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Seiten:1



Aus Ignoranz geboren

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geschrieben von: Nocthurn

Für alle die dazu was los werden wollen.
Hier gehts zur Kritik .


Vorstellung meiner Selbst
Nocthurn nennt man mich und es sagt was ich bin.
N steht für die Nacht aus der ich komme!
O steht für das Omen des hereinbrechenden Dunkels!
C stehet für das Chaos das ich in eiren Leben und Geistern erzeugen werde!
T steht für das Tier, dass nur auf seine Befreihung lauert!
H steht für den Heiden, als welchen man mich bezeichnet!
U steht für das Urelemtare, meiner Kräfte Quell!
R steht für Rebellion gegen falsche Grundsätze und Ideale!
N steht für Natürlichkeit, denn sich selbst verleugnen ist Schwäche!
So erkennt, wen ihr auf Erden gerufen habt!
Geboren aus eurer Ignoranz und eurer Dummheit bin ich erschienen,
um das Volk der Menschen zu läutern.
Ich bin ein Jäger und labe mich am Fleisch meiner Opfer...
Ich bin der Jäger des Kleingeists!


Es ward ein dunkler Herbst
Das Firmament, ein Meer aus grauer Masse.
Im Winde schwankt der Bäume Farbenmeer.
Es ist ein Anblick voll Klasse,
erfreut das Herz so schwarz wie Teer.
Nur zaghaft schickt Schwester Sonne
ihre Strahlen auf die Erde nieder.
Es isr wahrlich Wonne,
Lebenskraft rinnt durch meine Glieder.

Doch nicht mehr lang
und die Nacht kehrt zurück.
Verstillen wirde der Menschen Klang
und nichts Unwertes stört mehr meinen Blick.
Begleitet von meinen Brüdern in den Schatten
geh ich hinaus und bewundre die Welt.
Das Herbstlaub bildet Matten,
ein Bild so unbezahlbar mit Geld.
Etwas ruft nach mir,
es zieht mich hinaus.
Im tiefsten Innern der Seele lauert das Tier.
Wag es nicht zu zeigen, es wär ein Graus.
Doch die Zeit des Dunkels wird kommen,
alles falschen Wesen fallen in den Staub.
Ganz vorneweg die besonders Frommen,
von ihrem Wehklagen wirst du taub!

Doch noch ist es Zeit zu warten.
so schaue ich in eine kühle Herbstnacht.
Bald schon spielen die Götter ihre Karten,
gebrochen ist die alte Macht.
Regen peitscht mir ins Gesicht
und das Haar wird nass.
Ich schreibe dies Gedicht,
das Antlitz blass.
Es wird kalt und die Natur duldet es nicht mehr.
So kehre ich zurück in mein Heim.
Über mir ein dunkles Wolkenmeer.
Ich bin zurück, das dunkle Wesen im selbst schläft ein... vorerst.

Bitte an die Nacht
Mond, Bruder in der Nacht,
schenk mir deine Weisheit,
schenk mir deine Kraft.
Auf das ich kann vollbringen
letztlich mein Werk.
Oh Dunkel mein Herr
Und Schatten meine Brüder,
schenkt mir eure Glanz und eure Glorie!
In Nächten wie dieser fühl ich die innigste Verbindung zwischen uns.
Mich gelüstet nach Jagd…
Mich gelüstet nach Tat!
Einfache Menschenseelen verwirren
Und die Tiefen des Verstandes durchwühlen.
Danach gelüstet es mich…



geschrieben von: Nocthurn

Ein Menschenleben I - Verblendung

Ein Leben beginnt,
hinaus ins Unheil geworfen,
so schlimm, dass das Blut gerinnt.

Dann lernt der junge Mensch recht schnell
viel Grundlagen und was man braucht
und auch zu wissen: Das Leben ist nicht hell.

Die Jugend folgt und Zeit voll Spaß,
ein Leben ohne Sorgen, recht belanglos,
verächtlich schaut man herab auf jene unterm Gras.

Schon wird man älter und die Arbeit fängt an,
eine pure plage, doch es ist Norm,
man führt einen an tiefste Abgründe heran.

S wird man älter und hat Familie,
betrachtet sein Leben und stellt fest:
Es leben in gleicher Weise viele.

Irgendwann, da wird der Körper schwächer,
das Leben traurig von Krankheit verzehrt,
um die Tabletten zu nehmen, füllst den Wasserbecher.

Dann steht der Herr in schwarz vor dir,
seine Sense funkelt im Schein der Deckenlampe,
Spricht: " Es ist vorbei, drum folge mir!"

So verlässt die Seel ihr einstiges Heim,
der Körper stirbt,
man lässt ihn in die Erde rein.

Dein Leben wird bewertet dann
und man stellt fest, es warr belanglos.
Ein Herr in weiß tritt an dich heran.

"So darfst du schauen herab auf Erden
wie aus deinem faulen Fleische
endlich sinnvoll Nährstoffe werden."

Nun hast du deinen Zweck erfüllt
und wirst geworfen ins letzte Chaos,
von Finsternis wirst du eingehüllt...


Ein Menschenleben II - Sehen

Ein Leben fängt an
und gleich ists klar:
Nie reichst du an die Götter ran.

Dann kommt die Zeit in der wir lernen
was wir brauchen im Leben
und von Sonne, Mond und Sternen.

Dann kommt die Jugend
und man merkt, dass man anders ist.
Man folgt der Tugend.

Man blickt nach Dingen
die kein Menschen verstehen mag
und strebt nach hohen Dingen.

Man kämpft mit falschen Grundsätzen,
die den Menschngeist vergiften,
durch sie ihre Welt verletzen.

Man strebt nach Großem und will wissen was die Welt
( ähnlich einem Herren Faust )
innen, außen und sonstwie zusammenhält.

Man blickt hinter verbotne Horizonte,
die kaum jemand zuvor erblickte,
die kein einfacher Menschen je verstehen konnte.

Dann irgendwann endet das Leben.
Dch nur zum Schein...
Und man lässt die Leiche in die Erde ein.

Die Wesen in weiß fürchten einen,
man hat dunkles gesehen und überlebt,
das gelang zuvor noch keinem.

So schickt man dich zurück,
langsam bewegen sich die toten Glieder,
und Finsternis ist in deinem Blick.

Doch schon bald bewegst du einen Narren,
der leicht zu kontrollieren ist,
dazu Schaufeln heran zu karren.

So gräbt er dich aus
und befreit dich uas dem dunklen Sarg.
Dein Anblick ist ihm ein Graus.

Zum Dank für die Hilfe erhält er was:
Eine schnellen Tod!
Vom blute ist das Gras ganz nass.

Finster schaust in die Welt hinein,
einst von allen verlacht
sollen alle nun deine Opfer sein.



geschrieben von: Nocthurn

Schwarze Seele

Man nennt mich Menschenkind,
und dieses folgt dem Gefühl.
Einst wollt ich so sein, wie alle andren sind.
Doch ich merkt schnell es bringt nicht viel.

Ein Denker der im Dunkel wandert
bin ich letztlich geworden.
ein Denker der mit einem Schwachpunkt hadert.
So gern würd ich das Gefühl ermorden!

Doch auch das wäre eine Missetat,
so ists doch Quell des Kreativen.
So tauch ich ein und nehm ein Bad
in einer dunklen Seele Tiefen.

Es ist eine Wandrung im Irrgarten
meiner Schwäche.
Doch was soll ich schon erwarten?
Werd es nie sehen in ebner Fläche...

Das Dunkel ist Weise,
das Dunkel ist grausam,
schickt mich auf lange Reise,
man sucht das hohe, doch es macht einsam.

Aus Einsamkeit ensteht in einer Wolke,
aus Verzweiflung und Suche,
Verachtung für das gemeine Volke.
So schreib ich es, so stehts zu Buche!

Sie verlachen mich und akzeptieren nicht,
nennen andres Denken geistge Umnachtung,
doch schaffen nie, dass mein Rückgrat bricht!
So schenke ich im Austausch meine vollste Verachtung!

Nicht die Menschen qählen mich...
Es ist die Sammlung finstrer Emotionen.
Sie verzehren und schwächen mich.
Und das Volk unterstützt mit dummen Reaktionen.

Wäre der Bosheit meiners Herzens das nicht Einerlei,
dann würd es mich vernichten,
schon längst wäre es vorbei.
Und ich würd hier nicht berichten.

So stehn sich gegenüber
Gut und Böse, Mensch und Tier, Sehnsucht und Hass,
So wechseln beide Seiten über meine Meinung drüber.
Langsam wird das Aug mir nass...

Doch stirbt die eine Seite,
dann siegt die andre.
Das Labyrinth wird zur flachen finstren Weite,
in der ich bis ans Ende wandre.

Schon langsam fängt es an zu dämmern
und die Wände senken sich.
Die eine Seit beginnt ans Herz zu hämmern.
Doch das Böse sehen will ich nich!

So verzehrt sich eine schwarze Seele
und zieht neue Kraft daraus.
Das ist die Art, in der ich mich qähle.
Doch solang ich lebe macht keiner dem Phönix jemals den Gar aus!

So kehr ich zurück in meine Welt.
Es wird finster, der Vorhang fällt.



geschrieben von: Nocthurn

Knochenkönig

Die Knochenhände auf den Armlehnen,
sie sind verfault, doch voller Stärke noch.
Schon längst verlißen ihn Haut Fleisch und Sehnen.
Im Schädel ein großes klaffendes Loch.
So regiert er seit hundert Jahren schon.
Das Leben verließ ihn vor langer Zeit.
Gerichtet ward er durch seinen Sohn,
in dessen Herzen lag der größte Neid.
Doch auch die Rache ist schon vollbracht.
Des Königs Geist irrte umher
und besuchte den Mörder in finsterster Nacht,
der arme Tor stürzte schreiend ins Meer.
Doch der König fand keinen Frieden.
So ward der Körper erneut vom Seelenfeuer erhellt,
niemand sollte je seinen Thron kriegen
und in all den Jahren das Reich zerfällt.

Nun lebt hier schon lange keiner mehr,
nur die Toten sind noch hier.
Doch darum ists nicht leer,
noch immer dienen dem König Mensch und Tier.
Denn nach seinem Tode kam die Trauer
und auch die Pest zog durch das Land.
Sie blieb dort auf lange Dauer,
schon bald war es als Reich der oen bekannt.
Doch die Menschen waren dem König so treu
und blieben so auf Erden.
Begannen ihre Leben im Tode neu
und sehen schon nicht mehr, wie ihre Körper Erde werden.
So herrscht der König auf ewig weiter
in seinem Reich der Toten.
Seine Regentschaft wird erst enden durch vier Reiter.
Der nahenden Apokalypse Boten.


Der Bote

Ich bin das Dunkel!
Ich bin der Schatten!
Gekommen um euch zu richten!
Ein einfältiges Denken zu vernichten!

Ich bin das Dunkel!
Ich bin die Nacht!
Eure Leiber wird das Schwert zerteilen!
Niemand von euch wird mehr auf Erden weilen!

Ich bin das Dunkel!
Ich bin das Finstre!
Erst wenn keiner von euch mehr die Erde schändet
ist mein großes Werk vollendet!

Es ist das alte Spiel,
der Kampf von Hell und Dunkel,
es ist das alte Spiel,
doch vom großen Gleichgewicht wissen wir nicht viel.
Gut und Böse liegt im Auge des Betrachters.

Ich bin das Dunkel!
Ich habe die Macht!
Eure Seelen werden im Dunkel brennen,
da könnt ihr noch so schnell auch rennen!

Ich bin das Dunkel!
Ich bringe die Nacht!
Wieder rein wird unsrer Mutter Kleid,
wenn ihr alle sterbt ist es soweit!

Ich bin das Dunkel!
Ich bin der Vollstrecker!
Mein Herz es ist ein schwarzer Ball,
meine Seele ein undurchdringlicher Schatten im Weltenall.

Es ist das alte Spiel,
der Kampf von Hell und Dunkel,
es ist das alte Spiel,
doch vom großen Gleichgewicht wissen wir nicht viel.
Gut und Böse liegt im Auge des Betrachters.

Ich bin das Dunkel!
Ich bin der Schöpfer des Meeres aus Blut!
Da liegt ihr nun geschlachtet darnieder!
Und euere elenden Seelen kehren nie mehr wieder!

Ich bin das Dunkel!
Ich bin mein eigener Herr!
Nun ist es vollbracht, doch das Herz ist schwer.
Wirkliches Glück fühle ich nimmermehr.

Ich bin das Dunkel!
Ich bin der Richter!
Nun habe ich es letztlich vollbracht!
Und auf Erden herrscht ewige Nacht!

Es ist das alte Spiel,
der Kampf von Hell und Dunkel,
es ist das alte Spiel,
doch vom großen Gleichgewicht wissen wir nicht viel.
Gut und Böse liegt im Auge des Betrachters.

Ich folge dem Dunkel!
Ich bin ein Narr!
So dachte ich, es würde so enden,
doch sollte sich alles ganz anders wenden.

Ich diende dem Dunkel!
Und das Dunkel befiehlt!
An den Abgrund des Chaos tritt er heran,
um sich zu richten, der der alles begann.

Es ist das alte Spiel,
so erschaffen sich Hell und Dunkel.
Es ist das alte Spiel,
vom Sinn der Existenz wissen wir nicht viel.
Wert und Unwert liegt im Auge des Betrachters!


Dämonenliebe

Wenn die Sonne ihre Bahnen zieht
am Horizont, den ich nur seh.
Dann denke ich ich, dass sie entflieht
und Asche fällt wie Schnee.
Wenn ich das Feuer in den Flüssen
sich seinen Weg durchs Gestein Bahnen seh,
nur einmal möchte ich es küssen,
ihr Antlitz zart wie Klee.
Wenn meine Waffe Körper zerfetzt
und Blut über meine Arme rinnt,
dann fühle ich mich doch verletzt,
verzaubert hat mich ein Menschenkind...

So schön, man kann es niemals nennen.
Soll ich mich zu ihr bekennen?
Was spielt das Schicksal für ein Spiel?
Warum nur gerade dies Gefühl?

Doch mein Herr lässt mich nicht ruhn,
so muss ich weiter für ihn schlachten.
Doch jeder Gedanke hat mit ihr zu tun.
( Davor sie mich nicht bewachten... )
Das Herz es springt mir hin und her
und Feuer regnet vom Himmel herab,
zischend verdampft das Blut im Meer
und die Köpfe der Toten rollen bergab.
In meiner Wut vernicht´ ich viele
und lösche ganze Städte aus.
Es ist fast so als wenn ich spiele,
und all die Menschen sind schnell raus.

So schön, man kann es niemals nennen.
Soll ich mich zu ihr bekennen?
Was spielt das Schicksal für ein Spiel?
Warum nur gerade dies Gefühl?

Und am Tag an dem das Jahr beginnt
steige ich zu dir hinauf.
Und suche dich oh schönes Kind,
dann nimmt das Schicksal seinen Lauf.
Und Samhain wrd endlich da
und die Leute bemerkten mich nicht,
sie sprangen und sangen:"Tralala!"
und hielten mich für einen verkleideten Wicht.
Doch diesmal war es mir egal,
ich hat ein andres Ziel vor Augen.
Heute ward ich nicht brutal,
auch wenn sie sonst zu gar nichts taugen...

So schön, man kann es niemals nennen.
Soll ich mich zu ihr bekennen?
Was spielt das Schicksal für ein Spiel?
Warum nur gerade dies Gefühl?

Endlich da fand ich dann dein Haus,
ich schlich mich durch den Flur,
die Menschenwelt ist mir ein Graus
und Punkt 12 schlägt auch schon die Uhr.
Knarrend ging die Türe auf,
sogleich bist du erwacht.
Schautest entsetzt zu mir hinauf,
habe dich um deinen Schlaf gebracht.
Ein letzter "freudger" Schrei hallte durch das Zimmer,
dann wurden deine Glieder starr
und letztlich schwiegst du dann für immer.
Und nur ein Loch wo einst das Herz mal war...

Wie konnte sie es wagen?!
Elendes Menschenkind,
mich mit dummer Liebe zu plagen,
nun ist sie da, wo all meine Opfer sind.
In meiner Heimat, dem Höllenhort,
nur kurz war sie auf Charons Schiff.
Dann schmiss der Fährmann sie von Bord
und ihre Seele zerschellte an einem Riff.
Er tat dies auf besondren Geheiß,
hat sie nur für mich versenkt.
das ist ein wahrer Freundschaftsbeweis,
und letztlich hatte sie mir ja ihr Herz geschenkt....



geschrieben von: Nocthurn

o.O ( Irrsinn )

Ich bin das Nichts,
drum bin ich etwas.
Doch dann bin ich nicht mehr nichts, sondern etwas,
nämlich das Nichts.
Doch dann bin ich nicht mehr das Nichts und wenn ich nicht mal mehr das Nichts bin,
dann bin ich nichts.
Doch das muss man benennen und ich sage:
Ich bin das Nichts....


Fenster

Langsam versinkt die Sonne hinterm Wald,
draußen wirds dunkel und Nacht haben wir bald.
Wenn ich so aus dem Fenster blicke,
frag ich mich oft: Was ist mein Leben?
Eine Existenzberechtgung muss es ja geben.
So bin ich vieles und nichts bin ich.
Bin ich Prophet,
doch meinen Worten lauschen sie nicht.
Bin ich ein Führer,
doch folgen sie nicht.
Bin ich Teil des Systems,
so braucht man nicht mich.
Bin ich ein Mensch,
doch wartet keiner auf mich.
Bin ich bloß anders,
so sehe ich mich.
Bin ich wohl der Gegenpol der Welt.
Das Wesen, das allen den Spaß vergelt.
Es ist ein kosmisches Komplott!
Könnt ich schöpfen, wär ich der Christengott!


Wenn Schatten das Licht anbeten

Welch Wesen trat da in mein Leben?
Sie wirbelt es durcheinander gar,
doch ich find sie wunderbar.
Nie hätt ich gedacht, das würd es geben.

Einst fand sie mich im Gewirr der Leute,
durch Zufall traf sie ihre Wahl,
oder war es bereits Schicksal?
Sie ist mir unersetzlich heute...
Sie schaffte was nie jemand tat,
sie erwärmte mir das Herz
und linderte der Seele Schmerz,
öffnete der Emotionen Grab.
So wandelt sie auf Erden,
ein Geschöpf dem schönsten Engel gleich,
so lieb, so nett, an Güte reich,
Nie kann ich ihr ebenbürtig werden.

Bin ich eine Nachtgestalt,
geblendet vom Glanz ihres Seins,
ihres Antlitzes undurchdringbaren Scheins.
Sie weckt die Sehnsucht, ein Gefühl so alt...

Kaum Worte find ich sie zu beschreiben,
keines wird ihr voll gerecht,
die Feder fliegt und auch mein Wille ist echt,
Doch was schreiben ohne dabei zu untertreiben?

Sie ähnelt ja so vielem was Schönes existiert,
so ist sie schön wie des Vollmondes Glanz,
ihr Wille ist stark, ihre Seel ganz
und gar rein, nicht korrumpiert
wie mein Herz...
Sie erzeugt soviel Freude und auch Wärme
und deshalb hab ich sie so gerne.
Sie schränkt ihn ein, den Seelenschmerz.

Wenn sie so schreibt
seh ich sie vor mir,
es weckt etwas verstecktes gleich hier.
Schon beim ersten Male hat sie sich mein Herz einverleibt...

So zieht der Mond seine Bahnen
und die Nacht legt einen dunklen Schleier auf die Welt,
so ist die Stadt, wie es mir gefällt.
Doch etwas tu ich schon ewig planen...
Oh Bruder Mond, führe mich zu ihr.
Allein bin ich schwach,
das Dunkle in mir, es macht Krach!
Es zehrt an mir wie ein Vampir!
So lasse mich auf deinen Strahlen reisen
auf das ein Verdammter Erlösung findet
und sich nicht in ewiger Pein nur windet.
Ich will auch ihr meinen Wert beweisen.

Ich bin nur ein Jünger der Nacht,
und mein ganzer Besitz sind meine Gedanken.
Indem ich sie erzähle, öffnen sich die Dornenranken
vor meines Herzens verwunschenem Schloss und ich gewinn an Macht.
Zerissenheit erzeugt sie in meiner Seele,
auf der einen Seite unendlich Freude,
auf der anderen Schmerz, dass ich fast heule...
Es ist doch paradox wie ich mich qähle...

So denk ich an ihr Engelsgesicht
und tiefste Zufriedenheit durchflutet den Leib,
tiefest Zuneigung fühl ich zu dieser Maid,
was ist es? Belohnung oder Strafgericht?

Nie sah ich sie,
spürt ich sie,
hört ich sie,
war sie in meiner Nähe.
Doch schon ists um mich geschehen.
Wie kann sowas nur gehen?
Sollt je mir etwas geschehen, bevor ich bei ihr war,
dann werden ich zurückkommen und es wird wahr.

Auf ewig werd ich sie beschützen
vor allen Übeln die es gibt!
Und selbst wenn mein Leib dabei fällt, werde ich bleiben,
mir ihre Feinde Seelen einverleiben!
Niemals werden sie es wagen,
nochmal grundlos ihren Namen zu sagen!
Wenn sie glücklich ist, dann wird es sein,
dass ewge Freude zum ersten Male, kehrt in meine Seele ein.
So sehr habe ich sie vermisst...
Und wenn ich diese Welt verlasse,
schau ich auf mein Werk zurück:
des Fräuleins schönstes Lebensglück.
Und zufrieden verschwindet Nocthurns Seele in der breiten Masse...



geschrieben von: Nocthurn

Die Frage nach dem Grund

Sie ist so schön, sie ist so rein,
Doch Glück im Leben darf nicht sein.
So weit entfernt lebt sie,
wenn sie hier wäre... - Utopie.
Nur einmal möchte ich sie sehn.
Ihr von Angesicht zu Angesicht gegenüber stehn.
Dann zeig ich mich erkenntlich und fall auf meine Knie.
Doch ich ahne es passiert doch nie...
Ich fühle mich wie der Götter Ball,
spielen mit mir und verhöhnen mich überall.
Immer wedeln sie mit einem Zettel namens Glück
und kurz bevor ich ihn erhasche, ziehn sie ihn zurück...
Es ist wirklich so, das Leben ist ein Test.
Als einzger lebender Mensch im Land der Pest.
Hassen sie mich?
Oh Götter ich versteh es nich´ ...

Nur einmal möchte ich sie berühren,
die Wärme ihres Körpers spüren.
Mein Ohr würd jauchzen, wenn es ihre Stimme hört.
Und wenns auch nur ist, weil sie sich empört.
Und so verzehren sich nach ihr
mein Herz, meine Seele und auch das Tier.
Schon ein Bild von dieser Schöhnheit
macht das Irre zur Gewohnheit.
So bin ich doch beeinflussbar,
es schmerzt und ist nicht wunderbar...

So kanns kommen, wenn ein Engel in dein Leben tritt,
es nimmt dich kräftetechnisch mit.
Oder ist sie eine Dämonenfrau
und zerrt meine Seele in ihre feurigen Bau?
Oh sie ist so unbeschreiblich,
alles was ich schreibe wirkt so leidlich...

Nur einmal sie in meine Arme schließen,
nur einmal,
was dann geschieht ist mir egal...
So werde ich verbrennenin meiner Sehnsucht Wut
zu feiner dunkler Menschenglut.
Ob ich sie jemals seh ist ohne Belang,
so oder so fängt die Brust zu schmerzen an...
Nur einmal möcht ich ihr Antlitz im Mondlicht strahlen sehen,
bei jenem Anblick würd ich wohl vergehen.

Sie ist zu gut für dieses Leben,
keiner kann wahres GLück ihr geben...

So brenne ich in tiefster Quahl...
Doch wem erzähl ich das? Ist auch egal...



geschrieben von: Nocthurn

Zombie

Zitternd wandert die Hand über das Blatt,
Papier so einfach wie es jeder hat.
Es ist noch ganz nass,
nicht lange tot und schon so blass.
Kaum erkenne ich mehr die Worte,
und sehe fremde Orte.
Was ist nur mit mir geschehn,
so habe ich die Welt noch nie gesehn.
Langsam wandert mein Blick über meinen Arm,
früher floss das Blut hier durch und er war warm.
Doch ein langer dünner Schnitt,
zeigt auf grausge Weis, es gibt kein zurück.
Handelte gegen das, was das Herz gebiert,
ich war der Narr der stets verliert.
Und so nach einem Ritual
endete mein Leben und es begann die Quahl.
Doch nicht lang schau ich mich um,
ein heller Schrei, ich fahr herum.
Ein Fräulein, schön und an Jahren jung,
doch von Fleischlichkeit hat ich genung...
Es ist nun eher das Fleisch, das interessiert,
sie schaut so gar nicht amüsiert.
Doch sie ist ein wundervoller Schmaus,
und schnell ist auch ihr Leben aus.
Vorzüglich war das Mal,
doch schon bald ists mir egal.
Ich brauche mehr, der Hunger schreit!
So leck ich genüsslich die Finger ab soweit.
Und die Jagd beginnt von neuem,
die Menschen werden sich nicht freuen...


Sehnsucht und Abschied

Ich bin das Wesen der Nacht,
ich bin ein stolzer Dämon, ein Wesen voll Macht!
Im Kampfe kann kein Mensch mir das Wasser reichen
und kein Wehklagen kann mein Herz erweichen.
Doch heute sattel ich mein Ross und reite zu ihr hin,
in dieser Vollmondnacht, besuch ich meine Königin.

Auf dem Felde Thanatos,
sendete sie die Botschaft los.
Ich reite zu ihr,
auf das Feld voll Mord und Gier.
Es ist leer nur vereinzelt ein Baum,
der volle Mond strahlt wie im Traum.

Ein dunkler Schatten, sie steht dort
an des Todes Heimatort.
Schnell spring ich vom treuen Ross
und stürme auf die Geliebte los.
Innig beginn ich sie zu umarmen,
vor dem Glücke kann dich keiner warnen.
So schau ich in ihr bleiches Gesicht,
in ihren klaren Augen spiegelt sich das Mondlicht.
Zärtlich wandert meine Hand durch ihr Haar,
schöner kanns nicht sein, es ist wunderbar.

Endlich darf ich sie sehen, doch nur für kurze Zeit,
muss zurück in die Schlacht, bald ists soweit.
Doch im Moment ist vergessen all die Eile.
Sekunden verharren in ewiger Weile.
Chronos ist uns wohl gesinnt,
in meinem Leib, das Blut gerinnt.
Ich brauche nicht viel im Leben,
mein Schwert, mein Ross, Beerensaft von dunklen Reben.
Und für die Kraft meiner tödlichen Hiebe,
denk ich an sie und ihre unendliche Liebe.
So halt ich sie und sie hält mich,
unser Glück zerstören vermögen sie nich´.

So wissen wir, dass wir uns wieder trennen müssen
und beginnen innig uns zu küssen.
Doch schon ruft die Schlacht nach mir,
ich sattel auf und reite fort von hier.
Hinaus in die finstere Nacht,
die all dies hat hervorgebracht.



geschrieben von: Nocthurn

Soldat

Wenn das Sonnenlicht sich in ihren milchigen Augen bricht,
Wenn das kalte Blut aus ihren Körpern dringt,
Wenn ich mich dem Schmerz im Leib ergebe,
dann weiß ich, dass ich lebe.

Wenn das Donnern der Geschütze in meinen Ohren hallt,
Wenn ich hör wie Kugeln nur knapp mein Haupt verfehlen,
Wenn ich Feinden den Tode gebe,
dann weiß ich, dass ich noch lebe.

Wenn ich denke an all die Schreie und all das Klagen,
Wenn ich mich erinner an die gefallnen Kameraden,
Wenn an meinen Händen klebt das Blut der Feind rot,
dann weiß ich, innerlich bin ich schon tot.

Wie ein Zombie auf dem Schlachtfeld kämpf ich weiter,
aus einer alten Wunde trieft der Eiter.

Neben mir wird ein Kamerad vom Mörserfeuer zerfetzt,
ein andrer durch die Splitter verletzt,
Hunderte fallen im Kugelhagel der Maschinengewehre,
doch ich fühl nichts mehr, die Seele - Leere.

Wie ein Zombie auf dem Schlachtfeld kämpf ich weiter,
so überwinden wir die "Spanischen Reiter".

Ein Flammenwerfer brennt einen Bunker aus,
und die brennenden Feinde rennen heraus.
Einer fällt vor mir in die Erde,
mich anflehend, dass ich ihn erlösen werde.
Und grausge Ironie,
trifft den Bunker jetzt die Artillerie.
Zerfetzte Leiber liegen nieder,
den Anblick seh ich immer wieder.
In meinen Gliedern wiegt die Schwere,
doch ich fühl nichts mehr, des Herzens Leere.

Wie ein Zombie unter vielen leide ich weiter
und täglich wird die Front nur breiter.

Da rollen schon feindliche Panzer heran,
ein Geschütztreffer zerfetzt 15 Mann.
Es machte "Bumm", es machte "Peng",
sie standen gänzlich da zu eng.
Doch plötzlich fährt Schmerz durch meine Brust,
dass ich elend sterbe, hab ich schon immer gewusst.
Der Treffer reißt mich von den Beinen,
der Schmerz ist unermesslich, ich muss weinen.
Blut schießt aus der Wunde, ein Feind tritt heran,
Zum Kamerdaen spricht er: "Durchschusswunde...", und schaut mich mitleidig an.
So zieht er seine Waffe, richtet sie auf den Kopf aus,
er will nur helfen, ein Knall und es ist aus.


Engel der Apokalypse

Alles was auf Erden wandelt
erfüllt irgendwie auch einen Sinn
nach dem es handelt
und nach langem Denken weiß auch ich wer ich bin.

Götter erschufen mich aus Arroganz,
wollten ihr Ebenbild kreieren,
und so schafften sie es auch ganz,
wie konnte denn das nur passieren?

So kam das Böse dann auf Erden,
es kam um zu vernichten,
es kam damit die Lebenden geschlachtet werden,
es kam um sein dreckiges Werk zu verrichten.

So baute schließlich ich mir Waffen
die immer besser können verletzen,
wie könnt ich sonst es schaffen?
Einen jeden Leib werd ich zerfetzen!

Blutgier trage ich im Herzen,
und alles wird mir schnell egal,
ich lab mich an der lebenden Schmerzen
und ihrer ewgen Todesquahl!

Und dann muss ich mein Werk vollenden
und den Quell des Lebens töten,
schließlich muss auch die Erde verenden,
ich quähl und schände sie, wo sonst ein andrer würd vor Scham erröten.

Ich arbeite nach tausenden Jahren unbewusst,
denn meine Meister schenkten Vergessen mir.
ineffektiv wär ich, hätt ich noch davon gewusst,
Ich bin das böseste Raubtier!

Ich hab weder Hörner noch gefiederte Schwingen,
doch zu meinenm Titel werd ich mich bekennen,
harmlos seh ich aus und werd den Tode bringen,
den Engel der Apokalypse könnt ihr Menschheit nennen!

Götterschlächter

Schauen wir auf unsre heutge Welt,
sie ist so garstig, dass sie nicht mehr gefällt.
Das Leben ist ein einziger Test,
voller Elend, Gewalt, Hass und Pest.
Die Menschen werden in die Welt geschmissen
auf dass sie ewig müssen das Gute missen.
Diese Schöpfung und ihr Herr haben versagt,
doch Hilfe und Erlösung werden auf das Jüngste Gericht vertagt.
Was will man als Mensch da tun?
Entweder man übernimmt die Bosheit oder man muss in ewiger Pein dann ruhn.
unser Schöpfer ist das grausigste Wesen, das je existierte,
schuf das Leben und experimentierte.
So sind wir Diener der Fleischlichkeit geworden,
die täglich sich gegenseitig ermorden.
Und seinen Vasallen auf Erden gibt er den Auftrag,
den Geist der Menschen lügentechnisch zu vernebeln, so gut ein jeder es vermag.

Ein jeder lebt in hoffnung auf Erlösung,
doch nach dem Tode kommt die Ernüchterung.
Es ist kein schöner Ort an den wir kommen.
Es ist das finstre Zwischenreich, wo das letzte Licht wird uns genommen.
Und somit zeige ich Gott, dass ich ihn hasse!
Und steche hervor aus der breiten Masse!
Nein ich lass mich nicht als Ball benutzen!
Und wenn er die Aufruhr sieht, wird er stutzen!

und wenn mein Leben endet irgendwann,
dann fängt die wahre Schlacht erst an!
So nehm ich mir die Klinge und sprech zu ihnen,
all denen die einem diabolischen Gotte dienen!
Und versammel die gequählten Geister,
kämpf als ihr Bruder, nicht als ihr Meister!
Und gemeinsam werden wir Gott dann richten
und sein elendes Werk vernichten!
Er wird schreien in ewiger Pein
und fragen: "Wie konnte das nur sein?!"
Die Sklaven zerfetzen ihre Ketten
und werden sich schließlich selbst erretten.
Niemals mehr wird man uns beherrschen,
Friede wird auf Erden herrschen...



geschrieben von: Nocthurn

So, auf persönliche Wunsch stelle ich auch diese recht böswilligen Werke hier herein, dazu sei zu sagen, dass man immer hinter den Sinn der Worte schauen muss. Das Geschriebne muss nicht gefallen, es soll realistisch und mit Aussage sein.

Wer ein Problem mit moralisch verwerflichen Dingen hat, sollte dies nicht lesen.




Moderner Irrsinn

Ein einsamer Wandrer zieht durch die Nacht.
Gar seltsam und von allen verlacht.
Schaut sich an eine dunkle Welt.
Ein Hund in großer Ferne bellt.
Die Stimmen plagen ihn schon lang,
so störend grausam ist ihr Klang!
Sein Blick ist finster und vollkommen leer,
eine tote Seele im Schattenmeer.
Dann langsam werden die Stimmen laut,
vor ihren Worten es ihm graut.
Ein Menschlein so unwissend geht an ihm vorbei,
denkt nur an des Lebens Plackerei.
Doch schon bald sollten scharfe Klingen
Ihm die Ruhe für immer bringen.
Wie es ihm die Stimmen sagen
Beginnt er nun ihn stark zu plagen.
Das Messer hat er fest im Blick
Als es trifft auf des Fremden Genick.
Kein laut von dem trübt mehr die Nacht,
die Todestat, sie ist vollbracht!
Blut rinnt langsam über den Asphalt,
der Anblick ist ja schon so alt.
Aus der Nähe hört man Schreie und Krach.
Doch er hört es nicht, jeder andre ist wach.
Das Blut rinnt von der Klinge seiner Waffe,
kostbar süß, kommt’s in die Karaffe.
Eilig füllt er den Safte ein,
sollt später ihm ein Genusse sein.
Doch schon nähern sich Sirenen
Von den Staatsdienern, ja von denen.
Doch der Lärm interessiert ihn nicht.
Ein Lächeln zieht sich über sein Gesicht.
„Geben sie auf!“, sagt einer in Grün.
„Dann wird ihnen nicht solch heftge Strafe blühn!“
Lächelnd hebt er seine Augen,
wollten sie ihm den Safte rauben?
Doch er ist ja nett und teilt gern,
am Himmel leuchtet nur für ihn ein Stern.
Langsam streicht die Klinge über seine Kehle,
denn eine Stimme sagte: “Wähle!“
Nun konnten die Grünen sein Blute haben
Und sich an seinem Aroma laben.
Doch die Stimmen enden nicht, aber werden netter…
„Nach den neusten News, kommen wir nun zum Wetter.“





Eine kleine Idee

Starr liegt ein Menschlein im Dreck,
der Mörder ist schon lange weg.
In einer Lache aus dem Blut so rot,
richtig geraten, der Mensch ist tot.
Doch was ist er nun?
Hat es was mit Religion zu tun?
Nein! Vielmehr mit Biologie!
Denn ich vertrete die Theorie,
was dort im Staube liegen tut
ist tote Masse und maximal als Tierfutter gut.
So fault das Fleisch, das Blut gerinnt,
die letzte Tat des Toten beginnt.
Will der Erde einen Gefallen tun
Und noch in Weilchen in ihrem Schoße ruhn.
Dann gibt er ihr, was sie ihm gab,
ja meine Damen und Herren, so läuft es ab.
Schon nach kurzem setzt ein die Zersetzung.
Ich nenne dies Erde-Dünger-Benetzung.
Und nach einer Weile, ach wie nett,
liegt im Dreck nur noch ein Skelett.
Ein schönes Spielzeug wenn gewaschen,
oder auch Zimmerdekoration oder für Knöpfe an Taschen.
Sie sehen, meine Damen und Herren,
den Mörder wird man noch einsperren.
Drum sag ich, Särge und Urnen sind nicht von Nöten,
denn irgendwann wird uns alle das Leben töten.
Lasst die Toten auf dem Rasen liegen.
Denn solch günstger Dünger ist nur schwer zu kriegen.
Doch warum gehen sie?
Was halten sie nun von meiner Utopie?
Ach ich verstehe schon,
sie rennen empört hinaus, doch wollen nur zum Telefon.
Sage ihren Firmen dann meine Idee.
Und werde dann reich, hagelt Scheine wie Schnee!
Ich muss ihnen zuvorkommen,
es ist meine Idee, das sollen erkennen all die Frommen!
Komm treues Messer,
wenn ich es zeige verstehen sie es besser…



geschrieben von: Nocthurn

Nachtaktiv

Wenn langsam die Sonne untergeht
und ein kalter Herbstwind weht,
dann weiß ich welche Zeit beginnt,
in mir erwacht das Schattenkind.

Wenn kein Licht mehr meine Augen berührt
und den Geist mit Lügen verführt,
dann bin innerlich ich froh.
Jeden Tag verläuft es so.

Die Dunkelheit beherrscht die Welt
und der Mond ist der einzige der noch das Land erhellt.
Die Wwesen der Schatten werden wach
und ihr Opus Nocturni veranstaltet Krach.

So springen sie im Dunkel umher,
auf der Jagd nach Beute, die Suche ist nicht schwer.
Und immer verfolgen und verwirren sie mich.
Dann denke ich: Warum eigentlich?

Es scheint fast so, als wäre ich einer der ihren
und niemals wolln sie mich verlieren.
So entsage ich dem Tag,
von dessen Dienern mich keiner mag.

So wandre ich im Dunkeln
und plötzlich seh ich all das Schöne funkeln.
S zeigen meine Brüder mir in der Nacht,
welch Schönhet hat die Welt hervorgebracht.

All das gute plötzlich so nah,
früher dacht ich, es wäre gar nicht da.
Doch irgendwann wird müde mir der Geist
und das passiert zu früh mir meist.

Die Nacht ist lang, hat gerade erst begonnen,
doch schon hat des Tages Einfluss über mich gewonnen.
Die Augen fallen mir zu
und ich brauch meine Ruh.

Muss mich trennen von der schönen Nacht,
und so werd ich im Geiste bei ihnen sein, bis die Sonne erneut erwacht.



geschrieben von: Nocthurn

Göttin

Oh, welch Wert hat meine Göttin nur,
ist sie nicht da, wart ich und schau auf die Uhr.
Welchen Wert sie hat, erkenne ich erst jetzt,
wenn das Schicksal uns trennt, ich bin verletzt.
Wenn spontan sie mich verlassen muss,
alles was mir bleibt ist ein gedanklicher Abschiedskuss...
Verbale Angriffe sind mir gleich und wirken nich´.
Doch wenn sie nicht da ist, zerreißts mich innerlich.
Ich weiß, bald seh ich sie wieder,
doch bis dahin fährt Schmerz mir durch Seele, Herz und alle Glieder.

Dass ich sie brauch, hab ich schon lang gespührt,
seelisch ward ich wirklich schnell verführt,
sie hat das Tiefste in meiner Brust berührt.
So hat sie mein Herz an sich gebunden,
Trennung von ihr hab ich noch nie überwunden,
doch wenn ich bei ihr bin kann mich nichts verwunden!

Sie ist die Göttin, die über meine Geisteswelt regiert.
Doch die Situation ist so kompliziert.
Einmal möchte ich sie nur sehn,
doch wenn das geschieht, kann ich nie mehr von ihr gehn.
So gern fröhnt ich für sie der Minne,
unterhielte damit all ihre Sinne,
doch Musik zu schaffen vermag ich nicht zu tun,
so muss auf ewig meine Laute ruhn.
Ewig spührte ich das Leid der Einsamkeit,
doch schlimmer ists zu lieben über Entfernung so weit.
So denk ich an ihr anmutiges Wesen immerzu,
nimals finden meine Gedanken ihre Ruh´...

Ich bin der Schatten, sie ist das Licht.
Ob die Verbindung möglich ist, ich weiß es nicht.
Der Schatten der am Licht zerbricht.
Doch gibt sie meinem Leben einen Sinn,
ich freue mich, dass ich Teil ihrer Welt noch bin.
Auf das unendliche Freude ich durch sie gewinn´.

Sie zieht die Massen mit ihrem edlen Wesen in ihren Bann,
Ich bin ein gebrochnes Wesen über das man sich nur wundern kann.
Sie ist ein Engel so unschuldig und rein.
Ich bin ein Dämon, leute Menschenquahlen ein.
Wenn sie das Leben ist, bin ich der Tod.
Ist sie der Reichtum, bin ich die Not.
Wenn sie im Lichte strahlt, steh ich in den Schatten,
ist sie das Korn, bin ich die Ratten.
Wo die Menschen das Fräulein lieben,
drohen sie dem Unhold mit Hieben.

Lang war ich als Seemann auf dem Meer der Verzweiflung bekannt,
bis ich einst sah das Land.
Langsam ist das Schiff zum kentern verurteilt,
doch bis ans Ufer zu schwimmen bin ich bereit.
Und wenn ich muss erstürmen 100 Festen,
und wenn ich muss bestehen gegen die 1000 Besten,
und wenn ich muss stürzen ganze Reiche,
niemals wird man sehn, dass ich weiche!
Ich zieh in die Schlacht mit der Klinge,
ein jeder Tag ein Kampf, in dem ich um sie ringe.
Und alle Hindernisse müssen weichen,
letztlich werd ich dich erreichen!
Niemand nimmt dich mir wieder weg,
wer es wagt, wird fallen in den Dreck.

Es ist seltsam und fast schon leidlich,
niemals hab ich sie getroffen und trotzdem lieb ich sie unbeschreiblich.
Haltet über mich Gericht,
es stört und kümmert mich nicht.
ich folge der Sprache, die das Herz nur spricht.
Und wenn das alles stürzt mich ins Verderben,
ohne sie kann ich nicht glücklich werden,
und ich seh keinen Sinn dann mehr zu wandeln hier auf Erden...



geschrieben von: Nocthurn

Unnennbar

Was ist das Wort mit L, ich mag´s nicht nennen.
Ein jeder wird es letztlich kennen,
nur schwer kommt man wieder da heraus.
Und es zeichnet sich durch Schmerzen aus.

L steht für das, was man dafür gibt, das Leben.
I steht für das Innigste, es lässt das Herz erbeben.
E steht für die Euphorie, wenn du das Geliebte in deinen Armen weißt.
B steht das Brachiale, welches beim Gegenteil dich von innen zerreißt.
E steht für die Emotion, sowohl die gute als auch die schlechte.

Doch im Leben passiert es nur, sie ist das Echte.
Sie reißt dir eine tiefe Wunde
und schließlich gehst daran zugrunde...


Nightguard

When the bright moon rises on the horizon in my sight
I feel the creatures of darkness and hear theire song of the night.
There in the village down to the mountains feet
lives a thing mightier than my mightiest foe, controling my heartbeat.
There lives a maid, a beauty so pure.
She is my ill heart´s cure.
And every single night
I´m looking down to her house, hoping she´s allright.
And every single evening when all creatures start their hunt for human meat,
I run as fast as I can to the woodlands feet.
So I´m sitting on my maids houses roof
on could say it is my proof.
And when the time is right I fight against my brothers in the dark.
In the end there´s just blood on the pavement and you hear the bishops dog bark....



geschrieben von: Nocthurn

Erinnerung

Wenn ich wandle in finsterer Nacht,
zeigt sich meinem Aug, welch Schöhnheit ward hervorgebracht,
durch unsrer Schöpfung Urquell Becken
drang das Leben in aller Erden Ecken.
Doch dann schau ich und sehe Menschenwesen
und in all den Jahren lernt ich lesen.
Ihr Blick ins Innre glasig leer,
Ihre urtümlichen Kräfte erkennen sie nimmermehr.
Sehen sich als das höchste existierende Gut,
doch durch unser aller Adern fließt das gleiche rote Blut.
Wir alle sind Kinder der Natur
und einst waren all unsre Geister rein und pur.
Doch vergiftet sind sie heute,
überall nur noch egoistische Leute...
Doch unser aller Mutter kann den Schmerz nicht mehr ertragen.
Und schon längst begann sie uns ihr Leid zu klagen.
und die Wut brennt mi im Herzen,
ich fühl mit ihr doch all die Schmerzen!
Wie kann man seine Herkunft bloß ignorieren?
Wie kann man so töricht nur agieren?
Wie kann man bekämpfen den eigenen Quell?
Wie kann man vergessen nur so schnell...

Oh Natur, vergessne Schöhnheit im Weltenall.
Entstandst vor so langer Zeit bei einem Knall.
Ich fühle rieche, schmecke, sehe, denke dich.
und ohne zu lügen find ichs gar herrlich.
In weiter Steppe und in tiefsten Wäldern,
im Brachland und in Weizenfeldern,
in hohen Bergen und tiefen Schluchten,
in kleinen Seen und großen Buchten.
in all deinen Kindern seh ich Segen,
ihn erneut zu erkennen muss man die Menschen bewegen.
So schwör ich bei Feuer, Wind, Wasser, Erde und Schatten:
Die Menschen werden erkennen, was sie immer an dir hatten.

Und wenn nicht werden sie von deine Tränen fortgespühlt.
und nach ihrem Untergang werd ich sagen:
Ich habe nichts gefühlt.



geschrieben von: Nocthurn

Kleiner Tod I

Das Leben ist schon ein seltsam Gehabe,
Sie sagen es wäre ein Kleinod.
Im Endeffekt kommt nur eins in Frage:
Die Liebe ist ein kleiner Tod.

Erst kommt die Einsamkeit
und man bemerkt die Begrenzung
der großen Welt so weit.
Und sehnt sich ewig nach Ergänzung.

Und nach langer Suche darf man endlich finden.
Vor dir schwebt das Messer auf und nieder,
die Seel´n sich aneinander binden,
so geschieht es immer wieder.

Der Geist verwirrt, das Herz das rennt,
langsam ritzt die Klinge durch die Haut,
und die Seele in ewiger Sehnsucht brennt.
Und doch ist man durch jedes Wort erbaut.

Dann folgt die Sorge und stärkere Quahl,
das Messer schneidet Muskeln schon,
es zu beenden stehst vor der Wahl,
Statt Hilfe erntet man nur Hohn...

Ich blute steh vor meinem Ende,
der Abschied an die Türe klopft,
Sie sticht zu, führte die Klinge schon immer behende,
Und mit dem Blut vermischt, aus dem Aug´ein Tränlein tropft.


Kleiner Tod II

So liegt der Quahlen Opfer auf der Erde,
auf dass er schnell zu Staube werde.
Langsam kommt heuchlerisch die Reue angekrochen,
so hat er ihr sein Herz erbrochen.
Und das Blut trocknet langsam ein,
nur noch wenige Tropfen rinnen über den kalten Stein.
So ward der Leib zerfetzt,
die Seele verletzt.
Und plötzlich werden ihr Glieder schwer,
als sie erblickt das erbrochne Herz, so schwarz wie Teer.
Und auch das Messer sticht noch hinein,
sollt Ausdruck seiner Leiden sein!
Doch das Gesicht vom Schmerze unberührt,
als Abbild der Ewigkeit gekürt.
Es sollt doch nicht voll Schmerzen sein,
so blickts traurig aus toten Augen in die Welt hinein.
Der Tränenfluss ist längst versiegt,
nie hat er sie zu Gesicht gekriegt...



geschrieben von: Nocthurn

Kleiner Tod III

Einst ward ein Flächenbrand leidenschaftlicher Gefühle das Verhängnis meines Leibes,
zerschmettert liegt er nieder auf der Erde.
Doch den Geiste vermag mir keine weltliche Macht zu schleifen.
Wenngleich der Flächenbrand durch ein Wort von ihr gelöscht,
verblieb doch ein einzig unbeugsam Flammenherd inmitten des Herzens.

In Flammen sehnsüchtigen Schmerzes brennt die Seele,
doch ein einzelnes Flämmchen sticht daraus hervor.
Weder vollkommne Ablehnung noch böse Worte bringens zum Erlöschen.
Erzähl ich ihr schlimme Dinge, brennt der Schmerz in meiner Brust,
dass ich sie nicht vergessen kann hab ich schon am Anfang gewusst.
In einsamen Momenten wandern noch immer die Gedanken durch der Sphären weites Reich
und finden einen Ruhehort bei ihr.
Noch immmer erfüllt mich freudges Entzücken,
wenn meinem Aug´ein Blick auf ihr Antlitz wird zuteil.
Das falsche Feuer dummer Gedanken ward gelöscht,
doch das Feuer tiefster Zuneigung brennt wie eh und je.
Ich sagt sie wäre nicht was ich in ihr sah.
Doch aus purer Verzweiflung keimte dieser Gedankenfrevel.
Sie muss sein, was ich in ihr seh,
denn meine Seele malte ihr eignes Bild von dem Fräulein dieser Erde.
So ist sie für mich, was ich in ihr seh.

Das Feuer zu löschen bin ich nicht imstande,
so nutz ich´s denn um Kraft daraus zu ziehen.
Ähnlich der Physik in der ebenfalls zerstörerischste Kräfte nutzbar gemacht,
dem Menschn dienlich sind.

Die Zuneigung muss wahre sein,
denn bereits in frühen Tagen, in denen keine Hoffnung auf ein Kännchen emotionalen Öls keimen konnte,
ward sie in meiner Geisteswelt.
Doch ein andres trügerisches Feuer verwirrte mir die Gedanken,
und ich erkannte es erst spät.
Ich weiß nicht was mich treffen wird im reißenden Strome der Zeit.
Doch sie wird wohl ewig einen besondren Platz in meinem Herzen einnehmen.
Wenngleich sie wohl auf ewig unerreichbar fern von mir verweilen wird,
sowohl durch der Erden Gestalt,
als auch durch der Gestalt ihrer Herzenswelt.
Ich verlange keine Hoffnung, Zuneigung oder irgendwas,
doch darf ich mir kein falsches Abbild meiner Selbst mehr vorgaukeln.
Das tat ich durch illusorische Ausbildung des Menschenvolkes schon viel zu lang.



geschrieben von: Nocthurn

Das Gericht (Wunsch wird Wahrheit)

Es war einmal mitten in der Deutschen Land,
leicht nur nördlich von der Mitte, Menschen waren hirnverbrannt.
Da lebte Volk und auch Elite, Verzweiflung keimte schnell.
Dem dunklen Völkchen dort, machte man das Leben viel zu hell.

Ein Fräulein lebte unter ihnen und Hass auf die Menschen in ihrem Herzen,
täglich fühlt’ sie neue Pein und endlose Seelenschmerzen.
Die einen Freunde falsch, ein andrer auf ewig gegangen.
So wollte sie Gerechtigkeit verlangen.

Ihre Klagen und ihre Pein wanderten durch Datennetze,
zu einem Schatten, auf dass nicht auch er sie verletze.
Doch könnte es sein, sie bedacht es nie,
ein Wunsch wird wahr als Utopie…

An einem Morgen, so elend schmierig wie viele zuvor…
Etwas kam auf Erden durch ein finsteres Tor.
Das Haus ward verlassen
Und sie fragte sich: „Wo sind all die Menschenmassen?“

Der Weg führte sie durch das Zentrum elenden Handelns,
Ursprung all des leeren, dummen, verblendeten Wandelns.
Doch keine Seele ist zu sehen,
nur kurz eine dunkle Gestalt. Sie konnt’ es nicht verstehen.

Erst als sie erreicht einen Tempel moderner Zeiten,
voller Konsumsucht und wo keimt der Kaufrausch in großen Weiten,
Da zeigt sich, was der Hass gebiert,
Die gläsernen Pforten schon waren blutverschmiert.

Als sie öffnet den Eingang des verbotenen Orts,
umgibt sie der süße Geruch eines Todeshorts.
Gestapelt in einer großen Halle
Liegen Körper und Blut fließt heraus in großem Schwalle.

Als sie tritt ein Stück herein,
so trübt denn tropfendes Blut des Lichtes Schein.
Von der Decke fällt es herab,
und tropft dort auf das Massengrab.

Der Quell des Regens waren Leichen,
viel zu hoch um sie zu erreichen,
Schlachtvieh gleich, zerfetzt sollten sie ausbluten,
all die Frommen, Normalen - einfach die Guten.

Und an den Wänden waren aufgereiht
Gepflöckte Opfer, ihre Eingeweide lagen danieder ausgespeiht.
So betrachtet sie ein besondres Wesen in dem Haufen
In Kind noch, vor seinem Tode mussten Tränen laufen…

Die Gesichter der Toten voll Schmerz und Pein,
die Qual im Gesicht, sollten Sie nun endlich einmal die Opfer sein.
Geschunden und zerfetzt,
endlich wurden sie einmal verletzt.

Die Dualität packte sie, auf der einen Seite eine Freude auf der anderen Angst.
Plötzlich eine Stimme: „Mein schönes Kind, ich sehe wie du um dein Leben bangst.“
Sie fährt herum,
da stand er nun in der Tür, schaute sie an, sie wurde stumm.

Die Augen brannten feuerrot
In kalten Wind weht sein schwarzes Haar, an seinen Händen klebt der Tod.
Der Mantel weht wie eine Grenze zur Außenwelt und so zum Leben,
doch was sollt’ er bringen, sollt’ er ihr geben?

„Ich sehe, schon fandest du mein Werk, ist’s nicht wundervoll…?“
Doch den Gedanken an den Tod fand sie nicht toll.
„Fürchte mich nicht, denn ich tat es nach deinem Willen“
Verwunderung bei ihr. „Zitat: Ich wünscht jemand würde alle killen.“

So musterte sie die Tür, Hoffnung nur auf Flucht, so rannt’ sie an ihm vorbei.
Er dreht sich um, doch stört’ sie nicht dabei.
Doch sie stoppte, drehte sich noch einmal um.
Wohin sollte sie, die Stadt so stumm.

So trafen sich ihre Blicke, Frage und Antwort.
Denn wohin sollte sie, etwa von hier fort.
„Verschwende keinen Gedanken daran,
ich begann mein Werk vor langer Zeit, fing nicht mal hier an.“

„Du wolltest sie Leiden sehen, all dein Schmerz ward auf sie projiziert.
Sie konnten’s nicht ertragen, drum ist das hier passiert.
Alle sind nun fort, keiner wird dich mehr quälen…
Doch ist’s nun Zeit, so musst du dich aus deiner alten Hülle schälen.“

So hob er nur seine Hand, schaute sie freundlich an.
„Neue Wege musst du nun beschreiten, nun gehen wir von hier fort. Wohlan….“
Sie wusste ihr Schicksal wollt’ es so, so nahm sie seine kalte Hand.
So verschwinden beide in finstren Flammen und ihr Leib ward zu feiner Asche verbrannt.

Es sollt’ nun einmal sein, dass sie ist bei all den andern.
Unter ihnen leben, zwischen ihnen wandern.
Ihnen beweisen, dass sie besser ist.
Auf dass sie nie mehr etwas je vermisst….

Nocthurn, 22.12.2005

Als Widmung an das Fräulein Marianna



geschrieben von: Nocthurn

Und wenn er schaut

Und wenn er in die Welt zieht, wird er erstarken dadurch, so schrie er es hinaus,
doch als es endlich Wahrheit wurde, war die dunkle Welt ihm ein einziger Graus.
Und mit Sehnsucht denkt er zurück, an Zeiten in trauter Umgebung,
in der allein der Ort bewirkte des Herzens Bewegung.
Doch nun in der Fremde ward ihm genommen das Glück.
Die Qual sollte lange währen, und so schnell sollt kommen keine Freude zurück.

Und wenn er in den Himmel sieht, erkennt er die Weite der Welt,
doch als er ward hinausgeworfen in eben diese, merkt er, dass ihm diese nicht gefällt.
Sie ist so garstig, so unwillkommen frisst sie dich und kotzt dich wieder aus.
Was bleibt ist ein verwesendes Wrack und mit dem Leben ist aus.
Nur durch die Hoffnung, das aus Schmerzen neue Kräfte wachsen, existiert er weiter.
Ein einsamer Krieger, ein dunkler Streiter...

Und wenn er kehrt heim, in die Arme der Heimat so vertraut,
erscheint sie erneut, die Flamme, die Hoffnung und den Willen der Existenz erbaut.
Und wenn ein Engel erneut erhellt seinen Geist
Und er bemerkt, dass sie ihn ja doch nicht braucht, da ist sein Herz verwaist.
Doch ein einziger Blick und erneut kehrt das Feuer in sein Herz,
vergessen all die Qualen, Leiden und der Schmerz.

Doch der Weg dahin ist weit und nicht jeder Tat folgt ein Lohn,
zumeist existiert man, schuftet und erntet nur Hohn.
Doch der Teufel ist eben nicht in seiner feurigen Hölle zu finden,
es sind die Menschen in unsrer Welt, die seine Boshaftigkeit an die Erde binden.
Kämpfe weiter, einsamer Streiter, für dich, für die Welt und deinen Treeueid,
dein Leben zu opfern und notfalls zu geben, für eine einzige Wundermaid.

Nocthurn, 2.1.2006, Verzweiflung

















Sie

Was bringt ihm nur das Leben,
was kann es ihm denn schon geben?
Eine Seele die im Feuer ewig brennen mag?
Einen schmutzigen Reinheitsvertrag?

Einen Engel schenkt es ihm, und er ward endlich ein Wesen glücklich lebend,
immerdar nur denkend an den Liebreiz ihrer Anmut, schöne Worte gebend.
Sie gab es ihm, den süßen Geschmack sehnsüchtigen Anbetens,
im Geiste nur willenlosen Hingebens.
Und die Kraft, geraubt wie geschenkt,
der Willen ward gestohlen, gestärkt und gelenkt.

Ihre Worte in seinen Ohren,
konnten ihm doch den freien Willen durchbohren.
Ihr Antlitz in seiner Augen glasig Schein,
drangen tief bis in seine Seele ein.
Der Hauch ihres Atems in der frischen Luft,
er raubt ihm den Atem und jeder Versuch ist tatenlos verpufft.
Ihre Existenz auf seiner Welt,
stahl ihm das freie Leben, hat’s mit schöner Utopie vergelt.
Und so gehört er ihr und tun kann sie was ihr auch beliebt, es ist gleich,
auch wenn er dadurch auch viele Qualen leidet, so ist er doch an Leben reich.

Ihr Tod in seinem Leben und die Gewissheit, dass sie nie mehr kehrt zurück,
raubt ihm das Leben, die Kraft und all sein Glück.
Schenkt ihm den Hass und Wut auf Erden,
auf dass die Lebenden es bereuen werden...

Engel in meinem Leben,
nur du kannst mir noch Freude geben.
Bitte bleibe mir gewogen
Sonst hätte es meine Welt verbogen.
Bitte bleib so lange wie möglich da, wenn auch nur in meiner Welt,
und ich schenke dir mein Herz, meine Seele und wenn nötig auch mein Geld.

Nocthurn, 3.1.2006, wenn Trauer neben Hoffnung keimt













Wir

Die Wolken zieh’n am Firmament ihre Bahnen,
was das Leben bringt, man mag es nie erahnen.
Und Schatten wie Licht regieren in einem Teufelskreis,
ob eine Seite je gewinnt, wer weiß.

Und Gut und Böse eine Farce geschaffen durch menschliche Geister,
sie nennen sich Krone der Schöpfung und damit der Erde Meister,
doch wie zerbrechlich sie sind, erkennt man erst im Detail, im kleinen.
Und es ist der Fakt, sie sind niemals zu einen.

Und weiter wandern Sonne, Mond und Sterne ihren Weg am Himmel
Und reiten weiter mit dem himmlischen Schimmel,
Und Leben und Tod wechseln das Szepter über die Welten immerfort,
das ist das Universum, darin die Erde, unser kleiner Lebenshort...

Doch was ist der Mensch, ein Hauch im ganzen Sturm den wir Existenz nennen?
Sind es gute Taten oder irre Wege in die wir uns verrennen?
Wissen werden wir es nie,
solange wir es nicht wissen, leben wir in universeller Utopie.

Doch was ist der Einzelne im Windhauch?
Ein Nichts...?



























Erklärung

Schmerz, unser Freund und Begleiter...
Pein, der Führer und Wegbereiter...
Sinn, das wonach wir stetig suchen...
Irrsinn, das was wir ständig für uns verbuchen...

Ein Kompott aus finsterer Groteske,
ein Komplott und nicht einmal das Beste.

Emotion, Kraftquell und Pandoras Kiste...
Das nach dem man ewig strebt, und was man nie vermisste.
Gewalt und Hass, ein Spiel...
Den Lebenden ist’s größte Freude und deshalb meist zuviel.

So sind wir geschaffen uns selbst zu bestrafen,
so wurden wir geweckt aus der Totenstarre um letztlich unendlich wohl zu schlafen.

Warum ist die Frage nach dem Ursprung,
Wieso ist die Frage, wenn das Warum ist nicht mehr genung.
Ein Urknall intelligenten Handelns,
zog uns in die paradoxe Situation dummen Wandelns.

So leben und so lieben wir,
wir sind recht logisch und ein Tier.
Wir wollen bloß die Welt erretten,
nur um uns damit an das Höllenfeuer Armageddons zu ketten.

Nenne uns Menschheit!






















Ein Sein und ein gewesen

Mein Augen sehen, doch nur ein Schatten erblickbar in weiter Ferne.
Es ist undurchdringbar und schafft den Irrsinn finstrer Melancholie, den ich leide so gerne.
So lebe ich in einem Schattenreich in meinem Geist,
ich lebte ewig dort bin niemals viel umhergereist.
Ein Leben belanglos und klein, kein großer Nutzen für einen anderen, und doch ein Halt,
es ist die Frage nach der Existenz die mich so quält, doch ist sie schon so alt.

Wo komm ich her, wo geh ich hin,
wie wurde ich letztlich, was ich nun bin?
War es ein kosmischer Witz der mich formte,
mich auf seltsamste Maße des Universums normte?
Waren es hohe Mächte die mir warfen hin ein wenig Glück
Nur um mit mir zu spielen, denn kaum habe ich es erreicht ziehen sie es zurück.

Doch warum leben, wenn einem das Leben ist nicht wohlgesonnen?
Warum nur ist des Leibes Blut nie auf dem Grund geronnen?
Ist es das Kehrprinzip der Existenz, mit eignem Leben
Anderen Wesen statt Erweiterung nur Einengung und Leid zu geben?

Und Liebe geht nur einher mit Leid,
und das Recht auf Leben nur mit tot geweiht?
Warum nur leben, in einer Hasstirade die ein höherer Wille stetig feuert auf mich ab?
Bin klein und schutzlos, kann mich nicht wehren, und meine Lebensluft ist schon recht knapp...

So lasst mich tanzen, in einem Ball aus dunkler Emotion,
in dem ich stetig ernte aufgrund des Tanzes neuen Hohn.
Doch Bruder Tod, niemals kriege mich zu fassen,
ich gehöre nicht zu denen, die alles mit sich machen lassen.

Ein Opus eines schwarzen Herzens bricht hervor,
und so rufen all die dunklen Stimmen in einem Chor:
Lass sie leiden, quäl sie gut,
dies sei deine Bestimmung, es ist was ein Schattenpriester tut!

Doch nein, ergeben darf man sich dem nicht,
zu schnell kommt schon so das letzte Gericht,
lass mich brennen Lebensfeuer, auf ewig denn nie will ich mich ergeben ohne Kampf!
Eher erlöscht die Flamme und meinem Nemesis schenke ich einen langen Todeskrampf!

Heil dem Leben, Heil den Existenzen!
Ergebt euch niemals euren eignen Grenzen!
Strebt hinauf und begnügt euch auch mit dem Kleinen,
seid individuell doch lasst euch einen!

Ich kämpfe weiter mit dem Selbstmordmesser in der Hand!
Ich werde meine Feinde damit erschlagen und in ihr Blut tauchen der Gerechten Band!
Denn ich will LEBEN!





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