Das Geheimnis im Herzen tragen
die Elfen und Feen
Vampyre und Engel wahren.
In Quellen baden
an meinen Träumen laben.
Den Wind zu spüren
die Freiheit zu fühlen.
Auf Wolken wandeln
nach Träumen handeln.
Das Band mit den Liebsten binden
und im Mondenschein
die ew'ge Liebe finden.
Träume und Wünsche - Traumwünsche - Wunschträume,
Träume und Wünsche
wahr werden lassen
in Worte fassen,
Gedanken kreisen lassen.
geschrieben von: Stadtphilosoph
Und so sitze ich in diesem Garten
und fange an ein Bild zu malen
Ein Bild aus Gedanken
Ein Bild von meiner Welt
Ein Bild voll Schönheit
Ein Bild voller Farbenpracht
ein Bild den Garten meiner Träume
zu bannen für ewig auf bleiche Leinwand.
So sitze ich Nacht für Nacht,
Stund um Stund,
um mein Werk zur Perfektion der Illusion zu führen,
damit ich am Ende nur noch im Traume wache...
...in einer allzu perfekten Welt...
geschrieben von: Hoffnung
Die Melodie der Sehnsucht
erklingend aus tausend Bildern
verwirrt durch die Gedankengänge
Erinnerungen
Wuensche
in zartes rosa gehuellt
einem Spitzenkleide gleich
sacht durchstreift von den Gefuehlen
Regenbogenfarben
Glitzernd
und doch so zerbrechlich...
Traumwelten
geschrieben von: pulSar
niemals fest..
niemals greifbar....
niemals solide..
schon gar nicht real..
und doch wachsen sie unaufhaltesam..
türme der wünsche..
städte der sehnsucht..
wälder der hoffnung..
felder der verarbeitung..
in ihrer symbolik bizarr..
und doch so schön nah und ergreifend...
geschrieben von: Augurium
Was ist denn Lyric...
Was ist denn ein Gedicht...
drückt es nicht gefühle aus?
ist es wahrheit, oder ein Traum?
Ist ein Gedicht nicht erst dann ein Gedicht,
wenn es des Lesers Gefühle trifft!
den Leser in tiefe Depressionen reißt,
oder vielleicht rausholt?
Mein Traum ist ...
geschrieben von: Hoffnung
Träume....
Gedanken in Farbe getaucht?
Wächter der Realität
Erkenntniss von Riesen
in Köpfen von Zwergen gepresst?
Fantasie und Wirklichkeit
ins selben Tintenfaß getaucht
geschrieben auf eine Wolke
gelesen von Engeln
gesungen vom Wind
gedrungen in Herzen
gesehn mit blindem Aug...
geschrieben von: Augurium
Wenn Liebe und Hass sich umarmen,
vertragen sich Tochter und Sohn!
Denn Liebe ist die Schwester des Hasses!
geschrieben von: Hoffnung
Welch edles Ziel - die Liebe suchen!
Doch längst verlorn wer dies versucht.
Schmerz allein wird ewig währen - bei dir sein in Dunkler Nacht...
so erkenne diesen Freund, hüte ihn - gib auf ihn acht
geschrieben von: Namida
Silbern
und golden zugleich,
schwarz und doch weiss,
verloren in Zeit und Raum,
abseits und doch voll
von Liebe und Hass.
Seifenblasen,
so zerstörbar,
doch so wunderschön und stark
kleine Wunder,
die nicht in die Welt
zu passen scheinen.
Der Mensch,
gab ihnen einen Namen
versucht ein Wort zu finden,
um sie zu beschreiben
verstand nicht,
dass man sie nicht nennen kann.
Nannte sie
"Träume"
geschrieben von: Hoffnung
Traumbilder
tanzend um die Realität
Morgentaugrüßend
um die Dämmerung wissend
Gehirnwindungen
wimmernd vor Farben
Wahrheit der Gedanken
schwebend im Vakuum
...des Ich...
Traumwanderer
schwankend über den Grad
Schlaf genannt
mit einem lautlosen Lachen
gereizter Illusion
gedachter Wünsche
in Reizwäsche gepackt
Erkenntniss der kalten Welt
in rosa Wolken treibend
nur einem Sinne geben
.. dem Ich in MIR...
geschrieben von: Schattenhexe
Der Traum hält nur für ein paar Stunden,
doch mein Leben währt eben länger.
Ich flüchte mich in meinen Traum,
an dem niemand anders teilhaben kann.
Doch was ist der Traum?
Vielleicht ist mein Leben ja der einzige Traum.
So weckt mich,
endent es denn niemals?
doch wach ich bald auf,
entrinne dem Traum,
um zu betreten
von Neuem den Raum,
der gern als "real" benannt
und doch nicht mehr ist
als welker Verstand,
der lausig entbehrt
mein eigenes Land,
in das es mich zieht
mit eiserner Hand,
wann immer ich sehne
zu fliehen dem Grau
- und so leb ich erneut
den eigenen Traum.
geschrieben von: DarkRoses
so zieht es sich hin
das kalte grauen
ein graues gespinn
silbern verwoben
so will ich fliehen
es zieht meine seele
mein herz will erfrieren
es herrscht dröhnende leere
und wach ich auf
es soll ein traum bleiben
dem übel zuhauf
muss ich so leiden
geschrieben von: magus mortuus
doch tief in träumen suggestionen,
entfliehe ich vor raum und zeit,
der traum eröffnet illusionen,
schwerelos befreit vom leid,
des fleischlichen das bindet,
wir verweilen im meer von weh,
und das raubtier das ein findet
weint ein salzig nassen tränensee
erinnerung krönt mein blauen reif
seh augen die so traurig dunkeln,
da der mensch nun mal nicht weiß,
wie sterne gleich juwelen funkeln
keine träumer, seh nur realisten,
dessen seele stück für stück,
verloren geht im faulen tristen,
abendlichen (familien) fernsehglück,
wo sind die träumer, dichter, denker,
frei von zwängen, die noch sagen,
sei mein nordstern, sei mein lenker,
träum den traum ohne namen
das ist mein traum des sonderbaren
geschrieben von: Hoffnung
Musentempel
Traumgestirn
verwirrende Denker
Hirngespinst
gedrehtes Ding
Farbenprachtgetränkt
einmal.....
zweimal..
umgedreht
hab einem Zwerg meinen Traumstein gezeigt
verloren für diese Nacht
doch morgen
ja morgen
wenn ich wieder aufgewacht
wird der Traum von neuen beginnen
mein Traum
~mein~
geschrieben von: Jaddy
Das Einhorn vergessen
vom Menschen gefressen
ich wollte es suchen
doch fand ich nur das,
ein kleines Mädchen winzig
auf des Maikäfers Blatt
saß zärtlich und fein
mit heller Stimme
sang es für alle, die
suchten
als es verschwand
in des Nächten-Wand
mit Flügeln so zart
hörte ich wiehern
und fand
geschrieben von: myhna
in der ferne
hörte ich ein horn blasen
hörte das meer rauschen
doch ich stand hier
sah
grüne wiesen
goldne felder
wogen
sah
den wind in den blättern
die wolken ziehen
in der ferne
doch ich stand hier
angewurzelt
zwischen dunklen bäumen
und sah
durch die hohen wipfel
wieder die wolken
und ich stand hier
und konnte nicht mitziehen
geschrieben von: galathea
... und dann wäre ich gerne eine Meerjungfrau,
nicht von dieser Welt,
und ab und zu
könntest du
mich auf meinem Korallenriff besuchen.
Wenn ich genug gehört hätte
von dieser Welt,
dann würde ich
einfach untertauchen.
geschrieben von: AnamChara
ganz untertauchen;
entflieh den kühlen worten:
gebettet im traum
geschrieben von: myhna
gebettet in den traum
so lasse ich mich nach hinten fallen
wie in hohes gras
tiefer fallen
bis mich die erde weich auffängt
tiefer fallen
und die wurzeln halten auch mich
sanft gebettet in diesen traum
sehe ich was mich hertreibt
sehe höhlen, steine, felsen
sehe bäume, blumen, wiesen
und erkenne wo ich stehe
im garten
allein
doch dann
furcht wolken bewegung
und ich erwache
mit bilder im kopf
weiß wo ich war
doch bin entwurzelt
geschrieben von: NathaniaSephira
die wurzeln des geistes graben sich
voll sehnsucht in die lüfte
greifen ins nichts der sehnsucht
die zärtlich meinen geist umschließt
leise fordernd mit sich tragend
in ein land das nicht existiert
die antimaterie der realität
die ihr unendlich fern
wärme erfüllt meinen körper mit licht
durchflutet all das irdische
trennt geist und materie
für einen flug
in richtung der unendlichkeit
ein strudel von gedanken droht mich zu ertränken
die antimaterie verschmilzt mit mir
und ich versinke in freiheit
bin von ihr gefesselt
inmitten der freiheit entdeck ich die liebe
wie sie schalfend unterm baume liegt
und still sich räkelt im schatten der geborgenheit
greifbar nah doch unberührbar
wie eine seifenblase in wind
unstillbares verlangen fasst mich an der hand
die sodann die liebe greift
übelkeit durchzuckt die sinne
während ich rasend schnell nach hinten schieße
und zurück in mein gefängnis aus fleisch...
umgeben vom alltag sehne ich mich zurück zum schönen anblick der liebe
doch das tor ist verschlossen..............
geschrieben von: DeadVenus
In Wüstennächten umherirrend,
Mich suchend, Dich findend
Verlor uns die Zeit
für einen Augenblick
der Ewigkeit
über dem Sand schwebend
sah ich die Welt brechen
und nichts berührte mich.
in Trümmern meines Traums
Dich suchend , mich findend
Griff ich nach Licht
verbrannte mich an Wirklichkeit
ich folge deinen Spuren nicht
die du mit Silberstaub verwischt
ich geh, ich werd erwartet
nirgendwo
geschrieben von: Lord Pyrus
nirgendwo anders als hier erwartest du mich
doch durch den sandsturm sehe ich dich nicht
den silberstaub, den du verteiltest, irgendwo
ein silberstaub-tornado
anmutig und zerstörerisch zu gleich
wie einem bebenden weg in das himmelsreich
erwartest du mich dort, traum meiner träume?
bist du denn an diesem ort? oder sind es wieder schäume
die ich zu träumen wagte?
Mit wasserblauen Augen sahst du mich an
und seit ich in deine augen blickte glaube ich daran
dich irgendwo wieder zu sehen
irgendwo in der wüste
wo die silberstaub-tornados wehen
geschrieben von: NathaniaSephira
ungesehen zwischen dem silbrig glänzendem staub
geblendet von seinem funkeln
blitzte plötzlich ein viel helleres licht.
wässrig blaue augen die dich suchten
dir zu ehren wasser floss
um sich mit mutter erde zu mischen
und ungesehen zu versickern
in glühend heißem wüstensand
manchmal nur ein wenig hoffnung
manchmal auch ein wenig glück
doch wer entscheidet wann...
geschrieben von: Hoffnung
Traumtränen
aufgefangen im Dunst der Schleier
des ersten Erwachens
ein Silberglanz tief in der Handhöhle
geborgen für einen Moment
um an seidenweichen Lippen zu zerschellen
ertrinkend in deinem inneren
gerettet vor mir selbst
vereint
verdammt
den Blick zum Himmel erhoben
zu den Wolken geatmet
in dem Gefieder einer Möwe getragen
mit einer Feder zu Boden schwebend
zu deinen Füßen liegend
den Himmel im Glanz der Feder eingefangen
den Wind zwischen den Gefühlen gesperrt
ein goldener Käfig der Freiheit
für dich...
geschrieben von: Crysania
der güldene Käfig der sich Freiheit nennt
sperrt Gefühle ein, sperrt Träume aus.
Getrübte Freiheitsblicke und die Hoffnung auf schlaferfüllte
Nächte
in denen man in den Träumen
noch die wahre Freiheit genießen kann,
ohne Reue, ohne Fragen, ohne Aufwachen,
ohne goldglänzende Stäbe
die Gefühle ein und Träume aussperren.
und mich dazwischen fest.
Nicht ein , nicht aus.
Kein Ziel mehr vor Augen,
Träume sterben, Gefühle ersticken
im Traumtränenmeer,
der Wind der Freiheit verhieß
wurde in ein kleines Senfglas gesperrt
und wird nun im Regal nebst meinem Herz aufbewahrt.
Traumtränen, Traumwinde.
Traumgefühle
geträumte Freiheit,
geträumte Hoffnung
schon längst vergangen...
geschrieben von: Hoffnung
schon längst vergangen...sagen sie
doch seh ich dem roten Wind nach
habt ihr schoneinmal den roten Wind gesehen?
Er ist heiß
Er schmerzt in den Augen
Er ist wunderschön.
Ein Schrei nach klirrenden Scherben
breite deine Arme aus
spür ihn zwischen den Fingern gleiten
sanft wie samt
geschmeidig wie eine Schlange
gleitend über deine Haut
doch nimmt er seinen Preis.
Ein Herz kostet nur einen Sprung über einen Schatten
Doch will ich das?
wollt ihr das?
wer will das...
fallen lassen
schweben mit den roten Winden
Freiheit für den Preis des Schattens...
geschrieben von: Lord Pyrus
Und so schaut der Schatten traurig zurück
hoch erhoben in den roten Winden gilt ihm kein Blick
Leise winkt er zum Abschied, sein Schrei erklingt
auf das er von seinen blauen Winden singt
Weinend zerfällt er klirrend
Zusammengesetzt verwirrend
Tausend Scherben Eins Sind
Geh Schatten, verschwind!
Geh zurück in die Schattenstadt
flieh dich in die Schattenmenge
dort findet dein Leben statt
Frei in grösster Enge
Verlieb dich in einen Schatten
Mach ein Foto von euch beiden
Denn nur auf Negativ-Fotoplatten
werdet ihr das Menschsein erleiden
Ein Hauch von Luft
ein heißer Kuss
silberner Schweiß
Ein Morgen, "das heut sterben muss."
"Vergrab es tief!"
"Vergrab es tiefer!!"
"Leg es in Ketten!"
"Knebeln, fesseln und vergessen!"
"Besessenheit..."
"...wirkliches Sein..."
"Verkauf ganz rasch
dein Träumelein!"
!Fetzen, Wahnsinn!!
Schreie...
...in der Dunkelheit... "Tanze, fliege" - und verletz dich? "Es ist Sommer, Sonnenzeit..."
"Sei bereit!"
"Sei bereit!"
- Stille
birgt nur
Einsamkeit...
Will mich an dem Leben rächen,
Das mir all die Träume nahm.
--Der rote Wind--
-ich hör ihn singen-
--Fühl das Streicheln--
-seiner Schwingen...
die den goldenen Käfig
einfach zerbrechen
Und ich seh endlich wieder das,
was nur die Träumer sah´n:
---Freiheit---
*
geschrieben von: evimd
Wo bist du? letzte freud in meinem Herz?
In Gedanken warst du bei mir, jeden Tag jede Nacht.
Doch als ich aufwachte war schwaze Nacht.
Es war ein Traum von Liebe für die Ewigkeit.
Der Traum der kein ende finden sollte.
Aber er ist zerfallen....
Du warst nie mein und wirst es auch nie sein.
In Deine Auigen tief hinein wollt ich schauen.
Aber es war nur ein Traum , der nun zerfallen.
Helf mir, ihn wieder aufzubauen, und lass mich tief in Deine Augen schauen.
geschrieben von: liz_death
Momente
verstummen
ein Streichholz flammt auf
vom Himmel fällt draußen der Sturm
Worte
zerstieben
die glut wird auf der haut ausgedrückt
Lindenblüten
finden das ende des flugs
im spiegel frischer pfützen
träume und fieber und gewitter
alle Engel springen jetzt von der Brücke
was bleibt
ist roter Himmel
Glas
und Tau
geschrieben von: SON
Ist denn dort in der Ewigkeit, die Menschlichkeit versteckt???
Sind der Augen-Blicke nicht zählend sondernd geifernd Wunden
lecken???
Ich knöpf auf mein fühlen, gib mehr von Deinen Pfählen...
geschrieben von: Yehuna
Nur ein Augenblick in der Ewigkeit,
die Menschlichkeit suchend,
ertastend das Gefühl, wie es ist,
nicht mehr allein zu sein, doch
verstanden, gehalten, geborgen...
Es zerreißt das zarte Gewebe
des Traums, und seidene Fetzen
entschweben in die Weiten
des Himmels, entschwinden
wie Wolken am Horizont,
dem Licht folgend, welches
hinter der Welt versinkt.
Es nähert sich
die Nacht,
dunkle Geliebte.
Kann nur erahnen, was
sie mitbringen wird.
Die Einsamkeit?
Traurigkeit?
Angst?
Oder neue Träume, die
zum Verweilen einladen
für einen ewigen Augenblick...
geschrieben von: Suzyla
Denn ich bin
Muss ständig daran denken,
An das gleißend leuchtende Licht.
Muss ständig daran denken,
Wie schön war dein Gesicht.
Muss ständig daran denken,
Wie saftig grün das Gras.
Muss ständig daran denken,
An all die Bücher, die ich las.
Muss ständig daran denken,
Wie schön auch das Schlechte anzusehen war.
Muss ständig daran denken,
nun ist es sonderbar.
Muss ständig daran denken,
noch einmal Wolken zu zählen.
Muss ständig daran denken,
was wird mir noch alles fehlen?
Muss ständig daran denken,
dass ich nichts von alledem mehr find.
Muss ständig, unaufhörlich daran denken,
Denn ich bin
blind.
geschrieben von: Suzyla
Fremde Rücksichtslose
Sie kommen und gehen,
gewollt oder nicht.
Sie bringen uns Wehen,
gewollt oder nicht.
Sie beißen an uns,
reißen an uns,
racken, fleischen sich ein und lauern
wegen einer Welt aus Asche
um darauf Utopien zu bauen.
Sie schlachten unser Gewissen aus,
pressen Wut zu Trauer in meinen Augen hinaus.
Ob gewollt oder nicht,
Sie sind die eisernen Tränen in meinem Gesicht.
geschrieben von: Carcas999
mein Gesicht
beschienen von Mondenschein
bedeckt von schimmerdem Tau
beobachte ich den Schattentanz der Engel
die mich flirrend umgeben
geschmeidige Bewegungen
nur schwer zu erblicken
erfasst von ihrem Zauber
der zarten und unfassbaren Schönheit
fühle mich klein und häßlich
wie ich schweigend in ihrer Mitte sitze
sie anstarre
als wären sie mir fremd
doch sie sind es nicht
jede Nacht kehren sie zu mir zurück
liebend und beschützend
geschrieben von: Lady-Butterfly
in Finsterer Nacht bist du erwacht...
erwacht aus einem traum den ich träumte
ein traum von einem Menschen der mir liebe schenkt
Ich war glücklich und zugleich hatte ich angst
du entsprangst einem traum
doch vielleciht träume ich gerade jetzt?
doch dann erwachte ich
wie erwartet
ich fühlte mich einsam
doch ich drehte mich um
plötzlich sah ich in deine augen
deine arm ruhte auf mir
und da wusste ich
endlich
ist der traum wirklichkeit
geschrieben von: Daydreamer
nur ein einziges mal
den kopf auflegen
die augen schließen
davondriften
von dieser welt
nur ein einziges mal
die gedanken verscheuchen
wie aufdringliche krähen
im sommer
nur ein einziges mal
völlig mit mir im einklang sein
und die harmonie
ausströmen
nur ein einziges mal
die flügel ausbreiten
mich über die wolken erheben
und frei sein
nur ein einziges mal
mit den fischen tauchen
und die kraft des wassers
um mich spüren
nur ein einziges mal
ins feuer fassen
um die wärme erneut zu finden
die ich verlor
nur ein einziges mal
frei sein
lebendig sein
ich selbst sein
zu viele träume
zu viele tränen
zu wenig kraft
zu früh erwacht
zu sehr gefroren
zu kalt zum träumen
sie verblassen
entschwinden
nur noch schatten im wind...
mit nächtlichem gruß
Daydreamer
...life goes on...
geschrieben von: Scheol
Ein Traum?
Er verschwindet ins Nichts
wie Nebel der zerfällt wenn wir danach greifen
wie eine verstimmte Gitarre
zu der wir die richtigen Töne pfeifen
glauben wir zu träumen
doch leben in einem Traum
zwischen Trauer und Glück
zwischen Wolke und Baum
schweben wir in der Mitte
und gehen nicht den Weg
und erkennen das der Traum
uns nicht entgegen weht
so träumen wir von Träumen
die nie Wahrheit werden
von Emotionen und Leidenschaft
die wir tief in uns bergen
doch wie die Dunkelheit die bei Licht
trostlos vor unserem Auge zerbricht
lassen wir ihn nicht blühen
tun uns mit einem falschen Liede rühmen
das gesungen nur das eine zeigt
des Traumes traurige Vergänglichkeit
geschrieben von: Schattenlied
Du bist bei mir,
wenn ich die Augen schließe.
Zart behütest du mein Herz.
Sanft meine Seele.
Ich weiß, du bist nicht real.
Ich weiß, ich habe dich erschaffen.
Aber es stört nicht,
dass ich dich niemals sehen,
berühren, fühlen
werde können.
Du bist Halt,
mein Licht in der Dunkelheit,
voller Wärme und Liebe.
Du bist alles und du bist nichts.
Ein Traum,
mein Glück.
Und meine einzige Liebe.
geschrieben von: cocrea
EINLADUNG – MEINE FRAGEN AN DICH
Es ist ohne Belang, womit du deinen Lebensunterhalt verdienst.
Ich frage dich, wonach du dich schmerzlich sehnst?
Wagst du es, davon zu träumen, deinen Herzenswunsch wahr werden zu lassen?
Es ist ohne Belang, wie alt du bist.
Ich frage dich, ob du es riskierst, auszusehen wie ein Narr,
um deiner Liebe und Träume willen und für das Abenteuer, am Leben zu sein?
Es ist ohne Belang, welche Planeten im Quadrat zu deinem Mond stehen.
Ich frage dich, ob du den Kern deines innersten Schmerzes berührt hast?
Haben dich die Treuebrüche des Lebens empfänglich gemacht
oder bist du vor Kummer geknickt und verweigerst dich
aus Angst vor weiteren Wundheilungen?
Ich frage dich, ob du meinen und deinen Schmerz aushalten kannst,
ohne der Versuchung nachzugeben, ihn verbergen, herunterspielen
oder beseitigen zu müssen?
Ich frage dich, ob du meine und deine Freude annehmen kannst?
Kannst du vor Wildheit tanzen und dich der Verzückung hingeben
bis in die Finger- und Zehenspitzen, ohne uns dabei
das beschränkte menschliche Dasein vorzuhalten
oder uns zur Mäßigung zu ermahnen?
Es ist ohne Belang, ob die Geschichte, die du erzählst, wahr ist oder nicht.
Ich frage dich, ob du andere enttäuschen kannst, um dir selber treu zu sein?
Kannst du den Vorwurf ertragen, ein Verräter zu sein,
weil du deine eigene Seele nicht auslieferst?
Ich frage dich, ob du aus Gewissensgründen unzuverlässig
und daher vertrauenswürdig sein kannst?
Kannst du Schönheit würdigen, auch wenn ihr Alltagsgesicht
nicht wohlgefällig erscheint?
Kannst du fortwährend dein Leben neu aus Gottes Gegenwart schöpfen?
Ich frage dich, ob du meine und deine Misserfolge verkraften kannst
und unerschütterlich am Seeufer stehen bleibst,
um dem Silbermond dein beherztes "Ja!" zuzurufen?
Es ist ohne Belang, wo du wohnst oder wieviel Geld du hast.
Ich frage dich, ob du dich nach einer sorgenvollen, verzweifelten Nacht
- erschöpft und wund bis auf die Knochen - aufraffen kannst,
um aufzustehen und die Kinder mit dem Nötigen zu versorgen?
Es ist ohne Belang, wer du bist und was dich hierher geführt hat.
Ich frage dich, ob du - mitten im Feuer - bereit bist, mit mir standzuhalten,
ohne dich zu entziehen?
Es ist ohne Belang, wo, was oder mit wem du studiert hast.
Ich frage dich, was dich im Innern erhält, wenn dir alles Äußere entgleitet?
Kannst du ohne Zeitvertreib mit dir allein sein?
Erträgst du auch in traurigen, einsamen Zeiten deine Nähe
und die der Gefährten, mit denen du dich gewöhnlich umgibst?
Oriah Mountain Dreamer, Medizinfrau, USA
Übersetzung: cocrea
geschrieben von: Hoffnung
Ich habe geträumt
ich könnte fliegen
Schwäne begleiteten meinen Flug
ein kalter Wind fuhr durch mein Gefieder
das niemals vorhanden war.
.
Ich habe geträumt
ich könnte schwimmen
Das Spiel der Haie beobachten
Kaltes Wasser durch meine Adern fliessen sehn
Doch hatte ich niemals Flossen
.
Ich habe geträumt
ich könnte rennen
Die Mähne fliegender Pferde schlug mir ins Gesicht
Der gefrorene Boden flog stückchenweise um meine Haare.
Schneller als jeder Wind.
.
Und dann träumte mir das ich etwas bewegt hätte
.
Nur eine kleine Träne
.
Eine Träne voll Ehrlichkeit.
.
Und ich wusste es war schwerer als blind zu sein und zu sehen.
schwerer als taub zu sein und zu hören
schwerer als gelähmt zu sein und zu rennen...
.
Und mir wurde klar ,das ich es nur träumen könnte...
.
geschrieben von: Carcas999
War es nur ein Traum?
soll das alles gewesen sein?
Warum hast du meine Hand gehalten?
warum bist du gestorben ohne dass ich es sehen konnte?
Träume sind grausam,
das einzige was ich habe
das einzige was mich zum lächeln
und dann zum weinen bringt
Ich sehe
verstümmelte Gliedmaßen
gefrorene Tränen
Knochenrest unter dem Erdboden
ein schwarzes Loch
was mich verschlingt
deine großen Hände
die mich wärmen
mein Halt sind
und dann wieder fallen lassen
geschrieben von: ReBorn
In der Nacht bin ich aufgewacht
Von Farben umhüllt, von Liebe erfüllt
Spüre ich die Unendlichkeit voller Zufriedenheit
Meine Seele, warm und geborgen
Keine Last, die auf mir liegt
Freiheit soweit ich sehe, ich vergehe
zerfließe vor Glück, das ich erfahre
Getragen von den Schwingen der Lust
Ich kenne keine Frust, kein Verlangen
Muss um niemanden bangen
doch dann steh ich vor einem schwarzen Baum
und erkenne: alles nur ein Traum
Ich wache auf, der Baum, die Wirklichkeit
Vergehen tut meine Heiterkeit
und alles was bleibt ist das Schwarz des Baumes.
geschrieben von: cocrea
T R A U M Z E I T
Die Sonne fällt hinter den Berg, der verglüht...
hinter den Berg, der verglüht.
Die alte rote Uhr misst ihre Zeit in mir.
Mein Traumgeheimnis liegt so nah.
Das längst vertraute Tor reicht seinen Schlüssel mir.
Die Nacht deckt meine Augen zu.
In der Morgendämmerung
Werd´ ich Mondtränen weinen,
Die sich zu heiligen Steinkreisen formen
Und mich ins Tal der Ahnen rufen.
Traumzeit, Traumzeit
Lass mich auf Flügelschwingen ein in dein Land.
Geist meiner Ahnen, stimme mich ein,
im Gesang der Gestirne zu schwingen.
Der Bogen des Himmels spuckt Sterne, die verglüh´n.
Der Himmel spuckt Sterne, die verglüh´n.
Die gleiche rote Uhr misst ihre Zeit in mir.
Die Nacht deckt meine Augen zu.
In der Traumvergangenheit
Seh´ ich die Regenfrau tanzen,
wie sie im Trommelschlag pulsierend mich wiegt
Und durch das Göttliche menschlich wird.
Traumzeit, Traumzeit
Lass mich auf Flügelschwingen ein in dein Land.
Geist meiner Ahnen, stimme mich ein,
im Gesang der Gestirne zu schwingen.
Alte Weise – hohe Frau,
Im Feuerschoß der Ewigkeit lass mich verglüh´n.
Und neu entsteh´n.
Er ist so schön der Traum der Nacht
gibt Ruhe, Kraft und Frieden,
er ist für dich und mich gemacht,
ich flieg im Geist gen Süden.
Im Sog der Schwingen fühl`ich dann,
wie Meer in Flut und Ebbe,
träum weiter meinen Zauberbann
bin Gras im Wind der Steppe.
Das Eis der Gletscher spür` ich kalt,
schmeck Blut mit Haifischsinnen,
bin später dann ein Baum im Wald,
web Netze wie die Spinnen.
Ich flieg so weit es mir gefällt,
bis zu der Sonne Saum,
bin ganz und heil in dieser Welt
ein Traum im Traum vom Traum.
geschrieben von: Lord Pyrus
Über Träume hinweg
vom Süden in den Norden
Grenzen fallen weg
Sind längst zu Träumen geworden
Wo der Himmel die Hölle
und die Hölle der Himmel ist
zahlst du die vielen Zölle
des Traums der manchmal nötig ist?
Flieg in den westlichen Osten
und erblicke dort den Pfosten
der soweit in die Erde gerammt
Das er am Himmel weit entflammt
Und als ein Blitz zuckend zu Boden geht
Ist es nichtmal die Grenze, die noch steht
Wie seltsam fühlt sich fliegen an
Wenn es am Boden doch passiert
Wieso, warum, wovon und woran
Passiert es das man schwitzend erfriert?
geschrieben von: Sneaky
Der Nachtwind weht durch das offene Fenster,
bauscht weiße Gardinen wie Engelsflügel,
bringt Töne und Duft von Garten und Hügel,
in Tiefschlaf schleichen sich fahle Gespenster.
Bleiches Licht durchschwebt den Raum wie ein Tänzer,
lockt müden Geist weit hinein in den Spiegel,
dort bricht es auf der Erinnerung Siegel,
naß wird der Goldring, in Tränen erglänzt er.
Sie geht in weißem Gewand durch die Gassen,
fragt johlende Fratzen, wo kann ich ihn finden
es bleibt totenstill, verstopft sind die Straßen.
Auf dem Berg hoch über den alten Linden
ertönt das Kommando „Ziel erfassen!"
Eisen und Licht wird die beiden verbinden.
geschrieben von: Carcas999
Ein trübes Licht strahlt
zwischen den hohen Marmorsäulen
bis in den Himmel scheinen sie zu ragen
von vollkommener Düsternis umgeben
Ein Mensch irrt zwischen diesen Säulen
jagt nach dem Schein des Lichtes
kaum liegt es greifbar
streckt er seine Hand danach
und es ist wieder entglitten
In seiner Unbekümmertheit
tanzt dies Licht
in diesem Marmorlabyrinth
ein kleiner Traum
den er zu fassen versucht
Träume lassen sich nicht fassen
unfassbar...
vergänglich...