Wie dürre Äste gepeinigt vom Wind
steht dort im Leben ein einsames Kind
Geschlagene Seele, Geächtet vom Sturm
kann kaum noch atmen, die Stimme fast verloren
Keine sichere Hand die sich schützend erhebt
Die das Herz des Kindes bewahrt - das ängstlich bebt
kaum zu hören die Schreie, leise - wie flehn
Umgeben von Menschen, die hastig schnell vorübergehn
Nur ein schwaches Licht des Kindes Aug erreicht
wie sanftes flüstern - aus anderem Reich
Des eisigen Mannes knochige Hand
ist das was des Kindes Herzen bannt
Den letzten Gang mit lachendem Gesicht
geht fröhlich jetzt das Kind, wird beachtet nicht
Hofft die Erlösung zu finden beim Tod
Der allein die Hand ihr reichte in bittrer Not
So fällt das Kind - langsam wie Laub
Von Ignoranz das kleine Leben geraubt
kreischend rennen die Menschen herum
Und suchen nach dem Grund - "Warum?"
Doch warens nicht sie - die das Kind verstießen
und auf seinem Herz die Narben hinterließen...
geschrieben von: Vagnard
Der Tod des anderen
Am Ende bleibt die Stille
Leer und ohne Angst
Es klingt kein Lachen – und kein Laut
Aus dunklen Mauern wieder
Im Mittelpunkt – ein Meer von Blut
Das sanft in jede Richtung fliest
Der Menschenkörper aufgebart
Nur zuckend noch nach Atem ringt
Zu Füßen ihm, ein Bild nur liegt
Vergangenes rief es hervor
Vergangenes das nun gestorben
Für immer von dem Mensch getrennt
Ertragen konnte er es nicht
Die Bitterkeit, den Abschiedsschmerz
Geblieben – nur Erinnerung
An Haar und Haut - so sanft, so weich
Tränen flossen, Tag um Tag
„So wäre sie (er) doch hier bei mir“
Die Trauer war nicht zu ertragen
Darum kam er – der Entschluss zu folgen
So verlässt ein letztes Keuchen ihn
Als er sie (sie ihn) schon im Licht erblickt
Die Arme breit – zu ihr gestreckt
Ergibt er sich der Flut des Lichtes
geschrieben von: Vagnard
Zweifel und Stille (Suche)
Suchst den Weg – dort im Nichts
Die Stimme – nicht erhoben
Still und Ratlos, Ängstlich klein
Stehst du am Fenster – Blick ins Leere
Bist unter ihnen – fragst dich stumm
Warum die Stimmung hier so sorglos ist
Warum die Zweifel in dir jagen –
Deine Seele – dich nicht lachen lässt
...nicht wie ihre ist
Sitzt leis` und still am Rand
Beobachtend, wartend – worauf?!?
Darauf das sie zu dir kommen?
Dich umarmen an sich nehmen?
Oder nur ein Wort dir sagen
Auf das du mit zum Kreis gehörst?!
Doch nun – so läuft es nicht im Leben
Distanz und lachen zählen mehr –
Mehr als jedes zweifelnd Herz
Das auch – zwar tief verborgen –
Lachend Liebe mit sich trägt
geschrieben von: Vagnard
Von der Liebe
Gefallen - Engel
in die Tiefen der Lust
bist nicht mehr du es
der die Sinne dein bestimmt
Getrieben - Engel
durch des Wahns ewig Spiel
bist nicht mehr du es
der deine Ewigkeit bestimmt
Genommen - Engel
aus Rache und Angst
hast du die Unschuld
im Tanze der Eifersucht
Gestorben - Engel
bist du - bei deiner Seele Antlitz
Geworden - Engel
zum Streiter der Dämonen
geschrieben von: Vagnard
Von Wind und Erde
Im Winde steh ich,- aufgelöst
zähle die Tage, zähle die Nächte
Will nicht dran denken
kanns nicht vergessen
Will sehen - das es bleibt
so schön, so ruhig
kann ich's halten?
lass ich es fallen?
Wie der Wind, der alles verweht-
Wie der Wind, der alles reinigt-
der die Schmerzen der Zeit wegbläst
wegbläst - als wären sie nur gefallenes Laub...
der sie aufnimmt, mit sich trägt
der alles fallen lässt,- nichts behält
ICH WILL DAS NICHT
Will Erde sein,
alles Umschließend, in sich bergend
Wo Blumen wachsen, gut behütet
Wo der schwarze Schmetterling sich niederlässt
DA WILL ICH SEIN - Und nie mehr gehn
geschrieben von: Vagnard
Was kann ich tun
Was kann ich tun,
was liegt in Menschens Hand
wenn Pein und Schmerz
der Liebsten Leib verbrennen
Wenn von Zweifel und Leid
Des Engels Antlitz verzerrt
Und kein tröstend Wort
Des heil`gen Wesens Feuer schürt
Soll blind ich meine Augen verschließen,
wartend auf des Teufels Griff...
Nur weil keine Heilung mir bekannt
Den Kopf versteckt in tiefstem Sand...
Was soll ich machen, wie soll ich kämpfen
Wenn Kraft ich nicht mehr geben kann...
Zurückziehen müsst ich mich, zurück
Voll Feigheit, Angst und Schmach
Doch...
Was wenn ich kämpfe, was wenn ich gebe
Was niemals ich gegeben habe
Die Hand ihr reiche, lächle –
springend über meinen Schatten
Alles versuche, ungeachtet meiner selbst
Denn wahres Glück – gibt’s nur zu zweit
geschrieben von: Vagnard
Was willst du auf deinem Grab
Still scheint nun der Mond aufs Land
beleuchtet Äste, Gräser - alte Steine
Strahlt auf den Ort der Generationen
wo ich nun lieg in ruhigem Schlaf
Ein schwerer Stein -
zeigt Angst vor dem Vergessen
zeigt Vergänglichkeit und zeugt von unsren Fesseln
Stille Trauer liegt an diesem Ort
der Angst in Menschens Herzen schührt
Auch Ich fürchtete ihn
Mich graute vor der Einsamkeit - dem kalten Glanz
Wollt nicht dort liegen
Wollt gar nicht sterben
Denn das hieße ich wär nicht mehr bei dir
Die rote Rose fällt, gestoßen vom Schmetterling
der sanft sich auf den Stein nun setzt
der weichen Flügelschlags mir eins noch sagt:
"Ich Liebe dich nicht mehr"
geschrieben von: Vagnard
Die Lüge davor
Ach was bist du fein und schön
Zart und rein – ein Sonnenschein
Lieblich sanft, soo unbescholten –
Du wirst mein, für immer sein
Liebe mich dann heb ich dich
Hoch zu Sonnen – zu den Sternen
Bis zum Himmel – fern von Erden
Lass mich deine Liebe sein
Dann wirst du nur noch glücklich schrein...
Keine Angst, ich steh bei dir
(mindestens bis zehn nach vier)
Werd dich nicht im Stiche lassen
Sondern dich mit Armen fassen
Drum zeig mir jetzt das du mich liebst
Das du mich willst und nicht bloß spielst
Denn du sollst in meinem Leben stehn
Doch jetzt – lass uns auf dein Zimmer gehn
geschrieben von: Vagnard
„Eitelkeit“ oder „Kehrseite der Liebe“
Grinsend Gesicht – Oh Eitelkeit
Trägst du voll Stolz zur Schau vor mir
Hast du gedacht, oder denkst du noch immer
Es wäre so leicht zu verstehen...?
Genommen hab ich dir, gegeben du mir
Und so stehst du mit Hass unterdrückt
Mit leerem Herzens Schmerz, der nicht weicht
Brütend vor mir und zeigst mit Stolz deine Wunden
Nun denn - großer Krieger - eröffnet der Tanz
Herum um den dunklen Baum
Über Äste wie Dornen und Blätter - wie Feuer
Wird erweckt was besser nie gerufen
Ich seh dich nicht am Himmel dort oben
Den du schon erreicht, in deinen Gedanken
Sehe dich hier – Mensch – geschlagen von Sorgen
Versteckt hinterm Mantel – schwarz und verborgen
Nur...- tue ich dir Unrecht ?
Denn Ich könnts sein der Eitel ist
Der Hass beschwört
Und Grausam ist
So schweig ich weiter Tag – für Tag
geschrieben von: Vagnard
Berührungen
Langsam reibt sich Haut an Haut
Die Erde schweigt - es klingt kein Laut
Atem flüstert leise noch
Ein Hauch von Luft den Nacken hoch
In ruhiger Nacht bei Kerzenschein
Stellt langsam sich ein flüstern ein
Zwei Körper liegen nah bei nah
Die Haut so warm die Liebe wahr
Sanft und feucht nährn Lippen sich
Voll Schüchternheit ein kleiner Biss
Dann bricht die Leidenschaft hervor
Es singt und schreit – der Engelschor
Es stöhnt und keucht aus dunklem Haus
Treibt jede Scham ganz schnell heraus
Zwei Körper liegen schwitzend da
Sich reibend, zuckend – wunderbar
( Ein Schrei – ein klatschen – Wut bricht frei
Die Haut sie brennt – kein Freudenschrei
Sie färbt sich langsam dunkelrot
Mit einem Schlag – es schreit die Not )
geschrieben von: Vagnard
Die Liebe stirbt ohne Glanz
Auf manch einen schlägt die Dunkelheit
Zerteilt den Geist und sprengt das Herz
Dringt so tief ein – treibt auf – die Wut
Zerstört den Kern – dann Einsamkeit
Es scheint als sollt die Haut zerspringen
Wenn Narben blutig auf sich tun
Den Schmerz zu stillen fließt es leicht
Ertränkt die Liebe --– Herzens Klingen
Die Tage gehen – Verlust nicht schwindet
Macht das der Hass im Leid sich windet
Reißt auf die Wunden – spielt mit Salz
Und lacht und tobt und kreischt im Leib
Wie`s enden soll...das kranke Spiel
Ich weiß es nicht – wusst nie sehr viel
Bin oft für mich und gern allein
Nur Klingen – müssen bei mir sein
geschrieben von: Vagnard
Liebend Herz
"Leise, leise, hörst du sie?"
Die fliegenden Gedanken
leise, leise schwirren sie
durch alle kleinen Spalten
Halten sich am Fenster fest
und kriechen unter jedes Bett
Haben weiten weg gemacht -
die surrenden Gestalten
Sehen dich auf deinem Lager
und schlüpfen unter deine Deck
"schau nur schau dann siehst du sie" -
Die fröhlichen Gedanken
wie sie spaßend, spielend tanzen
über dir auf dem Gesicht
schlüpfen dann in deinen Kopf
und flüstern - die Gesannten:
"Ich Liebe dich und denk an dich
in jeder einzlen Stunde
Wünsche mir das du gut schläfst
und das von schönem du nur träumst"
So kommen sie zu dir geflogen
in jeder - jeder Nacht
zu bringen dir, mein Liebend Herz -
Das einzig nur für dich noch schlägt
geschrieben von: Vagnard
Der Moment als die Menschen schwiegen
Die rasende Masse – Ameisengleich
Auf den strömenden Pfaden – tosend und bleich
Ziehen die Scharen vorbei – durch unsren Moment
Den zu Beschreiben man fast keine Wörter kennt
Fühlst dich getreten von lauten Geräuschen
Vom kreischendem Lachen – dem tosendem Stampfen
Dem jaulen, dem bellen der Hunde –
Zerstochen von Blicken der wulstigen Masse
Doch dann – Stille –
Die Masse zerfließt, - verwischt – verschwindet
Kein Ton dringt durch – erreicht das Ohr
Nur Leise pocht dein Herz bei mir
Es fließt die Wärme – innig ruft
Was fast vergessen – fast begraben
Heißt vertrauen – traut kaum sich auf
Doch jauchzt ob deiner Nähe
Dann strömt der Massen Lärm –
Das Orchestra posaunender Spieler -
Mit einem male wieder ein
Schlägt auf die Ruhe – zerbricht sie fast
Doch ich weiß das du – Geborgen - meine Seele hast
geschrieben von: Vagnard
Unerreichbar
Die ruhige Nacht - umfangen wie von Schatten
tauchen wir ein in die Bahn des Lichtes
Die zu Sternen uns bringen soll
Wo tanzend, trinkend die Gefühle fallen
Die roten Augen Blitze werfen
und langsam hier der Rauch aufsteigt
Stehe oben und mit trau'gem Blicke
schau auf das was mir nicht zugedacht
Doch Trauer ist hier fehl am Platze
und Freudige Gedanken - steigen nun hinauf ins Herz
Habs oft gedacht an diesen Tagen
Welch Wonne doch bei dir zu ein
Nur - dich halten - ich hätts nie gekonnt
Denn zu verschieden unser Geist
Und so - kam mit dem Regen
Die Wirklichkeit zu mir zurück
geschrieben von: Vagnard
Der letzte Sinn
Eine Kralle fest ein Herz umschließt
Quetscht Leben aus – treibt Geist heraus
Zwingt Einsamkeit und Liebes Tod
Zerstört Gefühl – lacht Menschen aus
Der Schmerz lässt nach die Kralle schwindet
Bleibt leere da – wie Eiseskälte
Ein Loch gebohrt – Ein Schrei verschwindet
Und Blut es fließt wie Ströme lang
Der Mensch liegt bleich dem Boden nah
Die Haut geschält --- das Fleisch ist brach
Es tropft und stinkt – die Fliegen froh –
Die Brust die Stätte der Geburt
Den Sinn erkennt der Mensch erst jetzt
Als er voll Grahm zu Tod entsetzt
Den Körper sieht verfault in Erd
Der Sein zuhaus und Käfig war
geschrieben von: Vagnard
Mein lieblicher Garten
Stille Tränen bilden einsam
Den Zaun – gesperrt ums Blutende Herz
Das ranzig, stinkend inmitten von Dornen
Gedanken verliert – an Vergeltung und Rache
Es welken die Därme – versteckt unter Eiter
Und winzige Stiche schwirren umher
Vermehren die Plagen und kratzen und graben
Sie legen die Eier direkt unter Haut
Dann wachsen die Larven – Sie brechen hervor
Zerreißen den Körper – vollenden den Wunsch
Gebunden an Wut an Hass und Verrat
So schwebt nun das Monster zum Morden bereit
In Symbiose verbunden das Herz und die Plagen
Voll zerfressenen Därmen – mit knochiger Hand
So sieht der Besucher am Rande des Zaunes
Die Blutige Masse die einsam verfällt
geschrieben von: Vagnard
Was will ich?
Stummer Morgen – graues Erwachen
Die lauten Schreie des Weckers......gekonnt überhört
Aufgestanden – Sachen gepackt
Angezogen – Unentschlossen
Gelaufene Strecke – lieber was leichtes
Taxi zum Bahnhof – kostet zwar viel
ist aber schneller – Zeit ist das Ziel
Muffiger Wagen – Ekel kommt auf
Laufen wär besser – nun ists zu spät
Erreiche den Zug nicht
Nehm halt den nächsten
So oder so – komme ich an
Setz ich mich hin schlafe schnell ein
Sehe den nächsten ...scheiße verpennt
Warte halt weiter – ist nicht mein Tag
Zwei Stunden später – der Zug er rollt ein
Endlich erreiche – ich mein Abteil
Setzte mich wieder – schau aus dem Fenster
denke bei mir – „so muss das sein“
die Leute sie rasen – an mir vorbei
nur Schemen von Leben
Anders als meins
Die Stimme des Schaffners
endet den Schlaf
„Fahrkarten Bitte“
...ich habs verplant
„keine Zeit...Alles hektisch“
red ich ihm ein
zahle dann trotzdem
Ordnung muss sein
Zwei Stunden später-
Des Geldes erleichtert
Die Nerven blank –
Komm ich dann an
Hab keine Lust mehr
Will nur noch schlafen
-erst mal nen Kaffee
das täte gut
Jetzt der Termin - , weswegen ich hier hier...
....weswegen denn...
Leere meinen Kopf beherrscht
Kann nicht mehr denken
Wissen verloren
Was will ich hier
Das Ziel wohl erreicht -wie andre zuvor
Stehe ich
In der Menge von Menschen
Sehe nichts –
einfach Blind
(Mein erster wissentlicher Versuch mit Metaphern zu arbeiten, ich hoffe das ist mir zumindest streckenweise gelungen.)
geschrieben von: Vagnard
Mal was anderes ^^
Von der Lust
Stell dir mal vor, wie du auf blutrotem Satin liegst, die Hände mit weicher Seide an die Bettpfosten gebunden, deine Augen umschließen ein ebenso weiches, schwarzes Tuch. Alles was du bewegen kannst, ist dein Kopf, der nur leicht von einer Schlinge gehalten wird... Deine Beine sind ausgestreckt und wie deine Hände ebenfalls gebunden...
Du spürst nichts auf deiner Haut, außer einer stahlkalten Berührung auf deinem Bauch, die sich langsam über deine Brüste in Richtung deiner Keele bewegt, dort kurz verharrt, um sanft über deine weichen Lippen zu gleiten...
Zärtlich fühlst du Küsse deine Seite entlang fahrend - zu deinem Hals... deinem Ohr... über deine Lippen... Sie küssen dich nicht... Sie ärgern dich nur, lassen süßes Verlangen nur entfernt vermuten...
Die Klinge gleitet leicht, über dein Kinn hinunter, an deine Kehle, vorsichtig bohrt sie sich ein winziges Stück in deinen Hals, eine kleine Wunde tut sich auf... Blut tropft... langsam... sanft... rinnt über deine Kehle... Die Lippen die dich vorher neckten, umschliessen sanft deinen weißen, weichen Hals, schmecken das Blut, küssen dich, dein Gesicht, deine Wange... Der Geschmack von Blut macht dich wahnsinnig, du willst dich lösen von deinen Fesseln, doch sie halten dich fest... Ketten dich unter die Herrschaft des Mannes über dir... den du nur spürst, dessen Atem über jede Stelle deines Körpers schweift, dessen Zunge die Innenseiten deiner Schenkel hochfährt, dann wieder hoch zu deiner zarten Brust... um dich dann endlich zu küssen...
geschrieben von: Vagnard
Gedacht
In meinem Zimmer lag ich
Gedanken - sprudelnt durch den Geist
ein Messer - klinge scharf
lag neben mir - hätt bereiten können mir mein Grab
Einsamkeit wars - die ich fühlte
die den Geist mir verbrannte - mit drohender Nähe
Ein Sehnen - wie Schreie gerufen nach dir
Hochholend des Geistes tiefste Gedanken
Angst des Verlustes - Angst des Schmerzes
die tragend ich aufs end nun wart
mein denken, handeln alles dreht sich ob der Zeit
die Geisteswirren lacht und singt
Und so lieg ich noch im drohnden Zimmer
Gedanken sprudelnt - klingen scharf
Verstehe nicht die Einsamkeit
die doch noch - selbst mit dir - mich traf
So könnts nun enden
doch - wer will das schon?
Nicht ich und so versuch ich zu erwachen
mich zu erheben - versuche aufzusteigen zum Leben
zu den Gedanken, zur Liebe die frei
meine Seele nimmt, sie trägt und
meine Sehnsucht endlich zu dir bringt
geschrieben von: Vagnard
Für meine erste "Freundin" ^^
Wie wär’s gewesen
Manchmal kam und kommt sie wieder
der stummen Frage stiller Reiz
"Wie wär’s gewesen" - in den Tagen
als dir allein mein Herz gehört
Alles hätte ich getan
ob das du liebend mich empfängst
Doch hab ich dich zu oft verloren
vor Dummheit und dem feigen Herz
Zur falschen Zeit kams Mal um Mal
Ich hasste die Zerrissenheit
zu jeder Zeit wenn ich dich sah
warn`s Wünsche die mein Herz bestimmt
Viele Stunden erschwerten das verstehn
Warum du mich verlassen hast
Nur langsam konnte ich es sehn
Warum du sagtest du müssest gehn
So bleibst du ewig in dem Herz
Das dich so tief in sich geschlossen
Drum - wenn du mich noch einmal brauchst
Dann bitt ich dich sag mir bescheid
Nur...
Eine Frag mir noch im Kopfe tobt
fands lustig als du sie mich gefragt:
"Warum wir es wohl nie getan...?"
geschrieben von: Vagnard
Was ist los......?
Und wieder fällt ein Vorhang –
Kaum geöffnet – schon verhängt
Verschließt mich zunehmend –
lässt nichts mehr heraus
sperrt mich in mir ein
Kannst du mir helfen – für mich da sein
Kommen wenn ich dich rufe – dich brauche
Erkennen wie ich wirklich bin
Versuchen mich zu verstehn
Auch wenn das nicht leicht fällt
Wirst du mich lieben, hassen
im selben Moment
ohne Vorbehalte zu mir stehen
Meine Einsamkeit vertreiben,
Die Melancholie ertragen...
Stopp den Vorhang, reiß ihn auf
Wünscht mir so, du tätest es
Wünscht mir so, du bleibst bei mir
Ich wünscht es, -
Doch ich fürchte mich...
geschrieben von: Vagnard
Nicht von mir^^ :
Red Football
I'm not no red football
To be kicked around the garden
No no
I'm a red christmas-tree ball
And I'm fragile
I'm not no animal
Though I am to you
I'm not no crocodile
Like the one in Dublin Zoo
Who lived in a cage the length and breadth of his body
With a window which people could look through
And throw coins on his back to taunt him 'though he couldn't move
Even if he wanted to
I'm not no animal in the zoo
I'm not no whipping boy for you
You may not treat me like you do
I'm not no animal in the zoo
My skin is not a football for you
My head is not a football for you
My body's not a football for you
My womb is not a football for you
My heart is not a football for you
I'm not no animal in the zoo
This animal will jump up and eat you
I'm not no animal in the zoo
And I've every intention
Of leaping up and getting you
LALALALALALALALALALALALALALALALALALALALALALALALALA
LALALALALALALALALALALALA.....
(von Sinead O`Connor)
geschrieben von: Vagnard
Was siehst du?
Was wirst du sehn - Zerschneide mein Fleisch
Zerbrich mir den Schädel - spuck in ihn hinein
Reiß auf meine Brust - zerfetze mein Herz
Zermalm meine Därme - ist es das was du willst?!
Zerschlag mir die Haut - was wirst du finden
Zerpflück meine Seele - mit an-klagenden Worten
Dutchstoße mein Herz - mit eiskaltem Blick
Zerstampf meine Liebe - was willst du finden?
Und dann...-
Dann lieg ich blutend vor dir
Zerschlagene Seele, Zerissene Haut
mein innerst' liegt brach -
kann nichts mehr dir geben
Habe dir alles gezeigt und alles erlaubt
Das ist der Grund warum ich verendet;
Schließen willst du die Wunden nicht
nimmst mich nicht an - kannst mir nicht glauben
Dreh dich jetzt um - Lass mich in Ruhe!
Mein Blut es will fließen
Verdammt sei dein tun!!!
geschrieben von: Vagnard
Schlafen
Schlafen will ich ungestört
Ohne Gedanken
Ohne Angst
Ohne Verlust
In deinen Armen liegen
Keine Furcht
Keine Schmerzen
Keine Leiden
Die Augen schließen
Frei von Sorgen
Frei von Schatten
Frei von Einsamkeit
Die Träume empfangen
Nicht mit Trauer
Nicht alleine
Nicht mich plagend
Nur noch schlafen
Friedlich
Leise
Ungestört
geschrieben von: Vagnard
Nichts mehr Wert
Blute mein Fleisch
Du bist es nicht wert
das man dich nennt – das man dich liebt
zu viel hast du verraten
Deine Ideale aufgegeben
und nicht nur in dich tiefste Wunden gerissen
Brenne mein Geist
Denn angezündet hast du
die Seelen anderer
du bist nichts mehr Wert
Manipulation und Macht sind über dich gekommen
und haben dein innerstes vergiftet –
Zerstörer der Liebe...
Verwese mein Herz
bevor du zu Stein werden kannst
Verfaule in Erde
die du für andere längst umgegraben
Verschwinde in Isolation
Auf das du niemals mehr verletzen kannst
Du bist nichts mehr Wert,
ergebe dich - der Einsamkeit
geschrieben von: Vagnard
Mein eigenes Gefängnis
Und wenn von Sternen gezeigt mein düstres Bild
das sich schleichend meines Geists bemächtigt,
das sehnen lässt die schöne Zeit - die Zweisamkeit
mein Handeln bestimmte - Rache rief
und unsren Geist verbrannte
dann wünscht ich mich in deine Arme –
vergessene Zeit dazwischen liegend
so lieg jede Nacht ich wach mit Tränen in den Augen über meine Tat
Ich will nicht mehr begreifen will nur noch leben
schenkt mir Frieden, Ruhe und Geborgenheit
Ich kann nicht mehr atmen und meinen Geist habe ich vergessen
Die Schmerzen rufe ich herbei auf das sie mich von mir befreien
Ich kann nicht und ich will nicht mehr
so wünscht ich mir die Kraft zu reden und endlich zu lachen
Auf das die Schmerzen diesen Geist verlassen
geschrieben von: Vagnard
Lebenslicht
Verirrte mich - im dunklen Tal
Sah kein schimmern und kein leuchten
Kälte kroch mir hoch den Leib
Fast erfroren - Einsamkeit
Es war ein Irren
wurd ein Sehnen
Gedanken ranten einsam fort
Verließen den Körper - an finsterem Ort
Strichen weit über Seen
durch Felder und Höhn
der Sonne entgegen
Verwahrer der Seelen
Alles vergessen - der starre Leib
Als wie durch ein wunder
die Zweige entzweit
der Mond sein leuchten - im Wald mir sannte
Erhellte die Gestalt mit großem Aug´
die dort kniete bei mir - im nassen Laub
Verschwunden die kälte - vergessen die leere
Nur wärme und Liebe sei alles das gelte
geschrieben von: Vagnard
Rare Welt
Faustschlag trifft – kein widerstand
Grad noch verbannt – schon wieder erlangt
Verständnis ist rar – begreifen unmöglich
Hoffnung bricht aus – stoppt den verstand
Körper erforschen – Geister berühren
Schmecken, riechen, hören fühlen...
Alles neu und schon so alt
Wiederholtes Mal – Griff nach den Sternen
Halte mich, rette mich, Liebe mich –
Lüge nicht...
Verbannt sei der Schmerz – kehr niemals wieder
Fliege Gedanke – rette dich selbst –
reite hinfort – bessere Welt....
Sehne das schöne, das gute, das klare
Vergesse das schlechte, das böse, das rasen...
Nehmt mich mit – Gedanken und Träume – Geist und Verstand
Lasst sie uns bauen – schönste Welt...
geschrieben von: Vagnard
Einsame Zweisamkeit
Es kreisen, rasen, drehn sich die Gedanken
sehnen die Stunden der Zweisamkeit
wollen nicht begreifen - nicht verstehn
die Bedeutung der Einsamkeit
fliegen in nahe Zukunft -
kreisen um dich - lieben dich - rufen dich
"komm her nimm uns auf - nimm uns an
glaube uns, Liebe uns - wir existieren wegen dir"
Fern dieser Gedanken sitzt ein Körper einsam klein
sehnt dich, misst dich - schreit laut nach dir
hofft auf Antwort schreit noch lauter...
"Kommt zurück meine Gesandten - redet, sprecht mit mir
Zeigt mir die Liebe ihrer Welt - lasst mich durch eure Augen
ihren zarten Körper sehn
Die Sehnsucht spürn die nicht allein ich kann ertragen
Bringt sie mir - kehrt nicht zurück
bis glücklich wieder wir vereint....
geschrieben von: Vagnard
Kreis des Lebens
Liebe
versinkt in
Schmerz
wird zu
Hass
erschafft
Verzweiflung
schührt die
Einsamkeit
tötet die
Wärme
lässt erstarren in
Kälte
sehnt herbei die
Zweisamkeit
wird zu
Verlangen
erweckt die
Liebe
geschrieben von: Vagnard
Wut
Sehe
Wut
verstehe
Nichts
Dumme
Kranke
Idiotie
witzig –
Nicht mehr –
Kranker Geist
Zerfressen
DU
Hässlich
...
auch
zerspringe
Mensch
lach selbst dich
aus
erfriere
Tier
bist selbst
nichts
wert
Verrecke
Blute
winde dich
In deiner
Schmach
In deiner
Schande
Wut
Beherrscht mich
selten
lacht mich
aus
dich
verdammt
geschrieben von: Vagnard
Die Augen des Mondes
Augen scheinen - heller Mond
gleich sanfter Ruhe in mein Herz
lässt Liebe - längst vergraben unter Schutt
gleich silbrig scheinend Seen erneut erleuchten
Weiche Hände fließen - unbändiger Fluss
streicheln die Seele - berühren sie zart
verschließen die Wunden - die Verrat tief riss
mit flüchtigem streifen - ist es vollbracht
Zarte Lippen - Engelskuss
verwöhnen den Geist - entzücken den Körper
entfachen ein Feuer - das fast schon erfroren -
so das mein Leben - erneut geboren
geschrieben von: Vagnard
Tanz der Puppen
Es tanzt der Narr in stiller kälte
Rosenblätter - aufgebahrt
tanzt um die Macht der Menschenhände
die greifend - fassend - mit ihm ringen
Sieht nicht Fäden - sieht nicht Stricke
die Arm' und Kehle ihm umfassen
fühlt sich frei - kann nicht entscheiden
und wiegt und weint in Gottes Hand
Dreht langsam, leise weiter sich
dreht sich auf im Nylon Strick
spührt nur kalt den Atem schwinden
Zug für Zug und Schritt für Schritt
Dann sinkt er einsam nieder -
Glieder starr in sich verstrickt
Blut'ger Tropfen deckt die Kehle
rinnt hinunter - und erstarrt
seht den Narren einsam liegen
wie er dort an Hass verreckt
wie Ignoranz des Herzens schlagen stoppte
und sein Hoffen enden ließ
Doch schaust du dann der Stricke lauf
die wirr des Narrens Hals umranken
laufen hoch zu Spielers Händen
und sperren Blut der Hand ihm ab
Ein Lächeln fasst des Narrens Antlitz
wie er tot, im Staub dort liegt
sich aufbäumt über Spielers Kopf
und somit selbst zum Spieler wird
geschrieben von: Vagnard
Betrogen
Verirrtes Schneiden deckt sich leise
zerfetzt in mir der Fühl zuhauf
Macht Herzen blutig - stinkend ranzig
und schührt des hässlich Weltenlauf
Steckt an wie Pest - und kränklich wütet
was Menschen sich an Leid antun
Wir kämpfen zwar - doch sterben heimlich
Beim streben nach dem eignen Ruhm
Das Hirn zerschlägt - das Liebend Herz
wird logisch jeden Traum zerstörn
wird brennen, wüten, toben, lachen
bis dann am Fakt sich selbst erstickt
Und so am End, der Lebenssaft
des eignen Körper Wunden deckt
der andren Seele Geist befleckt
und dann am Gram der Zeit verreckt
geschrieben von: Vagnard
Vom Traum
Ich träumte einst
in ferner Zeit
von meinem lieben Seelenheil
Ich träumte von der wahren Liebe,
ganz ohne Lust
ganz ohne Triebe
Doch war ich fern der wahren Sicht
Denn nur die Triebe ritten mich.
Sie logen und betrogen schwer
Könnt Zeit ich drehn...
ich wünscht es sehr
So sitz ich da mit dickem Kopf
und denk bei mir was hast du noch...
Vergesse mehr und mehr den Sinn
warum ich denn am Leben bin
Doch statt zu handeln
statt zu kämpfen
Zerstöre ich mit Hirnes krämpfen
die Eine die ich lieben müsste
und wünscht mir das mich jede küsste...