreal und wunderschön bist du
auch wenn nur Augen dich berühren

Eine endlose Fantasie
immer wieder wiederholt
Bald bist du verschwunden
um wieder zurückzukehren

Ein trauriger Ablauf nächtlicher Bilder
die Endlosschleife tiefen Schmerzes
heute Nacht muss es enden
begleite mich zurück durch das Tor der Realität



geschrieben von: Sepulcrum

Für Immer??

Ein Moment
Eine Sekunde
Ein Blick zu dir....erwidert

Halten wollte ich dich
meine Hand zu dir strecken
dich nur kurz berühren

Hast du mich erkannt?
Warst du auch so voller Sehnsucht?

Wirst du dein Versprechen halten?
Deine Worte der ewigen Liebe?
Für immer WIR! Egal was zwischen uns ist!?

Zu lange habe ich geweint
Gehasst habe ich den Zwang
der uns einst entzweit

Ich ziehe nun los
um dich zurückzuholen
zurück zu mir



geschrieben von: Sepulcrum

Kampf der Herzen

Ein dunkler Wald zu später Stund
Wieder erklingen die Hörner
die Königin ist in Gefahr

Krieger in rotem Gewand
Verteidiger ihrer Majestät
erwarten den Feind.

Gleich sind sie da
in schönster Gewandung reiten sie
die tapferen Heldinnen

Gekommen um ihn zu stehlen
den begrabenen Schatz
um eine Seele zu befreien

Ein Schlachtfeld liegt vor ihnen
übersäht mit leeren Körpern
Hüllen aller tapferen Heldinnen

Trotz all dem Mut
dem Kampf der wahren Herzen
liegen sie nun am Boden

Der Schatz bleibt begraben
in kaltem Boden, ganz allein
wartet weiter auf die Rettung



geschrieben von: Sepulcrum

Verhasstes Leid

Wieder kommt das blutige Messer
Ein Schnitt durch Herz und Seele
ein trauernder Gedanke bleibt übrig

Wieder Schmerz vor meinen Augen
Tränen in meinem Blick
ich hasse mich für meine Tat

Wieder hab ich es getan
Ich verteile mein verhasstes Leid
ein gebrochenes Herz das Herzen bricht!



geschrieben von: Sepulcrum

Mein Engel

Einen schwarzen Engel
wünsch ich mir

ein Engel der Liebe
der mein Herz erwärmt

ein Engel der Leidenschaft
der meine Gefühle weckt

ein Engel der Wahrheit
der meine Seele liebt

ein Engel der Befreiung
der alles vergessen macht



geschrieben von: Sepulcrum

Der einsame Vogel

Freudiges Gezwitscher
klingt durch das offene Fenster
Laute des Waldes
hallen herein

Die Flügel des jungen Vogels
schlagen aufgeregt umher
fröhlich lauschend sitzt er da
gehüllt in buntes Federkleid

Draussen fliegen sie vorbei
Frei wie der Wind
ein Leben in Freiheit
welch schöner Gedanke

Nun sind sie vorbeigezogen
der Jungvogel wendet seine Augen vom Fenster
So nah ist die Freiheit aber unerreichbar
Traurig betrachtet er seinen Käfig...



geschrieben von: Sepulcrum

Traumspiegel

Ein Knecht der Sehnsucht bin ich
Ewig gebunden an die tote Liebe
Gefangen in der Zwietracht meiner Seele

Ein kleines Fenster an der Decke
lässt mich blicken in die Welt
ich sehe den Engelsschwarm

Kommt her ihr Engel
Rettet meine Seele
Vernichtet den Schmerz der Einsamkeit

Alleine komm ich niemals raus
Jeder versuch schlägt fehl
ich möchte dich endlich hassen!

Doch bestraft mich der Glanz
deines hübschen Gesicht
im Spiegel meiner Träume

Wieder bin ich dir verfallen
nicht real bist du vor meinen Augen
doch umklammerst du mein Herz



geschrieben von: Sepulcrum

Die Goldene Vase

Eine Goldene Vase
auf einem kleinen Tisch
Verlassen steht sie da
gefüllt mit schwarzem Wein

Das Kreischen der Sägeblätter
das Knacken sterbenden Holzes
der kleine Tisch fällt nieder
das Leiden ist vorbei

Ein Scherbenhaufen auf dem Boden
ist alles was verbleibt
daneben in den Kacheln
versickert der schwarze Wein



geschrieben von: Sepulcrum

Mein weißes Licht

Einsam lieg ich auf der grünen Decke
weit draussen im verlassenen Land
Ruhig atme ich die Stille ein
Das Tageslicht wurd längst verdrängt

Traurig beobachte ich die Nacht
Kleine, treue Sterne lachen mir zu
Ihr Leuchten lässt mich versinken
so gleite ich fort in Erinnerungen

Ein leichtes Strahlen öffnet meine Augen
weißes Licht durchströmt meinen Körper
Hoffnung durchflutet die trauernde Seele
und Liebe erwärmt das kalte Herz!

Schnell erhebe ich mich vom Boden
möcht es fangen, das weiße Licht
Ich brauche es, will wieder leben!
Doch kann ich es nicht kriegen

Nun sinke ich langsam zu Boden
Wo ist es hin? Mein weißes Licht!
weiß nicht wo ich suchen soll
doch ich muss es finden in der trüben Welt



geschrieben von: Sepulcrum

Mein Engel II

Strahlend blaue Augen leuchten mir zu
der Engel breitet seine Flügel aus
Verzweifelt kämpft der Zwiespalt im Herzen

Die Nähe des Engels lässt mich träumen
Warm und wohlbehütet - zu Hause
Lass mich nie wieder los!!

Doch da sind immer diese Schmerzen
Nadelstiche in offenen Wunden
Verschwinde Engel! Lass mich leiden!

Nein! Bleibe Hier! Hilf mir!
Du bist die Salbe für meine Wunden
doch werden sie jemals verheilen?





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