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Haunted

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geschrieben von: White_Fang

Lautlos, stampfe ich durch Schnee und Eis.
Vom Birkenbaum flügelt der Rabe.
Die Welt ist kalt und weiß.
Es ist die Last die ich trage.
In die Beute bin ich so verliebt.
Sie zu reißen, sie zu zerfetzen,
mit meinen Fang und meinen Lefzen,
ist das schönste was es gibt.
Doch es gibt keine Beute mehr,
die Welt ist tot und leer.
Meine Liebe ist schon lange fort.
Ohne Gruß, ohne Wort,
lag sie still im roten Schnee.
Mein einzigstes Laster, mein einzigstes Weh.
Mein Schicksal ist es ihr zu folgen
Doch meine Zeit ist noch nicht reif.
Der Rabe steig hinauf zu den Wolken.
Mein Glieder werden langsam steif.
Durch meine dünne Haut,
pressen sich die Knochen.
Mein Haar ist schon ergraut.
gezeichnet von den letzten Wochen.
Der Ruf der Wildnis, treib mich voran.
Es ist das Leben, das sich wehrt.
Damit man ihm, dann und wann
Ein Opfer beschert.
Bevor der Rabe mich zu sich nimmt,
kommt der Frühling, ganz bestimmt.
Mit ihm, kommt das Leben in die Welt.
Damit ich es verschlingen kann.
Und es mir in die Kehle fällt.
Mit meinem Fang!
Beobachtet von den Raben.
Werd’ ich es suchen und zerreißen.
Werd’ mich in Blut und Eingeweiden laben.
Tief in seine Kehle beißen.
Der Winter geht vorbei.
Und ich bebe vor Glück.
Ein langes Wolfgeschrei
Treibt den Raben, kurz zurück.
Ich lebe, ohne Leid und ohne Qual.
Denn ich folge meinem Schicksal.
Zu töten und zu leiden.
Ich liebe es, mich darin zu weiden.



geschrieben von: White_Fang

Mein Blick gleitet stumm umher.
Müßig schleppt sich der Wolf durch Schnee und Eis.
Lange erträgt er das nicht mehr.
Denn die Welt ist kalt und weiß.
Geschützt durch das Leben, und dem Flaum.
Starre ich auf meinem Birkenbaum.
Ich sehe die Welt,
ich bin es der sie hält.
Auch ich bin nur ein Kind des Lebens.
Kenne Angst und Mut.
Diener meines Strebens,
Bin ich weder bös, noch gut.
Ich kann sie lesen,
die Spuren die er macht.
Ein seltsames Wesen.
das im Schnee einsam wacht.
Es ist Ein Wesen, das da geht.
Aber er zieht zwei Spuren hinter sich her.
Ein Kampf in seinem Innerem bebt,
manchmal weniger, manchmal mehr.
Ich flog’ hoffnungsvoll empor,
als ich sah wie er den Kampf verlor.
Aber es zuckt noch sein Schweif,
Seine Zeit ist noch nicht reif.
Es ist das Leben, dass in ihm brennt,
auch wenn es durch seine Fänge rennt.
Denn es geht im schlecht.
Hund und Wolf liefern sich ein Gefecht.
Der Hund ist schwach und noch sehr klein.
Er kann seine Liebste nicht vergessen.
Er leidet still in sich hinein.
Der Wolf will ihn fressen.
Er ist mächtig und groß.
Er der nur im Töten lebt,
Gezeugt in der Natur hässlichem Schoß
Vor Freude bebt.
Im Wind wehen ihre Stimmen,
doch ich weiß nicht. Wer wird Gewinnen?
Plötzlich ertönt, ein wilder schrei in der Nacht.
Erschrocken weiche ich zurück.
Er enthüllt seine ganze Pracht.
Das brüllen macht mich fast verrückt.
Denn ich weiß nicht was wird.
Werde ich es sein der am Ende stirbt?





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