Die ersten vier Gedichte sind schon etwas älter. Vielleicht kennt der ein oder andere sie schon. Mit der zeit kommen bald neue hinzu.
Liebe Hass und Tod
Ich dachte daß Liebe eine Ewigkeit hält.
Ich dachte daß Treue eine Ewigkeit hält.
Ich dachte daß Freundschaft eine Ewigkeit hält.
Ich erkannte daß Liebe zu Hass wird.
Ich erkannte daß Treue nur ein Wort ist.
Ich erkannte daß Freundschaft eine Lüge ist.
Ich bin allein.
Ich fühle nichts , ich werde zu nichts.
Die einzige Erinnerung dir mir bleibt ist die Angst.
Angst vor dem allein sein.
Hoffen auf den Tod als Erlösung.
Am Ende bin ich nicht mehr allein, der Tod wird mir seine Hand reichen und mich auf den Weg der Erlösung führen.
Ich vermisse Sie
Ich habe nur einen Hauch von Ihr genossen,
nur einen hauch von Ihr gespürt.
Ich habe nur eine Facette von ihr gesehen,
nur einen Hauch von Ihr gehört.
Ich habe an Ihr festgehalten, wie ein Ertrinkender dem man ein Tau zugeworfen hat.
Sie zeigte mir eine Welt die ich sehen wollte,
die es für mich aber so nie gab.
Sie bereitete mir Freuden und Leiden,
bis die Leiden zu groß waren.
Nun habe ich mich aus Ihren Fängen entrissen,
Ihre Klauen aus meinem blutendem Herzen gezerrt.
Die Wunden sind noch nicht geheilt,
die Schmerzen noch nicht vergangen.
Ich weiß nicht ob ich Sie verloren habe,
denn ich bin mir nicht sicher ob ich sie jemals besaß.
Eines weiß ich genau,
ich vermisse Sie, die Liebe, auch wenn ich Sie noch nicht gefunden habe.
Erdachte Liebe
Ich dachte ich sei verliebt.
Ich dachte nie daß es das gibt.
Ich kam fast um für diese liebe.
Bis ich spürte ihre wie schmerzhaft und zerstörend sie war.
Jahrelang lebte und quälte ich mich für diese eine Liebe.
Als ich mein Herz berührte, war es kalt und schrie nach Liebe.
Nicht mein Herz hat geliebt, es war nur mein Kopf dem sie entsprang.
Nur um mein Leben zu verändern,
lebte ich diese Liebe die nie eine war.
Jetzt ist alles vorbei,
was bleibt ist nur ein Gedanke,
an die Liebe.
Ich hasse mich
Ich hasse mich,
für das was ich bin und was ich war.
Ich hasse mich,
für das was ich tat und tun werde.
Ich hasse mich,
für das was mir widerfahren ist.
Ich hasse mich,
dafür daß ich Liebe gab.
Ich hasse mich,
dafür das ich nichts dafür wollte.
Ich hasse mich,
dafür daß ich mich erniedrigt habe,
um falsche Liebe zu erfahren.
Ich hasse mich,
dafür daß ich mein Leben bestimmen ließ.
Ich hasse mich,
dafür daß ich mein leben wegwarf.
Ich hasse mich,
dafür daß ich Anghst vor mir habe.
Ich hasse mich dafür,
daß ich Angst vor meinem Leben habe.
Ich hasse mich,
dafür daß ich niemals wieder Liebe erfahre.
Ich hasse mich,
dafür daß ich geboren wurde.
Ich hasse mich,
dafür daß ich anderen Leid antat.
Ich hasse mich,
daß mich mein Hass umbringt.
Ich hasse mich,
dafü daß die Liebe niicht über meinen Hass siegt.
geschrieben von: Schatten der Sonne
Die Qualen meiner Leben
Ein Schmerz durchbohrt mich,
Blut rinnt aus meinen Augen.
Ich höre Stimmen, Schreie,
sehe Bilder aus vergangenen Zeiten.
Aber es sind fremde Stimmen,
nicht meine Erinnerungen.
Doch sind sie mir vertraut,
die Stimmen und die Bilder.
Sie machen Angst,
bereiten mir Freude.
Ich lächle, ich weine.
Ich freue mich, schreie um Hilfe.
Panik ergreift mich,
zerreisst meinen Körper.
Meine Seele, mein Geist.
Aus dem Körper gefahren.
Ich bin wieder in einem Körper.
Bald werde ich wieder geboren.
Wie oft es schon geschehen ist weiß ich nicht.
Wieso nur begleiten mich diese Qualen meiner leben,
immer und immer wieder,
in jedem neuen Leben?
Was habe ich nur getan?
Wieso kann ich nicht sterben,
und erlöse mich von diesen Qualen?
Vielleicht bin ich zu feige zum Sterben.
geschrieben von: Schatten der Sonne
Nicht sehen, erkennen
An einem Ort des Lichts,
habe ich Angst.
Angst gesehen zu werden, erkannt zu werden.
Ich fürchte mich vor denen die mich sehen können.
Denn sie sehen nur mich, diese Hülle die mich umgibt.
Sie verurteilen sie. Lachen sie aus, zeigen mit dem Finger auf sie,
bespucken sie. Zerstören mich, nur weil sie mich gesehen haben.
In völliger Dunkelheit, verspüre ich Ruhe. Frieden. Liebe.
Achtung, vor mir und vor anderen. Sie sehen mich nicht, erkennen mich aber. In dieser Dunkelheit, wo nur das Gefühl und die Stimme existiert. Man hört und fühlt, sieht sich aber nie. Und kennt sich dennoch. Die Dunkelheit schützt uns vor der Oberflächlichkeit. Zeigt uns nur so wie wir wirklich sind.
geschrieben von: Schatten der Sonne
Liebe, aber wann ?
Ich sitze reglos da und spüre nur Schmerz.
Den Schmerz der Scherben meines gebrochenen Herzens,
die sich durch meinen Körper bohren.
Sie zerschneiden mich.
Doch niemand sieht es, und niemand will es wissen.
Niemand kann es ändern.
Niemand will es ändern, Niemand ist da der es versucht.
Liebe heilt alle Wunden.
Aber ein zerbrochenes Herz hat viele Wunden, alle können nicht geheilt werden.