mein thread wurde zu recht geschlossen weil sich hier leute in sinnloser weise über bagatellen in den aussagen anderer streiten mußten. hat mich gestört. im übrigen fand ich die gedanken von loki nachvollziehbar. ich möchte um mehr toleranz bitten der meinung anderer gegenüber. wenn in furz quer sitzt meldet euch irgendwie privat aber nicht hier. ich würde gern noch andere ernst gemeinte gedanken zum thema lesen.
hier ist noch mal mein ausgangstext
hab gerade eine biographie von oscar wilde angesehen. und hinterher war ich traurig, weil sie mit seinem tot endete. wilde hat einen jungen mann geliebt. dafür kam er in ein zuchthaus. als er nach zwei jahren aus dem zuchthaus kam war er gealtert und gebrochen. überlebt hatte er die zeit wohl weil er sich an seine liebe zu diesem jungen mann geklammert hat. und dann will der jungen mann aber nichts mehr von ihm. weil er ein anderr wilde geworden ist. ein alter kranker armer wilde. der diese trennung nicht überstehen kann und schwer erkrankt. dann stirbt er völlig allein und verlassen. wenn man der filmhandlung glaubt gabe es noch einen unglücklichen in dieser verwicklung. ein mann namens billy auch homosexuell, liebt wilde so wie wilde diesen anderen jungen mann liebt. nie ist billy verbittert oder trennt sich von wilde weil der seine liebe nicht erwidert. immer ist er ihm ein guter zuhörer wenn es um wildes liebeskummer geht und ein guter freund . der auchin seinen schwersten lebenslagen zu ihm hält. ich sollte mir vielleicht keine biographien ansehen, weil es so üblich ist, dass dazu auch der tot der person des interesses gehört. ich kann kaum beschreiben was in mir arbeitet. ich bin enttäuscht und sauer darauf das die menschen einfach schon tot sind. das ich keinen fiktiven roman gelesen habe sondern ein stück realität. und ist etwas schon mal realität fernab der realität dann passierte es in einer anderen zeit vor meiner zeit. warum müssen so viele künstler so tragisch enden? sie sterben in armut und an menengites. außerdem sind ganz schön viele künstler jung und siechend gestorben. oft in armut oder haben selbst hand an sich gelegt.ist es euch auch schon mal so ergangen, könnt ihr sowas nachvollziehen?
geschrieben von: PeKa
ich verweise auch mal auf den alten thread. weil vor der sinnlosen streitere schöne gedanken dabei waren.
Zumindest soweit keine höhere Gewalt dazwischenfunkt...
geschrieben von: PeKa
schicksal, höhere gewalt.... schwer zu sagen wo das eine beginnt und das andere endet. ob das eine ohne das andere existiert oder ob es beides gar nicht gibt sondern nur eines:zufälle.
geschrieben von: Teire
Hmm ja ich vertrete auch die Meinung von Halbmond....
Nur... ich würde den unerschütternen Individualismus hervorheben, da sich die meisten Schicksalsschläge aus dem Willen eines Jeden zu manifestieren scheinen. Und wenn der Wille, die Überzeugung, unerträglichen Ausmaß annimmt, kommt es nicht selten vor, dass man dadurch zum Märtyrer wird. Ich nehme sogar an, dass solch' dramatische Folgnisse besonders zum Nachdenken/Überdenken anregen, und gerade durch den eigenen Tod an Bedeutung gewinnen... wenn auch unfreiwillig.
Naja in alten Theaterstücken starben immer welche, und darin lag der Kern der Hellhörigkeit.