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Fragmente meiner...

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geschrieben von: OrcaDesign

Wer bin ich?

Willst du wissen, wer du bist,
erfahre, wie du warst,
als du gewesen bist.

Weißt du, wie du warst
oder wie du gewesen sein wolltest, als du mal warst,
dann denke an die Zukunft.
Wie du mal sein wirst oder sein könntest.

Aber warum willst du so sein, wie du womöglich sein wirst?
Denn weißt du dieses,
kannst du schließen, wie du zur Zeit bist.
Dein Wunsch so zu sein,
entsteht nämlich aus deinem jetzigen Sein.

Doch sei nie zu lange so, wie du warst
und verweile nicht zu lange in dem,
wie du sein wirst.

... denn wer bist du dann noch?



geschrieben von: OrcaDesign

Zwar nicht wirklich Lyrik... aber eben meine Art, was zu sagen

Die Kultivierung von Idiotie und Blödsinn
als Manifest gegen Vereinnahmung durch Fortschritt
und Globalisierung
- oder so ähnlich

... die matten Gläser der Uneinsichtigkeit versperren uns den Weg zur seligen Begängnis allen Scheins, eröffnen uns die geistigen Seinsräume eines übersubjektiven Glücklichkeitsmomentes, der, archaisch und archetypisch - also überindividuell - keimend, strebend und final wuchernd die Hybris iniziiert, und das in-der-Welt-sein mit dem ich-will-raus konfrontiert.

Lass uns die blinde Demut als das demaskieren, nicht nur als was. Ein als-was oder als-wie ist dem Weltwissen immanent, muss aber im Sinne einer Geworfenheit als also-jetzt-abermal transzendiert werden. Wir müssen die Obstpresse in die Genesis einführen, quasi die Vermostung der Erkenntnis reinszenieren, um uns der mythischen und dogmatischen Vergleisung zu entledigen.
Das theologische Stellwerk, mit seinem Bahnhof im Vatikan, darf nicht länger am längeren Hebel sitzen. Der heilige Stuhlgang muss nun mit der Reise nach Jerusalem eine Coda finden, ein abschließende satinäre Dekontaminierung einer diktatorischen Psalmodie.
Die sakralen Zerrspiegel aus dem 15. Jahrhundert witzeln, die maroden gotischen Verstrebungen halten den Gewölbedruck der Globalisierung nicht mehr aus, die Fialen bröckeln, das Lächeln der Madonnen ist greis und zahnlos geworden.
Wir brauchen wieder Kairos und Katastasis, Begeisterungsaufschwung, Titten, Thesen, Temperamente, und die einzige Forderung an die Menschheit kann nur lauten:

Sprecht und schreibt nur noch Blödsinn!
Denn nur der Blödsinn ist Blödsinn - und er ist friedlich, völlig neutral, kennt keine Vorurteile, und man kann jederzeit "George W. Bush" und "Großer Präsident" in einem Satz erwähnen, ja sogar "Ausschwitz" und "alles nicht wahr", weil Blödsinn! Und Blödsinn fällt nicht ins Gewicht, Blödsinn ist harmlos, Blödsinn kann niemals als etwas anderes verdächtigt werden, denn das wäre ja Blödsinn... und deshalb wünschenswert.
Betreibt eine Sinnverweigerungskultur, oder auch nicht, außer wenn's blöd ist - oder lasst es sein und betrachtet dies' hier nur als Blödsinn...

In diesem Sinne - Mahlzeit





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