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Momente

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geschrieben von: Cruel_Eden

Hallo,
freut mich, dass Ihr euch entschlossen habt, einen Blick in meinen Garten zu werfen, wo der Moment zählt.
Unser Leben besteht nähmlich nicht nur aus dem sogenannten schönen Paradies, sondern auch aus tragischen und traurigen Momenten, die wir manchmal nur schwer verarbeiten können.

Ich hoffe, dass Euch meine Gedichte gefallen werden, und Ihr Kritiken dazu schreibt, worüber ich mich sehr freuen würde.

http://www.nachtwelten.de/vB/showth...&threadid=53649

Gruß, C. Eden

~Schicksalsfaden~

Oh, wie sehr ich ihm doch entrinnen wollt,
dem Schicksalsfaden,
der aus Verzweiflung, Not und Kummer,
das Schicksal jedes Einzelnen bestimmt,
und den man Krankheit nennt,
und mich mit einem Schlag,
mein Ende entgegen sehen ließ.

Denn meine Zukunft ist mir schon lange verbaut,
und mein Leben leid,
seitdem Tag, wo ich mit mir abgeschlossen hab,
seitdem Tag, wo ihr mich aufgegeben habt.

Oh, wie sehr ich doch vergessen wollt,
den Tag, wo man mich abgeschoben hat.

Von nun an lebe ich nur noch für den Augenblick,
denn Träumen kann ich nicht.

Und bis meine Zeit gekommen ist,
werde ich alleine diese Last auf meinen kleinen Schultern tragen,
und mich fragen,
was wohl gewesen wäre,
wäre ich als gesundes Kind geboren,
und könnte nach draußen gehen,
und den Weg der Zeit begehen.

Den Wandel von Kind zu Mann erleben,
meine Kindheitspläne verwirklichen und meine Zukunft sehen,
was ich mir so sehr wünsche.



geschrieben von: Cruel_Eden

~Ohne Worte~

Du sprichst mit mir nicht mehr,
Beschworest es hoch und hehr,
Dass unsere Liebe ewig wär,
Doch allein du,so sieht es aus,
liebst mich nicht mehr und es ist aus!

Meine Augen brennen,
Deine Küsse in Gedanken,
Gedanken ans entgültige Aus,
Du liebtest mich, bekenne es,
Doch du liebst mich ab heut nicht mehr!

Ich zähle nicht aufs Neue,
Die Getreue Wiederkehr,
Gesteh nur, dass du mich wirklich liebtest,
sag die Wahrheit,
Und liebe mich ab heut nicht mehr!



geschrieben von: Cruel_Eden

~Für meinen Liebsten~

Ich schaue nach draußen in die Nacht hinein,
Sehe ein Gesicht im Kerzenschein.
Es ist das meine,
Doch ich erkenne es nicht,
Denn Einsamkeit verzerrt mein Gesicht.

Meine Gedanken sind aufgewühlt,
Wie lange schneit es schon?
Ich sehe das Lametta am Baume hängen,
Doch ich fühle nichts,
Denn ich muss die ganze Zeit an dich denken.

Ich sehne mich nach Dir, mein Liebster,
Stelle mir Dich real vor mir vor.
Und je stärker wird mein Wunsch Dich an meinem Herzen zu Wissen,
Als Dich täglich zu vermissen...



geschrieben von: Cruel_Eden

~Nachricht an Dich~

Seit Tagen schon fühle ich diesen Schmerz in meiner Brust,
Einen Schmerz, der mich zu zerreißen droht!
Wie sehr sehne ich mich doch nach Dir,
Ich vermisse Dich so sehr!

Ich lösche die Kerzen,
Um meine Erinnerungen an Dich auszumerzen.
Doch ich schaffe es nicht deiner Stimme zu widerstehen.
Ich bin zu getroffen, um Dich aufzugeben.
Ich vermisse Dich zu sehr,
Warum kommst Du nicht zurück zu mir?

Diese Frage stellten Dir sicher schon viele,
Doch werde ich weiter ausharren und warten,
Bis das die Zeit gekommen ist,
Um den Kummer zu begraben oder eine neue Richtung einzuschlagen.

Meine Liebe zu Dir ist stärker denn je,
Denn so sehr liebte ich noch nie!
Ich bin so benommen…
Warum musste es nur so weit mit uns kommen?



geschrieben von: Cruel_Eden

~ Der Liebesbrief ~

Bald ist es soweit,
Die Stunde geht zu Ende.
Ich höre Deine Stimme,
Traue mich aber nicht und vergrabe meine Hände.

Angst tritt aus,
Der Atem geht schneller.
Was wird geschehen,
Werden wir weiter so tun, als hätten wir uns nie gesehen?

So unterschiedlich die Welt auch scheint,
Mein Herz gehört Dir, so wie ich’s damals schon meint.
Lasse mich nicht im Regen stehen,
Denn sonst müsste ich durch mein gebrochenes Herz für immer von Dir gehen.



geschrieben von: Cruel_Eden

~Wanderlust~

Ich höre Deinen Gesang,
So schön, wie eines Vogels gleich.

Ohne zu zögern folge ich,
Betört von Dir erstarre ich.

So sanft und unschuldig stehst Du da,
Ich wünschte, ich wäre Dir innig nah.



geschrieben von: Cruel_Eden

~Herzgeflüster~

Wie das Rauschen des Baches,
Höre ich den Herzschlag in meiner Brust.
Klangvoll und lebendig, verstehe ich.

Die Botschaft,
Die betört von der Umarmung,
Hämmernd in der Verzweiflung und Wut.



geschrieben von: Cruel_Eden

~Der Hunger nach Schmerz~

Lange ist’s her,
der Sog der mich berauscht.
So ziellos und trist ist die Welt,
allein Du kennst Dich auf ihr aus.

Mein Wille spielt bei Dir verrückt,
hinfort der Gedanken, die mich einst entzückt.
So hart die Welt auch scheint,
allein Du hast sie im Griff und weißt über sie bescheid.
Nimm mich in dieser Stunde der Lust,
lasse mich das Dasein spüren und den Frust des Alltags vergessen.
Meine Herrin, meine Führerin.

Jeder Kuss ist ein süßer Hieb gleich.
Jede Berührung bohrt wie tausend Nadeln reich.
Voller Inbrunst saugte ich das berauschende Gift in mir auf.
Wehe den, der mich danach zu Gesicht bekam.



geschrieben von: Cruel_Eden

~Mord der Kinder des blauen Planeten~

Tanzend umweht der Umhang die Landschaft,
dunkel entsinnt die Welt in Nebel zu hüllen.
Vor so langer Zeit im Walle gesehen,
dem Greif die Schwingen zu nehmen.

Es reißt das Himmelszelt entzwei,
gebrochene Herzen fallen.
Die Erde rot wie blutende Wunden,
kehlende Schreie sind zu hören.

Felder färben sich, das Korn verdirbt.
Wälder entreißen sich ihres Bodens, Bäumen laufen geschwind.
Tiere entsinnen sich ihrem Instinkt,
kein Sinn mehr für die Flucht, ein Ende ist aussichtslos.
Voller Angst legt der Mensch die Flinte an,
doch der Feind ist stärker,
und erdrückt das Menschlein ohne Gnade nieder.

Die Luft ist stickig.
Die Augen brennen und erblinden.
Der Knall am Schluss betäubt jegliche Sinne,
und die Welt steht am Ende.



geschrieben von: Cruel_Eden

~Göttliche Strafe ~

Saß die Angst auch so tief,
als der Morgen später unterging,
wo der Mond und die Sonne,
sich Guten Morgen und Guten Abend sagten.

Saß die Angst auch so tief,
wo die Dunkelheit das Licht verdeckte,
die Stille das Echo weckte,
und die Menschen sich regten und schreiend das letzte Kindlein weckten.

Saß die Angst auch so tief,
als im Boden das Magma den Himmel grüßte.
Vor Freude, das Meer zum tanze bat,
und der Sturm dem Walde das letzte Geäste brach.

Saß die Angst auch so tief,
wie das ewige Feuer über die Welt fegte,
Die Sinnflut Meter für Meter den Kontinent bedeckte,
und der Himmel aus Asche alles Schwarz verfärbte,
und den Tod über die Menschheit brachte.



geschrieben von: Cruel_Eden

~Wunschträume~

Wenn ich an dich denke,
Dich zu fühlen,
wie ich innerlich verbrenne.
Dieses Leuchten in deinen Augen,
Deine Lippen an meiner heißen Haut, wie ich zerfließe,
wenn du an mir saugst.

Der Sog der nicht enden mag,
überfällt mich aufs Neue in dieser Nacht/und macht dich stark
Die Sucht ist da,
wann kommst du, um sie zu stillen?
Hier bin ich,
allein für dich,
wann kommst du, und nimmst mich endlich?



geschrieben von: Cruel_Eden

~Der verlorene Prinz~

Mein Leben erfüllt von Leid und Schmerz,
eine Geschichte,
die dem Kriege kaltes Schwert gewährt.
Mit einem Durchgang,
der mich damals immer mehr verzehrt.
Zu spät erkannte ich meine Rettung,
die Liebe,
die mich damals verlassen!

Jahr um Jahr verband uns die Sehnsucht,
doch mein Herz verbrannte immer mehr im Kampfe
- nur noch ein Stück heißer Asche!
Du spürtest die Veränderung,
der teuflische Knall im Hintergrund so groß.
Ein Hagel aus Pfeilen durch Soldaten,
meine Kameraden!

Die Niederlage war trotz allem weder fern noch nah,
es dauerte bis es zum Schlusse kam.
Viele mussten von uns gehen,
nicht mal die feindliche Morgenröte in der 1. Schlacht gesehen.
Welch Ironie lege in meinen Worten,
wenn ich sagen würde,
dass wir das Schicksal geküsst.
Anders ausgedrückt: Wir alle sind vom Ergebnis geprägt und erdrückt!

Verlorene, kalte Seelen,
die einst des Krieges treu überlassen,
marschieren nun durch die heimischen Gassen.
Umjubelt und gefeiert von allen Seiten,
verspottet von denen, die die Last auf den verletzten Schultern tragen!

Eine Mimik des Grauens gleich,
eines Gargols Himmelsreich.
Lege Gift auf ihren Zungen,
hätten sie mit allen Mitteln an den Worten ihrer Heldentaten saugen wollen.

So legte ich mir den Umhang der Einsamkeit um die Schultern,
da ich nun merkte, was mich verlassen!
Zarte Haut und ein Hauch auf meinen Lippen,
wo ist dieses Gefühl geblieben?
Weder Freund noch Mutter da, und jemand der mir nah.

Bald schon nahm mich etwas bei der Hand,
was mich vor Jahren berührte und verstand.
Ich konnte nicht anders als zu folgen,
mein Herz verlangte nach Behandlung der tiefen Wunden.




Der Weg war nicht lang,
aber die Angst setzte mir Fesseln an.
Bei dem Gedanken lief das Herz,
und ich spürte den tiefen Schmerz.
Was wen ich zu spät gekommen und du die Frau eines anderen Mannes geworden?
Hunger und Durst war nichts gegen diese Bürde,
wo hatten mich die Götter verlassen,
wenn nicht in der Liebe.

Der Baum am Wiesenrand, hoch oben auf dem Hügel,
weißt du noch, oh mein Schatz, was ich dir dort eins versprach?
Wir saßen umworben und bewundert auf unserem Thron,
besahen das Volk von ….
Doch anstatt wie befohlen nach einem Partner zu „balzen“,
waren unsere Augen nur für denn des Anderen so heiß inne gehalten.
Wir taten das, was man von uns verlangte,
gingen Hand in Hand mit den Herren und Damen,
und tanzten bis in den Abend hinein,
doch in Gedanken an die Nacht unseres Beisammenseins…

Der König hat es schon lange geahnt,
und ließe uns beschatten in dieser Nacht.
Sie wollten uns auseinander reißen als es schon längst geschehen.
Doch wir ließen es nicht dabei bleiben, oh nein,
sie wollten mich bluten sehen!
Sterben sollte ich für diese Freveltat, die ich meiner Schwester in dieser Nacht angetan.
Bluten sollte ich,
nur nicht im Namen des Königs, oh nein,
es sollte wie ein Attentat sein!

Doch ich, der nicht dumm, ließe den Spieß gegen meine Feinde gerichtet,
und floh vor dem Tod im Morgenschein.
Das Herr meines Stiefvaters die letzte Flucht,
keiner erkannte mich auf den Schiffen,
und ich konnte mich ohne Mühe unter sie mischen.

Die Jahre vergingen und ich folgte dem Marsch,
Regen und Gewitter donnerten über mir,
war es ein Zeichen der Götter für die letzte Schlacht?
Ich übte mich in der Zeit wacker im Schwertkampfe,
gewann eine Schlacht nach der anderen mit Strategie,
sah Dinge, die andere nicht sahen,
und durchbohrte die Feinde in Massen.

Im Namen des Königs,
ließ ich es aber nicht verhallen vor jeder Schlacht,
wo schon zu viele wegen Verrates von diesem Mann anonym umgebracht.
Sie alle hatten ihre Geschichte zu erzählen,
und meist die Wahrheit am bitteren Leibe ertragen.
Ich tat es nur für Dich und mich, mein Vaterland,
als ich meine Feinde, meine Verbündeten, einem nach dem anderen umgebracht.



geschrieben von: Cruel_Eden

~Beziehungsketten~

Dein Blick übersät von Tränen,
wenn du mich siehst.
Ich höre dein flehen,
wie du zerfließt.

Ich bin unantastbar,
für dich.
Ich gehöre niemand,
versteh es doch endlich.


Jetzt flehe ich,
lass mich gehen.
Ich breche Herzen,
kann aber meins nicht hergeben.

Es ist alles so sonderbar,
Trauer, Kummer und Leid so nah.
Ohne Regung gebe ich mich dir hin,
die Lust für dich ein Moment,
so kostbar wie ein Ehering.



geschrieben von: Cruel_Eden

~Das Flickenkind~

Ich wünschte mir so sehr,
ich könnte frei sein.
Doch frei sein kann ich nicht,
da mein Schicksal mich einholt und zerreißt.

Sie holen mich zurück,
hoch oben vom Schein der Glückseligkeit.
Falle tiefer immer tiefer in mein Loch hinein,
wo schon warten die Näherinnen zum flicken.

Mich fester einzunähen in den Stoff,
wo ich einst mich so wohl gesonnen.
Nun mich winde aus Angst und Sorgen.



geschrieben von: Cruel_Eden

~Wach(e)zeiten~

Tausend Mal verletzt
Mit einem Lächeln
Versetzt

Es wird schon wieder
Die Zeit heilt Wunden

Sei tapfer
Weine nicht

Eines Tages wirst Du
Den Traummann
Finden

Nun rasch
Ist spät

Sei brav
Schlaf endlich



geschrieben von: Cruel_Eden

~Kummerwellen~

Wellen überfluten
spüre die Wogen

- Wie es Gribbelt

Kummer überdauert
löst Ebbe aus

- Wie es wehtut

In mir
die herrschende Flut





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